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Allergie durch Amalgam

Weltweit gilt Amalgam in der Zahnmedizin als das Grundversorgungsmaterial für Zahnfüllungen, doch gibt es selten auch Amalgam-Allergien auf, im Besonderen tritt als Symptom die periorale Dermatitis (Mundrose) als Ekzeme auf, wo die Haut mit dem Mundspeichel in Kontakt kommt.

Ausweitung von Ekzem und Verschlechterung der Haut kann ein Symptom einer Amalgam-Allergie sein wie bei Neurodermitis oder Kontaktekzemen. Bei Amalgam-Allergien sind auch Symptome einer Nesselsucht (Urtikaria) möglich, wo nebst allergischen Symptomen auch Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, Zittern, Schwindel und Schlaflosigkeit durch das im Amalgam enthaltene Quecksilber möglich sind wie auch Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisschwund.

Dental-Amalgam gilt für Zahnfüllungen als das Material für die Grundversorgung in der Zahnmedizin, wo die Häufigkeit einer Amalgam-Allergie auf unter 0,01% der Bevölkerung geschätzt wird.

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Füllungsmaterialien sind generell nicht zu verwenden, wenn eine nachgewiesene Allergie gegen einen Bestandteil vom Material vorliegt, was auch für Amalgam gilt.

Amalgam und Schwangerschaft

Bei Schwangeren soll auf eine umfangreiche Füllungstherapie verzichtet werden, die über eine Notfallbehandlung bzw. Schmerzbehandlung hinausgeht. Die Schwangeren sollen möglichst keine Amalgamfüllungen gelegt und entfernt werden. Nach derzeitigem Wissenstand gibt es keinen Beleg, dass die Belastung der Mutter mit Quecksilber aus den Amalgamfüllungen gesundheitliche Schäden beim Ungeborenen verursacht. Alternativ zu Amalgam sind Glasionomere, Kompomere und Komposite möglich.

Nierenfunktionsstörung durch Amalgam

Quecksilber lagert sich unter anderem in den Nieren ab, was zu schweren Nierenfunktionsstörung führen kann, denn die Nieren sind das Hauptausscheidungsorgan für Quecksilber. Schwere Nierenfunktionsstörungen stellen eine Gegenanzeige für die Anwendung von Amalgam dar.

Amalgam für Kinder

Grundsätzlich können bei Kindern alle Füllungsmaterialien verwendet werden. Da eine Behandlung mit Amalgam zu einer Belastung des Organismus mit Quecksilber führen kann, sollte aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes sorgfältig geprüft werden, ob eine Amalgamtherapie notwendig ist. Dies hat unter Berücksichtigung einer möglichen Belastung durch andere Füllungsmaterialien zu erfolgen.

Gesundheitsgefährdung durch Amalgam

Amalgame sind Legierungen des Quecksilbers mit anderen Metallen zum Füllen von Zähnen. Als bewährtes Füllungsmaterial wegen seiner einzigartigen Eigenschaften, ist Amalgam aufgrund seines Quecksilberanteils in die Kritik geraten. Gesundheitlich relevante Risiken werden in den seit Jahrhunderten bekannten toxischen (giftigen) Wirkungen des Quecksilbers gesehen. Viele Zahnärzte nutzen deshalb Alternativen zu Amalgam wie Kunststofffüllungen Goldinlays oder Keramikinlays. Bei keinem Füllungsmaterial können Nebenwirkungen ausgeschlossen werden. Daher muss die Entscheidung für Füllungsmaterial im Einzelfall unter Berücksichtigung der individuellen Situation des Patienten gefällt werden.

Kostenvoranschlag Zahnbehandlung

Lassen Sie sich einen schriftlichen Kostenvoranschlag bei Ihrem Zahnarzt erstellen und erfragen dasselbe bei OPTI-DENT. Kostenvoranschläge können bei der Zahnsanierung verschiedene Varianten an Zahnersatz enthalten, so eine Luxusvariante und eine Minimalvariante. Damit Sie einen Kostenvergleich von den Zahnkliniken erhalten, wird nach den Zahnarzttarifen eine 1:1 Offerte erstellt.