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Amalgamvergiftung

Amalgam ist das für Zahnfüllungen in der Zahnmedizin weltweit am häufigsten eingesetzte Füllungsmaterial, wo die Wahrscheinlichkeit einer Amalgamvergiftung sehr klein ist, wie auch eine Amalgam-Allergie, die auf unter 0,01% der Bevölkerung geschätzt wird.

Wenn Vergiftungserscheinungen von einer Schwermetall-LegierungAmalgam“ ausgehen, dass ein Schwermetallgemisch ist, wird von einer Amalgamvergiftung gesprochen, was eine mögliche Folge vom Amalgamhaltigen Zahnfüllungen ist, denn Amalgamfüllungen enthalten Schwermetalle wie Silber, Zinn und Kupfer in Verbindung mit Quecksilber

Zahnärzte verwenden noch weiterhin für grosse Seitenzahnfüllungen gerne Silberamalgam, denn Silberamalgam ist kaudruckstabil, um im Seitenzahnbereich die Kauflächen zu ersetzen.

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Amalgam als Quecksilberverbindung kann für den Organismus schädlich sein, im Besonderen wenn galvanische Mundströme durch noch andere Metalle wie Gold im Mund fliessen, womit man von einer Mundbatterie spricht.

Eine Amalgamvergiftung zeigt sich nicht bei allen Menschen gleich, denn die Amalgamerkrankung bricht individuell am schwächsten Organsystem aus.

Die Amalgamerkrankung bricht vielfach bei Frauen und Männern im mittleren Alter aus. Besonders gefährdet für Amalgamvergiftung sind ungeborene Kinder, denn bis zu 50 % vom gespeicherten Quecksilber der Mutter geht auf den Fötus über.

Ursache für Amalgamvergiftung

Die Ursache einer Amalgamvergiftung ist schwierig zu beurteilen und eine Amalgamvergiftung ist immer nur dann gegeben, wenn Schwermetalle in den Körper gelangen können.

Für chronische Vergiftungen gibt es kein typisches Symptom, da es ist immer eine Kombination von Symptomen sind, sodass eine Amalgamvergiftung nur klar erkennbar ist, wenn nach einer Zahnfüllung mit Amalgam nach dem Zahnarztbesuch unmittelbar Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall auftreten und ein Zusammenhang mit der zahnärztlichen Behandlung hergestellt werden kann. Wenn galvanische Mundströme durch Amalgam und andere Metalle wie Gold im Mund in Zusammenhang mit Speichel fliessen kann, haben Amalgamfüllungen und andere Metalle die Tendenz, sich durch die Mundbatterie über eine längere Zeit hinweg zunehmend aufzulösen. Klar wird einem der galvanische Abbau von Metallen erst, wenn man in einem Wasser-Reservoir sehen kann, dass sich Chromstahlschrauben innert einem Jahr auflösen können, wenn sie mit normalem Stahl in Verbindung gebracht werden. Quecksilber allein ist schon giftig genug und kann mit den anderen Amalgam-Metallen potentiell durch die Kombination noch stärker wirken. Im Mund kann der Einfluss von Metallen auch durch andere Umwelteinflüsse wie durch eine allgemeine Hypersensibilität Begünstigt sein, sodass sich Symptome einer Amalgamvergiftung erst viele Jahre nach dem Einsetzen von Amalgamfüllungen zeigen. Zu schweren Vergiftungen kommt es aber nur sehr selten, da ein Grossteil vom Gift im Körper nicht aufgenommen wird, da es direkt ausgeschieden werden kann und der Organismus gesund bleibt, da er im Normalfall die Fähigkeit einer Selbstreinigung besitzt.

Amalgamvergiftung eine Frage der Menge

Die Amalgamvergiftung ist immer eine Frage der Menge an Schwermetallen, die in den Körper gelangen können.

Bei guter Gesundheit haben Menschen im Normalfall ein gutes Abwehrsystem gegen Schwermetalle wie Amalgame, sodass keine Amalgamvergiftung entstehen kann, denn bei einem intakten Abwehrsystem verträgt der Körper das Amalgam besser als wenn man kränklich ist. Der Körper beim Mensch kann täglich kleine Mengen an Metallen wie Amalgam verarbeiten, doch wie viel Gifte das der Mensch verträgt ist sehr unterschiedlich, denn Forscher haben festgestellt, dass im Gehirn immer Ansammlungen an Quecksilber vorhanden sind, bei Menschen die Amalgam-Plomben im Mund haben, über Folgeschäden bestehen jedoch keine Studien die aussagekräftig sind. Bei Vergiftungen durch Amalgam ist die Menge an Zahnfüllungen (Zahnplomben), Amalgamgrössen sowie Füllungs-Orte bei Abrasion und die Verschiedenheiten der Amalgame bzw. Amalgammischungen und anderen Legierungen im Mund ein wichtiger Faktor. Heute werden bei den Zahnärzten Fertigmischungen verwendet, die harmloser sind gegenüber der Amalgam-Selbstmischung für Zahnfüllungen wie sie früher verwendet wurden.

Symptome bei Amalgamvergiftungen

Bei der Amalgamvergiftung ist die Anfälligkeit gegenüber Infekten mit Halsentzündung, Reizhusten grippale Infekte usw. hoch, doch Krankheiten können nur teilweise einer Amalgamvergiftung zugeordnet werden.

Chronische Vergiftungen werden anfänglich kaum bemerkt und leichte Amalgamvergiftungen bleiben im Normalfall unbemerkt und vom Mensch kaum wahrgenommen, da sie sich sehr langsam erfolgen. Vergiftungen durch Amalgam werden meist erst erkannt, wenn akute Vergiftungen mit einer starken Allergie und ausgeprägten Symptomen vorhanden sind, da bei akuter Vergiftung der Übergang von der Gesundheit zur Krankheit abrupt erfolgt und auffällig ist.

Symptome bei Vergiftung durch Amalgam

Bei der Vergiftung durch Amalgam sind viele Beschwerden möglich, immer aber auf Betonung "mögliche Symptome".

Depressionen ohne Motiv, Stimmungsumbrüche, Angst, Menschenscheu
Dermatitis (Hautentzündung) Kopfhaut entzündet mit grossen Schuppen
Gelenkschmerzen, die verschiedentlich auftreten und verschwinden
Kopfschmerzen, Kopfdruck, Migräne, Zerschlagenheit ohne Motiv
Metallgeschmack im Mund, ein bitterer, schlechter Mundgeruch
Mangelnde Konzentrationsfähigkeit, schlechtes Erinnerungsvermögen
Energie zeitweise gelähmt, Verspannungen Kaumuskulatur, Gesichtsmuskeln
Gedächtnisstörungen, manchmal Mühe mit dem Kurzzeitgedächtnis
Müdigkeit ohne Motiv plötzlich auftretend, langsames Atmen (besonders Einatmung)
Dauernd ist die Gefahr von Reizhusten, verstopfte oder laufende Nase
Schlaflosigkeit, Schlafprobleme, Schwindel, Krämpfe in Beinen 
Herzstechen ohne körperliche Belastung und Schmerzen in der Herzregion
Muskelspannen, Nackensteifigkeit, Muskelschmerzen, Muskelzittern  
Zittern an Armen und Augenliedern, Sehstörungen, Augentränen 
Nervenstörung, Missempfindungen an Körper, kalte Hände und Füsse 
Polyneurotische Symptome, mehrfach nervliche Störungen
Sprachstörungen, Stottern evt. durch Amalgammetalle begünstigt
Wetterempfindlichkeit, hinderlich für eine freie Lebensentfaltung
Aufgedunstetes Gefühl an der Hand-Innenseiten (Ödeme)
Zungenerkrankungen, Fieberbläschen, Herpes, Zahnschmerzen, Zahnfleischbluten etc.
Hautrötungen (Erythem) an den Innenseiten der Hände und an Innenseiten der Oberarme
Haarausfall, durch eine Kombination von Amalgammetallen und vergifteten Lebensmitteln
Schwächegefühl, Schwindelgefühl, Schwitzen, Sehstörungen
Durchfälle, die von der Nervosität stammen können auch durch Amalgam-Metalle provoziert werden
Neuralgien, anfallartige Nervenschmerzen im Gesichts-Kieferbereich oder Kieferschmerzen
Geschwächtes Immunsystem, Infektionsanfälligkeit, Parodontose, Zahnfleischentzündungen 
Psychische Verhaltensänderung, Persönlichkeitsänderungen, Hypophyse beeinflusst und Enzymreaktionen blockiert

Amalgamvergiftung, eine vegetative Dystonie

Eine Amalgamvergiftung führt zu einem geschwächten Abwehrsystem und kann zu Allergien, Infektanfälligkeit sowie Appetitlosigkeit führen wie auch zu Wadenkrämpfen und Druckgefühlen.

Wenn die Beschwerden einer chronischen Vergiftung nicht mehr zu übersehen sind, stellt der Arzt meist die Diagnose vegetative Dystonie, das meist eine Verlegenheitsdiagnose ist, ohne dass eine Amalgamvergiftung hinterfragt wird. Eine vegetative Dystonie ist eine gesundheitliche Störung bzw. vegetative Dysfunktion bei der die vegetative Funktion durch die Erregungsleitung im vegetativen Nervensystem gestört ist. Auch wenn ein Gallenschaden oder Leberschaden vorhanden ist, wird das woher meist nicht hinterfragt, auch wenn viele Zahnprobleme mit Zahnplomben behoben wurden. Zahnfüllungen mit Amalgam ergeben normal keine Amalgamvergiftung, doch wenn andere Umweltgifte, schwere Krankheiten oder Operationen sowie Stress hinzukommen, kann der Körper die Amalgamgifte speichern. Als Vergiftung wird als Überdosis beschrieben, die von Altersgruppe und Vergiftungs-Ort abhängig ist und von einer chronischen Vergiftung wird bei lang andauernder Einwirkung von Giften gesprochen. Wenn zu einer leichten Amalgamvergiftung zusätzlich Schwermetalle in Esswaren hinzukommen, wie Quecksilber im Speisefisch, kann die Belastung zu hoch sein, denn die Quecksilberbelastung ist bei vielen Fischarten zu hoch, wodurch eine schleichende Vergiftung entstehen kann.

Amalgam (Amalgamvergiftung) wirkt vor allem toxisch auf:

das Nervensystem (Schmerzen, Depressionen, Lähmungen)
das Immunsystem (Infektanfälligkeit, Allergien, Pilze)
das Hormonsystem (Müdigkeit, Nervosität, Zyklusverschiebungen)
die Schleimhäute (Nebenhöhlenentzündungen, Colitis, Brennen im Mund)
das Bindegewebe und Stützgewebe (Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen)

Amalgamerkrankung kann in drei Gruppen unterteilt werden:

Amalgamerkrankung Stufe 1

Leute die eine Amalgamerkrankung haben und nicht eigentlich krank sind, jedoch gelegentlich unter Müdigkeitserscheinungen leiden.

Amalgamerkrankung Stufe 2

Leute die eine Amalgamerkrankung haben und gehäuft unter verschiedenen Symptomen wie Müdigkeit, Lichtscheu, Kopfschmerzen, Appetitstörungen und depressiven Verstimmungen leiden, jedoch ihrer Arbeit noch nachgehen können.

Amalgamerkrankung Stufe 3

Patienten die eine Amalgamerkrankung haben und deren Körper dekompensiert (Unausgeglichenheit) hat, die unter enormen Erschöpfungszuständen, Kopfschmerzen, Dämmerzuständen, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Atemproblemen, akuter und oder chronischer Hyperventilation, Gefühlsstörungen (Kribbeln in den Extremitäten), Muskelzittern, Krämpfen, Gehstörungen, Metallgeschmack im Mund, vegetativer Dysregulation, Sehstörungen, chronischen Durchfällen, Gewichtsverlust, Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen, Unruhe, Angstzuständen oder Sterbeängsten leiden.