Zahnspangen-Behandlung, Kieferorthopädie Deutschland

Kieferorthopädie

Brackets an Zahnspange

Eine Spangenbehandlung gibt es für jedes Alter. 

 Zahnspangen Kieferorthopädie Kinder Erwachsene

Kennzeichnend für ein Bracket ist die Vorrichtung für die Aufnahme von Bögen.

Zahnspange mit Brackets

Mit der Multibandapparatur, den Brackets, können schiefe, unregelmässige Zähne in jedem Alter korrigiert werden.

Zahnspangen gehören zum zahnärztlichen Spezialgebiet der Kieferorthopädie, denn die Feinregulation erfolgt meist mit einer festsitzenden Spange (Brackets). Die Kieferorthopädie wird meist mit Kindern in Zusammenhang gebracht, was sicher richtig ist, doch auch Erwachsene können ihre Zahnstellung durch Zahnspangen korrigieren lassen. Die Kieferorthopädie befasst sich mit der Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen und korrigiert diese mit Hilfe von Kieferorthopädische Apparaturen wie Monoblock und oder auch Headgear sowie Zahnspangen. Der Zahnpatient kann zwischen den unterschiedlichen Bracket-Systemen wählen, denn es gibt Metall-Brackets, unsichtbaren Kunststoff-Brackets und Keramikbrackets. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit man damit völlig normal sprechen und essen.

Zahnspange

Eine Zahnspange (Spange) ist eine zahnmedizinische Apparatur, mit der Kieferfehlstellungen und Zahnfehlstellungen im Mundbereich korrigiert werden.

Die Zahnspange kann die Zähne und den Kiefer gerade richten und sorgt dafür, dass die Zähne durch die Retentionsspange (Retainer) nicht wieder schief werden. Eine Zahnspangen-Behandlung ist in jedem Alter möglich. Die Spangen-Behandlung kann von jedem Kieferorthopäden durchgeführt werden. Die Zahnspangen-Behandlung wird gerne unter Ausnutzung der natürlichen Wachstumsschübe durchgeführt d.h. es ist das Alter der meisten Patienten zwischen 9 und 14 Jahren, Mädchen haben ihr pubertäres Wachstumsmaximum durchschnittlich zwei Jahre früher als Knaben. Eine Zahnspangen-Behandlung dauert durchschnittlich zwei bis vier Jahre, die Dauer und die Vorhersage vor Behandlungsbeginn ist abhängig von der Zahnfehlstellung und Kieferfehlstellung, der Art der Zahnspange und der Mitarbeit des Patienten. Daher ist das exakte Ende der Behandlung mit der Zahnspange nur in den wenigsten Fällen genau zu datieren. Zur Mitarbeit gehören das regelmässige Einhalten der Kontrolltermine, das Befolgen der Anweisungen des Kieferorthopäden, also die Einhaltung der Tragezeit und die Mundhygiene. In einigen Fällen ist eine Frühmassnahme sinnvoll, denn wird durch einen Kreuzbiss das Wachstum gehemmt oder fehlgeleitet, soll durch die kieferorthopädische Therapie wieder ein regelrechtes, harmonisches Wachstum ermöglicht werden. Auch bei extremer Unterkieferrücklage ist zur Verbesserung der Kaufunktion und Unfallprophylaxe eine frühzeitige Behandlung sinnvoll. Eine Frühmassnahme wird in der Regel zwischen dem 4. und 7. Lebensjahr begonnen und dauert in der Regel ein bis eineinhalb Jahre. Aber auch die kieferorthopädische Behandlung von erwachsenen Patienten jeglichen Alters bildet heute einen festen integrativen Bestandteil bei lebenslanger Gesunderhaltung von Zähnen und Kiefer unter zahnärztlicher Betreuung.

Durchsichtige Zahnspange

Die durchsichtige Zahnspange sieht aus wie eine Schiene für Zähneknirscher und soll Erwachsenen ohne hässliche Drähte, Bänder und Bügel zu einem perfekten Lächeln verhelfen.

Unsichtbare Zahnspangen Invisalign - System

Dank neuester Computertechnologie ist es möglich, eine unsichtbare, herausnehmbare, komfortable und metallfreie Zahnspange zu tragen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Zahnkorrekturen wird beim Invisalign-System die vollständige kieferorthopädische Behandlung exakt dreidimensional am Computer vorausgeplant. Man sieht vor Beginn der Behandlung der durchsichtigen Zahnspange, wie die Behandlung abläuft, wie lange es dauert und wie das Ergebnis mit der Spange für die Zähne sein wird. Der gesamte Behandlungsablauf wird in viele kleine Teilschritte zerlegt, ähnlich einem Trickfilm. Für jeden Teilschritt wird eine eigene Invisalign-Schiene produziert. Nach dem tragen der Invisalign-Schienen wandern die Zähne langsam in die gewünschte Position.

Zahnbogen

Die Zahnbogenformbeurteilung ist ein wichtiger Bestandteil der kieferorthopädischen Befunds-Erklärung.

Ein optimaler Zahnbogen hat beim Menschen mit der Zahnreihe eine U-Form. Wenn man bei einem optimalen Gebiss Brackets kleben würde und einen optimalen Drahtbogen verwendet, so wird sich der Drahtbogen nicht verbiegen. Wenn eine Zahnfehlstellung vorhanden ist, biegt sich der Bogen in Richtung der optimalen Form und drückt die Zähne in die gewünschte Richtung. Der Zahnbogen bzw. Alveolarbogen hat die Form einer Parabel mit dem Scheitelpunkt zwischen den Zähnen 11 und 21 im Oberkiefer, resp. 31 und 41 im Unterkiefer. Teile der Kieferknochen grenzen den Mundvorhof gegen die eigentliche Mundhöhle ab. Man unterscheidet den oberen und den unteren Zahnbogen, die beide Zähne tragen. Weil im normalen bzw. idealen Fall die Oberkieferzähne die Zähne im Unterkiefer zum Mundvorhof hin übergreifen, ist der Oberkieferzahnbogen grösser als der des Unterkiefers.

Spangen-Behandlung

Anfänglich einer Spangen-Behandlung, wenn die Fehlstellung noch gross ist, und der Drahtbogen noch stark von seiner idealen Form abweicht, werden elastische und weiche Drähte eingesetzt.

Damit die Rückstellkräfte des Drahtbogens nicht zu stark wirken, sind die Drähte zur Erhöhung der Elastizität aus mehreren verdrillten dünneren Drähten zusammengesetzt. Je weiter die Spangen-Behandlung fortschreitet, desto härtere und weniger elastische Drähte werden länger die Spangen-Behandlung dauert, desto stärkere und weniger elastische Drähte werden verwendet. Am Ende werden minimale Abweichungen mit einem harten Draht korrigiert, wenn die Zähne bzw. der Zahnbogen die optimale U-Form fast erreicht hat.

Feste Zahnspangen

Bei festsitzenden Zahnspangen werden Drähte verwendet die eine Form des idealen Zahnbogens haben.

Das wesentliche Element bei der festen Zahnspange ist der Drahtbogen mit der Elastizität, der verwendet wird um die Zähne in die richtige Position zu bringen.

Alle Zähne werden zuerst gründlich gereinigt wo dann die Brackets mit speziellen Klebstoffen direkt auf den Zahn aufgeklebt werden. Bei festsitzenden Zahnspangen werden Edelstahldrähte verwendet die eine Form des idealen Zahnbogens haben. Der Draht wird mit kleinen Gummiringen, also den O-Ringen die für Kinder auch farbig sein können oder der sehr feinen Drähten bzw. „Ligaturen“ am Bracket befestigt. Unter Ligatur (lat. ligare „binden“) versteht man in der Zahnheilkunde die Umschlingung zweier oder mehrerer benachbarter Zähne mit Draht. Der Drahtbogen des idealen Zahnbogens wird durch die Fehlstellung der Zähne etwas verformt und weicht von seiner ursprünglichen, idealen Form ab. Da die Edelstahldrähte sehr elastisch sind und ein hohes Rückstellmoment besitzen, versucht der Draht in seine ursprüngliche Form zurückzukehren. Die Kräfte die dabei entstehen werden über die Brackets auf den Zahn übertragen und bewegen diesen dann in die Richtung des optimalen Zahnbogens. Ein Zahn lässt sich durch die stabilen Verbindung von Bracket und Draht in alle beliebigen Richtungen bewegen. Dem Kieferorthopäden steht somit mit den festen Zahnspangen ein sehr mächtiges Werkzeug zur Verfügung. Mit den festen Zahnspangen lassen sich auch schwere und komplizierte Zahnfehlstellungen behandeln, denn wenn man auf einen Zahn ständige leichte Kraft ausübt, so weicht der Zahn in Richtung der Kraft zurück. Einfach ausgedrückt, wenn man von vorne auf einen Zahn drückt, so weicht er nach hinten aus. Die Kräfte werden bei festen Zahnspangen durch die Spangen, Drahtbögen, Federn und Gummis ausgeübt. Die Brackets haben dabei selbst keine bewegende Kraft und werden nur zur Auflage und Befestigung des Drahtbogens, der Federn und Gummis verwendet.

Vorteile der herausnehmbaren Zahnspange

Die herausnehmbare Zahnspange hat Vorteile in der schonenden Zahnbewegung, aber nur soweit, wie die Schraubenelemente aktiviert werden.

Die Kieferorthopädie bietet eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten bei Kieferfehlstellungen und Zahnfehlstellungen an. Früher wurden Zahnkorrekturen bei Kindern und Jugendlichen hauptsächlich mit herausnehmbaren Zahnspangen durchgeführt. Während bei festsitzenden Apparaturen vielfach zu Beginn der Behandlung häufiger unangenehmer Druck auf den Zähnen herrschen kann, ist die Behandlung mit herausnehmbaren Geräten praktisch schmerzfrei. Wenn das Kieferwachstum noch nicht abgeschlossen ist, kommen abnehmbare Systeme bzw. herausnehmbare Spangen in Betracht. Herausnehmbare Zahnspangen wie Aktivatoren, Bionatoren und Platten sind vorteilhaft bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen während des Wechsels vom Milchzahngebiss zum bleibenden Gebiss, wenn noch keine bleibenden Zähne entfernt werden müssen. Herausnehmbare Zahnspangen können bei Kindern eingesetzt werden, damit nicht unnötige Zeit vergeht, bis mit der kieferorthopädischen Behandlung begonnen wird. Oftmals können durch die das Kieferwachstum fördernde Therapie, spätere Zahnextraktionen vermieden werden. Vielfach beginnt der Kieferorthopäde die Zahnkorrektur mit einem herausnehmbaren Gerät und behandelt in einer zweiten Phase mit einer festsitzenden Spange weiter. Bei sehr starken Kieferfehlstellungen oder Zahnfehlstellungen und nach Abschluss der Wachstumsphase sind festsitzende Apparaturen wie z.B. Lingualtechnik oder Multibandtechnik und Kieferchirurgie in der Regel notwendig. Eine Ausnahme ist Invisalign, ein abnehmbares Behandlungssystem für Erwachsene. Eine Zahnspange sollte, wie auch Zähne täglich gereinigt werden.

Vorteile der herausnehmbaren Zahnspangen:

Herausnehmbare Zahnspangen sind kostengünstiger
 Die Reinigung der Zähne ist einfacher (Schäden wie Karies wird geringer)
 Frühbehandlung im Milchgebiss ist möglich
 Die herausnehmbare Zahnspange kann einfach gereinigt werden
 Lockerungen und Schäden am Zahnhalteapparat sind seltener
 Bei wichtigen Anlässen ist die Zahnspange herausnehmbar
 Geringere Verletzungsgefahr im Besonderen beim Sport

Ein herausnehmbare Retainer ist ein Zahn-Stabilisator und wird vielfach eingesetzt nach kleineren kieferorthopädischen Behandlungen durch eine feste Zahnspange mit dem Ziel, die Zähne in der neuen Zielposition zu stabilisieren. Durch den Retainer können sich Kieferknochen und die neue positionierten Zahnwurzeln besser an die neue Position durch Nachwachsen des Kieferknochens gewöhnen. Der herausnehmbare Retainer sieht optisch einer herausnehmbaren Zahnspange ähnlich, sollte aber 24 Std. pro Tag getragen werden.

Nachteile der herausnehmbaren Zahnspange

Die Behandlung mit einer herausnehmbaren Zahnspange dauert meist immer länger als mit einer festsitzenden Spange und ist stark abhängig davon wie konsequent sie verwendet wird.

Wenn sie nicht regelmässig getragen wird, kann der Kieferorthopäde die Behandlung abbrechen. Am Anfang der Zahnspangenbehandlung können Probleme mit dem Sprechen auftreten, da z.B. ein Aktivator einen eher mässigen Kunststoffkörper hat. Bei gravierender Fehlstellung oder bei einer kombinierten Kieferfehlstellung und Zahnfehlstellung ist diese Art der Spange meist nicht möglich, denn es können nicht alle Zahnbewegungen mit der herausnehmbaren Plattenapparatur durchgeführt werden. So ist die Achsengerechte Einstellung der Frontzähne mit Torquekontrolle nicht möglich und rotierte Seitenzähne lassen sich nicht korrigieren. Wenn die Zahnspange nicht sorgfältig aufbewahrt wird, kann sie beschädigt werden. Gegenüber der festen Zahnspange mit der Leidenstour ist die herausnehmbare Zahnspange ein entscheidender seelischer Komfort, aber gleichzeitig auch eine entscheidende Verantwortung für das regelmässige Tragen der Zahnspange, ohne die es in der Kieferorthopädie keinen Behandlungserfolg gibt.

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