Zahnschmerzen, Zahnhals-Schmerzen: heiss, kalt, süss, sauer

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Atypische Zahnschmerzen

Atypische Zahnschmerzen können starke Schmerzen sein die nicht einem bestimmten Zahn oder deren Umgebung zugeordnet werden können, da sie vielfach wieder an einer anderen Stelle auftreten.

Bei den atypischen Zahnschmerzen gehen Schmerzen nicht von Zähnen oder Zahnhalteapparat aus, denn diese werden vielfach ausgestrahlt von einer Trigeminusneuralgie oder von Clusterkopfschmerzen

 Atypische Zahnschmerzen Clusterkopfschmerzen

Atypische Zahnschmerzen sind Schmerzen die nicht einem bestimmten Zahn zugeordnet werden können, denn es kann eine Nasennebenhöhlen-Entzündung oder auch eine Mittelohrentzündung in den Mundraum ausstrahlen, wie auch andere Erkrankungen Schmerzen an den Zähnen auslösen können, die aus unterschiedlichen Körperregionen stammen können.

Atypische Zahnschmerzen bzw. Geschichtsschmerzen sind schwer zu diagnostizieren, denn sie können durch Zahnextraktionen, entzündlichen Zahnherde oder schwer zu erkennende Ursachen wie Trigeminusneuralgie, Clusterkopfschmerzen, etc. ausgelöst werden.

Atypische Zahnschmerzen durch Krankheiten können sehr heftig und schmerzhaft sein und charakteristisch für den atypischen Zahnschmerz ist der blitzartige Schmerz. Die Ursache für den atypischen Zahnschmerz (engl. atypical odontalgia), bei dem der Schmerz nicht mit einer erkennbaren physischen Beeinträchtigung von Zahn oder Zahnfleisch einhergeht ist weitgehend ungeklärt. Die Dauer von atypischen Zahnschmerzen kann von wenigen Tagen bis zu chronischen Schmerz variieren und kann die schmerzende Stelle wechseln. Atypische Schmerzen gehen vielfach mit einer verstärkten Druckempfindlichkeit einher und können teilweise lange an halten und immer wieder an einer anderen Stelle auftreten. Atypische Schmerzen können Erkrankungen in andern Körperregionen Schmerzen wie an Zähnen auslösen oder auch an Mittelohrentzündungen oder Nasennebenhöhlenentzündungen beteiligt sein und in den Mundraum ausstrahlen sowie starke Kopfschmerzen oder Migräne wie auch zu Kieferschmerzen führen.

Trigeminusneuralgie eine atypischer Zahnschmerz

Trigeminusneuralgie-Attacken stammen von einem Trigeminusast und dauern Sekunden oder Minuten wo typischerweise Dauerschmerzen und Sensibilitätsstörungen nicht bestehen.

Bei der Trigeminusneuralgie handelt es sich um einen äusserst schmerzhaften Reizungszustand vom 5. Hirnnerven, dem Nervus trigeminus. Eine chronische Reizung vom Trigeminusnerv im Kiefer und Gesichtsbereich kann eine Trigeminus-Neuralgie auslösen, so durch die Reizung einer auf die Nervenwurzel drückende Gefässschlinge, die Trigeminusneuralgie im Gehirn ausgelöst. Zuständig ist der Trigeminusnerv für die Versorgung der Kaumuskulatur, Zähnen und Gesicht etc. sodass eine Erkrankung vom Hauptnerv intermittierende, neuropathische Schmerzen auslösen kann, die als Schmerzattacken einseitig, blitzartig und elektrisierend durch Essen, Zähneputzen oder leichte Berührung vom Gesichtes ausgelöst werden. Bei der Trigeminusneuralgie besteht zwischen den Attacken meist eine vollkommene Schmerzfreiheit sodass eine Diagnose in der Anfangsphase schwierig ist, denn die Beschwerden können sich sehr unterschiedlich äussern, denn es können auch nur einzelne Zähne reagieren, was eine Unterscheidung zu normalen Zahnschmerzen schwierig macht. Trigeminus bedeutet Gesichtsnerv und Neuralgie besagt Nervenschmerzen die blitzartig erscheinen und einseitige Gesichtsschmerzen verursachen, meist in Wange und Unterkiefer, sodass die Schmerzen bei Berühren, Kauen oder Sprechen provozieren. Trigeminusneuralgie hält er für wenige Sekunden bis zu 2 Minuten an, doch die Attacken können mehrmals pro Tag über Wochen und Monate hinaus auftreten.

Auslöser von atypischen Schmerzen

Auslöser von atypische Schmerzen können Kauen, Sprechen, Schlucken, kalter Luftzug, Gesicht waschen mit kaltem Wasser oder die Zahnreinigung sein.

Berührungen im Gesicht oder Bewegungen der Gesichtsmuskulatur können ebenfalls Ursache für atypische Schmerzen sein. Nach einer Zahnextraktion können ähnliche Schmerzzustände auftreten, die aber meist nach Ausheilung wieder verschwinden. Eine gewisse Häufung an atypische Schmerzen findet im Frühling und Herbst statt. Bei der Trigeminusneuralgie blitzartigen Attacken im Gegensatz zu den Zähnen ziehen, wo die Schmerzen meist eine gewisse Zeit als Dauerschmerzen bestehen. Oft gehen diese atypischen Schmerzen mit einer verstärkten Druckempfindlichkeit einher und können zudem die schmerzende Stelle wechseln. Die Ursache atypischer Zahnschmerzen (engl. atypical odontalgia), bei denen der Schmerz nicht mit einer erkennbaren physischen Beeinträchtigung von Zahn oder Zahnfleisch einhergeht ist weitgehend ungeklärt uns so sind Cluster-Kopfschmerzen nicht heilbar.

Clusterkopfschmerzen als atypische Zahnschmerzen

Clusterkopfschmerzen als atypische Schmerzen beginnen vielfach im Kieferbereich sowie bei der Kaumuskulatur und können auf die Zähne ausstrahlen.

Der Cluster Kopfschmerz ist eine seltene Art an atypischen Schmerzen die einseitig vom Kopf sehr heftig sind und nach Jahren die andere Gesichtshälfte betreffen kann. Bei Clusterkopfschmerzen wechselt der Schmerz in rascher Reihenfolge vom Zahn, Aug, Stirn und wieder zurück und kann mehrere Stunden dauern. Schmerzlinderung können durch Schmerzmittel nicht erreicht werden und so besteht einem akuten Anfall von Clusterkopfschmerzen die beste Behandlung mit Sauerstoff, so z.B. Zomig nasal. Der Nasenspray wird in das Nasenloch auf der Schmerzseite eingeführt, was innert wenigen Minuten die Cluster-Kopfschmerzen lindert, sodass spätestens nach 20–30 Minuten nur noch eine Müdigkeit vorhanden ist. Clusterkopfschmerzen sind die stärksten neurologischen Schmerzen unter denen Menschen leiden können und werden als Suizid-Kopfschmerz bezeichnet. Die Ursache dieser unheilbaren Krankheit ist bisher unbekannt, eine allgemein gültige Therapie ausser Sauerstoff, der so früh wie möglich nach dem Auftreten des Cluster-Kopfschmerzes anzuwenden ist, gibt es derzeit nicht. Zomig nasal soll aber nur bei klar diagnostizierter Migräne oder Cluster-Kopfschmerzen eingesetzt werden.

Symptome von Cluster-Kopfschmerzen

Clusterkopfschmerzen als atypische Zahnschmerzen können sich Wochen im Voraus in einer Gesichtshälfte bemerkbar machen durch einen gespannten Druck der Kaumuskulatur und leichte Kieferschmerzen.

Vielfach sind vor Anfall der Clusterattacken Symptome wie Rötung im Gesicht und leichte Druckschmerzen im Auge, Tränen, Nasenlaufen sowie Schwitzen im Gesicht vorhanden. Wochen im Voraus können atypische Zahnschmerzen oder Kieferschmerzen auf einer Gesichtshälfte vorhanden sein, die ein Anzeichen für den Beginn von Clusterkopfschmerzen sein können. Selbst wenn man nicht die erste Cluster-Attacke erlebt, man geht zum Zahnarzt wegen Kieferschmerzen, Schmerzen in der Kaumuskulatur und leichten Zahnschmerzen. Der Zahnarzt sucht dann meist auch die Speicheldrüsen nach Speichelsteinen ab, doch er findet nichts. Auch der Augenarzt kann für die leichten Augenschmerzen bei atypischen Zahnschmerzen nichts finden wie auch bei der Tomografie als Schichtaufnahmeverfahren.

Clusterattacken

Clusterattacken haben spontan eine Dauer von 15 Minuten bis 5 Stunden betragen, im Durchschnitt aber ca. 3/4 Stunde.

Am häufigsten können die Attacken nachts zwischen 1 Uhr und 2 Uhr zu beobachtet werden, denn bei vielen Patienten mit Clusterattacken ist immer die gleiche Zeit bestimmt. Bei Clusterkopfschmerzen wechselt der Schmerz der Attacke meist in rascher Reihenfolge, so vom Zahn, Aug, Stirn und wieder zurück. Meist handelt es sich um 1-4 Clusterattacken pro Tag über einen Zeitraum von 4-8 Wochen, gefolgt von meist schmerzfreien 1-3 Jahr bis die nächste Cluster-Phase wieder erfolgt. Bei einigen Patienten können die Clusterattacken auch nach der Einnahme von Alkohol sofort erfolgen, auch wenn es um wenig Alkohol handelt, so braucht es in der Cluster-Krankheitsphase keine Stange Bier. Pausen können aber auch nur Monate oder bis zu 25 Jahren betragen. Nach mehreren Jahren gibt es bei atypischen Schmerzen manchmal einen Übergang in die chronische Form.

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