Speichel, Speicheldrüsen, Speichelfunktion, Speichelfluss

Speichel

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Speichel im Mund

Der Speichel von den Munddrüsen schützen die Schleimhäute im Mund vor dem Austrocknen.

Speichel gibt dem Zahnschmelz Mineralstoffe zurück und überzieht die Zähne mit einer schützenden Schicht vor Zahnkaries.

Speichel spült Zähne, enthält Mineralbestandteile

Speichel verdünnt und neutralisiert aggressive Säuren und kann Bakterien wie auch Viren angreifen.

Der Speichel spült die Zähne und enthält gleichzeitig Mineralbestandteile für den Zahnschmelz, so dass der Zahnschmelz nach Säureangriffen reparieren (Remineralisation) werden kann.

Der Mundspeichel als wichtiges Schutzsystem für die Zähne und die Mundschleimhaut, wird von den drei grossen paarigen Speicheldrüsen sowie von den zahlreichen kleinen, in der ganzen Mundhöhle verteilten Speicheldrüsen gebildet. Fluorid hemmt die Demineralisation bei den Zähnen und Speichel kann die Remineralisation vom Zahnschmelz fördern. Speichel enthält auch Muzine, die den Zähnen und der Mundschleimhaut einen mechanischen und chemischen Schutz bieten, denn Muzine bilden eine Barriere, die vor Bakterien, Viren und Pilzen im Mund schützt. Ausserdem unterstützen Muzine durch die Schleimhautbeschichtung das Schlucken und gleichzeitig das Sprechen.

Speichel wird von den kleinen und grossen Mundspeicheldrüsen produziert, doch über 90% vom Speichel wird von den grossen Mundspeicheldrüsen gebildet und das übrige erzeugen die kleinen Speicheldrüsen, die sich verstreut in der Mundschleimhaut befinden.

Speichel, Mundspeichel, spült, Zähne,  Säuren

Für die Zahngesundheit ist Speichel ein sehr wichtiger Faktor, denn ohne Speichel würden die Zähne im Mund innerhalb weniger Wochen vollständig erodieren.

Eine wichtige Funktion hat der Speichel bei der Nahrungsaufnahme das in seiner Schleimigkeit begründet ist, denn beim Kauvorgang wird aus der trockenen, bröseligen oder zerfliessenden Nahrung ein weicher, aber in sich zusammenhaltender Klumpen geformt. Dieser weiche Klumpen mit Speichelinhalt ist wichtig, dass man sich nicht verschluckt und die Speiseröhre durch raue Nahrungsbestandteile nicht geschädigt wird.

Der Speichel als Sekret enthält alle Mineralsalze, die der Zahnschmelz zu seiner Härtung und für den Erhalt seiner Widerstandskraft gegenüber Säureattacken braucht, denn nach der Nahrungsaufnahme bauen Bakterien den Zucker in der Nahrung zu Säure ab. Zahnpflegekaugummis bewirken einen durch die Kaubewegung angeregten Speichelfluss und Vermehrter Speichel durch das Kaugummikauen schützt die Zähne.   


Speichel als Sekret

Der Speichel als Sekret enthält alle Mineralsalze, die der Zahnschmelz zu seiner Härtung und für den Erhalt seiner Widerstandskraft gegenüber Säureattacken braucht, denn nach der Nahrungsaufnahme bauen Bakterien den Zucker in der Nahrung zu Säure ab.

Speichel, Mundspeichel, ein exokrines Sekret

Die Sekretion des serösen Speichels wird durch parasympathische Aktivität, die Sekretion des muzinösen Speichels durch Aktivität des sympathischen Nervensystems angeregt.

Speichel ist ein exokrines Sekret, das von den Speicheldrüsen gebildet wird.

Der Speichel ist eine Mundflüssigkeit damit die Schleimhäute vor der Austrocknung bewahrt werden und die Mundhöhle gespült wird, gleichzeitig neutralisiert der Speichel Säuren und liefert Mineralien zur Stärkung vom Zahnschmelz. Die Sekretion wird über den sympathischen und auch den parasympathischen Teil vom autonomen Nervensystem gesteuert. Die Stimulation der Speichelsekretion findet durch mechanische Reize beim Kauen statt, vielfach aber durch äussere Reize, wie Geruchsempfindung und Geschmacksempfindung. Der Speichel sorgt für die Befeuchtung und Vorverdauung der Nahrung und erleichtert durch den Speichel auch das Schlucken. Gleichzeitig bildet der Mundspeichel mit seinen antiviralen und antibakteriellen Faktoren eine erste Barriere gegenüber von Krankheitserregern die im Mund in grosser Zahl vorhanden sind. Die Abgabe von Substanzen für den Organismus des Menschen durch spezialisierte Zellen wie aus den Drüsenzellen wird als Sekretion bzw. Speichelsekretion bezeichnet.

Speichel ist ein geruchsloses, farbloses und geschmacksloses Sekret der kleinen und grossen Speicheldrüsen in der Mundhöhle.

Speichel, Sekret, Mundflüssigkeit, Speicheldrüsen 

Die Produktion vom Speichel befindet sich im Bereich der Mundhöhle, denn der Speichel wird im Mund von den kleinen Speicheldrüsen, die sich in der Mundschleimhaut befinden, und den grossen Speicheldrüsen als Ohrspeicheldrüse, Unterkieferdrüse und Unterzungendrüse gebildet.

Der Speichel hat einen neutralen pH-Wert und dient der Remineralisation vom Zahnschmelz, sowie der Neutralisation vorhandener Säuren und der Mundspülung. Nebst Wasser enthält Speichel Mineralien wie Natrium, Kalium, Calcium, Phosphat, Bikarbonat und Enzyme der Kohlenhydratverdauung, Eiweisse, Fette und Glykoproteine (Makromoleküle aus Protein).

 Saliva = Die: Speichel. (Asialie: das Fehlen von Speichel)
Salivation: Speichelsekretion (Sekretion) wird die Abgabe der Flüssigkeit im Mund bezeichnet.

Die Speichelsekretion besteht aus 99% Wasser und ist ein Gemisch der Sekrete von den Speicheldrüsen und der Mundschleimdrüsen. Feste Bestandteile vom Speichel werden aus Eiweisskörpern, Salzen, Bakterien und Speichelkörperchen gebildet, denn Speichel enthält auch Mineralien, Enzyme, Eiweisse und Glykoproteine. Nach der Zusammensetzung vom Speichel unterscheidet man serösen Speichel und muzinösen Speichel. Je nach sezernierender Drüse ist der dort gebildete Speichel eher serös "wässrig" oder eher mukös "schleimig". 


Speichel ein Mineralienspeicher

Der Mundspeichel ist ein Mineralienspeicher und enthält sämtliche Mineralsalze, die der "Schmelz auf den Zähnen" zur Härtung und für den Erhalt der Zähne und seiner Widerstandskraft gegenüber Säureattacken und demzufolge gegen Kariesbildung braucht.

Speichel, Mineralienspeicher, Schutz gegen Karies

Der Speichel enthält nebst verschiedenem ganz natürliche mineralische Bestandteile, um die Säuren zu verdünnen und abzubauen.

Der Speichel ist ein natürliches Schutzsystem des menschlichen Körpers und ist für die Gesundheit der Zähne sehr wichtig, denn Karies an den Zähnen entsteht, wenn die Zahnoberfläche von den Säuren angegriffen und entmineralisiert wird.

Der Speichel enthält für die Zähne alle Mineralsalze, die der Zahnschmelz zur Härtung und den Erhalt der Widerstandskraft gegenüber Säureattacken braucht. Nach der Nahrungsaufnahme bauen die Bakterien mit dem Speichel den in der Nahrung enthaltenen Zucker zu Säure um. Der Speichel kann Säuren neutralisieren, die von Zahnschädigenden Bakterien fortwährend gebildet werden und den Zahnschmelz angreifen. Der Speichel kann auch einen Teil der Krankheitserreger wie Bakterien und Kleinpilze vernichten, die in die Mundhöhle gelangen. Der Speichel enthält unter verschiedenem, sehr natürliche mineralische Bestandteile, um diese Säuren zu verdünnen und abzubauen. Speichel fördert zusätzlich in den Zahnschmelz auch den Wiedereinbau bzw. die Remineralisation aller Zahnhärtenden Mineralien und wirkt der Entstehung der Kariesbildung von Zahnkaries bzw. Kariösen Läsionen entgegen. Für die Zahngesundheit und damit für einen gesunden, festen Zahn sind Calcium und Phosphat sehr wichtig, denn diese bilden 97 Prozent vom harten Zahnschmelz und Fluoride härten den Zahnschmelz aus. Zu den Lebensmitteln die besonders calciumreich sind gehören Milch und Milchprodukte, aber auch Gemüse wie Broccoli, Grünkohl, Spinat oder calciumangereicherte Säfte und Limonaden. Nebst Kalzium bildet Phosphor einen zentralen Bestandteil von Hartsubstanzen in den Knochen und Zähnen. Fluoridiertes Jodsalz und bestimmte Mineralwasser wie auch Zahnpasten enthalten Fluoride für die Fluoridierung der Zähne oder spezielle Fluoridlacke für die Prophylaxe gegen Karies, die nach wenigen Minuten die Wirkung entfalten können. Eine mehrheitlich säurebildende und zugleich mineralstoffarme Ernährung kann dafür sorgen, dass die Zähne weniger Widerstandsfähig sind, da dem Speichel als Mineralienspeicher weniger Mineralien zur Verfügung stehen und damit Feinde der Mundgesundheit entstehen.


Speichelsekretion beim Mensch

Unter Speichelsekretion versteht man die Salivation bzw. die Produktion von Speichel durch die Speichelfreisetzung aus den Speicheldrüsen, denn Sekretion bedeutet eine Absonderung oder die Abgabe von Produkten aus Drüsen oder drüsenähnlichen Zellen.

Als Speichelsekretion wird die Abgabe von Speichel durch Speicheldrüsen bezeichnet, was normal während der Nahrungsaufnahme durch das Kauen erfolgt, wenn die Munddrüsen stimuliert werden. Störungen der Speichelsekretion machen sich bemerkbar durch verminderten oder vermehrten Speichelfluss, wobei der Zahnarzt zwischen basaler Sekretion und stimulierter Sekretion bei erhöhter Flussrate unterscheidet, wie auch bei der Zusammensetzung vom Speichel, ob es serösen Speichel oder mukösen (muzinösen) Speichel ist. Die Speichelmenge und die Zusammensetzung vom Speichel mit den Inhaltsstoffen vom Speichel sind für die vielfältige Speichel-Funktionen in der Mundhöhle sehr wichtig. Die Speichel-Funktion sorgt für die Vorverdauung von Kohlenhydraten, dient der Remineralisation der Zahnhartsubstanz und ist für den Schutz und die Reparatur der Mundschleimhaut zuständig. Der Speichel kann pathogener Erreger wie Viren, Bakterien und Pilze abwehren und übernimmt die Kontrolle für eine residente Mundflora und Plaquekontrolle. Eine Speichelsekretion mit guter Viskoelastizität ist beim Mensch für das Schlucken wichtig wie auch für die Befeuchtung der Mundhöhle und Neutralisation von Toxinen sowie Pufferung von Nahrungsmittelsäuren.

Speichelsekretion, Speicheldrüsen, Sekret, Mund

Unter Salivation versteht man die Speichelsekretion bzw. Speichelproduktion und Speichelfreisetzung.

Speichel aus den Speicheldrüsen

Speichel (lat. Saliva) ist das Sekret der Speicheldrüsen.

Als Sekretion (lat. secretio „Absonderung“, von secernere „absondern, sezernieren“) wird die Produktion bzw. Abgabe von Produkten durch Drüsen oder drüsenähnlichen Zellen bezeichnet. Unter Salivation von Speichel versteht man die Speichelsekretion bzw. Speichelproduktion und Speichelfreisetzung. Als Sekretion wird die Abgabe von Sekret an den Organismus wie Hormone oder Verdauungsenzyme bezeichnet, im Speziellen aber die durch spezialisierte Zellen wie die Drüsenzellen. Je nach Ort der Sekretion werden verschiedene Arten unterschieden wie die innere Sekretion (Endokrine Sekretion) und die äussere Sekretion (Exokrine Sekretion) durch Abgabe der relevanten Substanzen direkt oder über Drüsengänge zu inneren oder äusseren Oberflächen. Speichel hält die Mundhöhle feucht, was die Wangenschleimhaut schlüpfriger macht und dadurch auch zum Schlucken der Nahrung geeignet ist. Der Speichel im Mund erleichtert nebst dem Schluckakt auch gleichzeitig den Sprechakt. Ohne Speichel ist die Geschmacksentwicklung der Nahrung nicht möglich und durch seinen mucösen Charakter resp. durch die eingespeichelte Nahrung wird das Schlucken erleichtert. Speichel ist für die Mundhygiene sehr wichtig, denn der Mundspeichel besitzt eine reinigende Wirkung durch seinen Gehalt an Lysozym.

Für die Produktion des Speichels sind die kleinen und grossen Mundspeicheldrüsen verantwortlich, denn über 90% vom Speichel werden von den grossen Mundspeicheldrüsen Glandula parotis, Glandula submandibularis und Glandula sublingualis gebildet.

Salivation, Mund, Speichel, Speichelsekretion

Den Rest vom Speichel im Mund wird durch die kleinen Speicheldrüsen, die in der Mundschleimhaut verstreut sind erzeugt.

Die Mundtrockenheit muss nicht zwingend ein Produktionsmangel oder ein Speichelstein sein, denn Mundtrockenheit tritt vielfach sekundär als Symptom bei verschiedenen Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder bei rheumatischen Erkrankungen in Erscheinung.

Durch einen regelmässigen Speichelfluss wird das Gleichgewicht der Mikroorganismen in der Mundhöhle erhalten, denn durch den Speichelfluss werden viele Reste verkleinerter Nahrung oder abgestorbene Mundschleimhautzellen dem Magen durch den Schluckakt zugeführt. Als Sekrete werden Substanzen bezeichnet und als Sekretion bezeichnet man die Abgabe von Substanzen die für den Organismus wichtig sind wie die Verdauungsenzyme durch spezialisierte Zellen, im Besonderen durch die Drüsenzellen. Die im Speichel befindlichen Enzyme bzw. Fermente wie Amylasen oder Proteasen können unaufbereitete Stärkeprodukte für den Körper verdaulicher machen bzw. es ist eine Vorverdauung der Nahrung, denn Proteasen sind Enzyme, die andere Enzyme sowie Proteine und Polypeptide hydrolytisch zur Verdauung abbauen können. Fermente sind einzellige Organismen wozu die Spaltpilze (Schizomyceten) und Bakterien oder auch die Hefepilze gehören. Bei Schizomycet bzw. den Spaltpilzen handelt es sich um Mikroorganismen, insbesondere Bakterien, die sich durch die Spaltung bzw. Teilung vermehren. Ein Enzym (früher Ferment bzw. fermentum), ist ein Stoff, der eine oder mehrere biochemische Reaktionen Beschleunigt auflösen resp. katalysieren kann. Auch die im Speichel löslichen Substanzen wie Zucker und Salze oder Mikroorganismen, die sich nicht im Zahnstein oder an Zahnbelägen festhalten können werden dann somit rasch verschluckt.


Speichelfluss stimulieren

Zahnpflege-Kaugummis sind eine wertvolle Ergänzung zur Mundhygiene, besonders wenn man unterwegs keine Gelegenheit zu klassischen Zahnhygiene und Mundhygiene hat.

Speichelfluss stimulieren durch Kaugummi kauen

Die Zahnreinigung wird durch den Zahnpflege-Kaugummi bzw. Zahnpflege durch Kaugummi kauen nicht ersetzt, denn durch die angeregte Speichelbildung erfolgt nur ein erster Schritt für die Selbstreinigung in der Mundhöhle.

Zahnpflege durch Kaugummikauen

Kauen stimuliert den Speichelfluss, was ganz normal während der Nahrungsaufnahme geschieht.

Der Speichelfluss kann auch durch Kauen von Kaugummis angeregt werden, denn es gibt spezielle Kaugummis mit dem Zuckeraustauschstoff Xylitol für nach der Mahlzeit. Durch das Kauen von Kaugummi wird mehr Speichel produziert und kann dadurch die Remineralisation des Zahnschmelzes fördern und damit einer Karies vorbeugen. Kaugummis können auch als "Zahnbürstenersatz für Unterwegs" benutzt werden, denn der Speichel hat viele Aufgaben. Wenn man regelmässig zuckerfreien Kaugummi kaut, produziert man mehr Speichel und der Plaque-pH reagiert somit nicht mehr stark auf Zucker. Aufgrund der speichelstimulierenden Wirkung ist die ergänzende Zahnpflege mit dem Kaugummikauen im Besonderen nach dem Essen oder Trinken tagsüber geeignet, der Kaugummi ersetzt aber das Zähneputzen nicht.

Speichelfunktion

Speichel spielt in der Gesamtheit ein wichtige Rolle für das Schutzsystem der Zähne und der Mundschleimhaut, denn im Biotop Mundhöhle dient Speichel der Aufrechterhaltung vom ökologischen Gleichgewicht.

Die wichtigste Speichelfunktionen sind die Spülung der Mundhöhle sowie die Abpufferung entstandener Säuren und die Remineralisation vom Zahnschmelz. Auch wenn Mikroorganismen in der Mundhöhle eine nahezu ideale Bedingung vorfinden, nehmen Mikroorganismen in der Mundhöhle normalerweise nicht überhand, denn durch den Speichelfluss wird meist eine grosse Anzahl der Mikroorganismen verschluckt, so auch ständig an der Oberfläche der Mundschleimhaut und der Zähne lebenden Mikroorganismen die potentiell gefährlich sind. Die Abgabe von Substanzen für den Organismus des Menschen durch spezialisierte Zellen wie aus den Drüsenzellen wird als Sekretion bezeichnet, was sehr wichtig ist, denn ein trockener Mund ist nicht nur unangenehm, denn ein Mund der trocken ist führt rasch zu Entzündungen, sei dies eine Mundschleimhautentzündung (Stomatitis) oder "Zahnentzündung". Durch Kauen von zuckerfreiem Zahnpflegekaugummi, das zusätzlich zum Zähneputzen erfolgen soll, kann das Kariesrisiko gesenkt werden, denn durch Kauen wird der Speichel stimuliert und so werden durch den besonders mineralstoffreichen Speichel Säuren sehr gut neutralisiert. Urvölker kauten regelmässig Wurzeln, Trockenfleisch und kauten auch Kautschuk um den Speichel anzuregen. Es gibt eine Knospe des Zahnbürstenbaumes (Salvadora persica) oder das Wurzelstück, das zur Reinigung der Zähne verwendet wurde oder noch wird. Ein Zweig wird abgeschnitten und so lange gekaut, bis das Ende ausgefranst ist, was an eine Zahnbürste erinnert. Durch diese Art der Zahnreinigung wird die Speichelbildung angeregt und ist eine Selbstreinigung der Zähne vom Urvolk. Für die Zahnprophylaxe zwischendurch bieten sich in Europa Zahnpflegebonbons und zuckerfreie Kaugummis an, denn beim Kauen und Sprechen sowie durch die dem Brechakt vorausgehenden heftigen Bewegungen der Mundmuskeln und Schlundmuskeln wird die Speichelabsonderung vermehrt. 


Aufgaben von Speichel

Die verschiedenen Aufgaben von Speichel sind wichtig, denn der Mundspeichel sorgt für die Vorverdauung von Kohlenhydraten, dient der Remineralisation der Zahnsubstanz und ist für den Schutz und die Reparatur der Mundschleimhaut zuständig.

Der Speichel übernimmt die Plaque-Kontrolle und Neutralisation von Toxinen sowie die Pufferung von Nahrungsmittelsäuren. Eine wichtige Aufgabe vom Mundspeichel ist in der feuchtwarmen Mundhöhle die Abwehr der pathogenen Erreger wie Bakterien, Viren und Pilze und Kontrolle der Mundflora.

Der Speichel ist die Zahngrundsubstanz und enthält alle chemisch gelösten Mineralbestandteile zum Regenerieren und reparieren der angegriffenen Zahnoberfläche die durch mechanische und chemische Einflüsse entstehen.

Funktion Speichel, Aufgabe Spülfunktion Zähne

Der Speichel macht den von aussen zugeführten Säuren wie Fruchtsäuren und die aus der Mundhöhle stammenden Bakterien und Säuren unschädlich.

Die Mundhöhle wird mit dem hohen Wasseranteil vom Speichel feucht gehalten.

Speichel erfüllt verschiedene und unterschiedliche Aufgaben wie das Anfeuchten der Mundhöhle, die Spülfunktion, das Lösen von Geschmackstoffen, die Nahrung Gleitfähig zu machen, Pufferung von Säuren bzw. Neutralisation sowie Remineralisation der Zähne. Speichel hat eine antibakterielle Wirkung und ist für den Beginn der Kohlenhydratverdauung zuständig. Der Speichel hat eine reinigende und antibakterielle Spülwirkung die gleichzeitig auch Geschmacksstoffe aus der Nahrung lösen kann. Die im Speichel enthaltenen Schleimstoffe bzw. Muzine machen für den Schluckvorgang die Nahrung gleitfähig, das Enzym leitet die Kohlenhydratverdauung ein.

Speichelfunktion für die Zähne

Der Speichel hat für die Zähne eine grosse Bedeutung betreffend Spülfunktion, Pufferkapazität und Remineralisation.

Das Kariesrisiko wird hauptsächlich aufgrund vom Keimgehalt des Speichels und der verteilten Menge der zuckerhaltigen Speisen bestimmt. Der Speichel bzw. die Speichelfunktion ist für die Zähne wichtig betreffend Spülfunktion, Pufferkapazität und Remineralisation. Eine ausreichende Speichelfluss trägt zur Aufrechterhaltung der oralen Gesundheit bei, denn Mundspeichel hat die Funktion der mechanischen Reinigung bzw. eine Spülfunktion zur Entfernung von Bakterien und Speichel bildet mit seinen antiviralen und antibakteriellen Faktoren die erste Barriere im Mund gegenüber Krankheitserregern. Der Mundspeichel enthält alle Mineralsalze, die der Zahnschmelz zu seiner Härtung und für den Erhalt der Zähne und seiner Widerstandskraft gegenüber Säureattacken braucht.

Spülfunktion

Durch die Spülfunktion vom Speichel werden die Zuckerkonzentration und gleichzeitig die Säurekonzentration auf der Oberfläche der Zähne durch die Spülwirkung verringert, denn Speichel kann den Zahnbelag (Plaque) nicht auflösen.

Mit zunehmender Dicke der Plaque als Zahnbelag nimmt diese Spülwirkung ab und kann durch Kauen von Kaugummi erhöht werden, denn der Speichelfluss wird durch Kauen sowie Reizung der Geschmacksrezeptoren resp. Sinnesnerven angeregt.

Pufferkapazität

Speichel hat vor Karies eine Schutzwirkung.

Das Kariesrisiko kann durch dünnflüssigen Speichel vermindert werden indem die Säure im Mund neutralisiert wird, was als Pufferung der Säure bezeichnet wird. Die Säuren können aus der Nahrung stammen, durch Magensäure nach Reflux vom Magen her kommen oder auch als Stoffwechselprodukt beim Abbau von Zucker durch Bakterien entstehen. Die Pufferkapazität ist bei allen Leuten sehr unterschiedlich, denn bei einigen Personen kann der Speichel mehr Säure neutralisieren als bei anderen was gemessen werden kann, denn dazu erfolgt eine Bestimmung vom pH-Wert, der ein Mass für den Säuregrad ist. Durch eine verminderte Speichelmenge wird die Kariesentstehung begünstigt wie auch durch zähen und mukösen bzw. schleimigen Speichel sowie Mangel an Kalksalzen im Speichel oder verminderte neutralisierende Wirkung vom Speichel.

Remineralisation

Zur ständigen Remineralisation der Zähne enthält Speichel alle Mineralbestandteile sowie schützende und Säurepuffernde Bestandteile.

Kalzium, Phosphat und Fluorid, die im Zahnschmelz als Bestandteile vorhandenen sind können mit dem Speichel in Lösung gehen, was zu einer Demineralisation resp. Entkalkung der Zahnoberfläche führen kann. Kalzium, Phosphat und Fluorid aus dem Speichel können im Zahnschmelz wieder eingebaut werden und so eine Remineralisation von Entkalkungen im Anfangsstadium ermöglichen. Die Remineralisation wird durch Fluoridzusatz und Plaqueentfernung verbessert und beschleunigt, nicht aber eine Regeneration der Zähne. Zwischen dem Speichel und der Zahnoberfläche findet ein ständiger Austausch von Kalzium, Phosphat und Fluorid statt, den man bei einer Zahnprophylaxe nutzen kann. Bakterielle Plaque auf den Zähnen kann durch die Speichelbestandteile verkalken womit Zahnstein entsteht, denn Zahnstein setzt sich hauptsächlich aus Kalziumphosphat zusammen, das mit Geweberesten und Mikroorganismen vermischt ist. Zahnsteinablagerungen findet man daher meist im Bereich der Ausführungsgänge von Speicheldrüsen an den Lingualflächen der unteren Frontzähnen und Bukkalflächen der oberen Molaren.


Funktion von Speichel

Ohne die Viskoelastizität vom Speichel ist das Herunterschlucken von gekauter Nahrung nicht gut möglich.

Der Speichel verfügt als Funktionen über Puffersysteme, die eine rasche Neutralisation vom pH-Wert nach der Nahrungsaufnahme ermöglicht.

Funktion von Speichel, Speichelfunktion, Zähne

Der Speichel enthält auch wirksame Bestandteile, die für eine gute Balance der bakteriellen Mikroflora in der Mundhöhle sorgt.

Die wichtigsten Funktionen des Speichels sind die Spülung der Mundhöhle sowie die Abpufferung entstandener Säuren und die Remineralisation vom Zahnschmelz.

Die direkte Einwirkzeit von Nahrungssäuren auf die Zahnhartsubstanz und damit auf die Demineralisation wird durch den Speichel verkürzt. Der Speichel als Sekret dient der immunologischen Abwehr, dem Beginn des Stärkeabbaus und der Einspeichelung von Speisen, denn Speichel ist ein natürliches Schutzsysteme des menschlichen Körpers und sorgt für Mundhygiene, weshalb das Stimulieren vom Speichelfluss sehr wichtig ist. Bei der Speichelfunktion kann der Speichel dank seiner chemischen Inhaltsstoffe vielfältige Aufgaben erfüllen, denn Speichel enthält nicht nur Wasser sondern auch Mineralsalze, Verdauungshilfsstoffe sowie Bakterien tötende Bestandteile. Der Speichel wird in drei grossen sowie mehreren kleinen Speicheldrüsen erzeugt, täglich zwischen einem halben bis zu zwei Liter. Der Speichel aus dem Mund hilft beim Wegspülen von Nahrungsresten aus der Mundhöhle sowie von den Zähnen und aus den Zahnzwischenräumen bzw. Speichel sorgt auch für Mundhygiene. Speichel vermag mineralische Bestandteile vom Zahnschmelz abzuscheiden und so zwischen den Mahlzeiten den Zahnschmelz in gewissen Grenzen zu reparieren. Der Speichel vernichtet auch Krankheitserreger wie Bakterien und Kleinpilze, die in die Mundhöhle gelangen. Speichel neutralisiert Säuren, die von zahnschädigenden Bakterien gebildet werden und den Schmelz angreifen. Die empfindliche Hautauskleidung der Mundhöhle wird durch Speichel ständig feucht und die Nahrungsbrocken gleitfähig gemacht, damit sie leicht durch die Speiseröhre rutschen. Speichel enthält Enzyme bzw. Hilfsstoffe des Körpers, der die Verdauung von Stärke wie Brot, Nudeln oder Kuchen einleitet. Unter Physiologische Selbstreinigung versteht man die antiseptische Wirkung des Speichels sowie die Funktion der Zunge zur Reinigung der Zähne. 

Speichelfunktion

Speichel ist für das Gebiss wichtig, denn ohne Speichel würden die Zähne des Menschen innerhalb weniger Wochen vollständig erodieren.

Speichel sorgt für die Befeuchtung und Vorverdauung der Nahrung und gleichzeitig für ein erleichtertes Schlucken. Mit dem Speichelfluss sorgt der Speichel auch für die Physiologische Selbstreinigung resp. Mundhygiene. Physiologische Selbstreinigung ist die antiseptische bzw. desinfizierende Wirkung vom Speichel, der die Zunge und Zähne reinigt. Speichel bildet mit seinen antiviralen und antibakteriellen Faktoren die erste Barriere gegenüber Krankheitserregern im Mund. Die unterschiedlichen Speichelkomponenten die aus verschiedenen Munddrüsen stammen können nicht nur zur Aufrechterhaltung vom ökologischen Gleichgewicht in der Mundhöhle beitragen sondern beeinflussen auch die Geschmackswahrnehmung.

Speichel-Multifunktion

Der Speichel erfüllt viele Aufgaben und hat eine Speichel-Multifunktion.

Der Speichel verflüssigt die von den Zähnen zerkleinerte Nahrung, was den Transport zur Speiseröhre und das Schlucken erleichtert und die im Speichel enthaltenen Enzyme tragen zur Nahrungsverdauung bei. Neben Elektrolyten und Enzymen enthält der Speichel auch Immunglobuline (Antikörper), das zur Abwehr von Krankheitserregern in der Mundhöhle dient. Diese Antikörper sind in Speichel - Ausführungsgängen nicht enthalten, denn Speichel kann erst entstehen aus einer von den Speicheldrüsen gelieferten Substanz bei Zutritt der Luft. Die Speichelabsonderung erfolgt normal erst, wenn die an die Speicheldrüsen tretenden Fasern vom Nerv direkt oder reflektorisch gereizt werden. Die Speichelsekretion ist unterschiedlich und ist schwankend im Tagesverlauf bzw. die Speichelsekretion ist am höchsten bei der Nahrungsaufnahme oder beim Kauen von Kaugummi. Speichel wird auch in der Nacht produziert, denn ein Versiegen des Speichelflusses hätte unangenehme Folgen, was bei Patienten mit stetig offenem Maul in der Nacht zu beobachten ist. Da die Ausführungsgänge der Speicheldrüsen in der dicht bakterienbesiedelten Mundhöhle enden, kann nur ein kontinuierlicher Speichelfluss das Eindringen der Keime in die Drüsen verhindern.


Speicheldrüsen im Mund

Der Speichel im Mund wird von den Mundspeicheldrüsen durch Reize angeregt, so durch Kauen, Geruch und Anblick von gewissen Speisen.

Der Speichel im Mund im wird im Mundbereich der Speicheldrüsen produziert und über die Ausführungsgänge in die Mundhöhle geführt, so von den Ohrspeicheldrüsen die unterhalb der Ohren liegen, den Unterkieferspeicheldrüsen und der Unterzungendrüsen.

Speichel, Mund, Salivation, Speichelsekretion

Angeschwollene Speicheldrüsen entstehen meist durch eine Entzündung, wenn der Ausführungsgang der Speicheldrüse durch einen harten Speichelstein verstopf wird, was zu Schmerzen und Beschwerden führen kann.

Speichel wird in Drüsen gebildet

Speichel (lat. Saliva) wird in den Speicheldrüsen gebildet und ist das Sekret der Speicheldrüsen.

Über die ganze Mundschleimhaut verteilt befinden sich mikroskopisch kleine Speicheldrüsen. Es sind die Speicheldrüsen des harten und des weichen Gaumens sowie die Speicheldrüsen der Zunge und die Speicheldrüsen der Lippen. Pro Tag werden beim Menschen durch die Speicheldrüsen bis 2 Liter Speichel produziert. Der Speichel besteht zu 99% aus Wasser und 1 % enthält eine Vielzahl Substanzen, die für Nahrungsaufnahme, Zahnerhalt und Kontrolle der mikrobiellen Besiedlung bedeutsam sind. Als Grundlage für die Speichelproduktion dient Blutplasma, das dem durch die Speicheldrüsen bestimmte Stoffe entzogen und andere hinzugefügt werden. Die vorwiegende Produktion vom Mundspeichel findet in den drei grossen, paarig angelegten Speicheldrüsen statt, die ausserhalb des Mundes angelegt sind und den Speichel über Ausführungsgänge in die Mundhöhle abgeben. In der Mundhöhle findet man ein Gemisch von verschiedenen Speichelarten. Je nach sezernierender Drüse ist der dort gebildete Speichel eher serös, also wässrig oder eher mukös bzw. schleimig. Die Sekretion des serösen Speichels wird durch parasympathische Aktivität, die Sekretion des muzinösen Speichels durch Aktivität des sympathischen Nervensystems angeregt.

Die grossen Speicheldrüsen sind:

Ohrspeicheldrüse (Glandula parotis)
Unterzungenspeicheldrüse (Glandula sublingualis)
Unterkieferspeicheldrüse (Glandula submandibularis)

Ohrspeicheldrüse

Die Ohrspeicheldrüse ist die grösste und wichtigste und ist beiderseits etwas unterhalb des Ohres zwischen Kaumuskel und Hautoberfläche eingebettet.

Der Ausführungsgang der Ohrspeicheldrüse ist lang und mündet im Bereich des Oberkiefers gegenüber dem zweiten Mahlzahn in die Mundhöhle. Zur Ohrspeicheldrüse kommen die Unterzungenspeicheldrüse und die Unterkieferspeicheldrüse dazu, die eine Menge Speichel produzieren.

Unterzungendrüse

Die die Unterzungendrüsen liegen direkt in der Mundbodenmuskulatur und besitzen mehrere kurze Ausführungsgänge, die auf beiden Seiten der Zunge in die Mundhöhle münden.

Ein etwas grösserer Ausführungsgang der Unterzungendrüsen endet gemeinsam mit dem Ausführungsgang der Unterkieferspeicheldrüse unter der Zunge.

Unterkieferdrüse

Die Unterkieferspeicheldrüsen befinden sich beiderseits der Innenseite des Unterkiefers und münden im Bereich des Zungenbändchens durch den de langen Ausführungsgang in einem kleinen Höcker unter der Zunge.


Munddrüsen im Mund

Die Drüsen im Mund als exokrine Drüsen produzieren den Mundspeichel damit keine Mundtrockenheit entsteht, so hauptsächlich die sechs paarig angeordneten grossen Speicheldrüsen, wobei die Steuerung der Speichelsekretion über  das vegetative Nervensystem erfolgt.

Die Speicheldrüsen befeuchtet mit dem Speichel nicht nur die Mundhöhle, sondern bereitet während dem Kauen auch die Nahrung für die Verdauung und den Schluckprozess vor.

Mit Munddrüsen sind exokrine Drüsen bzw. Speicheldrüsen gemeint, die den Speichel bilden und damit die Gleitfähigkeit zum besseren Schlucken und Beissen gewährleisten können.

Munddrüsen, Mundspeicheldrüsen, Drüsen

Der Mundspeichel der durch die Munddrüsen produziert wird, enthält Abwehrstoffe und hilft bei der mechanischen Reinigung vom Mund, denn Speichel hat auch eine antibakterielle und wundheilungsfördernde Wirkung.

Mit Munddrüsen (lat. Glandulae oris) werden die Speicheldrüsen bezeichnet die exokrine Drüsen sind und den Speichel bilden, damit die Gleitfähigkeit zum Schlucken und Beissen gewährleistet ist.

Der Speichelfluss (Salviation) ist die Speichelabsonderung aus den Mundspeicheldrüsen und ist wichtig für die Speichel-Multifunktion, denn der Speichel enthält stärkespaltende Enzyme (Amylasen), wodurch Mund-Speicheldrüsen in geringem Umfang bereits zur Verdauung beitragen. Der Mundspeichel von den Munddrüsen hat eine Speichel-Multifunktion, denn Mundspeichel schützt die Zähne und ist nebst der hilfreichen Verdauungsfunktion auch bei der Mundhygiene behilflich. Mundspeichel hat eine Speichel-Schutzfunktion und kann eine wichtige Rolle beim Schlucken von festen Speisen spielen, denn wenn die Speichelproduktion eingeschränkt ist, kann es zu vermehrter Kariesbildung und zu Mundtrockenheit sowie Schwierigkeiten beim Essen kommen.
 
Es gibt drei grosse Kopfspeicheldrüsen

Ohrspeicheldrüse (Glandula parotidea oder Parotis)
Unterkieferspeicheldrüse (Glandula submandibularis)
Unterzungenspeicheldrüse (Glandula sublingualis)

Es gibt eine Vielzahl von kleinen Kopfspeicheldrüsen

Lippendrüsen (Glandulae labiales)
Wangendrüsen (Glandulae buccales)
Zungendrüsen (Glandulae linguales)
Mahlzahndrüsen (Glandulae molares)
Gaumendrüsen (Glandulae palatinae)
Geschmacksdrüsen (Glandulae gustatoriae) bzw. Spüldrüsen der Geschmacksknospen 


Speichelabsonderung

Durch Erregung und grosser Wut kann es zu vermehrter Speichelabsonderung mit einer grossen Speichelmenge kommen.

Als Speichelsekretion wird die Abgabe von Produkten durch Drüsen bezeichnet und ist eine Flüssigkeit, die ein Gemisch der Sekrete von den Speicheldrüsen wie auch der Mundschleimdrüsen darstellt.

Speichelabsonderung, Speichelfluss, Speichel

Zu einer Speichelabsonderung vom Mund-Speichel kann es durch einen Kauvorgang oder durch grosse Wut oder anderen Erregung kommen, sodass der Speichelfluss stark angeregt werden kann.

Die Speichelabsonderung wird durch den Kauvorgang ausgelöst, aber auch durch geschmackliche, optische oder psychische Reize.

Zahnpflegekaugummis können wie beim Essen einen durch die Kaubewegung angeregten Speichelfluss bewirken und somit vermehrt Speichel durch das Kaugummikauen auslösen, was dadurch auch die Zähne schützt. 

Kaugumi, Speichelabsonderung,Speichel, Mund

Intensives Kauen ist wichtig zur Vorbeugung von Karies, denn der Speichelfluss wird durch Kauen angeregt und erhält damit mehr Mineralien, als der Ruhespeichel.

Wird der Speichelfluss durch Kauen angeregt, so enthält dieser mehr Mineralien, als der Ruhespeichel.

Speichel enthält unter Mineralien, Enzyme, Eiweisse und Glykoproteine und feste Bestandteile die aus Eiweisskörpern, Salzen, Bakterien und Speichelkörperchen gebildet werden. Die Einnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten und Psychopharmaka oder auch Rauchen können den Speichelfluss verringern. 


Speichelfluss

Der Speichelfluss als Salviation oder Salivation ist die Absonderung von Speichel aus den Speicheldrüsen, denn unter Salivation von Speichel versteht man die Speichelsekretion bzw. Speichelproduktion und Speichelfreisetzung.

Mit Speichelfluss ist die Absonderung von Speichel aus den Speicheldrüsen gemeint, denn der Speichel ist für die Gesundheit der Zähne sehr wichtig, denn der Speichel sorgt auch für die Mundhygiene. Täglich werden ca. 1/2 bis 2 Liter Speichel in den paarig vorhandenen Speicheldrüsen, also Ohrspeicheldrüse, Unterkieferspeicheldrüse sowie Unterzungenspeicheldrüse sowie den vielen kleinen Speicheldrüsen der Mundschleimhaut gebildet. Der Speichel enthält alle Mineralsalze, die der Zahnschmelz zu seiner Härtung und für den Erhalt seiner Widerstandskraft gegenüber Säureattacken braucht.

Speichel als Schutzsysteme

Speichel ist eines der wichtigsten natürlichen Schutzsysteme vom menschlichen Körper, denn Speichel ist für die Neutralisation von Säuren nach dem Essen oder Trinken zuständig und gleichzeitig für die Remineralisation vom Zahnschmelz durch die enthaltenen Mineralien.

Der Speichelfluss ist die Absonderung von Speichel aus den Speicheldrüsen und enthält sämtliche Mineralsalze, die der Zahnschmelz zu seiner Härtung und für den Erhalt seiner Widerstandskraft gegenüber Säure braucht. Durch Kaugummikauen kann der Speichelfluss verstärkt werden. Dieses erhöhte Speichelflussvolumen enthält auch eine besonders hohe Konzentration an Mineralien und verfügt damit über eine noch höhere Neutralisierungskapazität. Medikamente wie Psychopharmaka und bestimmte blutdrucksenkende Mittel hemmen den Speichelfluss. Wenn die Speichelbildung vermindert ist, spricht man von "Xerostomie" und bei vermehrter Speichelbildung von "Ptyalismus".

Zu grossen Speichelfluss (Hypersalivation)

Wenn der Speichelfluss zu gross ist und zu viel Speichel produzier wird, spricht der Zahnarzt von einer Überproduktion (Hypersalivation), was eine Störung der Speichelsekretion ist.

Ein zu grosser Speichelfluss kann bei einer Vergiftungserscheinung oder als Nebenwirkung einiger Medikamente auftreten. Vermehrter Speichelfluss sind häufig Symptome von Erkrankung, so dass der Zahnarzt von einer Hypersalivation spricht, denn für eine übermässige Speichelproduktion können neurologische Erkrankungen wie Parkinson verantwortlich sein. Die Ursachen für eine Hypersalivation sind sehr vielfältig, so können Neuroleptika-Medikamente, Epilepsie, Frühschwangerschaft, Morbus Parkinson oder Entzündungen wie Stomatitis, Sialadenitis oder phlegmonöse (eitrige Entzündung) bzw. Epiglottitis zu einem grossen Speichelfluss führen wie auch Infektionen und Einwirken von schädigenden Substanzen (Toxinen) von Quecksilber oder Pestiziden. Cholinerge Medikamente oder Gifte können den Speichelfluss verstärken, doch wenn Medikamente ursächlich sind, gibt es vielfach Möglichkeit von anderen Medikamenten. Einen vermehrten Speichelfluss kann auch wahrgenommen werden, wenn die produzierte Menge von Speichel völlig normal ist, so dass die Speichelmenge vom Arzt gemessen wird. Wenn die Sekretion von Mundspeichel zu gross ist, ergibt sich eine zu grosse Speichelmenge, was als Hypersalivation bezeichnet wird, es ist das Gegenteil von der Hyposalivation mit zu kleinem Speichelfluss.

Vermehrten Speichelfluss

Für einen vermehrten Speichelfluss können Erkrankungen der Speicheldrüsen wie eine Speicheldrüsenentzündung verantwortlich sein wie auch Zahlfehlstellungen und Krankheiten in der Mundhöhle.

Vermehrten Speichelfluss kann auch bei Vergiftungen, starker Übelkeit oder vor dem Erbrechen entstehen wie auch bei Nervosität, so auch bei Zahnarztangst "Phobie", das eine psychische Ursache hat. Ein vermehrter Speichelfluss durch eine Speicheldrüsenkrankheit kann auch von Sialorrhö begleitet sein, was ein unkontrolliertes Austreten von Speichel aus dem Mund bedeutet, was sich durch eine feuchte Aussprache oder Sabbern bemerkbar machen kann. Sialorrhö ist von der Hypersalivation abzugrenzen, denn dabei handelt es sich um eine starke Ansammlung von Speichel in Mund und Rachen (Sialorrhoe) die nicht aus einer Überproduktion von Speichel (Pseudo Sialorrhoe) stammt. Sialorrhö ist ein grosses Problem das ausserordentlich lästig ist und resultiert aus der Schluckstörung bzw. die Unfähigkeit, den Speichel zu schlucken. Wenn der Speichel über den Rand der Lippe läuft, spricht man bei grossem Speichelfluss von Sialorrhoe, was bei Säuglingen als normal gilt. Sialorrhoe gilt ab 4 Jahren als krankhaft, was vielfach bei geistigen Behinderten bei Kindern vorkommt. Sialorrhoe ist im Erwachsenenalter vielfach eine Folge von neurologischen Erkrankungen mit mangelhafter Kontrolle der Mundmuskulatur wie bei Schlaganfällen und Muskelerkrankungen.

Zu kleinen Speichelfluss

Wenn der Speichelfluss zu klein ist und zu wenig Speichel produziert wird, spricht man von Hyposalivation, was eine Unterproduktion von Speichel ist.

Eine kleine Aufregung oder Ärger kann zu einem kleinen Speichelfluss führen, so dass weniger Sekret fliesst und man im Volksmund bei einer Verblüffung davon spricht, dass die Spucke wegbleibt. Zu wenig Speichel kann Mundgeruch und Heiserkeit hervorrufen und regelmässig zu wenig Speichel im Mund, kann gesundheitsgefährdend sein. Ein zu kleiner Speichelfluss ergibt eine Mundtrockenheit (Xerostomie), so dass das Kauen, Schlucken und Sprechen schwer fällt und die Zunge am Gaumen klebt. Zu wenig Speichelfluss kann man als trockener Mund wahrnehmen, dass vielfach ein Warnzeichen für eine Krankheit ist, so bei einer Speicheldrüsen-Entzündung wie auch bei Diabetes, Schilddrüsenproblemen oder Nierenprobleme. Das Sjögren-Syndrom kann einen trockenen Mund verursachen, was an einer Erkrankung der Speicheldrüsen liegen kann, wenn das Immunsystem die Speicheldrüsen wie auch die Tränendrüsen attackiert. Auch bei bestimmten Rheuma-Formen die am Bewegungsapparat auftreten und meist mit Schmerzen verbunden sind, kann es zu wenig Speichelfluss kommen, wen die Abwehrzellen irrtümlich das körpereigene Gewebe angreifen, wo auch die Speicheldrüsen davon betroffen sein können. Ältere Menschen nehmen vielfach Medikamente wie Blutdrucksenker, Antidepressiva oder Schlafmittel, die als Nebenwirkung den Speichelfluss hemmen, was das Sprechen, Kauen und Schlucken erschwert. Die Ursache für eine mangelnde Speichelprodukion kann man vielfach durch ein ausreichendes trinken lindern oder beheben wie auch durch einen Medikamentenwechsel. Bei Mundtrockenheit kommt es vermehrt zu Zahnfleischentzündungen, Parodontitis (Parodontalerkrankung) oder Wurzelkaries, da Beläge bei trockenem Mund besonders lang auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch anhaften können, wenn das natürlich Pflegen der Mundhöhle durch den Speichel fehlt.


Speichelfunktion

Dank den chemischen Inhaltsstoffen hat der Speichel vielfältige Speichelfunktionen.

Für die Gesunderhaltung der Zähne und dem Mundraum ist der Speichel und die Speichelfunktion unentbehrlich, denn jede Beeinträchtigung vom Speichelfluss führt zu einem erhöhten Kariesrisiko und ein Versiegen vom Speichelfluss kann in kurzer Zeit zu einer Zerstörung aller Zähne führen.

Speichelfunktion, Funktion Speichel, Aufgabe

Der Speichel erfüllt mit den Speicheldrüsen viele Aufgaben und hat eine Speichel-Multifunktion.

Aufgabe und Funktion vom Speichel

Die Aufgabe und Funktion des Speichels ist vielfältig, denn sie hält die Mundschleimhaut feucht, spült die Zähne, löst Geschmackstoffe und schwächt Säuren ab.

Der Speichel sorgt für die Befeuchtung und Vorverdauung der Nahrung im Mund und Schleimstoffe sowie andere Substanzen machen die Nahrung durch den Speichel gleitfähig und erleichtern Kaubewegung und Sprechbewegungen. Der Speichel schützt somit auch das eigene Gewebe im Mund. Der Speichel kann die Wundheilung beschleunigen und hemmt das Wachstum von den Bakterien. Der Speichel erfüllt wichtige Aufgaben im Bereich der Verdauung, denn durch die im Speichel enthaltenen Enzyme werden schon während dem Kauen Teile der Nahrung zerlegt. So zerteilt das Enzym Ptyalin die langen Molekularketten der Kohlenhydrate wie Brot in kleine Stücke, die im Darm weiter verarbeitet werden. Je nach Nahrungsbeschaffenheit ändert sich auch die Zusammensetzung vom Speichel, der auch wichtig ist für den Geschmack, denn die Geschmacksunterscheidung ist umso schwieriger, je trockener die Zunge ist. Die Geschmacksknospen liegen in tiefen, schmalen Einfurchungen auf der Zunge versteckt, sodass diese von trockenen, verklumpten Geschmacksstoffen nicht erreicht werden können. Die im Speichel enthaltenen Enzyme sind der erste Schritt der Verdauung vor dem Verdauungstrakt, denn unter dem Verdauungstrakt werden Organe und Organsysteme verstanden, die der Aufnahme, der Zerkleinerung sowie dem Weitertransport der Nahrung dienen.


Mundtrockenheit (Xerostomie)

Bei Mundtrockenheit ohne gute Befeuchtung (Lubrikation) der Mundhöhle bzw. Austritt von schleimiger Gleitflüssigkeit wird das Sprechen und Schlucken zur Qual.

Eine Mundtrockenheit (Oligostomie) ist sehr unangenehm, wenn der Speichelfluss zu gering ist, was vielfach ein Nebeneffekt von Stress oder Lampenfieber ist. Die mangelhafte Benetzung der Mundschleimhaut (orale Mukosa) durch Speichel wird als Xerostomie bzw. Mundtrockenheit infolge mangelhafter Sekretion resp. zu geringer Speichelmeng (Hyposalivation) bezeichnet. Im höheren Lebensalter kann eine durch Krankheit oder Medikamenteneinnahme verursachte Speichelflussverminderung die Lebensqualität durch die Mundtrockenheit stark beeinträchtigen. Bei Mundtrockenheit (xerostomia) kann hartes Essen schmerzhafte Verletzungen am Gaumen oder in der Mundschleimhaut verursachen und auch das Schmecken kann beeinträchtigt und von einem Brennen im Mund begleitet sein. Die Mundschleimhaut umfasst die Schleimhaut vom Mundboden, Wangen, Lippen, Gaumen, Zahnfleisch (Gingiva) und der Zunge. Die Mundtrockenheit kann nebst Schmerzen und Durst auch Sprechprobleme, Schaumige Mundflüssigkeit, Geschmacksstörungen, Zungenbrennen, Mundgeruch und besonders Schluckbeschwerden verursachen. Bei einem trockenen Mund, wo wenig Speichel vorhanden ist, können sich schädliche Keime in der feuchtwarmen Mundhöhle stark vermehren. Sympathomimetische (die Wirkung vom Sympathikus verstärkend) und anticholinerge (Neben-Wirkung) Medikamente wie Antidepressiva, Schlafmittel, Blutdrucksenker und Antihistaminika verursachen vielfach als Nebenwirkung eine Mundtrockenheit, da diese Medikamente den Speichelfluss hemmen, was das Schlucken, Kauen und Sprechen erschwert.

Mundtrockenheit, Medikamente, Mundatmung

Die Ursache für die Reduktion vom Speichelfluss liegt vielfach in  Nebenwirkungen von Medikamenten, denn es gibt über 400 hemmende Medikamente auf dem Markt, die den Speichelfluss hemmen oder sehr stark beeinträchtigen, sodass eine Mundtrockenheit entsteht.

Trockener Mund

Eine Mundtrockenheit verursacht durch geringen Speichelfluss ist sehr unangenehm, denn durch die Mundtrockenheit entstehen auch Probleme beim Sprechen.

Ein trockener Mund entsteht vielfach durch den Flüssigkeitsmangel, kann jedoch verschiedene Ursachen haben, so wen sich die die Speichelzusammensetzung verändern oder wenn sich die Speichelproduktion der Speicheldrüsen vermindern. Wenn durch Stress der Mund trocken wird, ist das eine vorübergehend trockener Mund bzw. Mundtrockenheit. Auch durch Autoimmunkrankheiten oder Rauchen kann die Speichelproduktion beeinträchtigt werden. Mit zunehmendem Alter verschärft sich das Problem der Mundtrockenheit, vielfach aber auch durch vermehrte Einnahme von Medikamenten, was zu vermehrten Erkrankungen wie Zahnkaries und Zahnfleischentzündung führt. Ungenügende Einnahme von Flüssigkeiten erzeugt ebenfalls Mundtrockenheit und wird durch die natürliche Alterung der Speicheldrüsen zusätzlich verstärkt, welche weniger Speichel produzieren.

Mundtrockenheit durch Medikamente

Mundtrockenheit durch Nebenwirkung von Medikamenten für Herzkreislauf bzw. hoher Blutdruck die Betablocker, Medikamente gegen Depression oder gegen Parkinson sind im Alter häufig.

Mundtrockenheit können Medikamente gegen Asthma oder Schlafmittel, Bestrahlungstherapien im Bereich der Speicheldrüsen oder Chirurgische Eingriffe im Bereich der Speicheldrüse auslösen. Schlucken oder ein gestörter Geschmacksinn sind vielfach Folgen von der Mundtrockenheit wie auch erschwertes Kauen. Durch die Mundtrockenheit können verstärkte Blutungsneigung, schmerzhafte Stellen an der Mundschleimhaut, Zungenbrennen und Mundbrennen oder auch eine schlechte Haftung der Zahnprothese mangels Speichel, verbunden mit Schmerzen entstehen, denn bei Prothesen können Brennen auf der darunter liegenden Schleimhaut stark störend wirken. Der Prothesenhalt wird durch die Mundtrockenheit durch ungenügende Speichelmenge in Leidenschaft gezogen. Erkrankungen der Speicheldrüsen wie Sjögren-Syndrom oder Begleiterscheinungen bei bestimmten Krankheiten (Diabetes, Morbus Parkinson, Depression), Schlafen mit geöffnetem Mund, Tumor in der Mundhöhle etc. lassen eine Mundtrockenheit in Erscheinung treten.

Mundatmung

Die Mundatmung ist häufig Folge einer erschwerten oder behinderten Nasenatmung, was zur Austrocknung der Mundhöhle führt.

Ursachen für die Mundatmung können ein unzureichender Lippenschluss oder einfach nur eine schlechte Angewohnheit sein, wodurch auch Fehlfunktion und Kieferfehlbildungen entstehen können. Weiterhin kommt es bei Mundatmung durch den ständigen Luftstrom zu einer andauernden Austrocknung der Mundhöhle, wodurch der Speichel seine Kariesschützende Wirkung nicht mehr richtig ausführen kann.


Speichel-Schutzfunktion

Karies entsteht, weil die Zahnoberfläche von diesen Säuren angegriffen und entmineralisiert wird bzw. wenn die Speichel-Schutzfunktion nicht funktioniert.

Nach fast jeder Nahrungsaufnahme bauen Bakterien den in der Nahrung enthaltenen Zucker zu Säure ab. Der Speichel hat eine besondere Schutzfunktion, denn er enthält sämtliche Mineralsalze, die der Zahnschmelz zu seiner Härtung und für den Erhalt seiner Widerstandskraft gegenüber Säureattacken braucht. Bei der Nahrungsaufnahme setzt die natürliche Schutzfunktion des Speichels ein, denn der Speichel enthält natürliche mineralische Bestandteile, um diese Säuren zu verdünnen und abzubauen. Zusätzlich fördert der Speichel den Wiedereinbau (Remineralisation) zahnhärtender Mineralien in den Zahnschmelz und wirkt somit der Entstehung von Zahn-Karies entgegen. Kauen stimuliert den Speichelfluss und geschieht ganz normal während der Nahrungsaufnahme. Durch Kaugummikauen nach dem Essen kann der Speichelfluss verstärkt werden. Dieses erhöhte Speichelflussvolumen enthält auch eine besonders hohe Konzentration an Mineralien und verfügt damit über eine noch höhere Neutralisierungskapazität. Im Gegensatz dazu hemmen verschiedene Medikamente wie z.B. Psychopharmaka oder bestimmte blutdrucksenkende Mittel den Speichelfluss. Ist die Speichelbildung vermindert spricht man von "Xerostomie". Eine vermehrte Speichelbildung wird als "Ptyalismus" bezeichnet.


Speicheltest

Der Speicheltest ist eine Untersuchung des Speichels auf karieserregende Bakterien, seinen Säuregehalt und seine Menge pro Zeiteinheit.

Auf Grund der Werte vom Speicheltest lassen sich Voraussagen zur Kariesanfälligkeit machen. Cario-doc ist ein Speicheltest resp. ein Speicheltestverfahren, mit dem die drei Keimarten Streptococcus Mutans, Laktobazillen und Candida-Pilze im Speichel erkannt werden können, die massgeblich an der Kariesentstehung beteiligt sind.

Brutschrank für Speicheltest

Im Speicheltest-Brutschrank wird der Speichel auf karieserregende Bakterien getestet.

Karies wird von Bakterien im Zahnbelag (Plaque) und im Speichel verursacht. Durch einen Speicheltest ist es möglich, diese kariesverursachende Keimmenge von Mutans-Streptokokken und Laktobazillen zu messen. Durch Kauen auf einem Stück Wachs (Paraffin) "oder ein Kaugummi" für 2 bis 5 Minuten wird die Speichelsekretion angeregt und die Bakterien aus dem Zahnbelag in den Speichel gespült, denn der Speichel wird in einem Plastikbecher gesammelt. Ein Träger mit einem speziellen Nährboden wird nun beidseitig mit dem Speichel befeuchtet und in ein spezielles Kulturgefäss gesteckt und für 2 bis 4 Tage im Brutschrank bei 37o C bebrütet. Anschliessend wird die Probe mit einer Skala verglichen, auf der den möglichen Erscheinungsbildern eine bestimmte Bakterienzahl zugeordnet ist. Damit kann das bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägte Kariesrisiko individuell noch bevor Schäden an den Zähnen entstehen festgestellt werden.

Mundflora

Mit Mundflora ist die Zusammensetzung der im Mund vorkommenden Bakterien gemeint die bei jedem Menschen ganz verschieden sein kann.

Besteht ein hoher Anteil an Kariesbakterien wie Streptococcus mutans und Laktobazillen bei der Mundflora, so ist das Kariesrisiko erhöht. Die Bakterien können durch mikrobiologische Speicheltests nachgewiesen werden, wobei sowohl Art als auch Zahl der Bakterien bestimmt werden können. 


Speicheldrüsenentzündung beim Mensch

Eine Entzündung der Speicheldrüsen als Speicheldrüsenkrankheit wird als Sialadenitis bzw. Speicheldrüsenentzündung bezeichnet.

Entzündungen sind die häufigsten Erkrankungen der Speicheldrüsen, denn die Erreger sind Bakterien wie Streptokokken und Staphylokokken sowie Viren. Bei einer Speicheldrüsenentzündung (Sialadenitis) können eine oder auch mehrere Kopf-Speicheldrüsen davon betroffen sein, im Besonderen wenn der Flüssigkeitshaushalt gestört ist. Bei der Entzündung der Speicheldrüse schwillt die betroffene Speicheldrüse schmerzhaft an und bei Rissen der Ausführungsgänge von Speicheldrüsen fliesst Speichel in das umgebene Gewebe, sodass sich Speichelzysten entwickeln können. Der Speichel kann nicht mehr richtig abfliessen, so dass Keime entstehen, welche einen Entzündungsprozess auslösen können. Auch kann es in den Ausführungsgängen zur Bildung von Speichelsteinen (Sialolithen) kommen. Bei den grösseren Mundspeicheldrüsen können krankhafte Veränderungen durch grosse Speichelsteine (Sialadenitis) hervorgerufen werden. Es können Infektionen durch Bakterien oder Viren wie Mumps entstehen die zu schmerzhaften Entzündungen der Speicheldrüsen führen können. Dabei sind Patienten mit einer Immunschwäche wie erhöhter Blutzucker, AIDS oder mit vorbestehender Schädigung der Speicheldrüsen besonders anfällig. Eine Speichelabflussstörung kann eine Entzündung begünstigen, denn vielfach werden solche Abflussstörungen durch Speichelsteine resp. Kalziumapatit provoziert.

Entzündung der Speicheldrüsen (Sialadenitis)

Wenn die Speicheldrüsen angeschwollen sind und Schmerzen bereiten, liegt meist eine Entzündung als Eine akute eitrige Speicheldrüseninfektion vor.

Von Entzündungen der Speicheldrüsen sind besonders immungeschwächte Personen und ältere Menschen betroffen, wo es sich um eine schmerzhafte Munderkrankung handelt, die meist durch Bakterien oder Viren hervorgerufen wird. Zu den Risikofaktoren einer Speicheldrüsenentzündung gehört eine verminderte Speichelabsonderung bzw. Speichelproduktion. Mangelnde Mundhygiene oder eine Stomatitis bzw. die Entzündung der Mundschleimhaut begünstigen die Entstehung einer Speicheldrüsenentzündung. Auch Medikamente, die den Speichelfluss reduzieren, können eine Entzündung hervorrufen wobei z.B. Diuretika, Tabletten gegen Depressionen und Allergien (Antihistaminika) oder Herzbeschwerden dazu zählen. Eine Bestrahlung wie z.B. im Rahmen einer Tumortherapie, kann zu einer vorübergehenden Entzündung der Speicheldrüsen (radiogene Sialadenitis) führen. Kleinere Steine lassen sich teilweise durch Speichelfördernde Massnahmen wie Kauen von Zitronenschnitzen oder Kaugummi etc. ausschwemmen. Sofern dies durch ausschwemmen nicht gelingt, kommt eine Entfernung des Steins durch einen chirurgischen Eingriff oder eine endoskopische oder externe Steinzertrümmerung in Frage. Auch ist es möglich, dass die ganze Speicheldrüse gewissen Fällen entfernt werden muss.

Chronische Speicheldrüsenentzündungen

Chronisch auftretende Speicheldrüsenentzündungen (Sialadenitis) führen zu einer Vernarbung und Atrophie vom Gewebe, wo kaum noch Speichel produziert wird und die Drüse dann als derber Knoten tastbar ist.

Speicheldrüsenentzündungen mit verminderter Speichelproduktion gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Speicheldrüsen. Bei der Speicheldrüsenentzündung kommt es zu reduziertem Speichelfluss und gleichzeitig zu starken Drüsenschwellungen. Eine akute Speicheldrüseninfektion führt während dem Kauen zu mehr Schmerzen, da beim Kauakt vermehrt Speichel zur Nahrungsaufspaltung produziert wird und zusätzlicher Druck auf das geschwollene Gewebe durch den Speichel ausgeübt wird und der Speichel nicht ungehindert durch die Drüsengänge abfliessen kann. Zur Vorbeugung einer Entzündung der Speicheldrüsen sollte man auf Mundhygiene, Zahnpflege und reichliches Trinken achten. Wenn ein Speichelstein vorhanden ist, sollte dieser entfernt werden, damit sich keine Komplikation einer Entzündung entwickelt.


Speicheldrüsenkrankheiten

Speicheldrüsenkrankheiten können durch Entzündungen oder Speicheldrüsentumoren verursacht sein.

Eine akute Speicheldrüseninfektion bzw .Speicheldrüsenentzündung (Sialadenitis) kann plötzlich auftreten und führt meist zu einseitigen Schmerzen und Schwellungen im Bereich der betroffenen Munddrüsen, die sich hart anfühlen und druckempfindlich sind. Zu den Risikofaktoren einer Speicheldrüsenentzündung das die häufigste Erkrankung der Speicheldrüsen sind, gehört eine verminderte Speichelproduktion. Gewisse Medikamente, Zuckerkrankheit, Eiweissmangel, Vitaminmangel oder Hormonstörungen können zu einer bleibenden Schwellung führen. Auch gibt es gutartige Adenome und bösartige Tumore bzw. Adenokarzinome (Krebserkrankungen) der Speicheldrüsen. Wenn ein Tumor Schmerzen bereitet oder eine Gesichtsnervenlähmung auftritt oder im Halsbereich weitere Knoten entstehen, deutet dies eher auf eine bösartige Erkrankung hin. Gutartige bösartige Tumore der Speicheldrüsen lassen sich in der Regel nur durch eine Operation behandeln. Bei Störungen der Speichelproduktion spricht man von Xerostomie (Mundtrockenheit).

Unterschiedliche Ursachen können zu einer Störung der Speichelproduktion führen:

Mit in höherem Lebensalter nimmt die Speichelproduktion vielfach ab.
Spezielle Erkrankungen wie das Sjögren-Syndrom (Autoimmunerkrankung) usw.
Bestrahlung (Strahlentherapie) im Kopfbereich und Halsbereich kann zu einer Schädigung der Speicheldrüsen führen.
Flüssigkeitsmangel infolge Flüssigkeitsverlusts durch Schwitzen, Durchfall, Medikamentenwirkung, oder geringe Flüssigkeitseinnahme. 


Speichelstein

Ein Speichelstein ist ein kleiner, harter Stein, aufgebaut aus Bestandteilen des Speichels, welcher sich in einer Speicheldrüse bildet.

Wenn der harte Speichelstein weiterrutscht in den Ausführungsgang der Speicheldrüse, kann er diesen verstopfen und kann zu Beschwerden führen, sodass es zur Speichelsteinkrankheit „Sialothiasis“ kommt. Calculus ist eine andere Bezeichnung für Zahnstein, Konkrement oder Speichelstein. Speichelsteine (Ptyalolith, Sialolith) sind in den Ausführungsgängen der grossen Speicheldrüsen Parotis, Submandibularis und Sublingualis befindliche Ablagerungen, hauptsächlich bestehend aus Calciumphosphat und Calciumcarbonat. Grosse Speichelsteine können zu einem Speichelstau mit Entzündungen (Sialolithiasis) führen. Dadurch, dass es bei der Nahrungsaufnahme reflektorisch zu einer Speichelproduktion kommt, können erhebliche Schmerzen und Schwellungen auftreten, sodass eine Entfernung angebracht ist. Ein Speichelstein misst oft nur weniger Millimeter, kann aber bis zu einer Grösse von 2 cm anwachsen und enthält Kalziumphosphat, Kalziumkarbonat, Kohlenhydrate, Eiweisse und Magnesium. Bevorzugt sind Männer zwischen dreissig und vierzig Jahren, die besonders von Speichelstein betroffen sind. Bei 80% der Betroffenen ist eine der beiden Unterkieferspeicheldrüsen befallen, denn die Unterkieferspeicheldrüsen produzieren den grössten Teil des Speichels und liegen etwas unter dem Kiefergelenk, wo ihre Ausführungsgänge neben dem Zungenbändchen zu finden sind. Statistisch gesehen treten Speichelsteine bei rund 1.2% der Bevölkerung auf. Kleine Speichelsteine können durch einen regen Speichelfluss ausgeschwemmt werden, grössere Steine bedürfen der chirurgischen Entfernung bzw. bei häufigen Rezidiven Entfernung der betroffenen Speicheldrüse. Früher wurde ein Speichelstein immer herausoperiert, was nicht ohne Risiken war, weil Nerven im Kopfbereich verletzt werden konnten. Heute gibt es  die extrakorporale Stosswellenlithotripsie (ESWL) bzw. Zertrümmerung. Dabei wird der Speichelstein so zerlegt, dass er wie Sand über den Speichelgang ausgeschieden werden kann. Eine Operation ist bei der Speichelsteinkrankheit dadurch vielfach nicht mehr notwendig.


Speichelstein - Symptome

Bei einer Speicheldrüsenentzündung treten die Symptome meist plötzlich und einseitig auf.

Wenn die Speicheldrüsenentzündung eine Folge von Mumps ist, kann die Speicheldrüsenentzündung beidseitig auftreten. Wann bei Speichelstein Symptome der Speicheldrüsenentzündung ausgelöst werden, ist abhängig wie gross der Speichelstein ist und wo er sich befindet. Die betroffene Drüse schwillt bei einer der Speicheldrüsenentzündung an, wird hart und schmerzt. Bei Essen nehmen die Symptome zu, da sich dann vermehrt Speichel bildet, der einen Druck auf das entzündete Gewebe ausübt wobei es häufig bei einer Speicheldrüsenentzündung zu Fieber kommt. Dabei ist die Haut über der Drüse gerötet und fühlt sich warm an. Manchmal entleert sich Eiter in den Mund der einen unangenehmen Geschmack verursacht. Liegt eine Ohrspeicheldrüsenentzündung vor, kann auch das Kauen schmerzhaft sein, da das Kiefergelenk und die Kaumuskulatur in unmittelbarer Nähe liegen. Der Mund kann dabei vielfach kaum mehr geöffnet werden. Mögliches Symptom für einen Speichelstein, der noch keine Speicheldrüsenentzündung verursacht hat, kann eine schmerzhafte oder auch schmerzlose Schwellung bei der betroffenen Speicheldrüse sein. Vielfach werden die Symptome nur ausgelöst beim Essen, wenn sich vermehrt Speichel bildet.

Symptome von Speichelstein

Mundtrockenheit tritt auf, wenn die Speichelbildung fehlt oder vermindert ist. 
Sekret-Stauung, stark schmerzhafte Schwellung der Speicheldrüse beim Essen.
 Schwellung, wenn die Volumenzunahme bei äusserer Betrachtung erkennbar ist. 
Kolikartige Schmerzen nach der Nahrungsaufnahme als Entzündungszeichen. 
Tastend fühlt man eine meist schmerzhafte, überwiegend teigige Drüsen-Auftreibung.


Warum Speichelstein

Ein häufiges Problem in der Bevölkerung ist die zu geringe Trinkmenge, die ein Hauptfaktor bei der Entstehung von Speichelstein ist.

Durch eine zu geringe Trinkmenge versucht der Körper Flüssigkeit zu sparen und gibt möglichst wenig Wasser über den Speichel ab. Bei der Entstehung vom Speichelstein spielt Dickflüssigkeit des Speichels eine wesentliche Rolle, denn wenn das Flüssigkeitsangebot des Körpers zu gering ist, dickt der Speichel ein. Auch Erkrankungen wie bei Mumps oder andere Virusinfektionen kann besonders zähflüssigen Speichel entstehen, so auch die Mukoviszidose, bei der alle Körpersekrete extrem dickflüssig sind, was ein zu geringer Speichelfluss ergibt. Auch Medikamente, wie Wassertabletten, Antidepressiva, Tabletten gegen Allergien oder Herztabletten können als Nebenwirkung den Speichelfluss reduzieren. Sofern häufige Entzündungen einer Speicheldrüse (Speicheldrüsenentzündungen) erfolgen, kann die Speicheldrüse Zeit vernarben und produziert dann auch weniger Speichel. Zu einer radiogenen Sialadenitis und somit zu einer Entzündung einer Speicheldrüse kann es kommen, wenn Patienten im Kopfbereich bestrahlt werden. Das Sjögren-Syndrom ist eine Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis, wo es nebst einer Tränendrüsenentzündung mit Austrocknen des Auges zu einer Speicheldrüsenentzündung mit Austrocknen des Mundes kommen kann. Wenn wenig Speichel fliesst, werden die Drüsengänge und somit der Ausführungsgang weniger durchspült wo sich kleine Steine im Anfangsstadium festsetzen und wachsen. Nebst geringem Speichelfluss und der Speichelbeschaffenheit entstehen Speichelsteine auch dadurch dass sich Salze im Speichel zu kristallinen Strukturen zusammenlagern. Die Steinbildung wird auch durch ein Ungleichgewicht zwischen den einzelnen Bestandteilen des Speichels besteht begünstigt und kommt bei Erkrankungen vor wie z.B. einer Hyperkalzämie wo es zu viel Kalzium im Blut kommt oder einem Diabetes mellitus sowie der Gicht. Bemerkenswert ist, dass Patienten, die Speichelsteine haben, vermehrt auch unter Gallenstein oder Nierenstein leiden. Wenn es zur Steinbildung in der Speicheldrüse gekommen ist, macht der Stein vielfach erst dann Beschwerden, wenn er in den Ausführungsgang der Speicheldrüse wandert, dort hängen bleibt und diesen verstopft, denn hinter dem Stein staut sich der Speichel sodass die Drüse anschwillt und besonders beim Kauen Beschwerde macht. Bakterien oder Viren, die vom Mundraum in die Speicheldrüse gelangen, werden nicht mehr heraus gespült und können sich ungehindert vermehren, sodass sich die Speicheldrüse entzünden und durch eine mangelnde Mundhygiene beschleunigen und verstärken können. 


PH-Wert vom Speichel

Der richtige pH-Wert ist als Messwert für die Gesundheit sehr wichtig und wird im Speichel wie auch im Urin angezeigt, ob der Körper übersäuert ist und wie der Säure Basen Haushalt beim Mensch eingestellt ist.

Eine häufige Ursache für eine Übersäuerung vom Speichel sind falsche Ernährungsgewohnheiten oder anatomische Fehlanlagen, wo die Magensäure zu einem Rückfluss vom Magen zur Speiseröhre führen. Ein pH-Wert von 8,0 oder höher ist optimal und wenn der  pH-Wert unter 7,0 liegt, wird von einer schlechten Pufferkapazität gesprochen. Der pH-Wert beim Mensch liegt bei Ruhesekretion zwischen 6,5 und 6,9 und nach Stimulation steigt er meist an auf ca. 7,0 bis 7,2.

Je rascher der pH-Wert im reaktiv basischen Milieu ist, desto besser ist die Pufferkapazität vom Blut, was für eine gute Stabilität der Leber spricht.

Speichel PH-Wert, Remineralisierung Zahnschmelz

Der Speichel kann mit einem PH Wert von 7.0 seine wichtigsten Funktionen, die Remineralisierung vom Zahnschmelz nach ernährungsbedingten Säureattacken und Verdauung von Kohlenhydraten optimal ausführen.

Ein normaler pH-Wert vom Speichel liegt bei ca. 7.1 was einem neutralen oder leicht basischen Mund-Milieu entspricht.

Den pH-Wert kann man in Flüssigkeiten messen, so auch beim Mensch, da der menschliche Körper zu 70 % aus Wasser besteht und alle Stoffwechselreaktionen in einer wässrigen Umgebung ablaufen. Mit dem pH-Wert vom Mundspeichel zwischen 7 bis 7,1 kann der Speichel die für Zähne wichtige Funktion der Remineralisierung vom Zahnschmelz nach Säureattacken optimal ausführen. Der Speichel reagiert alkalisch und enthält durchschnittlich 0,5 % feste Bestandteile, ist aber unterschiedlich je nach Herkunft aus welcher Munddrüse, womit eine Speicheldrüse gemeint ist. Wenn der Speichel zu sauer ist spricht man von Übersäuerung, sodass diese Funktionen nicht immer gewährleistet sind und Auswirkungen auf den Zustand des Zahnfleisches haben. Entzündungsbereitschaft und Schmerzanfälligkeit sind bei Übersäuerung des Speichels erhöht und die Wundheilungstendenz wird damit im Mund verschlechtert. Häufige Ursachen für eine Übersäuerung sind falsche Ernährung oder auch anatomische Fehlanlagen, die Magensäure zu einem Rückfluss vom Magen in die Speiseröhre führen. Saures Aufstossen ist meist die Folge eines ungenügenden Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen. 

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