Zahnfleischprobleme, Zahnfleisch blutet, Zahnfleischrückgang

Zahnfleisch (Gingiva)

Zahnfleisch (Gingiva)

Gesundes Zahnfleisch blutet nicht, ist straff und passt sich am Zahnhals an.

Bei der Zahnfleischerkrankung handelt es sich um eine Entzündung vom Zahnfleisch, die sich ausweiten kann auf den Kieferknochen und das die Zähne umgebende Stützgewebe.

Zahnfleisch Zahnfleischbluten Zahnfleischfarbe

Das Zahnfleisch (lat. Gingiva) ist das Deckgewebe bestehend aus dem mehrschichtigen Plattenepithel und ist ein Bestandteil vom Zahnhalteapparat.

Zahnfleisch und Zahnfleischfarbe

Das Zahnfleisch bedeckt die Zähne im Zahnhalsbereich inkl. Ränder vom Alveolarknochen.

Das Zahnfleisch ist das Deckgewebe vom Zahnbett bzw. die Zahnfleischüberdeckung vom Zahnhalteapparat ohne Unterhaut (Subkutis) und kann nicht nachgebildet werden, das Zahnfleisch ist aber auch nicht einfach verschiebbar. Das Zahnfleisch bildet eine Manschette um jeden Zahn und der Rand vom Zahnfleisch ist dabei in Richtung Zahnwurzel eingestülpt, so dass eine kleine Furche in die Tiefe entsteht. Voraussetzung für ein gesundes Zahnfleisch ist eine vollständige und optimale Entfernung aller Zahnbeläge durch den Zahnarzt, ansonsten Zahnfleischprobleme entstehen können. Gesundes Zahnfleisch hat eine blassrosa Farbe und füllt die Zahnzwischenräume aus. Bei gesunden parodontalen Verhältnissen beträgt die Sondierungstiefe beim Menschen nicht mehr als 2 mm. Erweiterungen der Zahnfleischfurche werden als Zahnfleischtasche oder Knochentasche bezeichnet. Die Furche zwischen Zahn und Zahnfleisch heisst Sulcus gingivae bzw. Zahnfleischfurche. Das dieser Furche zugewandte Epithel ist das innere Saumepithel. Dieses wird in das frei am Zahn gleitende Sulkusepithel und das durch Hemidesmosomen mit dem Wurzelzement verbundene Haftepithel unterteilt. Das dreiecksförmige Zahnfleisch zwischen den Zähnen wird als Interdentalpapille (Papilla interdentalis), die Grenzlinie zwischen dem Zahnfleisch und der verschieblich dunkelroten Mundschleimhaut (Mucosa) als Mukogingivallinie bezeichnet. Eine regelmässige Reinigung des Sulcus von bakteriellen Belägen und Speiseresten ist notwendig, um einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) vorzubeugen, die sich schnell unbemerkt in eine Parodontitis entwickeln kann. Subgingival bezeichnet den Raum unterhalb vom Zahnfleischsaum bzw. in der Zahnfleischtasche oder unter dem Zahnfleisch resp. unterhalb vom Zahnfleischsaum gelegen.

Das Zahnfleisch bedeckt den Kieferknochen und umschliesst den empfindlichen Zahnhals. 

Ein schönes Lächeln entsteht aus einem harmonischen Miteinander von Zähnen und Zahnfleisch und wird massgeblich durch die Zahn-Ästhetik und den Zahnfleischverlauf bestimmt.

Zahnfleisch, Gingiva, Zahnfleischfarbe, hellrosa  

Wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht, was Zahnfleischschwund bedeutet, kann dies eine Verschlechterung vom kosmetischen Gesamtbild (Gesichtsästhetik) bedeuten.

Zahnfleisch verbessern

Die Zahnfleischästhetik kann mikrochirurgisch verbessert werden, denn das Zahnfleisch als Deckgewebe vom Zahnbett ist als epitheliale Bestandteil vom Zahnhalteapparat wichtig.

Der Zahnfleisch-Ästhetik wie der Zahn-Ästhetik bzw. Bioästhetik wird immer mehr Bedeutung beigemessen, denn nur durch das harmonische Zusammenspiel zwischen Zähnen und Zahnfleisch entsteht ein schönes Lächeln. Beim Lachen wird ein grosser Teil vom Zahnfleisch sichtbar was als Zahnfleischlachen oder Gummy Smile bezeichnet wird. Zähne können beim Lachen zu klein wirken, wenn ein Ungleichgewicht zwischen Zahnfleisch und Oberlippe besteht, im Besonderen wenn Zähne mit zu viel Zahnfleisch umgeben sind. Unter Gingivoplastik versteht man bei der roten Ästhetik (Zahnfleisch), eine Korrektur vom Zahnfleisch (Zahnfleischaufbau), was das Zahnfleisch an den Zähnen verschönert wie auch Gingivectomie, das ein Entfernen von überschüssigem Zahnfleisch ist. Ein unharmonischer Verlauf vom Zahnfleisch kann durch Zahnfehlstellungen oder als Folge unzweckmässiger Behandlungen zustande kommen. Ein ungünstiges Aussehen vom Zahnfleisch bzw. Zahnfleischrand kann durch den Zahnarzt meist verändern werden. Eine so genannte Zahnfleischrezession das ein spaltförmiger Rückgang vom Zahnfleisch auf der Aussenseite vom Zahn ist, kann man durch plastische Chirurgie schliessen und damit die freiliegende Wurzeloberfläche wieder bedecken. Ein unharmonischer Zahnfleischverlauf im Bereich der oberen oder unteren Frontzähne kann bei der Restauration durch den Zahnarzt ästhetisch verändert und verschönert werden. Supragingival bedeutet oberhalb vom Zahnfleischsaum am Zahn gelegen und wird häufig im Zusammenhang mit Zahnsteinbildung gebraucht. 

Zahnfleischfarbe

Gesundes Zahnfleisch umschliesst den Zahn fest mit einem leichten Wellenprofil und weist eine hellrosa Farbe auf.

Gesundes Zahnfleisch ist das feste Fundament für starke Zähne, denn das Zahnfleisch bedeckt den Kieferknochen und sitzt, wie ein Kragen stramm und eng am Zahnhals an. Zahnfleischerkrankungen können in jedem Alter auftreten, meist aber häufiger bei Erwachsenen, wo man Erkrankungen und Hypersensibilität am Zahnfleischbluten und Zahnfleischschwund sowie an der Zahnfleischfarbe erkennen kann. Zudem sind bei Erkrankungen vom Zahnfleisch meist Zahnfleisch-Schmerzen durch Entzündungen und empfindliche Zahnhälse vorhanden. Ein sehr dünnes Zahnfleisch ist vielfach vererbt und damit ein empfindliches Zahnfleisch, sodass Zahnfleischschmerzen auch nur in gewissen Zeitabständen entstehen können.

Gesundes Zahnfleisch ist straff, von blass-rosa Farbe, hat eine leicht gestippelter Oberfläche wie die Haut einer Orange und blutet bei Berührung nicht.

Gesundes Zahnfleisch, Zahnfleischfarbe hellrosa 

Das Zahnfleisch sollte girlandenförmig den Zähnen anliegen und die Zahnwurzel vollständig bedecken sowie Zahnzwischenräume vollständig vom Zahnfleisch ausfüllen, blass rosa sein ohne gerötete Ränder und darf nicht bluten.

Gesundes Zahnfleisch

Gesundes starkes Zahnfleisch ist fest, rosa und weist ein harmonisches Wellenprofil auf und blutet nicht krankes entzündetes Zahnfleisch dagegen ist dunkelrot, weich und empfindlich und blutet vielfach bei der Zahnreinigung.

Die Zahngesundheit ist stark abhängig vom Zustand des Zahnfleischs, für gesundes Zahnfleisch sind aber auch gesunde Zähne wichtig, denn ist das Zahnfleisch Krank, kann es auch das Zahnbett und die Zähne anstecken oder umgekehrt. Zähne und Zahnfleisch bilden im Zahnbett eine Einheit, und so gibt es auch Zusammenhänge zwischen Zahnfleischstörungen und teilweisen empfindliche GesundheitsstörungenGesundes Zahnfleisch ist zartrosa und ungesundes Zahnfleisch ist oft dunkelrot, entzündet, angeschwollen und blutet (Zahnfleischbluten), sodass es zudem unangenehm riechen kann. Wenn eine Entzündung vom Zahnfleisch (Gingivitis) oder beim Zahnhalteapparat (Parodontitis) vorliegt, zieht sich das Zahnfleisch allmählich zurück, so dass die Zahnhälse freiliegen und schmerzempfindlich sind. Im Hinblick auf gesundes Zahnfleisch ist eine vollwertige Ernährung hilfreich, denn das Kauen fördert den Speichelfluss und Speichel hilft beim Reinigen vom Mundraum. Speichel schützt durch seine Inhaltsstoffe Zähne und Zahnfleisch und durch das Kauen werden auch die Säuren neutralisiert. Vollwertigen Nahrung und Pflanzenfasern helfen beim Kauen aktiv mit, die Zähne und das Zahnfleisch mit Mundspeichel zu reinigen, die Verdauung vorzubereiten, das Schlucken zu erleichtern und gleichzeitig das Zahnfleisch zu massieren.

Gesundes Zahnfleisch erkennen:

Gesundes Zahnfleisch ist rosa und nicht dunkelrot
 Gesundes Zahnfleisch blutet bei der Zahnpflege nicht
 Bei gesundem Zahnfleisch entstehen normal keine schmerzende Zahnhälse
 Gesundes Zahnfleisch kann nicht empfindlich oder geschwollen sein
 Sofern das Zahnfleisch gesund ist, wirken die Zähne nicht als länger 
Gesundes Zahnfleisch ist gegenüber dem Zahn nicht verschieblich
 Wenn Zahnfleisch gesund ist, tritt bei Zahnzwischenräumen kein Eiter aus 
Bei gesundem Zahnfleisch kann kein Mundgeruch aus dem Mundraum entstehen

Gesundes Zahnfleisch, ein Halt für Zähne

Für den Halt der Zähne ist gesundes Zahnfleisch wichtig.

Gesundes Zahnfleisch ist eine Voraussetzung für gesunde Zähne, denn wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht können die Zähne ausfallen, da ein gesundes Zahnfleisch den Zähnen Halt bietet. Wenn das Zahnfleisch sehr dünn, empfindlich und nicht mehr rosa ist, kann es sich um entzündliche Parodontitis handeln. Man sollte darum bei der Mundpflege nicht nur den Zähnen Aufmerksamkeit schenken, sondern auch dem Zahnfleisch wie auch der ganzen Mundhöhle, denn wo die Zähne im Kieferknochen versenkt sind, können sich unter dem Zahnfleisch Zahnfleischtaschen bilden, die für Bakterien im Mund eine Brutstätte sind. Der Begriff Mundgesundheit beinhaltet nicht nur schöne Zähne, sondern auch gesundes Zahnfleisch, und so gehört die Pflege vom Zahnfleisch zur täglichen Mundhygiene, indem man das Zahnfleisch massiert, was für die Durchblutung vom Zahnfleisch wichtig ist. Durch die Zahnfleischpflege bleibt das Zahnfleisch gesund und ist zart rosig bis an die Stelle, wo die Zahnhälse mit Zahnschmelz bedeckt sind. Um das Zahnfleisch zu pflegen bietet ein gründliches Zähneputzen mit geeigneten Zahnputztechniken durch kreisende Bewegungen die beste Möglichkeit.


Zahnfleisch schützt Zahnhals

Der beste Zahnhalsschutz ist das Zahnfleisch, das Zahnhals und Kieferknochen vor schädlichen Bakterien schützt. 

Gingiva ist das eng am Zahnhals anliegende Zahnfleisch das den Zahnhals mit der Zahnfleischüberdeckung vor schädlichen Bakterien im Mund schützt.

Gesundes Zahnfleisch Zahnhals schöne Zähne

Bei einem gesunden Gebiss ist der Zahnhals vom Zahnfleisch bedeckt, so dass Bakterien im Mund nicht bis zur Zahnwurzelspitze wandern können, was zu einer Zahnwurzelspitzenentzündung und damit einem Zahnausfall führen kann.

Zahnfleisch ist ein Zahnhals-Schutz

Das Zahnfleisch ist ein Zahnhalsschutz und schützt den empfindlichen Zahnhals sowie gleichzeitig den Zahnhalteapparat.

Das Zahnfleisch bedeckt den Kieferknochen und sitzt, wenn das Zahnfleisch gesund ist, wie ein Kragen stramm und eng am Zahnhals. Gesundes Zahnfleisch ist straff und von blass-rosa Farbe, hat eine leicht gestippelte Oberfläche (gestippelte Gingiva) wie die Haut einer Orange und darf bei Berührung nicht bluten. Das Zahnfleisch schützt Zahnhals und Kieferknochen sowie den unteren Teil vom Zahn vor schädlichen Bakterien, denn Bakterien können bis zur Zahnwurzelspitze vordringen, was zu Zahnausfall führen kann. Eine Zahnwurzelentzündung oder Zahnwurzelspitzenentzündung kann entstehen, wenn Zahnkaries durch den Zahnschmelz zum Zahnbein vordringt und den Zahnnerv, der sich in der Wurzelhöhle befindet reizt und schädigt. Bei der Wurzelhautentzündung entsteht beim Aufbiss ein heftiger Zahnschmerz und ein Gefühl, dass der Zahn „länger geworden“ sei. Das Zahnfleisch (Gingiva) bedeckt den Kieferknochen und umschliesst den Zahnhals bzw. es ist das dem Zahnhals anliegende Weichgewebe. Die Zahnzwischenräume werden vom Zahnfleisch mit der spitz zur zulaufenden Zahnfleischpapillen ausgefüllt. Normal findet man zwischen Zahn und Zahnfleisch nur eine kleine Furche was als Zahnfleischfurche bezeichnet wird. Das Zahnfleisch ist der epitheliale Bestandteil vom Zahnhalteapparat und besteht aus einem mehrschichtigen Plattenepithel, das nur wenige Hornschichten aufweist. Da eine Unterhaut (Subkutis) fehlt, ist das Zahnfleisch nicht verschiebbar und kann nicht nachgebildet werden. Die Subkutis wird auch Subkutangewebe bezeichnet und ist das unter der Haut liegende Gewebe, welches aus dem zwischen Bindegewebssepten liegendem Fettgewebe und den die Haut versorgenden Blutgefässen und Nerven besteht. Zahnfleischrezession ist ein lokaler Zahnfleischrückgang, wo freiliegende Zahnhälse, meist an einzelnen Zähnen ohne Zahnfleischentzündung vielfach bedingt durch Fehlbelastungen von den Zähnen ausgehend oder auch Verletzungen durch unsachgemässe Mundpflege. Gingivoplastik ist die "Operative Gestaltung" vom Zahnfleischrand und Gingival besagt, zum Zahnfleisch gehörend, das Zahnfleisch betreffend oder zum Zahnfleisch hin.

Zahnfleisch Gingiva

Das Zahnfleisch wird beim Zahnarzt vielfach als Gingiva bezeichnet und wird unterteilt in "freie Gingiva" und "befestigte Gingiva", denn die "freie Gingiva" umfasst immer auch die interdentalen Zahnfleischpapillen die vom Gingivalrand bis apikal zur "freien gingivalen Furche" reicht und in der Höhe der Schmelz–Zement-Grenze liegt.

Die Interdentalpapille ist das spitz zulaufende Zahnfleisch (Zahnfleischspitze) in den Zahnzwischenräumen

Zahnfleisch, Zahnfleischspitze,  Zahnfleischpapille

Bei stark zurückgezogenem Zahnfleisch erscheinen die Zähne durch den Zahnfleischverlauf zu lang und verhindern so ein schönes Lächeln.

Das Zahnfleisch reicht von der Mukogingivalgrenze bis zum Zahnhals, wo sie den Zahn ringförmig umschliesst.

Man unterscheidet die breite freie marginale Gingiva (beweglich) ca. 1.5 mm von der unterschiedlich breiten und unverschieblichen Gingiva propria, die auch als attached Gingiva bezeichnet wird. Zwischen den Zähnen befindet sich die interdentale Gingiva mit jeweils einer Zahnfleischpapille oral und vestibulär. Die gesunde Gingiva ist derb und hat eine blassrosa Farbe mit matt glänzender Oberfläche. Die Gingiva propria ist unverschieblich auf dem Alveolarknochen und Wurzelzement befestigt. Am Zahnfleischrand liegt die marginale Gingiva der Zahnoberfläche an. Den Epithelansatz zur Zahnoberfläche bildet dabei das ringförmig um den Zahnhals gelegene Saumepithel. Die Anheftung der Gingiva an der Zahnoberfläche durch Bindegewebsfasern und die Epithelzellen vom Saumepithel wird als Attachment bzw. Befestigung bezeichnet. Das Epithel ist ein Deckgewebe, das aus einer oder mehreren Schichten, fast lückenlos zusammengefügten Epithelzellen angeordnete ist und mit wenig Interzellularsubstanz besteht und keine Gefässe enthält. Zwischen Zahnoberfläche und marginaler Gingiva besteht beim Gesunden eine ca. 1mm tiefe Zahnfleischfurche (Sulkus). Kann mit einem Instrument tiefer sondiert werden, so liegt eine krankhafte Veränderung vor, wo der Zahnarzt von einer Zahnfleischtasche spricht. Unter der Schleimhaut befinden sich straffe Bindegewebsfasern in der Gingiva die das Zahnfleisch am Alveolarknochen (Alveolarfortsatz) sowie am Zahn befestigen, wodurch die Gingiva ihre Festigkeit erhält.

Marginales Zahnfleisch (freie bewegliche Gingiva) am Zahnfleischrand
Interdentales Zahnfleisch, Gingiva im Zahnzwischenraum
Unverschiebliches Zahnfleisch auf dem Alveolarknochen und Wurzelzement, Gingiva propria (attached Gingiva


Zahnfleischverlauf

Für einen unregelmässigen Zahnfleischverlauf gibt es verschiedene Ursachen, so kann dies eine Folge von früheren entzündlichen Erkrankungen sein wie auch durch einen Zahnunfall (Zahntrauma) oder einer Zahnfehlstellung.

Ein unharmonischer Verlauf vom Zahnfleisch (Zahnfleischsaum), Entzündungen oder Rückgang vom Zahnfleisch kann das Bild des Lächelns sehr stark beeinträchtigen wie Zahnverfärbungen, Zahnlücken oder defekte Zahnfüllungen.

Zahnfleisch, Zähne , Zahnfleischästhetik Zahnhals 

Bei prothetischen Behandlungen ist häufig die Korrektur von einem unregelmässigen Zahnfleischverlauf erforderlich. 

Ein schönes Lächeln wird massgeblich bestimmt durch die Zahn-Ästhetik und den Zahnfleischverlauf.

Der Zahnfleischverlauf ist für die Zahn-Ästhetik von grosser Bedeutung, denn das Zahnfleisch sollte girlandenförmig den Zähnen anliegen und die Zahnwurzel vollständig bedecken. Bei stark zurückgezogenem Zahnfleisch scheinen die Zähne zu lang und verhindern so ein schönes Lächeln. Der Übergang vom Zahn zum Zahnfleisch mit dem girlandenförmigen Verlauf bestimmt den ästhetischen Eindruck vom Lächeln sehr stark. 

Durch einen chirurgischen Eingriff kann der Verlauf vom Zahnfleisch korrigiert werden.

Zahnfleischverlauf, Verlauf Zahnfleisch, Zähne

Die Zahnfleischästhetik kann mikrochirurgisch verbessert werden, indem freiliegende Wurzeloberflächen plastisch gedeckt und der Zahnfleischverlauf optimiert werden.

Durch Transplantieren von lokalem Bindegewebe oder leichtem Umgestalten des Zahnfleischverlaufes lässt sich ein natürlicher Zahnfleischverlauf wieder herstellen.

Der Zahnfleischverlauf ist von zentraler Bedeutung für die Bioästhetik, denn bei stark zurückgezogenem Zahnfleisch durch die Zahnfleischrückbildung scheinen die Zähne viel zu lang und verhindern so die Gesichtsästhetik und ein schönes Lächeln. Ein unharmonischer Verlauf vom Zahnfleisch, eine Zahnfleischentzündung oder Zahnfleischrezession können das "Bild des Lächelns" ebenso beeinträchtigen wie defekte Zahnfüllungen, verfärbte Zähne (Zahnverfärbungen) oder Lücken zwischen den Frontzähnen.

Korrektur vom Zahnfleischverlauf

Neben der Abdeckung freiliegender Wurzeloberflächen können nach der Parodontalbehandlung auch abtragende Verfahren zum Einsatz kommen.

Durch chirurgische Eingriffe kann der Verlauf vom Zahnfleisch korrigiert werden. Osteoplastik ist eine Operation am Kieferknochen zur Wiederherstellung oder Verbesserung der Form durch Knochenumformung oder auch der Knochentransplantation. Abtragende Verfahren können die Korrektur vom Zahnfleisch betreffen, so die Gingivoplastik oder die Gingivektomie, denn Gingivoplastik ist die chirurgische Formung vom Zahnfleisch im Sinne einer Wiederherstellung natürlicher Formen.

Gingivektomie

Bei der Gingivektomie wird ein Teil vom Zahnfleisch bzw. der Gingiva entfernt, um Zahnfleischtaschen oder Pseudotaschen abzuflachen oder eine Gingivahyperplasie zu korrigieren.

Zusätzlich zur Gingivektomie kann die Korrektur vom zahntragenden Alveolarknochen (Ostektomie / Osteoplastik) erfolgen, denn Ostektomie ist die operative Entfernung von einem Knochenanteil zur Korrektur und zum Ausgleich. Osteoplastik ist die Bezeichnung für eine Korrektur am Kieferknochen was vielfach eine chirurgische Kronenverlängerung betreffen kann. Wenn ein Zahn für die Präparation einer Krone (Überkronung) zu kurz ist kann eine chirurgische Kronenverlängerung notwendig sein wie auch aus ästhetischen Gründen bei einem zu hohen Zahnfleischverlauf, wo man durch eine chirurgische Kronenverlängerung die Position vom Zahnfleischverlauf korrigieren kann. Plastische Eingriffe am Weichgewebe sind durch Facelift, der Straffung der Haut im Gesicht bekannt, eine Weichgewebsplastik, bei denen Knochen modelliert und rekonstruiert wird, nennt man Osteoplastik. Auch eine Knochenglättung oder Nivellierung einer scharfen Kante kann als Osteoplastik bezeichnet werden, auch wenn kein Kieferknochen aufgebaut werden muss. Eine Kombination von additiven und subtraktiven Verfahren kann notwendig sein, damit der Zahnarzt ein gutes ästhetisches Ergebnis vom Zahnfleischverlauf erzielen kann.


Zahnfleischerkrankungen

Für die Entstehung von Zahnfleischerkrankungen liegt der Hauptgrund bei der Ablagerung von bakteriellen Belägen.

Bei Zahnfleischerkrankungen handelt es sich um eine Entzündung vom Zahnfleisch, die sich auf den Kieferknochen und das Stützgewebe, das die Zähne umgibt, ausweiten kann.

Zahnfleischerkrankung, Zahnfleischschmerzen

Unter parodontalen Erkrankungen werden alle entzündlichen Erkrankungen vom Zahnhalteapparat (Parodontium) verstanden.

Zahnfleischerkrankungen beim Mensch

Zahnfleischerkrankungen gehören zu den Parodontopathien, das ein Sammelbegriff ist für alle entzündlichen Erkrankungen vom Zahnhalteapparat.

Zu Parodontopathien zählen krankhafte Prozesse in der Umgebung vom Zahn, so das Zahnfleisch und die bindegewebigen Fasern der Wurzelhaut sowie der Alveolarfortsatz. Im Volksmund versteht man unter ParodontopathieParodontose“, was jedoch nicht für alle Zahnbetterkrankungen korrekt ist, denn Parodontose ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen vom Zahnbett die nicht entzündlich sind. Je nach Ursache und Verlauf einer Zahnbetterkrankung unterscheidet man zwischen entzündlichen und nichtentzündlichen Zahnbetterkrankungen, wobei eine entzündliche Erkrankungen als Parodontitis bezeichnet wird (Parodont"itis"). Die Erkrankungen vom parodontalen Zahnhalteapparat werden als Parodontopathien bezeichnet, da diese Erkrankungen aufeinander oder direkt eine infektiöse und entzündliche Veränderungen darstellen, so meist in der Reihenfolge Plaque, Zahnstein, Gingivitis, Parodontitis.

Zahnfleischerkrankung und Zahnfleisch-Schmerzen

Das frühe Stadium einer Zahnfleischerkrankung wird als Gingivitis bezeichnet.

Die Parodontitis ist eine Entzündung vom Zahnfleisch (Gingiva) und vom Zahnhalteapparat ausgelöst durch Bakterien und wird volkstümlich Parodontose genannt, dass nebst Karies die häufigste Ursache für den Zahnverlust ist. Parodontitis sind aber entzündliche Vorgänge innerhalb vom Zahnhalteapparat. Die Gingivitis ist eine Entzündung vom Zahnfleisch aufgrund der Plaqueauflagerung am Zahnfleischsaum. In diesem Stadium der Zahnfleischerkrankung entstehen keine Zahnfleischschmerzen. Die Zahnfleischerkrankung ist durch Zahnfleischbluten bzw. eine Blutung am Zahn oder Zahnzwischenraum (Approximalflächen) gekennzeichnet. Bei einer Zahnfleischerkrankung ist meist lokal das Zahnfleisch geschwollen. Bei der Gingivitis ist in frühem Stadium nur selten eine Zahnfleischentzündung durch überstehende Zahnfüllungen oder als eine Nichtverträglichkeit (Allergie) von Zahnkronen oder Zahnbrücken zu beobachten. Im Anfangsstadium einer Zahnfleischerkrankung kann der Zahnarzt durch die lokale medikamentöse Behandlung, lokal ein Antibiotikum in den Zahnzwischenraum gespritzt werden. Bei guter Zahnpflege, Zahnprophylaxe und weiteren Mundspülungen kann diese Zahnfleischerkrankung im Mund rasch und effizient behandelt werden. Die ANUG ist eine Sonderform der akuten Gingivitis wo Bakterien sehr rasch ins Zahnfleisch eindringen und dauerhaft zerstören, denn ANUG beginnt schlagartig mit einer akuten Entzündung die Fieber auslöst und meist mit starkem Mundgeruch und starken ANUG-Schmerzen behaftet ist.

Entzündliche Zahnfleischerkrankungen

Zahnfleischerkrankungen zeigen sich als Entzündungen vom Zahnfleisch (Gingivitis) oder vom Kieferknochen (Parodontitis), was aber meist bekannt ist unter dem Ausdruck Parodontose, was eine degenerative Veränderung des Zahnhalteapparates ist.

Bei Zahnfleischerkrankungen kann zwischen Parodontose bzw. „nicht entzündliche Zahnfleischerkrankung“ und Parodontitis „entzündliche Zahnfleischerkrankungen“ unterschieden werden. Eine Zahnfleischerkrankung verläuft chronisch und schmerzfrei, sodass man lange Zeit davon nichts bemerkt. Anfänglich beginnt das Zahnfleisch wegen der chronischen Entzündung durch nicht entfernte Zahnbeläge an zu bluten. Erst mit der Zeit breitet sich die Entzündung im darunterliegenden Kieferknochen aus und zerstört diesen kontinuierlich, sodass eine Zahnfleischtasche entsteht. Unbehandelt führt eine Zahnfleischerkrankung zur Zahnlockerung und frühzeitigem ZahnverlustLokale Zahnfleischschmerzen entstehen bei der Zahnfleischerkrankung Parodontitis nicht, können aber auch aufgrund einer lokalen, örtlichen Verletzung durch Fremdkörper oder Verbrennungen durch heisse, scharfe Speisen oder Getränke entstehen. Oft ist das Zahnfleisch dann schon durch eine systemische Allgemeinerkrankung oder die chronische Einnahme von Medikamenten vorgeschädigt und bildet so keine effiziente Barriere mehr für den Schutz von Zahnfleischschmerzen. Bei Zahnfleischschmerzen kann normal durch eine lokale Behandlung mit Wundsalben oder Spülungen der Zahnfleischschmerz und die lokale Zahnfleischentzündung rasch behoben werden. 

Warnzeichen einer Zahnfleischerkrankung können sein:

Zahnfleischbluten
Dunkelrotes Zahnfleisch mit evtl. auch bläulicher Verfärbung
Schwellungen vom Zahnfleisch
Zahnstein oder übermässiger Zahnbelag
Mundgeruch
Zahnfleischrückgang bzw. Zahnfleischrückbildung
Lockerung der Zähne
Berührungsempfindlichkeit und Schmerzempfindlichkeit vom Zahnfleisch

Parodontalerkrankungen

Bei Parodontalerkrankungen können alle Veränderungen des Parodontium unterteilt werden in Gingivale Erkrankungen, die allein die Schleimhaut betreffen oder in Parodontale Erkrankungen wo auch die auch die restlichen Strukturen betroffen sind.

Bei Parodontalerkrankungen werden meist die entzündlichen Prozesse von den nicht entzündlichen Prozessen unterschieden, doch können Erkrankungen auch ineinander übergehen, da diese enge physiologische Zusammenhänge haben. Parodontale Erkrankungen können in all den verschiedenen Altersstufen und in verschiedenen Schweregraden auftreten. Anzeichen für eine Parodontalerkrankung können Zahnfleischbluten, Entzündetes Zahnfleisch, geschwollenes Zahnfleisch, Zahnfleischtaschen, Zahnfleischrückgang, wacklige Zähne oder auch Mundgeruch sein. Unter Parodontopathien versteht man eine durch Bakterien hervorgerufene entzündliche Veränderung des Gewebes um den Zahn wie die Zahnfleischerkrankung, besonders aber die Kieferknochenerkrankung. Bei der Erkrankung vom Zahnbett handelt es sich um eine Parodontopathie entgegen dem allgemein gebräuchlichen Begriff „Parodontose“. Bei den Parodontopathien handelt es sich um krankhafte Prozesse in der Umgebung vom Zahn bzw. im Parodontium wozu das Zahnfleisch, die bindegewebigen Fasern der Wurzelhaut und der Alveolarknochen zählen. Je nach Ursache und Verlauf der Erkrankung unterscheidet der Zahnarzt zwischen entzündlichen und nichtentzündlichen Zahnbetterkrankungen. In der medizinischen Terminologie werden entzündliche Erkrankungen mit der Wortendung -itis charakterisiert und die auf Abbauprozessen und Schwundprozessen beruhen Erkrankungen mit der Wortendung -ost.


Gingivitis

Beim Zahnarzt wir eine Zahnfleisch-Entzündung vielfach als Gingivitis bezeichnet.

Gingivitis ist eine bakteriell verursachte Entzündung, meist am Rande vom Zahnfleisch (Gingiva), wo das Zahnfleisch bluten kann. 

Gingivitis, Zahnfleischentzündung, Zahnfleisch

Mit dem Begriff "Gingivitis" kann eine akute oder chronische Entzündung vom Zahnfleisch, der Gingiva, bezeichnet werden, tieferliegende Strukturen vom Zahnhalteapparat sind von der Gingivitis aber noch nicht betroffen.

Die Gingivitis umschreibt eine Entzündung vom Zahnfleisch.

Gingivitis ist eine oberflächliche Entzündung vom Zahnfleischsaum, verursacht durch Bakterien im Mund. Bei der Gingivitis wie auch Parodontitis können Giftstoffe der Bakterien in das Bindegewebe vom Zahnfleisch eindringen und Entzündungen und damit Rötungen und Schwellungen verursachen. Bei der Gingivitis kommt es zu gerötetem und geschwollenem Zahnfleisch welches druckempfindlich ist und zu Blutungen neigt. Schmerzen sind bei der Gingivitis eher selten, die Gingivitis kann aber durch andere Faktoren verstärkt werden. Als Erreger für Gingivitis kommen alle in der Mundflora vorkommenden Bakterien in Betracht, wo unterschieden wird zwischen einer akuten und einer chronischen Form. Durch vermehrte Entzündungsintensität kann eine Zahnfleischtasche entstehen, sodass das knöcherne Zahnfach abgebaut wird, womit die die Zahnwurzeln sichtbar werden und sich die Zähne lockern (Wackelzähne), die mit der Zeit auszufallen können, was zu Zahnverlust mit einer Zahnlücke führt.

Symptome der Gingivitis:

Rötung
Blutung nach Berührung (Sondierung)
 Schwellungen (Wassersucht)
Geschwüriger Zerfall (Ulzeration)

Gingivitis akut oder chronisch

Gingivitis ist eine akute oder chronische Entzündung vom Zahnfleisch (Gingiva), die mit Plaque (Zahnbelag) in Verbindung steht.

Akute Gingivitis bedeutet, akute Entzündung der Gingiva mit Rötung, Schwellung sowie Absonderung eiweissreicher Flüssigkeiten vom entzündlichen Prozess bzw. Exsudation. Auch eine chronische Gingivitis verursacht meist keine Zahnfleischschmerzen. Als Erreger für die chronische Gingivitis kommen alle in der Mundflora vorkommenden Bakterien, im Besonderen Kariesbakterien in Betracht, denn unter Mundflora versteht man die Gesamtheit der Kleinstlebewesen, die Mundschleimhäute und Zahnoberflächen besiedeln. Eine chronische Gingivitis kann aber in eine Parodontitis übergehen oder bei einer bestehenden Parodontitis den Verlauf beschleunigen.

Ursache für eine akute Gingivitis können mechanische oder thermische Verletzungen und oder aber auch verkalkte Zahnbeläge bzw. bakterielle Zahnbeläge sein.

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Sofern bakterielle Beläge die Ursache sind und langfristig bestehen bleiben, geht die akute Gingivitis innerhalb weniger Tage in eine chronische Gingivitis über.

Zahnfleischentzündung Gingivitis

Wird eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) nicht behandelt, geht die Entzündung auf den Kieferknochen über was als Parodontitis bezeichnet wird.

Gingivitis als Parodontal-Erkrankung wird ausgelöst durch eine bakterielle Mischinfektion, wo ein Biofilmbakterielle Plaque“ als klebriger Zahnbelag entsteht, der Bestandteile von Speichel, Stoffwechselprodukte von Bakterien und Nahrungsresten sowie Mikroorganismen enthält, das eine Voraussetzung für die Entstehung der Erkrankungen von Zahn und Zahnfleisch ist. Bei der Gingivitis handelt es sich um eine häufig auftretende Entzündung, die vielfach harmlos ist, doch das Zahnfleisch ist leicht entzündet und kann rot oder geschwollen sein, sodass es beim Zähneputzen bluten kann. Gingivitis wird meist nicht als eine einzelne Erkrankung verstanden, denn es ist der Anfang der Parodontal-Erkrankungen und nur ein Spektrum von Erkrankungen, denn diese gingivalen Erkrankungen repräsentieren das Ergebnis verschiedener pathologischer Prozesse im Bereich vom Zahnfleisch. Die Parodontitis führt zu einem langsamen Abbau vom Zahnbett bzw. Zahnhalteapparat. Ursachen der Zahnfleischentzündung können neben der Plaquebildung auch virale Einflüsse sein. Vitamin-C-Mangel, Pilze oder mechanische Verletzungen von aussen können zu Gingivitis führen. Zu unterscheiden sind gingivale Erkrankungen, die unabhängig von Plaque entstehen, denn alle Formen der gingivalen Erkrankung stellen eine Unterform der Parodontalerkrankungen dar.

Chronische Gingivitis 

Eine chronische Gingivitis kann in eine Parodontitis übergehen, oder bei einer bestehenden Parodontitis den Verlauf beschleunigen.

Gingivitis ist oft mit Mundgeruch verbunden und es erfolgt noch keinen Knochenabbau oder Lockerung der Zähne. Gingivitis kann mechanisch (Zahnstein), infektiös (bakteriell, Plaquebakterien), toxisch (Schwermetallvergiftung) oder hormonell (Schwangerschaftsgingivitis) bedingt sein und kann auch als Begleiterkrankung einer Allgemeinerkrankung wie Diabetes mellitus oder AIDS in Erscheinung treten.

Auslöser der Zahnfleischentzündung ist in der Regel eine vernachlässigte Zahnpflege und Mundpflege, sowie Erkältungskrankheiten, bei denen es zur Schwellung, Rötung und Blutung vom Zahnfleisch kommt.

Chronische Gingivitis, Zahnfleischentzündung 

Eine Gingivitis ist eine Zahnfleischentzündung, welche durch Stoffwechselprodukte von Plaque-Bakterien verursacht wird.

Wichtigstes Merkmal der Gingivitis ist gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch, übler Mundgeruch und Mundgeschmack und Zahnfleischbluten, welches bei mechanischer Reizung bei der Zahnpflege rasch ausgelöst wird.

Damit die Entzündung vom Zahnfleisch ausheilen kann, müssen alle bakteriellen Beläge möglichst vollständig beseitigt werden. Bleibt die Entzündung einer Gingivitis unbehandelt, kann sich daraus eine Parodontitis entwickeln, was im schlechtesten Fall Zahnverlust zur Folge hat. Durch regelmässige Zahnprophylaxe und sorgfältige Zahnpflege kann man einer Gingivitis wirksam vorbeugen. Mundspüllösungen unterstützen die Bekämpfung von Entzündungsprozessen, indem diese vorhandene bakterielle Beläge inaktivieren und die Neubildung von Belägen hemmen. Bei einer Entzündung vom Zahnfleisch handelt es sich um eine Zahnfleischerkrankung, die sich auf den Kieferknochen und das Stützgewebe, das die Zähne umgibt, ausweiten kann, was als Parodontopathie oder Parodontalerkrankung bezeichnet wird braucht es eine Parodontalbehandlung. Unter dem Ausdruck Parodontopathie versteht man Erkrankungen vom Zahnhalteapparat bzw. Zahnbett / Parodontium. Das Parodontium ist jener Teil, der den Zahn umgibt und ihn im Knochenfach, also in der Alveole hält. Eine Sonderform der akuten Gingivitis ist die ANUG, wo Bakterien rasch in das Gewebe vordringen.


Zahnfleischbluten

Zahnfleischbluten ist ein Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung.

Für Zahnfleischbluten ist eine Entzündung vom Zahnfleisch (Gingivitis) oder Zahnhalteapparat (Parodontitis) die häufigste Ursache, denn Zahnfleischbluten ist meist das Resultat einer entzündlichen Erkrankung der Gingiva (Zahnfleisch).

Zahnfleischbluten, Bluten von Zahnfleisch, Zahn

Wenn man Zahnfleischbluten bemerkt oder das Zahnfleisch beim Zähneputzen schmerzt, sollte man den Zahnarzt aufsuchen. 

Das Zahnfleisch blutet entweder durch chemische, hormonelle, bakterielle oder mechanische Reize.

Blutendes Zahnfleisch ist ein Anzeichen sowie ein Alarmsignal, dass mit dem Zahnfleisch oder gleichzeitig mit den Zähnen etwas nicht in Ordnung ist. Dasselbe gilt bei Zahnschmerzen, denn Zähne senden durch den gereizten Zahnnerv immer ein Alarmsignal aus. Wiederholtes Zahnfleischbluten deutet auf eine Zahnerkrankung hin und ist ein Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Zahnfleischbluten wird meistens bei der Zahnreinigung bemerkt und ist im Normalfall nicht schmerzhaft. Bei einer akuten Zahnfleischentzündung ist das Zahnfleisch gerötet, weich, angeschwollen und druckempfindlich, so dass das Kauen erschwert ist. Die Zahnfleischentzündung kann mit der Bildung von Eiter und einem schlechten Mundgeruch einhergehen, denn kranke Zähne verursachen oft bei Menschen und Tieren auch Mundgeruch.

Ursachen von Zahnfleischbluten

Bei Zahnfleischbluten ist die Ursache normalerweise eine entzündliche Erkrankung vom Zahnfleisch (Gingiva).

Blutet ein nicht geschwollenes Zahnfleisch das blass ist, so ist die Ursache nicht entzündlich bedingt, denn ein gesundes Zahnfleisch ist im Gegensatz dazu blass rosafarben. Wenn das Zahnfleischbluten als Ursache entzündlich bedingt ist, so ist das Zahnfleisch angeschwollen und dunkelrot verfärbt, denn Rötung und Schwellung vom Gewebe beruht auf eine Erweiterung der Blutgefässe, sodass die Durchblutung verstärkt ist und die Gefässwände durchlässiger werden. Wenn eine Erweiterung der Blutgefässe erfolgt ist, tritt Blutplasma in das benachbarte Gewebe aus, sodass das Zahnfleisch anschwillt. Zahnfleischpapillen zwischen den Zähnen schwellen zuerst an, danach folgen Schwellungen in den übrigen Bereichen.

Das Zahnfleisch reagiert beim Zahnfleischbluten auf Berührung wie auch bei der Zahnreinigung mit Zahnbürste oder Zahnseide mit Bluten.

Zahnfleisch blutet bei Zahnfleischentzündung

Die Ursachen für Zahnfleischbluten, wo es zur Entzündung vom Zahnfleisch kommt sind vielfältig und kann durch ungenügende Mundhygiene, hormonelle Veränderungen wie in der Schwangerschaft, Diabetes oder auch Probleme mit Schilddrüsen ausgelöst sein.

Ungenügende Mundhygiene ist in vielen Fällen die Ursache von Zahnfleischbluten und Zahnfleischentzündungen.

Durch ungenügende Mundhygiene bilden sich Plaque und Zahnstein, die das Zahnfleisch reizenZahnfleischentzündungen können auch durch Bakterien oder in seltenen Fällen durch Viren ausgelöst werden. Verschiedene Faktoren fördern die Entstehung einer akuten Zahnfleischentzündung, z. B. Rauchen, trinken von Alkohol, die Einnahme von Medikamenten oder die Hormonumstellung während der Schwangerschaft. Infektionskrankheit oder Allergien können auch Zahnfleischentzündungen auslösen wie auch eine schlecht sitzende Prothese eine Entzündung vom Zahnfleisch verursachen und damit Zahnfleischbluten verursachen kann. Eine chronische oder wiederholte akute Zahnfleischentzündung kann eine Parodontitis nach sich ziehen und dadurch längerfristig den Zahnerhalt gefährden.

Entzündung im Mund, Zahnfleisch blutet

Zahnfleischbluten kann sich beim Essen von einem Apfel an roten Bisspuren oder beim Zähneputzen an rot gefärbter Zahnpasta zeigen.

Wenn ein Zahnfleischbluten festgestellt wird, ist dies ein Alarmzeichen, das auf eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) hindeutet oder auf eine Parodontitis hinweist, dass eine Entzündung vom Zahnhalteapparat ist, wonach es zum Zahnausfall kommen kann.

Wer beim Zähneputzen häufig Zahnfleischbluten hat, ist ein Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung, eine sogenannte Parodontitis.

Zahnfleisch blutet, Entzündung, Zähne putzen

Die Entzündung vom Zahnfleisch wird von Bakterien ausgelöst, die sich bei ungenügender Zahnpflege rasch vermehren können.

Wenn das Zahnfleisch stark und schmerzhaft blutet, sollte man einen Zahnarzt aufsuchen, denn Blutspuren beim kräftigen Biss in den Apfel oder rötlicher Zahnpasta-Schaum nach dem Zähneputzen sind meist eindeutige Anzeichen einer Zahnfleischentzündung. Das Zahnfleisch kann auch geschwollen sein, sich rötlich verändern oder so empfindlich sein, dass durch ein starkes Putzen der Zähne, schmerzen verursacht werden. Zahnfleischbluten ist eine Entzündung vom Zahnfleisch (Gingivitis) oder Zahnhalteapparat (Parodontitis).

Zahnfleischbluten bei Schwangerschaft

Zahnfleischbluten während der Schwangerschaft (Schwangerschafts-Gingivitis) verursacht vielfach keine Schmerzen und wird deshalb oft nicht ernst genug genommen.

Während der Schwangerschaft ist eine gute Zahnhygiene besonders wichtig um Parodontose und Zahnkaries oder Schwangerschafts-Gingivitis vorzubeugen. Zahnfleischerkrankungen können durch hormonelle Veränderungen wie Schwangerschaft, Diabetes oder Störungen der Schilddrüse entstehen. Das Zahnfleisch reagiert durch die hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft rascher auf bakterielle Beläge mit Entzündungen sodass es beim Zähneputzen leichter zu Zahnfleischbluten kommt. Während der Schwangerschaft ist die Mundpflege gegen Zahnfleischerkrankungen besonders wichtig, denn jede Art von Zahnfleischbluten ist ein Alarmsignal. Durch die hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft reagiert das Zahnfleisch sehr rasch auf bakterielle Zahnbeläge mit Entzündungen, sodass es beim Zähneputzen leichter zu Zahnfleischbluten kommen kann. Während der Schwangerschaft kann es auch zu Zahnfleischschwellung kommen, denn aufgrund vom veränderten Hormonhaushalt kommt es zu einem gesteigerten Wachstum der Blutgefässe im Bereich vom Zahnbett, worauf Zahnfleischbluten gehäuft auftreten kann und vielfach in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft eine Schleimhautentzündung entsteht was als Schwangerschaftsgingivitis bezeichnet wird. Durch gute und gründliche Mundhygiene können Zahnfleischbluten und Zahnfleischschwellungen meist vermieden werden, denn Zahnfleischerkrankungen können durch hormonelle Veränderungen wie durch die Schwangerschaft sowie Diabetes oder Störungen der Schilddrüse entstehen.

Speisereste als Ursache für Zahnfleischbluten

Speisereste sind Bakterienherde und vielfach die Ursache für Zahnfleischbluten.

Ein Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung oder Zahnfleischverletzung sind Blutspuren beim Biss in den Apfel oder wenn beim Zähneputzen das Zahnfleisch blutet.

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Die häufigste Ursache für das Zahnfleischbluten ist eine Entzündung vom Zahnfleisch (Gingivitis) oder aber auch vom Zahnhalteapparat (Parodontitis), wenn das Zahnfleisch blutet, geschwollen und dunkelrot gefärbt ist sowie bei jeder Berührung schmerzt.

Speisereste können Ursache für das Zahnfleischbluten sein, denn Speisereste sind Bakterienherde.

Die Bakterien an den Zähnen können eine Entzündung am Zahnfleisch verursachen, so dass das Zahnfleisch bluten kann. Der Zahnbelag ("Plaque") wird ebenfalls zum Bakterienherd und kann Zahnfleischbluten auslösen. Nebst Parodontitis und Zahnkaries bilden Bakterien in Zahnbelägen auch geruchsintensive Schwefelverbindungen, woraus der schlechte Mundgeruch "Halitose" (Atemgeruch) entsteht. Zahnstein entsteht aus der weichen Plaque, die nicht rechtzeitig mit der Zahnbürste entfernt werden kann und durch den Zutritt von Mineralstoffen aus dem Speichel verhärtet. Zahnspangen wie Zahnklammer, Multibracketapparaturen sowie Zahnspangenfixierungen an den Zähnen sind ebenfalls Bakterienherde und können Zahnfleischbluten und Zahnfleischentzündungen provozieren, im Besonderen, wenn die Fixierungen der Zahnspange bzw. eines Innenbogens ins Zahnfleisch hineinreichen und so das Zahnfleisch gleichzeitig dauern irritieren oder verletzen.

Blutendes Zahnfleisch steht in Verbindung mit Herzerkrankungen

Durch mechanische Verletzungen am Zahnfleisch wie durch eine zu harte Zahnbürste oder schlecht sitzende Prothese sowie bei der Bluterkrankheit, Blutkrebs, Lebererkrankung mit Beeinträchtigung der Blutgerinnung, Schilddrüsenüberfunktion oder viralen Infektionen kann es zu Zahnfleischbluten kommen.

Schlecht zugängliche Zahnfleischtaschen sind ein Eldorado für Bakterien, gleich wie Speiseresten, denn die bakteriellen Giftstoffe die beim Zahnarzt als Endotoxine bezeichnet werden, greifen das Zahnfleisch an, sodass eine akute Entzündung entstehen kann.

Blutendes Zahnfleisch, Bakterien, Zahnkrankheit

Eine Zahnbehandlung bzw. Zahnfleischbehandlung ist bei Zahnfleischbluten unumgänglich, denn Zahnfleischbluten ist nicht nur unangenehm sondern auch ein Hinweis, dass eine ernsthafte Erkrankung vorliegt.

Der Mund ist einer der schmutzigsten Orte im menschlichen Körper wo ca. 700 verschiedene Bakterienarten im Mundraum leben. 

Schlechte Zähne und eine mangelhafte Mundhygiene können Herzerkrankungen hervorrufen, denn Personen mit mangelnder Mundhygiene leiden häufiger unter Zahnfleischbluten, was den Zugang für ca. 700 verschiedene Bakterienarten im Mundraum zum Blutkreislauf möglich macht. Durch offene Blutgefässe, wie sie bei Zahnfleischbluten vorkommen, dringen Bakterien vom Mund in die Blutlaufbahn ein, wo sie auf winzige Fragmente treffen, die Thrombozyten, welche für die Blutgerinnung bei Verletzungen verantwortlich sind. Indem sie sich an die Thrombozyten anheften, verursachen die Bakterien ein Gerinnen innerhalb vom Blutgefäss, wodurch dieses teilweise blockiert wird. Das Blut kann so nicht mehr ungehindert ins Herz zurückfliessen, sodass man die Gefahr läuft, einen Herzinfarkt zu erleiden.

Bei Zahnfleischbluten ist Mundhygiene wichtig

Die Zahnfleischentzündung beginnt immer mit empfindlichem Zahnfleisch, das zunächst nur gerötet erscheint und bei einer akuten Entzündung vom Zahnfleisch kommt es zu leichtem Reizbluten.

Zahnfleisch blutet, Zahnpflege, Mundhygiene

Der pH-Wert der Mundhöhle steht mit dem pH-Wert vom Dünndarm in Beziehung, sodass wenn etwas im Mund nicht stimmt kann dies im Darm liegen, denn ein gesunder Darm ist für das gesamte Immunsystem wichtig.

Wenn die Zähne nicht sorgfältig und regelmässig geputzt werden, vermehren sich die Bakterien im Mund und scheiden vermehrt Stoffwechselprodukte wie Säuren und Giftstoffe aus.

Zahnfleischbluten kann man durch eine regelmässige Mundpflege meist vermieden werden wozu vor allem die Reinigung der Zähne mit Bürste und Zahnpasta sowie die Säuberung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide gehört. Schlecht zugängliche Zahnfleischtaschen (Knochentasche) als Eldorado für bakterielle Giftstoffe (Endotoxine) können das Zahnfleisch angreifen, sodass eine akute Entzündung am Zahnfleisch entsteht. Das Zahnfleisch ist rot gefärbt, geschwollen und blutet bei geringster Berührung. Ohne eine gute Mundhygiene vermehren sich Bakterien und reizen das Zahnfleisch weiter. Mit der Zeit entsteht so aus der Gingivitis eine Parodontitis, wo in kurzer Zeit eine "Akute apikale Parodontitis" oder auch eine "Chronische apikale Parodontitis" entstehen kann. Das entzündete Zahnfleisch zieht sich meist immer weiter zurück und der Kieferknochen baut sich immer weiter ab, was zum Zahnverlust führt. Wenn man das Zahnfleischbluten bemerkt oder das Zahnfleisch beim Zähneputzen schmerzt, sollte man den Zahnarzt möglichst rasch aufsuchen, denn der Zahnfleischschwund ist in Beziehung mit dem pH-Wert im Mund. Nach dem Erbrechen oder nach Reflux (Aufstossen) sollte man die Zähne nicht putzen, denn Magensäure schadet den Zähnen und dem Zahnfleisch und zudem kann es zu Zahnerosionen (Säureerosionen) und zu Abrasionen kommen.

Zahnfleischbluten stoppen

Es gibt desinfizierende Mundspülungen sowie einige Hausmittel, die sich bei Zahnfleischbluten erfolgreich bewährt haben.

Besonders desinfizierend, Entzündungshemmend und antibakteriell wirkt die Kamille, die es als Kamillenkonzentrat in Drogerien und Apotheken gibt. Auch Salbeitee kann helfen, das Zahnfleischbluten stoppen


Zahnfleischentzündung

Eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) entsteht meist durch Mund-Bakterien.

Parodontitis ist eine Entzündung vom Zahnhalteapparat, die nebst dem Zahnfleisch (Gingiva) die Zahnwurzelhaut (Desmodont), den Wurzelzement und den umgebenden Alveolarknochen umfasst.

Zahnfleischentzündung, Zahnfleischschmerzen

Viele Erwachsenen leidet unter Zahnfleischentzündungen (Gingivitis), die mit Rötungen, Schwellungen und Blutungen verbunden sind.

Die Zahnfleischentzündung (Gingivitis) beginnt vielfach mit Zahnfleischbluten und entsteht durch Bakterien aus der Mundhöhle wo sich die Keime ausbreiten können.

Zahnfleisch-Schmerzen verursacht eine Zahnfleischentzündung anfänglich meist nicht, doch auf eine bakterielle Infektion kann der süssliche Mundgeruch hinweisen. Die Zahnfleischentzündung gehört unter den Begriff Parodontopathien worunter man die Erkrankung vom Zahnstütztgewebe versteht. Zum Zahnstützgewebe gehören das Zahnfleisch, der Kieferknochen und die Sharpey Fasern, mit denen der Zahn im Kieferknochen verankert bzw. verbunden ist. Parodontopathie ist ein Sammelbegriff für alle entzündlichen Erkrankungen vom Zahnhalteapparat. Die Erkrankung der Parodontopathien wird im Volksmund meist mit Parodontose bezeichnet womit sich die Parodontologie beschäftigt. Die akute Zahnfleischentzündung bzw. akute Gingivitis beginnt meist in den Zahnzwischenräumen und ist im Normalfall eine akute Form der chronischen Gingivitis die sich entweder wieder in ihre chronische Form zurückbildet oder kann sich zur akuten nekrotisierenden ulzerativen (ANUG) Form verschlechtern. Ursache für die akute Zahnfleischentzündung kommen mechanische und thermische Reize im Zusammenwirken mit einer bakteriellen Verunreinigung aus der Plaque in Betracht.

Eine bakteriell hervorgerufene Zahnfleischentzündung äussert sich zu Beginn durch gerötetes Zahnfleisch das geschwollen wird.

Die Parodontitis wird wie Gingivitis als Zahnfleischentzündung bezeichnet und wird meist durch bakterielle Plaque (Zahnbelag) ausgelöst, einem zäh anhaftenden Biofilm auf den Zähnen.

Zahnfleischentzündung, Bindegewebe, Zahn

Der Unterschied zwischen Parodontitis verbunden mit Knochenabbau und Gingivitis als Zahnfleischentzündung ist, dass der Knochenschwund (Kieferknochenabbau) röntgenologisch nachweisbar ist, während bei der Zahnfleischentzündung (Gingivitis) durch die die vertieften Zahnfleischtaschen entzündliche Schwellungen (geschwollenes Zahnfleisch) und Blutungen (Zahnfleischbluten) am Zahnfleisch entstehen.

Zahnfleisch-Entzündung

Eine länger anhaltende Zahnfleischentzündung kann auf den Kieferknochen, die Wurzelhaut und den Zahnzement (Wurzelzement) übergreifen.

Der Übergang von der Zahnfleischentzündung greift aber nicht zwangsläufig auf die übrigen Strukturen vom Zahnhalteapparat über, im Besonderen bei Kindern, wo die Abwehr des Körpers vermutlich besser funktioniert, denn bei der Gewebszerstörung spielt das eigene Immunsystem, das versucht, die Bakterien zu beseitigen eine wichtige Rolle. Bei der Parodontitis (Parodontose) wie bei der Zahnfleischentzündung werden aus dem Biofilm bakterielle Stoffwechselprodukte und Zerfallsprodukte freigesetzt, die eine Abwehrreaktion vom Körper auslöst. Beim Immunsystem bestehen vielfältige Abläufe von Reaktionen und Aktionen, bei der verschiedene Entzündungsstoffe und Entzündungszellen beteiligt sind und Enzyme gebildet werden die Bakterien zerstören oder aber auch zur Zerstörung von Eigengewebe führen können, was zum Verlust von Bindegewebe und Kieferknochen (Kieferknochenschwund) führen kann. Reaktionen auf Bakterien sind beim Gewebe aber immer Entzündung vom Zahnfleisch mit Bildung von Zahnfleischtaschen, Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang und später Zahnlockerung (Wackelzähne) mit anschliessendem Zahnverlust. Eine schwere Zahnfleischentzündung kann mit Chlorhexidin bekämpft und angewendet werden oder auch nach chirurgischen Eingriffen gezielt und zeitlich begrenzt eingesetzt werden.

Unterteilung der Zahnfleischentzündung

Unterteilen lassen sich ZahnfleischentzündungenGingivitis“ in akute nekrotisierende ulzerative (ANUG), chronische, hormonelle und desquamative Gingivitis.

Akute und chronische Entzündungen vom Zahnfleisch werden unterteilt in „Akute Gingivitis“, „Chronische Gingivitis“ und Akut nekrotisierende ulzeröse Gingivitis (ANUG). Eine akute oder chronische Zahnfleischentzündung beginnt mit entzündlichen Veränderungen vom angrenzenden Gewebe unmittelbar an den Zahn, im Besonderen im Zahnhalsbereich. Eine akute Zahnfleischentzündung beginnt in den Zahnzwischenräumen, die meist eine momentane Form der chronischen Zahnfleischentzündung ist. Die akute nekrotisierende ulzerative Gingivitis (ANUG) entwickelt sich meist bei ungesunder Lebensweise wie Stress, Alkohol, Medikamente, Nikotin oder aber auch bei einem erschwerten Weisheitszahndurchbruch (Weisheitszahnprobleme). Die chronische Zahnfleischentzündung ist die häufigste Entzündung beim Körper vom Mensch und ist eine Vorstufe zu einer Parodontitis marginalis (Parodontose) die vielfach Beschwerdefrei verläuft, sofern man nicht in einen Apfel beisst, denn beim Zähneputzen oder beim Biss in einen Apfel kann es zu leichten Zahnfleischblutungen kommen. Krankheitsursache für eine chronische Zahnfleischentzündung ist vielfach eine mangelnde Mundhygiene. Eine Sonderform der Zahnfleischentzündung ist die hormonelle Gingivitis, die in der Schwangerschaft und in der Pubertät im Klimakterium oder bei der Einnahme von empfängnisverhütenden Medikamenten auftreten und sich sogar zu einer hormonellen Parodontitis entwickeln kann. Die äusserst schmerzhafte Gingivitis ist nur sehr selten und mit starkem Mundbrennen begleitet, bei welcher sich die obersten Zahnfleischschichten meist unter Blasenbildung abstossen können.

Entzündung vom Zahnfleisch

Schreitet eine Zahnfleischentzündung unbemerkt schleichend fort, werden der umliegende Kieferknochen und das Bindegewebe irreversibel bzw. nicht rückgängig machbar geschädigt.

Zahnfleischschmerzen treten beim Krankheitsbild der Zahnfleischentzündung nur periodisch auf und zwischen Zahnfleisch und Wurzeloberfläche der Zahnwurzel bilden sich meist tiefe Zahnfleischtaschen die auch als Knochentasche bezeichnet werden kann. In diesem Stadium dieser chronischen Zahnfleischerkrankung ist unbedingt eine Zahnfleischbehandlung durch den Spezialisten erforderlich. Durch eine professionelle Zahnreinigung werden zunächst der Zahnstein und die Zahnverfärbungen auf den Zähnen beseitigt. Meist zieht sich auch das Zahnfleisch zurück und es zeigen sich lange Zahnhälse, die Zähne sind stark Temperaturempfindlich, so auf heisse oder kalte Getränke oder Speisen (empfindliche Zähne). Im Endstadium der Parodontose lockern sich die Zähne sehr stark und müssen dann meist vom Zahnarzt durch eine Zahnextraktion entfernt werden. Gleichzeitig ist diese chronische Entzündung im Zahnfleisch durch einen starken Knochenverlust vom Kieferknochen (Alveolarfortsatz) gekennzeichnet. Wenn sich das Zahnfleisch weit zurückgezogen hat und die erkrankten Zähne schon weitgehend gelockert sind, muss der Zahnarzt abwägen, ob ein Zahnerhalt mit Gewebeaufbau und einer plastischen Rekonstruktion das Zahnfleisch wieder aufgebaut werden kann.

Zahnfleischbehandlung

Die Zahnfleischbehandlung wird als Parodontalbehandlung, „Parodontosebehandlung“ oder Parodontaltherapie bezeichnet, was komplexe Massnahmen beim erkrankten Zahnhalteapparat sind, denn alle Erkrankungen können sich dadurch äussern, dass sich Fisteln am Zahnfleisch des Betroffenen bilden.

Damit der Zahnarzt die Zahnfleischentzündung behandeln kann, wird zuerst der vorhandene Zahnbelag oder Zahnstein entfernt wo Mundspülungen mit bakterieneindämmenden Wirkstoffen wie Chlorhexidin sinnvoll ist. Der Parodontalabszess ist ein Taschenabszess, eine eitrige Gewebeeinschmelzung im Bereich vom Zahnfleischrand. Der Parodontalabszess entsteht vielfach als Folge einer Entzündung vom Zahnhalteapparat (Parodontitis) und kann sich zu einem grösseren Abszess im Kieferbereich ausweiten. Bei der Zahnfleischbehandlung steht die Schaffung einer biologisch akzeptablen Wurzeloberfläche im Vordergrund, als die Zerstörung vom Biofilm in der Zahnfleischtasche und der Oberfläche der Zahnwurzel. Bei der Zahnfleischbehandlung wird aber der gesunden Anteile vom Wurzelzement erhalten, da man meist von einem regenerativen Prozess ausgehen kann. Bei parodontalen Erkrankungen sind die Verursacher nebst den Markerkeimen auch Pilze wie Candidapilze die als Hefepilze bezeichnet werden, atypische Keime wie Enterokokken und pyogene Keime.


Zahnfleischrückgang

Ursachen für einen Zahnfleischrückgang kann eine zu spät behandelte Parodontitis oder eine Zahnfehlstellung wie auch hormonelle Umstellungen während der Schwangerschaft (Schwangerschaft-Gingivitis) sein, aber auch chronische Erkrankungen wie Diabetes können Auslöser vom Zahnfleischrückgang sein.

Zahnfleischrückgang kann lokalisiert sein an einzelnen Zähnen oder generalisiert an allen Zähnen vorhanden sein.

Zahnfleischrezession Zahnfleischrückgang Zahn

Hauptursachen für den Zahnfleischrückgang sind Entzündungen, falsches Zähneputzen oder funktionell bedingte Überbelastungen.

Das Zahnfleisch haftet an dem Kieferknochen resp. Alveolarfortsatz fest.

Der Kieferknochen ernährt das Zahnfleisch durch Blutgefässe. Wenn der Kieferknochen einen Defekt erleidet, bildet sich das Zahnfleisch zurück was man als Zahnfleischrückgang bezeichnet, wobei es dafür verschiedene Ursachen geben kann.

Mögliche Ursachen für Zahnfleischrückgang:

Nicht behandelte Parodontitis
Zahnfehlstellungen
Zahnschmelzanomalien
Allgemein Erkrankungen wie HIV Infektionen oder Diabetes

Zahnfleischrückgang durch Parodontitis

Der Zahnfleischrückgang beginnt meistens mit einer Zahnfleisch-Entzündung, was auch als Gingivitis bezeichnet wird.

Beim Rückgang vom Zahnfleisch bzw. Zahnfleischschwund handelt sich um eine häufig auftretende Entzündung, die einen harmlosen verlauf nehmen kann.

Zahnfleischrückgang, Zahnfleischschwund

Es ist möglich, dass sich hinter einem scheinbar harmlosen Zahnfleischproblem, "wenn die Zähne durch den Zahnfleischrückgang als länger erscheinen", auch der Beginn einer Parodontitis mit einem traumatischen Zahnfleischrückgang (Zahnfleischrezession) verstecken kann, im Besonderen, wenn man die Zahnfleischentzündung (Gingivitis) nicht von einem Zahnarzt behandeln lässt.

Unter traumatischem Zahnfleischrückgang versteht man den sichtbaren, nichtentzündlichen Rückgang von Zahnfleisch.

Zahnfleischrückgang tritt meist als Folge einer bakteriellen Entzündung auf, die sich in einer Zerstörung vom Zahnhalteapparat äussert und als Parodontitis bezeichnet wird. Die Mundhöhle ist normalerweise von ca. 500 verschiedenen Bakterienstämmen (Bakterien im Mund) besiedelt, die in kleinen Konzentrationen vom Immunsystem problemlos in Schach gehalten wird. Wenn die Mundhygiene vernachlässigt wird, bilden sich klebrige, gelbliche und zähe Zahnbeläge (bakterielle Plaque), in denen sich die Bakterien massenhaft vermehren können. Die Mikroorganismen bilden Plaque, die sich im taschenartigen Raum zwischen Zahn und Zahnfleisch zum Eigenschutz gerne anlagert als Versteck. Durch Bakteriengiftstoffe (Toxine) kommt es dann meist zur Zahnfleischentzündung, die sich meist durch eine verstärkte Blutungsneigung vom Zahnfleisch beim Zähneputzen bemerkbar macht.

Zahnfleischrückgang durch Entzündung

Bei länger bestehender Gingivitis greift die Entzündung vom Zahnfleisch auf den die Zahnwurzel tragenden Kieferknochen über und beginnt, diesen abzubauen.

Es bilden sich zunächst Zahnfleisch-Taschen, in denen sich die Bakterien ungestört vermehren können, da sie dort mit Zahnpasta und Zahnbürste nicht mehr entfernt werden können. Durch fortschreitenden Abbau vom Kieferknochen werden diese Knochentaschen immer tiefer. Der Zahnstein (Konkrement), der sich unter dem Zahnfleisch bildet, wird dieser Kieferknochenabbau (Kieferknochenschwund) noch verstärkt. Der Zahnarzt bezeichnet dunkle, harte Ablagerungen auf der Wurzeloberfläche als Konkrement. Dabei nimmt mit zunehmender Tiefe der Taschen die Anzahl der besonders aggressiven Bakterien zu, die gänzlich ohne Sauerstoff leben können, denn es sind Anaerobe Bakterien. Anaerobe Bakterien sind solche Bakterien, die nur unter Luftabschluss, also im Körperinnern leben können. Ohne Behandlung führt die Parodontose schliesslich zum Zahnfleischrückgang bzw. Zahnfleischabbau sowie zur Lockerung der befallenen Zähne (Wackelzähne) und zum Zahnverlust. Eine Gingivitis ist Reversibel bzw. kann wieder Rückgängig gemacht werden im Gegensatz zu einer Parodontitis die Irreversibel ist, also nicht Rückgängig gemacht werden kann.

Zahnfleischrückgang durch harte Zahnbürste

Zahnfleischrückgang bezeichnet das Zurückweichen vom Zahnfleisch nach entzündlichen Prozessen oder durch Verletzung vom Zahnfleisch an einzelnen Zähnen, vielfach hervorgerufen durch falsche Zähneputzen bzw. falsche Zahnputztechniken.

Als Gingivarezession wird der entzündungsfreie Zahnfleischrückgang oder auch Zahnfleischschwund bezeichnet.

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Im Gegensatz zur Parodontitis ist der Zahnfleischschwund bei der Rezession also nicht entzündungsbedingt.

Unter Zahnfleischrezession bzw. Gingivarezession versteht man einen lokalisierten Zahnfleischschwund.

Dieser Zahnfleischrückgang wird durch besonders dünnes, empfindliches Zahnfleisch begünstigt und auch durch falsches Zähneputzen mit zu harten Zahnbürsten verursacht.

Schwund vom Zahnfleisch durch schlechte Mundhygiene

Der Zahnfleischrückgang kann auch durch schlechte Mundhygiene oder falsches Zahnpflege bzw. Zahnfleischpflege verursacht werden, im Besonderen bei der Zahnpflege im Alter.

Wenn die Zahnbeläge (Plaque an Zähnen) nicht entfernt werden kann sich durch eine Entkalkung der Plaques Zahnstein bilden und Zahnstein führ dazu, dass gesundes Zahnfleisch verdrängt wird und so der Zahnfleischrückgang verursacht werden kann. Auch Bakterien der Parodontitis können durch das Küssen auf andere Menschen übertragen werden und die verschiedenen Bakterien können sich massenhaft vermehren und zur Parodontitis führen, sofern Plaque vorhanden ist, wo sich Bakterien gut verstecken und vermehren können. Eine Ansteckung von gewissen Bakterien ist auch von der Mutter zum Kind möglich, wenn der Schnuller auf den Bonden fällt und die Mutter diesen abschleckt und dem Kind zurückgibt, was zur Übertragung der Kariesbakterien führen kann.

Rückgang vom Zahnfleisch durch Rauchen

Raucher haben zum Vergleich mit Nichtrauchern ein höheres Risiko an Parodontitis zu erkranken als Nichtraucher.

Der Zigarettenrauch, der durch die Mundhöhle geht, kann die Durchblutung und Abwehrkraft vom Zahnfleisch (Gingiva) vermindern. Wenn sich Bakterien dadurch stark vermehren können, schiebt sich das Zahnfleisch (Gingiva) über Jahre hinweg langsam zurück.

Zahnfleischrückgang durch Diabetes mellitus

Festgestellt wurde, dass der Zahnfleischrückgang bzw. Zahnfleischschwund meist stattfindet, wenn der Blutzuckerspiegel nicht richtig oder schlecht eingestellt ist, was auch mit dem Immunsystem in Zusammenhang steht, doch das Immunsystem kann auch geschwächt sein durch Zahnmetalle.

Rückgang vom Zahnfleisch durch Schwangerschaft

Hormonelle Veränderung zu Beginn der Schwangerschaft haben Auswirkungen auf Zahnfleisch und Zähne, denn eine Auflockerung der Mundschleimhaut bewirkt, dass das Zahnfleisch anschwellen kann und die schädigenden Bakterienstoffwechselprodukte den Schutzwall des Körpers leichter passieren können.

Durch die Schwangerschaft entsteht eine Hormonumstellung die das Bindegewebe lockern kann, so dass das Zahnfleisch anschwillt und die Bakterien leichter in die Tiefe vordringen können, wo man mit der Zahnbürste nicht mehr an die Bakterien kommt und sich die Bakterien so stark vermehren können, das damit der Zahnfleischschwund gefördert wird. Die Schwangerschaftsgingivitis ist eine Sonderform der Parodontitis und ist anders als die normale Gingivitis, denn sie entsteht infolge der hormonellen Umstellung vom weiblichen Körper während der ersten Schwangerschaftsmonate.

Rückgang vom Zahnfleisch durch Zähneknirschen (Bruxismus)

Zahnfleischrückgang kann entstehen durch Fehlbelastungen der Zähne oder durch das Zähneknirschen sowie Funktionsstörungen vom Kiefergelenk (Kiefergelenksyndrom).

Das nächtliche Zähneknirschen oder Zähnepressen ist eine meist unbewusste Reaktion auf stress, wo dadurch der Verschleiss der Zähne (Zahnabnutzung) erhöht wird und der Zahnhalteapparat überlastet und somit geschädigt werden kann. Durch den geschädigten Zahnhalteapparat wird das Zahnfleisch (Gingiva) sehr schlecht durchblutet, was zu einem Rückgang vom Zahnfleisch bzw. Zahnfleischschwund führt.

Zusätzliche Risikofaktoren für Zahnfleischschwund:

Zuviel druck beim Zähneputzen
Allgemeine Abwehrschwäche durch das Immunsystem
Zu starkes Lippenbändchen oder Zungenbändchen
Unausgewogene Ernährung
Piercings im Mundbereich


Zahnfleischschwund

Die Ursachen für Zahnfleischschwund sind vielfältig und erfolgt ohne Entzündung, so kann es bei der Zahnpflege die "Horizontale Schrubbmethode" sein, wo das Zahnfleisch durch zu viel Druck Schaden nehmen kann wie auch durch Überbeanspruchung durch Zahnfehlstellungen, Kieferfehlstellungen oder Zähneknirschen.

Zahnfleischschwund ist die Rückbildung vom Zahnfleisch nach entzündlichen Prozessen wie Gingivitis oder Parodontitis sowie auch durch Verletzung vom Zahnfleisch (Gingiva) an einzelnen Zähnen.

Zahnfleischschwund, Rückbildung Zahnfleisch

Entzündetes Zahnfleisch ist oft schuld am Verlust von Zähnen, das sich durch gute Zahnhygiene vermeiden lässt.

Schwund vom Zahnfleisch

Unter Zahnfleischschwund versteht man den Rückgang vom Zahnfleisch, welches die Zähne im Kieferknochen umgibt und entsteht meist durch eine bakterielle Entzündung, an deren Ende der Zahnverlust stehen kann.

Für den Schwund vom Zahnfleisch gibt es verschiedene Ursachen, doch Zahnfleischschwund entsteht meist durch eine bakterielle Entzündung, an deren Ende der Verlust von Zähnen stehen kann. Der Schwund vom Zahnfleisch ist ein entzündungsfreier Zahnfleischrückgang und wird beim Zahnarzt meist als Gingivarezession bezeichnet mit dem Grad vom Rückgang in Bezug auf den Zustand vom umliegenden Zahnfleischgewebe. Zahnfleischschwund kann entstehen durch entzündliche Prozesse, Verletzung vom Zahnfleisch oder eine falsche Zahnputztechnik, meist durch horizontales Schrubben und oder auch mit zu viel Druck. Zahnfleischschwund kann nicht mehr rückgängig gemacht, sondern höchstens durch Gewebetransplantation verbessert werden. Die durch Zahnfleischrückgang freiliegenden Zahnhälse sind besonders empfindlich gegenüber Zahnkaries sowie äusseren Reizen wie heiss, kalt, süss, sauer oder Berührungen. Unter dem Begriff Zahnfleischbehandlung wird eine Vielzahl von therapeutischen Eingriffen bezeichnet, die abzielt auf die Heilung vom Gewebe, die den Zahn umgeben und für den Halt im Alveolarfortsatz sorgen. Bei Zahnfleischschwund kann nebst guter Zahnpflege und Mundhygiene ein Zahnfleischaufbau bzw. Zahnfleisch-Transplantation als freies Schleimhauttransplantat oder Zahnfleischprothese als Zahnfleischersatz helfen auch die Zahnfleischästhetik zu verbessern. Eine Zahnfleischprothese kann aber nur hilfreich sein, wenn der Rückgang vom Zahnfleisch bereits weit fortgeschritten ist, denn es handelt es sich um eine Kunststoff-Prothese die dem Zahnfleisch ähnlich ist, sodass sich der Zahnfleischschwund äusserlich verbergen lässt wie auch nach einem Unfall, wo man meist von einer Zahnfleischepithese oder Zahnfleischmaske spricht.

Zahnfleischschwund, eine Zahnfleischkrankheit

Das Zahnfleisch bietet einen Schutz für die Zähne, denn das Zahnfleisch bedeckt den Zahn vom Kieferknochen bis zum Zahnhals, auf dem die Zahnkrone sitzt.

Durch das Zahnfleisch wird der Zahn wie auch der Kieferknochen abgedichtet und damit vor dem Befall von Krankheitserregern geschützt. Die Zähne sind im Kieferknochen eingebettet und je mehr das man darauf kaut, umso widerstandsfähiger wird das ganze Gebiss. Weichgekochte Nahrung bietet dies nicht, sodass bei falscher Ernährung es vorkommen kann, dass in jungen Jahren bereits eine Zahnlockerung mit anschliessendem Knochenabbau (Knochenschwund) erfolgen kann, was eine Zahnfleischkrankheit ist. Der Zahnfleischschwund ist häufig wie Zahnfleischbluten ein Symptom einer bereits bestehenden Zahnfleischerkrankung. Die Folge sind Zahnfleischentzündung bzw. Zahnbettentzündung und Zahnbettschwund, denn zwischen Zahn und Zahnfleisch bilden sich Zahntaschen, die sich entzünden und vereitern kann. Bleibt die Entzündung unbehandelt, greift sie die Wurzelhaut vom Zahn und anschliessend den Kieferknochen an, was mit leicht blutendem Zahnfleisch anfängt, denn Zahnfleischbluten ist ein Alarmsignal und deutet auf eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) hin.

Säure-Basen-Haushalt im Mund

Der Zahnfleischschwund ist in Beziehung mit dem pH-Wert im Mund.

Der pH-Wert in der Mundhöhle hängt wiederum mit dem pH-Wert des Dünndarms zusammen. Übersäuerung im Mund beschleunigt den Angriff auf die Zahnhartsubstanz (Zahnschmelz). Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist deshalb auch sehr wichtig für die Zähne und damit der Zahngesundheit. Viele Krankheiten können entstehen durch Übersäuerung durch Magensäure infolge von Erbrechen oder Reflux, sodass es zu Zahnerosion mit Abrasion kommt. Auch Medikamente und Arzneimittel können den Körper mit Säure überfluten und verbrauchen damit sehr viele Basenstoffe. Die eigentliche Parodontose ist weitgehend schmerzlos und deshalb gefährlich und unberechenbar wie die Gingivitis. Das Zahnfleisch weicht langsam zurück und legt den Zahnhals frei, was als "Freiliegender Zahnhals" bezeichnet wird. Die Zähne und Zahnhälse reagieren sehr empfindlich auf Kälte, Wärme und Süssigkeiten was bedeutet, dass der Abbau vom Zahnkochen bzw. Zahnbein in diesem Stadium bereits begonnen hat. Wenn sich Zahnfleisch und Kieferknochen abbauen, verliert der Zahn seinen Halt im Zahnbett und fällt aus, was Zahnverlust bedeutet. Bei der Zahnfleischrezession entsteht keine Entzündung im Gegensatz zu Parodontitis, wo eine Entzündung stattfindet. Zahnfleischbluten kann eine erste Andeutung auf eine Parodontose-Erkrankung sein. Verursacht durch bakterielle Zahnbeläge, die den Zahnhalteapparat und somit die Verankerung vom Zahn im Kiefer gefährdet, gibt es bei Parodontitis ist immer eine Entzündung. Die Entzündung kann altersunabhängig auftreten und spielt vor allem bei Erwachsenen ab dem 30. Lebensjahr eine immer grössere Rolle. Vorstufe ist eine unbehandelte Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Wird die Gingivitis nicht behandelt, breiten sich die Bakterien weiter aus, sodass sich ein grösserer Bereich vom Zahnhalteapparat entzündet. Im ungünstigsten Fall ist der betroffene Zahn gefährdet und eine Schädigung vom Kieferknochen wie eine Kieferknochenentzündung möglich. Die Parodontitis hat auch ungünstige Auswirkungen auf Herz- und Kreislauferkrankungen. Eine Schwangerschaft kann durch die Parodontitis negativ beeinflusst werden und schlechte Mundpflege, Rauchen und Krankheiten, wie Diabetes, können zusätzlich die Entwicklung einer Parodontitis begünstigen.


Zahnfleischrezession

Zahnfleischrezession bzw. Gingivarezession ist ein traumatischer Zahnfleischrückgang.

Zahnfleischschwund die häufig ohne Entzündung verläuft, wird als Zahnfleischrezession bezeichnet und vom Zahnarzt meist als Gingivarezession genannt, da eine Gingivitis vorliegt.

 Zahnfleischrückgang Zahn Zahnfleischrezession

Die Ursache der Zahnfleischrezession können erblich bedingte Faktoren sein, wo dass das Zahnfleisch meist sehr dünn ist.

Traumatischer Zahnfleischrückgang

Unter traumatischem Zahnfleischrückgang versteht man den sichtbaren, nichtentzündlichen Rückgang von Zahnfleisch.

Typisch für eine Zahnfleischrezession ist, dass das Zahnfleisch ohne eine Entzündung zurückgeht. Die Gefahr bei der Zahnfleischrezession bestehen nebst den ästhetischen Gesichtspunkten in der möglichen Überempfindlichkeit der freiliegenden Zahnhälse, sowie einer Parodontitis-Erkrankung durch die Zahnfleischrückbildung die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben können. Bei der Zahnfleischrezession entsteht keine Entzündung im Gegensatz zu Parodontitis. Die Zähne werden sichtbar länger und die freiliegenden Zahnhälse empfindlich und lange Zähne können zudem den ästhetischen Eindruck stören. Bei der Behandlung der Rezessionsdeckung wird, sofern es möglich ist, das Zahnfleisch operativ und lokal zurückgeschoben oder in schwierigen Fällen aus dem Gaumen entnommen und narbenfrei auf die freiliegenden Zahnhälse transplantiert und man von roter Ästhetik oder Zahnfleischaufbau sowie Zahnfleischkorrektur spricht.

Zahnfleischrezession, ein Fachausdruck für Zahnfleischrückgang

Unter Zahnfleischrezession oder Gingiva-Rezession versteht man einen lokalisierten Zahnfleischschwund.

Lokaler Zahnfleischrückgang ist vielfach bedingt durch Zahnfehlstellungen, Fehlbelastungen von Zähnen und oder auch Verletzungen. Je nach Zahnstellung und Gewohnheiten der Zahnpflege gibt es Situationen, in denen sich das Zahnfleisch im Bereich vom Zahnhals im Laufe der Jahre zurückzieht. Zahnfleischrezession kommt auf einem oder mehrere benachbarten Zahnhälse vor und entsteht vielfach aussen stehenden Zähnen im Zahnbogen. Das Zahnfleisch kann altersbedingt zurückgehen wie auch durch eine falsche Zahnputztechnik, wenn die Zähne zu fest "geschrubbt" werden, sodass eine Zahnfleischrezession erfolgen kann, denn die horizontale Schrubbmethode kann Zahnfleisch und Zähne beschädigen.

Gingivarezession

Unter Gingivarezession versteht man den entzündungsfreien Zahnfleischrückgang bzw. Zahnfleischschwund.

Die Gingivarezession ist vielfach an den Aussenseiten der Zähne anzutreffen durch Rückzug vom Zahnfleisch mit einer Freilegung vom Zahnhals wobei meist Eckzähne davon Betroffen sind, dass ein Zahnfleischproblem ist. Dünnes Zahnfleisch und das Fehlen von stützendem Kieferknochen begünstigen die Rezession, was nach einer kieferorthopädischen Behandlung der Fall sein kann oder wenn Lippenbändchen bzw. Wangenbändchen zu dicht am Zahn ansetzen und so das Zahnfleisch zurückziehen. Lippenspalten (Hasenscharte), Kieferspalten, Gaumenspalten sind Fehlbildungen wo sich die Gesichtsteile nicht verschliessen und die Ursache dafür nicht erklärbar ist. Die Gingivarezession ist ein lokaler Zahnfleischrückgang, meist bedingt durch Fehlbelastungen der Zähne oder Verletzungsbedingt durch unsachgemässe Mundpflege. Freiliegende Zahnhälse als Gingivarezession betrifft meist einzelne Zähne ohne Zahnfleischentzündung und ist an der Aussenseite der Zähne resp. zur Wange und Lippe hin öfter anzutreffen, denn der Zahnfleischrückgang auf der Innenseite zur Gaumenseite und Zungenseite ist eher selten. Als Ursachen für die Zahnfleischrezession gelten unter anderem die Überlastung der Zähne oder hoch ansetzende Lippenbänder oder Wangenbänder usw. Die Therapie von der Zahnfleischrezession erfolgt beim Zahnarzt symptomatisch durch chirurgische Massnahmen am Zahnfleisch wie Verschiebelappen bzw. Schleimhauttransplantat. Die Schleimhauttransplantation (Zahnfleischverpflanzung) dient zur Bedeckung freiliegender Zahnhälse, wobei aus der Gaumenschleimhaut oder Wangenschleimhaut ein dünnes Stück mit einem Schleimhauthobel entnommen wird, damit der Defekt an der Zahnwurzel oder Zahnhals abgedeckt werden kann.

Entblösste Zahnhälse

Entblösste Zahnhälse reagieren auf kalt und warm sowie süss und sauer sehr empfindlich,  entblösste Zahnhälse führen aber meist nicht zu einem direkten Zahnverlust.

Entblösste Zahnhälse sind empfindliche Zahnhälse die mit einem schmerzhaften Ziehen reagieren, denn ein gereizter Zahnnerv löst immer Zahnschmerzen aus. Die Ursache für eine Gingivarezession liegt vielfach in der genetischen Veranlagung jeder einzelnen Person, denn manches befestigte Zahnfleisch ist sehr dünn und dadurch auch leicht verletzlich. Das gesunde Zahnfleisch ist um die Zahnkrone fest angewachsen und befestigtes Zahnfleisch ist im Normalfall verhornt, dick und darum auch sehr widerstandsfähig, sodass es die darunter liegenden Zahnwurzeln und den Kieferknochen schützt.

Angewachsenes Zahnfleisch kann stellenweise ganz fehlen.

Zahnfleischrezession, Rezession Zahnhals, Zahn

Dünnes Zahnfleisch ist anfälliger für einen Zahnfleischrückgang sodass das Gewebe im Mund von vornherein eher aufgelockert ist.

Zahnwurzeln sind konisch geformt und haben einen schmalen Durchmesser, sodass bei Überbeanspruchung, meist durch zu festes Zähneputzen mit zu harter Zahnbürste dünnes, empfindliches Zahnfleisch verloren gehen kann, im Besonderen beim Zähneputzen nach Fruchtsäure oder Zähneputzen nach Magensäure. Eine entzündliche Komponente kann zum Auslöser der Zahnfleischerkrankung bzw. Zahnbetterkrankung führen, die beim Zahnarzt als Parodontalerkrankung bezeichnet wird und die Gingivarezession unterstützen oder verstärken kann. Wenn es sich um einen krankheitsbedingten Zahnfleischrückgang die Parodontose oder Gingivitis handelt, so steht die Behandlung der Grunderkrankung im Vordergrund. Unter Parodontose wird eine nicht entzündliche Veränderung vom Zahnfleisch verstanden und unter Parodontitis wird eine entzündliche degenerativen Veränderung vom Zahnfleisch mit dem zahntragenden Kieferknochen (Alveolarfortsatz) beschrieben. Die Parodontose kann wie die Parodontitis ohne Zahnfleischschmerzen verlaufen, so dass sie deshalb über längere Zeit als schmerzlose Erkrankung unbemerkt bleiben können und darum als sehr heimtückische Erkrankungen gelten. Mit der Diagnose und Therapie der Erkrankungen von Zahnfleisch und Zahnhalteapparat beschäftigt sich die Parodontologie. Eine Zahnfleisch-Entzündung wird teilweise auch als Gingivitis bezeichnet die vielfach harmlos ist, dahinter aber eine beginnende Parodontitis verstecken kann.


Zahnhals-Probleme

Zahnhals-Probleme wie "empfindliche Zahnhälse" durch mechanische Abnutzung (Abrasionen) infolge zu harten Putzkörper für weisse Zähne in Zahnpasten (Abrasivität Zahnpasta) können ein grosses Problem bei freiliegenden Zahnhälsen darstellen wie auch Zahnhalskaries.

Bei der erwachsenen Bevölkerung sind Schmerzempfindliche Zähne und Zahnhälse ein zunehmendes Problem, denn entblösste Zahnhälse durch die Zahnfleischrezession reagieren auf kalt und warm sowie süss und sauer sehr empfindlich.

Problem Zahnhals, Zahnhalsproblem, Zahnfleisch  

Zahnhals-Probleme sind Zahnfleischprobleme und entstehen durch Zahnhalskaries und Abrasion bzw. Zahnerosionen durch mechanische Abnutzung mit zu harter Zahnbürste oder grobe Putzkörper in Zahnpasten (Abrasivität Zahnpasta) sowie durch Zähneknirschen.

Zahnhalsprobleme durch Zähneputzen

Zahnhalsprobleme entstehen vor allem durch falsches bzw. zu häufiges und zu aggressives Zähneputzen mit einer zu harten Zahnbürste und zu starkem Druck.

Durch zu häufiges und zu aggressives Zähneputzen kann das Zahnfleisch verletzt und das Zahnmaterial am Zahnhals zerstört werden, sodass sich das Zahnfleisch ohne Entzündungssymptome zurückbildet was als Zahnfleisch-Rezession bezeichnet wird. Bei Überempfindlichkeit der Zahnhälse sollten nur weiche Zahnbürsten (Zahnbürste für Zahnhals) für die Zahnpflege verwendet werden. Beim Zähneputzen sollte nur wenig Druck auf Zähne und Zahnfleisch ausgeübt werden und es sollten weiche Zahnbürste mit abgerundeten Borsten verwendet werden. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Zähne nicht unmittelbar nach dem Genuss von sauren Speisen oder Getränken geputzt werden, denn durch die Säureeinwirkung entstehen aufgeweichte ZahnoberflächenEmpfindliche Zähne und Zahnhälse sind ein häufiges Problem im Alter, wenn ein Zahnfleischrückgang erfolgt, im Besonderen bei dünnem Zahnfleisch, was eine Vererbung sein kann, doch für den Zahnfleischschwund gibt es viele Ursachen, sodass die Ursache für ständig zurückgehendes Zahnfleisch erkannt werden muss, bevor es behandelt werden kann.

Anlagebedingt dünnes Zahnfleisch
 Mechanische Irritationen wie traumatisches Zähneputzen oder Lippenpiercing
 Zahnfleischerkrankungen und Zahnfleischentzündungen
 Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen
 Zu hoch angesetzte Lippenbändchen, Wangenbändchen und Zungenbändchen

Freiliegende Zahnhälse

Liegen Zahnhälse frei, ist das Dentin nicht mehr vom Zahnfleisch bedeckt, sodass bereits die kleinsten Irritationen am Zahnfleisch oder auf der Mundschleimhaut störend wirken können.

Empfindliche Zähne und Zahnhälse erkennt man durch einen ziehenden Zahnschmerz bzw. Zahnhalsschmerz nach dem Trinken oder Essen von heissen und kalten Getränken oder Nahrungsmitteln, denn freiliegende Zahnhälse sind vom Zahnschmelz und Zahnfleisch nicht umgeben und können bei kalten und heissen Speisen sehr schmerzempfindlich sein, was dann schmerzende Zahnhälse sind. Probleme am Zahnhals sind keine Seltenheit, denn der Zahnhals im Bereich der Schmelz-Zement-Grenze ist wegen der Zahnfleischrückbildung bei vielen Menschen im Alter ein grosses Problem. Als empfindlicher Zahnhals wird Übergangsbereich am Zahn zwischen natürlicher Zahnkrone und Zahnzement bezeichnet, was am Zahn ein starkes ziehen (Zahnschmerz) verursachen kann, wenn sich das Zahnfleisch zurückgebildet hat. Die Folgen von freiliegenden Zahnhälsen sind schmerzhafte Reize und Zahnhalskaries, die ein besonderes Schutzsystem erfordern, das sanft und schonend reinigt und gleichzeitig das Schmerzempfinden unterbindet. Wer unter empfindlichem oder entzündetem Zahnfleisch leidet, der sollte einen Zahnarzt aufsuchen, denn Schmerzempfindliche Zähne, Zahnhalskaries und Abrasion bzw. mechanische Abnutzung durch zu harte Zahnbürste oder grobe Putzkörper in Zahnpasten stellen nebst Magensäure durch Aufstossen oder Erbrechen die grössten Probleme bei freiliegenden Zahnhälsen dar. Bei Säureerosion durch Einwirkung von Säuren aus dem Magen durch Reflux oder Erbrechen ist es möglich, dass der Zahnschmelz den mechanischen Einflüssen beim Zähneputzen oder auch beim Essen nicht mehr standhalten kann sodass Zahnschmelz ständig stärker abgenutzt wird, was als Zahnerosionen bezeichnet wird, was keine natürliche Zahnabnutzung ist. Da der Zahnschmelz von der Zahnkrone gegen die Zahnwurzel hin von Natur aus dünner ist, entstehen freiliegende Zahnhälse, wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht, sodass der Zahnhals empfindlich reagiert. Im Bereich freiliegender Zahnhälse hat das Dentin (Zahnbein) keinen schützenden Schmelzüberzug und ist besonders anfällig für Wurzelkaries.


Zahnfleischersatz

Die Zahnfleisch-Ästhetik kann verbessert werden durch eine Zahnfleischepithese als Zahnfleischersatz.

Eine Epithese dient der ästhetischen Wiederherstellung von Körperdefekten mit körperfremdem Material aus Silikon oder Kautschuk.

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Zahnfleischersatz für fehlendes Zahnfleisch ist eine Zahnfleischepithese bzw. Zahnfleischmaske aus Silikon oder auch Kautschuk.

Fehlendes Zahnfleisch kann durch eine Epithese, das eine Zahnfleischmaske aus weichbleibendem Silikon oder Kautschuk ist, ersetzt werden und so die Zahnfleisch-Ästhetik und Zahn-Ästhetik verbessern.

Zahnfleischersatz für fehlendes Zahnfleisch ist eine Zahnfleischepithese bzw. Zahnfleischmaske aus Kautschuk oder Silikon, im Gegensatz zum Zahnfleischaufbau als "roten Ästhetik" die nach einer Zahnfleischrezession durchgeführt wird. Die Zahnfleischepithesen werden so gemacht, dass der Übergang zum natürlichen Zahnfleisch möglichst unsichtbar verläuft. Die Epithese ist herausnehmbar und muss nach ein bis drei Jahren erneuert werden. Eine Zahnfleischepithese ist meist die letzte Hoffnung, das ästhetische Problem vom Zahnfleisch nach einer Defektheilung durch einen Unfall lösen zu können, das meist ein Grund für Zahnfleischersatz ist wie eine schwere Parodontitis, denn ein Zahnfleischaufbau ist nicht immer möglich.

Ein häufiger Grund für den Verlust von Zahnfleisch und damit verbundenem Zahnfleischersatz ist die Parodontitis.

Die Erkrankung vom Zahnhalteapparat führt zum Rückgang vom Zahnfleisch, sodass die Zahnhälse freiliegen, zwischen den Zähnen können die Lücken unschön grösser werden und es können Zahnschmerzen auftreten. Der Zahnfleischersatz als künstlicher Gesichtsteil wird meist als Zahnfleischepithese bezeichnet, das eine aus Silikon zahnfleischähnliche Maske ist, die fehlendes Zahnfleisch ersetzt.

Die Lücken zwischen den Zähnen führen dann zu Problemen mit der Aussprache und zu Fehlfunktionen wie Pressen oder Saugen der Zunge durch die grossen Zahnzwischenräume.

Zahnfleischersatz, Zahnfleisch, Zahnfleischmaske,

Nach Operationen, wie dem Einsetzen von Zahnimplantaten, kann es zu Problemen mit der Zahnfleischregeneration kommen, wo nur die Zahnfleischepithese hilft.

Nachdem der Zahnarzt einen Abdruck der Zähne (Abformung beim Zahnarzt) genommen hat und die Farbe vom Zahnfleisch genau bestimmt ist wird die Epithese ganz individuell nach dem Abdruck der an ein Labor geschickt wird hergestellt. Im Zahnlabor wird eine Epithese gefertigt, damit die Zahnhälse geschützt werden können und unschöne Lücken abgedeckt werden. Die Zahnfleischepithesen werden so gearbeitet, dass der Übergang zum natürlichen Zahnfleisch möglichst unsichtbar verläuft. Die Zahnfleischepithese kann zur Reinigung entfernt werden. Aufgrund von Verfärbungen durch Speisen und Getränke, wie sie auch an den natürlichen Zähnen auftreten, muss eine Zahnfleischepithese im Normalfall nach ein bis drei Jahren erneuert werden. 


Grund für Zahnfleischersatz

Zum Zahnfleischersatz gehört die Zahnfleischepithese als herausnehmbarer Gummiersatz der elastisch ist.

Nach Operationen, wie dem Einsetzen von Zahnimplantaten, kann es zu Problemen mit der Zahnfleischregeneration kommen, denn freiliegende Kronenränder und Ränder der Zahnbrücke aus Metall beeinflussen die Gesichtsästhetik negativ.

Grund für Zahnfleischersatz, Verlust, Zahnfleisch 

Fehlendes Zahnfleisch kann ersetzt werden durch eine Zahnfleischmaske die meist als Zahnfleischepithese bezeichnet wird, denn eine Epithese ist ein individuelles Hilfsmittel und dient dem ästhetischen Ausgleich von Körperdefekten.

Ein häufiger Grund für den Verlust von Zahnfleisch das zu Zahnfleischersatz führt ist die Parodontitis.

Parodontitis führt zur Rückbildung vom Zahnhalteapparat und somit auch vom Zahnfleisch, was Zahnfleischersatz notwendig machen kann. Beim Zahnfleischrückgang liegen die Zahnhälse frei, meist treten Schmerzen auf und die Lücken zwischen den Zähnen werden grösser und unschön, sodass die Zahn-Ästhetik leidet. Zahnlücken führen zu Problemen mit der Aussprache und zu Fehlfunktionen der Zunge, wie Saugen oder Pressen durch die grossen Zahnzwischenräume. Auch eine feuchte Aussprache kann durch eine Zahnfleischmaske verbessert werden.

Zahnfleischepithese

Als Zahnfleischersatz wird die Zahnfleischepithese bzw. Zahnfleischmaske verwendet, denn eine Zahnfleischepithese ist eine zahnfleischähnliche Maske aus weichbleibendem Silikon oder Kautschuk, die fehlendes Zahnfleisch ersetzt und somit die Bioästhetik verbessert.

Die Zahnfleischmaske als Epithese ist herausnehmbar und wird meist nach ca. einem Jahr erneuert. Zahnfleischmasken werden meist für den sichtbaren Bereich, also den Frontzahnbereich, angefertigt, so wenn freiliegende Kronenränder oder auch Brückenränder aus Metall die Ästhetik negativ beeinflussen. Dass die Ausdehnung vom Zahnfleischersatz bis in den Backenzahnbereich ausgeweitet wird ist keine Seltenheit, denn häufig wird die Zahnfleischmaske mit stabilem Ergebnis bis zum hintersten vorhandenen Zahn angefertigt.

Zahnfleischepithesen aus weichbleibendem Silikon können für die Lautbildung und Ästhetik eine optimale Lösung sein.

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Zahnfleischmasken werden meist für den sichtbaren Bereich, also den Frontzahnbereich, angefertigt, werden aber häufig bis in den Molarenbereich ausgedehnt. 

Zahnfleischmasken bzw. Zahnfleischepithesen können erst nach Abschluss einer Parodontalbehandlung mit gutem Ergebnis angefertigt werden.

Eine Epithese hat immer das Ziel, das Aussehen zu verbessern und damit auch das Selbstbewusstsein, was für mehr Lebensfreude sorgt, doch die Konservierende Zahnbehandlung wie Füllungstherapien von Zahnfüllungen im betroffenen Zahngebiet müssen abgeschlossen sein.

Wenn der Zahnarzt mit Hilfe eines individuell hergestellten Abdrucklöffel einen Abdruck mittels Silikon oder Polyether, der zu versorgenden Zahnfleischpartie die Abformung vorgenommen hat und die Farbe vom Zahnfleisch  bestimmt ist, wird der Abdruck vom Zahngebiss an das Zahnlabor gegeben, die dann eine Zahnfleischmaske angefertigt und die Zahnhälse damit geschützt und unschöne Lücken abdeckt sind.

Zahnfleischepithese, Zahnfleischersatz, Zahnfleisch

Die Zahnfleischmasken müssen so bearbeitet sein, dass der Übergang zum natürlichen Zahnfleisch fast gänzlich unsichtbar verläuft.

Zahnfleischmaske

Die Zahnfleischmaske kann täglich zur Reinigung entfernt werden und muss unter fliessendem Wasser nach dem Essen gereinigt werden.

Wie an den natürlichen Zähnen entstehen Verfärbungen durch Speisen und Getränke auch an den Zahnfleischmasken bzw. Zahnfleischepithesen, sodass diese nach einer gewissen Zeit erneuert werden müssen, im Normalfall nach einem Jahr. Nach dem Zähneputzen mit fluoridierter Zahnpasta sollte die Zahnfleischmaske bzw. die Epithese nicht sofort eingesetzt werden, da es zu gelblichen Verfärbungen kommen kann. Um rasche Gelbverfärbungen an der Zahnfleischmaske vermeiden zu können, sollte auch nach dem Verzehr von Karotten mit dem Einsetzen der Zahnfleischmaske etwas abgewartet werden. Die Zahnfleischmaske (Epithese) sollte normalerweise nachts nicht getragen werden. Der Zahnfleischaufbau wie der Zahnfleischersatz sollte von echtem Zahnfleisch in Form und Farbe kaum zu unterscheiden sein und die Zahnfleischepithese sollte so auch das Aussehen der Bioästhetik verbessern.


Zahnfleischaufbau

Gesundes Zahnfleisch füllt die Zahnzwischenräume aus und hat eine blassrosa Farbe.

Kieferknochenverlust ist immer mit Zahnfleischverlust verbunden, doch den Kieferknochen aufzubauen ist einfacher als des Zahnfleisch aufzubauen, denn das Zahnfleisch ist ein Deckgewebe vom Zahnbett die keine Unterhaut (Subkutis) besitzt, Zahnfleisch ist auch nicht einfach verschiebbar und nachgebildet kann das Zahnfleisch nicht.

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Das Zahnfleisch bildet eine Manschette um jeden Zahn, der Rand vom Zahnfleisch ist dabei in Richtung Zahnwurzel eingestülpt, so dass eine kleine Furche (Zahnfleischfurche) entsteht.

Beim Zahnfleischaufbau spricht man von der roten Ästhetik "Zahnfleisch", bei der weissen Ästhetik sind "Zähne" bzw. Zahnästhetik gemeint.

Der Zahnfleischaufbau wird durchgeführt nach einer Zahnfleischrezession, bzw. wenn das Zahnfleisch stark zurückgegangen ist, kann Zahnfleisch und Knochen mit Bindegewebstransplantaten oder Knochenersatzmaterial wieder aufgebaut werden, sofern die Ursache erkannt und beseitigt wurde. Unter Zahnfleischrezession oder Gingivarezession versteht man einen Zahnfleischschwund der nicht entzündungsbedingt ist der nur mühsam durch mikrochirurgischen Zahnfleischaufbau mit oder ohne Zahnfleischtransplantat aufgebaut werden kann. Der Zahnfleischrückgang wird meist durch dünnes, empfindliches Zahnfleisch wie auch durch Schruppen mit einer zu harten Zahnbürste begünstigt. Eine „Operative Zahnfleischkorrektur“ ist meist eine Aufgabe für Zahnspezialisten wie Mundchirurgen, Kieferchirurgen und Gesichtschirurgen, wenn Zahnhälse oder Zahnwurzeln freiliegen, denn auch freiliegende Anteile der Zahnwurzel können durch die „Rote Ästhetik“ wieder mit Zahnfleisch gedeckt werden. Das Zahnfleisch hat eine wichtige Funktion als Zahnhalsschutz wie für den Zahnhalteapparat und die Zähne. Die operative Zahnfleischkorrektur ist auch eine kosmetische Korrekturen wie für Wangen und Lippen, das der Gesichtsästhetik dient.

Zahnfleischkorrektur

Operative Zahnfleischkorrekturen sind Aufgaben für Zahnspezialisten und Zahnfleischspezialisten die freiliegende Zahnhälse sowie Zahnwurzeln mit Zahnfleisch überdecken können.

Eine „Ästhetische Zahnfleischkorrektur“ wird durch die Mund-Kiefer- Gesichtschirurgen durchgeführt, denn durch die „Mikrochirurgische Zahnfleischkorrektur“ kann zurückgezogenes Zahnfleisch infolge Zahnfleischrezession (Zahnfleischrückbildung) wieder rekonstruiert werden. Die Korrektur vom Zahnfleisch durch das mikrochirurgische Verfahren ermöglicht teilweise ein schönes harmonisches Zahnfleisch für ein gesundes schönes Lächeln, wenn die Zähne wieder in einem normalen Mass vom Zahnfleisch bedeckt sind. Zahnfleischkorrekturen werden aus medizinischen wie auch aus ästhetischen Gründen durchgeführt. Um ein optimales ästhetisches Ergebnis vom Zahnfleischverlauf erzielen zu können, kann eine Kombination von additiven und subtraktiven Verfahren kann notwendig sein. Osteoplastik ist im Zusammenhang mit der Zahnfleischkorrektur eine Operation am Kieferknochen zur Wiederherstellung oder Verbesserung seiner Form durch Knochenumformung oder Knochentransplantation, denn Knochentransplantate bieten eine Möglichkeit, Defekte im Bereich vom Kieferknochen und damit einhergehende Probleme beim Kauen und Sprechen zu beheben. Das Zahnfleisch kann durch die Zahnfleischkorrektur verkürzt, verlängert oder auch ausgeglichen werden um eine verbesserte Gesundheit im Mundbereich zu erreichen. Die Papillenregeneration und Knochenregeneration sowie Bindegewebstransplantationen erfordern hochentwickelte, mikrochirurgische Techniken und Geräte, die sehr kleine, feine Eingriffe ermöglichen. Sichtbare Bereiche können mit diesen Methoden naturgetreu rekonstruiert werden. Abtragende Verfahren können die Korrektur vom Zahnfleisch betreffen, so die Gingivoplastik oder die Gingivektomie bei der ein Teil der Gingiva entfernt wird, um Zahnfleischtaschen oder Pseudotaschen abzuflachen oder eine Gingivahyperplasie zu korrigieren.

Korrektur vom Zahnfleischverlauf

Wenn für die Präparation einer Krone der Zahn zu kurz ist, kann es aus ästhetischen Gründen notwendig sein, einen zu hohen Zahnfleischverlauf zu korrigieren.

Bei einer prothetischen Behandlung beim Zahnarzt ist die Korrektur von einem unregelmässigen Zahnfleischverlauf vielfach erforderlich. Durch eine chirurgische Kronenverlängerung kann die Position vom Zahnfleischverlauf korrigiert und harmonisiert werden. Plastische Eingriffe am Weichgewebe sind durch Facelift, der Straffung der Haut im Gesicht bekannt, eine Weichgewebsplastik, bei denen Knochen modelliert und rekonstruiert wird, nennt man Osteoplastik. Auch eine Knochenglättung, oder Nivellierung einer scharfen Kante wird als Osteoplastik bezeichnet, auch wenn kein Kieferknochen aufgebaut werden muss. Bei der Gingivektomie wird ein Teil von Zahnfleisch entfernt, um Zahnfleischtaschen oder Hyperplasien abzuflachen und Gingivoplastik ist die chirurgische Formung vom Zahnfleisch zur Wiederherstellung der natürlichen Form. Unter Hyperplasie wird die Vergrösserung von Geweben durch unnatürliche Zellvermehrung verstanden. Eine Korrektur kann immer zusätzlich beim zahntragenden Alveolarknochen (Alveolarfortsatz) erfolgen durch Osteotomie (Osteotomieren), das die operative Entfernung von einem Knochenanteil zur Korrektur und zum Ausgleich ist wie auch durch die Osteoplastik, das die Bezeichnung für eine Korrektur am Kieferknochen ist, was meist die chirurgische Kronenverlängerung betrifft.

Aufbau von Zahnfleisch

Das Zahnfleisch sollte girlandenförmig den Zähnen anliegen und die Zahnwurzel vollständig bedecken und Zahnzwischenräume sollten vollständig vom Zahnfleisch ausgefüllt sein.

Beim Aufbau von Zahnfleisch das verloren gegangen ist, kann der Zahnarzt auf Zahnfleischplastiken zurückgreifen, wenn eine Entzündung bereits behandelt ist. Da ein Aufbau vom Zahnfleisch ohne Knochenaufbau eine tiefe der Zahnfleischtasche nach einer Kieferknochen-Entzündung entstehen lässt, erfolgt meist zuerst ein Aufbau vom Kieferknochen. Durch chirurgische Eingriffe kann der Verlauf vom Zahnfleisch korrigiert werden, denn durch feine, minimalinvasive chirurgische Eingriffe kann das Zahnfleisch in die richtige Form bringen. Unter einem minimal-invasiven Eingriff "Zahnfleisch" versteht man eine Operation mit einer besonders gewebeschonenden Vorgehensweise. Mit einer Zahnfleischverpflanzung unter dem Mikroskop kann man widerstandsfähiges Zahnfleisch schaffen und freiliegende Zahnhälse, das empfindliche Zahnhälse und schmerzende Zahnhälse sind, damit soweit als möglich wieder bedecken, denn Dünnes, verletzliches Zahnfleisch kann sich durch Überbeanspruchung zurückziehen. Der Zahnfleischrückgang führt oftmals zu schmerzhaften, freiliegenden Zahnhälse und Zahnwurzeln sowie zu örtlichem Kieferknochenaufbau (Kieferknochenregeneration). So wie die Rezessionsdeckung am Zahn, so erfolgt der Zahnfleischaufbau am Kiefer. Nach der Parodontalbehandlung kann eine Korrektur vom Zahnfleischverlauf nebst der Abdeckung freiliegender Wurzeloberflächen erfolgen oder auch abtragende Verfahren zum Einsatz kommen. Wenn fehlende Zähne die Rekonstruktion mit Zahnbrücken oder Zahnimplantaten unbefriedigend sind, wird Zahnfleisch, welches hinter dem letzten Zahn oder am Gaumen entnommen wird, durch mikrochirurgische Technik am Kieferkamm eingenäht und aufgefüttert. Die neuen Zähne können sich wieder natürlich an das Zahnfleisch anschmiegen.

Zahnfleischepithese als Zahnfleischersatz

Wenn man beim Zahnarzt von der roten Ästhetik spricht, so spricht man vom Zahnfleisch oder von der Zahnfleischästhetik, denn im Zusammenhang mit den Zähnen spricht man von der weissen Ästhetik.

Weil Zahnfleisch als wichtiger Bestandteil vom Zahnhalteapparat, aus mehreren Schichten besteht, kann es nicht verschoben und auch nicht nachgebildet werden, denn es hat keine Unterhaut (Subkutis) und kann auch keine Hornhaut bilden. Das Zahnfleisch besteht aus einem mehrschichtigen Plattenepithel und weist nur sehr wenige Hornschichten auf. Zahnfleischepithese (Zahnfleischmaske) ist Zahnfleischersatz aus weichbleibendem Silikonmaterial. Diese Abdeckung mit der Epithese wird bei freiliegenden Zahnhälsen vorgenommen. Ein weich bleibender Kunststoff in der Farbe vom Zahnfleisch wird als herausnehmbarer Schutz mit kleinen Zapfen in den Zahnzwischenräumen installiert. Zahnfleischersatz aus weichbleibendem Silikonmaterial, benötigt man bei Zahnfleischrückgang bzw. Zahnfleischschwund als Folge von Erkrankungen und Rückbildungen von Zahnfleischgewebe (Gingivarezession). Wenn das Zahnfleisch stark zurückgegangen ist und die Zähne unter Umständen zu kurz oder zu lang wirken, kann man mit diese Stellen mit rosafarbenem Silikon abdecken (Gingiva-Epithese). Fehlendes Zahnfleisch kann ersetzt werden durch eine Zahnfleischmaske die meist als Zahnfleischepithese bezeichnet wird, denn eine Epithese als Zahnfleischersatz ist ein individuelles Hilfsmittel und dient dem ästhetischen Ausgleich von KörperdefektenGingivoplastik ist die chirurgische Formung vom Zahnfleisch als Zahnfleischersatz zur Wiederherstellung der natürlichen Zahnfleisch-Form.


Zahnfleisch-Schmerzen

Zahnfleisch-Schmerzen entstehen durch Verletzungen am Zahnfleisch die akut oder chronisch sein können.

Viele Zahnpatienten denken nicht an Zahnfleisch-Schmerzen sondern an Zahnschmerzen, wenn es am und um den Zahn schmerzt.  

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Dass es sich um Zahnschmerzen handelt ist meist nur zum Teil richtig, denn nicht immer nur der Zahn ist die Ursache für die Schmerzen, sondern es kann auch sein, dass die Schmerzen vom Zahnfleisch kommen.

Zahnfleischschmerzen entstehen akut oder chronisch, wenn durch eine akute Verletzung oder einen lang dauernden Krankheitsverlauf wie Parodontose bzw. Gewebsschädigungen am Zahnfleisch entstehen oder durch eine Zahnfleisch-Fistel.

Wenn das Zahnfleisch schmerzt, ist dies meist mit einer Entzündung verbunden, so mit einer Zahnfleisch-Entzündung die sich auf den Kieferknochen (Kieferknochenentzündung) und das Stützgewebe der Zähne ausweiten kann. Eine Fistel im Mund ist die Antwort vom Körper auf eine chronische Infektion, wo Zahnfleischschmerzen entstehen können, so bei erwachsenen Menschen wie auch bei Kindern. Um eine sehr schmerzhafte Entzündung der Mundschleimhaut oder auch beim Zahnfleisch handelt es sich bei der Mundfäule, die durch Herpes-Viren verursacht wird und meist bei Kleinkindern im Mundraum auftritt. Zahnfleischschmerzen, die durch eine Zahnfleischerkrankung ausgelöst werden, sind einer Entzündung vom Zahnfleisch ausgesetzt, die sich auf den Kieferknochen und das Stützgewebe, das die Zähne umgibt, ausweiten kann. Diese Zahnfleischerkrankung wird durch die Bakterien der Plaque ausgelöst, einen klebrigen, gelblichen, zähen, lebendigen Belag aus Bakterien, der sich bei falscher Zahnpflege ständig auf den Zähnen bildet. Die darauf entstehenden Bakterien können nicht nur die Zähne und das Zahnfleisch infizieren, sondern auch das umliegende Gewebe vom Zahnhalteapparat wie Kieferknochen und Bindegewebe, in dem die Zähne durch die so genannten Sharpey-Fasern (Bindegewebsfasern) aufgehängt sind. Oft sind Zahnschmerzen nicht nur durch die Zahn-Karies ausgelöst, die dann den Zahnnerven schon erreicht hat, sondern eben auch durch Zahnfleischschmerzen als lokale Reaktion auf einen nicht physiologischen Reiz.

Zahnfleischschmerzen

Zahnfleischschmerzen sind Folge einer örtlichen Verletzung durch Fremdkörper oder Verbrennungen durch zu heisse Speisen oder Getränke.

Empfindliches Zahnfleisch wo meist leichte Zahnfleischschmerzen entstehen ist ein Zahnfleischproblem, dass der Zahnarzt vielfach als Parodontalerkrankung bezeichnet und in schweren Fällen zu einem Zahnfleischrückgang führt. Diese Zahnfleischschmerzen entstehen meist durch bakterielle Plaque, ein klebriger Bakterienfilm, der sich ständig auf den Zähnen bildet, denn auf den Zähnen findet man die meisten Bakterien. Bei Entzündungen vom Zahnfleisch (Gingiva) entstehen anstelle der Zahnfleischfurchen die Zahnfleischtaschen, was bei Kindern und Erwachsene ein unangenehmes Gefühl auslöst, wenn geschwollenes Zahnfleisch sich rötet und Zahnfleischbluten bei der Zahnpflege entsteht. Auch können leichte Zahnschmerzen entstehen beim Genuss von heissen und kalten Gerichten, wo ein leichtes Ziehen am Zahnfleisch zu spüren ist. Für entzündetes und blutiges Zahnfleisch ist die Hauptursache meist unter dem Zahnfleisch, wo Ablagerungen zu finden sind in denen sich Bakterien ansiedeln, sodass deren Stoffwechselprodukte das Zahnfleisch angreifen und im Laufe der Zeit sogar den Kieferknochen durch eine Kieferknochenentzündung betroffen sein kann. Zahnfleischentzündungen sind teilweise schmerzarm oder sogar schmerzlos, doch Zahnfleischschmerzen als Folge von örtlicher Verletzung durch Fremdkörper oder Verbrennungen durch zu heisse Getränke  sind durch Wundsalben und Spüllösungen meist gut behandelbar. Parodontitis, können wie gewisse Erkrankungen des Körpers Zahnfleischschmerzen verursachen. Starke Zahnfleischschmerzen können entstehen durch akute Gingivitis. Eine Sonderform der akuten Gingivitis ist die ANUG (acute necrotizing ulcerative gingivitis) die auch Plaut- Vincent-Gingivitis genannt wird. Betroffen sind meist Jugendliche oder junge Erwachsene zwischen dem 15. und 30. Lebensjahr. Erreger die für starke ANUG - Zahnfleischschmerzen sorgen sind kleine, grosse oder auch mittelgrosse Spirochäten, Kokken und Stäbchenbakterien. Bei ANUG dringen die Bakterien rasch in das Gewebe vor, das meist durch eine bereits vorhandene Gingivitis vorgeschädigt ist.

Anzeichen für ANUG sind:

Plötzliche starke Zahnfleischschmerzen
Fauler metallischer Mundgeschmack
Plötzlich hohes Fieber
Stark Mundgeruch
stark gerötetes Zahnfleisch im Zahnzwischenraum

ANUG ist eine schlagartig akute Entzündung, meist an Frontzähnen bzw. in den Zahnzwischenräumen mit grossen Zahnfleischschmerzen.


Geschwollenes Zahnfleisch

Geschwollenes Zahnfleisch ist ein Anzeichen für Gingivitis, ein Anfangsstadium der Entzündung vom Zahnfleisch, im Besonderen wenn es gerötet ist und bei Berührung leicht blutet.

Geschwollenes Zahnfleisch das leicht gerötet ist sowie Zahnfleischbluten oder Zahnfleisch das hervorstehend gewölbt ist, ist keine Seltenheit und meist ein Zeichen für eine Zahnfleischentzündung.

Geschwollenes Zahnfleisch, Gerötetes Zahnfleisch

Erstes Anzeichen einer Parodontalerkrankung ist geschwollenes Zahnfleisch, das beim Zähneputzen leicht blutet

Geschwollenes Zahnfleisch ist ein Alarmsignal

Gerötetes, leicht geschwollenes Zahnfleisch oder Zahnfleischbluten beim Zähneputzen sind ein Zeichen für Zahnfleischerkrankungen.

Häufiges geschwollenes Zahnfleisch mit Zahnfleischbluten ist ein Alarmsignal wie auch die Bildung von Schwellungen und Rötungen am Zahnfleisch. Die Ursache für geschwollenes Zahnfleisch bei Kindern ist wie bei erwachsenen Menschen eine Gingivitis, vielfach wegen mangelnder Mundpflege und empfindliche Zähne resultieren bei Kindern (Kinderzähne) vielfach aus Zahnfleischentzündungen. Die Gingivitis ist zu erkennen an einem geröteten und geschwollenen Zahnfleisch, das leicht blutet, denn gesundes Zahnfleisch ist fest und blassrosa, der Zahnfleischrand läuft dünn aus und liegt dem Zahn eng an und blutet beim Zähneputzen nicht. Die Gingivitis ist das Anfangsstadium der Zahnfleischerkrankung, denn Plaque-Bakterien greifen an den Saumzellen das Zahnfleisch an und können diese vom Zahn lösen. Bakteriengiftstoffe dringen in das aufgeweichte Zahnfleisch ein, was zu einer Entzündung führt. Das Zahnfleisch schwillt an, wird weicher, rötet sich und kann schmerzen. Beim Essen oder Zähneputzen blutet das Zahnfleisch und schützt somit Zahnwurzel und Kiefer nur noch beschränkt vor den schädlichen Wirkungen der Bakterien.

Schwellungen an Zahnfleisch

Wenn das Zahnfleisch geschwollen ist verursacht es bei Kindern und Erwachsenen nicht nur ein unangenehmes Gefühl, sondern ein starkes Ziehen an Zähnen oder auch Zahnfleisch-Schmerzen beim Genuss von kalten oder heissen Gerichten.

Die Schwellung am Zahnfleisch ist ein Entzündungszeichen, wo eine gesteigerte Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe durch eine Infektion, Allergie, oder infolge Verletzung oder einem Zahnunfall (Trauma) erfolgt. Die Schwellung am Zahnfleisch kann durch ein Ödem, eine Blutung oder eine Zahnfleischfistel wie auch Zyste/Granulom etc. bedingt sein kann. Das frühe Stadium der Zahnfleischerkrankung wird als Gingivitis bzw. Zahnfleischentzündung bezeichnet, wo meist keine Zahnfleischschmerzen zu verzeichnen sind (wie auch bei der Parodontose), doch bei der Parodontitis handelt es sich bereits um eine Entzündung vom Zahnfleisch und einem Teil vom Kieferknochen, in dem die Zähne verankert sind, sodass erst bei fortgeschrittener Erkrankung den Anzeichen Beachtung geschenkt werden, im Besonderen wenn es um starke Zahnschmerzen oder auch bei Zahnfleischschmerzen wie durch ANUG oder Mundfäule handelt.

Geschwollenes Zahnfleisch bei Parodontalerkrankung

Wenn das Zahnfleisch rot und geschwollen ist, zugleich beim Zähneputzen blutet, ist das oft ein erstes Anzeichen einer Parodontalerkrankung.

Ein geschwollenes Zahnfleisch das leicht gerötet ist und bei Berührung leicht blutet, ist Typisch für eine Gingivitis, die in eine Parodontitis übergehen kann. Auf eine Parodontitis hin deutet rotes, geschwollenes Zahnfleisch, blutendes Zahnfleisch, Mundgeruch, Zahnfleischrückgang, Zahnwanderungen sowie lockere bewegliche Zähne. Zahnfleischschwund und gelockerte Zähne entstehen nicht bei Gingivitis sondern in einem späteren Stadium bei Parodontitis, wenn ein starkes Plaquewachstum als Ursache der Parodontalerkrankung, nicht verhindert wird. Bei einer Quecksilbervergiftung können Zahnfleischverfärbung, Entzündungen im Mund auftreten. Wenn das Zahnfleisch geschwollen ist, sollte man die Schwellung vom Zahnarzt untersuchen lassen, damit diese rechtzeitig beseitigt werden kann, denn das geschwollene Zahnfleisch kann verschiedene Ursachen haben und ist immer nur ein Merkmal von einer Zahnfleischentzündung sein, im Besonderen, wenn es gereizt und dunkelrot ist. Wird nichts gegen das angeschwollene Zahnfleisch unternommen, kann dies zu Zahnausfall und Zahnverlust führen. Ein weiterer Grund kann eine zu harte Zahnbürste die benutzt wurde sein, die das Zahnfleisch zu stark reizte. Bei der Mundpflege ist immer darauf zu achten, dass nicht mit einer zu harten Zahnbürste das Zahnfleisch um die Zähne massiert wird, denn dies kann die Durchblutung vom Zahnfleisch zu stark fördern. 


Zahnfleischfurche

Die Zahnfleischfurche ist eine Furche zwischen Zahn und Zahnfleisch und wird beim Zahnarzt als Sulcus gingivae bezeichnet.

Um einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) mit Rötungen, Schwellungen und Zahnfleischblutungen an dem betroffenen Zahnfleischareal vorzubeugen zu können ist eine regelmässige Reinigung der Zahnfleischfurche von bakteriellen Belägen und Speiseresten notwendig, denn eine Gingivitis kann sich rasch und unbemerkt zu einer Parodontitis entwickeln.

Zahnfleischfurche, Zahnfleisch, Sulcus gingivae

Die Vertiefung der Zahnfleischfurche wird als Zahnfleischtasche bezeichnet, wobei die Zahnfleischtasche mit einer Tiefe von über 2 mm angesehen werden kann als Erkrankung.

Die Furche zwischen Zahn und Zahnfleisch (Sulcus gingivae) wird meist als Zahnfleischfurche bezeichnet wo die Sondierungstiefe bei gesunden parodontalen Verhältnissen ca. 2 mm beträgt. 

Das Zahnfleisch (Gingiva) ist vom Zahnhalteapparat ein epithelialer Bestandteil und die Zahnfleischfurche ist eine flache Furche zwischen Zahn und Zahnfleischrand der als Gingivarand bezeichnet wird, wie die Zahnfleischfurche als Gingival sulcus benannt wird. Der Sulcus gingivalis ist eine um den Zahn verlaufende Vertiefung die zwischen der Zahnoberfläche und dem Zahnfleisch verläuft. Damit keine Zahnfleischentzündung entsteht muss die Zahnfleischfurche gereinigt werden, denn die Aufgabe vom Zahnfleisch besteht darin, den Zahnhals und die darunter liegende Zahnwurzel vor Bakterien durch den eng anliegenden Zahnfleischkragen zu schützen (Zahnhalsschutz). Die Zahnfleischfurche wird durchspült mit Speichel oder auch durch die Flüssigkeit aus der Tiefe von der Zahnfleischfurche selbst. Schwer zugänglichen Stellen wie in der Zahnfleischfurche oder zwischen den Zähnen sowie hinter den Zähnen bleibt die bakterielle Plaque im Besonderen bei Backenzähnen vielfach unbemerkt liegen, so dass bei einer Vertiefung der Furche beim Zahnarzt von einer Zahnfleischtasche gesprochen wird wo durch geschwollenes Zahnfleisch auch Zahnfleischschmerzen entstehen können. Die Zahnfleischfurche darf mit der Zahnfurche nicht verwechselt werden, denn damit sind Fissuren gemeint. Das der Zahnfleischfurche zugewandte Epithel wird als inneres Saumepithel bezeichnet. Das Epithel als biologisch-medizinische Sammelbezeichnung wird unterteilt in das frei am Zahn gleitende Sulkusepithel und das durch Zellstrukturen mit dem Wurzelzement verbundene Haftepithel.

Furche zwischen Zahn und Zahnfleisch

Zwischen Zahn und Zahnfleisch befindet sich die Zahnfleischfurche, die bei einem gesunden Zahngebiss eine Tiefe von ca. 2 mm hat und bei Erweiterung der Furche beim Zahnarzt als Zahnfleischtasche bezeichnet wird.

Die Zahnfleischfurche vergrössert sich durch einen Zahnfleisch-Rückgang, sodass man nicht mehr von einer Zahnfleischfurche spricht, sondern von einer Zahnfleischtasche, die auch als Knochentasche bezeichnet wird, denn die Knochentasche entsteht durch Knochenabbau (Knochenschwund) der Alveole in seitlicher Richtung bei fortgeschrittenen Parodontitis. Die Bezeichnung Zahntasche oder Knochentasche wird für die im Zahnfach befindliche Zahnwurzel gebraucht, wenn diese bedingt durch entzündliche Prozesse im Alveolarfortsatz, nicht mehr vollständig vom Kieferknochen umgeben ist. Der Sulcus gingivalis bzw. die um den Zahn verlaufende Vertiefung zwischen der Zahnoberfläche und dem Zahnfleisch hat normalerweise eine tiefe von 0,5 mm und sondert Sulkusfluid ab, eine seröse Flüssigkeit. Als Sulcus oder Sulkus bezeichnet man eine Furche bzw. die Zahnfleischfurche die vom Zahnschmelz begrenzt wird, bzw. von der Kuppe der freien Gingiva sowie der freien Oberfläche vom Saumepithel. Das Zahnfleisch als biologisches Gewebe besteht aus einem mehrschichtigen Plattenepithel, das fast keine Hornschichten aufweist und nicht nachgebildet werden kann. Wegen einem fehlenden Subkutis bzw. fehlender Unterhaut ist das Zahnfleisch nicht verschiebbar. Das dreiecksförmige Zahnfleisch zwischen den Zähnen als Papilla interdentalis wird als „Interdentalpapille“ bezeichnet und ist die Grenzlinie zwischen dem Zahnfleisch und der verschiebliche Mundschleimhaut die dunkelrot ist. Die Grenzlinie zwischen Mundschleimhaut und Zahnfleisch wird als mukogingivale Grenze bezeichnet oder auch als Mukogingivallinie. Das Zahnfleisch geht an der Mukogingivallinie über in die Schleimhaut der Wangen bzw. über in den Mundboden.


Zahnfleischtaschen

Zahnfleischtaschen, ein Zeichen parodontaler Erkrankungen.

Ablagerungen in den Zahnfleischtaschen sind Konkremente die meist aus Bakterien und Blutreste bestehen und dunkel gefärbt sind.

Zahnfleischtaschen Zahnfleisch löst sich am Zahn

Tiefe Zahnfleischtaschen werden auch als Knochentaschen bezeichnet, wo sich Konkremente bilden, die sehr hart sind und fest am Zahn und auf der Wurzeloberfläche haften.

Wenn sich das Zahnfleisch vom Zahn löst, entstehen Zahnfleischtaschen bzw. Knochentaschen.

Löst sich das Zahnfleisch vom Zahn, so spricht man von einer Zahnfleischtasche, was das wichtigste Symptom entzündlicher Zahnbetterkrankungen ist. Es entsteht ein Spalt zwischen Zahn und umgebendem Zahnfleisch bzw. Kieferknochen. Parallel zu Zahnfleischtaschen bilden sich an der Zementoberfläche beim Zahn Ablagerungen bzw. Konkremente. Es entsteht eine Vertiefung der Zahnfleischfurche bei entzündlichen Zahnfleischerkrankung bzw. Zahnhalteapparat-Erkrankung. Die Taschentiefe der Zahnfleischtasche kennzeichnet den Abstand zwischen dem oberen Zahnfleischrand und dem Taschenboden. Der Taschenabszess ist ein von tiefen Zahnfleischtaschen ausgehender Abszess.

Bakterien in den Zahnfleischtaschen

Wenn sich echte Zahnfleischtaschen gebildet haben, nisten sich im Zahnfleischbeutel viele verschiedene Bakterienarten ein, die sich gut geschützt vermehren können.

Die Mundhöhle wird besiedelt von ca. 500 verschiedenen Bakterienstämmen, die in kleinen Konzentrationen vom Immunsystem in Schach gehalten werden können. Wenn die Mundpflege vernachlässigt wird, so können sich klebrige Zahnbeläge (bakterielle Plaque) bilden, in denen sich die Bakterien massenweise vermehren können wie auch im Zahnstein als harter, zäher, verkalkter Belag auf den Zähnen. Durch Bakteriengiftstoffe (Toxine) kann es zur Zahnfleischentzündung (Gingivitis) kommen, die sich bemerkbar macht durch eine verstärkte Blutungsneigung vom Zahnfleisch beim Zähneputzen. Wenn sich die Bakterien im feuchten und warmen Mund, bei gleichbleibender Temperatur, im Besonderen in den Zahnfleischtaschen ungehindert vermehren können, kommt es zu einer Zahnfleisch-Entzündung, was als Gingivitis bezeichnet wird, so dass das das Zahnfleisch zu Bluten beginnt. Von einer Zahnfleischtasche wird gesprochen, wenn Bakterien im Mund und Keime in das Zahnfleisch gelangen und das Zahnfleisch um den Zahn herum verdickt ist (geschwollenes Zahnfleisch), was auch eine Zahnfistel verursachen kann wie bei einer Parodontose, die häufig die Ursache einer Zahnfistel (Zahnfleischfistel) ist und immer vom Zahnarzt behandelt werden muss. Anfänglich ist eine auftretende Entzündung meist noch harmlos, doch aus dem scheinbar harmlosen Zahnfleischproblem versteckt sich der Beginn einer Parodontitis, so dass man den Zahnarzt aufsuchen sollte, damit die Zahnfleisch-Entzündung abheilen kann, denn Parodontitis kann Zahnfleischschmerzen verursachen. Unter Parodontitis wird die Rückbildung vom Zahnfleisch um den Zahn herum verstanden, die durch Bakterien verursacht wird.

Zu unterscheiden sind bei Zahnfleischtaschen:

Pseudotasche: Ein Anschwellen vom Zahnfleischrand wird als Pseudotasche bezeichnet.

Echte Zahnfleischtasche: Die Verschiebung vom Zahnfleischansatz (Zahnfleischverlauf) am Zahnhals zur Wurzelspitze hin, wird als echte Zahnfleischtasche bezeichnet, was zum Verlust von Kieferknochen am Zahnhalteapparat führen kann.

Zwischen Zahn und angrenzendem Zahnfleisch kann es zur Bildung einer Zahnfleischtasche kommen, sofern Zahnbeläge zu spät von den betroffenen Zähnen entfernt werden.

Bakterien können sich einnisten und eine Zahnfleischentzündung auslösen was meist mit Zahnfleischbluten behaftet ist. Reagiert man nicht rechtzeitig, kann eine Parodontitis entstehen, was zu Zahnausfall bzw. Zahnverlust führen kann. Bei parodontalen Erkrankungen und deren Bekämpfung stehen spezielle Bakterien in den Zahnfleischtaschen im Vordergrund, denn im Mund gibt es viele Bakterienarten, wovon nicht alle schädlich sind. Auf den Zähnen findet man eine sehr hohe Bakterienzahl, von denen finden sich Bakterien die als Krankheitserreger wirken. Das Ziel bei der Parodontalbehandlung ist, pathogene Bakterien als Krankheitserreger (krankmachende Bakterien) aus den infizierten Geweben dauerhaft zu eliminieren, denn Anaerobier (anaerobe Bakterien) sind Mikroorganismen, die in Sauerstoff-freiem Milieu innerhalb vom dichten Biofilm überleben können, demgegenüber sind Aerobier (aerobe Bakterien) Mikroorganismen, die für ihren Stoffwechsel Sauerstoff benötigen. Als Krankheitserreger werden Organismen oder Stoffe bezeichnet, die in anderen Organismen gesundheitsschädigende Abläufe verursachen. Um aussagekräftige Ergebnisse der Bakterien beim Parodontalstatus erhalten zu können, ist eine Entnahme der Bakterien an Zähnen und in tiefen Zahnfleisch-Taschen möglich und sinnvoll. Bakterien die in den Körper eingedrungen und eine Infektion ausgelöst haben, können mit Antibiotika bekämpft werden, doch bei der Behandlung mit Antibiotika werden nicht nur pathogene (krankmachende) Bakterien getötet, sondern auch nützliche (mutualistische) Bakterien gestört, denn alle Bakteriengattungen haben eine unterschiedliche Strategie, die sehr unterschiedlich ausgeprägt sind, denn die einen Bakterien benötigen Sauerstoff, andere sind gegenüber Sauerstoff tolerant oder können nur ohne Sauerstoff leben.

Konkremente in Zahnfleischtasche

Konkrement bedeutet, harter Zahnbelag bzw. Zahnhartbelag unter dem Zahnfleisch in den Zahnfleischtaschen.

Konkremente sind dunkel verfärbte, fest anhaftende, harte Ablagerungen innerhalb einer Zahnfleischtasche (subgingival) auf der Wurzeloberfläche der Zahnwurzel, denn Supragingival bedeutet oberhalb vom Zahnfleischsaum. Im Gegensatz zu echtem Zahnstein haften die Konkremente äusserst fest an der Zahnoberfläche an und sind nur mühsam zu entfernen. Die Konkremententfernung ist ein Bestandteil der Zahnbehandlung bei Zahnfleischerkrankungen. Konkremente als Ablagerungen in den Zahnfleischtaschen sind sehr hart und haften fest am Zahn oder auf der Wurzeloberfläche, sie bestehen meist aus Bakterien und Blutresten und sind darum auch dunkel gefärbt.

Taschentiefe bei Zahnfleischtaschen

Bei Entzündungen vom Zahnfleisch (Gingiva) entstehen die Zahnfleischtaschen.

Die Taschentiefe der Zahnfleischtasche kennzeichnet den Abstand zwischen dem oberen Zahnfleischrand und dem Taschenboden. Die Taschentiefe gibt Hinweise auf das Ausmass der Zerstörung vom Zahnhalteapparat bei einer Parodontitis, sowie auf den Grad von Zahnfleischwucherungen bzw. Zahnfleischpolyp. Als Zahnfleischpolyp wird eine entzündliche Zahnfleischwucherung infolge chronischer Reizung durch scharfe Kanten wie durch kariöse Defekte, überstehende Zahnfüllungen etc. bezeichnet. Die Taschentiefe beim Zahnfleisch ist ein Begriff zur Feststellung der Schwere einer Zahnfleischerkrankung, wo mit der Parodontalsonde der Abstand vom Zahnfleischrand bis zum Boden der Zahnfleischtasche gemessen wird. Eine Taschentiefe von ca. 2 mm gilt noch als normal und eine Taschentiefe über 2 mm sollten vom Zahnarzt behandelt werden, da eine Reinigung von aussen nicht mehr gewährleistet werden kann. Auch eine Selbstreinigung durch den Mundspeichel ist meist nicht möglich, da der Zugang für den Speichel zur Zahnfleischtasche durch die Entzündung meist nicht mehr zugänglich ist, denn die Funktion von Speichel ist wichtig, da die Speichelfunktion eine Spülfunktion die für Zähne und Zahnfleisch hat. Die Aufgaben von Speichel sind vielfältig und haben für die Gesundheit der Zähne und dem Zahnfleisch eine wichtige Bedeutung betreffend Spülfunktion, Pufferkapazität und Remineralisation etc. Der Taschenabszess ist ein von tiefen Zahnfleischtaschen ausgehender Abszess, was eine Taschentherapie notwendig macht, denn unter einem Abszess als Eitergeschwulst versteht man eine Eiteransammlung im Körpergewebe wie beim Zahnabszess.

Parodontalabszess

Der Parodontalabszess ist ein Taschenabszess der meist als Folge einer Entzündung vom Zahnhalteapparat (Parodontitis) entsteht und sich als Abszess im Kieferbereich ausweiten kann.

Der Parodontalabszess eitrige Gewebeeinschmelzung im Bereich vom Zahnfleischrand und wird vielfach als Parodontalerkrankung bezeichnet, die durch eine Entzündungsreaktion einen starken und pochenden Zahnschmerz als Alarmsignal begleitet sein kann. Bei einer Abszessbildung die im Zusammenhang mit einer Parodontitis entsteht, wird vielfach von einem Parodontalabszess gesprochen, denn der Abszess ist eine umkapselte Eiteransammlung, die als Eitergeschwulst oder Eiterbeule bezeichnet wird. Beim Parodontalabszess entleert sich das Eiter meist über die Zahnfleischtasche oder über einen Fistelgang, denn die Fistel ist ein künstlich angelegter röhrenförmiger Gang, der von einem Hohlorgan oder einem krankhaften Hohlraum ausgeht und an der Körperoberfläche oder in einem anderen Hohlorgan endet. Wenn eine Parodontalerkrankung unbehandelt bleibt, schrumpft das Zahnbett, was zu Zahnverlust führen kann, denn eine Parodontalabszess ist eine Infektion die durch Bakterien im Mund hervorgerufen wird. Wenn die Bakterien von der oberflächlichen Zahnfleischtasche zur Zahnwurzel wandern, wird das Gewebe zerstört, denn Parodontitis ist eine chronische Entzündung vom Parodont, die beim Zahnhalteapparat mit Verlust der Fasern einhergeht, so dass es zu einem Kieferknochenabbau bzw. Kieferknochenschwund kommt. Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung vom Zahnhalteapparat (Zahnfleisch und Kieferknochen) im Gegensatz zu Parodontose das anfänglich eine nicht entzündliche Erkrankung ist.

Taschenabszess, ein Parodontalabszess

Der Taschenabszess ist eine Zahnfleischtaschenvereiterung als Folge einer infizierten, vertieften Zahnfleischtasche und wird als Parodontalabszess bezeichnet.

Der Taschenabszess ist ein von tiefen Zahnfleischtaschen ausgehender Abszess, der sich in den parodontalen Geweben ausbreitet. Der Abszess breitet sich im Normalfall im Zahnfleisch aus und nur selten in den Weichgeweben vom harten Gaumen. Da das Zahnfleisch im Bereich der Zahnfleischtasche dem Kieferknochen eng anliegt wie ein Kragen, sodass eine Spontanentleerung über die Zahnfleischtasche vielfach unmöglich ist, kann ein Parodontalabszess bis zu seinem Durchbruch in die Mundhöhle sehr schmerzhaft sein. Ohne Behandlung beim Zahnarzt kann beim Taschenabszess ein Spontandurchbruch oder Entleerung durch die Zahnfleischtasche erfolgen.


Empfindliches Zahnfleisch

Empfindliches Zahnfleisch ist meist ein sehr dünnes Zahnfleisch oder es ist eine Erkrankung der Zähne im Bereich vom Gebiss.

Kamille ist eine alt bewährte Heilpflanze, die bei einer Zahnfleisch-Entzündungen die vielfach bei dünnem Zahnfleisch entsteht sehr gut helfen kann, wenn man das empfindliche Zahnfleisch mit aufgekochtem Kamillen-Tee einreibt. Um Schmerzen an empfindlichen Zahnfleisch anzugehen, gibt es auch unterschiedliche Möglichkeiten aus der Apotheke zum Spülen oder zum Einreiben, doch zuerst sollte beim Zahnarzt abgeklärt werden, ob es sich bei den Zahnfleischproblemen um geschwollenes Zahnfleisch oder wirklich um empfindliches Zahnfleisch handelt und ob es sich um Zahnfleischschmerzen oder Zahnhalsschmerzen handelt durch Verlust von Zahnschmelz (Zahnhartsubstanz) durch Zahnabnutzung, Zahnfehlstellung etc.

Wenn das Zahnfleisch empfindlich auf die Anwesenheit von Zahnbelag reagiert wie während der Schwangerschaft, kommt es vielfach vermehrt zu Zahnfleischbluten.

Karies sichtbar, empfindliche Zähne, Zahnfleisch 

Bei empfindlichem Zahnfleisch ist die gründliche Zahnpflege sowie Zahnersatzpflege und zudem eine professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis oder Zahnklinik wichtig, damit keine Zahnfleischschmerzen entstehen.

Wenn Zahnfleisch empfindlich ist

Wer unter einem empfindlichen oder entzündeten Zahnfleisch leidet, hat meist ein dünnes Zahnfleisch das vielfach eine Vererbung ist, wo das Zahnfleisch sehr empfindlich auf alles reagiert.

Wenn das Zahnfleisch empfindlich ist und man unter empfindlichem Zahnfleisch oder entzündetem Zahnfleisch leidet sowie bei Zahnfleischbluten, sollte man zuerst einen Zahnarzt aufsuchen, denn vielfach wird eine Degeneration vom Zahnfleisch festgestellt, dass eine Folge von Parodontitis sein kann. Ursache für empfindliches Zahnfleisch ist sehr vielfältig und so kann empfindliches Zahnfleisch vererbt sein, denn ein dünnes Zahnfleisch kann rasch durch Zähneknirschen oder zu starkes Zähneputzen wie auch durch eine falsche Putztechnik (Schrubbmethode) mit abrasiver Zahnpasta stark Empfindlich sein. Übertriebenes Zähneputzen, rabiates und zu intensives Zähneputzen kann dem Zahnfleisch wie auch dem Zahngebiss schaden. Hausmittel zur Bekämpfung von empfindlichem Zahnfleisch gibt es nicht, nur gegen Entzündungen im Mund, wenn die Schleimhaut geschwollen und gerötet ist. Die Mundflora ist sehr empfindlich, wo kleinste Wunden an Zahnfleisch und Gaumen sich sehr rasch entzünden können. Um Wunden im Mund zu behandeln und Zahnfleischschmerzen zu lindern, hat sich Salbeiöl bewährt und Eibisch kann eingesetzt werden, wo eine schützende Wirkung erwünscht ist. Heilpflanzen wie Odermennig-Tee (Odermennigkraut) hat wie Kalmus als Heilkraut oder Kalmuswurzel, eine entzündungshemmende Wirkung, die bei Entzündungen im Mund Linderung verspricht, denn Kalmusöl ist auch Bestandteil von Gurgelwasser und Mundwasser. Auch Heidelbeeren haben gute Eigenschaften gegen Entzündungen im Mund.

Überempfindlichkeit vom Zahnhals

Zahnhälse sind überempfindlich, wenn Zahnfleisch oder Zahnhartsubstanz als natürlicher Zahnhals-Schutz vor Eindringung von Reizen wie bei Kälte, Wärme, Süss, Sauer oder Berührung am Zahnhals verloren gegangen ist.

Mit Empfindlichkeit das ein häufiges Problem ist, kann empfindliches Zahnfleisch gemeint sein, wie auch empfindliche Zähne, wo es sich meist nicht um eine Krankheit handelt, sondern um Beschwerden, die durch freiliegende Zahnhälse verursacht werden, was auch empfindliche Zahnhälse sind die als schmerzende Zahnhälse beschrieben werden. Die Überempfindlichkeit besteht immer dann, wenn ein Zahnfleischrückzug erfolgt ist oder ein Zahnschmelzabbau stattgefunden hat, wo die Ursache für Zahnhalsschmerzen im freiliegenden Dentin zu finden ist. Bei Überempfindlichkeit vom Zahnhals kann der Zahn mit einem Fluorid-Lack an empfindlichen Stellen aufgetragen werden oder der Zahnhals kann mit einem dünnfliessenden Kunststoff versiegelt werden.

Eine unangenehme und häufige Erscheinung bei Zahnfleischschwund und speziell im Verlauf von Zahnfleischbehandlung sowie Parodontitisbehandlung ist das Auftreten der Empfindlichkeit vom Zahnhals, was auch als Zahnhalsempfindlichkeit bzw. Zahnhalsüberempfindlichkeit bezeichnet wird, meist sind es aber Zahnhalsdefekte.

Empfindliches Zahnfleisch, Zahnhals, Zahnbelag

Die Zahnhälse schmerzen wenn das Zahnfleisch am Zahnhals fehlt beim Kontakt mit kalten, sauren oder süssen Speisen oder Getränken, womit die Nahrungsaufnahme und die Zahnpflege vielfach stark erschwert sind.

Wer unter empfindlichem Zahnfleisch oder Zahnfleisch das entzündet ist leidet, der sollte den Zahnarzt aufsuchen, denn freiliegende Zahnhälse und Zahnfleischprobleme wie Zahnfleischbluten, geschwollenem Zahnfleisch, Zahnfleischentzündung und Zahnfleischschwund bzw. Zahnfleischrückbildung können weitere Zahnprobleme verursachen. Im Laufe der Zeit kann durch verschiedene Faktoren ein Zahnfleischrückgang erfolgen, so durch eine Zahnfleischerkrankung oder durch Zähneknirschen sowie durch zu grossen Druck beim Zähneputzen mit weissmachender Zahnpasta wo die Abrasivität der Zahnpasta zu hoch ist. Selbst Parodontose als entzündungsfreier Rückgang vom Zahnhalteapparat kann ohne Zahnfleischschmerzen zu verursachen für einen Zahnfleischrückgang sorgen. Bei der Parodontose unterscheidet man die nicht entzündliche Zahnfleischerkrankung von der entzündlichen Zahnfleischerkrankung. Parodontose ist ein Sammelbegriff für alle Erkrankungen vom Zahnbett, die entzündlich und nichtentzündlich sind, bei der Parodontitis handelt sich immer um eine Entzündung (Parodont"itis").


Zahnfleischfistel

Von einer Zahnfistel bzw. einer Fistel am Zahnfleisch wird gesprochen, wenn im Bereich der Zähne Bläschen vorhanden sind, für das meist eine "Entzündete Zahnwurzel" verantwortlich ist.

Eine Zahnfleischfistel ist ein Zeichen dafür, dass der Körper mit einer Infektion zu kämpfen hat, meist wenn die Zahnwurzelspitze entzündet ist, an der sich die Zahnfistel gebildet hat, denn eine Zahnwurzelspitzenentzündung ist keine Seltenheit.

Zahnfleischfistel, Zahnabszess, Schwellung 

Eine Zahnfistel bzw. Zahnfleischfistel bedeutet normalerweise, dass das Nervengewebe im Zahn abgestorben ist, denn die Bakterien an der Zahnwurzel suchen sich einen Ausgang.

Zahnfistel

Wenn der Körper mit Infektionen am Zahnfleisch zu kämpfen hat, bildet sich eine Zahnfleisch-Fistel, wo der Eiter aus dem Körper heraustreten möchte.

Eine Fistel die durch eine Entzündung entsteht kann bei Nichtbehandlung auf den Kieferknochen übergreifen und besteht aus einem Fistelgrund, dem Fistelkanal und der Fistelöffnung. Wenn die Körperabwehr mit einer Infektion am Zahnfleisch zu kämpfen hat, kann sich ein unangenehmes Druckgefühl entwickeln, denn es bildet sich eine Zahnfleisch-Fistel an der Stelle, wo der Eiter heraustreten möchte. Die Ursachen einer Zahnfistel können meist nur auf Röntgenaufnahmen erkannt werden. Auch bei Kindern kann sich eine Zahn-Fistel beim Milchzahn im Mund bilden, wo der Körper versucht das "Eiternest" zu entleeren, denn durch einen chronisch verlaufenden Entzündungsprozess kann sich an der Wurzel vom Zahn Eiter bilden. Eine Fistel im Mund ist die Antwort vom Körper auf eine chronische Infektion, wo Zahnfleischschmerzen entstehen können. Wenn nichts gegen die Zahnfleischfistel unternommen wird, kann die die Fistel am Zahnfleisch so weit wachsen, bis sie von alleine platzt. Sehr selten können aber auch Zahnfleischschmerzen mit der Fistel am Zahnfleisch auftreten, doch wenn auf die Fistel Druck ausgeübt wird, kann der Eiter herausquellen wenn die Eiterbeule platzt. Die Behandlung, der Zahnfleisch Fistel sollte durch den Zahnarzt erfolgen, auch wenn Fisteln keine Zahnfleischschmerzen verursachen, denn eine Zahnfleischfistel verbreiten nicht zwingend immer auch Zahnfleischschmerzen, ist aber eine Antwort vom Körper auf eine chronische Infektion. Die Zahn-Fistel verschwinden zu lassen durch Hausmittel ist möglich, doch die eigentliche Ursache der Fistel ist dann noch ungeklärt, sodass sich neue Fisteln am Zahnfleisch bilden können oder es können Krankheiten am Zahnapparat entstehen. Bei der Behandlung der Zahnfleischfistel die sich den Kanal in der Form der Fistel zum Zahn hin gebildet hat, kann vom Zahnarzt beseitigt werden, denn der Zahn muss geöffnet werden, so dass die Bakterien abgetötet werden können und sich die Fistel wieder zurückbildet.

Fistel im Mund

Eine Fistel im Mund ist auch beim Kind eine Antwort vom Körper auf eine chronische Infektion.

Eine Fistel kann sich überall im Körper bilden, in Hartgeweben wie in Knochen oder in Weichgeweben wie in Muskeln oder inneren Organen, wo auf Grund vom Bläschen die Ursache der Fistel zu finden ist. Wenn man eine chronische Infektion im Körper hat wie z.B. rund um die Zahnwurzel im Kieferknochen infolge von einem abgestorbenen Zahn (toter Zahn), bildet sich Eiter, der Zahnarzt spricht dann von einem Abszess, denn der Zahnabszess ist eine abgekapselte Eiteransammlung im Bereich der Wurzelspitze vom Zahn, meist infolge einer bakteriellen Infektion der Zahnpulpa, die sich auch auf die Wurzelhaut und die knöcherne Umgebung ausbreiten kann und vielfach ein Wurzelgranulom nach sich zieht, denn ein Granulom ist ein "Knötchenförmiges Entzündungsgewebe" in der Umgebung vom entzündungsauslösenden Bezirk. Fisteln können am ganzen Körper auftreten, doch sie sind im Bereich vom Mund und Zahnfleisch am häufigsten anzutreffen, was ein Zeichen dafür ist, dass sich im Bereich vom Munde eine Infektion befindet. Gründe für Fisteln im Mund gibt es viele, so kann entzündetes Zahnfleisch, Parodontitis, eine Zahnwurzelentzündung, etc. vorhanden sein, denn alle Erkrankungen können sich durch Zahnfleischfisteln am Zahnfleisch vom Betroffenen Zahn bilden. Es gibt Menschen die besonders anfällig sind auf Zahnfleischfisteln, doch um einer Fistel-Behandlung am Zahnfleisch entgehen zu können, gibt es Mundspülungen die helfen, dass sich durch die rasche Beseitigung der Bakterien keine Fisteln bilden können.

Apikales Granulom

Als apikales Granulom ist er an der Wurzelspitze vom Zahn mit entzündeter Pulpa (Zahnmark) zu finden.

Granulom ist ein Sammelbegriff für meist gutartige, knötchenförmige Gewebeneubildungen die normalerweise mononukleäre Entzündungszellen (Makrophagen), Epitheloidzellen und Riesenzellen aufweisen. Es ersetzt an dieser Stelle den Knochen durch das Entzündungsgewebe und kann auf einem Röntgenbild als schwarzer Bereich um die Wurzelspitze erkannt werden. Wenn eine Zahnwurzel vom Eiter zerfressen ist, der Eiter das Zahnfleisch völlig gefüllt ist, spricht man vom typischen Wurzelgranulom. Ein apikales Granulom wird durch devitale bzw. abgestorbene Zähne verursacht wo sich bei verminderter Abwehrlage des Körpers Granulome zu Abszessen führen. Ein Abszess wird durch Eiterbakterien verursacht der meist aus Staphylokokken und Streptokokken besteht und durch eine Abszessmembran von der Umgebung abgegrenzt.

Zahnabszess

Ein Zahnabszess ist im Normalfall mit Schwellung und starken Schmerzen, verbunden mit Blutungen am Zahn entstehen meist durch eine Entzündung am Zahnfleisch.

Von einem Pulpaabszess spricht der Zahnarzt bei einer Absonderung von Eiter in der Pulpa, im Verlauf einer Pulpitis purulenta. Der Zahnabszess ist eine abgekapselte Eiteransammlung im Bereich der Wurzelspitze vom Zahn, meist infolge einer bakteriellen Infektion der Zahnpulpa, die sich auch auf die Wurzelhaut und die knöcherne Umgebung ausbreiten kann und vielfach ein Wurzelgranulom nach sich zieht. Ein Abszess ist eine umschriebene Entzündung, bei der sich Eiter vom umliegenden Gewebe abkapselt, ein Zahnabszess entsteht bei faulig zerfallender Pulpa (Zahngeschwür). Zu Zahnabszess kommt es bei Schädigungen vom Zahnschmelz mit freiliegenden Zahnhälsen und damit auch zu schmerzenden Zahnhälsen mit gereiztem Zahnnerv, so dass der Zahn der bakteriellen Mundflora schutzlos ausgeliefert ist. Entzündungsreaktion am Gewebe bleibt nicht aus, sodass der Zahn gelockert und geschädigt wird. Damit besteht die grosse Gefahr vom Absterben des Zahns oder ein Zahnausfall bzw. Zahnverlust. Ein Zahn weist einen Abszess auf, wenn sich ein Eitersäckchen im umliegenden Gewebe gebildet hat. Der Eiter bildet sich dabei als Reaktion auf eine bakterielle Infektion. Ein Trauma (Schlag auf Zahne) infolge Zahnunfall, eine unbehandelte Zahn-Karies, Zahnfleischentzündungen und anderes können Ursachen eines Zahnabszesses sein. Der Abszess kann auch zu einer Irritation vom umliegenden Kieferknochen führen, sodass Zahnschmerzen am anderen Ende vom Kiefer zu verspüren sind. Wenn eine apikale Parodontitis nicht behandelt wird, kann sich eine eitrige Entzündung im Kieferknochen ausbreiten (Kieferknochenentzündung) was als apikaler Abszess bezeichnet wird und auf die Zahnwurzelspitze bezogen ist.


Zahnfleischprobleme

Zahnfleischprobleme sind meist leichte bis mittelschwere Erkrankungen vom Zahnfleisch, das unbehandelt zu Zahnverlust führen kann.

Zahnfleischprobleme und seine Warnzeichen werden wegen fehlender Zahnfleischbeschwerden wie Zahnfleischschmerzen vielfach übersehen und so bleibt eine Zahnfleischerkrankung meist lange unbemerkt.

Zahnfleischbeschwerden, Zahnfleischprobleme 

Zahnfleischprobleme können durch dünnes Zahnfleisch entstehen, das im Besonderen beim Zahnhals sehr empfindlich reagiert, meist ist es aber der Zahnhals der infolge fehlendem Zahnfleisch auf Kalt und Warm reagiert.

Wer Zahnfleischprobleme wie Zahnfleischbluten bemerkt, sollte sich an den Zahnarzt wenden, denn Zahnfleischprobleme sind keine Lappalien.

Unter Zahnfleischprobleme versteht man meist ZahnfleischblutenZahnfleischentzündung und Zahnfleischschwund, doch dafür sind viele Möglichkeiten gegeben, die nicht alle aufgezählt werden können, so kann es zu Zahnfleischblutungen kommen infolge hormoneller, bakterieller, chemischer oder auch mechanischer Reizeinwirkung. Verantwortlich für Zahnfleischprobleme kann auch ein unpassender Zahnersatz sein, wie auch eine ungenügende Zahnersatzpflege ein Grund für Zahnfleischprobleme sein kann. Bei nicht optimaler Prothesenpflege können Pilze an Prothesen für Zahnfleischprobleme sorgen, denn zwischen Zahnprothese und Gaumen können sich Pathogene Pilze stark vermehren.

Erkrankung vom Zahnfleisch

Für die Erkrankung vom Zahnfleisch die man selbst vielfach sehr lange nicht bemerkt, gibt es verschiedene Möglichkeiten und auch bestimmte Warnzeichen dafür. 

Freiliegende Zahnhälse bzw. als länger erscheinende Zähne.
 Zahnfleischbluten bei der Zahnreinigung oder beim Apfel essen
 Schwellung vom Zahnfleisch zwischen den Zähnen oder am Zahnfleischrand 
Dunkle Zahnfleischfarbe im Gegensatz zu blass-rosa beim gesunden Zahnfleisch 
Schlechter Mundgeruch 
Wenn Zähne beweglich sind und zu wandern beginnen bis Zahnlücken entstehen
 Zahnfleischrückgang

Zahnfleischbluten kann viele Ursachen haben, doch am häufigsten ist es eine Entzündung vom Zahnfleisch, was als Gingivitis bezeichnet wird und aufgrund von bakteriellen Zahnbelägen (Bakterielle Plaque) sowie Zahnstein entsteht.

Zahnfleischprobleme mit Entzündungen haben besonders viele Leute die ein sehr dünnes Zahnfleisch besitzen bzw. eine mangelnde Zahnfleischüberdeckung haben, was vererblich sein kann und Patienten die das grösste Problem mit dem Zahnfleisch bei der Zahnfleischentzündung sehen und angeblich anfällig dafür sind. Häufig auftretende Entzündungen sind meistens harmlos, doch kann sich hinter einem scheinbar harmlosen Zahnfleischproblem immer auch eine Parodontitis verstecken. Viele Zahnprobleme und Zahnfleischprobleme haben aber andere Grundprobleme, so die unbehandelte Karies und Magensäure, Zahn-Erosionen, Zähneknirschen und Zähnepressen mit Abrasion der Zähne sowie MundpflegeMundtrockenheit durch Medikamente oder PH-Wert vom Speichel etc. Zahnfleischschwund als Rückbildung vom Zahnfleisch wird als Gingivarezession bezeichnet und ist ein Zahnfleischrückgang ohne Krankheit und ohne Entzündung vom Zahnfleisch.

Problem Zahnfleischschwund

Beim Problem Zahnfleischschwund unterscheidet der Zahnarzt zwischen der Entstehung vom schwindenden Zahnfleisch, so können Zähneknirschen oder Zähnebeissen und Zähnepressen eine Überbelastung durch den Zahndruck Auslöser für Zahnfleischprobleme sein, denn das Knirschen mit den Zähnen begünstigt das Zurückziehen vom Zahnfleisch.

Belagsanlagerungerungen wie Plaque und Zahnstein können zu Parodontose führen und somit durch bakterielle Infektionen auch Auslöser für den Rückgang vom Zahnfleisch sein. Als Parodontose bezeichnet man das plötzliche, krankhafte oder auch altersbedingte Zurückweichen vom Zahnbett mit oder ohne entzündlichen Prozess, was auch genetisch bedingt sein kann. Schreitet der Prozess vom Zahnfleischrückgang weiter voran, können die Zähne im Zahnhalteapparat bzw. Zahnbett nicht mehr gehalten werden, sodass es zu Zahnverlust kommt.

Wenn Zähne als länger erscheinen

Wenn die Zähne optisch durch den Rückgang vom Zahnfleisch als länger erscheinen, sind es Zahnfleischprobleme, wo der Zahnarzt von Zahnfleischschwund spricht, doch gibt es für den Zahnfleischrückgang verschiedene Ursachen.

Ein Rückgang vom Zahnfleisch das auch als Zahnfleischrezession oder Zahnfleischrückbildung bezeichnet wird, lässt sich nicht immer vermeiden, denn dies kann auch Altersbedingt sein, denn Zahnfleischschwund ist eine normale Erscheinung, von der mit zunehmendem Alter die meisten Menschen betroffen sind. Bildet sich das Zahnfleisch zurück, ist dies eine Rezession vom Zahnfleisch, was die Zähne damit optisch länger wirken lässt. Der Zahnfleischrückgang ist keine seltene Erkrankung, doch wenn die Zahnhälse immer sichtbarer werden, handelt es sich nicht immer um eine altersbedingte Erscheinung, denn es gibt viele Ursachen wie die Zahnfleischrückbildung als genetische Veranlagung die nicht behandelbar ist und dauerhaft Zahnprobleme entstehen können. Auch das Zähneknirschen und Zähnepressen ist ein häufiger Grund für schwindendes Zahnfleisch, was eine Dauerbelastung nicht nur für Zähne, sondern auch für das Zahnfleisch darstellt. Bakterielle Infektionen die sich im Mundraum vermehren können bieten meist eine weitere Ursache für den Zahnfleischschwund. Der Zahnfleischrückgang ist nebst Zahnfleischbluten ein Alarmsignal, das auf Parodontitis hindeuten kann. Das Zahnfleisch hat eine spezielle Funktion, denn es schützt den Zahnhals (Schutz Zahnhals) und dient zusätzlich der Verankerung vom Zahn, schützt die empfindlichen Zahnteile und dient der Ernährung der Zähne. Wenn es zum Rückgang vom Zahnfleisch kommt, hat das Zahnfleischproblem fatale Folgen, denn meist besteht eine erhöhte Empfindlichkeit der Zähne, sodass dann auch ein erhöhtes Risiko besteht, an Zahn-Karies zu erkranken. Durch Zahnfleischprobleme und dem damit verbundenen Zahnfleischabbau sind die Zähne nicht mehr ausreichend fixiert und werden locker, sodass nebst Zahnfehlstellungen auch Zähne ausfallen oder eine Zahnextraktion erfolgen muss. Durch jedes Zahnfleischproblem wird eine Zahnfleischentzündung wahrscheinlicher, verbundenen mit Verlust der Kieferknochen-Substanz, sodass die Zähne mit den Zahnwurzeln nicht mehr genügend im Kieferknochen gehalten werden können und damit auch die Kaubelastung abnimmt, das für den Kauvorgang und das Kausystem (Verdauung) wichtig ist. Fehlende Zähne im Zahngebiss führen zu Veränderungen vom gesamten Kiefer mit den Kiefergelenken, denn wenn die gegenüberliegenden mechanische Drücke durch den Aufbiss oder Gegenbiss fehlen, führt das auch zu Schäden an gesunden Zähnen.

Zahnfleischrückgang ohne Entzündung

Zahnfleisch kann zurückgehen ohne Entzündung, was zu empfindlichen Zahnhälsen und einer Empfindlichkeit der Zahnwurzeln führt die freigelegt sind.

Durch das Zahnfleischproblem bzw. dem Zahnfleischrückgang kann der ästhetische Eindruck von langen Zähnen mit wenig Zahnfleischüberdeckung stören. Das Zahnfleischproblem durch freiliegende Zahnhälse kann mit Hilfe von plastisch-chirurgischen Methoden (Zahnfleischaufbau) wieder mit festem, stabilem Zahnfleisch dauerhaft bedeckt werden, sofern kein Kiefer-Knochenabbau stattfindet oder stattgefunden hat. Zahnfleischprobleme können auftreten bei starker Belastung der Zähne auf das Zahnfleisch wie beim Zähneknirschen und Zähnepressen oder auch bei Zungenpiercing und Lippenpiercing, wo die Kräfte sich auf das Zahnfleisch übertragen können. Auch ein von Geburt an dünnes Zahnfleisch oder ein zu nah am Zahn ansetzendes Lippenbändchen oder Wangenbändchen, das im Laufe der Zeit das Zahnfleisch etwas zurückzieht, begünstigen den Zahnfleischrückgang wie der Kieferknochen bzw. Knochenschwund (Osteoporose) eine Zahnfleischrezession verursachen kann.

Ursachen für nicht entzündlichen Zahnfleischrückgang:

Zähneknirschen und Zähnepressen
Vererbtes dünnes und empfindliches Zahnfleisch (genetische Ursache)
Falsche Zahnputztechnik


Gingiva-Rezession

Die Gingivarezession ist ein lokaler Zahnfleischrückgang, meist bedingt durch Zahnfleisch-Verletzungen und Fehlbelastungen der Zähne.

Gingiva-Rezession versteht man einen lokalisierten Zahnfleischschwund, eine Zahnfleischrezession.

Gingiva-Rezession, Zahnfleischrezession, Zähne

Ein Zahnfleischrückgang wird begünstigt durch sehr dünnes, empfindliches Zahnfleisch wie auch durch falsches Zähneputzen mit zu harter Zahnbürste.

Im Gegensatz zur Parodontitis ist der Zahnfleischschwund bei der Rezession durch die Parodontose nicht entzündungsbedingt.

Als Gingivarezession wird der entzündungsfreie Rückgang vom Zahnfleisch mit der Entblössung der Zahnwurzel bezeichnet. Ein Zahnfleischschwund wird beim Zahnarzt meist als Gingivarezession bezeichnet, womit ein Zahnfleischrückgang ohne Entzündung gemeint ist, denn die Rezession vom Zahnfleisch ist eine nicht entzündliche Form von der Zahnfleischrückbildung. Der Rückgang vom Zahnfleisch mit Freilegung der Wurzeloberfläche wird als parodontale Rezession bezeichnet, die bei allen Zähnen und Zahnflächen auftreten kann und meist am Zahnhals beginnt und man von einem freiliegenden Zahnhals spricht wo der Zahnhals schmerzt. Zahnfleischrezession ist in vielen Fällen eine Folge von einem Zahnputz-Trauma bei Zahnpatienten mit einem dünnen Zahnfleisch, wo nicht nur die Dicke vom Zahnfleisch verhältnismässig gering, sondern auch die darunterliegende knöcherne Unterstützung. Im Gegensatz zum Zahnfleischrückgang bei der Parodontitis ist der Rückgang des Zahnfleisches bei der Zahnfleischrezession nicht entzündlich bedingt. Zahnfleischrezession ist ein Zahnfleischproblem und bedeutet Zahnfleischschwund oder Zahnfleischrückgang und wird durch sehr dünnes, empfindliches Zahnfleisch begünstigt.

Ursache der Gingivarezession

Mögliche Ursachen einer Gingivarezession können falsche Zahnputztechniken, Zähneknirschen, Lippenpiercing oder Zungenpiercing bei dünnem, "Empfindlichem Zahnfleisch" sein, was zu einer Überlastung vom Zahnfleisch führt.

Oft entsteht der Zahnfleischrückgang durch mangelhafte Mundpflege oder falsches Zähneputzen mit zu harter Zahnbürste wo die Abrasivität der Zahnpasta zu hoch ist, wie auch durch eine falsche Zahnputztechnik , ein horizontales Putzen im Zahnhalsbereich, was immer zu Zahnfleischproblemen führt. Vielfach bildet sich das Zahnfleisch nicht wie bei einer Parodontitis aufgrund einer entzündlichen Erkrankung beim Zahnfleisch zurück, sondern geht ohne entzündlichen Reiz zurück, was Zahnfleischrezession bedeutet. Infolge Fehlbelastung der Zähne kann es zu einer Kompression im Knochenfach kommen und demzufolge zu einer geringeren Durchblutung was eine schlechte Nährstoffversorgung im anatomischen Gebiet zur Folge hat. Der Kieferknochen und somit auch das Zahnfleisch bilden sich daraufhin zurück, was man Rezession nennt. Zu einer geringeren Durchblutung und damit zur Zerstörung kleiner Gefässe im Zahnfleisch kann auch das Rauchen (Nikotin) verursachen, was ein Grund bei dünnem Zahnfleisch für die Gingivarezession durch die Minderversorgung sein kann wie auch zu nah am Zahn ansetzende Lippenbändchen oder Wangenbändchen, sodass sich das Zahnfleisch im Laufe der Zeit zurückzieht. Unter einem lokalisierten Zahnfleischschwund versteht man eine Gingiva-Rezession bzw. Zahnfleischrezession die behandelt wird durch einen mikrochirurgischen Zahnfleischaufbau mit oder ohne Zahnfleisch-Transplantat. Methoden um Zahnfleischschwund zu beheben oder zumindest zu verbessern sind möglich, doch vor einer Zahnfleischbehandlung muss zuerst die Ursache der Gingivarezession festgestellt werden und das das Zahnfleisch darf nicht entzündet sein, damit die Möglichkeit besteht, Bindegewebe vom Körper an das Zahnfleisch zu transplantieren. Aus kosmetischen Gründen kann auch ein plastisch chirurgischer Eingriff durchgeführt werden, bei der eine Art Zahnfleischprothese die als Zahnfleischepithese oder Zahnfleischmaske bezeichnet wird, eingesetzt werden kann.


Mundfäule

Bei der Mundfäule handelt es sich um eine sehr schmerzhafte Entzündung die durch Herpes-Viren verursacht wird und meist bei Kleinkindern im Mundraum auftritt.

Die Mundfäule wird durch Herpes-Viren ausgelöst und ist hochgradig ansteckend, wo die Übertragung über Mundspeichel oder Haut durch eine infizierte Person auf Kinder eine der häufigsten Krankheitsursachen ist. Von der Mundfäule wird gesprochen, wenn eine schmerzhafte Entzündung am Zahnfleisch und der Mundschleimhaut vorliegt, was die Krankheit besonders bei Kindern in den ersten drei Lebensjahren auftritt. Die Ursache sind Herpes simplex Viren, die ein schwerer Verlauf bei Erstinfektion vor allem bei Kindern verursachen, denn nebst schmerzhaften Geschwüren im Mundraum und um die Lippen können auch Fieber, Krankheitsgefühl und Kopfschmerzen als Begleitsymptome auftreten.

Mundfäule ist eine Erkrankung vom Verdauungssystem durch Herpes-Viren, wo sich kleine Bläschen rasch auf der Zunge wie auch an den Mundschleimhäuten und so auf den gesamten Rachenraum, auf das Zahnfleisch und auf den Gaumen ausbreiten, wo die Bläschen der Mundfäule zu Geschwüren heranwachsen können.

Mundfäule, Herpes-Viren, Entzündung Mund

Als Mundfäule (primäre Gingivostomatitis herpetica) wird eine entzündliche Erkrankung vom Mundraum bezeichnet.

Bei der Mundfäule handelt es sich meist bei Kleinkindern um eine schmerzhafte Entzündung im Mundraum, die durch Herpes-Viren verursacht wird und nach einer Woche meist von selbst wieder abheilt. 

Die Mundfäule die meist bei Kleinkindern in der Mundhöhle und am Zahnfleisch auftritt, wird auch als Stomatitis herpetica, Gingivostomatitis herpetica oder als Stomatitis aphtosa bezeichnet. Die Mundfäule wird auch als aphthöse Stomatitis bezeichnet und ist eine durch das Herpes-Virus ausgelöste Erkrankung der Mundschleimhaut und vom Zahnfleisch. Die Mundfäule kommt meist bei Kindern zwischen 10 Monaten und 3 Jahren als Erstinfektion des Virus vor, kann aber  auch im Erwachsenenalter entstehen wie auch bei jugendlichen Erwachsenen. Die Mundfäule als schwere Infektion im Rachenraum und der Mundschleimhäute tritt seltener bei Erwachsenen als bei Kindern auf, auch wenn viele Menschen mit Herpes-Simplex-Viren infiziert sind. Besonders stark betroffen sind Säuglinge, wenn die Erkrankung in den ersten Wochen und Monaten auftritt, denn die Mundfäule wird durch Viren ausgelöst und ist ansteckend, besonders über Speichel oder Haut. Da das Mundfäule-Virus auf andere Menschen durch gemeinsames Benutzen von Geschirr, Besteck oder Spielzeug übertragen werden kann, ist ein Ausbrechen bei Erwachsenen je nach Immunsystem etwas schwächer. Das Krankheitsbild der Mundfäule kann aber einer Aphthe (Aphten) entsprechen, denn Aphthen sind kleine Geschwüre der Mundschleimhaut, meist an Wangeninnenseite, Gaumen und Zunge. Nebst schmerzhaften Geschwüren im Mundraum und um die Lippen können bei der Mundfäule auch Begleitsymptome wie Fiebergefühl, Krankheitsgefühl und Kopfschmerzen entstehen. Wie viele andere Infektionen zeigt sich die Mundfäule durch Herpes Viren durch angeschwollene Lymphknoten, das ein Signal vom Immunsystem ist, das es mit einer Infektion zu kämpfen hat. Die Mundfäule ist normal harmlos, kann aber auch durch Verschleppung in die Augen zu Komplikationen führen oder sogar eine Hirnentzündung auslösen. Da von der Mundfäule die als Gingivostomatitis herpetica, Aphthen oder Aphten bezeichnet wird, Viren dauernd im Körper erhalten bleiben, können sie reaktiviert werden und regelmässig Fieberbläschen entstehen lassen.

Anzeichen der Mundfäule durch Herpesviren

Die Mundfäule beginnt vielfach mit hohem Fieber, wenn sich auf der Mundschleimhaut Bläschen und schmerzhafte Aphten bilden, die zu Geschwüren heranwachsen können.

Die Mundfäule ist eine direkte Erkrankung durch Herpes-Simplex-Viren, die beim Arzt oder Zahnarzt meist als Gingivostomatitis herpetica bezeichnet wird, wo die Mundfäule mit hohem Fieber einhergehen kann, was meist einige Tage andauert. Symptome der Mundfäule verursacht durch Herpesviren sind meist Schmerzen und Beschwerden beim Schlucken, Essen und Trinken, das bis zu 3 Wochen anhalten kann, bis die Mundfäule wieder verschwindet. Die Mundfäule tritt meist bei Kindern auf, die auch auf erwachsene Menschen übertragen werden kann, denn die Mundfäule als primäre Gingivostomatitis herpetica ist eine entzündliche Infektion in und um den Mund. Die Mundfäule ist ansteckend, solange bis die Bläschen abgeheilt sind in der Mundhöhle, ähnlich wie bei der Lippenherpes. Die Ansteckungsgefahr durch Herpesviren besteht dann nicht mehr, wenn alle Bläschen ausgetrocknet und die wunden Stellen ausgeheilt sind.

Mundfäule, eine schmerzhafte Erkrankung

Wenn Kleinkinder die Mundfäule (Stomatitis aphtosa) über Kontakt zum ersten Mal infiziert werden und an dem Herpes-Virus erkranken, ist dies eine sehr schmerzhafte Erkrankung in der Mundhöhle.

Die Mundfäule durch Herpes Viren zeigt sich wie auch andere Infektionen zuerst durch angeschwollene Lymphknoten im Halsbereich und kleine Bläschen auf dem Zahnfleisch, dem Gaumen, auf den Lippen und um den Mund herum. Im weiteren Verlauf der Mundfäule kann es zu fauligem Mundgeruch und Geschwüren an den Schleimhäuten und im Rachenraum sowie am Zahnfleisch das meist geschwollen ist und verstärkt auch an den Lippen kommen. Das Zahnfleisch kann anschwellen, so dass es auch zu leichten Blutungen kommen kann. Bei Mundfäule sollte man einen Arzt aufsuchen, denn diese Viren können auch die Augen befallen und dadurch die Hornhaut beschädigen, denn der Herpes-simplex-Virus kann im Gesicht, an Lippen und der Mundschleimhaut wie auch Augen kleine Bläschen verursachen. Da bei der Mundfäule auch der Gaumen, Zunge, Mundschleimhaut wie auch das Zahnfleisch betroffen sein können und anschwellen, können im Besonderen Kinder kaum Nahrung zu sich nehmen. Bis die Erkrankung etwas Abgeheilt ist, sollte auf Scharfes, Heisses oder Saures verzichtet werden und nur weiche und kühle Speisen verabreicht werden wie auch gekühlte Getränke, damit ein Flüssigkeitsmangel verhindert werden kann.


ANUG

Bei der Sonderform der Zahnfleischentzündung ANUG dringen die Bakterien sehr rasch ins Zahnfleisch ein und zerstören es dauerhaft, denn ANUG beginnt schlagartig mit einer akuten Entzündung die Fieber auslöst und meist mit starkem Mundgeruch behaftet ist.

Die unter ANUG betroffenen Patienten leiden unter hohem Fieber, starkem Mundgeruch, Abgeschlagenheit und starken Zahnfleischschmerzen. Vielfach betrifft es Raucher und Menschen, die unter starkem Stress wie Prüfungsangst etc. stehen die eine akute Gingivitis bzw. ANUG als Zahnfleischentzündung bekommen, doch für Zahnfleischschmerzen gibt verschiedene Ursachen wie örtliche Verletzungen durch Fremdkörper und heisse Speisen, die kurzfristig durch Wundsalben und Spüllösungen behandelt werden können.

Die ANUG ist eine Sonderform der akuten Gingivitis bzw. die akut nekrotisierende ulzerierende Gingivitis von welcher vor allem Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15-30 Jahren betroffen sind.

Anug, Gingivitis, akute Entzündung, Zahnfleisch

ANUG entwickelt sich besonders bei einer ungesunden Lebensweise wie Stress, Alkoholabusus, Medikamentenabusus und Nikotinabusus, aber auch bei einem erschwerten Zahndurchbruch (Weisheitszahnprobleme).

Die Krankheit ANUG beginnt schlagartig mit einer akuten Entzündung, meist an den Frontzähnen bzw. am Zahnfleisch, das zwischen den Zähnen gelegen ist und zerstört die Interdentalpapillen.

Die akute Gingivitis „ANUG“ verursacht meist sehr starke Zahnfleischschmerzen (ANUG-Schmerzen) und wird durch rasch ins Gewebe eindringende Bakterien vom Mund verursacht. Anzeichen einer ANUG (acute necrotizing ulcerative gingivitis) die auch als Plaut-Vincent-Gingivitis bezeichnet wird, sind meist starke Zahnfleischschmerzen (ANUG-Zahnfleischschmerzen), hohes Fieber, starker Mundgeruch oder auch ein fauler metallischer Geschmack im Mund. Da die ANUG als akute Entzündung zwischen den Zähnen gelegen ist und die Interdentalpapillen zerstört, bedeutet dies, dass nach dem Ausheilen der ANUG, die Gingiva bzw. Zahnfleisch, das epitheliale Bestandteil vom Zahnhalteapparat ist, an diesen Stellen fehlt. Die Interdentalpapille ist das spitz zulaufende Zahnfleisch (Zahnfleischspitze) in den Zahnzwischenräumen, wo das Zahnfleisch den Zahnhals schützt. Die Erreger sind meist kleine, grosse und mittelgrosse Spirochäten, Kokken und Stäbchenbakterien. Das Zahnfleisch im Zahnzwischenraum wird rot und kann mit einem leicht gelblichen, abwischbaren Film bedeckt sein. Die Erkrankung ist nicht ansteckend und wird durch rasch in das Gewebe eindringende Bakterien verursacht. Anzeichen einer ANUG sind hohes Fieber, starke Zahnfleischschmerzen, starke Mundgerüche und ein fauliger metallischer Geschmack. Kennzeichen sind neben Schmerzen am Zahnfleisch ein abstossender Mundgeruch (Halitosis) wie auch ein verminderter Allgemeinzustand. Die am häufigsten betroffenen Patienten sind starke Raucher und Menschen die unter starkem Stress leiden, doch eine schlechte Mundpflege ist zumeist Voraussetzung, damit eine ANUG entstehen kann.

Anzeichen von ANUG:

Plötzliche starke Zahnfleischschmerzen
Stark gerötetes Zahnfleisch im Zahnzwischenraum
Fauler metallischer Mundgeschmack und Mundgeruch (Halitose)
Plötzlich hohes Fieber

Die akute Gingivitis beginnt vielfach in den Zahnzwischenräumen und ist eine akute Form der chronischen Gingivitis die sich in chronischer Form als Zahnfleischerkrankung zurückbildet oder sich zur akuten nekrotisierenden ulzerativen (ANUG) verschlechtern kann. Die Ursache dafür können mechanische und thermische Reize im Zusammenwirken mit einer bakteriellen Verunreinigung aus der Plaque sein, die meist mit guter Mundhygiene und Mundspülungen behandelt und beseitigt werden kann. Bei starken Zahnfleischschmerzen mit Verdacht auf eine ANUG sollte man auch bei Zahnarztangst den Zahnarzt sofort aufsuchen, wo eine "Professionelle Zahnreinigung" vom ganzen Gebiss erfolgt, denn eine akute nekrotisierende ulzeröse Gingivitis (ANUG) muss dringend behandelt werden von einem Zahnarzt. Meist wird vom Zahnarzt ein fiebersenkendes Schmerzmittel und Antibiotika verabreicht wie auch eine Bettruhe empfohlen.


Zahnfleischrückbildung

Unter einer im Volksmund bezeichneten Parodontose, versteht man eine, durch Bakterien verursachte Zahnfleischrückbildung um den Zahn herum.

Für die Zahnfleischrückbildung (Zahnfleischschwund) gibt es verschiedene Ursachen, so können Zahnbeläge die sich anlagern als Plaque und Zahnstein zu Parodontose führen.

Zahnfleischrückbildung, Rückgang Zahnfleisch 

Bakterielle Infektionen oder Überbelastung der Zähne durch Zähneknirschen können Auslöser für die Zahnfleischrückbildung sein oder das Zurückziehen vom Zahnfleisch begünstigen.

Rückbildung vom Zahnfleisch

Bei der Rückbildung vom Zahnfleisch unterscheidet der Zahnarzt zwischen einem entzündlichen Zahnfleischrückgang und einem nichtentzündlichen Zahnfleischrückgang, was aber kombiniert erfolgen kann.

Wie rasch das Zahnfleisch beim Erwachsenen zurückgeht ist abhängig von genetischen und konstitutionellen Faktoren sowie von der Zahnpflege. Beim Parodontitis-freien Gebiss kann die Zahnfleischrückbildung durch sehr dünnes Zahnfleisch entstehen das von Zahnbürsten-traumatischen Einflüssen begünstigt wird. Eine zu harte Zahnbürste oder ein druckvolles Bürsten an Zähnen bzw. Zahnaussenflächen und Zahnfleisch kann die Ursache vom Zahnfleischrückgang sein, wenn viel und lange oder falsch (horizontale Schrubbmethode) gebürstet wird. Bei Parodontalerkrankungen werden meist die entzündlichen Prozesse von den nicht entzündlichen Prozessen unterschieden, wobei bei einem entzündlichen Zahnfleischrückgang (Zahnfleischentzündung) eine Infektion vorhanden ist, durch den Eintritt von Mikroorganismen wie Viren, Pilze oder Bakterien im Mund. Zahnfleischschwund ist der Rückgang vom Zahnfleisch nach entzündlichen Prozessen wie Parodontitis oder Gingivitis sowie auch durch Verletzung vom Zahnfleisch an einzelnen Zähnen, was aber vielfach keine Zahnfleischschmerzen verursacht wie bei ANUG-Schmerzen.

Ursachen für Zahnfleisch-Rückbildung

 Zahnfleischrückgang durch ein Putztrauma, hervorgerufen durch eine falsche, abrasive Putztechnik mit ungeeigneten Hilfsmitteln wie zu harte Zahnbürsten sind häufig. Meist sind Zahnpatienten davon betroffen, die ein dünnes Zahnfleisch haben wo der Kieferknochen nur schwach ausgeprägt ist oder bereits erkrankt ist.

 Zahnfleischrückbildung infolge Parodontitis ist die häufigste Ursache, denn bei der Entzündung vom Zahnhalteapparat bildet sich das Zahnfleisch zurück.

 Der Zahnfleischrückgang kann auch hormonell bedingt sein, so zu Beginn der Schwangerschaft, denn durch die Schwangerschaft entsteht eine Hormonumstellung die das Bindegewebe lockert.

 Zahnfehlstellung kann eine Zahnfleischrückbildung bewirken, wenn ein Zahn nicht innerhalb der Zahnreihe steht, sodass der Zahn nur unzureichend vom Zahnfleisch bedeckt ist.

 Säurehaltige Ernährung und Fruchtsäuren sowie Magensäure durch Erbrechen oder Reflux  führen oft zu traumatischem Zahnfleischrückgang, denn Zahnerosionen die durch das auflösen vom Zahnschmelz verursachen, greifen auch das Zahnfleisch an. Diese Zahnfleischrückbildung wird als Zahnfleischrezession oder Gingivarezession bezeichnet, denn darunter versteht man den nichtentzündlichen Rückgang von Zahnfleisch.

Eine Ursache für Zahnfleisch-Rückbildung kann auch durch einen nicht angepassten Zahnersatz erfolgen, wenn der Übergang zwischen Zahnersatz und natürlicher Zahnsubstanz nicht einwandfrei ist, so bei Kronenrändern oder wenn Verletzungen durch Klammern bei Zahnprothesen etc. entstehen.

 Ein lokaler Zahnfleischrückbildung ist vielfach bedingt durch Zahnfehlstellungen, Fehlbelastungen von Zähnen durch Zähneknirschen, sodass ein Überdruck auf die Zähne beim zusammenbeissen der Zähne entsteht sowie bei zurückgehendem Kieferknochen oder auch durch Verletzungen.

Die Behandlung der Zahnfleischrückbildung erfolgt durch mikrochirurgischen Zahnfleischaufbau mit und ohne Zahnfleisch-Transplantate.


Schwangerschaft Gingivitis

Während der Schwangerschaft ist das Risiko, an Gingivitis zu erkranken erhöht.

Bei der Schwangerschaftsgingivits kann das Zahnfleisch bluten und deutlich anschwellen, wodurch vielfach Pseudotaschen bzw. vertiefte Zahnfleischtaschen entstehen können.

Schwangerschaft, Zahnfleisch blutet, Gingivitis 

Bei der Schwangerschafts-Gingivitis besteht die Gefahr einer verstärkten Bildung von festsitzender Plaque unter dem Zahnfleischrand was als Konkremente bezeichnet wird.

Eine Schwangerschaftsgingivitis tritt bei sehr viel Schwangeren auf, so ergeben sich plötzlich spürbare Veränderungen im Mundraum im Laufe der ersten drei Schwangerschaftsmonate.

In der Schwangerschaft ist es erforderlich, auf die Mundgesundheit zu achten, da es in Folge dieser hormonellen Ausnahmesituation zu entzündlichen Zahnbettentzündungen kommen kann. Die Schwangerschaftsgingivitis ist eine Sonderform der Parodontitis und ist anders als die normale Gingivitis, denn sie entsteht infolge der hormonellen Umstellung vom weiblichen Körper während der ersten Monate der Schwangerschaft. Unter dem Einfluss vom erhöhten Östrogenspiegel während der Schwangerschaft ist das Auftreten von Zahnfleischbluten möglich und so auch eine Mundschleimhautentzündung, die so genannte Schwangerschafts-gingivitis sowie Mundschleimhaut-Wucherungen. Gesamthaft treten hormonell bedingte Veränderungen der Gingiva häufiger und intensiver bei Frauen auf, die bereits vor der Schwangerschaft zu Gingivitis neigten. Wenn eine Gingivitis nicht rechtzeitig behandelt wird und Zahnbeläge nicht regelmässig entfernt werden, kann eine Entzündung in tiefere Schichten vom Zahnhalteapparat vordringen, so dass sich das gesamte Zahnbett mit dem "Zahnknochen" entzündet, wo der Zahnarzt von einer Parodontitis spricht.

Schwangerschaft und Zahnfleisch-Wucherungen

Bei der Schwangerschaft-Gingivitis kann es neben der Rötung vom Zahnfleisch zu Ödemen, Mundgeruch und vor allem Schmerzen kommen.

Bei der Schwangerschafts-Gingivitis mit Zahnfleisch-Wucherung kann ein Entzündungsprozess entstehen, sofern keine geeigneten Mundhygienemassnahmen erfolgen, sodass sich die Gingivitis auf den Zahnhalteapparat ausdehnen kann und man von einer Parodontitis spricht, die mit irreversiblem Abbau von Bindegewebe und Knochenabbau (Kieferknochenschwund) einhergeht. Durch die erhöhte Konzentration vom Hormon Progesteron werden bei der Schwangerschafts-Gingivitis die Gefässe vom Zahnfleisch wie auch der Mundschleimhaut erweitert und wird durchlässiger für die produzierten Giftstoffe von den Kariesbakterien.

Während der Schwangerschaft kann es in der Mundhöhle zur Entwicklung von ausgeprägten, geschwulstartigen Zahnfleischwucherungen kommen die meist schmerzunempfindlich auftreten und nur in bezahnten Abschnitten vom Kiefer auffindbar sind, so kann es bei Berührung vom Zahnfleisch zu leichten Blutungen kommen.

Schwangerschaft, Zahnfleischwucherungen

Bei den extremen geschwulstartigen Zahnfleischwucherungen (Gingivahypertrophie) kann es zu Einbissverletzungen der Gegenkieferzähne kommen, die meist durch eine bakterielle Infektion zu Entzündung und starken Zahnfleischschmerzen führt.

Bei Schwangerschaft besteht ein erhöhtes Kariesrisiko und so können auch bei wieder abschwellendem Zahnfleisch können aber die unsichtbaren Konkremente unter dem Zahnfleisch eine Parodontitis unterhalten.

Entzündliche Zahnfleischveränderungen während der Schwangerschaft entstehen hauptsächlich wegen den Bakterienbeläge bzw. verkalkte Zahnbeläge und durch die starke Hormonzunahme dass das ganze ungünstig beeinflusst, denn die Schwangerschaftshormone führen zu einer vermehrten Schleimhautdurchblutung mit Gewebsauflockerungen, die eine bereits bestehende Reizung oder Erkrankung verstärken. Ab dem dritten Schwangerschaftsmonat können auch Zahnfleisch-Wucherungen in Erscheinung treten, die durch hormonelle Faktoren sowie lokale Reize, wie Zahnstein und Kronenränder, hervorgerufen werden können. Die Zahnfleischentzündungen (Mundschleimhautwucherung) können sehr unterschiedlich sein, denn es können leichte Zahnfleischwucherungen (Gingivahyperplasie) mit vermehrter Blutung wie auch  ausgeprägte Zahnfleischwucherungen sein die auf mehrere Zähne bezogene sind oder Zahnfleischwucherungen die alle Zähne betreffen. Bei diesen Zahnbetterkrankungen können Spontanblutungen bei geringster Berührung vorkommen und können recht schmerzhaft sein und stark bluten.

Zahnbehandlungen währen Schwangerschaft

In der Schwangerschaft sollten neben Mundhygienemassnahme und Zahnreinigung nur eine dringend erforderliche Zahnbehandlung durchgeführt werden.

Grössere Zahnbehandlungen und Zahnsanierungen sollten möglichst vor der Schwangerschaft durchgeführt werden, denn häufig kann während der Schwangerschaft eine erhöhte Blutungsneigung vom Zahnfleisch entstehen und unbehandelte Karies ist der häufigste Grund für den Verlust von Zähnen. Auch Übelkeit und Erbrechen sind während den ersten drei bis vier Monaten der Schwangerschaft häufig und normal, der Brechreiz klingt nach dem vierten Schwangerschaftsmonat aber wieder ab. Obwohl die Zähne eine grosse Härte aufweisen, reagieren sie sehr empfindlich auf Refluxbedingte Säureeinwirkung, denn Säure löst Mineralien aus der Zahnoberfläche und macht die Zahnoberfläche weicher, sodass ein Abbau von Zahnschmelz erfolgen kann was als Zahnerosion oder Säureerosion bezeichnet wird. Der saure Magensaft greift den Zahnschmelz an und reizt das Zahnfleisch. Eine Zahnbehandlung im Dämmerschlaf unter Lokalanästhesie (Spritze) sollte während der Schwangerschaft nach Möglichkeit nicht erfolgen und wenn, dann nur mit spezieller Lokalanästhetika ohne Zusatz von Adrenalin, die für Schwangere geeignet sind. Lokale Betäubung (Oberflächenanästhesie) zur Zahnbehandlung ist dagegen während der gesamten Schwangerschaft unbedenklich. Man sollte daran denken, dass man dem Zahnarzt sagt, dass man Schwanger ist, so dass Röntgenaufnahmen während der ersten drei Schwangerschaftsmonate vermieden werden können.

Mundhygiene bei Schwangeren

Eine gute Mundhygiene bei Schwangeren Frauen ist wichtig, denn Mengen an Plaque können in der Schwangerschaft am Zahnfleisch zu Entzündungen führen.

Da unter dem Einfluss von erhöhtem Östrogenspiegel während der Schwangerschaft eine Schwangerschafts-Gingivitis oder Mundschleimhautwucherungen sowie Mundschleimhautentzündung und ein erhöhtes Kariesrisiko besteht, ist eine gute Mundpflege wichtig. Schwangere sollten ein besonderes Augenmerk auf die Zahngesundheit und Mundgesundheit legen und zum Zähneputzen die richtige Zahnputztechnik mit einer weichen Zahnbürste (mikrofeinen Borsten) verwenden, damit das Zahnfleisch geschont werden kann, denn die in der Schwangerschaft bewirken ausgeschütteten Hormone eine ausgeprägte Neigung zu Gingivitis und Parodontitis. Horizontale Schrubbmethoden sollten vermieden werden wie auch Zahnpasten, wo die Abrasivität von Zahnpasten zu hoch ist. Die Zahnpasta sollte während der Schwangerschaft entzündungshemmende Eigenschaften besitzen, die eine Regeneration vom Zahnfleisch fördern, das vielfach gereizt ist. Mundhygieneprodukte mit Wirkstoffkombinationen wie Aminfluorid und Zinnfluorid sind besonders wirksam gegen die Entzündung der Mundschleimhaut wie auch Mundspül-Lösungen auf Basis dieser Wirkstoffkombinationen.


Parodontose

Der Begriff Parodontose enthält das Wort Parodontium (Zahnhalteapparat / Zahnbett), sodass Parodontitis im Volksmund meist als Parodontose bezeichnet wird.

Bei der Parodontose handelt es sich um eine degenerative Veränderung vom Zahnfleisch sowie vom zahntragenden Kieferknochen.

Parodontose, Parodontitis, Bakterien Entzündung

Parodontose ist der umgangssprachliche Begriff für die Parodontitis, denn Parodontose ist ein Sammelbegriff für alle Erkrankungen vom Zahnbett, die entzündlich und nichtentzündlich sind, bei der Parodontitis handelt sich um eine Entzündung (Parodont"itis").

Parodontose, eine Zahnbetterkrankung

Bei einer Parodontose geht primär der Zahnbettschwund vom Kieferknochen aus, wobei Bindegewebe und Zahnfleisch dann folgen.

Parodontose ist im Volksmund ein Sammelbegriff für alle Erkrankungen im Zahnbett, die entzündlich und nicht entzündlich sind und zu Zahnfleischrückgang führen können. Bei einer Parodontose treten keine vertieften Zahnfleischtaschen auf, sodass auch das Zahnfleisch keine erhöhte Blutungsneigung (Zahnfleischbluten) zeigt, dabei kann es sich aber um ein empfindliches Zahnfleisch handeln, das vielfach dann sehr dünn ist, wo auch Zahnfleischschmerzen entstehen können. Eine Zahnfleischerkrankung das Zahnfleischschmerzen ausgelöst, sind einer Entzündung vom Zahnfleisch ausgesetzt und können sich auf den Kieferknochen und das Stützgewebe ausweiten, das die Zähne umgibt. Der Begriff Parodontose ist weit verbreitet, wo es sich dabei um eine entzündliche Parodontitis handelt. Die Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer Zerstörung vom Zahnhalteapparat (Parodontium) zeigt.

Parodontose, ein Sammelbegriff

Zu den Ursachen der Parodontose gehören mechanische Reize durch falsche Zahnputztechniken, wie auch schlecht sitzender Zahnersatz und Kaufunktionsstörungen sowie mangelnde Mundpflege.

Meist wird eine Parodontose durch Bakterien die im Mund vorhanden sind verursacht, im Besonderen wenn Zähne nicht gründlich gereinigt werden, sodass sich ein Zahnbelag bilden kann, wo sich die Bakterien einnisten und vermehren können. Wenn die Bakterien unter das Zahnfleisch gelangen können, lösen sie dort eine Entzündung aus, was der Zahnarzt als Zahnfleischentzündung bezeichnet. Wenn eine Parodontose nicht behandelt wird, führt dies zu Parodontitis, was zu Verlust der Zähne und zu Kieferknochenschwund führen kann.

Die Parodontitis die meist als Parodontose bezeichnet wird, kann ausgelöst werden wie die Gingivitis durch den zäh anhaftenden Biofilm, der als bakterielle Plaque (Zahnbelag) bezeichnet wird.

Parodontose, Parodontitis, Zahnfleisch, krank

Bei der "Parodontose" liegt eine bakterielle Entzündung "itis" vom Zahnhalteapparat vor und wird darum als Parodontitis bezeichnet.

Der Begriff "Parodontose" ist ein Sammelbegriff für alle entzündlichen und nicht entzündlichen Erkrankungen vom Zahnbett.

Typisch bei der Parodontose ist, dass meist fast gleichzeitig das ganze Gebiss davon betroffen ist, wo es erst spät zur Zahnlockerung (Wackelzähne) kommt. Mit der Diagnose und Therapie der Erkrankungen vom Zahnhalteapparat die als Parodontitis oder umgangssprachlich Parodontose bezeichnet wird beschäftigt sich die Parodontologie. Unter Parodontitis oder Parodontose wird die entzündliche oder degenerative Veränderung von Zahnfleisch und dem zahntragenden Kieferknochen, die unbehandelt zu vorzeitigem Zahnverlust führen können bezeichnet. Der Zahnspezialist für die Behandlung der Krankheiten von Parodontose und Parodontitis wird als Parodontologe bezeichnet. In der wissenschaftlichen Fachliteratur wird der Begriff Parodontose aber nur noch unter historischen Gesichtspunkten erwähnt.

Parodontose wird durch Bakterien verursacht

Zur Parodontose kommt es, wenn Bakterien als Krankheitserreger in den Raum zwischen Zahnfleisch und Zahn eindringen.

Eine Bekämpfung der Bakterien die in den Raum zwischen Zahnfleisch und Zahn eindringen ist schwierig, da es sich um eine Mischkultur und nicht um einen bestimmten Stamm handelt. Da diese Keime bereits in der Säuglingsphase in den Mund gelangen, ist es wichtig, dass auch die Eltern von Kindern rechtzeitig eine Zahnsanierung durchführen lassen. Damit kann verhindert werden, dass die Keime im vermehrten Masse auf die Kinder übertragen werden. Von den ca. 500 verschiedenen Bakterienspezies, die in der Mundhöhle vorkommen können, sind nur wenige parodontalpathogen die krankheitserregend im Sinne einer Parodontose sind. Die Nahrungsgrundlage der Bakterien bilden Zahnbeläge, wo sich die Bakterien verstecken und sich ungehindert vermehren können, was zu einer entzündlichen Reaktion mit Auflösung vom umgebenden Gewebe führen kann. Zunächst ist nur das Zahnfleisch über dem Kieferknochen betroffen, wo eine Zahnfleischentzündung erfolgen kann. Zahnfleischentzündungen weitet sich immer weiter aus, sodass sich der Kieferknochen mit dem feinen Faserapparat um den Zahn betroffen ist, der die Zähne tragen soll. Anfänglich führt die Anwesenheit von Bakterien im Mund noch nicht zur Parodontose, erst wenn andere Faktoren wie Zahnbeläge hinzukommen, kann es im Rahmen vom Abwehrkampf durch den Körper zu Auflösungsreaktionen vom Zahnhalteapparat kommen. Dabei spielt die Freisetzung körpereigener Eiweisse wie Interleukin eine besondere Rolle, da dieser Stoffe die Knochenneubildung am Zahn hemmen.

Unterschied zwischen Parodontose und Parodontitis

Wenn man im Volksmund von Parodontose spricht, meint man im Normalfall das, was der Zahnarzt als Parodontitis bezeichnet, dass eine Entzündung vom Zahnbett und Zahnhalteapparat ist.

Bei der Parodontose besteht keine Entzündung, ist aber gekennzeichnet durch den sichtbaren Zahnfleischschwund, das sichtbar wird durch freiliegende lange Zahnhälse und selten bei jungen Menschen auftritt. Im späten Stadium kann es bei der Parodontose zur Zahnlockerung (Wackelzähne) und Zahnverlust kommen, wenn durch den Knochenschwund die Zahnwurzel weniger als zu einem Drittel der Wurzellänge im Kieferknochen verankert ist. Die Parodontitis beginnt anfänglich durch eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) und breitet sich dann auf den Kieferknochen aus, da sie meist durch eine bakterielle Infektion verursacht wird, wo eine unbehandelte Parodontose bis zum Zahnverlust führen kann, denn eine Gingivitis ist eine Entzündung vom Zahnfleisch, wo sich am Zahn der anliegende Zahnfleischrand leicht löst. Die Zahnbeläge (Plaque), das eine Ansammlung von Bakterien auf der Zahnoberfläche bezeichnet, ist die Hauptursache für Parodontose. Bei der Parodontose besteht keine Entzündung, doch müssen beim Zahnarzt zuerst die weichen und harten Zahnbeläge (Plaque) entfernt und vorhandene Zahnfleischtaschen gereinigt werden, damit die Parodontose behandelt werden kann. Wenn die Zahnfleischtaschen nach der Vorbehandlung tiefer als fünf Millimeter sind, werden vom Zahnarzt weitere Massnahmen ergriffen und Zahnfleischtaschen meist operativ entfernt und als Nachbehandlung Antibiotika und desinfizierende Mundspülungen gegeben, was eine erneute Infektion verhindert. Bei der Parodontitis handelt es sich um eine Entzündung vom gesamten Zahnhalteapparat, die sich unter dem Zahnfleischrand ausbreiten und in einer Zahnfleischtasche unsichtbar bis zum Wurzelzement und zur Wurzelhaut fortsetzen kann. Durch den langsamen und schleichenden Verlauf der Parodontitis bleibt sie meist unauffällig und wird meist sehr spät bemerkt, wenn sich ein sehr harter Belag (Konkremente) gebildet hat. was dann zur Entzündung im Zahnwurzelbereich führt, wo es dann zu einem Kieferknochenschwund und Zahnausfall kommen kann.

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