Hilfe bei Zahnunfall: Zahntrauma, Zahnverletzung durch Unfall

Zahnunfall

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Zahnteil abgebrochen

Wenn durch einen Zahnunfall Zahnteil abgebrochen ist spricht der Zahnarzt von einem frakturierten Zahn.

Bei einem abgeschlagenen Zahnstück handelt es sich meist um ein Teil der natürlichen Zahnkrone, die durch einen Schlag abgebrochen ist und meist mit einer Krone (Überkronung) wieder aufgebaut werden kann wie auch durch eine Kompositfüllung oder einem Veneer.

Zahnstückabgeschlagen, Zahnunfall, Zahnkrone

Wenn durch einen Unfall ein Stück vom Zahn abgebrochen ist, sollte man den Zahnarzt aufsuchen, denn abgeschlagene Zahnstücke können unangenehme Folgen haben.

Wenn durch den Zahnunfall Zahnstücke der Zahnkrone abgeschlagen werden, sollte der Zahnarzt aufgesucht werden, damit dieser den abgebrochenen Zahn wieder befestigen kann.

Herausgebrochene Zähne machen sich meist durch scharfe Zahnkanten bemerkbar, wenn man mit der Zunge die Kante berührt. Ein abgeschlagener Teil der Zahnkrone, der durch einen Zahnunfall entstanden ist, kann vom Zahnarzt meist mit Spezialkleber wieder am Zahn befestigt werden. Wenn die Bruchstücke vom Zahn austrocknen sind, halten diese meist nicht mehr gut und können sich im Lauf der Zeit verfärben, was als Zahnverfärbung bezeichnet wird. Wenn eine Ecke aus dem Zahn herausgebrochen, lässt sich dieser Defekt durch eine zahnfarbene Füllung meist nahezu unsichtbar machen, doch je nach Grösse der abgebrochenen Zahnstücke kann auch eine Zahnkrone oder eine Verblendschale (Veneer) notwendig sein. Der Zahnnerv wird dabei mit einem speziellen Medikament abgedeckt, bevor das Bruchstück vom Zahn wieder angeklebt wird oder der Zahn wird mit Füllungsmaterial (Zahnfüllung) aufgebaut. Wenn das Zahnnervengewebe beim abgeschlagenem Zahnkronenstück freiliegt, muss dieser Nerv Behandelt werden, damit sich der Zahnnerv nicht entzündet und abstirbt, doch in einigen Fällen muss der Zahnnerv (abgestorbener Zahnnerv) entfernt werden, so dass man im Volksmund von einem toten Zahn spricht.

Schmelzfraktur durch Zahnunfall

Schmelzfrakturen durch Zahnunfälle zeigen je nach Krafteinwirkung unterschiedliche Verlaufsmuster von Schmelzsprüngen am Zahnschmelz und betreffen nur die äussere Zahnbeschichtung.

Während einem Zahn-Trauma wirken grosse Kräfte auf die Zahnhartsubstanzen ein, was dazu führen kann, dass Anteile der Zahnhartsubstanz brechen können, was auf die äussere Zahnhartsubstanz begrenzt sein kann oder bis zum drunter liegenden Dentin reichen kann. Schmelzsprünge sind vielfach ein Zeichen von einem Trauma, die Hinweise auf weitere Verletzungen geben können, so eine Schmelz-Dentin-Fraktur ohne Pulpa-Beteiligung oder eine Schmelz-Dentin-Fraktur mit Pulpa-Beteiligung insbesondere vom Parodontium, das die Einheit vom Zahnhalteapparat ist. Bei diesen Zahn-Verletzungen von Schmelzfrakturen verläuft der Substanzverlust im Zahnschmelz und betrifft es nur die natürliche Zahnkrone, nicht aber die Zahnwurzel die als Wurzelfraktur bezeichnet wird, wo die Zahnwurzel gebrochen ist. Wenn die Zahnfraktur über eine Schmelzabsplitterung hinausgeht und das Zahnbein freiliegt, ist die Pulpa über eröffnete Dentintubuli (Dentinkanälchen) indirekt beteiligt. Bei Schmelzfrakturen entstehen meist keine grossen Zahnschmerzen und können beim Zahnarzt meist durch aufpolieren der Zahnoberfläche oder kleine Komposit-Aufbauten wieder in Stand gesetzt werden, sofern die Pulpa, die im Volksmund meist als Zahnmark bezeichnet wird, durch den Zahnunfall keinen Schaden genommen hat. Schmelz-Dentin-Frakturen ohne Zahnmark-Beteiligung betreffen die Zahnhartsubstanzen Zahnschmelz und Zahnbein (Dentin), wo die Zahnform durch einen Komposit-Aufbau oder ein Veneer wieder hergestellt werden kann. Wenn die Zahnpulpa durch einen Unfall sehr stark traumatisiert worden ist, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass der Zahnnerv abstirbt, was eine zusätzliche Wurzelbehandlung notwendig macht. Bei der Zahnschmelz-Dentin-Fraktur mit Zahnpulpa-Beteiligung betreffen die Zahnhartsubstanzen Zahnschmelz und Dentin wie auch die Pulpa (Zahnmark). Mit einer Wurzelbehandlung muss im Normalfall gerechnet werden bei einer direkten Beteiligung der Zahnpulpa, wo die Zahnform durch eine künstliche Zahnkrone wieder hergestellt werden muss.

Wurzelfraktur bei Zahnwurzel

Bei der Wurzelfraktur handelt es sich um einen Bruch der Zahnwurzel, dass eine Folge von einem starken Zahntrauma durch einen Zahnunfall sein kann.

Wurzelfrakturen sind das Resultat hoher Krafteinwirkung durch einen Zahnunfall und werden als komplexe Traumata betrachtet, da sie die Zahnhartsubstanz wie auch die parodontalen Gewebe und das Zahnpulpa-Gewebe betreffen. Bei Verdacht auf Zahnfrakturen ist nach Stürzen, Unfällen oder Gewalteinwirkungen eine Röntgendiagnostik unumgänglich, denn nur ein Röntgenbild beim Zahnarzt kann Aufschluss über Lage und Ausmass von Frakturen einzelner Zähne geben. Um vorhandene Frakturen im Bereich vom Kieferknochen oder den Kiefergelenken ausschliessen zu können sollte bei einer Gewalteinwirkung eine Panoramaschichtaufnahme (3D-Volumentomographie) angefertigt werden. Bei der Zahnbehandlung von Wurzelfrakturen handelt es sich meistens um Notfälle nach einem Unfall, wo meist nur eine Zahnextraktion (Zahn ziehen) vom betroffenen Zahn notwendig ist. Der Zahn mit einer Wurzelfraktur kann meist nur gerettet werden, wenn die Fraktur der Zahnwurzel nur wenig unter dem Zahnfleisch liegt, wonach eine Wurzelbehandlung mit einer Überkronung vom Zahn erfolgt, was aber kein Gewähr für eine Langzeitprognose ist. Ist durch einen Zahnunfall die Fraktur im mittleren Wurzeldrittel, so muss der betroffene Zahn meist extrahiert werden, sodass eine versorgungsbedürftige Zahnlücke im Zahnbogen bzw. in der Zahnreihe entsteht. Wenn der Zahn dann gezogen werden muss, wird die Zahnlücke im Gebiss meist mit einem Zahnimplantat oder einem anderen Zahnersatz wie einer Zahnbrücke versorgt.

Zahnarztpreise Deutschland

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