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Zahnmedizin

Viren im Mund

Die Ursachen einer Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis) sind vielfältig und können Viren, Bakterien oder Pilze wie auch physikalische Irritationen, allergische oder toxische Reaktionen sein.

Im Volksmund wird für Viren im Mund meist der Begriff "Herpes" verwendet, wo es sich um zahlreiche Viren handeln kann, damit aber meist Herpes-simplex-Virus Typ I gemeint ist, der sich im Mund in der Mundschleimhaut, ausbreiten kann. Durch Essensreste können sich auch an alten und feuchten Zahnbürsten Pilze anhaften wie sich auch Pilze an Zahnprothesen festhalten können, so die Hefenpilze als Candidapilze (Candida Albicans), die sich zwischen Gaumen und Zahnprothese im Mund bei gleichmässiger feuchten Temperatur gut vermehren und entwickeln können, sodass es zu einer Prothesenstomatitis kommen kann. Bei Viren im Mund handelt es sich aber um Herpes, die hoch ansteckend sein kann, denn das Virus kann durch Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten oder beim Küssen durch direkten Kontakt übertragen werden.

Die Mehrzahl von Virus sind Viren, das infektiöse Partikel sind, die sich ausserhalb von Zellen verbreiten durch Übertragung, sich aber nur vermehren können innerhalb einer Wirtszelle.

Viren, Bakterien, Mund, Virenerkrankungen

Vieren haben keinen eigenen Stoffwechsel und können somit nicht wachsen und können sich nur in lebenden Zellen vermehren.

Viren sind kleine Zellen die lediglich aus einem Eiweissmantel (Kapsid), Nukleinsäuren die Erbinformationen enthalten und gegebenenfalls einer Hülle bestehen.

Viren dringen mit ihren Nukleinsäuren in die Zellen ein und verändern den normalen Zellstoffwechsel so, dass die Zelle neue Viren bildet, weshalb man Viren auch als Zellparasiten bezeichnet. Die betroffenen Zellen werden als Wirtszellen bezeichnet, die infolge der Virusinfektion im Normalfall zugrunde gehen. Vieren haben eine Grösse von nur 8 bis 800 nm (1nm "Nanometer" = 1'000’000 mm) und sind damit deutlich kleiner als Bakterien. Viren sind nur im Elektronenmikroskop sichtbar und enthalten immer nur eine Art von Nukleinsäuren (DNS oder RNS), sodass man DNS-Viren und RNS-Viren entsprechend voneinander unterscheidet.

DNS = Desoxyribonukleinsäure (DNA = desoxyribonucleicacid)

RNS = Ribonukleinsäure (engl. RNA = riboncleic acid)

Die häufigsten Virenerkrankungen:

Herpes simplex (Fiberbläschen)
Rhinitis (Schnupfen)
Influenza (Grippe)
Masern
Röteln
Windpocken
Gürtelrose (Zoster)
Mumps
Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Virushepatitis
AIDS

Vireninfektionen im Mund

Bei einem Krankheitsgefühl im Mund, wo man auch Fieber bekommen kann, wird von einer Virusinfektion gesprochen.

Bei Kindern wird von einer Virusinfektion gesprochen, wenn das Virus als typische Mundfäule zum ersten Mal aktiv wird. Sofern bei einer Virusinfektion Bläschen auf der Mundschleimhaut zu sehen sind, handelt es sich meist um eine Mundfäule, das eine schmerzhafte Infektionskrankheit ist, die beim ersten Kontakt mit dem Herpes-Virus auftreten kann, was meist in der Kindheit erfolgt, wo die Mundfäule meist durch Kinderärzte behandelt wird. Der Herpes-Virus auftreten kann auch in seltenen Fällen auch erst im Erwachsenenalter auftreten und diese schmerzhafte Infektionskrankheit auslösen. Die Ansteckung der Mundfäule erfolgt meist über den Speichel, wo sich Menschen infizierten können, wenn das gleiche Glas gleichzeitig benutzt wird wie auch durch körperlichen Kontakt. Die meisten Menschen tragen das Virus in sich ohne dass sie krank werden, den erst wenn andere Krankheiten vorhanden sind und das Immunsystem geschwächt ist, wird das Virus aktiv, wo dann Herpesbläschen an der Lippe oder im Mund auftreten. Als Aphthen werden einzelne Bläschen bezeichnet, wenn kein allgemeines Krankheitsgefühl vorhanden ist.

Infektionen im Mundbereich (Mundfäule)

Infektionen werden im Mundbereich beeinflusst  durch die Bakterienbesiedlung, durch mechanische Belastung, Essgewohnheiten, Mundpflege wie auch durch die Kariesbildung und unter Aphthen, worunter schmerzhafte, wiederkehrende Läsionen der Mundschleimhaut verstanden werden.

Eine Entzündung der Mundschleimhaut wird beim Zahnarzt als Stomatitis bezeichnet wie z.B. die Prothesenstomatitis, doch die Ursachen einer Stomatitis können sehr vielfältig sein, so kann sie infektiös durch Viren (Herpes), Bakterien oder Pilze ausgelöst werden, doch sind auch toxische oder allergische Reaktionen wie auch physikalische Irritationen als Folge von systemischen Erkrankungen möglich. Im Volksmund wird für eine Infektion im Mundbereich meist das Wort Herpes wie die Lippenherpes verwendet, wobei die Virusinfektion durch Herpes-simplex-Viren hervorgerufen werden, wofür als Erreger zwei verschiedene Virusspezies verantwortlich sein können, so das Herpes-simplex-Virus 1 (HSV-1) und das Herpes-simplex-Virus 2 (HSV-2). Die Mundfäule wird auch als aphthöse Stomatitis bezeichnet und ist eine Erkrankung der Mundschleimhaut und vom Zahnfleisch, die  durch das Herpes-Virus "Herpes simplex 1" ausgelöst wird und tritt als Erstinfektion meist bei Kindern zwischen 10 Monaten und 3 Jahren als Virus im Mund auf.

Herpesinfektion im Mundbereich

Beim Menschen kommen Herpes-simplex-Virus (HSV), Varizella-Zoster, Epstein-Barr, Zytomegalie als Herpes-Viren vor, wo hauptsächlich die Herpes-simplex-Viren in der Mundhöhle als typische Bläschen mit rotem Randsaum auf der Mundschleimhaut bekannt ist, das der Zahnarzt als Herpes-simplex-Virus Typ I bezeichnet.

Auslöser und Verlauf einer Herpes-Infektion bzw. Mundfäule (Stomatitis aphtosa) oder auch Lippenherpes ist sehr unterschiedlich, denn die Ursachen damit Herpesbläschen ausbrechen sind vielfältig und bei jedem Mensch unterschiedlich, denn der Körper kämpft dauerhaft gegen das DNA-Virus aus der Familie der Herpesviren an, schafft es aber nicht, den Virus zu verbannen, sodass dieser dauerhaft im Körper bleibt. Herpes ist mit den Herpesbläschen am Mund bzw. an den Lippen stark ansteckend, was während der Herpesinfektion im Mundbereich wegen der Ansteckungsgefahr bedeutet, wenn man den Partner nicht anstecken möchte, Küssen verboten. Viele Menschen sind bereits im Kindesalter mit dem Herpes-Virus Typ 1 infiziert und verlaufen in fast allen Fällen ohne Symptome. Die Symptome und Beschwerden der Herpesinfektion als Erkrankung kommt bei Kindern meist im zweiten bis achten Lebensjahr vor und kann mit hohem Fieber, starken Schluckbeschwerden und ausgeprägtem Mundgeruch einhergehen, wo dass Kinder die Nahrung verweigern. Um eine weitere Ausbreitung der Herpesinfektion, wo meist nur der Begriff "Herpes" gebraucht wird zu vermeiden, kann die Infektion auch als Erstinfektion durch Gabe von virushemmenden Mitteln und Desinfektionslösungen Wirkungsvoll sein, wie auch Kamillenlösungen, um die Bläschen in der Mundhöhle oder Lippen zu behandeln. Die Viren verbleiben aber im Körper, sodass nach einer Erstinfektion eine weitere Herpesinfektion bei geschwächtem Immunsystem immer wieder möglich ist.

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