Zahnschmerzen, Zahnhals-Schmerzen: heiss, kalt, süss, sauer

Zahnschmerzen

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Aufbissempfindlichkeit

Von Aufbissempfindlichkeit spricht man, wenn beim "Beissen harter Nahrung" Zahnschmerzen beim Kieferschluss entstehen.

Bei der Zahn-Aufbissempfindlichkeit wie auch bei der Berührungsempfindlichkeit erfolgt bei der Sensibilitätsprüfung beim Zahn (Vitalitätsprüfung) meist eine fehlende Reaktion.

Aufbissempfindlichkeit, Aufbiss - Zahnschmerzen

Wenn der Biss nicht stimmt und die Seitenzähne vom Oberkiefer und Unterkiefer nicht richtig ineinander greifen, kann es zu einer Aufbissempfindlichkeit kommen, was als Schmerz empfunden wird.

Bei einer Aufbissempfindlichkeit können Schmerzen an der Kaumuskulatur, den Kiefergelenken und im Gesicht entstehen.

Ein falscher Aufbiss kann sich negativ auf den gesamten Bewegungsapparat auswirken, was eine Folge von einer Zahnbehandlung sein kann, sich nach und nach der ursprüngliche Kieferschluss (Verzahnung) verändert hat durch Zahnersatz wie Kronen, Zahnbrücken, Zahnprothesen oder Zahnfüllungen.

Aufbiss-Schmerzen nach Zahnfüllung

Zahnschmerzen und Aufbissempfindlichkeit nach einer Kompositfüllung ist keine Seltenheit.

Für die Aufbissempfindlichkeit gibt es unterschiedliche Gründe, so bei tiefer Zahnkaries (Dentinkaries) wo die Empfindlichkeit bei massiver Wunde (kariöser Läsion) mehrere Wochen bis zu drei Monaten dauern kann, bis sich genügend neue Zahnsubstanz zwischen Zahnnervengewebe und Zahnfüllung gebildet hat. Schmerzen beim Beissen von harten Speisen nach dem Legen von Komposit-Füllungen können eine Aufbissempfindlichkeit sowie Kältereize und eine Klopfempfindlichkeit resp. Perkussionsempfindlichkeit auslösen, denn während der Druck auf den Zahn nicht schmerzhaft ist, führt eine neue Zahnfüllung bei Druck zu Schmerzen, was nicht zwingend von der Füllungsgrösse abhängig ist, denn die Schmerzen können eine Begleiterscheinung der Säureätztechnik sein. Die Aufbissempfindlichkeit vom betreffenden Zahn kann zu einer nachfolgenden Entzündung vom Zahnnerv (Zahnpulpa) mit Kälteempfindlichkeit führen. Möglich ist auch eine Verschiebung der Flüssigkeit in der Zahnsubstanz Dentin, wenn der Aushärtungsvorgang bei der Zahnfüllung nicht ausreichend war. Auch kann die Zahnfüllung etwas zu hoch sein, sodass es bei Seitwärtsbewegungen zu Schmerzen beim Kauen kommt. Nach der Beseitigung einer nur sehr kleinen Erhöhung, verschwindet die Zahnempfindlichkeit meist sehr rasch. Wenn eine Zahnfüllung längere Zeit zu hoch ist bzw. die Aufbissempfindlichkeit andauert, entstehen vielfach Schmerzen an den Kaumuskeln, denn im gesunden Organismus gleicht die Muskulatur die Erhöhung zunächst aus. Wenn die Ausgleichsfähigkeit erschöpft ist, können Schmerzen in Form von Kopfschmerzen und Rückenschmerzen sowie schmerzhaften Verspannungen der Schultermuskulatur entstehen.

Aufbiss-Zahnschmerzen bei Menschen

Aufbiss-Zahnschmerzen werden als Aufbissempfindlichkeit bezeichnet und bedeutet Zahnschmerz bei Kieferschluss, der meist bei akuter Parodontitis auftritt.

Die Pulpa ist durch Dentin und Zahnschmelz als Zahnbeschichtung vor Bakterien im Mund geschützt und füllt den Innenraum vom Zahn aus. Die Pulpenhöhle ist ausgefüllt mit Bindegeweben, Blutgefässen, Zahnnerven und Lymphgefässen. Die Pulpa wird auch als Zahnpulpa (Fleisch) bezeichnet und ist in der Zahnmarkhöhle eine weiche, blutgefässreiche Gewebemasse im Zahn (Zahnmark). Die Nerven-Gefässbündel ziehen von der Pulpa aus zum Dentin wo eine Entzündung in der Pulpa erfolgen kann, was als Pulpitis bezeichnet wird. Eine "Akute Pulpitis" verursacht durch die Entzündung vom Zahnnervengewebe ein stark schmerzhafter Zahn. Gelegentlich können Verkalkungen vom Pulpengewebe auftreten die als Dentikel (Pulpastein) bezeichnet werden und eine Wurzelkanalbehandlung stark behindern kann. Wenn die Pulpa durch Zahn-Karies oder durch einen Zahnunfall verletzt ist, können Bakterien in die Zahnmarkhöhle vordringen und eine "Zahnentzündung" verursachen. Wenn Karies in das Zahninnere vorgedrungen ist, und eine Entzündung vom Nervengewebe erfolgt ist, kann diese auf den Kieferknochen übergehen, was ein Alarmzeichen ausgelöst wie die Aufbissempfindlichkeit, sodass man ein Aufbiss-Zahnschmerzen verspürt.

Aufbissschmerzen

Wenn bei einem erkrankten Zahn keine Zahnbehandlung erfolgt, können die Bakterien nach Zerstörung der Zahnpulpa ungehindert in den Kieferknochen eindringen und dort eine Knochenentzündung (Ostitis) auslösen, die sich in Form von Aufbiss-Zahnschmerzen bemerkbar macht.

Aufbissschmerzen werden als Aufbiss-Zahnschmerzen oder als Aufbissempfindlichkeit bezeichnet. Bei akuter apikaler Parodontitis mit Aufbissempfindlichkeit lässt sich die postoperative Hypersensibilität durch die positive Reaktion auf den Kältetest und die meist fehlende Perkussionsempfindlichkeit abgrenzen. Häufig kann man bei dieser Zahnerkrankung im Röntgenbild eine schwarze Stelle an der Zahnwurzelspitze (apikale Transluzenz) erkennen. Die Folgen der Entzündung sind anfänglich Beschwerden bei Kälte und Wärm, später sind es aber heftige und länger anhaltende Zahnschmerzen die oft ausstrahlen. Vielfach können die Entzündungen und das Absterben vom „Zahnnerv“ völlig beschwerdefrei verlaufen. Wenn die Entzündung den Kieferknochen durchbricht, kann die Schwellung eitrig auftreten und Bakterien können von dort aus Richtung Herz oder in das Gehirn wandern, was zu schweren Erkrankungen führen kann. Aufbissschmerzen die von der Pulpahöhle im Zahn kommen, können stark ziehend oder pulsierend sein, so dass man diese Zahnschmerzen meist durch Kühlen lindern kann.

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