Zahnschmerzen, Zahnhals-Schmerzen: heiss, kalt, süss, sauer

Zahnschmerzen

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Zahnschmerzen beim Mensch

Zahnschmerzen sind Schmerzgefühle die durch Entzündungen von den Zähnen und Zahnhalteapparat als indirekte Entzündungen ausgehen.

Als Zahnschmerzen bezeichnet man ein starkes Schmerzgefühl, das anfänglich meist von den Zähnen ausgeht.

Zahnschmerzen (Odontalgie) Zahnweh Zahnproblem

Zu den starken Zahnschmerzen werden häufig auch indirekt Entzündungen von Zahnfleisch oder Zahnhalteapparat dazu gezählt, denn Zahnschmerzen zeigen sich auch durch das Ziehen am Kiefer oder am Zahnfleisch.

Zahnschmerz / Zahnweh

Zahnweh bzw. Zahnschmerzen können verschiedenste Ursachen haben und sind äusserst Unangenehm.

Auslöser von Zahnschmerzen sind meist ein Entzündung vom Zahnnerv bzw. Zahnnervengewebe, akute Vereiterungen an der der Zahnwurzelspitze oder eine Zahnfleischentzündung. Die Ursache ist mit dem Schmerzmittel alleine noch nicht behoben, weshalb man einen Zahnarzt aufsuchen soll, der das "Zahnproblem" beheben kann. Zahnschmerzen sind immer ein Leitsymptom aller Zahnerkrankungen wo beim akuten Krankheitsverlauf der Klopfschmerz oder Aufbissschmerz typisch ist. Bei Zahnschmerzen wird abgegrenzt bei der Differentialdiagnostik von der Pulpitis bei der noch kein deutlicher Klopfschmerz vorliegt, es aber immer fliessende Übergänge gibt. Zahnschmerzen können von den Zähnen ausgehen oder von Entzündungen durch Ausstrahlungen nur betroffen sein wie der Zahnhalteapparat mit dem Zahnfleisch, das die Zähne umgibt. Schmerzen können auch durch Überbelastung der Zähne bei Zahnkontakt (Okklusion) infolge zu hoher Füllung wie bei Kronen (Überkronung) entstehen.

Angaben an den Zahnarzt bei Zahnschmerzen

Um dem Zahnarzt genauere Angaben über Zahnschmerzen bereits Telefonisch vor oder nach der Zahnbehandlung machen zu können sollten sie wissen, um welche Schmerzen es sich handelt, so um Schmerzen beim Kauen links oder rechts / heiss oder kalt / süss oder sauer / oben oder unten. Damit kann der Zahnarzt vorgängig bereits am Telefon eine Diagnose stellen und die Gewichtung einer dringenden Zahnbehandlung bzw.  Zahnnachbehandlung vornehmen zu können. 

Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Es gibt verschiedene natürlichen Wirkstoffen wie Gewürznelken als Hausmittel gegen Zahnschmerzen, wo pflanzlichen Bestandteile herausgepresst werden wenn diese gekaut werden und so die Schmerz hemmen oder dämpfen. Kamillentee, Salbeitee und zerkaute Gewürznelken sind alte Hausmittel die leicht entzündungshemmend wirken und den Schmerz besänftigen. Eine Entzündungshemmende Wirkung haben feuchte Lappen oder Eisbeutel, die man auf Ihre Wange legen kann.

Ursachen vom Zahnschmerz

Ursachen für Zahnschmerzen sind unterschiedlich wie auch deren Symptome, alle Schmerzen an den Zähnen haben aber eine Gemeinsamkeit, denn sie entstehen durch Reizung der Nerven.

Die Seitenäste vom Trigeminusnerv versorgen nicht nur Zähne, sondern sind auch für die verschiedene Kaumuskulaturen sowie Mundschleimhaut und Nasenschleimhaut zuständig. Alle Schmerzen die durch Druck, Verletzungen oder Chemikalien gereizt werden, können von den Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren) über Nervenleitbahnen an das Zentralnervensystem im Gehirn weitergeleitet werden, wo sie verarbeitet und interpretiert werden. Der Schmerz kann nur als Symptom auftreten, oder bei chronischen Schmerzen ein eigenes Krankheitsbild besitzen. Bei den Schmerzen, die durch Schmerzrezeptoren entstehen handelt sich meist um freie Nervenendigungen, die auf verschiedene Reize reagieren wie mechanische Reize durch Druck oder Verletzung, um thermische Reize wie Hitze oder Kälte und um chemische Reize wie Entzündungen, Gifte und Säuren. Die Herkunft von Zahnschmerzen ist nicht immer einfach zu deuten, denn Zahnschmerzen können sich ausbreiten und so können es rheumatischen Zahnschmerzen, vorgetäuschte Zahnschmerzen bzw. atypischen Zahnschmerzen sowie nervöse Zahnschmerzen sein oder es bestehen Zahnfleischschmerzen sowie Kieferschmerzen etc. sein. Die Zahnschmerzen können wie andere Organe Schmerzen ausstrahlen, sodass die Lokalisierung vom betroffenen Zahn schwerfällt.

Karies kann über lange Zeit keine Zahnschmerzen verursachen wenn sich der kariöse Defekt nur im Zahnschmelz abspielt, denn der Schmelz als Zahnbeschichtung steht mit dem Zahnmark nicht in Verbindung und enthält keine Nerven.

Karies, Zahnschmerzen, Zahnkaries, Schmerzen 

Wenn Zahnkaries das Dentin erreicht hat, kommt es zunächst für kurze Zeit zu einem ziehenden Schmerz im Zahn vorwiegend bei süssen wie auch warmen oder kalten Speisen.

Zahnweh

Zahnschmerzen werden im Volksmund als Zahnweh bezeichnet.

Wenn man starke Zahnschmerzen verspürt, kommen oft auch Kopfschmerzen oder Ohrenschmerzen hinzu, sodass nicht nur die Zähne von den Schmerzen (Zahnweh) betroffen sind. Zahnweh kann von vorübergehender Dauer vorhanden sein, so kann der Zahnschmerz nach einer Zahnfüllung auftreten, wenn es während der Zahnbehandlung zu einer Irritation vom Zahnnerv kommt, der als Schmerz am Zahn wahrgenommen wird. Ein defekter Zahnschmelz kann leicht bis stark ziehende Zahnschmerzen verursachen, doch ein Zahnschmerz kann auch durch eine Mittelohrentzündung ausgelöst sein und so können in wenigen Fällen auch Kopfschmerzen oder eine Herzerkrankung zu Schmerzen in den Zähnen hervorrufen die als Zahnweh bezeichnet werden. Meist entsteht der Zahnschmerz durch Zahnkaries und je tiefer die Karies in das Zahnbein vordringt, desto intensiver entsteht ein Dauerschmerz der fast unverträglich wird, wenn sich die Pulpa entzündet, denn durch die Entzündung entstehen Schwellungen und ein Druck auf die Nervenfasern, weil sich das Zahnmark mit den Nervenfasern sich nicht ausdehnen können, da sie in der Pulpahöhle eingeschlossen sind, sodass man im Volksmund von einer Zahnentzündung und Karies-Zahnschmerzen spricht. Für plötzlich auftretendes Zahnweh gibt es verschiedene Schmerzmittel und einfache Hausmittel die zu einer raschen Linderung der Zahnschmerzen beitragen können. Propolis gilt als natürliches Antibiotikum, dem entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden wie auch Mundspülungen mit Propolislösungen, denn der von Bienen produzierte harzige Stoff wird von Honiginsekten zum Bau ihrer Stöcke genutzt. Häufig wird bei Zahnweh als Schmerzberuhiger auch der Kamillentee, Baldriantee oder Salbeitee zum Gurgeln  verwendet, der wie Steinklee oder Teebaumöl hilfreich sein kann. Mundspülungen aus einer Mischung von zwei Esslöffeln Melissengeist mit gleicher Menge Wasser können eine gute Wirkung zeigen. Der Klassiker bei Zahnweh ist das Nelkenöl und die Rosmarinblätter, wobei das Öl mit einem Wattestäbchen auf die Wundstelle getupft wird und Gewürznelken wie auch Rosmarinblätter zwischen den Zähnen zerkaut wird, um eine Linderung der Schmerzen erzielen zu können. Gewürznelken sind ein bewährtes Mittel gegen Zahnweh, da sich die darin enthaltenen ätherischen Öle beim Zerkauen langsam entfalten und damit eine antibakterielle und betäubende Wirkung haben. Bei Schwellungen durch die Zahnentzündung kann kühlendes Eis durch Auflegen von Eisbeuteln auf die entsprechende Wange oder dem Kinn eine Linderung erzeugen, doch im Normalfall wirken Eis wie auch Alkohol (Schnapsspülung) nur kurze Zeit.

Für einen Zahnschmerz gibt es mehrere Ursachen und unterschiedliche Schmerzstellen.

Der Begriff Parodontose als Alveolaratrophie ist weit verbreitet, obwohl es sich dabei um eine entzündliche Parodontitis handelt, wo Zahnschmerzen entstehen können. Bei Parodontitis wird unterschieden ob es sich "apikal Parodontitis" handelt die von der Wurzelspitze ausgeht, oder ob es eine "marginale Parodontitis" handelt die vom Zahnfleischsaum ausgeht, es können jedoch beide ineinander übergehen. Eine Parodontitis apicalis kann in akuter oder chronischer Form vorliegen, wobei die akute Parodontitis vielfach mit Schmerzen verbunden ist. Die Ursache für eine apikale Parodontitis ist ein toter Zahn wo eine Wurzelkanalbehandlung, Wurzelspitzenresektion oder Zahnextraktion notwendig ist, denn bei einem marktoten Zahn kann ein Gangrän-Schmerz entstehen.

Herkunft von Zahnschmerzen

Vielfach ist der Auslöser für Zahnschmerzen im herkömmlichen Sinn eine unbehandelte Zahnkaries.

Zahnschmerzen treten bei Zahnerkrankungen wie Karies oder Zahnwurzelentzündung auf, doch der Schmerzbereich lässt sich meist gut auf der Zahnkrone lokalisieren. Die Zähne können aber auch durch andere Erkrankungen wie Nasennebenhöhlenvereiterung druckempfindlich und schmerzempfindlich werden. Zahnschmerzen können bohrend, klopfend, dumpf oder stechend sein. Bei Entzündungsreaktionen oder Vereiterungen kann die Wange angeschwollen werden (Dicke Backe). Häufig reagieren Zähne auch auf Kaltes oder Heisses mit Schmerz, denn Dentinkanälchen vermitteln Schmerzempfinden bei äusseren Reizen durch Speisen auf heiss, kalt, süss oder sauer. Dies kann auf eine Überempfindlichkeit der Zahnhälse bzw. empfindliche Zähne oder auf eine beginnende Karieserkrankung sowie Zahnfleischentzündung hinweisen. Vielfache Ursachen bei Zahnschmerzen können Zahn-Karies, Zahnfleischentzündung, Entzündung vom Zahnmark, Zahnwurzelentzündung (Zahnabszess), Überempfindlichkeit der Zähne oder das Durchbrechen der Weisheitszähne sein. Probleme mit schlecht sitzenden Zahnprothesen, Zahnspangen oder auch Druckstellen können sehr heftige aber gut lokalisierbare Schmerzen hervorrufen. Bei Kindern können Zahnschmerzen zusätzlich durch Neueinstellung der Zahnspange, Fehlstellung der Zähne oder das Durchbrechen der Zähne (Dentition) bedingt sein. Um Zahnschmerzen zu beruhigen sollte man Kaltes und Heisses vermeiden, sodass dies nicht direkt mit den Zähnen in Berührung kommt und es sollten auch keine starken Kaubelastungen beim Kauen erfolgen, denn durch die Kaumuskelatur können die Zahnflächen der Zähne beim Kauen gegeneinander bewegt werden und einen kräftigen Druck ausüben. Zahnschmerzen können aber auch durch allgemeine Infektionen wie Angina oder Erkältungen hervorgerufen werden. Wenn anhaltende oder ständig wiederkehrende Zahnschmerzen unbekannter Ursache auftreten und bei Zahnerkrankungen wie Karies, Zahnfleischentzündung, Wurzelentzündung, Zahnmarkentzündung sollte man den Zahnarzt aufsuchen.

Schmerzempfinden von Zahnschmerzen

Das Schmerzempfinden beim Zahnschmerz an der Schmerzstelle kann sehr unterschiedlich sein.

Das Schmerzempfinden im Besonderen von Zahnschmerzen ist bei allen Menschen sehr unterschiedlich, denn Schmerzen werden von sehr vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst. Bei empfindlichen Zähnen können Schmerzen in den Zähnen chronisch auftreten, Zahnschmerzen können auch langsam intensiver werden oder plötzlich und heftig Auftreten. Die Schmerzempfindlichkeit ist besonders in Abhängigkeit von der Schmerzstelle durch die Sensibilisierung der Nervenenden, denn ein erweitertes Blutgefäss kann die Durchlässigkeit der Gefässwände steigern, was die örtliche Durchblutung vom Gewebe erhöht und damit eine Steigerung der Empfindsamkeit vom Schmerzrezeptor (Nozizeptor) zur Folge hat. Schmerzreize werden nicht immer gleich wahrgenommen und können an einem Tag zu heftigen Schmerzreaktion führen und am anderen Tag lediglich als störend empfunden werden. Die Schmerzschwelle kann durch die Freisetzung körpereigener chemischer Substanzen verändert werden, was Nozizeptoren als Fühler empfindsamer und aufnahmefähiger macht. Der Nozizeptor als spezialisierter Schmerzrezeptor ist das verzweigte Ende einer Nervenfaser, der auf Schmerzreize wie Druckreize im Zahn (Eiterzahn) oder auch Hitzereize reagiert, sodass Schmerzimpulse über Nervenleitbahnen an das Zentralnervensystem im Gehirn weitergeleitet werden können, wo diese „Schmerzen“ die von den Schmerzfühlern kommen interpretiert werden. 


Starke Zahnschmerzen

Bei starken Zahnschmerzen handelt es sich meist um Pulpitis, wo die Schmerzen ausstrahlen können, so dass für Zahnpatienten die Ursache der Schmerzattacken nur schwer zu lokalisieren ist.

Angst vor Zahnschmerzen steigert den Zahnschmerz bzw. das Schmerzempfinden bei den Zähnen.

 Starke Zahnschmerzen Zähne Zahnprobleme

Als Zahnschmerzen wird ein kontinuierliches Schmerzgefühl, das von den Zähnen ausgeht bezeichnet, wobei Pulpitis-Zahnschmerzen meist sehr stark sind und auch stark ausstrahlen können.

Starke Schmerzen bei den Zähnen

Starke Zahnschmerzen entstehen meistens durch Zahnprobleme.

Bei akutem Krankheitsverlauf einer Zahnerkrankung ist der Aufbissschmerz oder Klopfschmerz typisch. Es gibt völlig harmlose Zahnschmerzen, die von selbst und ohne Folgen wieder verschwinden, aber diese sind doch eher selten und meist die Ausnahme, denn normal sind Zahnschmerzen ein Alarmsignal von einem Zahnproblem oder Zahnersatz ausgehend. Wenn das Alarmsignal "Zahnschmerz" von kranken Zähnen ausgeht, ist es eher zu spät als zu früh, denn kranke Zähne können Krank machen. Wenn die Zahnschmerzen längere Zeit andauern, sollte man nicht zögern und den behandelnden Zahnarzt oder nötigenfalls den Notfallzahnarzt anzurufen. Zähne gehören zu den Körperteilen, die je nach Krankheit und Schädigung ein starkes Schmerzgefühl aussenden können, was an den ausgeprägten und empfindlichen Nervensträngen liegt, die jeder einzelne Zahn im Unterkiefer und im Oberkiefer besitzt. Dies zeigt sich auch an der Empfindlichkeit der Zähne gegenüber heisser bzw. kalter Nahrung bei deren Aufnahme in den Mund. Wenn am Zahn die Schutzschicht an Schmelz als Zahnbeschichtung fehlt, ist die Reizung der "Zahnnerven" bei freiliegenden Zahnhälsen besonders gross, denn ohne Zahnschmelz kann schon ein gezielter Druck etwa mit einem Fingernagel auf die entsprechenden Stellen, eine leichte stechende Reizungen hervorrufen, im Besonderen wenn die Schädigung noch relativ frisch ist. Akute Zahnschmerzen gehen vielfach von Entzündungen vom Zahnmark, also Pulpitiden aus, wobei man zwischen akuten und chronischen Pulpitiden unterscheidet. Die Pulpitiden sind meistens durch eine bakterielle Infektion im Rahmen von einem Kariesbefall als Infektionskrankheit am Zahn bedingt, sodass die Zähne temperaturempfindlich sind und bei einer folgenden Nekrose der Pulpa (Pulpanekrose) mit einer Begleitentzündung vom apikalen Parodontium auch aufbissempfindlich werden. Der Zahnschmerz tritt dabei meist aber an einem dafür schuldigen Zahn auf. Möglich ist aber immer auch, dass der Schmerz in eine andere Lokalisation vom jeweiligen Kiefer oder in das Ohr, das Auge, die Schläfe oder in den Hals projiziert werden.

Zahnschmerzen vorbeugen

Vorbeugung, Behandlung und Heilung von Zahnschmerzen ist wichtig für die Zukunft.

Zahnschmerzen sind meist sehr unangenehm wie auch für viele Zahnpatienten die Zahnbehandlung, doch ist es wichtig Zahnerkrankungen und Zahnschmerzen vorzubeugen. Alle Massnahmen die zu einer Reduktion von Schmerzen führen, werden unter dem Begriff Schmerztherapie oder Schmerzmanagement zusammengefasst, denn "Akute Schmerzen" sind für den Patienten ein Warn-Symptom und für den Zahnarzt ein Hinweis zur Diagnose. Bei Zahnschmerzen können Schmerztabletten in der akuten Phase notwendig sein, doch sollte nie ausser Acht gelassen werden, dass vielfach nur kurzfristig eine relative Schmerzfreiheit erreicht werden kann, sofern die Ursache durch eine Therapie nicht beseitigt wird. Die Therapie bezeichnet in der Medizin wie auch in der Zahnmedizin die Massnahmen zur Behandlung von Krankheiten und Verletzungen. Unter Prophylaxe versteht man vorbeugende Massnahmen zur Verhütung von Krankheiten, was gleichbedeutend ist wie der Begriff Prävention, so die gründliche Mundpflege, Zahnpflege, Implantatpflege, Prothesenpflege und Zungenpflege reduziert die Menge an schädlichen Bakterien im Mund, sodass beginnende Schädigungen sich damit aufhalten oder sogar zurückbilden. Bereits stark angegriffene, schmerzende Zähne müssen vom Zahnarzt durch Wurzelkanalbehandlung, Parodontitisbehandlung usw. behandelt werden. Eine Zahnkontrolle bzw. Kontroll-Untersuchungen durch den Zahnarzt sollte je nach Behandlungsrisiko Halbjährlich oder Jährlich erfolgen, damit auch eine Prophylaxe gegen Karies erfolgen kann. Durch eine professionelle Zahnreinigung lassen sich Zahn-Karies und damit verbundenen Zahnschmerzen vorbeugen. Den Zahnerkrankungen und damit den Zahnschmerzen vorzubeugen ist die richtigen Mundhygiene das einfachste Mittel, wobei  auch die richtige Ernährung eine wichtige Rolle für die Zahngesundheit spielt. Nebst einer Zahnbehandlung beim Zahnarzt können Zahnschmerzen mit entzündungshemmenden Medikamenten oder Zahnschmerzmittel behandelt werden, welche lediglich die Schmerzen lindern, den Auslöser dafür aber nicht heilen können.


Schmerzende Zähne

Schmerzende Zähne können verschiedene Ursachen haben, sind unangenehm und können das Wohlbefinden stark stören.

Zahnschmerzen werden zu den unangenehmsten Körperempfindungen gezählt, doch schmerzende Zähne sind ein wichtiges Warnsignal, das von den "Zahnnerven" kommt, um schlimmeres zu verhindern.

Zahnschmerz als Alarmsignal Zahnnervschmerz 

Eine schmerzfreie Zahnbehandlung und gute Informationstätigkeit durch den Zahnarzt, was wann und wie gemacht wird oder gemacht werden kann, ist für jeden Zahnpatienten wichtig.

Zahnschmerz als Alarmsignal

Zahnschmerzen dürfen nicht sein, denn Schmerzen sind ein Alarmsignal.

Dauernde Schmerzen an Zähnen und Kiefern sind ein Alarmsignal und weisen darauf hin, dass etwas  an Zähnen oder Kiefer und Zahnhalteapparat nicht gut sein kann, im Besonderen, wenn es sich um einen Klopfschmerz oder Aufbissschmerz handelt. Wenn man bei grosser Qual nichts unternimmt, ist es möglich das Zähne absterben oder der Kieferknochen Schaden nimmt, was zu Zahnverlust führt. Als Zahnschmerzen bezeichnet man ein kontinuierliches Schmerzgefühl, das meist vom Zahn bzw. Zahnnervengewebe ausgeht. Auch werden indirekt Entzündungen vom Zahnfleisch und vom Zahnhalteapparat etc. häufig zu Zahnschmerzen gezählt, wobei die Befallszonen meist Nervenreizung sind. Ursachen für Zahnschmerzen sind vielfach fehlender Zahnschmelz, kariöse Läsionen und entzündliche Krankheiten wie Parodontitis oder auch rein mechanische Verletzungen und Beschädigungen.

Nerv signalisiert Zahnschmerzen

Die Nerven vom Zahn können gereizt, entzündet oder verletzt sein, so dass sie Zahnschmerzen auslösen.

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Rezeptoren sind Schmerzsensoren (freie Nervenendigungen) die auf Reize durch Hitze, Dehnung oder Druck unterschiedlich empfindlich auf Zahnschmerzen reagieren und von den Nerven registriert, wo die Informationen in Form von elektrischen Impulsen an das Gehirn weitergeleitet werden und im zentralen Nervensystem im Kopf ausgewertet und bei Bedarf miteinander verknüpft werden.

Zahnschmerzen werden ausgelöst durch eine Reizung der empfindsamen Nervenfasern, die sich in den Zähnen befinden.

Zahnschmerzen werden durch den Nerv vom Zahn signalisiert, denn die Schmerzen sind ein Warnsignal und sagen aus, dass der Zahn krank ist und wenn man die Warnung ignoriert, können Zähne den Mensch auch an anderer Stelle krank machen. Meist ist der Zahn nicht mehr gesund durch Zahnfäulnis (Karies) und der Zahnschmelz durch die Kariesbakterien zersetzt oder es hat sich eine Entzündung an der Zahnwurzel gebildet, der den Zahnschmerzen hervorruft. Auch das Zahnbett oder Zahnfleisch kann bei Parodontitis entzündet sein und durch Zahnschmerzen einen Handlungsbedarf alarmieren.

Zahnschmerzen verstärken Zahnarztangst

Gefördert wird die Zahnerkrankung meist noch durch die Zahnarztangst, denn die Angst vor der Zahnbehandlung hält viele Mensch auch bei Zahnschmerzen davon ab, den Weg zum Zahnarzt zu gehen.

Durch die bereits bestehenden Zahnschmerzten wird die Zahnarztangst verstärkt, so dass die Zahnkrankheiten den Kieferknochen bzw. Alveolarfortsatz angreifen. Viele Patienten mit Zahnarztangst haben die Vorstellung, dass wenn sie lang genug warten, die Zahnschmerzen von alleine verschwinden werden, was aber meist nicht so ist wie in anderen Körperregionen z.B. bei Erkältung, denn Speisereste, Feuchtigkeit und die relativ geringe Dichte an körpereigenen Antikörpern, so auch im Mundspeichel, bieten ein günstiges Milieu für eine wirtsfremde Fauna in der Mundhöhle. Zahnschmerzen können gefährlicher sein als man denkt, denn in seltenen Fällen kann ein auftretender akuter Zahnschmerz das einzige Symptom von einem Herzinfarkt sein.


Zahnentzündung mit Schmerzen

Mit Zahnentzündung ist die Entzündung vom Zahnnerv bzw. auch die Wurzelspitzenentzündung gemeint.

Bei Schädigungen vom Zahnschmelz kommt es zu freiliegenden Zahnhälsen, was zu „Zahnentzündungen“ führen kann, wenn der Zahn der bakteriellen Mundflora schutzlos ausgeliefert ist.

Zahnschmerzen Zahnentzündung Wurzelspitze

Zahnentzündung ist ein weit gefasster Begriff aus dem Volksmund worunter die Zahnnerventzündung, Zahnwurzelentzündung, Zahnabszess, Parodontitis, oder auch eine Zahnfleischentzündung verstanden werden kann.

Zahnschmerzen durch "Zahnentzündung"

Zahnschmerzen durch die "Zahnentzündung" an der Wurzelspitze.

Die apikale Parodontitis ist eine Zahnentzündung an der Zahnwurzelspitze beim Zahn bzw. eine Wurzelspitzenentzündung. Die Schmerzqualität bei der apikalen Ostitis als Knochenentzündung ist typisch das Hinzutreten von Klopfschmerzen am Zahn. Je nach Schmerzstärke kommt der Zahnschmerz erst nach der Klopfprobe mit einem zahnärztlichen Instrument wie mit dem Griff der zahnärztlichen Sonde auf. Möglich ist auch, dass der Zahnschmerz vom Zahnpatient als leichte Aufbiss-Beschwerden oder dann als starke Aufbissschmerzen beschrieben wird. Es ist auch möglich, dass der Zahn so stark berührungsempfindlich ist und der Zahn wegen den Zahnschmerzen nicht einmal mit der Zunge berührt werden kann. Der Zahn kann auf den Kältereiz durch die Vitalitätsprobe reagieren oder auch gar nicht mehr. Der Zahn kann aber nur positiv reagieren mit einem starken Zahnschmerz durch den Kältereiz, wenn die Pulpa noch nicht völlig abgestorben ist, und der Zahn noch lebt. Übergänge zwischen der Pulpitis und der apikalen Ostitis sind oft fliessend. Besonders die Perkussionsprobe kann bereits bei der Pulpitis eine leichte Klopfempfindlichkeit ergeben, denn der Perkussionstest ist ein Test, der dem Zahnarzt zuverlässig Auskunft über den Zustand vom Zahn gibt. Wenn die ersten Toxine die Wurzelspitze bereits erreicht haben entsteht eine Klopfempfindlichkeit. Einen positiven Perkussionstest spricht immer für einen Entzündungsprozess im Bereich vom Alveolarfortsatz um die Wurzelspitze. Bei der apikalen Ostitis wird differentialdiagnostisch abgeklärt, in welchen der möglichen Stadien, also periapikal, enossal, subperiostal oder submukös sich die Ostitis befindet, was mit einem Röntgenbild und Abtasten vom vestibulären Bereich im Kieferknochen in Höhe der Wurzelspitze im Mundvorhof geschieht. Die Wurzelspitzenresektion die auch als Wurzelspitzenamputation oder Apikoektomie bezeichnet wird, stellt dann einen chirurgischen Eingriff zur Sanierung vom apikalen Parodontalbereich dar.

Zahnentzündung ist eine Pulpitis

Zahnschmerz ist ein Leitsymptom aller Zahnerkrankungen wo im Volksmund vielfach der Begriff Zahnentzündung verwendet wird.

Zahnschmerzen können pochend oder leise ziehend sein, doch Schmerzen an den Zähnen sind immer ein Signal vom Körper, die nicht überhört oder ausser Acht gelassen werden sollten, im Besonderen, wenn es sich um einen Aufbissschmerz oder Klopfschmerz handelt. Der Begriff Zahnentzündung kommt aus dem Volksmund, dass eine Entzündung vom Zahnnervengewebe ist und damit Pulpitis gemeint ist und auch als Zahninfektion bezeichnet wird. Zahn-Entzündung als Begriff wird aber auch für die Entzündung vom Zahnhalteapparat bzw. dem Parodontium das den Gewebekomplex, der den Zahn im Alveolarknochen verankert missbraucht und vom Zahnarzt als Parodontitis bezeichnet wird.  Eine Entzündung ist ein komplexer Prozess durch das Abwehrsystem vom Körper gegen Angriffe aller Art, so auch bei der „Zahn-Entzündung“. Entzündungssymptome sind stets eine Reaktion auf krankmachende Reize, wie Gifte oder Fremdkörper, durch die Gewebe und oder auch Zellen die geschädigt werden. Wie ausgeprägt die Zahnentzündung oder die entzündlichen Zahnerkrankungen bzw. entzündlichen Parodontalerkrankungen ausfallen, ist abhängig von der Stärke, Anzahl und Intensität, aber auch von der Dauer der angreifenden Reize.

Verursacher der Zahnentzündung

Verursacher der Zahnentzündung und damit der heftigen Zahnschmerzen sind Streptokokken und Staphylokokken.

Das Ziel jeder Entzündung ist, den Verursacher und seine Folgen aus dem Körper zu beseitigen, denn durch vermehrte Ansammlung von Zellwasser im Wundbereich kommt es bei den Entzündungen zu Schwellungen vom Gewebe, wodurch der Druck auf die darunter liegenden Nervenenden ansteigt und die Wunde zu schmerzen beginnt, was bei der „Zahnentzündung“ als Landläufiger Begriff, starke Zahnschmerzen auslöst. Verursacher sind vielfach Streptokokken und Staphylokokken aus einer Nervenentzündung von einem abgestorbenen Zahn. Die eitrige Entzündung im Zahn ist eine Form der Entzündung, wo entzündlich bedingte Blutbestandteile mit einem Anteil an Gewebenekrose (Nekrosen) bzw. tote Zellen und einer Konzentration von weissen Blutkörperchen austreten. Pulpagangrän ist ein Zerfall der Pulpa unter der Einwirkung von Fäulnisbakterien und Gärungsbakterien, sodass Gangränschmerzen entstehen können. Die häufigste Ursache für eine Pulpanekrose ist eine unbehandelte Pulpitis, welche durch Karieserreger verursacht wurde. Die Eiteransammlung im Zahn ist durch die Umkapselung ein Abszess die durch eine Infektion mit Bakterien hervorgerufen wird. Durch Entzündungen (Pulpitis) beginnt der Zahn zu pochen an, sodass die Zahnschmerzen (Dolor) sehr stark bis unverträglich sind, im Besonderen nachts, wenn die Bettwärme den Entzündungsprozess unterstützt. Starke Zahnschmerzen werden durch Druck an den Nervenendigungen und Gewebe verursacht, sodass vielfach von einem Eiterzahn gesprochen wird und sich eine typische geschwollene „dicke Backe“ zeigt. Fieber ist ein Zeichen der Abwehrreaktion vom Körper und signalisiert, dass der eigene Körper Abwehrmechanismen funktioniert. Die Ursache einer Entzündung im Mundbereich, Kieferbereich bzw. Gesichtsbereich ist meistens beim Zahn selbst oder im Zahnhalteapparat zu suchen. Die häufigsten Entzündungen im Kieferbereich ist eine entzündete Wurzelspitze, im Besonderen bei Weisheitszähnen oder auch nach chirurgischen Eingriffen. Bei einem Zahnimplantat, welches eine Entzündung aufweist spricht man von einer Periimplantitis.

Entzündungsreaktionen bei Zähnen

Ausgelöst werden Entzündungen durch Druck, Verletzung oder mechanische Reize durch Fremdkörper und andere physikalische Faktoren wie ionisierende Strahlen, UV-Licht, Wärme, Kälte oder chemische Stoffe wie Laugen, Säuren, Schwermetalle, bakterielle Toxine, Allergene und Immunkomplexe sowie Karieserreger, Mikroorganismen, Würmer und Insekten.

Die Akute heftige Form ist gekennzeichnet durch die Gefässerweiterung und den Austritt von Flüssigkeit (Exsudation, "Eiter") und polymorphkernige Leukozyten.
Chronische symptomarmer Prozess ist primär einsetzend oder aus einer akuten Entzündung hervorgehend. Es wird Granulationsgewebe gebildet, später Fasern als Vorgang der Proliferation.
Eitrige mit massiver Beteiligung von Leukozyten, die, unter gleichzeitigem Zerfall und Freisetzung lytischer Fermente, zur Kolliquations-Nekrose und zu Bildung von Eiter führen.
Exsudative durch Austritt von Flüssigkeit und oder auch von Blutzellen geprägte.
Fibrinöse mit starkem Austritt von Blutplasma, wobei Fibrinogen zu Fibrin gerinnt und zur Bildung von einem ablösbaren Belag führt.
Gangränöse hochgradige Entzündung mit fauliger, geruchsintensiver Zersetzung der Gewebe, hervorgerufen meist durch Anaerobier.
Parodontal-endodontale die über das Foramen apicale oder der Seitenkanäle der Pulpa vom parodontalen auf den endodontalen Bereich übergreift.
Periimplantäre um ein Zahnimplantat herum entstandene Schleimhautentzündung oder vom periimplantären Kieferknochen (Resorption).


Zahnfleischschmerzen

Schmerzen am Zahnfleisch können akut oder chronisch durch Verletzung oder andauernder Zahnfleischerkrankung wie der Parodontose mit Gewebsschädigungen am Zahnfleisch entstehen.

Zahnfleischschmerzen entstehen meist chronisch oder akut durch Zahnfleischverletzungen, doch Zahnfleischentzündungen können schmerzarm oder auch schmerzlos sein.

Zahnfleischschmerzen Schmerzen Zahnhals

Anfänglich ein leichte Ziehen sowie andauernde Schmerzen an Zähnen oder Kieferschmerzen ist ein Alarmsignal und weist auf eine "Zahnentzündung" oder eine Zahnfleischentzündung hin.

Zahnfleisch schmerzt

Auch das Zahnfleisch kann Schmerzen verursachen.

Wenn sich das Zahnfleisch entzündet, kann dies Schmerzen verursachen, muss aber nicht. Entzündliche Erkrankungen vom Zahnfleisch werden mit -itis bezeichnet, denn es ist ein Wortendteil zur Kennzeichnung von einem entzündlichen (akuten) Prozess. Gingivitis ist eine bakteriell verursachte Entzündung, vielfach am Rande vom Zahnfleisch (Gingiva), wo das Zahnfleisch bluten kann. Eine Gingivitis entwickelt sich meist durch den Zahnbelag und wenn nichts unternommen wird, entzündet sich das Zahnfleisch möglicherweise immer mehr und schwillt an, blutet und löst sich vom Zahn. Erkrankt dann das gesamte umliegende Gewebe vom Zahn mitsamt der Zahnwurzel und dem Kieferknochen, spricht man von Paradontitis, was starke Zahnschmerzen auslöst.

Schmerzen durch Zahnfleischkrankheiten

Die häufigste Zahnfleischkrankheit ist Gingivitis, wo sich das Zahnfleisch entzündet, denn die Zähne und das Zahnfleisch sind sehr anfällig was Erkrankungen angeht.

Beim natürlichen Zahngebiss beginnen Zahnfleischkrankheiten immer mit empfindlichem Zahnfleisch, das zunächst nur gerötet durch eine Gingivitis erscheint und bei einer akuten Entzündung vom Zahnfleisch beginnt es mit einer leichten Reizblutung. Nach Monaten folgt dann eine Parodontitis, wo der Zahnhalteapparat angegriffen wird und sich der alveoläre Knochen zwischen den Zähnen zurückbildet. Bei einer Zahnfleischerkrankung handelt es sich um eine Entzündung vom Zahnfleisch, die sich auf den Kieferknochen und das Stützgewebe ausweiten kann, das die Zähne umgibt. Symptome von Zahnfleischkrankheiten sind blutendes Zahnfleisch, Zahnfleischschmerzen, Rückzug vom Zahnfleisch, Infektionen und meist auch Mundgeruch. Eitrige Infektionen begleiten die Parodontitis worauf eine Abwanderung der gelockerten Zähne (Wackelzähne) aus dem Alveolarknochen bzw. der Alveole heraus erfolgt, was nicht nur zu Zahnschmerzen und Zahnfleischmerzen führt, sondern auch zu Zahnverlust führen kann. Zahnfleischerkrankungen können in jedem Alter auftreten, doch Gingivitis kann im frühen Stadium durch gutes und richtiges Zähneputzen meist geheilt werden. Bei Zahnfleischkrankheiten kann man die Zahnfleischschmerzen etwas lindern indem man das Zahnfleisch massiert, denn durch die Massage vom Zahnfleisch fördert man die Durchblutung.

Entzündungs-Symptome

Bei der Entzündungen entstehen 5 typische Symptome bei Gewebeschädigung durch bakterielle, chemische oder thermische Reize.

Rubor = Rötung
Tumor = Schwellung
Dolor = Schmerz
Calor = Hitze
Funktio laesa = gestörte Funktion

Die Entzündung ist die vom aktiven Bindegewebe und den Blutgefässen getragene Abwehrreaktion vom menschlichen Organismus auf einen äusseren oder innerlich ausgelösten Entzündungsreiz mit Rötung, Überwärmung, Schwellung, Schmerzen, Funktionsstörung. Die Merkmale der Entzündungssymptome sind unabhängig von einer Infektion, bei der Fremdkörper in eine Wunde eindringen, denn nicht offene Wunden wie durch Prellungen weisen auch Entzündungsmerkmale auf.

Zahnfleischerkrankung

Parodontitis beschreibt bakterielle Entzündungen, die degenerativ verlaufen und zur Zerstörung vom Zahnhalteapparat führen können und Parodontose ist eine nicht entzündliche Zahnfleischerkrankung.

Viele Patienten denken an Zahnschmerzen und nicht an Zahnfleischschmerzen, wenn es am und um den Zahn schmerzt, doch der Zahnbelag und der daraus entstehende Zahnstein begünstigt eine Zahnfleischentzündung. Bei einer Zahnfleischentzündung ist das Zahnfleisch angeschwollen, gerötet und blutet, woraus die Entzündung sich auf den ganzen Zahnhalteapparat mit Zahnfleisch und Kieferknochen (Alveolarfortsatz) entwickeln kann. Zu den Symptomen der Zahnfleischentzündung zählen eiterndes und blutendes Zahnfleisch und Zahnfleischschmerzen. Wenn das Zahnfleisch blutet beim Zähneputzen, ist dies ein Warnzeichen für eine Zahnfleischentzündung oder ParodontitisParodontose ist eine nicht entzündliche Zahnfleischerkrankung wo eine Therapie durch Zahnhalsversiegelung, Zahnhalsfüllung sowie Schienentherapie oder der Wiederherstellung vom Zahnfleisch erfolgt. Parodontitis ist eine entzündliche Zahnfleischerkrankung wo das Kauorgan und das umgebende Gewebe durch den Zahnarzt untersucht werden und die Zähne wie auch das Zahnfleisch von Zahnstein und Zahnbelag befreit wird. Die Zähne unter dem Zahnfleisch werden mit Hilfe von feinen Ultraschall-Instrumenten von Zahnstein und Konkrementen, Plaque und Mund-Bakterien schonend befreit, denn nur so bekommt man die Entzündung in den Griff, sodass das umgebende Gewebe abheilen kann. Chirurgische Massnahmen am Zahnfleisch (Zahnfleischchirurgie) können nötig sein, um tiefe Zahnfleischtaschen zu reinigen und bestehende Knochendefekte aufzufüllen oder einstrahlende Bändchen, die einen Zahnfleischrückgang hervorrufen, zu verlegen was schmerzfreie unter lokaler Betäubung geschieht.

Zahnschmerz (Odontalgie), Zahnweh, Lochweh

Der Zahnschmerz ist ein je nach Verschiedenheit der veranlassenden Ursache ein mehr oder weniger starker Schmerz. Das Zahnweh kann seinen Sitz in den Nervengeweben der Zähne oder deren Umgebungen derselben und je nach der Menge der unmittelbaren oder durch Sympathie ergriffenen Nerven eine geringere oder grössere Ausbreitung haben. Zahnweh wird in Mundart auch als "Lochweh" bezeichnet, insbesondere wenn ein Zahn gezogen wurde (Zahnextraktion), sodass eine leere Alveole entstanden ist.

Differentialdiagnose bei Zahnschmerzen

Die Anamnese bzw. Vorgeschichte einer Krankheit und der Schmerzqualität dient dem Zahnarzt zusammen mit dem Perkussionstest, der Vitalitätstest und dem Röntgenbild zur Unterscheidung zwischen Zahn-Karies, Pulpitis und apikaler Ostitis.


Zahnschmerzen bei Karies

Zahn-Karies ist der häufigste Auslöser für Zahnschmerzen, denn wenn sich Erreger bis zum Zahnbein (Dentin) vorarbeiten können und das Zahnnervengewebe gereizt wird, setzen die Schmerzen ein.

Zähne schmerzen meist nicht ohne Grund und so äussert sich Karies nicht nur in morschen und faulen Zähnen, sondern meist durch Karies-Zahnschmerzen.

Zahnschmerzen bei Karies Süss Zahnfäule  

Ein kontinuierliches Schmerzgefühl, das von einem Zahn ausgeht, wird als Zahnschmerz bezeichnet, doch können es auch indirekte Entzündungen von Zahnfleisch oder vom Zahnbett sein, die im Volksmund als Zahnschmerzen bezeichnet werden.

Karies-Zahnschmerzen

Wenn Zahnschmerzen beim Essen von Süssigkeiten vorhanden sind, kann es darin liegen, dass der schmerzende Zahn bereits an einer Stelle faul ist bzw. ein Loch im Zahn vorhanden ist, denn bei Karies kann Zucker den Zahnschmerz verstärken.

Karies als Infektionskrankheit verursacht anfänglich keine Schmerzen, im Besonderen in der Nacht, wenn nichts gegessen wird, fehlen bei Zahnkaries die Spontanschmerzen. Hat die Zahnfäule das empfindliche Zahnmark bereits erreicht, in das das Zahnnervengewebe eingebettet ist, beginnt der Zahn schmerzhaft zu pochen an wo der Zahnschmerz im Besonderen durch Zucker verstärkt wird. Die Zahnschmerzen werden sich dann immer mehr verstärken und die Karies wird sich immer tiefer in den Zahn hineinfressen, sodass man von Dentinkaries spricht, bis der Zahn abstirbt und von einem toten Zahn gesprochen wird. Wenn eine Zahnfüllung undicht geworden ist, können Kariesbakterien in die Spalte zwischen Füllmaterial und Zahn rutschen. In dieser Nische kann Zahn-Karies entstehen, sodass man mit Zahnschmerzen auf Süsses und Saures reagiert. Auch ohne Karies können bei mangelhafter Zahnfüllung Zahnschmerzen verursachen, denn durch die Spalte können Hitze oder Kälte bis zum Zahnnerv vordringen, sodass dieses Zahnnervengewebe mit Schmerzsignalen am Zahn quittiert.

Zahnschmerz bei Zahnkaries

Wenn das unter dem Zahnschmelz liegende Zahnbein von Karies befallen ist, kommt es zu Zahnschmerzen.

Die Zahnoberfläche besteht aus Zahnschmelz wo keine "Zahnnerven" vorhanden sind, denn diese sind in der Zahnpulpa eingebettet, sodass bei einer anfänglichen Zersetzung der Zahnbeschichtung durch die Säure keine Schmerzen am Zahn verursacht werden. Wenn die Zahnbeschichtung durch Karies leicht durchbrochen ist, kann der „Zahnnerv gereizt" werden, sodass die Zähne auf Süsses, Kaltes und Heisses sehr empfindlich reagieren, denn Nerven sind extrem empfindlich, sodass kleinste Reizungen zu unangenehmen Empfindungen führen können. Bei Karies entsteht anfänglich ein leichtes Ziehen an den Zähnen oder am Zahnfleisch und zum Teil ein schmerzhaftes Gefühl im Mund, denn nicht jeder Zahnpatient ist gleich Schmerzempfindlich. Sobald die Bakterien in an das Dentin gelangt sind, kann sich die Karies im Zahnbein rasch ausbreiten was eine Zahnmarkentzündung auslöst, was vielfach heftige Zahnschmerzen auslösen kann, wenn das Zahnnervengewebe stark gereizt wird. Eine tiefe Karies erfordert meist eine Zahnwurzelbehandlung, denn die Pulpa (Zahnmark) enthält Bindegewebe, Blutgefässe und Nervenfasern.

Zahnschmerzen bei Karies weisen anfänglich ein leichtes Ziehen an den Zähnen auf, denn bevor die eigentliche Karies entsteht, „entkalkt“ die Säure die Zahnoberfläche, dass sich durch weisse Flecken (White Spots) auf den Zähnen äussert.

Karies-Zahnschmerzen, Karies, Zahn, Zahnkaries

Häufigste Auslöser für Zahnschmerzen ist Zahn-Karies, wo der Zahnschmerz einsetzt, wenn sich die Karieserreger bis zum Dentin vorgearbeitet haben.

Karies - Zahnschmerz ist ein provozierter Schmerz.

Bei der Zahn-Karies handelt es sich meist um einen provozierten Schmerz, meist durch süss, seltener durch sauer und salzige Lösungen kommen kaum in Frage, auch wenn diese genauso wie süsse Lösungen einen Druck ausüben und damit Zahnschmerzen verursachen können. Der menschliche Geschmackssinn der durch chemische Reize angesprochen wird, verträgt aber nur wesentlich geringere Konzentrationen an Salzlösungen als an Zuckerlösungen.

Bei Karies fehlt Spontanschmerz 

Der fehlende Spontanschmerz ist bei der Karies Typisch, denn wenn nichts gegessen wird, klingen Zahnschmerzen nach dem Verzehr von Süssem nach wenigen Minuten wieder ab.

Zahnschmerzen verursacht durch Karies können in verschiedenen Stärken und Formen auftreten, so kann es ein leichtes Ziehen an den Zähnen sein oder es entsteht ein unangenehmes bis teilweise schmerzhaftes Gefühl im Mund. Zahnschmerzen können nur ausstrahlende Schmerzen sein und in verschiedenen Regionen verstreut auftreten oder es können in gewissen Zahnkrankheiten auch keine Zahnschmerzen vorhanden sein. An der Ursache für Karies kann an der Beschaffenheit der Zähne und dem Zahnschmelz, der Zahnfehlstellungen, an der Beschaffenheit vom Speichel bzw. der Speichelsekretion oder an der Zusammensetzung der Plaque liegen, sodass die eine Person anfälliger gegen Karies ist als die andere, wie auch das Schmerzempfinden unterschiedlich sein kann.

Karies-Zahnschmerz als Warnsignal

Bei Zahnkaries kann auf einigen Zähnen aussen kein fester Zahnschmelz mehr vorhanden sein, der den Zahn schützt.

Karies-Zahnschmerz, Zahnschmelz, Schmerzen

Anfänglich sind es bei Karies weisse oder braune Stellen auf den Zähnen, die auf Zahnkaries hinweisen, später treten Schmerzen auf, sodass die Zähne empfindlich auf Kälte und Hitze reagieren.

Karies, der häufigste Auslöser für Zahnschmerzen, denn bei Karies handelt es sich um eine Erkrankung vom Zahnschmelz als Zahnbeschichtung.

Wenn der Zahnschmelz immer dünner wird oder die Schutzschicht beim Zahn fehlt, kann nur der Zahnarzt helfen, denn durch Karies entstehen Löcher in den befallenen Zähnen. An der Entstehung von Karies sind Bakterien vom Typ Streptokokkus mutans beteiligt, die einen klebrigen Biofilm auf den Zahnoberflächen bilden wie auch der Konsum von Kohlenhydraten, im Besonderen von Zucker. Bakterien können den Zucker zu Säuren umwandeln und damit durch den Säureangriff die Zahnhartsubstanzen entmineralisieren (Entkalkung), was den Zahn kariesanfällig macht wie auch die Magensäuren, die zu Zahnerosionen und damit zu Zahnabnutzung führen.

Karies entsteht durch die Kariesbakterien als Karieserreger in Zahnbelägen (Plaque) auf der Zahnoberfläche.

Kariesbakterien, Schmerzen, Karieserreger, Zähne

Besonders gefährliche Karieserreger sind Streptococcus mutans, das eine Bakterienart ist, die nicht zur normalen Bakterienflora in die Mundhöhle gehören.

Bei Zahnkaries kann der Zahnschmerz durch Zucker verstärkt werden, denn bei Karies entsteht der Zahnschmerz, wenn sich die Karieserreger bis zum Dentin vorgearbeitet haben.

Undichte Zahnfüllungen oder undichte Kronen können den Karies-Schmerz auslösen, denn die empfindlichen Stellen liegen meist darunter oder es hat sich an undichten Kronenrändern Karies gebildet. Auch unter dichten Zahnfüllungen kann sich Karies bilden und den Zahn unbemerkt schädigen, was bis zu Zahnverlust führen kann. Ursache für Zahnschmerzen muss nicht immer Karies sein, denn ein Entzündungsherd kann auch im Kiefer vorhanden sein. 


Ursache von Zahnschmerzen

Ursachen für Zahnschmerzen sind sehr unterschiedlich, so kann es fehlender Zahnschmelz oder Zahn-Karies sein wie auch entzündliche Krankheiten (Parodontitis) oder natürlich mechanische Verletzungen und Zahnbeschädigungen. 

Wenn der Zahnnerv bzw. das Zahnnervengewebe gereizt ist, das im Inneren vom Zahn liegt, entstehen Zahnschmerzen.

Ursachen von Zahnschmerzen Röntgenbild 

Vom Schmerz betroffene Gewebe können Kaumuskeln, Kiefergelenke, Nerven, Zahnfleisch, Schleimhaut, Kieferknochen, Knochenhaut, Wurzelhaut, Zahnhals oder Zahnnerv betreffen.

Zahnschmerzen haben eine Ursache

Ursachen für Zahnschmerzen sind meist Zahnlöcher (Loch im Zahn), sodass der Zahnpflege eine besonders grosse Bedeutung zukommt.

Ursachen für Zahnschmerzen können fehlender Zahnschmelz, Zahnkaries oder auch entzündliche Krankheiten wie Parodontitis sein, aber auch eine natürlich Zahnabnutzung an der Zahnhartsubstanz sowie rein mechanische Verletzungen und Beschädigungen am Zahn. Je nach Herkunft der Zahnerkrankung ergibt sich aus verschiedenen Geweben ein komplexes Feld und damit teilweise schwer differenzierbare Schmerzzustände. Die Ursachen von Zahnschmerzen sind sehr verschieden und können mehr oder weniger heftig ausfallen, massgebend ist aber, woher der Zahnschmerz kommt. Die Zahnschmerzen können von den Nerven der Zähne oder in der Umgebung der Zähne kommen und je nach der Menge der unmittelbaren oder durch Sympathie ergriffenen Nerven eine grössere oder geringere Ausbreitung haben. Die Ursachen von Zahnschmerzen können sehr vielfältig sein und vom Zahnhalteapparat verursacht sein, meist sind es jedoch Zahnfleischentzündungen oder Zahnnervenentzündungen. Ein Zahnschmerz kann auch von einer vorausgegangenen Wurzelkanalbehandlung oder Zahnfüllung vorhanden sein, wo der Zahnnerv gereizt und das Zahnfleisch gereizt sind und der Schmerz nach einiger Zeit von selbst vorbeigeht. Als Ursache für Zahnschmerzen können viele Möglichkeiten zu Grunde liegen, so die Parodontose als nicht Entzündliche Krankheit oder Parodontitis die Entzündlich ist wie auch die Gingivitis, das eine Entzündung vom Zahnfleisch ist. Möglicher Grund für Zahnschmerzen können nebst Zahnkaries, Zahnfehlstellungen, Verletzungen durch Zahnunfall in den Zähnen meist als Frontzahnschäden oder im Kiefer, Zysten im Kiefer bzw. Zahngranulom. Bei Kindern kann der Zahndurchbruch (Dentition) und bei Erwachsenen der Weisheitszahndurchbruch zu Zahnschmerzen führen wie auch Zähneknirschen etc.

Arten von Zahnschmerzen

Zahnschmerzen können in zwei Arten unterschieden werden, so der idiopathische Zahnschmerz, der seinen Sitz in Zahn selbst hat, und den sympathische Zahnschmerz, der von entfernten Teilen abhängig ist.

Der Zahnschmerz wird auch als Dentalgie oder in Verbindung zum Kieferknochen meist als Odontalgie bezeichnet und kann als Symptom auftreten, oder einen eigenen Krankheitswert besitzen, im Besonderen bei chronischen Schmerzen. Den Zahnschmerz bezeichnet ein meist sehr starker Schmerz an den Zähnen, der häufig auch in das benachbarte Gewebe einstrahlt. Der Zahnschmerz tritt vielfach infolge von Zahn-Karies auf, kann aber auch andere Ursachen wie freiliegende Zahnhälse etc. haben. Der Zahnschmerz wird meist durch erkranktes Zahnmark verursacht, da das Zahnnervengewebe in der Zahnmarkhöhle gefässreich und nervenreich ist. Das Zahnbein kann durch Nervenfasern in den Dentinkanälchen den Zahnschmerz weiterleiten, der durch heisse, kalte oder süsse Reize ausgelöst wird, denn die Zahnkrone und die Zahnwurzeln bestehen grösstenteils aus dem knochenartigen Zahnbein bzw. DentinbeinDentin ist wesentlich weicher als der Zahnschmelz, und Dentin kann im Gegensatz zum Schmelz  zeitlebens von bestimmten Zellen im Zahninneren nachgebildet werden (Dentinbildung).

Zahnschmerzen durch freiliegendes Dentin

Freiliegendes Dentin ist sehr empfindlich für Reize wie kalt, warm oder süss, sodass Zahnschmerzen entstehen.

Der Grund für die empfindlichen Reize bei freiliegendem Dentin sind die zahlreichen lebenden Zellen, die in winzige Dentinkanälchen in das Zahnbein hineinragen und die Reize an das Zahninnere weiterleiten. Als Zahnschmerzen werden auch durch selten gebräuchliche Bezeichnungen Odontalgie, Odontagra genannt und bezeichnen ein starkes Schmerzgefühl, das von den Zähnen ausgeht, denn Zähne gehören zu den Körperteilen, die je nach Krankheit und Schädigung ein starkes Schmerzgefühl aussenden können, was an den ausgeprägt empfindlichen Nervensträngen liegt, die jeder einzelne Zahn besitzt. Grosse Zahnschmerzen können sich bei der Empfindlichkeit der Zähne gegenüber heisser und kalter Nahrung zeigen, was ein Zahnproblem ist. Besonders heftig werden die Reizungen und damit die Zahnschmerz bei freiliegenden Zahnhälsen, da hier der Schutzschmelz fehlt. Zahnhalsschmerzen sind keine Seltenheit, denn der Zahnhals ist empfindlich, im Besonderen bei Zahnfleischschwund. Beim Zahn ohne Zahnschmelz kann ein gezielter Druck mit dem Finger auf die entsprechenden Stellen leichte stechende Reizungen hervorrufen. Wenn die Schädigung frisch ist, wie z.B. bei einem Problem am Zahnhals, wo normal nur noch wenig oder kein Zahnschmelz mehr vorhanden ist, wirkt sich der Zahnschmerz stärker aus. Fehlender Zahnschmelz, Karies und entzündliche Krankheiten wie Parodontitis oder rein mechanische Verletzungen an den Zähnen können die Ursache von Zahnschmerzen sein. Ein Akut auftretender Zahnschmerz kann auch ein Symptom für einen Herzinfarkt sein, denn Zahnproblem-Symptome können auf unerkannte Krankheiten hindeuten.


Herkunft von Zahnschmerzen

Zahnschmerzen haben eine Ursache und sind je nach Herkunft aus verschiedenen Geweben und Ausstrahlung ein Warnsignal, so dass oft schwer differenzierbare Schmerzzustände entstehen.

Wenn die Zahnnerven bzw. das Zahnnervengewebe in den Zähnen durch Druck, Verletzungen oder Chemikalien gereizt werden, entstehen Zahnschmerzen.

Woher Zahnschmerzen, Zahnnerv schmerzt

Zahnschmerzen können durch zerstörten Zahnschmelz entstehen, wenn Krankheitserreger in das Zahninnere eindringen und sich im Wurzelkanal ausbreiten können, was dazu führen kann, dass die Zahnpulpa abstirbt und man von einem toten Zahn spricht und ein nervöser Zahnschmerz ist eine Art von Zahnschmerz als Symptom von einem entfernten Leiden.

Die meisten Zahnschmerzen treten bei Zahnerkrankungen wie Karies oder Zahnwurzelentzündung auf, können aber auch nach einer Zahnbehandlung auftreten.

Zahnschmerzen können dumpf, stechendbohrend oder klopfend sein und bei Vereiterungen oder Entzündungsreaktionen (Eiterzahn) kann die Wange anschwollen sein, denn bei Zahnschmerzen geht der ursprüngliche Schmerz vom Zahnnervengewebe aus. Zähne können druckempfindlich oder schmerzempfindlich reagieren durch andere Erkrankungen wie durch eine Nasennebenhöhlenvereiterung (Kieferhöhlenentzündung). Wenn Zähne häufig auf Kaltes oder Heisses mit beissendem Zahnschmerz reagieren, deutet das vielfach auf eine Empfindlichkeit der Zahnhälse oder auf freiliegende Zahnhälse hin, denn das Problem Zahnhals haben viele Menschen. Zahnschmerzen kann nur der Zahnarzt richtig deuten, denn je nach Herkunft aus den verschiedenen Geweben und je nach Erkrankung derselben ergibt sich ein ausgesprochen komplexes Feld. Bei Schmerzen die sich wie eine Entzündung anfühlen im Gesicht, ist es natürlich, dass man zuerst an Zahnschmerzen denkt, im Besonderen wenn man die Schmerzgefühle im Oberkiefer verspürt und die "Herkunft vom Zahnschmerz" nicht zuzuordnen kann. Oft ergeben sich schwer differenzierbare Schmerzzustände das diffuse Schmerzen sind, den Betroffene Gewebe können die Kaumuskulatur, Kiefergelenke, Nerven vom Zahn, Zahnfleisch, Schleimhaut, Kieferknochen (Alveolarfortsatz), Knochenhaut, Wurzelhaut, Zahnhals oder Zahnnerv betreffen. Aufgrund verschiedener charakteristischen Merkmale der Schmerzen und durch bestimmte Untersuchungen kann der Zahnarzt auch "atypische Gesichtsschmerzen" bzw. "atypische Zahnschmerzen" oder "vorgetäuschte Zahnschmerzen" feststellen wie bei Clusterkopfschmerzen, die vielfach als Druckgefühl im Kieferbereich beginnen einseitig zu spüren sind. Ein diffuser, brennender, bohrender oder pulsierender Schmerz, den man vielfach einseitig verspürt, ist meist schwer zu lokalisieren und ist ein charakteristisches Zeichen für vorgetäuschte Zahnschmerzen wie bei Clusterkopfschmerzen als sogenannter Phantom Zahnschmerzen.

Idiopathischen Zahnschmerz und sympathischen Zahnschmerz

Im Normalfall unterscheidet der Zahnarzt zwei Arten von Zahnschmerzen, den idiopathischen Zahnschmerz, der seinen Schmerz vom Zahn selbst hat, und den sympathischen Zahnschmerz, der von mehr oder weniger entfernten Teilen, meist im Mundbereich und Gesichtsbereich abhängig ist. Idiopathisch bedeutet, dass die Ursache nicht bekannt ist oder ein selbstständiger Krankheitszustand ist und der sympathische Zahnschmerz ist von entfernten Ursachen abhängig. Der sympathische Zahnschmerz wird nur auf dem Wege vom Reflex zu den Zahnnerven übertragen und beruht auf einer Verstimmung vom Nervensystem und tritt vielfach bei blutarmen, nervösen und hysterischen Personen auf oder während der Schwangerschaft. Vielfach kommen heftige Zahnschmerzen als Begleiterscheinung von Ohrenkrankheiten und Augenkrankheiten vor. Die am häufigsten vorkommende Art von idiopathischen Zahnschmerzen ist der Schmerz durch entblösste Nerven an Zähnen durch Zahnkaries (Loch im Zahn). Die idiopathischen Zahnschmerzen sind meist charakterisiert durch zunehmende Intensität an Schmerzen infolge Kälte oder Hitze


Nervöse Zahnschmerzen

Nervöse Zahnschmerzen können mehrere Zähne gleichzeitig ergreifen, wenn eine grosse nervöse Reizbarkeit vorhanden ist.

Der nervöse Zahnschmerz steht dem Gesichtsschmerz nahe und gehört zu den Neuralgien, denn Zähne können vom nervösen Schmerz befallen sein, ohne weiter Zahnkrankheiten zu besitzen, denn Neuralgien sind Schmerzen im Ausbreitungsgebiet von einem bestimmten Nerv, wo die Herkunft von "Zahnschmerzen" schwierig zu bestimmen sind.

Nervöse Zahnschmerzen Geschwulst Schmerz 

Nervöse Zahnschmerzen können mehrere Zähne gleichzeitig ergreifen, sodass eine Zahnextraktion zwecklos ist.

Der nervöse Zahnschmerz ist eine allgemeine Verstimmung vom Nervensystem und ist dadurch charakterisiert, dass kein Abszess vom Zahnfleisch zu beobachten sind und sich kein Geschwulst oder Röte in der Umgebung zeigt.

Ein nervöser Zahnschmerz ist eine Art von Zahnschmerz als Symptom von einem entfernten Leiden und sind Vorgetäuschte Zahnschmerzen. Für Kopfschmerzen und Kieferschmerzen ist der der Trigeminusnerv zuständig und verantwortlich dafür, dass durch Reizungen Schmerzimpulse an das Gehirn gesendet werden, die eigentlich gar nicht vorhanden sind, sodass Kieferschmerzen und Zahnschmerzen vorgetäuscht sind und als atypischen Zahnschmerzen bezeichnet werden. Der idiopathische nervöse Zahnschmerz gibt sich durch flüchtige, lebhafte und in unbestimmten Zeiträumen wiederkehrende Stiche in den Zähnen zu erkennen. Der sympathisch-nervöse Zahnschmerz unterscheidet sich vom normalen Zahnschmerz durch die Entstehung an entfernten Organen, von denen die veranlassende Ursache herrührt. Der nervöse Zahnschmerz ist nicht selten das erste Symptom einer entzündlichen Affektion der Kiefernerven und der Trigeminusneuralgie. Die Schmerzen von Neuralgien haben im Normalfall einen intensiven bohrenden Charakter wo es meist blitzartig zu intensiven Schmerzattacken mehrheitlich im Oberkieferbereich oder Unterkieferbereich kommen kann die anfänglich einseitig sind. Entfernte Organe sind der Darmkanal mit seinen Drüsenapparaten wie auch den Genitalien, im Besonderen beim weiblichen Geschlecht, wobei der gastrische und hysterische sowie den oft mit der Schwangerschaft verbundenen Zahnschmerz (Schwangerschaft Gingivitis) zu unterschieden ist. 

Nervenschmerzen am Zahn

Neuralgie ist der medizinische Fachbegriff für Nervenschmerz (neuron „Nerv“ und algos „Schmerz“) und so ist die sog. Trigeminusneuralgie im Gesichtsbereich relativ häufig, wo eine Schädigung des Trigeminus-Nerven verursacht wird, was zum Teil altersbedingt ist.

Neuralgie bezeichnet die Nervenschmerzen, die sich im Versorgungsgebiet eines oder auch mehrerer Nerven bzw. im Innervationsgebiet ausbreiten wodurch diese Schmerzen verursacht werden. Im engsten Sinne sind damit neuralgiforme Schmerzen (Nervenschmerz) gemeint. Schmerzepisoden von Nervenschmerzen werden oft durch Kauen oder Sprechen sowie bei Berührung bestimmter Punkte Mundbereich ausgelöst. Der Trigger kann der Reiz oder Vorgang sein, der eine Reaktion oder einen Vorgang wie den nervösen Zahnschmerz auslöst und der Triggerpunkt ist der Auslösungspunkte resp. Auslösezone für Schmerzanfälle wie die Trigeminusneuralgie. Ein nervöse Zahnschmerz, der in den Zahnnerven seinen Sitz zu haben scheint, ist meist schlimmste von allen Neuralgien, da dieser am schwierigsten zu beruhigen ist und Schmerzen im Kiefer bzw. Alveolarfortsatz verbreiten kann in Kaumuskulatur, Zunge, Ohren oder Augen etc., denn die Zähne sind angebunden an den Hauptnerv, der als fünfter Hirnnerv bezeichnet wird als Trigeminusnerv.


Vorgetäuschte Zahnschmerzen

Vorgetäuschte Zahnschmerzen können ausstrahlende Schmerzen von Nerven und Muskeln sein, die unterschiedliche Ursachen haben und weit entfernt vom Mund liegen, aber über Nerven ein Gefühl von Zahnschmerzen hervorrufen können.

Die Herkunft von Zahnschmerzen ist nicht immer einfach zu deuten, im Besonderen wenn es sich um vorgetäuschte Zahnschmerzen wie die einseitigen Cluster Kopfschmerzen als Phantom-Zahnschmerzen handelt, denn je nach Herkunft aus den verschiedenen Geweben und je nach Erkrankung ergibt sich ein ausgesprochen komplexes Bild.

Vorgetäuschte Zahnschmerzen Migräne

Ausstrahlende Schmerzen von Nerven und Muskeln können das Gefühl von Zahnschmerzen oder Kieferschmerzen hervorrufen, die als Phantomzahnschmerzen bezeichnet werden.

Der Phantomschmerz ist normalerweise eine Projektion vom Schmerzgefühl eines amputierten Gliedes oder entfernten Zähnen, denn versorgt werden die Zähne über den Trigeminusnerv bzw. durch die Seitenäste vom fünften Hirnnerv, der auch für die Kaumuskulatur sowie auch der Mundschleimhaut und Nasenschleimhaut zuständig ist. Bei Durchtrennung von kleinen Nerven können Nervenstümpfe entstehen die bei banalen Reizungen Nervenschmerzen (Neuralgie) signalisieren, auch wenn kein eigentlicher Schmerz entstehen kann, sodass man von Phantomschmerzen spricht. Bei der Trigeminusneuralgie treten auch anfallartige Gesichtsschmerzen auf, das unerträgliche Schmerzen im Bereich vom Versorgungsgebiet des Trigeminusnervs sind und darum meist auf eine Gesichtshälfte beschränkt auftreten. Vom Zahnarzt kann die Ursache für vorgetäuschte Zahnschmerzen meist nicht festgestellt und beseitigt werden, denn dafür sind Spezialärzte zuständig. Der nervöse Zahnschmerz gehört zu den Neuralgien und steht dem Gesichtsschmerz nahe, denn Zähne können von einem nervösen Schmerz befallen sein.

Bei einigen Erkrankungen können die Schmerzen vom (Trigeminusnerv) in den Kiefer ausstrahlen und so Zahnschmerzen vortäuschen:

Angina pectoris
Clusterkopfschmerzen
Gürtelrose 
Herzinfarkt
Kopfschmerzen
Migräne
Nasennebenhöhlenentzündung (Kieferhöhlenentzündung
Ohrenschmerzen

Die Ursache für vorgetäuschte Zahnschmerzen kann der Zahnarzt nur Feststellen und selten beseitigen, so dass der Patienten an Spezialärzte zugewiesen wird. Die Zeit bis zur Behandlung bei einem Spezialarzt lässt sich teilweise mit ein paar Hilfsmitteln überstehen, so bei einer Entzündung, wo man durch kalte und feuchte Lappen oder eingewickelte Eisbeutel die Schwellung reduzieren und damit die Schmerzen lindern kann. „Zomig nasal“ ist verschreibungspflichtig und lindert die migränebedingten Kopfschmerzen wie die Clusterkopfschmerzen. Wärme, Nikotin, Koffein oder Alkohol bewirken das Gegenteil und sollten darum vermieden werden. Salbeitee und zerkaute Gewürznelken wirken leicht entzündungshemmend und können als altes Hausmittel den Schmerz besänftigen. Gegen Zahnschmerzen wirken die Tabletten mit Arzneistoffen wie Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalizylsäure nach ca. 30 Minuten, meist aber nicht gegen vorgetäuschte Schmerzen wie vorgetäuschte Zahnschmerzen oder Kieferschmerzen die vielfach anfänglich bei Cluster Kopfschmerzen auftreten.

Vorgetäuschte Zahnhalsschmerzen

Vorgetäuschte Zahnhalsschmerzen sind vom Zahnfleisch am Zahnhals ausgehende Schmerzen.

Vom Zahnfleisch am Zahnhals ausgehende Schmerzen können einen schillernden irritierenden Charakter annehmen und Zahnschmerzen vortäuschen. Bei vorgetäuschte Zahnhalsschmerzen kann sich um einen eingebissenen Speiserest oder um eine tiefe Zahnfleischtasche handeln, die Eiter gebildet hat und so am Zahnhals den Schmerz verursacht.  Während die meisten chronischen Formen von Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) schmerzlos sind, werden sie oft nicht erkannt, demgegenüber löst eine akute Entzündung oft heftige Schmerzen aus, die drückend oder pochend empfunden wird. Zahnfleischschmerzen entstehen vielfach chronisch oder akut durch Zahnfleischverletzungen. Zahnfleischschmerzen die durch eine Zahnfleischerkrankung ausgelöst werden, sind einer Entzündung vom Zahnfleisch ausgesetzt und können sich auf das Stützgewebe und den Kieferknochen ausweiten.


Empfindliche Zahnhälse

Empfindliche Zahnhälse sind freiliegende Zahnhälse die überempfindlich reagieren, weil sie nicht mehr durch Zahnfleisch oder Zahnschmelz als natürlicher Schutzmantel vor heiss, kalt, süss oder sauer geschützt sind.

Das Zahnfleisch bildet um den Zahnhals herum normal eine straffe Zahnfleisch-Manschette und ist mit dem Kieferknochen fest verwachsen.

Empfindliche Zahnhälse, Entblösste Zahnhälse 

Empfindlich kann der Zahnhals zwischen Zahnkrone und Zahnzement als schmaler Übergangsbereich am Zahn sein und starke ziehende Zahnschmerzen verursachen, wenn sich das Zahnfleisch zurückgebildet hat.

Empfindlichkeit der Zahnhälse

Zähne können auf Kaltes, Heisses, Süsses oder Saures mit einem schmerzhaften Ziehen reagieren, was Zahn-Karies oder eine erhöhte Empfindlichkeit der Zähne oder Zahnhälse sein kann.

Überempfindliche Zähne und im Besonderen Zahnhälse äussern sich durch eine kurze und schmerzhafte Antwort auf äussere Reize, denn eine Reizung der Nerven führt immer zu Schmerzen. Häufigste Ursache für empfindliche Zähne sind freiliegende Zahnhälse, sodass man vielfach von schmerzempfindlichen Zähnen spricht, denn die Versorgungskanälchen unter der Oberfläche der Zahnwurzel vom Zahn leiten Hitze, Kälte und Druck direkt zum Zahnnerv, wo die Schmerzimpulse an das Hirnnervensystem weitergeleitet werden und so Zahnschmerzen vermitteln. Bei undichten Zahnfüllungen, Zahnkronen oder freiliegenden Zahnhälsen reagieren die Zähne vielfach überempfindlich, was bedeutet, dass der Zahnhals vom Zahnfleisch nicht mehr bedeckt ist oder die schützende Schicht an Zahnschmelz nicht ausreicht, so dass die Reize ungehindert zu den Nerven vordringen können. Die Hypersensibilität der Zahnhälse wird durch die freiliegenden Öffnungen der Dentintubuli verursacht, die externe Reize an die Zahnpulpa weiterleiten. Über die sensiblen Dentinkanälchen erreichen chemische und thermische Reize das Zahnnervengewebe und lösen die Überempfindlichkeit oder den Zahnschmerz aus, denn es gibt tausende Kanälchen die von der Oberfläche bis ins Zahnmark reichen und die Überempfindlichkeit oder auch starke Zahnschmerzen auslösen können.

Sehr warme und kalte Speisen findet der Mensch nicht angenehm aber meist nicht als schmerzhaft, wenn aber bei Kälte oder Wärme Zahnschmerzen auftreten, liegt dies meist an freiliegenden Zahnhälsen die empfindlich reagieren.

Empfindliche Zahnhälse haben die meisten Menschen hin und wieder, wo die Zähne auf Kaltes, Heisses, Süsses oder Saures mit einem schmerzhaften Ziehen reagieren, denn wenn Zahnhälse schmerzen, sind die Zahnnerv gereizt.

Empfindliche Zahnhälse, Zahnhals, Zahnfleisch

Für den Zahnhals ist das Zahnfleisch der wichtigste Schutzfaktor, damit keine Zahnhalsschmerzen entstehen und freiliegende Zahnhälse werden auch als ästhetische Beeinträchtigung empfunden.

Überempfindliche Zahnhälse

Probleme mit überempfindlichen Zahnhälsen können immer auch nach neu gelegten Kompositfüllungen oder als Folge von intensivem Bleichen der Zähne (Bleaching) auftreten.

Überempfindliche Zahnhälse reagieren durch einen ziehenden Zahnschmerz im Besonderen nach dem Trinken oder Essen von heissen und kalten Nahrungsmitteln oder Getränken. Kalte oder heisse Getränke sowie im Speichel aufgelöste Süssigkeiten werden bei freiliegendem Zahnhals durch die Dentinkanälchen an den Nerv im Inneren vom Zahn geleitet, der diese starken Reize in Schmerzimpulse umwandelt und anschliessend an das Gehirn weiterleitet. Kompositfüllungen werden adhäsiv befestigt bzw. nach dem Anätzen mit Säure in den Zahn geklebt. Durch diesen Klebevorgang muss der Zahnschmelz angerauht werden, wodurch das Dentin stark mitgeätzt wird und es so zu einer kurzzeitigen Überempfindlichkeit am Zahn kommen kann. Empfindliche Zähne und Zahnhälse sind nach einer Zahnaufhellung keine Seltenheit, denn es wirken chemische Kräfte durch Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid, die eine normale Nebenwirkung haben. Die Nebenwirkung von ziehenden Zahnschmerzen nach dem Bleichen der Zähne kommt daher, weil den Zähnen durch die chemische Methode Wasser entzogen wird, das rasch wieder aufgenommen wird, so dass das Schmerzgefühl nach einiger Zeit wieder verschwindet. Bereits während der Behandlung kann es zu einer schmerzhaften Empfindlichkeit am Zahn gegenüber dem Bleichmittel kommen und wenn Bleichmittel auf die Schleimhaut gelangt, können Schleimhautirritation entstehen.

Empfindliche Zahnhälse können behandelt werden

Zahnschmerzen infolge von empfindlichen Zahnhälsen oder freiliegenden Zahnhälsen lassen sich vom Zahnarzt behandeln.

Empfindlichen Zahnhälsen oder freiliegenden Zahnhälsen können vom Zahnarzt behandelt werden, so dass keine Zahnschmerzen am Zahnhals mehr vorhanden sind, denn bei der Zahnbehandlung versiegelt der Zahnarzt den Zahnhals mit einem kräftigenden Fluorid-Lack oder trägt einen dünnfliessenden Kunststoff auf, der die Dentinkanälchen verschliesst, was die Überempfindlichkeit der Zahnhälse lindern kann. Für die häusliche Zahnpflege gibt es spezielle Zahnpasten für überempfindliche Zahnhälse, deren Inhaltsstoffe die Zahnhartsubstanz kräftigen. Wenn die Vorschädigung am Zahnhals sehr gross ist, kann nur noch eine Zahnhalsfüllung oder eine schützende Zahnkrone (Krone überkronen) eine dauerhafte Linderung bringen. Parodontalchirurgische Methoden sind Massnahmen der Parodontosebehandlung resp. Parodontitisbehandlung die notwendig sind, damit Parodontose oder auch Parodontitis als bakteriell bedingte Entzündung gestoppt werden kann und ist wichtig, bei denen das Zahnfleisch durch eine Zahnfleischchirurgie wieder über den Zahnhals gelegt werden muss.

Entblösste Zahnhälse

Normalerweise ist der Zahn durch den Zahnschmelz der bis zum Zahnfleischrand reicht geschützt, so dass keine Zahnhalsschmerzen entstehen können.

Der gesunde Zahn ist normalerweise durch den Zahnschmelz bis zum Zahnfleischrand geschützt, doch wenn sich das Zahnfleisch zurückgezogen hat, ist der entblösste Zahnhals sehr empfindlich, so dass schmerzende Zahnhälse entstehen. Entblösste Zahnhälse führen immer zu Zahnschmerzen, denn das Zahnbein (Dentin) ist an dieser Stelle von kleinen Kanälchen durchzogen, die von der Oberfläche bis in das Zahnmark reichen. Über die sensiblen Dentinkanälchen erreichen chemische und thermische Reize das Zahnnervengewebe und lösen die Überempfindlichkeit der Zahnhälse oder auch Zahnschmerzen aus. Als Ursache für freiliegende Zahnhälse kommen eine falsche Zahnputztechnik oder ein zu hoher Anpressdruck der Zahnbürste sowie Erkrankung vom Zahnhalteapparat (Parodontitis) in Frage, denn im Verlauf einer chronischen Entzündung zieht sich das Zahnfleisch immer weiter zurück. Wer die Zähne zu viel und zu stark schrubbt, kann das Zahnfleisch verletzen, sodass es zu einem Zahnfleischrückgang kommt. Funktionsstörungen wie das nächtliche Zähneknirschen und Zähnepressen (Bruxismus) können an der Entblössung der Zahnhälse beteiligt sein. 


Schmerzende Zahnhälse

Schmerzende Zahnhälse sind meist freiliegende Zahnhälse, wo sich das Zahnfleisch zurückgezogen hat, so dass chemische und thermische Reize den Zahnnerv reizen, der den Schmerz auslöst.

Schmerzende Zahnhälse durch freiliegende Zahnhälse können ein grosses Ärgernis sein, wenn sie durch die ziehenden Zahnschmerzen die Wahl der Lebensmittel einschränken.

freiliegende Zahnhälse, Zahnschmerzen Zähne 

Wenn bei freiliegenden Zahnhälsen die schützende Schmelzschicht fehlt oder zu dünn ist, können Reize ungehindert zu den Zahnnerven resp. zum Nervengewebe (Zahnpulpa) vordringen und blitzartige Zahnschmerzen verursachen.

Zahnschmerzen durch freiliegende Zahnhälse

Entblösste Zahnhälse schmerzen, wenn Zahnfleisch oder Zahnschmelz als Zahnhalsschutz fehlen, so dass die Zahnhälse freiliegen.

Wenn die Zahnhälse freiliegen, können heisser Kaffee, kalte Limonade oder in Speichel aufgelöste Süssigkeiten durch die die freiliegenden Öffnungen der Dentintubuli als kleine Kanäle im Zahn bzw. Zahnhals bis zum Zahnnervengewebe vordringen und diese reizen, wodurch ein ziehender Schmerz wahrgenommen wird, doch Schmerzen aufgrund von freiliegenden Zahnhälsen lassen sich beim Zahnarzt behandeln. Freiliegende Zahnhälse sind meist schmerzende Zahnhälse, denn sie können sehr stark wärmeempfindlich und kälteempfindlich sein, ohne dass eine bedrohliche Zahnkrankheit zugrunde liegt. Auch Saures und Süsses können für Sekunden bis Minuten nachziehende Zahnhalsschmerzen auslösen. Ursache für den ziehenden Zahnschmerz sind offen liegende Dentinkanälchen, die direkt zum Zahnnerv führen. Der Verschluss der Dentinkanälchen bei freiliegenden Zahnhälsen gelingt meist durch zahnärztliche Massnahmen und mehr oder weniger durch verschiedene Zahnpasten, damit der ziehende Zahnschmerz gestoppt werden kann.

Zahnhalsschmerzen

Schmerzen am Zahnhals entstehen, wenn der Schutz am Zahnhals durch das Zahnfleisch und den Zahnschmelz nicht mehr gegeben ist.

Schmerzen die wegen freiliegenden Zahnhälsen vorhanden sind lassen sich behandeln, denn meist sind es freiliegende Zahnhälse die Zahnhalsschmerzen verursachen. Weil normalerweise der Zahn durch den widerstandsfähigen Zahnschmelz bis zum Zahnfleischrand bedeckt ist, hat der Zahnhals einen guten Schutz, denn seine Oberfläche als Zahnhartsubstanz gehört zu den härtesten Materialien. Konfrontiert werden viele Menschen von empfindlichen Zahnhälsen, denn von der natürlichen Zahnkrone her wird der Zahnschmelz zum Zahnfleisch hin immer dünner und wenn der Zahnschmelz durch Zahnhalskaries beschädigt ist, verliert der Zahnhals seinen Schutz, so dass das Zahnbein frei liegt und freiliegende Zahnhälse schmerzen. Zahnhalsschmerzen können auch entstehen, wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht (Zahnfleischrezession), sodass Zahnhälse ungeschützt sind und freiliegen. Zahnfleisch ist der wichtigste Schutz für den Zahnhals, ansonsten die Zähne auf Kaltes, Heisses, Süsses oder Saures mit einem starken ziehenden Schmerz reagieren, denn Zahnfleisch schützt Zahnhals und gleichzeitig auch den Zahnhalteapparat.

Gründe für Zahnschmerzen und Zahnhalsschmerzen:

Fehlender Zahnschmelz oder defekter Zahnschmelz
 Zahnfleischschwund 
Wenn Zahnhälse freiliegen (Gingivitis)
Zahn-Karies, im Besonderen bei Karies-Problemzonen
 undichte Zahnfüllungen
 schlecht sitzende Kronen 
Beschädigter Zahnschmelz durch Zahnerosion
Zahnabnutzung (Abrasion
Parodontitis (Parodontose)

Schmerzen am Zahnhals entstehen immer, wenn das Zahnfleisch oder die schützende Schmelzschicht fehlt oder wenn der Zahnschmelz zu dünn ist, sodass die Reize ungehindert zu den Zahnnerven vordringen und blitzartige Schmerzen verursachen können, denn am Zahnhals ist der Zahnschmelz am dünsten und das Dentin von tausenden winzigen Dentinkanälchen durchzogen, die bis zum Zahnnervengewebe reichen.


Gereizter Zahnnerv

Zahnschmerzen entstehen dann, wenn der Zahnnerv gereizt wird, doch das Zahnnervengewebe kann sich evt. beruhigen wenn man Kaltes und Heisses vermeidet, denn der Zahnnerv kann gereizt aber selbst noch nicht erkrankt sein.

Zahnschmerzen entstehen, wenn der Zahnnerv gereizt ist der im Inneren vom Zahn liegt

Gereizter Zahnnerv Zahnschmerzen Schmerzen 

Der ursprüngliche Schmerz von Zahnschmerzen gehen von Zahnnerven aus, die dumpf, bohrend, klopfend oder stechend sein können und bei Entzündungsreaktionen auch die Wange durch das Anschwellen (Schwellungen) betroffen sein kann (Dicke Backe).

Zahnnerv schmerzt

Gereizter Zahnnerv löst Zahnschmerzen aus, wenn der Zahnnerv stark angegriffen wird, was verschiedene Ursachen haben kann.

Wenn Zähne oder Kiefer Schmerzen verursachen, kann dies Zahn-Karies oder Parodontitis sein, wo sich anfänglich sich ein leichtes Ziehen ergibt und später der Zahnschmerz umso heftiger wird. Wenn der Schmerz heftiger wird und nicht abklingt, sollte man den Zahnarzt aufsuchen, denn andauernde Schmerzen an Zähnen und Kiefern sind ein Alarmzeichen. Wenn man den Zahnarzt frühzeitig aufsucht und der Zahnarzt die Erkrankung rechtzeitig behandeln kann, ist eine Beruhigung vom Zahnnerv möglich, sodass verhindert werden kann, dass sich die Bakterien stark ausbreiten können, was zum Absterben der Zahnnerven führen kann. Sofern man selbst bei grosser Qual nichts unternimmt, kann man Zähne absterben lassen oder der Kieferknochen kann angegriffen werden und eine Kieferknochenentzündung entsteht. Abgestorbene Zähne können dann teilweise unbemerkt lange bleiben, da der Zahnschmelz auch ohne Blutversorgung eine Weile stabil bleiben kann.

Zahnnerven sind empfindlich

Wenn der Zahnnerv im Inneren vom Zahn gereizt wird, entstehen Zahnschmerzen.

Normalerweise ist der Raum wo das Zahnnervengewebe liegt gut verschlossen und versiegelt, denn um das Zahnmark herum sitzt der Zahnschmelz und hält alles, was in den Mund kommt, von den Zahnnerven fern. Wo der Zahnschmelz aufhört, schützt das Zahnfleisch den Zahn. Die Zahnwurzel unter dem Zahnhals sitzt tief im Kiefer und ist im Alveolarfortsatz von Knochen und Gewebe umgeben. Erst wenn eine dieser Schutzschichten entzündet, durchlöchert oder zerstört ist, kann etwas an den Zahnnerv gelangen der sind empfindlich reagiert, was Zahnschmerzen verursacht. Bei freiliegenden Zahnhälsen können heisser Kaffee, kalte Limonade oder in Speichel aufgelöste Süssigkeiten durch die winzigen offenen Dentinkanälchen vom Zahnhals bis zum Zahnnerv vordringen und ihn reizen, sodass man einen ziehenden Schmerz am Zahn verspürt.

Undichte Zahnfüllungen reizen Zahnnerv 

Bei undicht geworden Zahnfüllungen können Bakterien vom Mund in die Spalte zwischen Füllmaterial und Zahn gelangen, sodass in der Spalte Karies entstehen kann und man auf Süss und Saures Schmerz verspürt.

Jeder Zahn ist mit Zahnschmelz überzogen und hat eine harte Schale aber einen empfindlichen Zahnkern, wo in der Pulpa die Zahnnerven und Blutgefässe liegen. Dringt Hitze oder Kälte durch die undichte Zahnfüllung in den Spalt bis zum Zahnnerv vor, quittiert der "Zahnnerv" dies mit einem Schmerzsignal am Zahn. Dringen durch eine tiefgehende Karies (Dentinkaries) oder einen Riss im Zahnschmelz Bakterien in das Nervengewebe (Pulpa) ein, kann es zu einer Entzündung vom „Zahnmark“ kommen, wobei der Zahnarzt von Pulpitis oder Zahnmarkentzündung spricht und Landläufig ein Eiterzahn gemeint ist und Pulpitis-Schmerzen entstehen. Im Vergleich zu bleibenden Zähnen besitzen Milchzähne nur wenig Zahnschmelz der weich ist und einen verhältnismässig grossen Zahnnerv, womit Kariesbakterien bei Milchzähnen rasch zu einer Entzündung vom Nervengewebe (Pulpa) führen können. Kann die Entzündung durch den Nervenkanal in das umliegende Knochengewebe eindringen, entsteht ein Abszess und somit eine „dicke Backe“. Die "dicke Backe" ist bedingt durch eine Wassereinlagerung im Bereich vom entzündeten Gewebe als entzündlicher Prozess in der Mundhöhle.

Zahnschmerzen durch gereizten Zahnnerv

Wenn der Zahnnerv gereizt wird, entstehen Zahnschmerzen, denn das Zahnnervengewebe liegt im Inneren vom Zahn und ist normalerweise durch den Zahnschmelz verschlossen und versiegelt.

Auch wenn die Zahnnerven in den Zähne durch die robuste Struktur vom Zahnbein und dem Zahnschmelz bedeckt ist, gehören die Zähne zu den schmerzempfindlichsten Körperteilen, denn die Zähne besitzen sehr empfindliche Nervenstränge in der Zahnhöhle, die über die Dentintubuli Reize rasch durch einen schwachen elektrischen Impuls an das zentrale Nervensystem vom Gehirn weiterleiten. Dentintubuli sind die kleinen Dentinkanälchen im Zahn, welche die Oberfläche vom Zahn mit den Zahnnerven im Inneren verbinden. Um das Zahnmark herum sitzt der Zahnschmelz als Zahnbeschichtung und hält alles, was im Mund passiert, vom Zahnnerv fern und wo der Zahnschmelz aufhört, schützt im Normalfall das Zahnfleisch den Zahn. Kurze aber heftige Zahnschmerzen erfolgt wenn sehr Kaltes oder sehr Heisses an den Zahn oder im Besonderen an den Zahnhals gelangt, denn der Zahnhals ist durch den dünnen Zahnschmelz besonders empfindlich. Die Zahnwurzel sitzt tief im Kiefer und ist vom Kieferknochen und Gewebe umgeben, und erst wenn das Gewebe als Schutzschicht entzündet, durchlöchert oder zerstört ist, kann etwas an den Zahnnerv gelangen und den Zahnnerv reizen, sodass Zahnschmerzen verursacht werden.


Zahnnerv - Schmerzen

Echte Zahnschmerzen entstehen nur dann, wenn im Inneren vom Zahn der Zahnnerv gereizt wird.

Normalerweise ist der Raum in dem der Zahnnerv liegt, versiegelt und geschützt, sodass keine Zahnnervschmerzen entstehen, denn der Zahnschmelz ist nicht mit Nervengewebe durchzogen.

Zahnnerv Schmerzen Zahnschmerzen Nerv Zahn

Zahnschmerzen können entstehen, wenn das Nervengewebe in den Zähnen gereizt wird, was durch Verletzungen oder Druck entstehen kann.

Zahnschmerzen entstehen, wenn der Zahnnerv gereizt wird, denn der Nerv liegt im Inneren vom Zahn.

Um das Zahnmark herum beschützt der Zahnschmelz den Zahn und hält alles ab, was in den Mund kommt. Normalerweise ist die Zahnmarkhöhle wo der Zahnnerv liegt gut versiegelt und geschützt, doch wo der Zahnschmelz aufhört, schützt das Zahnfleisch den Zahn. Die Zahnwurzel sitzt im Kiefer und ist vom Kieferknochen bzw. Alveolarfortsatz und dem Weichgewebe als Schutz umgeben, wenn aber nur eine dieser Schutzschichten entzündet oder zerstört wird entstehen Zahnnerv-Schmerzen und unter Parodontopathie versteht man Erkrankungen vom Zahnhalteapparat.

Schmerzen von Zahnhals-Nerven

Wenn die Zahnhälse frei liegen, können heisse oder kalte Getränke den Zahnnerv reizen, sodass Zahnnervschmerzen entstehen.

Wenn der Zahnhals nicht mehr vom Zahnfleisch bedeckt ist oder fehlt Zahnschmelz als schützende Zahnbeschichtung, kann durch die Reize vom Zahnnerv ein schmerzender Zahnhals entstehen. Überempfindliche Zahnhälse können sich durch kurze und schmerzhafte Reize äussern, denn eine Reizung vom Nerven führt über die sensiblen Dentinkanälchen unweigerlich zu Schmerzen, sobald chemische und thermische Reize den Nerv erreichen. So können aufgelöste Süssigkeiten im Speichel durch die winzigen freiliegenden Öffnungen der Dentintubuli im Zahnhals bis zum Zahnnerv vordringen und den Nerv reizen. Durch den gereizten Nerv wird ein schwacher elektrischer Impuls an das zentrale Nervensystem vom Gehirn weitergeleitet, sodass man den Zahnschmerz auch realisiert und spürt. Der Konsum von heissen, kalten und süssen Speisen wird für die Betroffene mit empfindlichen Zähnen oft zur Qual.

Zahnnervschmerzen

Der Zahnschmerz geht vom Zahnnerv bzw. der Zahnpulpa aus, dass aus Bindegewebe, Adern und einem Nervengeflecht besteht.

Wenn eine Entzündung entsteht, spricht man von Pulpitis oder im Volksmund von einem Eiterzahn oder einer Zahnentzündung. Die häufigste Ursache für eine Pulpitis ist Dentinkaries, womit sich die Kariologie beschäftigt und mit Pulpitis die Endodontie als Teilgebiet der Konservierende Zahnbehandlung bzw. Zahnheilkunde als Therapie beschäftigt. Bei Zahnkaries können sich die Zahnschmerzen durch süsse Getränke verstärken und wenn die Zahnfäule das empfindliche Zahnmark mit den eingebetteten Zahnnerven erreicht hat, beginnt ein schmerzhafte pochen am Zahn und wenn sich Kariesbakterien immer tiefer in den Zahn hineinfressen können, stirbt der Zahn ab. Die infizierte Pulpanekrose bezeichnet eine Zersetzung der abgestorbenen Pulpa durch eine bakterielle Infektion dar. Eine Hyperämie (verstärkte Durchblutung vom Gewebe) ist das Gegenteil einer Ischämie und stellt das erste Stadium einer Entzündung der Pulpa dar die meist reversibel ist. Wurzelbehandlungen dienen vor allem zur Behandlung von Pulpitiden bzw. Pulpitis, indem man die Bakterienanzahl, welche sich in den Wurzelkanälen eingenistet haben reduziert und so die Zahnnerventzündung durch die Zahnnervbehandlung auch die Zahnnervschmerzen stoppt und damit kein Gangrän bzw. keine Gangrän-Schmerzen entstehen.

Zahnschmerzen nach der Wurzelbehandlung

Für einen frisch wurzelbehandelten Zahn ist ein Schmerz aus der Wurzelhaut durch die Abwehrlage, denn die Wurzelhaut kann auf Druck reagieren.

Gelegentlich können nach einer Zahnwurzelbehandlung Zahnschmerzen auftreten, die aber meist nach einer Woche wieder abklingen. Nach einer Wurzelkanalbehandlung können aber auch Zahnschmerzen entstehen, wenn der Zahnnerv bzw. das Zahnnervengewebe nicht vollständig aus den Wurzelkanälen bis zur Zahnwurzelspitze entfernt wurde. Wenn bei einem toten Zahn die Zahnwurzel gebrochen ist, kommt der Zahnschmerz von der Wurzelhaut aus. Zahnschmerzen nach der Wurzelbehandlung können auch durch eine Überfüllung von Wurzelkanal entstehen sowie bei einer zu hohen Füllung, die nach Abschluss der Wurzelbehandlung gelegt wird, und für ein Zahnproblem sorgt.


Pulpitis-Schmerz

Eine häufige Ursache für Zahnschmerzen ist die Entzündung der Zahnpulpa, was der Zahnarzt als Pulpitis bezeichnet und Pulpitis-Schmerzen verursacht.

Zahnschmerzen gehören zu den häufigsten Schmerzen und erfordern meist einen Zahnarztbesuch, im Besonderen wenn es um einen Pulpitis-Zahnschmerz geht.

Pulpitis Zahnschmerzen Entzündung Zahnnerven

Eine „Akute Pulpitis“ ist ein stark schmerzhafter Zahn, verursacht durch eine Entzündung vom Zahnnervengewebe.

Pulpitis - Zahnschmerzen

Pulpitis ist eine "Entzündung der Zahnnerven", das Zahnnervschmerzen bzw. Pulpitis-Zahnschmerzen erzeugt.

Bei akutem Krankheitsverlauf einer Zahnerkrankung sind typisch der Aufbissschmerz oder Klopfschmerz. Bei Pulpitis kann ein deutlicher Klopfschmerz vorhanden sein oder auch nicht, denn es gibt fliessende Übergänge, doch meist tritt vielfach in der Nacht ein Spontanschmerz am Zahn auf, da die Bettwärme den Entzündungsprozess unterstützt. Der Schmerz bei Pulpitis kann auch stark ausstrahlen und kann dazwischen Pause machen, wobei sich die Pausen immer mehr verkürzen und die Schmerzattacken verlängern. Pulpitis-Zahnschmerzen können sich verstärken und ausbreiten, sodass auch die Wange und Lymphknoten anschwellen was als "dicke Backe" bezeichnet wird. Bei der Pulpitis (Pulpitiden) tritt auch nachts als Spontanschmerz auf, denn die Schmerzattacken beginnen typischerweise schlagartig und dauern meist sehr viel länger an, als bei kariösen Läsionen. Meist gibt es bei Pulpitis zwischen den Schmerzattacken Pausen mit einer relativen Schmerzfreiheit im Besonderen wenn man an der Kälte ist. Anfänglich dauert diese schmerzfreie Pause mehrere Stunden, doch im Laufe von einiger Zeit verkürzt sich das schmerzfreie Verhalten vom Zahn.

Akute Entzündungsformen der Pulpa können in Abhängigkeit der Immunsituation in chronische übergehen oder auch umgekehrt.

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Vielfach besteht mit der Zeit durch die Zahnmarkentzündung ein ununterbrochener Zahnschmerz.

Verschiedene untypische Verläufe sind bei Pulpitis möglich, denn der typische Zahn-Schmerzverlauf trifft nur bei ca. 50 % der Pulpitiden zu.

Bei der Pulpitis hilft die Vitalitätsprüfung hauptsächlich zur Lokalisierung vom schuldigen Zahn und weniger zur Differenzierung zwischen Zahnkaries und Pulpitis. Die Vitalitätsprüfung soll feststellen, ob ein Zahn lebt bzw. die Pulpa (Zahnmark) vital ist oder ob es sich um einen toten Zahn handelt. Unter Pulpaabszess versteht man die eitrige Pulpaentzündung bzw. Zahnmarkentzündung mit Gewebseinschmelzung, die im Volksmund als "Zahnentzündung" bezeichnet wird. Beim Pulpaabszess entsteht ein Hohlraum mit Eiter (Eiterzahn) durch eine Gewebseinschmelzung infolge bakterieller Toxine und körpereigene Immunmechanismen, denn wenn sich die Pulpa mit Bakterien infiziert hat, beginnt sie sich zu wehren. Eine infizierte Pulpanekrose durch eine bakterielle Infektion ist die Zersetzung der abgestorbenen Pulpa und meist das Endstadium aller Pulpitiden.

Bei Pulpitis strahlen Zahnschmerzen aus

Bei der Pulpitis treten vielfach sehr starke Zahnschmerzen auf, die so stark ausstrahlen können, dass dem Zahnpatienten die Lokalisierung meist sehr schwer fällt.

Wenn Zahnschmerzen stark ausstrahlen können Zahnpatienten vielfach nur die betroffene Seite angeben, nicht jedoch den betroffenen Zahn und ob der Zahnschmerz im Oberkiefer oder im Unterkiefer vorhanden ist. Wenn bei der Kariesdiagnostik keine kariöse Kavität zu erkennen ist, kann die Entscheidung zwischen mehreren verdächtigen Zähnen wie alte und grosse Zahnfüllungen sehr schwierig sein. Ein Röntgenbild kann zum Nachweis einer versteckten Karies helfen. Die Lokalisierung durch die Angaben des Patienten kann gelegentlich falsch sein, was gegebenenfalls zu einer fälschlichen Zahnbehandlung führen kann. Wurzelbehandlungen dienen vor allem zur Behandlung von Pulpitis, denn mit einer Wurzelkanalbehandlung erfolgt eine Reduktion der Bakterienanzahl, welche sich in den Wurzelkanälen eingenistet haben und starke Zahnschmerzen verursachen.

Zahnschmerzen durch Entzündung "Pulpitis"

Die Ortung der Ursache ist schwierig, denn nicht immer wo die Zahnschmerzen versteckt sind ist die Ursache zu finden.

Von Pulpitis wird gesprochen, wenn der Zahnschmerz durch eine Entzündung von der Pulpa bzw. vom Zahnnerv ausgeht, die aus Bindegewebe, Adern und einem Nervengeflecht besteht. Im Gegensatz zu allen anderen Geweben vom Körper, kann das Bindegewebe der Zahnpulpa nicht anschwellen, was eine normale Reaktion ist, wenn Bakterien im Mund in eine tiefe Dentinkaries eindringen. Die Pulpa in der Zahnhöhle sitzt fest im Zahn wo nur ein feiner Zugang an der Zahnwurzelspitze von etwa einem zehntel Millimeter vorhanden ist und Verbindung zum menschlichen Körper hat. Mit dem Ansatz zu Schwellung wird die Blutzufuhr abgewürgt, sodass eine Zahnwurzelentzündung genügen kann, um den „Zahnnerv“ absterben zu lassen. Das Absterben vom Zahnnervengewebe kann sich aber über Monate oder Jahre hinziehen, ohne dass ein Zahnschmerz zu verspüren ist. Wenn ein Zahnschmerz von einer Entzündung der Pulpa kommt der eindeutig ist, sodass eine Pulpitis vorliegt, wird abgeklärt ob diese reversibel (unumkehrbar) ist, was auch beim einwurzeligen Zahn vielfach nicht möglich ist. Bei Zähnen mit mehreren Wurzelkanälen können von reversiblen Reizungen über leichte "Zahnentzündungen" bis zur irreversiblen ausgeprägten Entzündung oft schillernd und irritierend sein, da die verschiedene Zustände nebeneinander bestehen können. Für irreversible resp. nicht umkehrbare Entzündungen sprechen Zahnschmerzen auf Wärme, starke Zahnschmerzen, Spontanschmerzen, Zahnschmerzen auf Druck, klopfende Zahnschmerzen sowie lange anhaltende Zahnschmerzen auch auf Kälte. Hoffnung auf reversibel besteht immer bei leichteren und kurzen Zahnschmerzen nur auf süss, kalt oder sauer. 


Zahnschmerzen beim Kauen

Beschwerden beim Kauen, Beissen oder Sprechen können verschiedene Ursachen haben und deuten auf eine Beschädigung der Zähne hin oder können Kiefergelenkbeschwerden sein, wenn Geräusche auftreten.

Unter Kauen versteht man die Kaufunktion durch das Kausystem mit den Zähnen und der Kaumuskulatur.

Zahnschmerzen beim Kauen Kauschmerzen Zahn 

Mit Kauapparat wird die Mundhöhle im Ganzen mit ihren angrenzenden Gewebeteilen und den Kiefergelenken bezeichnet, die während dem Kauvorgang funktionell als Kauwerkzeug bedeutsam sind.

Wenn beim Kauen Schmerzen entstehen, deutet dies darauf hin, dass eine Zahnbrücke, Zahnfüllung oder Zahnprothese nicht richtig passt.

Bei Schmerzen im Bereich Kaumuskeln und Kiefergelenke steht die so genannte Parafunktion im Vordergrund, denn Parafunktionen sind "schädliche" Nebenfunktionen mit grosser Wirkung durch Bruxismus. Schmerzen an den Kaumuskeln und an den Zähnen können durch eine Überlastung entstehen, denn die Überlastung durch unbewusst angewendete Kräfte beim Zähnepressen, Zähnereiben oder Zähneknirschen können sehr gross sein, denn die  Kräfte die auf Zahn wirken sind vielfach so gross wie das eigene Körpergewicht. Wird der Zahn dauerhaft überlastet, kann der Zahn absterben, was einen pochenden Zahnschmerz auslöst und man von einem toten Zahn spricht.

Kauschmerzen nach Zahnbehandlung

Wenn nach der Zahnbehandlung "Zahnschmerzen beim Kauen" entstehen, ist es möglich, dass die Zahnfüllung, die Zahnbrücke, oder die Zahnprothese an einer Stelle zu hoch, zu niedrig, zu lang oder zu kurz ist, sodass Schmerzen entstehen.

Wer zum Zahnarzt geht erwartet, ohne Zahnschmerzen nach Hause zurückzukehren, doch das ist nicht immer so, denn vielfach bestehen durch die Zahnnerven noch Reizungen was ganz normal ist, denn diese Schmerzen klingen meist nach Stunden bis zu einigen Tagen wieder ab. Es können Zahnschmerzen nach dem Bohren auftreten, denn beim Bohren durch den Zahnarzt wird der Zahnnerv permanent gereizt und die neue Zahnfüllung übt einen grösseren Druck nach unten aus als vorher, was zusätzlich Schmerzen bei Kauen verursachen kann. Wenn das Zahngebiss nicht richtig ineinander greift, kann sich der Druck an bestimmten Stellen beim Kauen erhöhen, was den Zahnnerv vom betroffenen Zahn reizen kann, sodass sich die Schmerzen bis zum Ohr oder in die Kaumuskulatur ausstrahlen, was auch das Kiefergelenk betreffen kann. Wenn nach einer Zahnbehandlung Zahnschmerzen auftreten, ist es möglich, dass eine Zahnfüllung oder eine Krone zu hoch ist oder dass man sich noch nicht an den neuen Zahn bzw. Zahnersatz gewohnt hat. Bei Zahnersatz wie Zahnimplantate, Zahnbrücke oder Zahnprothese muss der Mund sich zuerst daran gewöhnen, dass wieder etwas mehr im Mund ist, was mehr Platz brauch als vor dem Zahnarztbesuch. Nach einer Zahnfüllung ist eine gewisse Empfindlichkeit vom Zahn während der ersten Wochen normal, man sollte aber bei Kauschmerzen auf sehr heisse oder kalte Speisen die Reize auslösen können möglichst verzichten. Wenn beim Zubeissen Schmerzen im Zahn verspürt werden, sollte man den Zahnarzt aufsuchen, denn es kann sein, dass die Zahnfüllung korrigiert werden muss. Wenn ein Zahn dauerhaft überlastet wird, kann er absterben, was einen pochenden Zahnschmerz auslöst. Die Ursachen für den Druck können unterschiedlich sein, denn Zähneknirschen oder Zähnepressen kann den Zahn im Besonderen nach einer Zahnfüllung oder das ganze Gebiss überlasten. Möglich sind auch schief wachsende Zähne (Zahnfehlstellung) oder im Kiefer verborgene Weisheitszahnprobleme, bzw. horizontal verlagerte und impaktierte Weisheitszähne sein, die andere Zähne bedrängen und wegdrücken.

Kauschmerzen nach Zahnfüllung

Nach einer Zahnfüllung kann es immer sein, dass Kauschmerzen für eine gewisse Zeit entstehen.

Kauschmerzen als ziehende Zahnschmerzen nach einer Zahnfüllung können beim Kauen im Besonderen vor harten Speisen vorkommen, die nach dem Essen eine gewisse Zeit anhalten und dann wieder verschwinden. Auch kann der Zahn nach der Füllung auf warme und kalte Getränke leicht empfindlich sein, denn die Sensibilität auf heiss oder kalt nach der Zahnbehandlung kommt vom Zahnnerv, der im Inneren vom Zahn vorübergehend gereizt sein kann. Jede Behandlung beim Zahnarzt kann zu einer zeitweiligen Empfindlichkeit vom Zahn führen, doch der Schmerz verschwindet meist von alleine wieder, es sollte aber keine Verschlechterung eintreten, was möglich ist, wenn sich bei einer Zahnfüllung das Füllungsmaterial nicht korrekt mit dem Zahn verbunden hat, wodurch es zum Federn der Füllung beim Kauen kommt, sodass die Zahnfüllung erneuert werden muss. Als Entzündungsprophylaxe für den Zahnnerv kann man für kurze Zeit Ibuprofen einnehmen, denn Ibuprofen haben eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung bis zur Wurzeltherapie, wenn eine Pulpitis ist nicht umkehrbar ist, denn es gibt eine reversible Pulpitis und eine irreversible Pulpitis. Die reversible Pulpitis zeichnet sich durch die Empfindlichkeit bei Kälte aus, wo keine Heissempfindlichkeit und keine Dauerschmerzen bestehen, denn der Zahnschmerz kommt dabei rasch und klingt wieder ab. Damit eine Pulpitis und eine Zahnfüllung beurteilt werden kann braucht es ein Röntgenbild, damit eine Beurteilung gemacht werden kann, ob eine Wurzelbehandlung Sinn macht. Ein Pulpitis-Zahnschmerz ist eine Entzündung vom Zahnnerv, ein gereizter Zahnnerv wo der Zahnnerv schmerzt, was eine Wurzelkanalbehandlung zur Folge hat, wenn die Zahnbeschwerden sich bisher nicht gebessert haben. Nach einer Zahnbehandlung können Zahnprobleme durch ausstrahlende Schmerzen auch die Nachbarzähne betroffen sein und eine gewisse Empfindlichkeit verspüren, denn übertragen wird der Schmerz durch die Nerven die an andere Zähne Schmerzsignale senden können. Auch die übertragenen Zahnschmerzen sollten nach ca. zwei Wochen abklingen, ansonsten meist eine Wurzelbehandlung notwendig ist, wenn die Zahnwurzeln immer noch gereizt werden.

Zahnschmerzen nur beim Kauen

Wenn man nur beim Kauen einen stechenden Zahnschmerz hat, ist es möglich, dass eine Zahnfüllung, Zahnbrücke oder Zahnprothese nicht richtig passt und die Zahnkrone an einer Stelle zu hoch oder zu niedrig ist und das Gebiss nicht richtig ineinander greift.

Der Druck an bestimmten Stellen kann beim Kauen erhöht sein und so den Zahnnerv vom betroffenen Zahn reizen kann, denn bei zu viel Druck reagiert der entsprechende Zahn oder der Kiefer mit Schmerzsignalen, vielfach durch einen pochenden oder stechenden Schmerz, der bis zum Ohr oder ins Kiefergelenk ausstrahlen kann. Überlastet man den Zahn dauerhaft, kann dies zu einer Schädigung vom Zahnnerv führen, sodass der Zahn absterben kann und der Zahn tot ist. Für den stechenden Schmerz beim Kauen gibt es aber eine Vielzahl von Gründen, die zu einer Empfindlichkeit führen können, so kann es eine lose Zahnfüllung, ein Loch im Zahn oder ein Riss im Zahn sein. Bei einem dumpfen Schmerz und Druck im Kieferbereich ist die Ursachen für den Druck eher vom Zähneknirschen oder Zähnepressen, wenn das Gebiss überlastet wird. Bei einer Nasennebenhöhlen-Entzündung "Sinusitis" (Kieferhöhlenentzündung) können sich im Oberkieferbereich die Beschwerden aber etwa gleich anfühlen. Bei Verdacht auf eine Entzündung der Nebenhöhlen kann man sich vorerst mit Schmerzmitteln und entzündungshemmender Medikamente behelfen, sollte jedoch danach den Arzt aufsuchen. 


Typische Zahnschmerzen

Typische Zahnschmerzen können nach süssen Speisen oder Getränken auftreten und nach wenigen Minuten wieder abklingen, wenn es sich um eine Nervenreizung (gereizter Zahnnerv) handelt.

Nebst „Typischen Zahnschmerzen“ gibt es auch Atypische Zahnschmerzen und "Vorgetäuschte Zahnschmerzen".

 Typische Zahnschmerzen Kinder Erwachsene

Weitgehend ungeklärt ist die Ursache atypischer Zahnschmerzen, bei denen der Schmerz nicht mit einer erkennbaren physischen Beeinträchtigung von Zahn oder Zahnfleisch einhergeht.

Typische Zahnschmerzen sind schwierig auszumachen, denn bei Zahnschmerzen sind der Zahn, der Kieferknochen (Alveolarfortsatz), das Zahnfleisch, die Nerven sowie die Kaumuskulatur beteiligt.

Bestimmte Zahnerkrankungen oder Zahnbeschädigungen können heftige Zahnschmerzen verursachen, was an den empfindlichen Zahnnerven und Nervenbahnen liegt, was jeder gesunde Zahn besitzt. Ein typischer Zahnschmerz wird im Normalfall durch eine Entzündung vom Zahnnerv durch Kariesbildung bzw. Pulpitis (Gangrän) oder vom Zahnfleisch (Gingivitis) sowie der Zahnfleischtaschen oder Knochentasche (Parodontitis) durch entzündliche Vorgänge innerhalb vom Zahnhalteapparat hervorgerufen. Die Beschreibung vom Zahnschmerz ist sehr unterschiedlich und kann verschiedene Ursachen haben, sodass Zahnschmerzen erlebt werden als klopfend, leicht, stark, pochend, brennend, dumpf, blitzartig oder als Spontaner Schmerz. Die beschriebenen Zahnbeschwerden bzw. Zahnprobleme können dauerhaft auftreten oder nur zeitweise zu spüren sein, denn der Schmerz ist eine komplexe Sinnesempfindung die von Schmerzrezeptoren (Nozizeptor / Nozisensor) bzw. freie sensorische Nervenendigung vom Nervensystem wahrgenommen wird, denn unter Nozizeption versteht man die Wahrnehmung von Schmerzen. Die sehr empfindlichen Nervenstränge leiten die Reize durch einen schwachen elektrischen Impuls an das zentrale Nervensystem vom Gehirn, wo der Schmerz verarbeitet und interpretiert wird. Betroffene von Zahnschmerzen können Schmerzen in den Zähnen, im Zahnfleisch oder im Kieferknochen lokalisieren. Möglich ist auch das der Zahnschmerz den Zahn wechselt oder der Schmerz von einer Mundseite zur anderen wandert. Die Zahnschmerzen können wie andere Organe Schmerzen ausstrahlen, sodass die Lokalisierung vom betroffenen Zahn schwerfällt, denn die Versorgung der Zähne erfolgt durch Seitenäste vom Trigeminusnerv, der auch für Kaumuskeln sowie Mundschleimhäute und Nasenschleimhäute zuständig ist.

Zahnschmerzen

Zahnschmerzen sind ein Alarmzeichen, unangenehm und können bohrend, klopfend, dumpf, stechend oder ziehend sein wodurch entzündliche Prozesse (Zahnentzündung) oder Eiterbildung (Abszess) die Wange anschwellen lassen kann (Dicke Backe).

Typisch und häufig entstehen Zahnschmerzen durch:

Bei Kindern, Zahndurchbruch (Dentition)
Jugendliche, Neueinstellung der Zahnspange
Durchbrechen der Weisheitszähne (Weisheitszahndurchbruch)
Zahn-Karies (Zahnfäule)
Zahnfleischentzündung (Parodontose)
Verlust von Zahnfüllungen (Zahnmarkentzündung)
Zahnwurzelentzündung (Zahnabszess)
Überempfindlichkeit der Zähne und Zahnhälse (empfindliche Zähne)
Weisheitszahnprobleme (verlagert, impaktiert)
Zahnfehlstellung (Zahnstellungsabweichungen)


Atypische Zahnschmerzen

Atypische Zahnschmerzen können starke Schmerzen sein die nicht einem bestimmten Zahn oder deren Umgebung zugeordnet werden können, da sie vielfach wieder an einer anderen Stelle auftreten.

Bei den atypischen Zahnschmerzen gehen Schmerzen nicht von Zähnen oder Zahnhalteapparat aus, denn diese werden vielfach ausgestrahlt von einer Trigeminusneuralgie oder von Clusterkopfschmerzen

 Atypische Zahnschmerzen Clusterkopfschmerzen

Atypische Zahnschmerzen sind Schmerzen die nicht einem bestimmten Zahn zugeordnet werden können, denn es kann eine Nasennebenhöhlen-Entzündung oder auch eine Mittelohrentzündung in den Mundraum ausstrahlen, wie auch andere Erkrankungen Schmerzen an den Zähnen auslösen können, die aus unterschiedlichen Körperregionen stammen können.

Atypische Zahnschmerzen bzw. Geschichtsschmerzen sind schwer zu diagnostizieren, denn sie können durch Zahnextraktionen, entzündlichen Zahnherde oder schwer zu erkennende Ursachen wie Trigeminusneuralgie, Clusterkopfschmerzen, etc. ausgelöst werden.

Atypische Zahnschmerzen durch Krankheiten können sehr heftig und schmerzhaft sein und charakteristisch für den atypischen Zahnschmerz ist der blitzartige Schmerz. Die Ursache für den atypischen Zahnschmerz (engl. atypical odontalgia), bei dem der Schmerz nicht mit einer erkennbaren physischen Beeinträchtigung von Zahn oder Zahnfleisch einhergeht ist weitgehend ungeklärt. Die Dauer von atypischen Zahnschmerzen kann von wenigen Tagen bis zu chronischen Schmerz variieren und kann die schmerzende Stelle wechseln. Atypische Schmerzen gehen vielfach mit einer verstärkten Druckempfindlichkeit einher und können teilweise lange an halten und immer wieder an einer anderen Stelle auftreten. Atypische Schmerzen können Erkrankungen in andern Körperregionen Schmerzen wie an Zähnen auslösen oder auch an Mittelohrentzündungen oder Nasennebenhöhlenentzündungen beteiligt sein und in den Mundraum ausstrahlen sowie starke Kopfschmerzen oder Migräne wie auch zu Kieferschmerzen führen.

Trigeminusneuralgie eine atypischer Zahnschmerz

Trigeminusneuralgie-Attacken stammen von einem Trigeminusast und dauern Sekunden oder Minuten wo typischerweise Dauerschmerzen und Sensibilitätsstörungen nicht bestehen.

Bei der Trigeminusneuralgie handelt es sich um einen äusserst schmerzhaften Reizungszustand vom 5. Hirnnerven, dem Nervus trigeminus. Eine chronische Reizung vom Trigeminusnerv im Kiefer und Gesichtsbereich kann eine Trigeminus-Neuralgie auslösen, so durch die Reizung einer auf die Nervenwurzel drückende Gefässschlinge, die Trigeminusneuralgie im Gehirn ausgelöst. Zuständig ist der Trigeminusnerv für die Versorgung der Kaumuskulatur, Zähnen und Gesicht etc. sodass eine Erkrankung vom Hauptnerv intermittierende, neuropathische Schmerzen auslösen kann, die als Schmerzattacken einseitig, blitzartig und elektrisierend durch Essen, Zähneputzen oder leichte Berührung vom Gesichtes ausgelöst werden. Bei der Trigeminusneuralgie besteht zwischen den Attacken meist eine vollkommene Schmerzfreiheit sodass eine Diagnose in der Anfangsphase schwierig ist, denn die Beschwerden können sich sehr unterschiedlich äussern, denn es können auch nur einzelne Zähne reagieren, was eine Unterscheidung zu normalen Zahnschmerzen schwierig macht. Trigeminus bedeutet Gesichtsnerv und Neuralgie besagt Nervenschmerzen die blitzartig erscheinen und einseitige Gesichtsschmerzen verursachen, meist in Wange und Unterkiefer, sodass die Schmerzen bei Berühren, Kauen oder Sprechen provozieren. Trigeminusneuralgie hält er für wenige Sekunden bis zu 2 Minuten an, doch die Attacken können mehrmals pro Tag über Wochen und Monate hinaus auftreten.

Auslöser von atypischen Schmerzen

Auslöser von atypische Schmerzen können Kauen, Sprechen, Schlucken, kalter Luftzug, Gesicht waschen mit kaltem Wasser oder die Zahnreinigung sein.

Berührungen im Gesicht oder Bewegungen der Gesichtsmuskulatur können ebenfalls Ursache für atypische Schmerzen sein. Nach einer Zahnextraktion können ähnliche Schmerzzustände auftreten, die aber meist nach Ausheilung wieder verschwinden. Eine gewisse Häufung an atypische Schmerzen findet im Frühling und Herbst statt. Bei der Trigeminusneuralgie blitzartigen Attacken im Gegensatz zu den Zähnen ziehen, wo die Schmerzen meist eine gewisse Zeit als Dauerschmerzen bestehen. Oft gehen diese atypischen Schmerzen mit einer verstärkten Druckempfindlichkeit einher und können zudem die schmerzende Stelle wechseln. Die Ursache atypischer Zahnschmerzen (engl. atypical odontalgia), bei denen der Schmerz nicht mit einer erkennbaren physischen Beeinträchtigung von Zahn oder Zahnfleisch einhergeht ist weitgehend ungeklärt uns so sind Cluster-Kopfschmerzen nicht heilbar.

Clusterkopfschmerzen als atypische Zahnschmerzen

Clusterkopfschmerzen als atypische Schmerzen beginnen vielfach im Kieferbereich sowie bei der Kaumuskulatur und können auf die Zähne ausstrahlen.

Der Cluster Kopfschmerz ist eine seltene Art an atypischen Schmerzen die einseitig vom Kopf sehr heftig sind und nach Jahren die andere Gesichtshälfte betreffen kann. Bei Clusterkopfschmerzen wechselt der Schmerz in rascher Reihenfolge vom Zahn, Aug, Stirn und wieder zurück und kann mehrere Stunden dauern. Schmerzlinderung können durch Schmerzmittel nicht erreicht werden und so besteht einem akuten Anfall von Clusterkopfschmerzen die beste Behandlung mit Sauerstoff, so z.B. Zomig nasal. Der Nasenspray wird in das Nasenloch auf der Schmerzseite eingeführt, was innert wenigen Minuten die Cluster-Kopfschmerzen lindert, sodass spätestens nach 20–30 Minuten nur noch eine Müdigkeit vorhanden ist. Clusterkopfschmerzen sind die stärksten neurologischen Schmerzen unter denen Menschen leiden können und werden als Suizid-Kopfschmerz bezeichnet. Die Ursache dieser unheilbaren Krankheit ist bisher unbekannt, eine allgemein gültige Therapie ausser Sauerstoff, der so früh wie möglich nach dem Auftreten des Cluster-Kopfschmerzes anzuwenden ist, gibt es derzeit nicht. Zomig nasal soll aber nur bei klar diagnostizierter Migräne oder Cluster-Kopfschmerzen eingesetzt werden.

Symptome von Cluster-Kopfschmerzen

Clusterkopfschmerzen als atypische Zahnschmerzen können sich Wochen im Voraus in einer Gesichtshälfte bemerkbar machen durch einen gespannten Druck der Kaumuskulatur und leichte Kieferschmerzen.

Vielfach sind vor Anfall der Clusterattacken Symptome wie Rötung im Gesicht und leichte Druckschmerzen im Auge, Tränen, Nasenlaufen sowie Schwitzen im Gesicht vorhanden. Wochen im Voraus können atypische Zahnschmerzen oder Kieferschmerzen auf einer Gesichtshälfte vorhanden sein, die ein Anzeichen für den Beginn von Clusterkopfschmerzen sein können. Selbst wenn man nicht die erste Cluster-Attacke erlebt, man geht zum Zahnarzt wegen Kieferschmerzen, Schmerzen in der Kaumuskulatur und leichten Zahnschmerzen. Der Zahnarzt sucht dann meist auch die Speicheldrüsen nach Speichelsteinen ab, doch er findet nichts. Auch der Augenarzt kann für die leichten Augenschmerzen bei atypischen Zahnschmerzen nichts finden wie auch bei der Tomografie als Schichtaufnahmeverfahren.

Clusterattacken

Clusterattacken haben spontan eine Dauer von 15 Minuten bis 5 Stunden betragen, im Durchschnitt aber ca. 3/4 Stunde.

Am häufigsten können die Attacken nachts zwischen 1 Uhr und 2 Uhr zu beobachtet werden, denn bei vielen Patienten mit Clusterattacken ist immer die gleiche Zeit bestimmt. Bei Clusterkopfschmerzen wechselt der Schmerz der Attacke meist in rascher Reihenfolge, so vom Zahn, Aug, Stirn und wieder zurück. Meist handelt es sich um 1-4 Clusterattacken pro Tag über einen Zeitraum von 4-8 Wochen, gefolgt von meist schmerzfreien 1-3 Jahr bis die nächste Cluster-Phase wieder erfolgt. Bei einigen Patienten können die Clusterattacken auch nach der Einnahme von Alkohol sofort erfolgen, auch wenn es um wenig Alkohol handelt, so braucht es in der Cluster-Krankheitsphase keine Stange Bier. Pausen können aber auch nur Monate oder bis zu 25 Jahren betragen. Nach mehreren Jahren gibt es bei atypischen Schmerzen manchmal einen Übergang in die chronische Form.


Rheumatischer Zahnschmerz

Ein rheumatische Zahnschmerz kann auf gesunde Zähne wandern oder auch alle Zähne gleichzeitig befallen. 

Bei dem rheumatischen Zahnschmerz ist ein Schmerz der nicht auf eine Stelle fixiert und kann der Schmerz wandern.

Rheumatische Zahnschmerzen Schmerz wandert

Der rheumatischen Zahnschmerz wandert und kann so auch alle gesund erscheinende Zähne gleichzeitig befallen.

Zahnschmerzen und andere Erkrankungen können vorgetäuscht werden.

Rheuma gilt als entzündliche Gelenkerkrankung, doch unter dem Begriff werden viele unterschiedlicher Erkrankungen geführt, die Knochen, Muskeln, Gefässe, Organe und Bindegewebe betreffen. Die angeblichen Zahnschmerzen die als rheumatische Zahnschmerzen bezeichnet werden, können auch vom Ohr bzw. von den Ohrenschmerzen ausstrahlen oder können ihren Ursprung als Migräne, Kopfschmerzen oder Nasennebenhöhlen-Entzündung (Sinusitis) haben. Zahnextraktionen sollten nach Möglichkeit bei rheumatischen Zahnschmerzen nicht durchgeführt werden, da sich die Schmerzen nicht selten mit grösserer Heftigkeit auf benachbarte Organe, wie die Ohren wandern. Rheumatische Zahnschmerzen dürfen nicht verwechselt werden mit dem ihm sehr ähnlichen gichtischen Zahnschmerz, wenn dieser von eingewurzelter Gicht stammt, wo eine Zahnextraktion nutzlos ist.

Zusammenhänge bei Zahnschmerzen

Für Zahnschmerzen ist meist ein kranker Zahn oder geschädigter Zahn verantwortlich, doch in wenigen Fällen können auch Erkrankungen im Unterkiefer oder Oberkiefer sowie auch im Nachbarbereich vom Kopf, der Augen oder der Nasennebenhöhlen einen ursächlichen Zusammenhang für Zahnschmerzen haben. 

Auslöser für Zahnschmerzen kann in seltenen Fällen ein drohender Herzinfarkt sein, Ursachen sind aber meist empfindliche Zähne oder auch schwerwiegendere Krankheiten wie Parodontitis, Rheuma oder Diabetes, denn bestimmte Autoimmunerkrankungen können sich unter anderem auch auf die Schmelzdichte auswirken. Vermeintliche Zahnschmerzen können auch von einer Kieferhöhlenentzündung ausgehen, da der Kieferhöhleboden in engen Kontakt mit den Zahnwurzeln der Seitenzähne steht und thermische Reize wie kalte oder warme können Zahnschmerzen an freiliegenden Zahnhälsen erzeugen die sich zu heftigen Schmerzen ausweiten können. Bei Zahnschmerzen muss an alles gedacht werden, von einem möglichen Herzinfarkt, Angina pectoris bis zur Gürtelrose. Kieferbeschwerden und Zahnprobleme sind in den meisten Fällen wechselseitig, denn eine Entzündungen vom Zahnfleisch oder vom Zahnhalteapparat kann rasch den Kiefer angreifen, wenn nicht rechtzeitig eine Behandlung der Parodontopathien erfolgt. Die Gefahr einer gefährlichen Knochenentzündung im Unterkiefer wie auch im Oberkiefer ist gross, sodass es zu einer Kieferknochenentzündung kommen kann. Eine Kieferknochenentzündung kann auch die Folge von Verletzungen oder einer Strahlenbehandlung sowie von einem kieferchirurgischen Eingriff durch eine Wurzelbehandlung sein, sodass der entzündete Kieferknochen starke Schmerzen verursacht.

Periostitischer Zahnschmerz

Ein "Periostitischer Zahnschmerz" beruht auf einer Entzündung der Knochenhaut, welche den Zahn in seiner Alveole befestigt.

Ein Periostitischer Zahnschmerz kann rheumatisch bzw. durch Erkältung entstehen und befällt vielfach Zähne, die durch Zahnkaries bereits angegriffen sind. Eine Entzündung der Zahnwurzelhaut (Periodontitis) ergibt anfänglich einen dumpfen Schmerz und später ergibt sich die entzündete Wurzelhaut zu erkennen mit einem sehr lebhaften klopfenden Schmerz vom Periodontium als Bindegewebe im Zahnhalteapparat. Der Zahn ist bei jeder geringsten Berührung sehr empfindlich und scheint dem Zahnpatienten länger zu sein als die übrigen Zähne. Periodontitis apicalis ist eine akute oder chronische Entzündung der umgebenden Bindegewebeanteile der Zahnwurzel auf infektiöser oder toxischer Grundlage. Am Zahnfleisch treten vermehrte Geschwulst bzw. Geschwür und Röte auf, die sich auf die benachbarte Wange erstreckt, was in Mundart als "Dicke Backe" bezeichnet wird. Durch Entzündungen (Pulpitis) beginnt der Zahn zu pochen an, sodass die Zahnschmerzen sehr stark bis unverträglich sind, im Besonderen während den Nachtstunden, da die Bettwärme den Entzündungsprozess unterstützt. Jeder Zahnschmerz nimmt vielfach ab und später wieder zu, im Besonderen wenn sich ein Zahngeschwür (Eiterzahn) bildet, welches die Mundschleimhaut durchbricht. Am besten ist immer, wenn man einen Eiterherd künstlich öffnet und entleert, womit eine natürliche Heilung erfolgen kann. Bei einer Entzündung der Zahnpulpa bzw. innere Periostitis oder Endodontitis ist der Zahnschmerz flüchtig und stark bohrend, stellt sich periodisch ein und wird später anhaltend oder kann sogar von Fieber begleitet sein. Die Entzündung der Zahnhäute geht im Normalfall in eine Eiterung über und verläuft innerhalb einer Woche meist ohne nachteilige Folgen. Zahnfisteln oder Beinfrass können beim Alveolarfortsatz folgen, sofern das Übel nicht behoben wird. Bei der Endodontitis kann die Entzündung immer in eine Eiterung übergehen, wobei die Zahnzerstörung durch Karies dann nur in wenigen Fällen verhütet werden kann.


Aufbissempfindlichkeit

Von Aufbissempfindlichkeit spricht man, wenn beim "Beissen harter Nahrung" Zahnschmerzen beim Kieferschluss entstehen.

Bei der Zahn-Aufbissempfindlichkeit wie auch bei der Berührungsempfindlichkeit erfolgt bei der Sensibilitätsprüfung beim Zahn (Vitalitätsprüfung) meist eine fehlende Reaktion.

Aufbissempfindlichkeit, Aufbiss - Zahnschmerzen

Wenn der Biss nicht stimmt und die Seitenzähne vom Oberkiefer und Unterkiefer nicht richtig ineinander greifen, kann es zu einer Aufbissempfindlichkeit kommen, was als Schmerz empfunden wird.

Bei einer Aufbissempfindlichkeit können Schmerzen an der Kaumuskulatur, den Kiefergelenken und im Gesicht entstehen.

Ein falscher Aufbiss kann sich negativ auf den gesamten Bewegungsapparat auswirken, was eine Folge von einer Zahnbehandlung sein kann, sich nach und nach der ursprüngliche Kieferschluss (Verzahnung) verändert hat durch Zahnersatz wie Kronen, Zahnbrücken, Zahnprothesen oder Zahnfüllungen.

Aufbiss-Schmerzen nach Zahnfüllung

Zahnschmerzen und Aufbissempfindlichkeit nach einer Kompositfüllung ist keine Seltenheit.

Für die Aufbissempfindlichkeit gibt es unterschiedliche Gründe, so bei tiefer Zahnkaries (Dentinkaries) wo die Empfindlichkeit bei massiver Wunde (kariöser Läsion) mehrere Wochen bis zu drei Monaten dauern kann, bis sich genügend neue Zahnsubstanz zwischen Zahnnervengewebe und Zahnfüllung gebildet hat. Schmerzen beim Beissen von harten Speisen nach dem Legen von Komposit-Füllungen können eine Aufbissempfindlichkeit sowie Kältereize und eine Klopfempfindlichkeit resp. Perkussionsempfindlichkeit auslösen, denn während der Druck auf den Zahn nicht schmerzhaft ist, führt eine neue Zahnfüllung bei Druck zu Schmerzen, was nicht zwingend von der Füllungsgrösse abhängig ist, denn die Schmerzen können eine Begleiterscheinung der Säureätztechnik sein. Die Aufbissempfindlichkeit vom betreffenden Zahn kann zu einer nachfolgenden Entzündung vom Zahnnerv (Zahnpulpa) mit Kälteempfindlichkeit führen. Möglich ist auch eine Verschiebung der Flüssigkeit in der Zahnsubstanz Dentin, wenn der Aushärtungsvorgang bei der Zahnfüllung nicht ausreichend war. Auch kann die Zahnfüllung etwas zu hoch sein, sodass es bei Seitwärtsbewegungen zu Schmerzen beim Kauen kommt. Nach der Beseitigung einer nur sehr kleinen Erhöhung, verschwindet die Zahnempfindlichkeit meist sehr rasch. Wenn eine Zahnfüllung längere Zeit zu hoch ist bzw. die Aufbissempfindlichkeit andauert, entstehen vielfach Schmerzen an den Kaumuskeln, denn im gesunden Organismus gleicht die Muskulatur die Erhöhung zunächst aus. Wenn die Ausgleichsfähigkeit erschöpft ist, können Schmerzen in Form von Kopfschmerzen und Rückenschmerzen sowie schmerzhaften Verspannungen der Schultermuskulatur entstehen.

Aufbiss-Zahnschmerzen bei Menschen

Aufbiss-Zahnschmerzen werden als Aufbissempfindlichkeit bezeichnet und bedeutet Zahnschmerz bei Kieferschluss, der meist bei akuter Parodontitis auftritt.

Die Pulpa ist durch Dentin und Zahnschmelz als Zahnbeschichtung vor Bakterien im Mund geschützt und füllt den Innenraum vom Zahn aus. Die Pulpenhöhle ist ausgefüllt mit Bindegeweben, Blutgefässen, Zahnnerven und Lymphgefässen. Die Pulpa wird auch als Zahnpulpa (Fleisch) bezeichnet und ist in der Zahnmarkhöhle eine weiche, blutgefässreiche Gewebemasse im Zahn (Zahnmark). Die Nerven-Gefässbündel ziehen von der Pulpa aus zum Dentin wo eine Entzündung in der Pulpa erfolgen kann, was als Pulpitis bezeichnet wird. Eine "Akute Pulpitis" verursacht durch die Entzündung vom Zahnnervengewebe ein stark schmerzhafter Zahn. Gelegentlich können Verkalkungen vom Pulpengewebe auftreten die als Dentikel (Pulpastein) bezeichnet werden und eine Wurzelkanalbehandlung stark behindern kann. Wenn die Pulpa durch Zahn-Karies oder durch einen Zahnunfall verletzt ist, können Bakterien in die Zahnmarkhöhle vordringen und eine "Zahnentzündung" verursachen. Wenn Karies in das Zahninnere vorgedrungen ist, und eine Entzündung vom Nervengewebe erfolgt ist, kann diese auf den Kieferknochen übergehen, was ein Alarmzeichen ausgelöst wie die Aufbissempfindlichkeit, sodass man ein Aufbiss-Zahnschmerzen verspürt.

Aufbissschmerzen

Wenn bei einem erkrankten Zahn keine Zahnbehandlung erfolgt, können die Bakterien nach Zerstörung der Zahnpulpa ungehindert in den Kieferknochen eindringen und dort eine Knochenentzündung (Ostitis) auslösen, die sich in Form von Aufbiss-Zahnschmerzen bemerkbar macht.

Aufbissschmerzen werden als Aufbiss-Zahnschmerzen oder als Aufbissempfindlichkeit bezeichnet. Bei akuter apikaler Parodontitis mit Aufbissempfindlichkeit lässt sich die postoperative Hypersensibilität durch die positive Reaktion auf den Kältetest und die meist fehlende Perkussionsempfindlichkeit abgrenzen. Häufig kann man bei dieser Zahnerkrankung im Röntgenbild eine schwarze Stelle an der Zahnwurzelspitze (apikale Transluzenz) erkennen. Die Folgen der Entzündung sind anfänglich Beschwerden bei Kälte und Wärm, später sind es aber heftige und länger anhaltende Zahnschmerzen die oft ausstrahlen. Vielfach können die Entzündungen und das Absterben vom „Zahnnerv“ völlig beschwerdefrei verlaufen. Wenn die Entzündung den Kieferknochen durchbricht, kann die Schwellung eitrig auftreten und Bakterien können von dort aus Richtung Herz oder in das Gehirn wandern, was zu schweren Erkrankungen führen kann. Aufbissschmerzen die von der Pulpahöhle im Zahn kommen, können stark ziehend oder pulsierend sein, so dass man diese Zahnschmerzen meist durch Kühlen lindern kann.


Dicke Backe

Dicke Backen entstehen wenn die Wangen und Lymphknoten anschwellen und die Zahnschmerzen gleichzeitig sehr stark bis unerträglich sind, sich die Schmerzen aber durch die Schwellungen und Rötungen noch verstärken.

Eine „Dicke Backe“ kann durch die Entzündung an der Zahnwurzel verursacht werden wo sich die Entzündung auch im Kieferknochen und im Backenbereich ausbreiten kann, denn die Zähne werden wie die verschiedene Kaumuskeln und Mundschleimhäute usw. durch die Seitenäste vom Trigeminusnerv als Hauptnerv versorgt.

Durch Kühlung an der Stelle der „Dicken Backe“ kann die Durchblutung eingeschränkt werden, so dass der Schmerz vorübergehend gelindert werden kann.

Dicke Backe, Zahnschmerzen im Kieferbereich  

Die "dicke Backe" ist meist bedingt durch den "Eiterzahn", eine Wassereinlagerung im Bereich vom entzündeten Gewebe, doch auch vom Mumps-Virus kann Schmerzen beim Kauen und eine "Dicke Backe" verursachen, die aber von innen her gut zu sehen ist, wo die entzündete Ohrspeicheldrüse sitzt.

Schwellungen im Mundbereich

Schwellungen können durch unterschiedliche Erkrankungen wie Allergien, Infektionen oder Zahnverletzungen durch Zahnunfall (Trauma) entstehen.

Bei Entzündungen in Mundbereich oder Rachen treten vielfach Schwellungen und Rötungen auf, die sehr schmerzhaft sein können, so bei Entzündungen der Haut, Schleimhaut und Hautanhangsgebilden (Adnexen) Eine Schwellung wird für eine gesteigerte Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe bezeichnet, die durch Blutung, Zyste oder Ödem entsteht. Langsam zunehmende Schwellungen können Geschwülste vom Fettgewebe oder der Speicheldrüsen sein wie auch Lymphknoten durch eine Infektion zu ausgeprägten Schwellungen im Kopfbereich führen können. Mit den Zahnschmerzen können auch Schwellungen in Gesichtsweichteilen entstehen die unterschiedliche Ursachen haben können, denn für Entzündungen mit Anschwellungen unterscheidet man dentogene Entzündungen, die von den Zähnen oder vom Kauapparat ausgehen und die nicht dentogenen Entzündungen. Ursachen für nicht dentogene Entzündungen können Druckstellen bei schlecht sitzenden Prothesen oder Speichelsteine in den Ausführungsgängen, denn Speichelsteine entstehen vielfach in der in der Unterkieferspeicheldrüse wo sich Salze im eingedickten Speichel lagern. Speichelsteine verstopfen den Ausführungsgang der Speicheldrüse, wo durch die Stauung von Speichel eine Schwellung entsteht, die sehr schmerzhaft sein kann, wenn zusätzliche Infektionen entsteht. Unter einer dentogenen oder odontogenen Sinusitis maxillaris wird eine Entzündung der Kieferhöhle verstanden, wobei diese Entzündung von einem oder mehreren Zähnen ausgeht. Kieferhöhlenentzündungen äussern sich meist durch ein permanentes Druckgefühl auf der jeweiligen Kieferhälfte mit ausstrahlenden Schmerzen wie die diffusen Kopfschmerzen. Beim Auftreten einer Schwellung im Kopfbereich oder auch Halsbereich sollte man möglichst rasch einen Zahnarzt oder einen Facharzt für Mundchirurgie, Kieferchirurgie und Gesichtschirurgie aufsuchen, im Besonderen Patienten mit Grunderkrankungen wie Diabetes.

Zahnschmerzen im Kieferbereich

Zahnschmerzen und Kieferschmerzen mit einer dicken Backe entstehen durch eine angeregte und verstärkte Durchblutung, wenn die Nervenstränge in Mitleidenschaft gezogen werden, ähnlich einer Verstauchung.

Zahnschmerzen führen vielfach zu einer Schwellung der Mundbereiche, die sich im Bereich der Schmerzquelle befinden, was sich an der geschwollenen "dicken Backe" zeigt. Schmerzen in der Backe können auch in die Umgebung von Ohr und Hals ausstrahlen und können sich verstärken beim Öffnen vom Mund durch Kauen oder Schlucken. Zahnschmerzen entstehen, wenn die Nerven in den Zähnen gereizt werden durch Druck, Verletzungen oder Chemikalien, denn die Versorgung der Zähne erfolgt durch bestimmte Nerven (Trigeminusnerv), der auch die verschiedene Kaumuskeln, Mundschleimhäute und Nasenschleimhäute versorgt. Ein starker Zahnschmerz geht bei Entzündungen mit einem "Pochen" einher, so als habe sich der spürbare Puls auf die schmerzenden Bereiche ausgeweitet.

Bei einer dicken Backe sollte man den Zahnarzt aufsuchen, denn dahinter steckt meist eine Entzündung die behandelt werden muss.

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Durch Kühlung vom Backenbereich kann die Durchblutung eingeschränkt werden, was hilft, den Schmerz bei einer dicken Backe zu reduzieren.

Der pochende Schmerz bei Entzündungen entsteht durch die stärker angeregte Durchblutung, wie bei allen Schmerzfällen, im Besonderen aber bei Nervensträngen, denn die Nerven sind extrem empfindlich und können bei den kleinsten Reizungen zu unangenehmen Empfindungen und sehr starken Zahnschmerzen führen.

Dicke Backe bedeutet Entzündung

Pulpitis eine Entzündung vom Zahnnerv (Pulpa), eine eitrige Entzündung bzw. "Zahnentzündung", wo spontan teilweise durch den "Eiterzahn" sehr heftige Schmerzen entstehen können.

Eine Zahnnerventzündung wird als Pulpitis bezeichnet und ist eine entzündliche Veränderung resp. um eine Zahn-Wurzelvereiterung. Dringen Erreger bis ins Zahnmark vor wie bei Dentinkaries die Karieserreger, kann sich die Pulpa entzünden, was als Pulpitis bezeichnet wird. Dabei beginnt das Pochen vom Zahn an, sodass die Zahnschmerzen sehr stark bis unerträglich werden. Wenn die Schmerzen geringer werden, kann die Schwellungdicke Backe“ grösser werden, was damit zusammenhängt, dass die Entzündungsflüssigkeit als Eitergeschwulst einen Weg gefunden hat und sich das Eiter auszubreiten kann, ohne mehr Druck auf das Gewebe auszuüben, denn der Druck im Gewebe auf den Kieferknochen (Alveolarfortsatz) verursacht den Zahnschmerz. Durch den Druck der Eiterbeule bekommt man das Gefühl, dass der Zahn höher ist als die anderen Zähne, denn der Zahnwächst aus dem Kieferknochen“. Die dicke Backe mit starken Schmerzen entsteht häufig nachts, wenn die Bettwärme den Entzündungsprozess resp. Abszess unterstützt und kann durch Kühlung mit Eiswürfel in einem Tuch gelindert werden. Unbehandelt bleiben die Schmerzen der dicken Backe mehrere Tage bestehen und hören dann auf, wenn die Pulpa abgestorben ist und der Zahn tot ist.

Dicke Backe durch Karies

Undichte Zahnfüllungen oder Kronen können Zahnschmerzen auslösen wenn sich an undichten Kronenrändern Karies gebildet hat, sodass Karies-Zahnschmerzen entstehen.

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Wenn im Mundbereich Eiter im Spiel ist und eine dicke Backe entsteht, was durch eine Wassereinlagerung im Bereich vom entzündeten Gewebe ist, sollte man nicht lange warten und in jedem Fall einen Zahnarzt aufsuchen.

Der Schmerz als Warnsignal setzt ein, wenn sich die Erreger bis zum Dentin (Zahnbein) vorgearbeitet haben.

Für die "dicke Backe" ist vielfach ein toter kariöser Zahn die Ursache, wenn eine Schwellung bzw. Volumenzunahme vom Gewebe im Kieferbereich auftritt und sich die Entzündung mit zur Eiteransammlung sich über den Bereich der Zahnwurzeln hinaus (kariöse CavitationLoch im Zahn”) in den Kiefer ausgebreitet. Wenn sich die Eiteransammlung auf dem zahntragenden Knochen unter der Knochenhaut befindet und ausbreitet, ist dies äusserst schmerzhaft und lässt vorübergehend erst nach, wenn der Eiter die Knochenhaut durchbricht. Sofern sich der Eiterherd durch die Haut nach aussen bewegt und entweicht, ist dies ungefährlich.

Eiter im Gewebe vom Kiefer

Wenn eine apikale Parodontitis nicht behandelt wird, kann sich eine eitrige Entzündung im Kieferknochen ausbreiten was als apikaler Abszess bezeichnet wird. 

Eiter im Kieferbereich wie bei einer Kieferknochenentzündung kann sich im Gewebe ausbreiten und in Richtung Mundboden, Hals oder Auge wandern, was sehr gefährlicher sein kann, sodass der Zahnarzt oder Kieferchirurg möglichst rasch aufgesucht werden muss. Entzündungen und "Entzündliche Zahnerkrankungen" können auch entstehen, wenn sich unter einer dichten Zahnfüllung noch Karies befindet, die den Zahn weiterhin unbemerkt schädigt. Wenn bei den Zähnen der Zahnschmelz als Zahnbeschichtung, der den Zahn schützen soll nicht mehr oder ungenügend vorhanden ist und das empfindliche Dentin am Zahnhals freiliegt, genügt ein leichter Druck mit dem Fingernagel an der ungeschützten Stelle, um an Zahnhals schmerzen auszulösen. Es können auch kleine unsichtbare Risse im Zahnschmelz sein, wo Zucker sowie heisse oder kalte Getränke dann ein kurzes Ziehen am Zahn verursachen, was der Beginn einer Karies-Zahnerkrankung sein kann.

Dicke Backe durch tote Zähne

Die Entzündung an gleicher Stelle als zweite dicke Backe muss eiligst professionell behandelt werden.

Wenn ein Zahn bereits abgestorben ist (toter Zahn), können auch Zahnfleisch und Wangen nochmals anschwellen und eine dicke Backe verursachen. Von der Zahnwurzel ausgehend, kann sich die Entzündung bis in den Kieferknochen ausbreiten, sodass die Wange und Lymphknoten wieder anschwellen und Schmerzen sowie eine dicke Backe verursachen können. Bei der zweiten dicken Backe entsteht dann vielfach noch Fieber, sodass man zusätzlich noch deutlich geschwächt ist. Durch die starke Schwellung kann der betroffene Zahn als länger erscheinen, da der Zahn ein Stückweit aus der Alveole (Knochenfach) vom Alveolarfortsatz herausgehoben wird.

Dicke Backe nach Wurzelkanalbehandlung

Um akute Schmerzen (dicke Backe) schnell abklingen zu lassen, muss die Eiteransammlung an der Zahnwurzelspitze entweichen können.

Eine dicke Backe nach einer Wurzelkanalbehandlung kann dadurch entstehen, wenn sich vorgängig an diesem Zahn eine chronische Entzündung befand und das Immunsystem diese Entzündung zurück gehalten hat, was eine Schwellung und Schmerzen verhinderte. Wenn eine Zahnbehandlung an diesem Zahn stattfindet, kann manchmal das umliegende Gewebe akut reagieren, sodass es nach der Wurzelkanalbehandlung vorkommen kann, dass zusätzlich andere Keime aus der Mundhöhle in den Zahn gelangen und so das Immunsystem überfordert ist, was sich dann an der dicken Backe durch grosse Schmerzen und Schwellungen äussert. Der Zahn wird vom Zahnarzt dann nochmals geöffnet und die Wurzelkanäle gereinigt, sodass die Chance hoch ist, dass die Entzündungssymptome und damit die Schmerzen wieder abklingen. Die dicke Backe Parulis (Zahngeschwür) ist eine Schwellung im Kieferbereich oder Wangenbereich und ist vielfach von einer akuten Zahnwurzelentzündung, seltener einer Zahnfleischtasche ausgehend. Die von einer Zahnwurzel ausgehende Entzündung hat den Knochen, bzw. die Knochenhaut meist unter sehr starken Zahnschmerzen durchbrochen und kann sich dann in den umgebenden Weichgeweben ausbreiten. 


Gangrän-Schmerzen

Eine abgestorbene Zahnpulpa bietet nach aggressiver Entzündung einen guten Nährboden für weitere Bakterien, sodass das tote Gewebe zu faulen beginnt und daraus Gangrän mit Schmerzen und einem üblen Geruch entsteht, woraus sich im umliegende Gewebe ein Abszess (dicke Backe) entwickeln kann.

Als Gangrän wird eine Gewebs-Nekrose bezeichnet und ist ein pathologischer Untergang einzelner oder mehrerer Zellen, denn Nekrose bedeutet abgestorbenes Gewebe wie Pulpanekrose, das ein weiterer Ausdruck und gleichbedeutend ist wie Gewebetod.

Gangrän-Schmerzen Gewebsnekrose Geschwür 

Pulpagangrän ist ein fauliger Zerfall der Pulpa unter der Einwirkung von Fäulnisbakterien und Gärungsbakterien, sodass Gangränschmerzen entstehen können und meist auch Mundgeruch entsteht.

Gangrän ist ein „fressendes Geschwür“ wo Gangrän-Schmerzen entstehen können.

Gangrän entsteht durch eine Schädigung der Pulpa, sodass als Folge der Eiweisszersetzung (Wundbrand) die Fäulnisbakterien ein übler Geruch verursachen kann. Bei der Pulpagangrän kann der Zahnschmerz "Gangrän-Schmerzen" fehlen, wobei bei der Anamnese sich vielfach beim Zahnarzt herausstellt, dass der Zahnpatient einige Monate vorher starke Zahnschmerzen hatte, wegen dem typisch starken und ekelerregenden Geruch in der meist vorhandenen kariösen Läsion, fällt die Diagnose aber für den Zahnarzt nicht schwer. Die Gangränbehandlung ist eine Modifizierte Wurzelkanalbehandlung bei vom Wurzelkanal resp. einer infizierten Pulpa.

Als eine Gangrän, seltener als Gangräne bezeichnet man eine Gewebsnekrose, meist wegen Blutunterversorgung, bei der das betroffene Gewebe durch Verwesung und Autolyse zerfällt und sich als Folge von Hämoglobinabbau verfärbt.

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Bei einer Gangränfressendes Geschwür“ kann der Schmerz sehr stark sein oder gänzlich fehlen.

Gangrän Zahnschmerzen

Wenn bei Gangrän Zahnschmerzen nicht vorhanden sind, können stärkere Zahnschmerzen einige Monate zurückliegen, die dann abgeklungen sind oder die Gangrän-Schmerzen können gänzlich fehlen.

Wenn die gangränöse Zahnpulpa durch eine intakte Kavität verschlossen ist, kann sich in der Pulpa ein grosser Druck aufbauen, der entsprechend starken Zahnschmerzen verursacht, denn Zahnschmerzen entstehen, wenn die Nerven in den Zähnen durch Druck gereizt werden, so dass man im Volksmund von einem Eiterzahn spricht. Bei Gangrän und dessen Zahnschmerz als Alarmsignal sind die Symptome einer Pulpitis bzw. einer apikalen Ostitis, das sich auf die Zahnwurzelspitze bezieht vorhanden. Eine Ostitis ist eine Knochenentzündung und Periostitis eine Knochenhautentzündung (Wurzelspitzenentzündung) bzw. ist eine Entzündung vom Knochengewebe, das den Kieferknochen komplett umgibt. Die chronische apikale Ostitis verläuft vielfach völlig schmerzfrei, doch nach einer chronischen apikalen Ostitis kann in der Anamnese durch das Röntgenbild die Diagnose bekräftigt werden, wo es vor einiger Zeit stärkere Zahnschmerzen gab. Wenn eine apikale Parodontitis nicht behandelt wird, kann sich eine eitrige Entzündung im Kieferknochen ausbreiten, was als apikaler Abszess oder Kieferknochenentzündung bezeichnet wird. Bei Gangrän spricht man heute noch von einem Wundbrand oder Gasbrand für eine infizierte Gangrän mit "Gasbildenden Bakterien" wo es sich um ein schnell entstehendes, toxisches Krankheitsbild als Infektionskrankheit mit extremer Gefährlichkeit handelt. Ursächlich ist es eine lokale Weichteilinfektion mit gasbildenden Clostridien. Abgegrenzt werden eitrige Mischinfektionen, die auch Gas bilden können, primär aber nicht die Muskulatur zersetzen und eine andere Symptomatik aufweisen.


Aphthen

Aphthen sind schmerzhafte, wiederkehrende Läsionen der Mundschleimhaut, die plötzlich entstehen und nach Wochen wieder abheilen.

Von Aphthen können Mundschleimhaut, Zunge oder Gaumen betroffen sein, denn es sind meist Geschwüre im Mund, die vielfach von einem roten Ring umgeben sind.

Entzündungen der Mundschleimhaut Aphthen

Aphthen können schmerzhaft sein und häufig wiederkehrende Läsionen der Mundschleimhaut verursachen, die rasch entstehen und je nach Grösse nach einigen Tagen wieder abheilen.

Entzündungen der Mundschleimhaut "Aphthen"

Aphthen sind schmerzhafte, runde oder auch ovale Schleimhautschäden im Mundraum. Typisch für die Aphthen ist die sehr schmerzhafte Entzündungen der Mundschleimhaut, die bei einer vorübergehenden Immunbelastung „nebenher“ auftreten und beim Essen sehr empfindlich auf Berührung reagieren. Aphthen können einzeln oder in grösserer Mengen an Mundschleimhaut oder Zungenrand sowie im Rachenraum entstehen. Ohne Spuren zu hinterlassen, verschwinden Aphthen meist nach ca. 10 Tagen wieder, doch grössere Aphthen benötigen zur Abheilung einige Wochen. Eine Entzündung der Mundschleimhaut kann aber viele Ursachen haben und unterliegen mit zunehmendem Lebensalter einem grösseren Risiko. Die Mundschleimhautentzündung kann aber auch als Begleitsymptom von Hautkrankheiten oder schweren Infektionskrankheiten wie Lungenentzündung, Masern oder AIDS auftreten.

Wenn Aphthen häufig und wiederkehrend auftreten, wird von chronisch rezidivierender Aphthose gesprochen.

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Die Habituellen Aphthen sind sehr schmerzhaft und sind Aphthen die nicht infektiös sind.

Eine entzündliche Erkrankung der Mundschleimhaut durch Aphthen wird als Habituelle Aphthe oder Afte bezeichnet, wo ein häufiges Wiederauftreten erfolgt ohne dass diese infektiös ist. Aphten als kleine, entzündete Bereiche im und am Mund sind kleine Schleimhautdefekte die besonders häufig vorkommen. Dabei handelt es sich um Ulzerationen (Mundgeschwüre) oder einfach Geschwür, die auf eine Organerkrankung einen Hinweis geben könnten, wobei Mundgeschwüre im Mund auftreten. Defekte der Schleimhaut können sich schon einige Tage vorher als Missempfindung am betroffenen Ort den plötzlichen Ausbruch ankündigen. Mundgeschwüre sind nicht ansteckend, werden aber häufig mit Lippenherpes verwechselt, das durch den ansteckenden Herpesvirus entsteht. Lippenherpes (Herpes simplex) treten üblicherweise ausserhalb des Mundes auf und werden auch als Fieberblasen genannt. Unter Herpes versteht man umgangssprachlich eine Gruppe von Virusinfektionen (Infektionen im Mundbereich), denn sind Anhäufungen schmerzhafter, mit Flüssigkeit gefüllter Blasen um die Lippen oder auch unterhalb der Nase sowie auf dem Kinn.

Aphten können am Mund oder im Mund vorhanden sein

Eine Aphthe (griech. aphta = Mundausschlag) im Mundbereich ist meist grauweiss mit rundlich schmalem roten Rand und als nässender Substanzverlust der Schleimhaut sehr schmerzhaft sein kann.

Aphten sind durch Juckreiz, Brennen und Schmerzen gekennzeichnet, was das Essen, Sprechen und Schlucken beeinträchtigen kann, doch in wenigen Fällen können auch nahezu nicht schmerzende Aphthen auftreten. Der Mundraum und Rachenraum ist im gesunden Zustand mit einer Schleimhaut als Schutzschicht ausgekleidet und mit symbiotischen Mundbakterien dicht besiedelt, denn es ist der erste Abschnitt vom Verdauungskanal wie auch die Atemwege. Wenn die Mundflora in der Mundhöhle gestört ist, kann es zu Aphthen (Aphthose), Mundfäule, Soor und Entzündungen kommen. Eine Aphthe ist eine schmerzhaft entzündete Stelle an der Schleimhaut, dem Zahnfleisch oder der Zunge, sowie in der ganzen Mundhöhle. Beim gleichzeitigen Auftreten von Aphten als entzündliche Veränderungen an mehreren Stellen spricht man vom Krankheitsbild der Mundfäule (Stomatitis aphthosa). Wenn Aphthen häufig wiederkehrend auftreten, wird von chronisch rezidivierender Aphthose gesprochen, was extrem schmerzhaft sein und nicht mit einfachen Verletzungen im Mund zu verwechseln ist.

Ursache von Aphten

Es gibt viele Ursachen für Aphten, das ein Herpes Virus ist, doch in vielen Fällen bleibt die genaue Ursache für Aphthen und deren schmerzhaften Schleimhautschäden ungeklärt.

Aphten treten chronisch oder sporadisch als milchig-gelbliche Flecken auf, die auf der Mundschleimhaut und dem Zahnfleisch auftauchen und eine Entzündung in der Schleimhaut auslösen, jedoch nach einigen Tagen von selbst wieder verschwinden. Die Aphthe ist eine Immunreaktion gegen das Schleimhautgewebe, die von bestimmten Hormonen gefördert wird, so können bestimmte Nahrungsmittel oder Infektionen diese allergie-ähnliche Reaktion auslösen. Mechanische Belastungen sind zum Ausbilden einer Aphte prädestiniert, so durch Schleimhautprothesen, Zahnspangen oder spitze Zähne, die zu kleinen Verletzungen der Mundschleimhaut im Mund führen. Vielfach entstehen sie auch während dem Zahnwechsel, der Menstruation, Verdauungsstörungen, bei Stress und Allgemeinerkrankungen, wo diese schubweise mit Fieber, Anschwellen der Lymphknoten und Mundgeruch Auftreten können und im akuten Stadium sehr schmerzhaft sind. Die Ursache für habituelle oder chronisch rezidivierende Aphthen ist nicht bekannt, sind jedoch auf eine Immunreaktion des Körpers zurückzuführen und werden durch begünstigende Faktoren wie Mangel an Folsäure, Eisenmangel, Vitamin B12 oder Zink und Krankheiten wie HIV-Infektion oder Nahrungsmittel wie Nüsse und Alkohol etc. gefördert.

Ursachen für Aphthose:

Mangel an Eisen, Zink, Folsäure oder Vitamin B12
Überempfindlichkeit gegen Nahrungsmittel
Bestimmte Bakterienarten wie Helicobacter und Viren-Genetische Faktoren
Stress


Entzündung im Kieferknochen

Die Entzündung im Kieferknochen spielt sich im Knochenmarkgewebe sowie im Gefässbindegewebe der Haversschen Kanäle und Volkmannschen Kanäle und in der Knochenhaut (Periost) ab.

Mit dem Begriff "Ostitis" wird die Entzündung vom Knochen bzw. Knochenmasse bezeichnet und nicht die Knochenmarkentzündung oder der Knochenhautentzündung. Eine Aphthe ist eine schmerzhaft entzündete Stelle an der Schleimhaut, dem Zahnfleisch oder der Zunge, sowie in der ganzen Mundhöhle. Beim gleichzeitigen Auftreten von Aphten als entzündliche Veränderungen an mehreren Stellen spricht man vom Krankheitsbild der Mundfäule (Stomatitis aphthosa).

Entzündung im Kieferknochen Knochen schmerzt

Bei der Kieferknochenentzündung dringen die Erreger in das Knochengewebe ein und führen dort zu einer Entzündung, die auch von einer Osteomyelitis begleitet sein kann, denn Osteomyelitis ist eine Entzündung vom Knochenmark.

Jede Art von akuter Entzündung im Knochen schmerzt insbesondere wenn die Knochenhaut gespannt wird, weil die Entzündung sich den Weg nach aussen bahnen möchte.

Die entzündliche Reaktion spielt sich bei der Kieferknochenentzündung als Knochen-Nekrosen im Kieferbereich im Knochenmarkgewebe bzw. im Gefässbindegewebe der Haversschen und Volkmannschen Kanäle sowie im Periost als Knochenhaut ab. Die Knochenhautentzündung (Periostitis), beinhaltet eine Schwellung und Verdickung die meist mit Schmerzen beginnt, denn bei der Knochenhaut die zerstörend ist, schmilzt die Knochenrinde durch Bildung schwammiger Fleischwärzchen oder durch Eiterung ein, sodass eine Karies entsteht. Meist handelt es sich bei akuter Entzündung im Knochen um das akute Aufflammen einer schon länger bestehenden Entzündung, die von einem toten Zahn ausgeht. Wärme und Druck verstärken den Schmerz und Kälte lindert den Schmerz nur vorübergehend. Dieser Zustand vom Abszess ist heute gut beherrschbar, doch es ist gefährlicher, wenn sich eine Entzündung im Knochen bzw. Osteomyelitis oder auch im benachbarten Bindegewebe Phlegmone verbreitet, ohne dass es dem Körper gelingt, den Zustand abzugrenzen.

Kieferschmerzen

Die häufigste Ursache einer Abszessbildung im Mundbereich die Kieferschmerzen auslöst ist ein abgestorbener Zahn, wenn die Zahnhartsubstanz zerstört ist und Bakterien das Nervengewebe im Zahninnern (Pulpa) erreicht haben wo sich im Zahninneren Eiter bildet (Eiterzahn).

Kieferknochen, Knochenentzündung, Schmerzen

Durch die Abszessbildung entstehen meist starke Kieferschmerzen, denn die Infektion kann sich weiter über den Kieferknochen ins umliegende Weichgewebe ausbreiten.

Kieferschmerzen können sehr schmerzhaft sein und beeinträchtigen das Kauen, Trinken und Sprechen.

Kieferschmerzen, wo viele Strukturen vorhanden sind, werden von vielen Menschen als besonders unangenehm empfunden, denn es liegen Zähne, Kaumuskeln, Gehörgang und Kieferhöhle etc. sehr nahe beieinander die eine Ursachen für die  Schmerzen sein können. Der Kiefer der aus dem Oberkiefer und Unterkiefer besteht, kann von unterschiedlichen Schmerzen betroffen sein, wie auch der Auslöser von Kieferschmerzen sehr verschieden sein kann. Wenn Kieferschmerzen längere Zeit andauern, sollte man beim Zahnarzt die Ursache für die Schmerzen abklären lassen, denn meist ist es eine Zahnfehlstellung oder es gibt Hinweis auf ein nächtliches Zähneknirschen. Kieferschmerzen haben vielfach auch einen Zusammenhang mit Nackenverspannungen die sich wechselseitig beeinflussen können. Kieferschmerzen können durch Verspannungen vom Muskelapparat ausgelöst werden, die vielfach auch zu Kopfschmerzen führen. Auch Muskuläre Dysbalancen die sich auf die Halswirbelsäule auswirken, können Kieferschmerzen verursacht werden, denn unter Muskulären Dysbalancen versteht man das Ungleichgewicht zwischen Agonist und Antagonist. Bei einem oft erst langsam anfangen der Kieferschmerzen und dann ansteigenden Verlauf, handelt es vielfach um Fehlstellung der Zähne, so auch durch Weisheitszähne und Weisheitszahnprobleme oder um eine Kieferfehlstellung, denn Kieferprobleme sind vielfältig, so dass es auch eine Kiefergelenkschädigung sein kann.


Kieferhöhlenentzündung

Eine Kieferhöhlenentzündung (Sinusitis) kann von den Zähnen oder von der Nase ausgehen.

Die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) wird beim Mensch, die sich innerhalb des knöchernen Oberkiefers (lat. Maxilla) befindet, wird zu den Nasennebenhöhlen gezählt. Im Bereich der Nasennebenhöhlen kann durch die schädlichen Einflüsse von Viren und Bakterien eine Veränderung der Schleimhaut hervorgerufen werden, was als Kieferhöhlenentzündung bezeichnet wird. Eine akute Entzündung der Kieferhöhlen kann sich entwickeln bei Verletzung der Kieferhöhlen-Schleimhaut, so bei Knochenbrüchen im Bereich vom mittleren Gesichtsschädel oder nach einer Zahnextraktion im Oberkiefer. Eine Entzündung der Schleimhaut in den beiden grössten Nasennebenhöhlen (Kieferhöhlen) wird als Kieferhöhlenentzündung (Sinusitis maxillaris) bezeichnet. Die Kieferhöhle steht mit dem mittleren Nasengang beim Mensch in enger Verbindung, sodass Krankheitserreger von der Nasenhöhle in die Kieferhöhle übertreten und dort sich vermehren können, was die Infektion auslösen kann. Eine Kieferhöhlen-Entzündung ist eine meist virale und nur selten eine bakterielle Infektion als eitrige Entzündung innerhalb der kleinen Hohlräume im Kieferknochen, wo eine Druckempfindlichkeit im Wangen-Bereich entsteht, denn aufgestautes Sekret und Erreger können zu einer Entzündung der Kieferhöhlen führen. Eine Kieferhöhlenentzündung kann beim Mensch durch eine allgemeine Schwächung vom Immunsystem als körpereigenes Schutzsystem oder einem chronischen, eitrigen Schnupfen Begünstigt sein. Das Immunsystem ist beim Mensch für die Erkennung und Abwehr von Mikroorganismen, Viren und Fremdstoffe verantwortlich. Die Kieferhöhlenentzündung kann akut oder chronisch verlaufen, wobei eine akute Kieferhöhlenentzündung meist bis zu 30 Tagen dauert, bis die Entzündung ausgeheilt ist, kann eine chronischen Kieferhöhlenentzündung bis zu 90 Tagen dauern. Eine Entzündung der Kieferhöhle ist meist eine Folge von Erkältungen, doch der Auslöser einer Nasennebenhöhlenentzündung auch eine entzündete Zahnwurzel, Allergie oder Pilze sein. Wenn sich eine Kieferhöhlenentzündung infolge von Polypen oder einer Verkrümmung der Nasenscheidewand wiederholt, kann ein operativer Eingriff sinnvoll sein.

Kieferhöhlenentzündung Kieferhöhle erkrankt

Die Kieferhöhlenentzündung ist eine durch Viren oder Bakterien hervorgerufene Veränderung der Schleimhaut der Nasennebenhöhlen und ist grundsätzlich eine Nasennebenhöhlenentzündung die als Sinusitis bezeichnet.

Entzündung der Kieferhöhle

Entzündete Kieferhöhlen können stechende bis ziehende oder drückende, pochende Schmerzen auslösen, die sich wie Zahnschmerzen anfühlen, denn die Zahnwurzeln der oberen Seitenzähne berühren unmittelbar den Boden der Kieferhöhle.

Die Kieferhöhlenentzündung ist eine Form der Nasennebenhöhlenentzündung, wo die Kieferhöhlen betroffen sind und sich durch ein dumpfes Druckgefühl und Schmerzgefühl in den Wangen äussert, was meist ausgelöst wird durch die Ausbreitung eines viralen oder bakteriellen Infektes aus einer bestehenden Erkältung oder Grippe. Wenn die Nasenschleimhaut mit Bakterien oder Viren infiziert ist, kann eine erhöhte Sekretproduktion wie auch Schnupfen einsetzen und weil die Kieferhöhlen direkt an die Nasenhaupthöhlen angrenzen, ist das Ausbreiten der Erreger leicht möglich. Der Druck Kieferhöhlenentzündung als entzündliche "Veränderung der Schleimhaut" wird typischerweise unter dem Auge, der bei herunterhängendem Kopf nach vorne stärker wie auch beim Auftreten. Als Kieferhöhlenempyem wird die Eiteransammlung in der Kieferhöhle bezeichnet. Bei der Entzündung der Kieferhöhleitis” wird unterschieden zwischen akuter und chronischer Nasennebenhöhlenentzündung. Zu den Nasennebenhöhlen gehören die Kieferhöhlen, Stirnhöhlen, Siebbeinzellen (Siebbein) und die Keilbeinhöhle. Infektionen an der Nasenschleimhaut können auf Nasennebenhöhlen übergreifen und eine Entzündung an der Nasennebenhöhle hat Einfluss auf Bronchien, Rachen und Kehlkopf. Die Kieferhöhlenentzündung (Sinusitis maxillaris) ist eine Form der Nasennebenhöhlenentzündung, die entweder chronisch oder akut verläuft, wo eine direkte Abgrenzung zur Stirnhöhlenentzündung oder den allgemeinen Entzündungen der Nasennebenhöhlen wegen geringen Symptomunterschieden nur schwer zu lokalisieren sind. Eine Kieferhöhlenentzündung die von der Nase ausgeht wird nicht durch den Zahnarzt behandelt sondern muss von einem Arzt behandelt werden wie auch eine Trigeminusneuralgie wo „Blitzartige Schmerzen“ entstehen.

Kieferhöhlen und Nasenhaupthöhle

Weil die Kieferhöhlen direkt angrenzen an die Nasenhaupthöhle, sind die anderen Nasennebenhöhlen häufiger von einer Entzündung betroffen.

Meistens entwickelt sich eine Entzündung der Kieferhöhlen aus einer bestehenden Erkältung oder Grippe wie auch die Entzündungen der Nasennebenhöhlen. Eine Entzündungsreaktion vom respiratorischen Flimmerepithel (respiratorische Epithel) löst in den Kieferhöhlen die Entzündung aus, wo es zu einer Verdickung der Schleimhaut mit erhöhter Schleimproduktion kommt. Als Flimmerepithel wird eine Schicht aus spezialisierten Epithelzellen bezeichnet, das den grössten Teil der Atemwege auskleidet. Zu den Kieferhöhlen sind die Zugänge sehr schmal, sodass diese rasch verstopfen können, so dass ein Sekretstau herbeigeführt wird. In den Kieferhöhlen sammelt sich Schleim an, so dass die Erreger nicht abtransportiert werden kann, was eine Schleimhautentzündung verschlimmert. Um die Symptome der Kieferhöhlenentzündung etwas zu lindern, kann ein Nasenspray als Schleimlöser hilfreich sein, denn durch die Entzündungsherde entsteht ein erhöhter Druck innerhalb der Kieferhöhlen. Dabei kommt es zu typischen Symptomen einer Sinusitis wo pochende Schmerzen im Oberkiefer wie auch in den Wangen entstehen können. Wenn eine Kieferhöhlenentzündung starke Auswirkungen hat, sollte man auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Bis sich die schlimmsten Symptome der Entzündung in den Kieferhöhlen verbessert haben, ist eine Bettruhe empfehlenswert.

Erkrankungen der Kieferhöhle

Die Kieferhöhle ist eine Nasennebenhöhle, die sich in den Oberkieferknochen (Maxilla) einstülpt, wobei die Kieferhöhle bei Erwachsenen die grösste der Nasennebenhöhlen ist.

Oberkieferseitenzähne und Kieferhöhle liegen anatomisch eng zusammen, sodass Erkrankungen der Kieferhöhle, im Besonderen eitrige Entzündungen, auf die Zähne übergreifen können. In wenigen Fällen können  direkte Gefässverbindungen zwischen der Kieferhöhle und der Zahnpulpa vorkommen, so dass eine Überleitung der Infektion möglich ist. Eine Kieferhöhlenentzündung ausgehend von den Zähnen ist meist einseitig, sodass die rechte Kieferhöhle oder die linke Kieferhöhle davon betroffen ist und meist mit Antibiotika behandelt werden muss. Die Ursache der Erkrankungen der Kieferhöhle die von den Zähnen ausgeht, liegt vielfach an einer Zyste oder an einem Granulom, bzw. einer Entzündung an der Zahnwurzelspitze bzw. Zahnwurzelspitzenentzündung. Zu einer Kieferhöhlenentzündung kann es auch im Rahmen einer Erkältung kommen, das sich durch starke Zahnschmerzen wie auch Schmerzen im Bereich vom Oberkiefer äussert und ein Druck in der Augenhöhle besteht.


Zahnfleisch-Schmerzen

Wenn das Zahnfleisch beim Zähneputzen starke Schmerzen bereitet, sollte man den Zahnarzt aufsuchen, denn durch falsches Zähneputzen kann man dünnes Zahnfleisch mechanisch reizen.

Zahnfleischschmerzen die durch eine Zahnfleischerkrankung ausgelöst werden, sind einer Entzündung vom Zahnfleisch ausgesetzt, die sich auf den Kieferknochen und das Stützgewebe, das die Zähne umgibt, ausweiten kann.

Zahnfleisch-Schmerzen, Zahnschmerzen, Zähne 

Akut oder chronische Zahnfleischschmerzen entstehen meist durch die Zahnfleischverletzung, wo bei einem frühen Stadium der Zahnfleischerkrankung von Gingivitis gesprochen wird.

Zahnpatienten denken vielfach, wenn die Zähne schmerzen, muss es sich bei dem schmerzenden Zahn um Zahn-Karies handeln.

Der Ausdruck Zahnschmerzen ist nicht immer und zum Teil nicht ganz korrekt, denn die Ursache für die Schmerzen ist nicht immer nur der Zahn, sondern es können auch Schmerzen vom Zahnfleisch kommen. Zahnfleischschmerzen können auch Folge einer örtlichen Verletzung durch Fremdkörper oder Verbrennungen durch zu heisse Speisen oder Getränke sein. Zahnfleischschmerzen entstehen akut oder chronisch, wenn durch eine akute Verletzung auch bei viel Zahnstein am Zahn oder einen lang dauernden Krankheitsverlauf von "Parodontose" Gewebsschädigungen am Zahnfleisch entstehen. Diese Zahnfleischerkrankung wird durch die Bakterien der Plaque (Bakterielle Plaque) ausgelöst, einen klebrigen, gelblichen, zähen, lebendigen Belag aus Bakterien, der sich bei falscher oder ungenügender Zahnpflege ständig auf den Zähnen bildet. Die darauf entstehenden Bakterien können nicht nur die Zähne und das Zahnfleisch infizieren, sondern auch das umliegende Gewebe vom Zahnhalteapparat (Kieferknochen und Bindegewebe), in dem die Zähne durch die so genannten  Sharpey-Fasern (Bindegewebsfasern) aufgehängt sind. Vielfach sind Zahnschmerzen nicht nur durch die Karies ausgelöst, die dann den Zahnnerv schon erreicht hat, sondern eben auch durch Zahnfleischschmerzen als lokale Reaktion auf einen nicht physiologischen Reiz. 

Gingivitis erzeugt keine Zahnfleischschmerzen

Die Gingivitis ist eine Entzündung vom Zahnfleisch aufgrund der Plaqueauflagerung am Zahnfleischsaum wo während diesem Stadium der Zahnfleischerkrankung noch keine Zahnfleischschmerzen entstehen.

Die Gingivitis als Zahnfleischerkrankung ist meist durch eine Blutung am Zahn oder Zahnzwischenraum bei Approximalflächen gekennzeichnet. Das Zahnfleisch ist meist lokal geschwollen, denn selten wird dieses frühe Stadium der Zahnfleischentzündung durch überstehende Zahnfüllungen oder als eine Nichtverträglichkeit (Allergie) von Zahnkronen oder Zahnbrücken beobachtet. In diesem Stadium der Zahnfleischerkrankung kann durch die lokale medikamentöse Behandlung vom Zahnarzt lokal ein Antibiotikum in den Zahnzwischenraum gespritzt werden. Bei richtiger Zahnpflege, Zahnprophylaxe und weiteren Mundspülungen kann diese Erkrankung im Mund schnell und effizient behandelt werden. Bakterien können bei ANUG sehr schnell in das Gewebe vordringen, sofern das Gewebe durch eine bereits vorhandene Gingivitis vorgeschädigt ist und so starke ANUG - Schmerzen verursachen.

Lokale Zahnfleischschmerzen

Lokale Zahnfleischschmerzen können aufgrund einer örtlichen Verletzung durch Fremdkörper oder Verbrennungen entstehen oder auch durch heisse Getränke und Speisen sowie scharfe Speisen.

Vielfach ist das Zahnfleisch bereits durch eine systemische Allgemeinerkrankung oder die chronische Einnahme von Medikamenten vorgeschädigt und bildet so keine effiziente Barriere mehr für den Schutz von Zahnfleischschmerzen. Durch eine lokale Behandlung mit Wundsalben oder Spülungen kann der Zahnfleischschmerz und die lokale Entzündung rasch behoben werden. Wenn die Zahnfleischentzündung jedoch unbemerkt schleichend fortschreitet, werden der umliegende Knochen und das Bindegewebe irreversibel geschädigt bzw. die Schädigung kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Zahnfleischschmerzen treten bei solchen Krankheitsbildern nur periodisch auf, denn zwischen Zahnfleisch und Wurzeloberfläche bilden sich meist tiefe Zahnfleischtaschen. Bei chronischen Zahnfleischerkrankung ist unbedingt eine Zahnfleischbehandlung durch den Spezialisten erforderlich, denn durch die professionelle Zahnreinigung werden vorerst meist nur der Zahnstein und die Zahnverfärbungen beseitigt. Vielfach zieht sich auch das Zahnfleisch zurück, sodass lange Zahnhälse zu sehen sind, wobei die Zähne dann stark Temperaturempfindlich sind auf heisse oder kalte Getränke sowie Speisen (empfindliche Zähne). Im Endstadium der Parodontose können sich die Zähne sehr stark lockern und müssen dann meist vom Zahnarzt durch eine Zahnextraktion entfernt werden. Wackelzähne und Zahnverlust ist vielfach bedingt durch Karies und Zahnfleischerkrankungen, beginnend mit Zahnfleischbluten und einer Zahnfleischentzündung. Gleichzeitig ist diese chronische Entzündung vom Zahnfleisch durch einen starken Knochenverlust vom Kieferknochen gekennzeichnet. Wenn sich das Zahnfleisch weit zurückgezogen hat und die erkrankten Zähne weitgehend gelockert sind, muss der Zahnarzt abwägen, ob eine Zahnerhaltung mit Gewebeaufbau und einer plastischen Rekonstruktion das Zahnfleisch wieder aufgebaut werden soll. Im Gegensatz Parodontitis ist die Zahnfleischrezession bzw. deren Zahnfleischschwund nicht entzündungsbedingt, sodass die Behandlung der Rezession durch mikrochirurgischen Zahnfleischaufbau erfolgen kann und diese immer mit und ohne Zahnfleischtransplantaten.


ANUG-Schmerzen

Die akuten Gingivitis ANUG als Zahnfleischentzündung ist nicht ansteckend, denn bei ANUG als Zahnfleischerkrankung die plötzlich entsteht, dringen Bakterien sehr rasch in das Gewebe ein, sodass eine akuten Entzündung entsteht, wo starke Zahnfleischschmerzen entstehen.

Eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) kann eine akute oder chronische Entzündung vom Zahnfleisch sein, die akuten Gingivitis ANUG ist als akute nekrotisierende ulzeröse Gingivitis aber eine Sonderform.

ANUG, Schmerzen, Zahnschmerzen, Zahnfleisch

Bei der Zahnfleischentzündung ANUG als Sonderform wird das Zahnfleisch zwischen den Zähnen von den Bakterien im Mund angegriffen, sodass ANUG - Zahnschmerzen entstehen.

ANUG ist eine Sonderform der akuten Gingivitis, denn ANUG bedeutet, "akut nekrotisierende ulzerierende Gingivitis" von welcher meist Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15-30 Jahren betroffen sind.

Die Erkrankung ANUG mit den ANUG-Schmerzen ist nicht ansteckend und wird durch Bakterien verursacht, die rasch in das Gewebe eindringen, denn ANUG ist eine Infektionskrankheit, ähnlich wie die Vincent-Infektion. Die Erreger der ANUG sind meist kleine oder mittelgrosse Spirochäten, Kokken und Stäbchenbakterien, sodass die ANUG plötzlich und schlagartig mit einer akuten Entzündung vielfach zuerst an den Frontzähnen beginnen kann. Das schmerzende Zahnfleisch ist bei ANUG im Zahnzwischenraum rot und mit einem abwischbaren Film bedeckt der vielfach als leicht gelblich erscheint. Anzeichen einer ANUG sind hohes Fieber, starke Zahnfleischschmerzen, starker Mundgeruch und im Mundraum ein fauliger metallischer Geschmack. Die am häufigsten betroffenen von ANUG Schmerzen am Zahnfleisch sind Patienten als starke Raucher und Menschen die unter grossem Stress leiden. Voraussetzung für eine ANUG ist aber meist immer eine schlechte Mundhygiene. Die ANUG beginnt bei dem zwischen den Zähnen gelegen Zahnfleisch und zerstört interdental die Papillen, was nebst den ANUG-Schmerzen bzw. Zahnfleischschmerzen bedeutet und wo das nach dem Ausheilen der ANUG, das Zahnfleisch bzw. die Gingiva teilweise fehlt.

ANUG - Anzeichen:

Plötzliche starke Zahnfleischschmerzen
 Fauler metallischer Geschmack im Mund
 Plötzlich sehr hohes Fieber
 Stark Mundgeruch
 Zahnfleisch im Zahnzwischenraum ist stark gerötet


Zahnschmerzen nach einer Zahnfüllung

Nach einer Zahnfüllung kann der Zahnnerv vorübergehend noch gereizt sein, so dass Zahnschmerzen in den ersten Tagen nach einer Füllung auftreten können.

Zahnschmerzen können in den ersten Tagen nach einer Zahnfüllung auftreten, wenn es zu Irritationen vom Zahnnerv kommt, was relativ häufig ist. Für Zahnschmerzen nach einer neuen Zahnfüllung kann es mehrere Ursachen geben und so kann eine zu hohe Füllung durch den Kaudruck Zahnschmerzen auslösen, wenn der zu hohe Zahn überbelastet wird. Wenn nach einer Zahnfüllung ziehende Schmerzen als Symptome entstehen und der Zahn eine Empfindlichkeit auf heiss oder kalt aufweist, wird der Zahnschmerz durch das Nervengewebe innerhalb vom Zahn wahrgenommen. Je nach Zahnfüllungs-Art wie auch der Grösse und Kariestiefe bzw. Zahn-Loch-Tiefe, kann nach der Kariesentfernung der Zahnschmerz nach einer Füllung wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher sein, denn je näher der Zahnarzt bei der Präparation an den Zahnnerv kommt, umso mehr wird das Zahnnervengewebe gereizt. Nebst der Einnahme von Schmerzmitteln oder Hausmittel gegen Zahnschmerzen, kann eine leichte Kühlung das Empfinden vom Zahnschmerz gegenwirken, denn schmerzende Nerven reagieren vielfach auf eine leichte Kühlung.

Die Wahrscheinlichkeit von Zahnschmerzen nach einer Zahnfüllung ist je nach Grösse und Tiefe vom Loch im Zahn und je nach Art der Zahnfüllung unterschiedlich, doch die äussere Zahn-Schmelzschicht und die Dentintubuli als kleine Kanäle, welche die Oberfläche vom Zahn mit den Nerven im Inneren vom Zahn verbinden, spielen bei Zahnschmerzen eine wichtige Rolle.

Zahnschmerzen nach Zahnfüllung

Zahnschmerzen nach der Füllung vom Zahn werden nach der Zahnbehandlung durch das Nervengewebe innerhalb vom Zahn wahrgenommen, wenn der Zahnnerv gereizt ist durch die Präparation (Bohren) beim Zahnarzt.

Neue Zahnfüllung oder Krone

Schmerzen können direkt nach der Zahnfüllung oder in den ersten Tagen nach der Füllung im Zahn auftreten, die nach einer Zahnkaries zur Zahnerhaltung notwendig ist.

Bei kariöser Läsion erfolgt die Präparation beim Zahnarzt durch Bohren, wo es zu einer mechanischen Irritation durch Erschütterungen und Hitze beim Zahn kommen kann, im Besonderen wenn der Zahnarzt bei tiefer Karies in die Nähe vom Zahnnervengewebe kommt. Eine chemische Irritation vom Zahnnerv ist auch bei der Vorbereitung einer Füllungslegung möglich, wo Säure beim Zahnschmelz zum Einsatz kommt. Ursache vom Zahnschmerz kann auch die Kunststofffüllung selbst sein, die aus Monomeren besteht und mit UV-Licht gehärtet wird und den Zahnnerv durch übrig bleibende Monomere reizen kann. Für Schmerzen kann auch eine zu hohe Füllung bei Zahnkontakt (Okklusion) zwischen den Zähnen von Oberkiefer und Unterkiefer in Frage kommen, wie dies bei Kronen (Überkronung) zur Überbelastung der Zähne führen kann. Bei neuen Füllungen oder Kronen die als Störend empfunden werden ist es oft nicht möglich, eindeutig Aussagen zu machen, ob eine Füllung oder künstliche Krone die richtige Höhe hat, denn man hat meist wieder etwas mehr im Mund. Auch die Betäubung kann zu Irritation führen wie auch bei der zahnärztlichen Behandlung ein langes Öffnen vom Mund, so dass nach dem Legen einer neuen Füllung eine Beurteilung vom Biss schwierig ist. Zahnschmerzen nach einer Füllung können Bedingt sein durch die zahnärztliche Behandlung oder durch andere Reizungen der Zahnnerven, doch meist verschwinden die Schmerzen von selbst nach wenigen Tagen. Wenn die Schmerzen lange anhalten oder unerträglich werden, ist es ratsam den Zahnarzt erneut aufzusuchen, denn durch eine Behandlung am Zahn können bei Nerv-nahen Defekten in seltenen Fällen durch eine vorübergehende Überempfindlichkeit Schmerzen durch ein reizen vom Zahnnerv ausgelöst werden, so bei der Versorgung mit einer Krone oder beim Legen einer Füllung.

Zahnarztpreise Deutschland

Eine kostenlose Gegenofferte von der Zahnarztpraxis Singen verlangen lohnt sich.

Die Angaben im Zahnarzttarif bieten einen Preis-Rahmen für eine kostengünstige Zahnbehandlung an der Schweizergrenze zu Deutschland. Die Zahnarztpraxis Singen hat günstige Zahnarztpreise und wird auch als Implantat-Praxis bezeichnet, da sehr viele Zahnimplantate gesetzt werden.