Zahnmedizin, Zahnarzt, Röntgen, Bakterien, Viren, Pilze

Zahnmedizin

Zahnmedizin

Bei der Zahnmedizin beginnt der Zahnarzt mit der Anamnese, das eine Erhebung der Krankengeschichte wichtig ist, vor der Befunderhebung bzw. Erfassung vom Gebisszustand (Zahnstatus) und der Diagnose.

Die Anamnese als Erhebung der Krankengeschichten ist darum wichtig, weil Allgemeinerkrankungen Auswirkungen auf die Zahngesundheit haben können wie auch Behandlungsrisiken beinhalten kann. Die Befunderhebung beim Zahnarzt beinhaltet den Ist-Zustand der Zähne, dem Zahnfleisch und der übrigen Mundschleimhaut wie auch Speichel und Speichelfluss.

Die Zahnmedizin befasst sich mit dem Erkennen, Vorbeugen und Behandeln von Zahnkrankheiten, Mundkrankheiten und Kieferkrankheiten sowie Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen, wobei es verschiedene Fachgebiete gibt wie Rekonstruktive Zahnmedizin, Parodontologie, Oralchirurgie und Kieferorthopädie.

 Zahnmedizin Zahnheilkunde Kranke Zähne

Die Zahnmedizin ist fachlich spezialisiert auf Krankheiten im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich und wird im Volksmund gesamthaft meist als Zahnbehandlung bezeichnet.

Die Zahnmedizin umfasst die Vorbeugung, Erkennung und die Behandlung aller Erkrankungen im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich.

Die Zahnmedizin befasst sich mit Zahnkunde, Mundkunde und Kieferheilkunde oder kurz Zahnheilkunde bzw. Heilkunde. Zahnmediziner sind sowohl der Zahnarzt, der Kieferorthopäde als auch der Oralchirurg. Der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg ist nicht nur Zahnmediziner sondern auch Humanmediziner für Zahnprobleme, Zahnerhaltung und Zahnsanierung. Aufgrund der anatomischen Gegebenheiten befasst sich die Zahnmedizin hauptsächlich mit einem relativ kleinen Ausschnitt vom menschlichen Körper. Der Kauapparat ist eingebettet in die Funktionssysteme vom Kopf-Hals-Schulter-Bereich. Erkrankungen und Störungen in diesen Bereichen können sich auf die Funktion vom Kauapparat und auf die Kaumuskulatur auswirken. Die biologische Zahnmedizin integriert die komplexen Zusammenhänge von Zahnerkrankungen (Bioästhetik) und behandelt mehr als nur die Symptome, denn die biologische Zahn-Medizin nimmt den ganzen Körper vom Mensch ernst. Ausserdem zeigen viele Krankheiten, z.B. Blutkrankheiten oder Infektionen, Symptome in der Mundhöhle. Umgekehrt wirken sich krankhafte Veränderungen der Mundhöhle oft auch auf den restlichen Körper aus (Ganzheitliche Zahnmedizin und Bioconzept). Darum beschäftigt sich der Zahnmediziner in der heutigen Zeit nicht ausschliesslich mit Zähnen und Zahnfleisch, sondern berücksichtigt darüber hinaus auch angrenzende funktionelle Gebiete wie Herderkrankungen. Durch modernste Techniken und minimalinvasive Zahnmedizin sowie dünne Porzellanschalen können Zahnform, Zahnfarbe und Stellung der Zähne korrigieren um das natürliche Aussehen (Gesichtsästhetik) zurückzugeben.

Die Zahnmedizin löst Zahnprobleme

Die Zahnmedizin löst nicht nur Zahnprobleme, denn die Zähne im Mund haben über Energiebahnen ein dicht verflochtenes Regelsystem zum ganzen Körper, sodass kranke Zähne den ganzen Menschen krank machen können, womit sich hauptsächlich die ganzheitlich orientierte Zahnmedizin beschäftigt.

Ein gemeinsames Fachgebiet von Medizin und Zahnmedizin ist die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, doch die Zahnmedizin beinhaltet viele Fachgebiete wie Zahnprothetik, ParodontologieEndodontologie, Kariologie, Gnathologie, Traumatologie, Stomatologie, Oralchirurgie, Kieferorthopädie, Implantologie etc. Die Aufgabe vom Zahnarzt ist, die Zahngesundheit zu verbessern, wobei für die ganzheitliche Zahnmedizin auch fachübergreifende Kenntnisse notwendig sind, wo zusätzliches Wissen aus anderen medizinischen Bereichen wie Immunologie, Orthopädie und Umweltmedizin gehören, denn die ganzheitlich orientierte Zahnmedizin widmet sich den Zusammenhängen zwischen Zähnen und anderen Körperorganen. Die Zahnmedizin löst Zahnfleischprobleme wie Zahnfleischerkrankungen, Zahnfleischentzündungen und Zahnprobleme, Bissprobleme, Bissanomalien und Zahnproblem - Symptome oder Probleme von empfindlichen Zähnen und empfindlichen Zahnhälsen, Zahnentzündungen, Zahnfehlstellungen, Zahnverfärbungen oder Zahnprobleme von Zahnkrankheiten wie Zahnschmerzen, Kieferschmerzen sowie Probleme von Zahnlücken bzw. Zahnlückenstand, Mundgeruch, Zahnfistel bzw. Zahnfleischfistel, Zähneknirschen, Zahnstein etc.

Ganzheitliche Zahnmedizin kann helfen

Die ganzheitlich orientierte Zahnmedizin beschränkt sich nicht nur auf den Mundraum vom Zahnpatienten sondern widmet sich bei der Diagnose und Therapie auch den Zusammenhängen zwischen Zähnen und anderen Körperorganen vom gesamten Organismus, die über das Meridiansystem durch Energiebahnen mit den Zähnen verbunden sind.

Die ganzheitliche Zahnmedizin ergänzt die Erkennung, Vorbeugung und Therapie der modernen Zahnmedizin (Schulmedizin) mit biologischer Zahnmedizin durch Anwendung von Verfahren aus der Naturheilkunde.

Die Umwelt-Zahnmedizin wählt Therapien aus, die auf die Wechselwirkungen zwischen Zähnen und Organismus Rücksicht nehmen, denn die Ausbildung vom ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt (Umweltzahnarzt) ermöglicht es, zusätzlich Homöopathie, Mundakupunktur, Neuraltherapie für Zahnprobleme anzuwenden.

Zahnmedizin, Ganzheitlicher Zahnarzt,  Zähne

Chronische Erkrankungen verlangen in der Zahnmedizin das Ausschöpfen aller diagnostischen Möglichkeiten, denn die "Ganzheitliche Zahnmedizin" hat verschiedene Diagnoseverfahren und Therapieverfahren entwickelt die es dem Bio-Zahnarzt erlauben, Zusammenhänge aufzudecken und Probleme von Dental-Materialien der Zahnfüllungen sowie zahntechnischen Werkstoffe bei Zahnersatz besonders beachtet.

Ganzheitliche Zahnbehandlung bedeutet, dass es nicht nur um einen Zahn sondern um den ganzen Körper vom Menschen geht.

Eine ganzheitliche Zahnmedizin betrachtet  den ganzen Menschen und nicht nur die Zähne , den Kiefer, und den Mundraum. Zähne haben Auswirkungen auf das Kauorgan inkl. Kauvorgang und auf den ganzen Mensch, sodass Zahnprobleme, Kieferfehlstellung, Kieferprobleme, Kiefergelenkschädigung, Kieferschmerzen und Kiefergelenkschmerzen etc. bei der ganzheitliche Zahnmedizin miteinbezogen werden. Bei der Diagnostik und Therapie von chronischer Erkrankungen können ganzheitliche Mediziner, im Besonderen ganzheitliche praktizierende Zahnärzte ihren Patienten bei chronischen Leiden vielfach entscheidend helfen, denn es ist nicht selten, dass nach dem ziehen aller toten Zähne, Rheumaschmerzen in Armen und Schultern bereits nach einem Tag wie weggeblasen sind, denn gesundheitliche Probleme haben ihre Ursache oft nicht am Ort der Störung. Ein erkrankter Zahn kann Symptome an Gelenken auslösen oder umgekehrt können im Mund Aphten ihre Ursache in einer Nahrungsmittelunverträglichkeit haben und so gilt, den Rahmen der Diagnostik über den Manifestationsort vom Krankheitssymptom auszudehnen. Die Lehre der Bioästhetik macht das ganzheitlich zahnärztliche Handeln in der Zahnmedizin möglich, wobei bei der Bioästhetik immer die Gesichtsästhetik miteinbezogen wird, denn ein strahlendes Lächeln mit gesunden Zähnen als persönliche Visitenkarte steht für Vitalität und weckt Sympathie. Die bioästhetische Zahnheilkunde bzw. Bioprothetik dient zur Verbesserung der Zahn-Ästhetik sowie der Entfernung von schädlichen okklusalen Kontakten und schliesst in enger interdisziplinärer Kooperation mit anderen medizinischen und zahnmedizinischen Fachbereichen eine längerfristige Betreuung ein.


Ästhetische Zahnmedizin

Wenn wegen schönen Zähnen eine Zahnbehandlung erfolgt, wird von ästhetischer Zahnmedizin, Zahnästhetik oder Bioästhetik (Zahnprothetik) gesprochen.

Als Gesamtkonzept befasst sich mit bioästhetischer Zahntechnik und die bioästhetische Zahnmedizin mit ästhetischen und biologischen Aspekten, die das Ziel verfolgen, Zähne, Kiefer, und Kaumuskulatur in Einklang zu bringen.

Biologisch Ästhetische Zahnmedizin mit Spezialausbildung in diversen Teilgebieten der Zahnmedizin, wird immer unter dem Gesichtspunkt der ganzheitlichen Betrachtung einer Zahnbehandlung und der Verwendung metallfreier Materialien verstanden.

Ästhetische Zahnmedizin, Bioästhetik, Ästhetik

Der Mund mit schönen Zähnen steht beim Mensch im Mittelpunkt wenn man Schweigt, Spricht, Singt, Lacht oder Küsst und als Kommunikationsorgan dienen Zähne, Lippen und Zunge nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern gehören zu einem harmonischen Gesamteindruck vom Gesicht, das Gesundheit und Lebensfreude signalisiert, woran die "Ästhetische Zahnmedizin" vielfach beteiligt ist.

Die Zahnmedizin ist fachlich spezialisiert auf Krankheiten im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich.

In der "Ästhetischen Zahnmedizin" steht das natürliche Aussehen der Zähne im Zentrum wie bei der "Biologische Zahnmedizin", die meist als "Bioästhetische Zahnmedizin" (Bioästhetik) bezeichnet wird. Für die "Ästhetische Zahnbehandlung" braucht es viel Erfahrung und Gefühl für Proportionen und Formen sowie Wissen um Zahnfarbe und Farbeinwirkung der Zahnsubstanz. Kompetenz in der Auswahl der Zahn-Materialien und der Behandlungstechniken sind dabei wichtig. Mit modernen Methoden und Dentalmaterialien sind den Möglichkeiten auch bei schwierigen Ausgangssituationen bei der ästhetischen Zahnmedizin kaum Grenzen gesetzt. Geschädigte und unschöne Zahnsubstanz sowie ältere Restaurationen können völlig "unsichtbar" gemacht werden. Strahlend weisse Zähne, die ebenmässige in der Zahnbogenform angeordnet sind, wirken anziehend und sind Ausdruck von Vitalität und Gesundheit. Deshalb wirkt sich ein attraktives, strahlendes Lächeln auch förderlich auf das Selbstbewusstsein aus.

Zahnästhetik und Zahnmedizin

Die bioästhetische Zahnbehandlung ermöglicht eine effektive und sichere Behandlungsmethode, denn sie arbeitet nach bioästhetischen Prinzipien im Kauorgan.

Die Sehnsucht nach Schönheit ist keine Erscheinung unserer Zeit, sie hat die Menschheit zu allen Zeiten und in nahezu allen Kulturen begleitet. Die ästhetische Zahnmedizin "Zahn-Ästhetik" bietet heute bei einer Zahnsanierung viele Möglichkeiten, das Aussehen der Zähne zu verbessern und Zahnprobleme zu beheben. Zahnstellung und Zahnfarbe sowie der Zustand vom Zahnfleisch lassen sich heute mit neuen und schonenden Methoden erheblich verbessern. Der Zahn-Ästhetik wird in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert beigemessen. Schöne, ästhetische Zähne werden oft mit Erfolg, Vitalität und Attraktivität verbunden. Ein schönes Lächeln wird durch die Zahn-Ästhetik und den Zahnfleischverlauf massgeblich bestimmt. Die Ästhetische Zahnmedizin umfasst alle Bereiche der Behebung von ästhetischen Mängeln, im Besonderen bei den Frontzähnen. In der ästhetischen Zahnmedizin steht das natürliche Aussehen im Vordergrund, wozu es viel Erfahrung und ein sicheres Gefühl für Proportionen und Formen, Wissen um Zahnfarben und Farbwirkung der Zahnsubstanz und Kompetenz in der Auswahl der Materialien und Behandlungstechniken braucht.


Zahnärztliche Prothetik

Die "Zahnärztliche Prothetik" ist zuständig für gängige und spezielle Ausführungen von Zahnersatz und ist ein medizinisches Fachgebiet, dass sich mit Fragen um das Thema Prothetische Zahnmedizin, Biomaterialien und Zahnersatz wie Kronen, Zahnbrücken und Zahnprothesen etc. beschäftigt, wozu auch die Rekonstruktive Zahnmedizin und Implantologie gehört.
 
Die  Prothetik befasst sich mit der Entwicklung und Herstellung von Prothesen, denn die Zähne im Gebiss sind wichtig für die Kaufunktion, Sprache und der natürlichen Gesichtsästhetik. Die Zahnärztliche Prothetik versucht die vorhandene Zahnhartsubstanz und den Kieferknochen bestmöglich zu erhalten, um die Funktion und das Aussehen der Zähne wieder herzustellen, denn schöne Zähne beeinflussen das Wohlbefinden.

Die Zähne sind ein Werkzeuge zum BeissenKauen sowie Sprechen und schöne, gesunde Zähne signalisieren der Umwelt Attraktivität, Gesundheit und Wohlbefinden.

Zahnärztliche Prothetik, Zahnprothetik, Zähne

Innerhalb der Prothetik die vielfach als Zahnprothetik oder Bioprothetik bezeichnet wird gibt es verschiedenste Möglichkeiten den Zahn zu behandeln wie eine Krone aufsetzen (Überkronung der Zähne), eine Zahnbrücke zu bauen oder eine künstliche Zahnwurzel als Zahnimplantat zu pflanzen.

Prothetik

Die Prothetik ist in enger Kooperation mit anderen medizinischen und zahnmedizinischen Fachbereichen um den langfristigen Erhalt oraler Strukturen und der Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen, der einen Nutzen für den Gesamtorganismus bringt.

Die Prothetik ist ein Berufszweig, die sich mit der Entwicklung und Herstellung von Prothesen der medizinischen Anwendung für verlorene Organe oder Körperteile als künstlicher Ersatz wie Arm, Bein der Zahnersatz befasst. Zahnärztliche Prothetik ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der oralen Rehabilitation bei fehlenden Zähnen und bei umfangreichem Verlust von Kieferknochen (Kieferknochenschwund) und Gesichtsteilen befasst wie mit Epithesen die dem ästhetischen Ausgleich von Körperdefekten dient. Die Prothetik umfasst damit alle zusammenhängenden biologischen, funktionellen, psychosozialen sowie materialkundliche und technologische Aspekte.

Zahnprothetik

In der Zahnmedizin gibt es auch Zahnprothetiker das diplomierte Berufsleute sind, welche die Zahnprothetik (Bioprothetik) in eigener Praxis durch Teilprothesen und Vollprothesen wieder herstellen und dem Patienten selbst einpassen.

Die Zahnmedizin beschäftigt sich bei der Zahnbehandlung bzw. Zahnprothetik mit Zahnproblemen wie der Wiederherstellung vom Gebiss bei Verlust einzelner oder mehrerer Zähne. Der Zahnprothetiker wählt Zahnfarbe, Zahnform und Stellung der Zähne, die jeweils individuell auf das Gesicht abgestimmt wird, was zur Gesichtsästhetik gehört. Aus seiner Hand entstehen beim Zahnprothetiker Teilprothesen oder Totalprothesen, die sich von den echten Zähnen kaum unterscheiden lassen und ist ein Spezialist für Reparaturen oder Anpassungen von Zahnersatz. Zahnprothetiker sind Spezialisten für die dritten Zähne und macht Beratungen über Zahnersatz bezüglich Zahn-Ästhetik, Funktion, Behandlungsabläufen und Kostenberatung. Der Zahnprothetiker ist fachkompetent in Bezug auf Zahnersatz und arbeitet in enger Zusammenarbeit mit Zahnärzten und Zahnchirurgen sowie Ärzten und ist als Zahnprothetiker bestrebt, eine optimale Zahnersatzlösung zu finden das auch Zahnimplantate sein können, wo er Suprakonstruktion für die implantierten Implantate vorbereitet. Die Prothetik ist ein Berufszweig, der sich mit der Entwicklung bzw. Herstellung von Zahnprothesen, also künstlichem Ersatz für verlorene Organe befasst. Zur Zahnprothetik gehört der Festsitzende Zahnersatz und der Herausnehmbare Zahnersatz wo der Zahnprothetiker oder Zahntechniker vom Zahnlabor daran beteiligt ist.

Die Zahnprothetik beschäftigt sich auch mit der Kaufunktion, dem Artikulationsorgan bzw. Sprache, den schönen Zähnen in der Zahnbogenform vom Zahngebiss, der Gesichtsästhetik und damit dem natürliches Aussehen vom Menschen, was für das Wohlbefinden wichtig ist.

Die zahnärztliche Tätigkeit beinhaltet bei der Prothetik die Rekonstruktive Zahnmedizin und der Implantatbehandlung wo bei der Zahnimplantation eine Diagnostik vorausgehen muss, denn der Zahnarzt oder Implantologe kann nur behandeln was er sieht.

Zahnprothetik, Prothetik, Zahnärztliche Prothetik

Die Zahnärztliche Prothetik ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich schwerpunktmässig mit der klinischen Betreuung und der oralen Rehabilitation bei fehlenden Zähnen, ausgeprägter Zahnhartsubstanzschädigung und bei umfangreichem Verlust von Kiefer- und Gesichtsteilen befasst.  


Ganzheitliche Zahnmedizin

Die ganzheitliche Zahnmedizin befasst sich mit der Herddiagnostik, denn die Beziehung zwischen der schmerzenden Stelle und der Ursache muss gefunden werden, damit eine Herdsanierung im Zahnbereich erfolgreich sein kann, da Zähne Organe sind, die mit dem menschlichen Gesamtorganismus über das Meridiansystem im Zusammenhang stehen.

Ganzheitliche Zahnmedizin bedeutet, bioästhetische Zahnmedizin die sich befasst mit bioästhetischer Zahntechnik als Gesamtkonzept für den gesamten Organismus und biologische wie auch ästhetische Aspekte zum Ziel haben, denn gesundheitliche Probleme haben ihre Ursache oft nicht am Ort der Störung, sodass Erkrankung durch Zahnherde (Zahnstörfelder) entstehen können oder umgekehrt. Die ganzheitliche Zahnmedizin nimmt Rücksicht auf die Wechselwirkungen zwischen Zähnen und Organismus und entwickelt ständig neue Diagnoseverfahren, damit Zusammenhänge aufgedeckt werden können, wobei zahntechnischen Werkstoffe besonders beachtet werden.

Beschwerden an den Zähnen können zu erheblichen Belastungen im gesamten Organismus führen oder umgekehrt, denn über Schmerzen an den Zähnen können durch die "Ganzheitliche Zahnmedizin" Störungen vom Körper erkannt werden.

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Eine Gesamtsanierung nach dem BIO-Concept der ganzheitliche Zahnmedizin bzw. der Biozahnarzt als "Ganzheitlicher Zahnarzt" (Umweltzahnarzt) kann bei der Zahnsanierung helfen, die Zahnprobleme im Zahngebiss zu lösen.

Ganzheitliche Zahnmedizin für Zahngesundheit und gesunden Körper

Die ganzheitliche Zahnmedizin betrachtet den Mund und die Zähne des Patienten nicht als vom übrigen Körper isoliertes Gebiet, denn gesundheitliche Probleme haben ihre Ursache oft nicht am Ort der Störung.

Die ganzheitliche Zahnmedizin beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen den Zähnen, Mundbereich und Kieferbereich sowie dem gesamten Körper, denn es sind Krankheiten die von Zähnen ausgehen. Die Notwendigkeit vom ganzheitlichen Denken und Handeln  ergibt sich aus der Tatsache, dass es ein vernetztes Systemen im Körper gibt. Ganzheitliche Zahnmedizin und Umweltzahnmedizin bedeutet wesentlich mehr als das Weglassen von Zahn - Amalgam. Zähne können nicht nur Zahnschmerzen verursachen, sie können auch Störfelder sein, die eine Fernwirkung auf Gelenke, Organe und Psyche haben, d.h. Zähne können auch krank machen. Die ganzheitliche Zahnmedizin betrachtet den Mund und die Zähne vom Patient nicht als vom übrigen Körper isoliertes Gebiet, sondern den ganzen Menschen und die Auswirkung der Zähne und dem Kauorgan auf den ganzen Menschen. Chronische Krankheiten durch kranke Zähne sind keine Seltenheit, denn entzündetes Zahnfleisch, Amalgam-Füllungen oder Weisheitszahn-Probleme sowie tote Zähne können versteckte Krankheitsherde sein .

Gesundheit ist die Summe vieler Kleinigkeiten

Gesundheitliche Probleme haben ihre Ursache oft nicht am Ort der Störung, denn Krankheiten durch Zähne sind keine Seltenheit, so kann ein erkrankter Zahn Symptome an Gelenken auslösen.

Umgekehrt können Aphten im Mund ihre Ursache in einer Nahrungsmittelunverträglichkeit haben. Chronische Erkrankungen verlangen das Ausschöpfen aller diagnostischen Möglichkeiten und so hat die Ganzheitliche Zahnmedizin Diagnoseverfahren und Therapieverfahren entwickelt, die es dem ganzheitlich ausgebildeten Zahnarzt erlauben, diese Zusammenhänge aufzudecken. Dem Problem der Zahnfüllungsmaterialien und zahntechnischen Werkstoffe wird dabei besonders Beachtung geschenkt. Der ganzheitlich arbeitende Zahnarzt wählt Therapien aus, die einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Gesundheit des Patienten bedeuten und auf die Wechselwirkungen zwischen Zähnen und Organismus Rücksicht nehmen. Zur ganzheitlichen Zahnmedizin gehört auch die Prüfung der Bioverträglichkeit von Zahnersatz.

Die ganzheitliche Zahnmedizin ist vielschichtig

Als Fachgebiet der Medizin spielt die "Ganzheitlichen Zahnmedizin" bzw. die Bioästhetische Zahnheilkunde bei der Diagnostik und Therapie von gesundheitlicher Störungen und chronischer Erkrankungen eine wichtige Rolle.

Die ganzheitliche Zahnmedizin ist vielschichtig und bietet zahlreiche Methoden zur Zahnästhetik, entfernen von Zahnherden und Wiederherstellung der Kaufunktion etc., wo eine individuelle Beratung über die Bioästhetik und "Biologische Zahnmedizin" von grosser Bedeutung ist. Der ganzheitlich orientierte Zahnarzt beschränkt sich nicht nur auf die Mundhöhle vom Zahnpatienten, sondern bezieht den gesamten Organismus in die Diagnose und Therapie mit ein, denn gesundheitlicher Störungen und chronischer Erkrankungen spielen bei der ganzheitliche Zahnmedizin in der Zahnheilkunde eine wesentliche Rolle. Störungen an Zähnen und Kiefer können zur gesundheitlichen Belastungen vom ganzen Körper führen, was bedeutet, dass eine Zahnerkrankung nicht auf diesen beschränkt bleiben muss, sondern zu Schäden in anderen Regionen im Körper an Organen führen kann, wie es auch umgekehrt der Fall sein kann. Im Rahmen vom Gesunderhaltungs-Programm wird gemeinsam die Zahnpflege besprochen, wie man Zähne gesund pflegen und erhalten kann, damit gesundheitliche Störungen im Organismus behoben werden können. 


Biologische Zahnmedizin

Unter "Biologischer Zahnmedizin" wird eine "Naturheilkundliche Zahnmedizin" verstanden das meist den Begriff Ganzheitlich oder Komplementär beinhaltet.

Die biologische Zahn-Medizin als "Ganzheitliche Zahnmedizin" nimmt die Gesundheit vom ganzen Körper ernst, denn beim Mensch ist ein gesunder Mund eine gute Voraussetzung für einen gesunden Körper, da die Mundhöhle als Eintrittspforte von Bakterien, Viren und Pilze sowie weiteren schädlichen Stoffen vielfach die Krankheitsursache für Systemerkrankungen sein kann und so ist die Mundhöhle mit der Zunge ein Spiegel vom Körper. Zähne und Zahnhalteapparat müssen beim Mensch im Einklang mit dem gesamten Organismus stehen, damit schöne Zähne erhalten werden können, die funktionsfähige sind.

Die biologische Zahn-Medizin eliminiert darum Zahnstörfelder und ersetzt darum Amalgam-Füllungen, leitet Quecksilber wie auch andere Umweltgifte aus dem Körper aus und fertigt metallfreien Zahnersatz an, der Biokompatibel ist.

Biologisch-ganzheitliche Zahnmedizin, Zahnarzt   

Die biologische Zahn-Medizin begleiten Zahnsanierungen mit komplementärmedizinischen Verfahren.

Biologische ganzheitliche Zahnmedizin

Das Ziel der biologisch-ganzheitlichen Zahnmedizin ist, die Patienten mit möglichst ungiftigen und verträglichen Materialien, unter der Berücksichtigung von anderen Erkrankungen, optimal zu versorgen.

Die "Ganzheitliche Zahnmedizin" (Bio-Zahnmedizin) befasst sich mit der Herderkrankung (Herdgeschehen), Herddiagnostik und Störfelddiagnostik, Mundakupunktur, Homöopathie, Amalgamsanierung und Umweltzahnmedizin und natürlich mit der Herdsanierung im Zahnbereich, wobei der Erfolg der Herdsanierung nicht garantiert werden kann. Die Auffindung von Krankheitsursachen (Erkrankung durch Zahnherde), die sich vielfach im Kiefer, in Form von Eiterherden oder in unverträglichen Materialien in den Zähnen verstecken wie die Schwermetalle im Mund, ist ein wichtiges Feld in der biologisch-ganzheitlichen Zahnmedizin. Die Ausübung von biologisch-ganzheitlicher Zahnmedizin ist schwierig, kostenintensiv und erfordert viel Erfahrung von dem Zahnarzt, da es im Prinzip keinen absolut unproblematischen und verträglichen Werkstoff oder auch Medikamente gibt, wie sie in der Zahnheilkunde beschrieben werden. Die individuelle Materialtestung ist darum ein zentraler und unverzichtbarer Bestandteil der ganzheitlichen Zahnmedizin. Die "Biologische Zahnmedizin" befasst sich hauptsächlich auch mit der Ausleitung toxischer Metalle bzw. Amalgamausleitung.

Ganzheitliche biologische Zahnmedizin

Die Biologische Zahnmedizin ist eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin und eine gute Möglichkeit, Herdinfektion zu finden und zu beseitigen, denn kranke oder tote Zähne wie auch Restherde im Kieferknochen können Organe und das ganze Immunsystem bei Menschen belasten, da Kiefer und Zahnhalteapparat zusammengehören.

Die ganzheitliche Zahnmedizin als "Biologische Zahnmedizin" setzt den Schwerpunkt in der Erweiterung und Ergänzung der Zahnmedizin, denn Zähne und Kiefer sind Teil vom menschlichen Skelett, das mit vielen anderen Bereichen vom Körper durch das Meridiansystem in ständiger Wechselwirkung steht und chronischer Erkrankungen im Mund, Auslöser viele Gesundheitsprobleme und Erkrankungen sein können. Kranke Zähne können den ganzen Menschen krank machen, da viele Energiebahnen (Meridiane) im Mund zusammenlaufen und jeder Zahnherd über Energiebahnen Störungen an entfernter liegenden Stellen vom Körper streuen kann. Die Diagnose und Therapie beim Biozahnarzt (Umweltzahnarzt) berücksichtigt in der Biologischen Zahnmedizin alle Zusammenhänge vom Zahnkiefer zum ganzen Körper, denn Zähne stehen durch das Meridiansystem in Verbindung mit dem Körper, sodass komplementäre Diagnoseverfahren und Behandlungsverfahren aus der Naturheilkunde angewendet werden. Die biologische Zahnmedizin bzw. der "Ganzheitliche Zahnarzt" integriert die komplexen Zusammenhänge von Zahnerkrankungen und behandelt nicht nur die Symptome. Die biologische Zahn-Medizin nimmt die Gesundheit vom ganzen Menschen ernst, denn bei besonders empfindlichen Menschen können bei jedem Zahnersatz Sensibilisierungsreaktionen gegen Edelmetalle bzw. Edelmetall-Legierungen, Dentalkunststoffe oder auch Wurzelfüllungen vorliegen. Kranke Zähne und alle Krankheiten am und um den Zahn wie das Zahnfleisch die vom Mundraum ausgehend, können sich beim Menschen auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken.

Nicht jedes Material darf in jeden Mund

Nach dem heutigem Stand der Zahntechnik ist in der Bioästhetik "Keramik" das Dentalmaterial, das im Mund der natürlichen Zahnsubstanz am besten entspricht.

Zur "Biologischen Zahnmedizin" gehört auch das Prüfen der Bioverträglichkeit von Zahnersatz. Chronische Entzündungsprozesse durch Schwermetalle und Umweltbelastungen können zu massiven gesundheitlichen Störungen führen, denn für viele chronische Krankheiten können tote Zähne, Zahnfleischentzündungen, Zahn - Amalgame und Weisheitszähne (Weisheitszahn-Probleme) verantwortlich sein. Zähne können durch Zahnherde (Gifte und Eiterkeime) erhebliche gesundheitliche Störungen im Körper bewirken, die weit von den Zähnen entfernt sind. Während als Herd eine bakterielle Streuung verstanden wird, ist ein Störfeld eine Zone chronischer Irritation und Reizung, die eine Abwehrkraft und Regulationskraft im Organismus andauernd in Anspruch nimmt, so dass dies irgendwann erschöpft ist, doch diese Belastungen werden nicht ausschliesslich durch Zahnprobleme und Zahnkrankheiten bewirkt.


Bioverträglichkeit Zahnersatz

Bei der Bioverträglichkeit von Dentalmaterial für Zahnersatz werden die Eigenschaften chemisch-toxikologisch bewertet wie auch die Oberflächenqualität, die im Besonderen bei Zahnimplantaten zwischen Material und Gewebe eine wichtige Rolle spielt und eine Wechselwirkung beeinflussen kann.

Bei Zahnimplantaten kann die Oberflächenrauheit über die Verbindung von Knochengewebe als lebendes Gewebe zum Implantat entscheidend sein, so dass von einer hohen Bioverträglichkeit gesprochen wird, was für jeden Zahnersatz wie Kronen, Zahnbrücken und besonders bei Implantaten als Zahnwurzelersatz gegeben sein soll, damit keine negativen Effekte entstehen. Die Wechselwirkung zwischen Speichel und Zahnersatz darf nicht unterschätzt werden, denn dies ist von der Material-Legierung, Herstellung und Materialverarbeitung wie auch von der Zusammensetzung vom Mundspeichel abhängig.

Mundbatterie, bezeichnet den "Batterieeffekt", der zustande kommt, wenn unterschiedliche Metalle in der Mundhöhle in Berührung kommen wie Amalgam und Gold, so dass Galvanische Mundströme entstehen.

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Der sehr gut leitende Speichel ermöglicht einen minimalen Stromfluss, der unedlere Metalle wie Quecksilber aus Amalgam im Mund freisetzen kann.

Viele Menschen sind durch Allergien oder Umweltbelastungen in ihrer Gesundheit und Lebensqualität eingeschränkt und wünschen bioverträglichen Zahnersatz.

Die richtige Auswahl der Dentalmaterialien und die Zahnersatz-Qualität sowie eine gute Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker sind wichtige Voraussetzung für eine hochwertige Versorgung. Biolegierungen zeichnen sich durch fein ausbalancierte, innovative Materialzusammensetzungen aus, die aufgrund modernster Herstellungsverfahren die notwendige Stabilität und sattgoldene Farbe einer Goldlegierung ohne Beimischung von Palladium und Kupfer erzielen und bestehen nur aus hochwertigen Bestandteilen die den strengen Auflagen des europäischen Medizin-Produkte-Gesetzes (MPG) hergestellt. Optimale Korrosionsbeständigkeit ist garantiert und wird in der Regel durch Testung der biologischen Verträglichkeit / Biokompatibilität nach DIN ISO 10993-5 sichergestellt.


Dentallegierungen im Mund

In der Zahnmedizin werden meist Dentallegierungen mit einer hohe Korrosionsfestigkeit und Biokompatibilität verwendet, das Mischungen verschiedener Metalle sind.

Für hochwertigen, langlebigen und biokompatiblen Zahnersatz haben sich Edelmetall-Legierungen als Gerüstmaterial über Jahrzehnte bewährt und sind ein ideales Material für ästhetischen Zahnersatz mit Keramik oder Composite. Als Füllungsmaterial für Zahnfüllungen wird Zahn - Amalgam als Quecksilberlegierung verwendet.

Für Zahnersatz wird nur Titan unlegiert eingesetzt, ansonsten bei den Legierungen nach ihrem Hauptbestandteil unterschieden wird, so die Goldlegierung, Nickellegierung, Palladiumlegierung, Silberlegierung oder Kobaltlegierung.

Dentallegierungen, Zahnmedizin, Zahnlegierung

In der Kieferorthopädie wird auch Stahl als Eisenlegierung oder Titanlegierung verwendet in Form von Draht, der an den Zähnen zur Befestigung von Halteelementen verwendet wird.

Dentallegierungen und ihre Biokompatibilität

Dentalmaterialien können die Gesundheit schädigen.

Als biokompatibel bezeichnet man Werkstoffe die keinen negativen Einfluss auf Menschen (Lebewesen) in ihrer Umgebung haben (kompatibel = verträglich). Beim Zahnersatz dürfen nur biokompatible Materialien (Dentallegierungen) verwendet werden, die im Körper keine Reaktionen auslösen. Im Dentalbereich sind biokompatible Materialien oder evt. auch eine metallfreie Zahnprothetik sehr wichtig, damit keine Metallallergie im Mund bzw. eine Materialunverträglichkeit wegen den Dentalwerkstoffen durch Zahnersatz entsteht, womit sich hauptsächlich die "Ganzheitliche Zahnmedizin" beschäftigt. Aufgrund der Materialeigenschaften sowie deren Verarbeitungskriterien eignen sich in der Zahnmedizin mit Ausnahme von Titan bei Implantaten als Zahnwurzelersatz nur Metalle in Form von Legierungen. Wichtig ist, dass Legierungen chemisch nicht angegriffen werden und korrodieren, sodass sie sich in Ihre Bestandteile auflösen. Edelmetalle wie Gold und Platin oder auch Titan sind sehr beständig gegen Laugen, Säuren und Feuchtigkeit. Siehe auch Edelmetall-Legierung oder Edelstahl. Besonders wichtig ist die Biokompatibilität bei Zahnimplantaten, da diese sich für einen langen Zeitraum in direktem Kontakt im Kieferknochen befinden. Um die Biokompatibilität zu erreichen, können die Implantate aus einem nicht-biokompatiblen Werkstoff mit einer biokompatiblen Schicht z.B. mit Proteinen (Eiweisse) überzogen werden, was man Oberflächenkompatibilität nennt. Ist das Zahn-Implantat in Form und innerer Struktur z. B. Faserstärke an das Empfängergewebe angepasst, so spricht man von struktureller Biokompatibilität.

Beschwerden können einen Hinweis auf individuell unverträgliche Dentalmaterialien sein und sind ein Warnsignal.

Beschwerden im Mundraum:

Systemisch wiederkehrende Zahnfleischentzündungen (Parodontitis)
Systemisch wiederkehrende Infekte wie z.B. Aphthen
Zungenbrennen
Geschmacksstörungen

Systemische Befindlichkeitsstörungen:

Müdigkeit
Schlaflosigkeit
Schwindel
Energielosigkeit
Kopfschmerzen
Migräne
Konzentrationsschwäche
Chronisches Müdigkeitssyndrom
Tinnitus (Ohrgeräusche)
Polyneuropathie (Missempfindungen)
Extreme Empfindlichkeit gegenüber Chemikalien (MCS-Syndrom)
Allergien
Infektanfälligkeit
Chronische Abwehrschwächen
Erkrankung des Verdauungstraktes
Störungen der Darmflora, Mykosen
Muskelbeschwerden wie z.B. Rheuma, Missempfindungen und Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen. 


Metallbelastung + Quecksilber

Für die Fertigung von Zahnersatz wie auch für Füllungsmaterialien Zahnfüllungen oder kieferorthopädische Geräte kann auf  metallische Werkstoffe wegen der mechanischen Belastbarkeit nicht verzichtet werden, sodass Metallbelastungen entstehen können.

Da Metalle im Munde wegen dem Aussehen meist als störend empfunden werden, wird metallischer Zahnersatz mit Zahnfarbenem Materialien verblendet. Die Verblendung von metallischem Zahnersatz gilt heute als Standard, im Besonderen im sichtbaren Bereich, den das Verblenden ist beim Zahnersatz das Verbergen vom Metall wo Verblendkeramik bevorzugt wird, da Kunststoffverblendungen zwar Kostengünstig sind, aber wegen der geringeren Verschleissfestigkeit und Verfärbungen meist nicht angezeigt sind.

Die Metallbelastung erfolgt durch die Speicherung von Metallen im Organismus das oft unterschätzt wird, da sie meist unbemerkt und schleichend vorhanden sein können.

Metall, Quecksilber, Amalgam, Zahnfüllung

Quecksilber das als Quecksilberlegierung ein Füllungsmaterial für Amalgam-Füllungen verwendet wird, ist ein Schwermetall das glänzend und silbergrau ist, sich beim Erwärmen stark ausdehnt, eine grosse Oberflächenspannung hat und bei Zimmertemperatur flüssig wird.

Metallbelastung mit Quecksilber kann die männliche und weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

Toxischer Zahnersatz vermag unsere Gesundheit zu untergraben, z.B. Amalgam oder "Spargoldlegierungen". Die Zahnfüllungen aus Amalgam enthalten ca. 50 Prozent Quecksilber, das sich aus der Legierung freisetzen kann. Vielfach erfolgt die Freisetzung in Form von Quecksilbergas, das hauptsächlich über die Lunge in den Körper aufgenommen wird. Amalgam ist eine Legierung aus Quecksilber und anderen Metallen wie Kupfer, Zinn und Silber. Vielfach kommt es durch Amalgamfüllungen nicht direkt zu einer Vergiftung, denn die Beschwerden sind meist unspezifisch. Wissenschaftlich sind bis heute lediglich die Amalgamallergie und örtliche Veränderungen der Mundschleimhaut anerkannt. Bei grossen und stark korrodierten Amalgamfüllungen kann es zu einer perioralen Dermatitis kommen, was eine  entzündliche Veränderung der Haut im zentralen Gesichtsbereich ist. Es treten Papeln und Pustel auf und die Haut ist dadurch stark gerötet. Die männliche und weibliche Fruchtbarkeit kann durch die Metallbelastung mit Quecksilber beeinträchtigt sein. Die zunehmende Umweltbelastung durch Umweltgifte gerät im Zusammenhang mit Fruchtbarkeit und Unfruchtbarkeit immer häufiger in die Schlagzeilen. Der Nachweis, dass Quecksilber einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat, konnte aber bisher nicht bewiesen werden. Hauptbestandteil von der Legierung Amalgam ist Quecksilber, ein Metall, das aus dem losen und damit chemisch höchst instabilen Gemenge des Amalgams bereits bei Körpertemperatur permanent abdampfen kann oder im aggressiven Milieu des Mundes gelöst werden kann. Metallische Werkstoffe unterliegen im meist aggressiven Milieu des Mundes einer Korrosion bzw. einem Masseverlust. Durch die „Batteriewirkung“ von Metallen im Mund entstehen metallische Ionen, die in den Organismus gelangen und dort systemische Wirkungen hervorrufen können. Die Batteriewirkung ist abhängig vom Masseverlust eines Metalls, das von der Ausbildung einer elektrischen Doppelschicht entsprechend der elektrochemischen Spannungsreihe im Elektrolyten Speichel abhängt, (vergleichbar mit dem Lochfrass in Wasserleitungen, „Materialverlust“). Die Batteriewirkung hängt ab vom Milieu im Mund, von der Qualität des Werkstoffs und der Verarbeitungsqualität im Dental-Labor. Eine natürliche Ausscheidung des Amalgams im Organismus erfolgt nur in geringem Masse, das Quecksilber verteilt sich wie die anderen im Amalgam befindlichen Schwermetalle über den gesamten Organismus und lagern sich im Bindegewebe, Niere, Leber, Gehirn und Nerven ab.


Aerosol beim Zahnarzt

Aerosolpartikel sind beim Zahnarzt kleine Partikel die mit blossem Auge nicht sichtbar sind und überall in der Luft vorkommen.

Der Zahnarzt verursacht während einer Zahnbehandlung oder bei der Entfernung von Zahnstein durch die Anwendung von Pulverstrahlgeräten, Turbinen und Winkelstücken die Bildung von Aerosol mit Mikroorganismen.

Bei der Präparation vom Zahn entstehen beim Zahnarzt Aerosole, die über längerer Zeit in der Luft verbleiben können und sich die Aerosolwolke kontaminiert auf Kleidung, Schuhen und Geräten absetzt, die nebst Staub auch Viren und Bakterien enthalten die eingeatmet werden können. 

Zahnarzt, Aerosole,  Viren, Bakterien

Während einer Zahnbehandlung verursacht der Zahnarzt durch die Anwendung von Turbinen, Winkelstücken, Pulverstrahlgeräten und Zahnsteinentfernern die Bildung von Aerosol mit Mikroorganismen aus dem Mundbereich vom Zahnpatient.

Das Aerosol beim Zahnarzt ist mit pathogenen Mikroorganismen eine biologische Verschmutzung die sich auf Geräten und Oberflächen ablagert.

Das Aerosol kann sich beim Zahnarzt, den Zahnarzt-Assistenten und den Zahnpatienten absetzen und kontaminiert Kittel, Kleidung und Schuhe. Das Aerosol als Schwebestaub entsteht durch die Oberflächenbearbeitung, Verbrennung sowie Aufwirbelung und kann über längerer Zeit in der Luft verbleiben. Aerosolpartikel haben viele unterschiedliche Zusammensetzungen, was auch auf die Eigenschaften sowie auf die Herkunft der Partikel schliessen lässt. Beim Abnehmen der Maske kann Aerosol eingeatmet werden, denn das Aerosol lagert sich auch auf Geräten ab, wie auch in sehr kleinen Winkeln und kann durch die biologische Verschmutzung die Proliferation von Mikrobenstämmen verursachen. Das Vorhandensein von pathogenen Mikroorganismen im Aerosol erhöht das Risiko von Kreuzinfektionen zwischen dem Zahnarzt und den Zahnpatienten wie auch unter dem medizinischen Personal selbst. Beim Zahnarzt können Desinfektionssprays und Desinfektionstücher bei Aerosol auch unwirksam sein, wenn nicht alle winzige Ecken und Ritzen erreicht werden. Gesundheitsgefährdungen können in Zahnarztpraxen und Dentallabors durch den Schwebestaub entstehen, der sich frei in der Luft mit Partikeln aufhalten, wobei es sich hauptsächlich um Infektionskrankheiten durch die infektiöse Aerosolwolke aus Staub und Bakterien wie Staphylokokken, Streptokokken oder Viren wie die Hepatitisviren handelt.  


Bakterien im Mund

Bakterien im Mund können im Besonderen im Alter krank machen, denn durch die Bakterienvermehrung im Mund wird auch das Risiko für eine Erkrankung im Organismus erhöht, sodass die Zahnpflege und Mundpflege wie auch Zungenpflege eine wichtige Rolle spielt.

Die Abwehrkräfte werden mit zunehmendem Alter schwächer, sodass Bakterienvermehrungen im Mund besonders gefährlich sind und so können Bakterien in der Mundhöhle zu Herz-Kreislauferkrankungen führen. In der Mundhöhle entsteht vielfach durch den bakterielle Zungenbelag ein Mundgeruch, das ein unangenehm riechender Atemgeruch ist, der vom Zahnarzt meist als Halitosis bezeichnet wird. Den unangenehmen Geruch verströmen bestimmter Bakterien durch die Stoffwechselprodukte im Mund. Bei Mundgeruch haben sich meist anaerobe Bakterien im Rachenraum und Mundbereich angesiedelt die ohne Sauerstoff leben können, da die Bakterien in Zahnfleischtaschen, Zahnzwischenräumen und im hinteren Teil der Zunge in Ritzen ohne Sauerstoff leben können, so zwischen Füllungen und dem Zahnfleisch. Je mehr Bakterien im Mund vorhanden sind, umso mehr Bakterien entstehen durch die Ausscheidungen durch flüchtige Schwefelverbindungen, die den Atemgeruch nach fauliger Verwesung wie verfaulte Eier riechen lässt.

Die Schleimhaut vom Menschen wird Standardgemäss von verschiedenen Bakterien und Pilzen besiedelt, was im Mund kein Problem ist, sofern die Keime gegenseitig an einer übermässigen Vermehrung hindern.

Mund, Bakterien, Mikroorganismen, Anaerobier

Bakterien sind einzellige Mikroorganismen, die sich durch Zellteilung vermehren.

Bakterien im Mundraum

Bakterien wie auch Pilze die den Mundraum besiedeln sind kein Problem, wenn die Keime sich an einer übermässigen Vermehrung gegenseitig hindern und damit keinen Schaden anrichten können, denn Bakterien und Pilze im Mund dienen als Schutz vor anderen gefährlichen Keimen die eine grössere Gefahr darstellen und die auf Grund der flächendeckenden Besiedelung als "Standardkeime" keinen Platz auf Mundschleimhaut haben.

In der Mundhöhle vom Menschen befinden sich ca. 50 Milliarden Bakterien mit bis zu 700 verschiedene Bakterienarten, die vorwiegend auf der Zunge, den Zähnen und dem Zahnfleisch kleben. Da Bakterien sich bevorzugt von Zucker und Essensresten ernähren, die zwischen den Zähnen hängen, können sie sich eifrig vermehren, denn je mehr Eiweisse den Bakterien von eiweissreicher Nahrung aus Milchprodukten, Eier, Fleisch oder Fisch zur Verfügung stehen, umso rascher erfolgt die Bakterienvermehrung im Mund. Die gefährlichste Bakterien-Art sind die Streptokokken, die sich in den Zahnbelägen am wohlsten fühlen und sich hauptsächlich von Zucker auf der Zahnoberfläche ernähren, wodurch organische Säuren entstehen und den Zahnschmelz als Zahnbeschichtung bzw. Zahnschutzschicht auflösen können. Bakterien haben einen eigenen Stoffwechsel und sind auf Nährböden züchtbar, denn Bakterien sind von einer Zellmembran und einer starren Zellwand umgeben. Während die Zellmembran grosse Bedeutung für den Bakterienstoffwechsel hat, verleiht die Zellwand dem Bakterium seine Form und Stabilität.

Bakterien können eine schützende Kapsel haben

Einige Bakterien haben zusätzlich eine schützende Kapsel, denn das Erbmaterial liegt bei Bakterien im Gegensatz zu pflanzlichen oder tierischen Zellen nicht in einem Zellkern, sondern kettenförmig ohne Abgrenzung in der Zelle vor.

Viele Bakterien können sich aktiv mit Hilfe von Geisseln bzw. kleinen Fortsätzen fortbewegen. Einzelne Bakterienarten können widerstandsfähige Dauerformen (Sporen) gegen ungünstige Umweltbedingungen wie Kälte, Hitze oder Austrocknung bilden und sind nur sehr schwer durch Desinfektionsmassnahmen angreifbar. Bakterien vermehren sich durch Zellteilung die unter optimalen Bedingungen zwischen zwei Zellteilungen bei einigen Bakterienarten nur 20 Minuten beträgt, sodass es alle 20 Minuten zu einer Verdopplung der Anzahl Zellen kommen kann. Bakterien werden nach Grösse, Form, Beweglichkeit, Stoffwechseleigenschaften, Verhalten beim Anfärben mit Farbstoffen und Wachstumsverhalten auf künstlichen Nährböden eingeteilt.

Gestörte Mundflora durch anaerobe Fäulnisbakterien

Mundgeruch kann ein Zeichen für eine gestörte Mundflora sein, denn im Normalfall leben in der Mundhöhle beim "gesunden Mensch" aerobe Bakterien die auf Sauerstoff angewiesen sind und eine starke Vermehrung der anaeroben Fäulnisbakterien verhindern können.

Wenn ideale Lebensbedingungen für Bakterien im Mundraum und im Rachen vorhanden sind und das natürliche und gesunde Gleichgewicht der Mundflora zerstört ist, entwickelt sich durch die Fäulnisbakterien ein Mundgeruch, im Besonderen bei ungenügender Mundhygiene, so dass sich die aeroben Bakterien zurückziehen. Wer gegen Bakterien im Mund starke desinfizierende Mundspülungen verwendet, kann die unerwünschten Fäulnisbakterien abtöten, doch damit bringt man das Gleichgewicht der Mundflora durcheinander, denn die erwünschten aeroben Bakterien als Bestandteil einer gesunden Mundflora werden auch abgetötet. Nach der Absetzung von Mundspülungen werden Ansiedlungen von erwünschten Bakterien vielfach bereits im Keim erstickt, da sich die Fäulnisbakterien bei genügender Nahrung meist zuerst erholen, wenn die Essgewohnheit und evt. Mundpflege nicht verändert werden. Kariesauslösende Bakterien (Kariesbakterien) siedeln sich meist in den Nischen auf der Kaufläche und in den Zahnzwischenräumen sowie rund um die Zähne am Zahnfleischsaum (Zahnfleischverlauf) an, wo Bakterien sich ungestört entwickeln können, da sie an diesen Stellen nur schlecht zu entfernen sind. Wenn die Keime bis zum Zahnbein (Dentin) vordringen, entstehen Zahnlöcher die eine Entzündung vom Zahnmark (Zahnpulpa) mit heftigen Zahnschmerzen zur Folge haben kann. Die Kariesbildung wird durch Zucker und Süssigkeiten, Lebensmittel und Getränke wie auch Fruchtzucker und Milchzucker gefördert, da die Bakterien Kohlenhydrate in Säure umwandeln. Wenn durch Magensäure oder Säuren aus Obstsäften oder Früchten hinzukommen, kann  der Zahnschmelz zusätzlich angegriffen werden, was der Zahnarzt als Zahnerosion bezeichnet.

Bakterien unterscheidet man nach der Form:

Kugelförmige Bakterien (Kokken)
Stäbchenförmige Bakterien
Spiralförmige Bakterien (Spirochäten)

Nach dem Verhalten gegenüber Sauerstoff unterscheidet man:

Aerobe Bakterien benötigen Sauerstoff zum Leben, ohne Sauerstoff sterben sie ab.
Anaerobe Bakterien, sind Bakterien die mit Sauerstoff leben können brauchen ihn jedoch nicht.

Bei den anaeroben Bakterien gibt es Formen:

Obligate anaerobe Bakterien, die bei Kontakt mit Sauerstoff sofort absterben.
Fakultative anaerobe Bakterien, denen es egal ist ob sie mit Sauerstoff in Kontakt kommen oder nicht.

Beim Anfärben kann man verschiedene Bakterienarten  nach dem Verhalten unterscheiden.

Wichtigste Färbemethode für Bakterien ist die Gramfärbung, bei der sich die Bakterien abhängig vom Aufbau der Zellwand unterschiedlich anfärben lassen:

Grampositive Bakterien werden blau angefärbt und
Gramnegative Bakterien dagegen rot angefärbt.

Die häufigsten Bakterien Erkrankungen:

Karies
Furunkel (eitrige Entzündung vom Haarbalg)
Scharlach
Diphtherie
Keuchhusten
Tetanus
Tuberkulose
Typhus
Salmonellose
Syphilis (Lues)
Gonorrhö


Viren im Mund

Die Ursachen einer Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis) sind vielfältig und können Viren, Bakterien oder Pilze wie auch physikalische Irritationen, allergische oder toxische Reaktionen sein.

Im Volksmund wird für Viren im Mund meist der Begriff "Herpes" verwendet, wo es sich um zahlreiche Viren handeln kann, damit aber meist Herpes-simplex-Virus Typ I gemeint ist, der sich im Mund in der Mundschleimhaut, ausbreiten kann. Durch Essensreste können sich auch an alten und feuchten Zahnbürsten Pilze anhaften wie sich auch Pilze an Zahnprothesen festhalten können, so die Hefenpilze als Candidapilze (Candida Albicans), die sich zwischen Gaumen und Zahnprothese im Mund bei gleichmässiger feuchten Temperatur gut vermehren und entwickeln können, sodass es zu einer Prothesenstomatitis kommen kann. Bei Viren im Mund handelt es sich aber um Herpes, die hoch ansteckend sein kann, denn das Virus kann durch Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten oder beim Küssen durch direkten Kontakt übertragen werden.

Die Mehrzahl von Virus sind Viren, das infektiöse Partikel sind, die sich ausserhalb von Zellen verbreiten durch Übertragung, sich aber nur vermehren können innerhalb einer Wirtszelle.

Viren, Bakterien, Mund, Virenerkrankungen

Vieren haben keinen eigenen Stoffwechsel und können somit nicht wachsen und können sich nur in lebenden Zellen vermehren.

Viren sind kleine Zellen die lediglich aus einem Eiweissmantel (Kapsid), Nukleinsäuren die Erbinformationen enthalten und gegebenenfalls einer Hülle bestehen.

Viren dringen mit ihren Nukleinsäuren in die Zellen ein und verändern den normalen Zellstoffwechsel so, dass die Zelle neue Viren bildet, weshalb man Viren auch als Zellparasiten bezeichnet. Die betroffenen Zellen werden als Wirtszellen bezeichnet, die infolge der Virusinfektion im Normalfall zugrunde gehen. Vieren haben eine Grösse von nur 8 bis 800 nm (1nm "Nanometer" = 1'000’000 mm) und sind damit deutlich kleiner als Bakterien. Viren sind nur im Elektronenmikroskop sichtbar und enthalten immer nur eine Art von Nukleinsäuren (DNS oder RNS), sodass man DNS-Viren und RNS-Viren entsprechend voneinander unterscheidet.

DNS = Desoxyribonukleinsäure (DNA = desoxyribonucleicacid)

RNS = Ribonukleinsäure (engl. RNA = riboncleic acid)

Die häufigsten Virenerkrankungen:

Herpes simplex (Fiberbläschen)
Rhinitis (Schnupfen)
Influenza (Grippe)
Masern
Röteln
Windpocken
Gürtelrose (Zoster)
Mumps
Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Virushepatitis
AIDS

Vireninfektionen im Mund

Bei einem Krankheitsgefühl im Mund, wo man auch Fieber bekommen kann, wird von einer Virusinfektion gesprochen.

Bei Kindern wird von einer Virusinfektion gesprochen, wenn das Virus als typische Mundfäule zum ersten Mal aktiv wird. Sofern bei einer Virusinfektion Bläschen auf der Mundschleimhaut zu sehen sind, handelt es sich meist um eine Mundfäule, das eine schmerzhafte Infektionskrankheit ist, die beim ersten Kontakt mit dem Herpes-Virus auftreten kann, was meist in der Kindheit erfolgt, wo die Mundfäule meist durch Kinderärzte behandelt wird. Der Herpes-Virus auftreten kann auch in seltenen Fällen auch erst im Erwachsenenalter auftreten und diese schmerzhafte Infektionskrankheit auslösen. Die Ansteckung der Mundfäule erfolgt meist über den Speichel, wo sich Menschen infizierten können, wenn das gleiche Glas gleichzeitig benutzt wird wie auch durch körperlichen Kontakt. Die meisten Menschen tragen das Virus in sich ohne dass sie krank werden, den erst wenn andere Krankheiten vorhanden sind und das Immunsystem geschwächt ist, wird das Virus aktiv, wo dann Herpesbläschen an der Lippe oder im Mund auftreten. Als Aphthen werden einzelne Bläschen bezeichnet, wenn kein allgemeines Krankheitsgefühl vorhanden ist.

Infektionen im Mundbereich (Mundfäule)

Infektionen werden im Mundbereich beeinflusst  durch die Bakterienbesiedlung, durch mechanische Belastung, Essgewohnheiten, Mundpflege wie auch durch die Kariesbildung und unter Aphthen, worunter schmerzhafte, wiederkehrende Läsionen der Mundschleimhaut verstanden werden.

Eine Entzündung der Mundschleimhaut wird beim Zahnarzt als Stomatitis bezeichnet wie z.B. die Prothesenstomatitis, doch die Ursachen einer Stomatitis können sehr vielfältig sein, so kann sie infektiös durch Viren (Herpes), Bakterien oder Pilze ausgelöst werden, doch sind auch toxische oder allergische Reaktionen wie auch physikalische Irritationen als Folge von systemischen Erkrankungen möglich. Im Volksmund wird für eine Infektion im Mundbereich meist das Wort Herpes wie die Lippenherpes verwendet, wobei die Virusinfektion durch Herpes-simplex-Viren hervorgerufen werden, wofür als Erreger zwei verschiedene Virusspezies verantwortlich sein können, so das Herpes-simplex-Virus 1 (HSV-1) und das Herpes-simplex-Virus 2 (HSV-2). Die Mundfäule wird auch als aphthöse Stomatitis bezeichnet und ist eine Erkrankung der Mundschleimhaut und vom Zahnfleisch, die  durch das Herpes-Virus "Herpes simplex 1" ausgelöst wird und tritt als Erstinfektion meist bei Kindern zwischen 10 Monaten und 3 Jahren als Virus im Mund auf.

Herpesinfektion im Mundbereich

Beim Menschen kommen Herpes-simplex-Virus (HSV), Varizella-Zoster, Epstein-Barr, Zytomegalie als Herpes-Viren vor, wo hauptsächlich die Herpes-simplex-Viren in der Mundhöhle als typische Bläschen mit rotem Randsaum auf der Mundschleimhaut bekannt ist, das der Zahnarzt als Herpes-simplex-Virus Typ I bezeichnet.

Auslöser und Verlauf einer Herpes-Infektion bzw. Mundfäule (Stomatitis aphtosa) oder auch Lippenherpes ist sehr unterschiedlich, denn die Ursachen damit Herpesbläschen ausbrechen sind vielfältig und bei jedem Mensch unterschiedlich, denn der Körper kämpft dauerhaft gegen das DNA-Virus aus der Familie der Herpesviren an, schafft es aber nicht, den Virus zu verbannen, sodass dieser dauerhaft im Körper bleibt. Herpes ist mit den Herpesbläschen am Mund bzw. an den Lippen stark ansteckend, was während der Herpesinfektion im Mundbereich wegen der Ansteckungsgefahr bedeutet, wenn man den Partner nicht anstecken möchte, Küssen verboten. Viele Menschen sind bereits im Kindesalter mit dem Herpes-Virus Typ 1 infiziert und verlaufen in fast allen Fällen ohne Symptome. Die Symptome und Beschwerden der Herpesinfektion als Erkrankung kommt bei Kindern meist im zweiten bis achten Lebensjahr vor und kann mit hohem Fieber, starken Schluckbeschwerden und ausgeprägtem Mundgeruch einhergehen, wo dass Kinder die Nahrung verweigern. Um eine weitere Ausbreitung der Herpesinfektion, wo meist nur der Begriff "Herpes" gebraucht wird zu vermeiden, kann die Infektion auch als Erstinfektion durch Gabe von virushemmenden Mitteln und Desinfektionslösungen Wirkungsvoll sein, wie auch Kamillenlösungen, um die Bläschen in der Mundhöhle oder Lippen zu behandeln. Die Viren verbleiben aber im Körper, sodass nach einer Erstinfektion eine weitere Herpesinfektion bei geschwächtem Immunsystem immer wieder möglich ist.


Pilze im Mund

Pilzinfektionen im Mund werden im Normalfall durch den Hefepilz Candida albicans hervorgerufen der dann meist als Soor oder Candidose bezeichnet wird.

Pilzerkrankungen im Mund werden beim Zahnarzt als Mundsoor bezeichnet die meist im Kindesalter oder bei geschwächten Menschen nach einer Antibiotika-Therapie oder einer Strahlentherapie auftritt. Der Hefepilz "Candida albicans"  besiedelt als Erreger vielfach die Haut von Erwachsenen, wobei der Pilz dabei keine Krankheiten verursacht.

Mykosen sind Krankheiten, die von Pilzen im Mund verursacht werden, wobei die Pilze der Gattung Candida die häufigsten Erreger der Pilzinfektionen sind.

Pilze, Mund, Mykosen, Pilzinfektionen, Candida

Als Mykose wird eine parasitäre Infektionskrankheit vom lebenden Gewebe durch Pilze bezeichnet, wobei die Erreger Myzelpilze und Hefenpilze als einzellige Pilze sein können.

Pilzbefall im Mundraum

Nebst Bakterien besiedeln auch Pilze die Mundflora im Mund, denn Hefepilze (Candida albicans) überziehen die Mundschleimhaut und die Zunge.

Das Pilzgeflecht wird im gesunden Mund von der ansässigen Mundflora in Schach gehalten, doch wenn die Mundpflege nicht ausreichend ist, können auch Pilze an Prothesen und damit Druckstelle durch Prothesen entstehen, denn die Hefe kann rasch wachsen, sodass zusammen mit Speichel ein Mundsoor in der Mundhöhle entsteht, das ein klebriger und weisslicher Belag auf der Zunge wie auch auf der Wangenschleimhaut ist, der am Zahnfleisch und im Zahnbelag wie auch an Zahnprothesen anhaften kann und sich in der Mundhöhle wohl fühlt. Eine gute Zahnpflege wie auch Zungenpflege und Prothesenpflege sind darum wichtig, damit der Pilzbefall im Mundraum nicht überhand nehmen kann.

Pilzarten im Mund

Pilze im Mund haben wie die Pflanzen eine starre Zellwand, einen Zellkern und sind bewegungsunfähig.

Der Mundsoor wird meist durch die Pilzart "Candida albicans" verursacht, doch können Mundsoor auch weitere Candida-Arten verursachen. Im Gegensatz zu den Pflanzen sind Pilze nicht zur Fotosynthese fähig resp. sie können Licht nicht zum Aufbau energiereicher Verbindungen verwerten und sind ca. zehnmal grösser als Bakterien. Es gibt weit über 120'000 verschiedene Pilzarten, wovon aber nur ca. 100 Arten Krankheiten beim Menschen hervorrufen können. Als Mundsoor bezeichnet man die übermässige Besiedelung der Mundschleimhaut mit dem Hefepilz Candida albicansMundsoor durch Candida-Hefepilze können an unterschiedlichen Stellen im Körper auftreten, aber auch in Mund und Rachen Infektionen auslösen. Candidamykosen sind vom Hefepilz Candida albicans ausgelöste Pilzinfektionen, Candida albicans ist aber der wichtigste und häufigste Vertreter der Candida-Hefepilzfamilie (Candidapilze Hefepilze). Pilzerkrankungen werden als Mykosen bezeichnet und deuten beim Menschen häufig auf eine Abwehrschwäche hin. Zur Gattung Candida gehören sehr viele verschiedene Hefepilze die auch bei gesunden Menschen auf den Schleimhäuten im Mund und Rachen zu finden sind, im Besonderen Candida albicans. Während der Geburt oder im Säuglingsalter gelangt der Pilz auf und in den Körper, wo er sich als Bestandteil der Mundflora vermehrt und andere Mikroorganismen Begrenzen, sodass im Normalfall keine Beschwerden entstehen.

Pilzerkrankung im Mund

Zungenbrennen, Halsschmerzen und ein weisser Zungenbelag können Symptome für eine PilzerkrankungSoor“ im Mund sein.

Eine parasitäre Infektionskrankheit im lebenden Gewebe das durch Pilze im Mund besiedelt ist bezeichnet man als Mykose, wobei die Erreger Myzelpilze und Hefen beteiligt sein können. Bei Pilzinfektionen der Mundschleimhaut hat der Pilz Candida Albicans die grösste Bedeutung unter allen Pilzerregern, denn der Erreger gehört zur normalen Mundflora auf der Mundschleimhaut und ist bei den Menschen im Mund nachweisbar. Pilzinfektionen im Mund sind keine Seltenheit, wenn Candidamykosen als endogene Infektionen im Mund betrachtet werden, entstehen sie meist durch eine Störung vom natürlichen Gleichgewicht wegen einer Abwehrschwäche, denn Candida-Pilze gehören der natürlichen Mundflora beim Menschen in der Mundhöhle an. Die Infektion kann sich sehr unterschiedlich ausprägen und auch verschiedene Organe betreffen wozu die Haut, der Verdauungstrakt und Genitaltrakt sowie die Atemwege zählen.

Pilzinfektionen im Mund

Pilzinfektionen im Mund durch Candida albicans (Mundsoor) zeigen sich in weisslichen Belägen, Candida albicans kann aber allergische Krankheiten wie Nesselfieber auslösen, wozu dann Antimykotika als Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (Mykosen) eingesetzt wird.

Der häufigste Grund für Stomatitis ist eine Infektion im Mund, denn als Erreger für die Infektion kommen Pilze, Viren und Bakterien in Frage, da meist eine Grunderkrankung besteht, sodass das Immunsystem geschwächt ist und sich die Infektion ausbreiten konnte. Schlecht sitzende Prothesen als Zahnersatz oder scharfe Kanten können die Haut im Mund reizen und so kann eine Zahnprothese eine Prothesenstomatitis auslösen oder Geschwülste wachsen lassen. Der Mundraum und Rachenraum ist im gesunden Zustand durch die Mundflora dicht mit symbiotischen Bakterien besiedelt, die auf der Schleimhaut eine Schutzschicht bilden. Sofern die Mundflora gestört ist, kann es zu Entzündungen wie Aphthen (Aphthose), Mundfäule oder Soor kommen. Mundschleimhautentzündungen (Stomatitis - Symptome oder auch Prothesenstomatitis) verheilen beim nicht geschwächten Menschen bzw. ansonsten gesunden Mensch automatisch rasch von selbst, sodass eine antibiotische oder antivirale Therapie mit Tabletten vielfach nur bei schwerem Verlauf oder bei Pilzinfektionen ein Antimykotikum erforderlich ist, denn die meisten Antimykotika stören die Pilze bei der Bildung der Zellwände, töten die Pilze ab oder hemmen sie im Wachstum.

Mundsoor

Bei Mundsoor "orale Candidose" handelt es sich um eine Pilzinfektion der Mundschleimhaut, denn Soor ist eine Infektion der Mundschleimhaut, die durch Hefepilze, vielfach durch Candida albicans, verursacht wird, sodass Schluckbeschwerden und leichtes Fieber auf Mundsoor hinweisen können.

Kennzeichen der Pilzinfektion ist ein weisser Belag sowie auf der Wangenschleimhaut und auf der Zunge krümelige Auflagerungen, wobei auch Organe wie Speiseröhre, Magen-Darm-Trakt etc. betroffen sein können. Anzeichen von Mundsoor ist häufig ein gräulich-weisser Belag auf der Zunge, der zusammen mit einem brennenden Gefühl im Mundraum und Rachenraum auftreten kann, doch beim Versuch den weissen Belag abzulösen, kann es vielfach zu Blutungen kommen. Mundsoor (Mundpilz, Soormykose) ist eine Hefepilzinfektion der Mundschleimhaut und der Zunge, wobei es meist mit Zungenschmerzen beginnt und starke Schmerzen auf der Zunge beim Essen vorhanden sind. Jeder Mensch trägt Keime in sich, ohne dass es zum Ausbruch der Krankheit kommt, denn erst bei Mundtrockenheit mit ungenügendem Speichelfluss erleichtert es schädlichen Keimen, sich auszubreiten, und so haben meist Säuglinge mit Mundsoor zu kämpfen, denn im Erwachsenenalter spielen die Risikofaktoren wie Zahnprobleme, Mundtrockenheit, Abwehrschwäche und mitunter auch Kortisonhaltigen Medikamente eine Rolle. Die Infektion tritt häufig bei Babys auf, da ihre Hautbesiedelung mit gutartigen Keimen, die mit den Pilzen Konkurrenzieren noch nicht sehr gut ausgebildet ist. Oftmals ist der Soor nicht nur auf Mund und Rachen begrenzt, denn Pilze können auf andere Körperregionen übergreifen. Vor dem Auftreten von Mundsoor mit typischem Zungenbelag kündigt sich die Erkrankung meist durch mangelnde Trinkbereitschaft an. Wenn die Schleimhaut im Mund angegriffen und geschädigt ist, können schädliche Bakterien und Pilze auch zu Abszessen und Veränderungen im Mundraum wie an der Zunge oder am Mundboden führen. Der Befall von Bakterien, Viren oder Parasiten kann durch eine Fehlbildung der Mundschleimhaut entstehen und ähnliche Symptome wie ein Mundsoor mit weissen Flecken auf der Zunge hervorrufen. Hefepilze "Candida albicans" sind ein natürlicher Bestandteil der Mundflora, werden jedoch normalerweise von den Abwehrzellen im Mundraum und Rachenraum und von Mundbakterien (Bakterien) in Schach gehalten. Wenn das natürliche Gleichgewicht der Mundflora durcheinander gerät, vermehren sich die Pilze explosionsartig und führen zu einem dauerhaften weisslichen Belag auf der Mundschleimhaut oder der Zunge. Zu einem späteren Zeitpunkt entzünden sich die betroffenen Stellen und schmerzen.

Betroffene von Mundsoor

Mundsoor betrifft im Besonderen Säuglinge, ältere Menschen und Patienten mit einer Immunschwäche, denn Antibiotika und Kortisonpräparate begünstigen die Entstehung dieser Erkrankung.

Betroffene Menschen klagen bei Mundsoor über ein Brennen im Mund sowie über Schluckschmerzen und Halsschmerzen oder auch über Geschmacksstörungen und die Schleimhaut zeigt beim weichen Gaumen und bei der Zunge und der Rachenhinterwand weissliche bis gelbliche Beläge, wo das Gewebe um die weissen Flecken herum gerötet und entzündet ist. Viele Patienten klagen die Entstehung von Mundsoor (Candidose) nach einer Antibiotikabehandlung über Symptome von Mundbrennen und Halsschmerzen wie auch von Kortisonspray, Rachenspray und Asthmaspray.  Soor der Mundschleimhaut bzw. diese Pilze im Mund gehören zur normalen Mundflora, die im Rachen als Rachenflora bezeichnet werden, von Candidose wird jedoch erst gesprochen, wenn Symptome und Entzündungszeichen durch Abwehrschwäche vom Immunsystem hinzu kommen, denn bei einer Abwehrschwäche vom Immunsystem kann es zu einem überwuchern der Pilze kommen, so nach einer Strahlentherapie, wo der Pilzbefall der Mundschleimhaut sehr häufig auftritt. 

Entzündungen der Mundschleimhaut durch Mundsoor und Mundfäule

Als Risikofaktoren für Mundsoor, Mundfäule, Mundschleimhautentzündung gelten Mundtrockenheit, Zahnfleischentzündungen und wenn Zahnprothese schlecht sitzt sowie Verletzungen, Reizstoffe, Rauchen oder übermässiger Alkoholkonsum.

Auslöser der Mundschleimhautentzündung können Allergien sein, Verantwortlich für Entzündungen der Mundschleimhaut sind aber Pilze, Viren oder Bakterien, denn diese haben ein leichtes Spiel, wenn der Mund zu trocken ist oder die Mundschleimhaut bereits angegriffen ist wie durch eine Zahnfleischentzündung sowie durch eine schlecht sitzende Prothese, die dauernd kleine Verletzungen verursachen. Wenn das Immunsystem geschwächt ist durch Mangelerscheinungen, Aids, Unterernährung oder Diabetes-Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen wie Rheuma oder durch Krebs, Strahlentherapie und Chemotherapie, kommt es häufiger auch zu Infektionen im Mund.

Hefepilzerkrankung der Mundschleimhaut durch:

Reizungen durch Mundpflegemittel oder Nahrungsmittel, die nicht vertragen werden
Geschwächtes Immunsystem durch andere Erkrankungen oder Stress.
Nicht voll ausgebildetes Immunsystem bei Neugeborenen und Säuglingen
Mechanische Reizung durch Druckstellen von Zahnersatz wie Zahnprothesen (Prothesenstomatitis)
Druckstellen durch Zahnspangen oder wundes Zahnfleisch (falsches Zähneputzen)
Infektionen der Mundschleimhaut (Stomatitis) mit Stomatitis - Symptomen
Einsatz von Antibiotika, das zur Behandlung von bakteriellen Infektionen dient

Bei einer Candidose bzw. einer Candida-Infektion kommt es in oder auf dem menschlichen Körper, zu einer übermässigen Vermehrung von Hefepilzen der Gattung Candida und lokale Candidamykosen werden meist als Soor bezeichnet. Wenn sich Candida-Hefen übermässig vermehren, gelingt es den Pilzen im Mund meist, die Schleimhautbarriere zu durchbrechen und können so Symptome und Krankheitsbilder auslösen.

Die häufigsten Pilzerkrankungen:

Candidose (Soor / Pilzinfektion im Mund)
Tinea pedum (Fusspilz) 


Panorama-Röntgenbild Zähne

Das Röntgen in der Zahnmedizin ist ein Bildgebendes Verfahren beim Zahnarzt, wo der Röntgenstatus ist eine Röntgenologische Darstellung vom Oberkiefer und Unterkiefer mit den Zähnen ist.

Das Röntgen beim Zahnarzt ist ein wichtiges Diagnoseverfahren um Zahnschäden und Gewebeschäden im Verborgenen möglichst frühzeitig erkennen zu können, denn der Zahnarzt kann nur behandeln, was er sehen kann. Zur Erstellung der Diagnose und zur Planung von Zahnersatz und Zahnbehandlung ist ein Panorama-Röntgenbild in der Zahnmedizin ein wichtiges Dokument.

Ein Panorama Röntgenbild ergibt eine gute Übersicht über alle Bereiche der Kiefer und deren Zähne mit Zahnersatz, doch gibt es beim Zahnarzt viele unterschiedliche Röntgentechniken, so die einfache Bissflügelaufnahme als Röntgenbild, das Röntgenbild mit der Mundkamera bis zur computerunterstützten dreidimensionalen Schichtaufnahmen von Zähnen und Kiefer mit den verlaufenden Nervenbahnen und Blutgefässen, denn der "Digitale Volumentomograph" (DVT) fährt um den gesamten Kieferbereich herum, so dass dabei sehr viele Einzelaufnahmen anfertigt werden.

Panoramaröntgenbild Panoramaröntgen

Beim Zahnarzt gibt es unterschiedliche Röntgenverfahren, doch bei jedem angewendeten Röntgenverfahren gilt, so wenig wie möglich und nur so viel wie notwendig zu Röntgen, auch wenn die heute angewendeten Röntgenverfahren in der Zahnmedizin nur eine geringe Strahlenbelastung verursachen.

Röntgentechnik in der Zahnmedizin

Das Röntgen der Zähne ist beim Zahnarzt ein wenig belastendes Diagnoseverfahren zur frühzeitigen Erkennung von krankhaften Veränderungen, im Besonderen in den Bereichen der Zahnwurzel und Zahnzwischenräumen sowie dem Kieferknochen, wo eine Beurteilung nur durch das Röntgen möglich ist, da Zahnwurzeln und Kiefer vom Zahnfleisch bedeckt sind.

Beim Zahnarzt gibt es unterschiedlicher Aufnahmetechniken für Röntgenbilder, vom Einzelzahn-Röntgenbild bis zur computerunterstützten dreidimensionalen Schichtaufnahme aller Zähne mit dem Kiefer. Die unterschiedlichen Röntgentechniken können bei den Zahn-Röntgenaufnahmen dem Zahnarzt  helfen, vorhandene Zahnprobleme und Zahnfleischprobleme sowie deren Ursachen frühzeitig zu entdecken, so Weisheitszahn-Probleme mit verlagerten oder impaktierten Weisheitszähnen, Wurzelinfektionen, Kariöse Läsionen an Zähnen, Parodontitis (Parodontose), Zysten und Abszesse etc. Der Zahnarzt erstellt bei der Voruntersuchung vor der Zahnbehandlung einen Parodontalstatus (Zahnstatus), das eine klinisch und Röntgenologische Befunderhebung vom ganzen Zahnhalteapparat ist, kombiniert mit einer geplanten Therapie wie eine Wurzelkanalbehandlung, wo die röntgenologische Längenbestimmung eine zahnmedizinische Technik zur Bestimmung der Zahnlänge während einer Wurzelkanalbehandlung ist. Die 3D-Volumentomographie ist eine Röntgentechnik, die eine minimalinvasive Zahnimplantation ermöglicht, mit gleichzeitig gute Bildqualität für detaillierte Aufnahmen von einem einzelnen Zahn oder einer Zahnreihe sowie einem guten Schutz vor Röntgenstrahlen. Das 3D-Volumentomographie-System wird beim Zahnarzt meist als Volumentomographie oder auch als 3D–Tomogramm bei der 3D-Diagnostik bezeichnet, das sich hinsichtlich der Präzision für anspruchsvolle Aufgaben wie Wurzelbehandlungen mit Komplikationen und Zahnimplantate oder für zahnchirurgische Eingriffe, im Besonderen bei der Weisheitszahnentfernung oder einem Problemzahn sehr gut eignet. Für Zahnpatienten bedeutet die Volumentomographie einen guten Schutz vor der Strahlenbelastung und für den Zahnarzt für detaillierte Röntgenaufnahmen eine sehr gute Bildqualität von jedem einzelnen Zahn.

Volumentomographie

Durch die Präzision der 3D-Volumentomographie können anspruchsvolle Aufgaben wie Implantationen, Wurzelbehandlungen und zahnchirurgische Eingriffe nach dem Röntgen sofort und sehr sicher durchgeführt werden.

Was beim Zahnarzt ein herkömmliches Gerät für Röntgenaufnahmen war, wurde zum "Digitalen Volumentomograph" (DVT), das beim 3D-Röntgen um den Kopf herumfährt und dabei viele hochwertige Einzelaufnahmen von Zähnen und Zahnhalteapparat anfertigt.

Röntgensystem, 3D-Röntgen Volumentomographie

Eine schwierige Zahnbehandlung kann nach dem Röntgen direkt begonnen werden, denn die 3D-Volumentomographie erlaubt eine sichere Diagnosestellung und so durch das 3D-Volumentomographie-Systeme mit optimaler Bildqualität, die Anzahl der Zahnbehandlungs-Termine verringern kann.

Das Röntgensystem für die Erstellung dreidimensionaler Bilder beim Zahnarzt wird als Volumentomographie bezeichnet.

Die Dentale (Digitale) Volumentomographie (DVT) stellt eine Weiterentwicklung der Computertomographie (CT) dar, doch der Einsatz eines Digitalen Volumentomographen (DVT) mit den hochauflösenden 3D-Bildern vom menschlichen Schädel beschränkt sich nicht nur auf die Zahnmedizin, denn sie ist für alle Zahnspezialisten und Fachärzte wie den Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen oder auch für die Hals-Nasen-Ohrenärzte eine grosse Hilfe, da das 3D-Röntgen in der Aufnahmetechnik ein genaueres Röntgenbild ergibt, als die zweidimensionale Technik. Das Volumen vom Oberkiefer und Unterkiefer wird in nur 15 Sekunden aufgenommen, sodass die Strahlenbelastung nur ¼ eines CT beträgt. In den Volumentomographie-Aufnahmen sind alle Grunddaten als Implantat-Grundlage zur Implantat-Planung enthalten, womit auch das Implantat-Risiko klein gehalten werden kann bzw. der Implantat-Erfolg gross ist, da auch die notwendige Implantat-Anzahl vor der Implantat-Behandlung genauer bestimmt werden kann. Die Röntgentechnik ermöglicht es dem Zahnarzt, einen guten Zahnstatus vom Gebiss darzustellen, wo Zahnstein, fehlende Zähne, Zahnfüllungen, Kronen, und Zahnbrücken gut ersichtlich sind. Der Parodontalstatus (PA–Status) ist eine klinisch und Röntgenologische Befunderhebung vom gegenwärtigen Zustandsbild vom ganzen Zahngebiss. Auf der Grundlage von einer 3D-Röntgenaufnahme ergibt sich eine besser Beurteilung von Ablagerungen, Fakturen wie auch der Anatomie vom Wurzelkanal und Apex als Sinusverbindung beim Zahn. Die 3D-Visualisierung ermöglicht bei der Diagnostik dem Zahnarzt eine gute Vorbereitung für einen schonenden Eingriff in der Zahnchirurgie und Kieferchirurgie und gibt dem Zahnpatient mehr Sicherheit.

Röntgensystem für dreidimensionale Bilder

Die 3D-Volumentomographie-Systeme (DVT) eignen sich gegenüber herkömmlichen Computertomographen mit viel höherer Strahlenbelastung hinsichtlich der Präzision sehr gut für anspruchsvolle Aufgaben wie der Implantologie von Dentalimplantaten, Wurzelbehandlungen und zahnchirurgische Eingriffe.

Die 3D-Volumentomographie liefert Einzelaufnahmen am Computer, wo ein dreidimensionales hochauflösendes Bild vom Schädel errechnet wird, die dem Zahnarzt den Verlauf der Kiefernerven und Gesichtsnerven aufzeigt wie auch die Lagebeziehungen der Zähne zueinander sowie die Beschaffenheit vom Kieferknochen, wo der Zahnarzt auch Zahnerkrankungen und Kiefererkrankungen genau diagnostizieren kann. Beim Zahnarzt kann eine genaue Diagnostik und Beratung dank der 3D-Volumentomographie in einer Sitzung durchgeführt werden.

Bei der Volumentomographie DVT werden Röntgenbilder mit sehr kurzer Belichtungszeit erzeugt und somit weniger als ein Zehntel der herkömmlichen Strahlendosis erzeugt.

Volumentomographie beim Zahnarzt

Bei der Volumentomographie DVT wird ein Volumen (Kugel) in einem Durchlauf  direkt aufgenommen, im Gegensatz zur Computertomographie CT, wo in mehreren Durchläufen Scheiben vom Körper aufgenommen und anschliessend als Volumen zusammengesetzt werden.

Einsatzgebiete der 3D-Röntgen-Volumentomographie:

Verlagerte Weisheitszähne
Zahnanomalien
Beurteilung der Kiefer zueinander
Veränderungen vom Kieferknochen durch Erkrankung vom Zahnbett
Kieferorthopädische Diagnostik (Bisslage)
Veränderungen vom Kiefergelenk
Implantat-Planung
Implantat-Navigation

Die Röntgentechnik mit 3D Aufnahmen der Volumentomographie (DVT) finden vorwiegend in der Implantologie sowie bei der Entfernung von Weisheitszähnen und bei verlagerten Zähnen ihren Anwendungsbereich, denn in einer Aufnahme sind sämtliche Grunddaten enthalten, die über eine moderne Software aufbereitet werden können.

Qualität Zahnbehandlung

Qualität kann man nicht billig machen
aber Zahnersatz bezahlbar

 

Zahnarztpreise