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Alternativen zum Amalgam

Angeheizt Medienberichte über die Gesundheitsgefährdung durch Amalgam halten an und geben immer wieder Anlass zur Diskussion, über die Alternativen zum Amalgam.

Das plastische Füllungsmaterial Amalgam ist eine Metalllegierung, die in Verruf geraten ist wegen der Mischung mit Quecksilber, denn die quecksilberhaltigen Amalgamfüllungen gaben bereits 1830 erstmals Anlass zur Diskussion über die Alternativen zum Amalgam, denn bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde Kupferamalgam als Material für Zahnfüllungen verwendet. Bei der Auswahl an Füllungsmaterial für Zahnlöcher müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden, so die ästhetische Ansprüche, die Füllungslage und der allgemeine Gesundheitszustand sowie die Zahnarztkosten für den Zahnersatz bzw. den Zeitaufwand beim Legen einer Zahnfüllung.

Metallfreie Amalgam-Alternativen

Heute gibt es für Zahnfüllungen verschiedene metallfreie Alternativen zum Amalgam, doch sind nicht alle Alternativen so lange haltbar, denn Kunststoff-Füllungen müssen meist nach ca. 8 Jahren wieder ausgewechselt werden.

Doch gibt es nicht nur Komposites als zahnfarbene Kunststoffe, sondern auch weisse plastische Füllungsmaterialien Glasionomerzement oder Kompomere als modifizierte Kunststoffe für Zahnfüllungen im Seitenzahnbereich. Kunststofffüllungen die beim Zahnarzt meist als Kompositfüllungen bezeichnet werden, dienen im Frontzahnbereich und im Seitenzahnbereich der Zahnfarbenen Versorgung von kariösen Defekten. Als Alternativen zu den Amalgamfüllungen gibt es auch Inlays als Einlagefüllungen die im zahntechnischen Labor gefertigt werden. Neben Kunststoff können auch Keramik oder Gold als Alternativen zu Amalgam verarbeitet werden wie die Goldinlays und Keramikinlays die in das Zahnloch eingefügt werden, jedoch nicht wie Kunststoff und Amalgam zu den plastischen Füllstoffen gehören. Jedes Füllungsmaterial hat individuelle Vorteile oder auch Nachteile in der Beständigkeit, Körperverträglichkeit, Kaustabilität, Formstabilität, Karies-Risiko am Übergang zum Zahn (Randkaries) und natürlicher Zahnästhetik (zahnfarbene Optik), sei es Amalgam, Keramik, Gold oder Kunststoff (dentinadhäsive Komposite-füllungen).

Die Diskussion bezüglich Schädigung der Gesundheit und Auswirkungen in Zusammenhang mit dem Füllungsstoff Amalgam hat dazu geführt, dass die Zahnärzte Amalgamfüllungen nur noch in seltenen Fällen anwenden.

Amalgam, Alternativen, Ausleitung, Zahnfüllung

Alle Amalgam-Alternativen haben den Nachteil vom Zahnarztpreis, denn die Füllung mit Kunststoff, Keramik und Gold sind teuer, wobei beim Zahnersatz mit Gold der hohe Materialwert bei den Zahnarztkosten wegen der guten Zahnersatz-Qualität (Bio-Prothetik) eine wichtige Rolle spiel.

Alternative Zahnfüllung

Vielfach wird für die Zahnfüllung Komposit, im Volksmund Kunststoff oder Kompomer verwendet.

Kleine bis mittelgrosse Defekte können relativ gut und langlebig mit Komposit versorgt werden. Die Goldgussfüllungstechnik ist eine relativ alte Technik und stellt die beste Alternative für Amalgam dar. Diese Versorgungsart für grosse Defekte im Seitenzahnbereich ist eine gute Alternative Lösung zu Amalgam, wo die Ästhetik keine grosse Rolle spielt. Für grössere Defekte wird aber vielfach Keramik, im Volksmund Porzellan verwendet. Keramikrestaurationen bieten bezüglich Ästhetik und Passgenauigkeit Vorteile gegenüber Kompositfüllungen, gehört jedoch nicht zum Amalgam-Ersatzmaterial, denn Keramik kann im Mund des Patienten nicht verarbeitet werden. Keramikrestaurationen sind Computergefertigte Füllungen «Cerec», die mit Komposit eingeklebt werden. 

Kosten Zahnimplantate

Durch die Sanierung von Zahnruinen
stieg schon mancher Zahnarzt
in den Geldadel auf

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