Zahnschmerzen, Zahnhals-Schmerzen: heiss, kalt, süss, sauer

Zahnschmerzen

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Dicke Backe

Dicke Backen entstehen wenn die Wangen und Lymphknoten anschwellen und die Zahnschmerzen gleichzeitig sehr stark bis unerträglich sind, sich die Schmerzen aber durch die Schwellungen und Rötungen noch verstärken.

Eine „Dicke Backe“ kann durch die Entzündung an der Zahnwurzel verursacht werden wo sich die Entzündung auch im Kieferknochen und im Backenbereich ausbreiten kann, denn die Zähne werden wie die verschiedene Kaumuskeln und Mundschleimhäute usw. durch die Seitenäste vom Trigeminusnerv als Hauptnerv versorgt.

Durch Kühlung an der Stelle der „Dicken Backe“ kann die Durchblutung eingeschränkt werden, so dass der Schmerz vorübergehend gelindert werden kann.

Dicke Backe, Zahnschmerzen im Kieferbereich  

Die "dicke Backe" ist meist bedingt durch den "Eiterzahn", eine Wassereinlagerung im Bereich vom entzündeten Gewebe, doch auch vom Mumps-Virus kann Schmerzen beim Kauen und eine "Dicke Backe" verursachen, die aber von innen her gut zu sehen ist, wo die entzündete Ohrspeicheldrüse sitzt.

Schwellungen im Mundbereich

Schwellungen können durch unterschiedliche Erkrankungen wie Allergien, Infektionen oder Zahnverletzungen durch Zahnunfall (Trauma) entstehen.

Bei Entzündungen in Mundbereich oder Rachen treten vielfach Schwellungen und Rötungen auf, die sehr schmerzhaft sein können, so bei Entzündungen der Haut, Schleimhaut und Hautanhangsgebilden (Adnexen) Eine Schwellung wird für eine gesteigerte Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe bezeichnet, die durch Blutung, Zyste oder Ödem entsteht. Langsam zunehmende Schwellungen können Geschwülste vom Fettgewebe oder der Speicheldrüsen sein wie auch Lymphknoten durch eine Infektion zu ausgeprägten Schwellungen im Kopfbereich führen können. Mit den Zahnschmerzen können auch Schwellungen in Gesichtsweichteilen entstehen die unterschiedliche Ursachen haben können, denn für Entzündungen mit Anschwellungen unterscheidet man dentogene Entzündungen, die von den Zähnen oder vom Kauapparat ausgehen und die nicht dentogenen Entzündungen. Ursachen für nicht dentogene Entzündungen können Druckstellen bei schlecht sitzenden Prothesen oder Speichelsteine in den Ausführungsgängen, denn Speichelsteine entstehen vielfach in der in der Unterkieferspeicheldrüse wo sich Salze im eingedickten Speichel lagern. Speichelsteine verstopfen den Ausführungsgang der Speicheldrüse, wo durch die Stauung von Speichel eine Schwellung entsteht, die sehr schmerzhaft sein kann, wenn zusätzliche Infektionen entsteht. Unter einer dentogenen oder odontogenen Sinusitis maxillaris wird eine Entzündung der Kieferhöhle verstanden, wobei diese Entzündung von einem oder mehreren Zähnen ausgeht. Kieferhöhlenentzündungen äussern sich meist durch ein permanentes Druckgefühl auf der jeweiligen Kieferhälfte mit ausstrahlenden Schmerzen wie die diffusen Kopfschmerzen. Beim Auftreten einer Schwellung im Kopfbereich oder auch Halsbereich sollte man möglichst rasch einen Zahnarzt oder einen Facharzt für Mundchirurgie, Kieferchirurgie und Gesichtschirurgie aufsuchen, im Besonderen Patienten mit Grunderkrankungen wie Diabetes.

Zahnschmerzen im Kieferbereich

Zahnschmerzen und Kieferschmerzen mit einer dicken Backe entstehen durch eine angeregte und verstärkte Durchblutung, wenn die Nervenstränge in Mitleidenschaft gezogen werden, ähnlich einer Verstauchung.

Zahnschmerzen führen vielfach zu einer Schwellung der Mundbereiche, die sich im Bereich der Schmerzquelle befinden, was sich an der geschwollenen "dicken Backe" zeigt. Schmerzen in der Backe können auch in die Umgebung von Ohr und Hals ausstrahlen und können sich verstärken beim Öffnen vom Mund durch Kauen oder Schlucken. Zahnschmerzen entstehen, wenn die Nerven in den Zähnen gereizt werden durch Druck, Verletzungen oder Chemikalien, denn die Versorgung der Zähne erfolgt durch bestimmte Nerven (Trigeminusnerv), der auch die verschiedene Kaumuskeln, Mundschleimhäute und Nasenschleimhäute versorgt. Ein starker Zahnschmerz geht bei Entzündungen mit einem "Pochen" einher, so als habe sich der spürbare Puls auf die schmerzenden Bereiche ausgeweitet.

Bei einer dicken Backe sollte man den Zahnarzt aufsuchen, denn dahinter steckt meist eine Entzündung die behandelt werden muss.

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Durch Kühlung vom Backenbereich kann die Durchblutung eingeschränkt werden, was hilft, den Schmerz bei einer dicken Backe zu reduzieren.

Der pochende Schmerz bei Entzündungen entsteht durch die stärker angeregte Durchblutung, wie bei allen Schmerzfällen, im Besonderen aber bei Nervensträngen, denn die Nerven sind extrem empfindlich und können bei den kleinsten Reizungen zu unangenehmen Empfindungen und sehr starken Zahnschmerzen führen.

Dicke Backe bedeutet Entzündung

Pulpitis eine Entzündung vom Zahnnerv (Pulpa), eine eitrige Entzündung bzw. "Zahnentzündung", wo spontan teilweise durch den "Eiterzahn" sehr heftige Schmerzen entstehen können.

Eine Zahnnerventzündung wird als Pulpitis bezeichnet und ist eine entzündliche Veränderung resp. um eine Zahn-Wurzelvereiterung. Dringen Erreger bis ins Zahnmark vor wie bei Dentinkaries die Karieserreger, kann sich die Pulpa entzünden, was als Pulpitis bezeichnet wird. Dabei beginnt das Pochen vom Zahn an, sodass die Zahnschmerzen sehr stark bis unerträglich werden. Wenn die Schmerzen geringer werden, kann die Schwellungdicke Backe“ grösser werden, was damit zusammenhängt, dass die Entzündungsflüssigkeit als Eitergeschwulst einen Weg gefunden hat und sich das Eiter auszubreiten kann, ohne mehr Druck auf das Gewebe auszuüben, denn der Druck im Gewebe auf den Kieferknochen (Alveolarfortsatz) verursacht den Zahnschmerz. Durch den Druck der Eiterbeule bekommt man das Gefühl, dass der Zahn höher ist als die anderen Zähne, denn der Zahnwächst aus dem Kieferknochen“. Die dicke Backe mit starken Schmerzen entsteht häufig nachts, wenn die Bettwärme den Entzündungsprozess resp. Abszess unterstützt und kann durch Kühlung mit Eiswürfel in einem Tuch gelindert werden. Unbehandelt bleiben die Schmerzen der dicken Backe mehrere Tage bestehen und hören dann auf, wenn die Pulpa abgestorben ist und der Zahn tot ist.

Dicke Backe durch Karies

Undichte Zahnfüllungen oder Kronen können Zahnschmerzen auslösen wenn sich an undichten Kronenrändern Karies gebildet hat, sodass Karies-Zahnschmerzen entstehen.

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Wenn im Mundbereich Eiter im Spiel ist und eine dicke Backe entsteht, was durch eine Wassereinlagerung im Bereich vom entzündeten Gewebe ist, sollte man nicht lange warten und in jedem Fall einen Zahnarzt aufsuchen.

Der Schmerz als Warnsignal setzt ein, wenn sich die Erreger bis zum Dentin (Zahnbein) vorgearbeitet haben.

Für die "dicke Backe" ist vielfach ein toter kariöser Zahn die Ursache, wenn eine Schwellung bzw. Volumenzunahme vom Gewebe im Kieferbereich auftritt und sich die Entzündung mit zur Eiteransammlung sich über den Bereich der Zahnwurzeln hinaus (kariöse CavitationLoch im Zahn”) in den Kiefer ausgebreitet. Wenn sich die Eiteransammlung auf dem zahntragenden Knochen unter der Knochenhaut befindet und ausbreitet, ist dies äusserst schmerzhaft und lässt vorübergehend erst nach, wenn der Eiter die Knochenhaut durchbricht. Sofern sich der Eiterherd durch die Haut nach aussen bewegt und entweicht, ist dies ungefährlich.

Eiter im Gewebe vom Kiefer

Wenn eine apikale Parodontitis nicht behandelt wird, kann sich eine eitrige Entzündung im Kieferknochen ausbreiten was als apikaler Abszess bezeichnet wird. 

Eiter im Kieferbereich wie bei einer Kieferknochenentzündung kann sich im Gewebe ausbreiten und in Richtung Mundboden, Hals oder Auge wandern, was sehr gefährlicher sein kann, sodass der Zahnarzt oder Kieferchirurg möglichst rasch aufgesucht werden muss. Entzündungen und "Entzündliche Zahnerkrankungen" können auch entstehen, wenn sich unter einer dichten Zahnfüllung noch Karies befindet, die den Zahn weiterhin unbemerkt schädigt. Wenn bei den Zähnen der Zahnschmelz als Zahnbeschichtung, der den Zahn schützen soll nicht mehr oder ungenügend vorhanden ist und das empfindliche Dentin am Zahnhals freiliegt, genügt ein leichter Druck mit dem Fingernagel an der ungeschützten Stelle, um an Zahnhals schmerzen auszulösen. Es können auch kleine unsichtbare Risse im Zahnschmelz sein, wo Zucker sowie heisse oder kalte Getränke dann ein kurzes Ziehen am Zahn verursachen, was der Beginn einer Karies-Zahnerkrankung sein kann.

Dicke Backe durch tote Zähne

Die Entzündung an gleicher Stelle als zweite dicke Backe muss eiligst professionell behandelt werden.

Wenn ein Zahn bereits abgestorben ist (toter Zahn), können auch Zahnfleisch und Wangen nochmals anschwellen und eine dicke Backe verursachen. Von der Zahnwurzel ausgehend, kann sich die Entzündung bis in den Kieferknochen ausbreiten, sodass die Wange und Lymphknoten wieder anschwellen und Schmerzen sowie eine dicke Backe verursachen können. Bei der zweiten dicken Backe entsteht dann vielfach noch Fieber, sodass man zusätzlich noch deutlich geschwächt ist. Durch die starke Schwellung kann der betroffene Zahn als länger erscheinen, da der Zahn ein Stückweit aus der Alveole (Knochenfach) vom Alveolarfortsatz herausgehoben wird.

Dicke Backe nach Wurzelkanalbehandlung

Um akute Schmerzen (dicke Backe) schnell abklingen zu lassen, muss die Eiteransammlung an der Zahnwurzelspitze entweichen können.

Eine dicke Backe nach einer Wurzelkanalbehandlung kann dadurch entstehen, wenn sich vorgängig an diesem Zahn eine chronische Entzündung befand und das Immunsystem diese Entzündung zurück gehalten hat, was eine Schwellung und Schmerzen verhinderte. Wenn eine Zahnbehandlung an diesem Zahn stattfindet, kann manchmal das umliegende Gewebe akut reagieren, sodass es nach der Wurzelkanalbehandlung vorkommen kann, dass zusätzlich andere Keime aus der Mundhöhle in den Zahn gelangen und so das Immunsystem überfordert ist, was sich dann an der dicken Backe durch grosse Schmerzen und Schwellungen äussert. Der Zahn wird vom Zahnarzt dann nochmals geöffnet und die Wurzelkanäle gereinigt, sodass die Chance hoch ist, dass die Entzündungssymptome und damit die Schmerzen wieder abklingen. Die dicke Backe Parulis (Zahngeschwür) ist eine Schwellung im Kieferbereich oder Wangenbereich und ist vielfach von einer akuten Zahnwurzelentzündung, seltener einer Zahnfleischtasche ausgehend. Die von einer Zahnwurzel ausgehende Entzündung hat den Knochen, bzw. die Knochenhaut meist unter sehr starken Zahnschmerzen durchbrochen und kann sich dann in den umgebenden Weichgeweben ausbreiten. 

Probleme mit Zahn-Gebiss

Zahnprobleme und Bissprobleme ergeben sich beim Mensch durch die Abweichungen der Zahnstellung, so  aus Zahnfehlstellungen, Kieferfehlstellungen und Bissanomalien, was beim Zahnarzt meist als Fehlbiss, falscher Biss oder Okklusionsanomalie bezeichnet wird. Unter Probleme mit Gebiss (Gebissproblem beim Mensch) kann auch eine schlecht sitzende Zahnprothese als Zahnersatz verstanden werden, wenn der Prothesenhalt nicht mehr gegeben ist, denn die Totalprothese wird im Volksmund vielfach als Gebiss bezeichnet.