Zahnschmerzen, Zahnhals-Schmerzen: heiss, kalt, süss, sauer

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Gangrän-Schmerzen

Eine abgestorbene Zahnpulpa bietet nach aggressiver Entzündung einen guten Nährboden für weitere Bakterien, sodass das tote Gewebe zu faulen beginnt und daraus Gangrän mit Schmerzen und einem üblen Geruch entsteht, woraus sich im umliegende Gewebe ein Abszess (dicke Backe) entwickeln kann.

Als Gangrän wird eine Gewebs-Nekrose bezeichnet und ist ein pathologischer Untergang einzelner oder mehrerer Zellen, denn Nekrose bedeutet abgestorbenes Gewebe wie Pulpanekrose, das ein weiterer Ausdruck und gleichbedeutend ist wie Gewebetod.

Gangrän-Schmerzen Gewebsnekrose Geschwür 

Pulpagangrän ist ein fauliger Zerfall der Pulpa unter der Einwirkung von Fäulnisbakterien und Gärungsbakterien, sodass Gangränschmerzen entstehen können und meist auch Mundgeruch entsteht.

Gangrän ist ein „fressendes Geschwür“ wo Gangrän-Schmerzen entstehen können.

Gangrän entsteht durch eine Schädigung der Pulpa, sodass als Folge der Eiweisszersetzung (Wundbrand) die Fäulnisbakterien ein übler Geruch verursachen kann. Bei der Pulpagangrän kann der Zahnschmerz "Gangrän-Schmerzen" fehlen, wobei bei der Anamnese sich vielfach beim Zahnarzt herausstellt, dass der Zahnpatient einige Monate vorher starke Zahnschmerzen hatte, wegen dem typisch starken und ekelerregenden Geruch in der meist vorhandenen kariösen Läsion, fällt die Diagnose aber für den Zahnarzt nicht schwer. Die Gangränbehandlung ist eine Modifizierte Wurzelkanalbehandlung bei vom Wurzelkanal resp. einer infizierten Pulpa.

Als eine Gangrän, seltener als Gangräne bezeichnet man eine Gewebsnekrose, meist wegen Blutunterversorgung, bei der das betroffene Gewebe durch Verwesung und Autolyse zerfällt und sich als Folge von Hämoglobinabbau verfärbt.

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Bei einer Gangränfressendes Geschwür“ kann der Schmerz sehr stark sein oder gänzlich fehlen.

Gangrän Zahnschmerzen

Wenn bei Gangrän Zahnschmerzen nicht vorhanden sind, können stärkere Zahnschmerzen einige Monate zurückliegen, die dann abgeklungen sind oder die Gangrän-Schmerzen können gänzlich fehlen.

Wenn die gangränöse Zahnpulpa durch eine intakte Kavität verschlossen ist, kann sich in der Pulpa ein grosser Druck aufbauen, der entsprechend starken Zahnschmerzen verursacht, denn Zahnschmerzen entstehen, wenn die Nerven in den Zähnen durch Druck gereizt werden, so dass man im Volksmund von einem Eiterzahn spricht. Bei Gangrän und dessen Zahnschmerz als Alarmsignal sind die Symptome einer Pulpitis bzw. einer apikalen Ostitis, das sich auf die Zahnwurzelspitze bezieht vorhanden. Eine Ostitis ist eine Knochenentzündung und Periostitis eine Knochenhautentzündung (Wurzelspitzenentzündung) bzw. ist eine Entzündung vom Knochengewebe, das den Kieferknochen komplett umgibt. Die chronische apikale Ostitis verläuft vielfach völlig schmerzfrei, doch nach einer chronischen apikalen Ostitis kann in der Anamnese durch das Röntgenbild die Diagnose bekräftigt werden, wo es vor einiger Zeit stärkere Zahnschmerzen gab. Wenn eine apikale Parodontitis nicht behandelt wird, kann sich eine eitrige Entzündung im Kieferknochen ausbreiten, was als apikaler Abszess oder Kieferknochenentzündung bezeichnet wird. Bei Gangrän spricht man heute noch von einem Wundbrand oder Gasbrand für eine infizierte Gangrän mit "Gasbildenden Bakterien" wo es sich um ein schnell entstehendes, toxisches Krankheitsbild als Infektionskrankheit mit extremer Gefährlichkeit handelt. Ursächlich ist es eine lokale Weichteilinfektion mit gasbildenden Clostridien. Abgegrenzt werden eitrige Mischinfektionen, die auch Gas bilden können, primär aber nicht die Muskulatur zersetzen und eine andere Symptomatik aufweisen.