Zahnfleischprobleme, Zahnfleisch blutet, Zahnfleischrückgang

Zahnfleisch (Gingiva)

ANUG

Bei der Sonderform der Zahnfleischentzündung ANUG dringen die Bakterien sehr rasch ins Zahnfleisch ein und zerstören es dauerhaft, denn ANUG beginnt schlagartig mit einer akuten Entzündung die Fieber auslöst und meist mit starkem Mundgeruch behaftet ist.

Die unter ANUG betroffenen Patienten leiden unter hohem Fieber, starkem Mundgeruch, Abgeschlagenheit und starken Zahnfleischschmerzen. Vielfach betrifft es Raucher und Menschen, die unter starkem Stress wie Prüfungsangst etc. stehen die eine akute Gingivitis bzw. ANUG als Zahnfleischentzündung bekommen, doch für Zahnfleischschmerzen gibt verschiedene Ursachen wie örtliche Verletzungen durch Fremdkörper und heisse Speisen, die kurzfristig durch Wundsalben und Spüllösungen behandelt werden können.

Die ANUG ist eine Sonderform der akuten Gingivitis bzw. die akut nekrotisierende ulzerierende Gingivitis von welcher vor allem Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15-30 Jahren betroffen sind.

Anug, Gingivitis, akute Entzündung, Zahnfleisch

ANUG entwickelt sich besonders bei einer ungesunden Lebensweise wie Stress, Alkoholabusus, Medikamentenabusus und Nikotinabusus, aber auch bei einem erschwerten Zahndurchbruch (Weisheitszahnprobleme).

Die Krankheit ANUG beginnt schlagartig mit einer akuten Entzündung, meist an den Frontzähnen bzw. am Zahnfleisch, das zwischen den Zähnen gelegen ist und zerstört die Interdentalpapillen.

Die akute Gingivitis „ANUG“ verursacht meist sehr starke Zahnfleischschmerzen (ANUG-Schmerzen) und wird durch rasch ins Gewebe eindringende Bakterien vom Mund verursacht. Anzeichen einer ANUG (acute necrotizing ulcerative gingivitis) die auch als Plaut-Vincent-Gingivitis bezeichnet wird, sind meist starke Zahnfleischschmerzen (ANUG-Zahnfleischschmerzen), hohes Fieber, starker Mundgeruch oder auch ein fauler metallischer Geschmack im Mund. Da die ANUG als akute Entzündung zwischen den Zähnen gelegen ist und die Interdentalpapillen zerstört, bedeutet dies, dass nach dem Ausheilen der ANUG, die Gingiva bzw. Zahnfleisch, das epitheliale Bestandteil vom Zahnhalteapparat ist, an diesen Stellen fehlt. Die Interdentalpapille ist das spitz zulaufende Zahnfleisch (Zahnfleischspitze) in den Zahnzwischenräumen, wo das Zahnfleisch den Zahnhals schützt. Die Erreger sind meist kleine, grosse und mittelgrosse Spirochäten, Kokken und Stäbchenbakterien. Das Zahnfleisch im Zahnzwischenraum wird rot und kann mit einem leicht gelblichen, abwischbaren Film bedeckt sein. Die Erkrankung ist nicht ansteckend und wird durch rasch in das Gewebe eindringende Bakterien verursacht. Anzeichen einer ANUG sind hohes Fieber, starke Zahnfleischschmerzen, starke Mundgerüche und ein fauliger metallischer Geschmack. Kennzeichen sind neben Schmerzen am Zahnfleisch ein abstossender Mundgeruch (Halitosis) wie auch ein verminderter Allgemeinzustand. Die am häufigsten betroffenen Patienten sind starke Raucher und Menschen die unter starkem Stress leiden, doch eine schlechte Mundpflege ist zumeist Voraussetzung, damit eine ANUG entstehen kann.

Anzeichen von ANUG:

Plötzliche starke Zahnfleischschmerzen
Stark gerötetes Zahnfleisch im Zahnzwischenraum
Fauler metallischer Mundgeschmack und Mundgeruch (Halitose)
Plötzlich hohes Fieber

Die akute Gingivitis beginnt vielfach in den Zahnzwischenräumen und ist eine akute Form der chronischen Gingivitis die sich in chronischer Form als Zahnfleischerkrankung zurückbildet oder sich zur akuten nekrotisierenden ulzerativen (ANUG) verschlechtern kann. Die Ursache dafür können mechanische und thermische Reize im Zusammenwirken mit einer bakteriellen Verunreinigung aus der Plaque sein, die meist mit guter Mundhygiene und Mundspülungen behandelt und beseitigt werden kann. Bei starken Zahnfleischschmerzen mit Verdacht auf eine ANUG sollte man auch bei Zahnarztangst den Zahnarzt sofort aufsuchen, wo eine "Professionelle Zahnreinigung" vom ganzen Gebiss erfolgt, denn eine akute nekrotisierende ulzeröse Gingivitis (ANUG) muss dringend behandelt werden von einem Zahnarzt. Meist wird vom Zahnarzt ein fiebersenkendes Schmerzmittel und Antibiotika verabreicht wie auch eine Bettruhe empfohlen.

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