Zahnersatz: Möglichkeiten, Ersatzzähne für eigene Zähne

Zahnersatz

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Zahnersatz

Die Kosten für Zahnersatz sind sehr unterschiedlich und werden bestimmt durch die Materialwahl.

Künstlichen Kronen ersetzt als Zahnersatz die ursprüngliche natürliche Zahnkrone.

Zahnersatz ist der Ersatz für fehlende Zähne

Zahnimplantate als Zahnersatz brauchen nebst der Suprakonstruktion eine Implantatkrone.

Zahnersatz als Sammelbegriff

Zahnersatz ist ein Sammelbegriff und bezeichnet die Form vom Ersatz fehlender natürlicher Zähne.

Die Planung, Herstellung und Eingliederung von Zahnersatz fällt unter die Zahnmedizinische Fachrichtung Prothetik. Durch Zahn-Karies, Parodontitis oder durch Zahnunfälle kann es zu Zahnverlusten kommen. Die fehlenden Zähne müssen auch bei Nichtanlage von Zähnen durch einen Zahnersatz wie durch eine Zahnbrücken, Vollprothese oder Teilprothesen ersetzt werden, was das Behandlungsgebiet der Prothetik oder Bioprothetik ist. Zahnersatz bedeutet die Herstellung von Prothesen, also künstlichen Ersatz für verlorene Organe wie die Zahnwurzel. Das Zahnimplantat ist ein Zahnersatz bzw. ein Zahnwurzelersatz.

Wenn ein Zahn verloren geht, kann diese Zahnlücke durch eine Zahnbrücke ersetzt werden, wobei gesunde Nachbarzähne beschliffen und überkront werden, damit diese Zähne als Pfeilerzähne bzw. Brückenpfeiler der Zahnbrücke dienen können.

Zahnersatz, festsitzend, Ersatz, herausnehmbar 

Mit der Zahnbrücke als fester Zahnersatz wird nur die Zahnkrone durch ein Brückenzwischenglied ersetzt, nicht aber die Zahnwurzel.

Ein Einzelzahn-Implantat mit einer Implantatkrone ersetzt durch diesen Zahnersatz die Einzelzahnlücke, womit die Nachbarzähne erhalten bleiben und nicht beschliffen werden müssen.

Zahnersatz / Zahn-Prothetik

Durch Verlust der Zähne durch einen Zahnunfall oder Zahnverlust im Alter muss man auf schöne Zähne und ein strahlendes Lächeln nicht verzichten, denn dafür gibt es Zahnersatz.

Bei der Zahn-Prothetik kann die Frage ob ein fester oder abnehmbarer Zahnersatz besser ist kann nicht generell beantwortet werden, denn es ist von der Situation im Munde abhängig wie auch vom Patientenwunsch. Eine teleskopierende Brücke ist ein herausnehmbarer Zahnersatz, steht aber funktionell als Zahnbrücke mit Teleskopkronen als Brückenpfeiler dem festsitzenden Zahnersatz am nächsten, da diese Konstruktion alleine von den Pfeilerzähnen getragen wird, so dass die Mundschleimhaut nicht irritiert wird.

Zahnersatzpreis, Zahnersatz festsitzend, Prothetik

Herausnehmbarer Zahnersatz ist für den Zahnpatienten bei erstmaliger Versorgung eine nicht zu unterschätzende psychische Belastung mit meist längerer Angewöhnungszeit.

Zahnersatz wird eingeteilt in festsitzender Zahnersatz (festsitzende Prothetik), herausnehmbarem Zahnersatz und kombinierter Zahnersatz.

Zahnsanierung oder Gebisssanierung bedeutet die Wiederherstellung der Zahngesundheit durch Zahnersatz. Wenn man von Zahnersatz spricht, kann damit Unterschiedliches gemeint sein, denn Zahnbrücken gehören zum Zahnersatz wie Zahnkronen oder Zahnprothesen. Einteilen lässt sich Zahnersatz in die Kategorien Festsitzender Zahnersatz und Herausnehmbarer Zahnersatz. Zahnprothesen gehören zum herausnehmbaren Zahnersatz. Kronen mit Ausnahmen sind meist festsitzender Zahnersatz. Zahnbrücken können sowohl als festsitzender oder auch als herausnehmbarer Zahnersatz gemacht werden.

Warum Zahnersatz?

Die wichtigsten Aufgaben der Zähne sind das Erfassung und Zerkleinerung der Nahrung für den Verdauungsweg, Zähne sind aber auch wichtig für die Gesichtsästhetik und für die Phonetik bzw. für zum Sprechen und einer klaren Aussprache.

Durch Zahnverlust entstehen Zahnlücken und Fehlbelastungen der verbleibenden Zähne, was die Lebensdauer vom Gebiss beeinträchtigt, denn es kann zu Schäden am Zahnhalteapparat, an den Kiefergelenken und der Kaumuskulatur kommen und durch Störungen der Kaufunktion ändert sich das Ernährungsverhalten, womit es zu Ernährungsmangel von Aufbaustoffen kommen kann, was zu Funktionsstörungen vom ganzen Körper führen kann. Fehlende Zähne sind nicht nur ein kosmetisches Problem der Zahnästhetik, denn sie beeinträchtigen das gesamte Lebensgefühl. Wenn ein Zahn oder mehrere Zähne fehlen, kippen die benachbarten Zähne vielfach in die Zahnlücke und die Zähne vom Gegenkiefer wachsen in die Lücke hinein, sodass Zahnprobleme, Zahnfleischprobleme und Kieferprobleme entstehen können und damit auch Zahnschmerzen, Zahnfleischschmerzen und Kieferschmerzen. Damit die Nachbarzähne oder die ganze Zahnreihe im Laufe der Zeit krumm und schief werden und ein Kieferknochenschwund erfolgt, benötigt man bei einer Zahnlücke ein Zahnersatz, so für Kinderzähne wie auch den bleibenden Zähne.

Zahnersatz-Klassen

Zahnersatz wird in verschiedene Klassen eingeteilt, so der festsitzender Zahnersatz, der Kronen, Teilkronen und Brücken umfasst.

Bei herausnehmbarem Zahnersatz wird zwischen Totalprothesen und Teilprothesen unterschieden, die in mehrere Untergruppen eingeteilt werden. Kombinierter Zahnersatz besteht aus einem fest verankertem bzw. einzementierten Teil und einem herausnehmbaren Teil.

Die Gewöhnungszeit an einen neuen Zahnersatz ist individuell und bei den Menschen sehr unterschiedlich.

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In den ersten Tagen können bei neuen Prothesen Druckstellen entstehen die im Normalfall nach einigen Tagen wieder abklingen.

Festsitzender Zahnersatz oder herausnehmbarer Zahnersatz

Es gibt festsitzender Zahnersatz und herausnehmbarer Zahnersatz.

Ein festsitzender Zahnersatz wird an vorhandenen Zähnen befestigt, der dann zusätzlich auch die Kaukräfte vom Zahnersatz mitgetragen wird. Herausnehmbarer Zahnersatz wie Teilprothesen und Totalprothesen werden von deren Funktion her, ungünstiger beurteilt als festsitzender Zahnersatz.

Gut gemachter festsitzenden Zahnersatz sollte man nicht spüren und andere dürfen ihn nicht sehen.

Festsitzender Zahnersatz, Zähne herausnehmbar

Der festsitzende Zahnersatz kommt der natürlichen Situation am nächsten und ist daher im Gegensatz zum herausnehmbarer Zahnersatz in der Lage, die normale Kaufunktion und Sprechfunktion fast vollständig wieder herzustellen.

Im Bereich von Zahnersatz gibt es viele verschiedene Ausführungen mit unterschiedlicher Passgenauigkeit und Stabilität, was sich im Zahnersatz-Preis bemerkbar macht.

Der einfachste und kostengünstigste Zahnersatz ist die Klammerprothese zur Verankerung an den Restzähnen im Zahngebiss. Dieser Zahnersatz bietet eine zweifelhafte Zahnversorgung, denn die Ankerzähne können zu stark belastet und damit auch gelockert werden, was zu Wackelzähnen führt. Aus ästhetischen Gründen ist eine Klammerprothese nur im Seitenzahnbereich einsetzbar, da die Klammern aus Draht oder Stahl sichtbar sind. Als guter Zahnersatz werden nebst den Zahnimplantat-verankerten Prothesen die Teleskopprothesen, Geschiebeprothesen oder Prothesen mit Druckknopfanker bewertet. Eine Geschiebeprothese ist als Teilprothese ein hochwertiger herausnehmbarer Zahnersatz, der gut und fast unsichtbar durch ein Geschiebe oder einen Druckknopfanker befestigt werden kann. Auch die Teleskopprothese ist eine sehr hochwertige prothetische Zahnversorgung, denn als Teilprothese benötigt sie keine Klammen, Bügel oder Stege zur festen Verankerung, so dass dieser Zahnersatz von natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden ist. 


Möglicher Zahnersatz

Wenn beim Mensch aus bestimmten Gründen keine Zahnimplantate infrage kommen und als Zahnersatz eine Zahnbrücke wegen fehlenden Pfeilerzähnen als Brückenpfeiler nicht mehr möglich ist, bleibt als Alternative meist nur die Zahnprothese.

Ein fehlender Zahn kann durch ein Zahnimplantat, eine Zahnbrücke oder eine Zahnprothese als Zahnersatz ersetzt werden.

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Wenn ein beschädigter Zahn nicht mehr funktionell oder ästhetisch mit einer Zahnfüllung, einem Inlay oder Veneer wiederhergestellt werden kann, benötigt man eine Zahnkrone als Zahnersatz für eine Zahnbrücke oder eine Zahnprothese.

Zahnersatz kann nur auf einem gesunden Zahnbett lange halten.

Wenn ein Zahn sehr stark beschädigt ist bzw. ein Kariesdefekt sehr gross, so reicht eine Zahnfüllung nicht aus, um den Zahn funktionstüchtig zu erhalten und muss, wie ein fehlender Zahn ersetzt werden, womit man von einem Zahnersatz spricht. Je nach Situation gibt es dafür verschiedene Möglichkeiten wie Zahnimplantate, Zahnbrücken, Zahnkronen oder Zahnprothesen. Wenn Implantate für verlorengegangene Zähne wegen Krankheiten oder aus finanziellen Gründen nicht infrage kommen, so bleibt als möglicher Zahnersatz vielfach nur die Zahnprothese.

Zahnimplantate

Natürliche Zahnwurzeln werden durch künstliche Zahnwurzeln ersetzt und im Kieferknochen verankert.

Mit einem Zahnimplantat als Zahnersatz aus Titan (Titanimplantat) oder Keramik (Keramikimplantat) wird der natürlichen Verankerung der Zahnwurzel, die dem Halt vom Zahn dient nachgeahmt und das Implantat im Kiefer als Träger für den künstlichen Zahn an gleicher Stelle fest platziert und verankert. Zahnimplantate sind als künstliche Zahnwurzeln ein Zahnwurzelersatz die Zahnlücken im Frontzahngebiet wie auch im Seitenbereich schliessen können, ohne dass die Nachbarzähne beschliffen werden müssen. Zahnimplantate aus Titanlegierungen oder Keramik werden vom menschlichen Körper gut vertragen, da dieses Material sich mit dem menschlichen Kieferknochen relativ gut verbindet. Zahnimplantate als Zahnersatz können dem Knochenschwund vorbeugen wie auch Fehlstellungen anderer Zähne. Durch Dentalimplantate kann man einzelne Zähne, mehrerer Zähne oder aller Zähne ersetzen, wobei Einzelzahnimplantate eine Implantatkrone benötigen.

Zahnbrücken

Zahnlücken müssen durch einen Zahnersatz geschlossen werden, denn fehlende Zähne durch Zahnausfall wirken sich auf den gesamten Kauapparat und das ganze Kausystem wie auch auf die Kaumuskulatur aus.

Eine Zahnbrücke ist ein festsitzender Zahnersatz, mit der mehrere fehlenden Zähne ersetzt werden können, wobei die Nachbarzähne der Zahnlücke im Gebiss für Kronen präpariert (beschliffen) werden müssen. Um eine Zahnbrücke herstellen zu können braucht es eine Abformung, damit die eine gute Kaufunktion gewährleistet werden kann. Nach den Abdrucknahmen beim Zahnarzt, wird die Zahnbrücke normalerweise aus einem Stück als Schaltbrücke im zahntechnischen Labor gefertigt. Eine Zahnbrücke besteht aus mindestens zwei Kronen als Brückenpfeiler und einem oder mehreren Brückenzwischengliedern, die den fehlenden Zähnen als Ersatz dienen. Die Zahnbrücke als Basisbrücke wird fest auf den Pfeilerzahnstümpfen zementiert und ist ein festsitzender Zahnersatz. Nebst der festsitzenden Zahnbrücke gibt es auch die Inlaybrücke und die Klebebrücke, die auch als Marylandbrücke oder Adhäsivbrücke bezeichnet wird sowie die Freiendbrücke (Extensionsbrücke), die eine Lücke am Ende der noch bestehenden Zahnreihe überdeckt. Die herausnehmbare Teleskopbrücke als abnehmbaren Zahnersatz ist eine Zahnbrücke, die wie eine Teleskopprothese auf die Kronen aufgesteckt wird. Die herausnehmbare Galvano-Teleskop-Brücke wird an den noch vorhandenen Zähnen (teleskopierend) befestigt und gleichzeitig auf der zahnlosen Schleimhaut abgestützt.

Zahnkronen

Künstliche Kronen die zum festsitzenden Zahnersatz gehören, ersetzen natürliche Zahnkronen und werden aufgesetzt, wenn der Zahn nicht mehr restauriert werden kann.

Für eine künstliche Krone wird die natürliche Zahnkrone unter den Zahnfleischsaum rundherum ca. 1 mm zylindrisch oder leicht konisch beschliffen (präpariert) und am Zahnhals meist eine hohlkehlförmige Stufe angelegt. Auf der Kaufläche bzw. Schneidekante der Schneidezähne wird so viel abgeschliffen, dass zum Gegenbiss genügend Platz vorhanden ist. Der präparierte Zahnstumpf wird mit einer Abformmasse wie Silikon oder Hydrokolloid abgeformt, damit der Zahntechniker im Zahnlabor in der Zahntechnik nach dieser Abformung ein Arbeitsmodell erstellen kann, auf dem er dann die Krone als Zahnkronenersatz fertigen kann. Künstliche Kronen können eingegliedert werden durch "Zahnkrone überkronen" (Überkronung) auf Zahnstümpfen, Wurzelstiftaufbauten die meist als Stiftkrone (Stiftzahn) bezeichnet wird, wie auch auf Zahnimplantaten.

Zahnprothesen

Herausnehmbarer Zahnersatz als Teilprothese oder Totalprothese bzw. Vollprothese wird notwendig, wenn andere Zahnversorgungen nicht mehr möglich sind.

Unter Zahnprothese werden künstliche Zähne verstanden, die nach dem Zahnausfall der natürlichen verlorenen Zähne als Zahnersatz dienen. Bei Zahnprothesen handelt sich immer um einen herausnehmbaren Zahnersatz das eine Ergänzung oder ein Ersatz vom natürlichen Gebiss mit künstlichen Zähnen (Konfektionszähne) bezeichnet. Die künstlichen Zähne die auf der Prothesenbasis (Prothesensattel) befestigt sind, können aus Kunststoff oder auch Keramik bestehen. Die Zahnprothese ist ein abnehmbarer Zahnersatz, der im Gegensatz zu normalen Zahnbrücken und Zahnimplantaten aus der Mundhöhle selbst entfernt werden kann. Eine Zahnprothese ist abnehmbar gestaltet und meist kostengünstiger als ein fix verankerter Zahnersatz. Zahnprothesen werden im Volksmund vielfach als Gebissprothese oder Prothesengebiss bezeichnet das eine Ableitung vom natürlichen Zahngebiss ist. Für die Eingliederung von Zahnersatz ist das Prothesenlager, das die Zahnprothese trägt sehr wichtig, so sind hohen und breiten Kieferfortsätze (Kieferkamm) eine gute Voraussetzung, damit der Zahnprothesenhalt gegeben ist.


Planung von Zahnersatz

Für die Zahnersatzplanung ist ein Panoramaröntgenbild beim Zahnarzt ein wichtiges Diagnoseverfahren für den Zahnstatus, was Befunderhebung über den Zustand vom Gebiss bedeutet und zur frühzeitigen Erkennung von Zahnschäden und Gewebeschäden notwendig ist.

Bei Verlust einzelner oder mehrerer Zähne kann eine Zahnersatzplanung notwendig sein, im Besonderen wenn noch weitere Zahnsanierungen anstehen.

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Bei der Planung von Zahnersatz ist eine genaue Überprüfung der Pfeilerzähne auf ihre Wertigkeit notwendig.

Zahnersatzplanung

Gut gemachter Zahnersatz ist der, den man nicht spürt und andere nicht sehen.

Am Anfang jeder Zahnbehandlung  oder Zahnsanierung steht normal ein ausführliches Gespräch zwischen dem Zahnarzt und dem Zahnpatienten über den Befund, die alternativen Behandlungsmöglichkeiten, aber auch über den allgemeine Gesundheit bevor, denn bestehende Allgemeinerkrankungen können auch die zahnärztliche Behandlung beeinflussen. Auch Zahn-Patienten haben den Wunsch bei maximaler Lebensqualität ein hohes Alter mit schönen Zähnen, auch wenn es Ersatzzähne sind zu erreichen. Festverankerte Zähne mit perfekter Zahn-Ästhetik und Sicherheit gehören in allen Lebenslagen selbstverständlich zur Lebensqualität dazu. Zahnverlust kann jeden Menschen in jedem Alter treffen, sodass ein Zahnersatz notwendig wird. Mit herkömmlichen Methoden durch nicht festsitzenden Zahnersatz lässt sich der Wunsch für fest verankerte Zähne nicht immer erfüllen. Notwendig ist eine genaue Überprüfung der Zahnpfeiler auf ihre Wertigkeit, denn zu lang herausgewachsener Zähne, kranke Zähne wie auch gewanderte oder gekippte Zähne können eine Eingliederung von Zahnersatz z.B. als Brückenpfeiler einer Zahnbrücke verhindern.

Zahnersatz muss man planen

Der notwendige Zahnersatz sollte genauso gut funktionieren wie die eigenen Zähne und muss so gut aussehen wie die eigenen Zähne.

Der Zahnverlust einzelner wie auch mehrerer Zähne muss man für eine schöne Bioprothetik planen, denn eine Zahnersatzplanung kann notwendigen sein, wenn noch weitere Zahnsanierungen anstehen können wie mit Zahnimplantaten. Um ein ästhetisch schönes Resultat mit Zahnersatz kostengünstig zu erzielen, ist die Vorbereitung und Planung von Zahnersatz wie auch einer Zahnimplantation sehr wichtig, denn vorausschauend sollten für eine Implantatgetragene Zahnbrücke Implantate möglichst gleichmässig verteilt sein. Bei der Zahnersatzplanung ist die Implantat-Planung besonders wichtig, so bei festsitzendem Zahnersatz wie der Zahnbrücke die nicht einfach kostengünstig veränderbar ist. So muss das Zahnimplantat-Risiko bzw. der "Implantat-Erfolg" und die Anzahl Implantate für die Implantatbehandlung geplant werden, wo auch für die Implantatversorgung verschiedenen Erkrankung mitberücksichtigt werden müssen wie auch die Zahnimplantate-Kosten.

Planung von Zahnersatz

Für die Planung von Zahnersatz mit Zahnimplantaten braucht es eine Planung unter Einbezug vom Kieferknochen wie auch der Gesichtsanalyse und Gesichtsästhetik.

Der heute erreichte Stand der Implantologie lässt in fast jeder Situation eine gute und individuelle Implantat-Lösung zu, dass der Zahn-Patient wieder unbeschwert Sprechen, Essen und Lachen kann. Vor der Implantatbehandlung müssen individuellen Wünsche vom Zahnpatient besprochen und in den Therapieplan mit eingebaut werden, denn komplexe zahnärztliche Behandlungen müssen auf den einzelnen Zahnpatienten zugeschnitten sein. Ein Heil- und Kostenplan sorgt für Klarheit auch betr. der finanziellen Belastung. Wenn eine grössere zahnärztliche Behandlung mit Zahnersatz ansteht, sollte man einen schriftlichen Kostenvoranschlag verlangen. Dazu braucht es eine Voruntersuchung beim Zahnarzt der auch ein Panoramaröntgenbild beinhaltet, denn jeder Zahnpatient hat Anspruch auf eine optimal abgestimmte Zahnbehandlung, deren Resultat sich über lange Zeit bewährt und durch die Gesichtsanalyse und den Zahnersatz-Kosten bestimmt werden.

Zahnersatz mit Zahnimplantaten

Als Implantat-Grundlage für das Einsetzen von Zahnimplantaten mit Zahnersatz ist eine vorausgehende genaue Untersuchung notwendig.

Vorteile der Zahnimplantate mit festsitzendem Zahnersatz gegenüber Zahnprothesen ist gross, denn andere Leute können den Zahnersatz kaum sehen und beim Essen, Lachen und Sprechen spürt man keinen Unterschied zu den natürlichen Zähnen, denn Zahnimplantate bieten eine feste Verankerungsplattform für den Zahnersatz. Ein grosser Vorteil besteht bei Zahnimplantaten darin, dass festsitzender oder abnehmbarer Zahnersatz daran fixiert werden kann und der Kieferknochen durch die Implantate stimuliert wird und so der Kieferknochenabbau (Knochenschwund) etwas verhindert werden kann. Der Kieferknochen kann mit der Zeit abnehmen, so wie ein unbelasteter Muskel kann sich ein nicht beanspruchter Kieferknochen zurückziehen, was als Kieferknochenschwund bezeichnet wird. Je mehr Implantate in den Kieferknochen gesetzt und belastet werden, umso kleiner ist die Gefahr von Kieferknochenschwund, doch die Kosten der Zahnsanierung lassen dies vielfach nicht zu, denn viele Einzelzahnimplantate (Dentalimplantate) sind eine Kostenfrage wie im ganzen Gesundheitswesen.


Prothetik vom Gebiss

Die Zahnersatz-Planung, Herstellung und Eingliederung im Gebiss wird als Zahnersatz-Prothetik oder Gebiss-Prothetik wie auch Bioprothetik bezeichnet, was beim Zahnarzt eine Prothetische Rehabilitation im parodontal geschädigten Gebiss bedeutet.

Die Bioästhetik berücksichtigt die Funktionalität, Qualität und Ästhetik und wird in der modernen Zahntechnik auch als Gebissprothetik bezeichnet.

Prothetik vom Gebiss, Zahnersatz, Zahnbrücke

In der Gebiss-Prothetik werden beim Zahnersatz Zahn-Ästhetik, Kaufunktion, Sprache, und ein natürliches Aussehen berücksichtigt.

Bei der prothetischen Zahnbehandlung kann man viele Ziele durch den Zahnersatz mit einer Zahnbrücke oder einer Teilprothese erreichen.

Unter Prothetik versteht man den Berufszweig, der sich mit der Herstellung von Prothesen, also künstlichem Ersatz für verlorene Organe oder Körperteile befasst, so dass auch eine Zahnersatz-Planung notwendig ist. Bei einer Totalprothese "Gebiss" versteht man die Versorgung einer oder beider völlig zahnloser Kiefer (Kieferkamm) mit herausnehmbarem Zahnersatz. Sofort belastbare Zähne eröffnet die Möglichkeit, Zahnimplantate und voll funktionsfähige neue Zähne innerhalb kurzer Zeit einzusetzen. Mit Implantatgetragenen Prothesen kann man wieder Essen nach Herzenslust und gewinnt dadurch auch mehr Selbstvertrauen. Zähne sind eine der auffälligsten und individuellsten Gesichtsmerkmale wo die Zähne und die Zahnform am Gesamterscheinungsbild beteiligt ist. Bei Frontzahnrestaurationen nimmt die Gebiss-Prothetik bzw. die Zahn-Ästhetik darum in einer schönen Zahnbogenform mit weissen Zähnen eine hohe Priorität ein.

Beim Zahnersatz entscheidet der Patient

Die modernen zahnmedizinischen Möglichkeiten entwickeln sich rasant, trotzdem ist jede Zahnbehandlung höchst individuell.

Die Zahnprothetik befasst sich auch mit bioästhetischem Zahnersatz bzw. dem ersetzen verlorener Zähne und Weichgewebes in der Mundhöhle mit Teilprothesen die auch als partielle Prothesen bezeichnet werden oder mit Totalprothesen sowie Zahnverkleidungen wie Veneers, LumineersKronen überkronen (Überkronung) und auch Zahnbrücken als Zahnersatz. Als ästhetischer Ersatz zur Reduzierung der Lücken zwischen den Zähnen können Veneers verwendet werden wie auch zur Sanierung von beschädigtem Zahnschmelz und bei Zahnverfärbungen. Veneers werden im Unterschied zu Kronen meist nur im Fronzahnbereich auf die Zähne aufgeklebt, dass eine ideale Lösung für schöne Zähne ist. Die Zahnprothetik kann herausnehmbar und auch festsitzend sein, wobei festsitzende Zahnprothetik sich auf alle Zahnelemente bezieht, die permanent im Kiefer eingesetzt sind und vom Zahnpatient nicht herausgenommen werden können. Zahnersatz-Prothetik ist ein Oberbegriff und bezeichnet auch alle Behandlungsmöglichkeiten bei Zahnverlust wie durch einen Zahnunfall, wo eine „Prothetische Versorgung“ notwendig ist.

Gebissprothetik

Die Gebissprothetik beschäftigt sich mit der Gebissprothese als Zahnersatz, das eine Ableitung vom natürlichen Zahngebiss ist, denn mit Prothesengebiss ist eine Zahnprothese meist mit Kunststoffzähnen (Konfektionszähne) gemeint.

Unter einem Gebiss wird bei Menschen nicht nur die Zahnreihe mit natürlichen Zähnen verstanden, denn als Gebiss wird im Volksmund auch die Vollprothese als relativ kostengünstiger Zahnersatz bezeichnet. Die Vollprothese kann auch als Totalprothese bezeichnet werden die im zahnlosen Kiefer zum Einsatz kommt und der Wiederherstellung vom Kausystem wie auch der Zahnästhetik dient. Als bessere Variante kann im zahnlosen Kiefer der herausnehmbarer Zahnersatz auf Implantaten bezeichnet werden, denn die Prothesen werden durch Halteelemente wie Druckknopfanker oder Steg-Verbindungen auf denen die Prothese einrastet und einen festen Sitz findet.

Beim Zahnersatz entscheiden Patient und Zahnarzt gemeinsam nach dem Gesichtspunkt der Gesichtsanalyse und den Zahnersatz-Kosten, welche Art angefertigt werden soll, festsitzender Zahnersatz oder herausnehmbarer Zahnersatz.

Zahnersatz, Klammerprothese Unterkiefer, Zähne

Ausschlaggebend beim Zahnersatz sind sowohl die Situation im Mund als auch die Wünsche des Zahnpatienten wie bei einer Klammerprothese als Unterkieferprothese.

Zahnprothetiker sind Zahntechniker als Spezialisten für die "dritten Zähne" und wählen Zahnfarbe, Zahnform und Stellung der Zähne abgestimmt auf das jeweilige individuelle Gesicht vom Zahnpatient (Gesichtsästhetik).

Die Zahnsanierungs-Kosten können sehr unterschiedlich sein und richten sich an der Zahnersatzwahl und dem Komfort für die Wiederherstellung der Kaufähigkeit und der Sprechfähigkeit sowie der Zahn-Ästhetik, denn die Funktion von verloren gegangenen natürlichen Zähnen sollten von künstlichen Zähnen in gleicher Art übernommen werden, wozu festsitzender Zahnersatz am besten geeignet ist. Eine herausnehmbare Zahnprothetik ermöglicht eine weniger gute Lösung und sollte nach Möglichkeit nur erfolgen, wenn eine festsitzende Zahnprothetik nicht möglich ist, wofür es verschiedene Gründe geben kann. Bei der Gebissprothetik kann aber auch eine Vollprothese auf Implantaten verankert werden, so dass die Prothese einen festen Halt (Prothesenhalt) bekommen kann, so die Oberkieferprothese die durch günstige Mini-Implantate gaumenfrei gestaltet und so die Totalprothese befestigt werden kann. Durch Mini-Implantate kann sichergestellt werden, dass die herausnehmbare Prothese einen sicheren festen Halt hat, was ein sicheres Gefühl beim Sprechen, Essen oder Lachen gibt und somit auch die Lebensqualität wie eine gestörte Aussprache verbessert.

Als Zahnpatient kann man zwischen den verschiedenen Dentalmaterialien entscheiden, was sich auch im Preis vom Zahnersatz niederschlägt, wenn man einen nahezu unsichtbaren Zahnersatz  möchte.

Zahnersatz, Klammer-Teilprothese Oberkiefer

Unterschiedliche Zahntechniken wie bei der Klammerprothese im Oberkiefer spielen bei der Fertigung im Zahn-Labor eine Rolle.


Zahnersatz-Prothetik

Zahnersatz-Prothetik bedeutet Rekonstruktion vom Gebiss für abnehmbaren oder festsitzenden Zahnersatz.

Als Oberbegriff steht Zahnersatz-Prothetik für alle Methoden, verloren gegangener Zähne durch Zahnverlust bei Zahnunfall etc. mit geeignetem Zahnersatz zu ersetzen.

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Zahn-Prothetik steht für mehr als nur das ersetzen der Zähne durch Zahnersatz, so auch für fehlenden Kieferknochen zu Ersetzen . 

Zahnersatz-Prothetik umfasst die ganzheitliche Betrachtung der Problematik wie deren Behandlungsmöglichkeiten.

Bei der Zahn-Prothetik kann sich immer die Frage stellen ob ein fixer oder abnehmbarer Zahnersatz besser ist, doch kann dies nicht generell beantwortet werden, da es vom Patientenwunsch  wie auch von der individuellen Situation im Munde abhängig ist. Durch die Bioästhetik und Bioprothetik können die Lebensqualität, Sympathie und eine positive Ausstrahlung erhöht werden durch Kronen überkronen, Zahnbrücken, Hybridprothesen, Modellgussprothesen, Immediatprothesen als Sofortprothesen, Geschiebeprothesen oder auch Vollprothesen. Zahnersatz-Prothetik bedeutet rekonstruieren vom Zahngebiss für abnehmbaren Zahnersatz oder festsitzenden Zahnersatz. Es gibt viele individuelle Alternativen im Bereich von Zahnersatz, so modernste Technologien und hochwertige Dentalmaterialien wie Zahnimplantate die zum Zahnersatz bzw. Zahnwurzelersatz zählen. Durch die Zahnersatz-Prothetik können längerfristig die Nachbarzähne von einem Zahnlückenstand erhalten bleiben was als Zahnerhaltung bezeichnet wird. Durch alle Arten von Zahnprothesen kann verhindert werden, dass die Funktionen vom Kiefer mit den Kaumuskulatur und den Kiefergelenken beeinträchtigt werden, denn wenn plötzlich durch Zahnausfall Zähne fehlen, können die anderen Zähne in die Zahnlücke wandern, sodass es zu Wackelzähnen kommt die auch Kippen können und damit weitere Zahnprobleme entstehen.

Prothetik

Unter Prothetik versteht man den in der Zahnmedizin den Berufszweig, der sich mit der Entwicklung bzw. Herstellung von Zahnprothesen als künstlicher Zahnersatz beschäftigt.

Bei der Prothetik handelt es sich um die Herstellung von Prothesen, wobei unterschieden wird in zahnärztliche Prothetik beim Zahnarzt und Zahntechniker Prothetik die im Dentallabor durch die Zahntechnik vom Zahntechniker hergestellt wird. Bei der Prothetik kann es sich um festsitzende Prothetik wie die Kronenprothetik und Zahnbrücken-Prothetik oder abnehmbare Prothetik handeln, wo es sich um Teilprothetik oder Totalprothetik für den Ersatz von stark zerstörten Zähnen handeln kann. Bei der abnehmbaren Prothetik kann es sich um Zahnersatz handeln, der selbst aus dem Mund genommen werden kann und in Kombination mit oder ohne Zahnimplantate steht. Bei der zahnärztlichen Prothetik steht die langfristige Betreuungsstrategie im Vordergrund, im Sinne einer lang anhaltenden Mundgesundheit mit guter Lebensqualität, denn nicht nur das Fehlen von einem Zahn stellt ein Problem dar, meist hat dies auch Einfluss auf die daneben stehenden Zähne wie auch auf den gesamten Zahnapparat haben. Dadurch entstandene Ungleichgewichte beeinträchtigen die Zahngesundheit und Mundgesundheit und unter Umständen das gute Funktionieren der Kiefergelenke. Die prothetische Zahnheilkunde und bioästhetische Zahnheilkunde betrachtet darum alle Faktoren ganzheitlich und setzt gezielt und auf die jeweilige Person abgestimmten Zahnersatz an. Eine rechtzeitige Besprechung der Behandlungsmöglichkeiten inkl. Zahnersatz beim Zahnarzt ist die Bedingung für eine langfristige und damit Preisgünstige Gesundheitserhaltung vom Zahngebiss

Bioästhetischer Zahnersatz

Bei der Zahnersatz-Prothetik sollte man den bioästhetischen Zahnersatz planen, wobei die Erhaltungsfähigkeit (Zahnerhaltung) mittelfristige und langfristige eingeschätzt werden soll wie auch die Verträglichkeit und Nutzen-Risiko-Abwägung (Kontraindikationen) unter Berücksichtigung vom ästhetischen Aspekt (Gesichtsästhetik).

Als erstes sollte für einen bioästhetischer Zahnersatz nach dem Erstellen von einem Panoramaröntgenbild und einer Voruntersuchung beim Zahnarzt eine persönlich auf Zahnpatienten abgestimmte und individuelle Beratung für eine "Prothetische Versorgung" stattfinden. Dauerhafte Beschwerden im Mundbereich, Kieferbereich und Gesichtsbereich können durch geeigneten Zahnersatz damit von Anfang an vermieden werden. Aus dem Röntgenbild, das für die Diagnose ein wichtiges Werkzeug ist, können frühere zahnärztlicher Eingriffe wie Wurzelgefüllte Zähne, Zahnfüllungen, metallischen Werkstoffe oder Metallstifte usw. erkennen, was für die Beurteilung vom Gebiss als Ganzes sehr wichtig ist, damit kein ständiges Flickwerk entsteht. Der Zahnarzt kann am Gebiss auch an den Schleifspuren der Zähne erkennen, ob ein Zähneknirschen in der Nacht besteht, was für den Zahnersatz und die Materialwahl wichtig ist.  


Prothetische Versorgung

Das Einbringen von Zahnersatz wird als prothetische Versorgung bezeichnet, die bei Zahnimplantaten meist erst erfolgen kann, wenn die Einheilung der Implantate (Einheilzeit) abgeschlossen ist.

Eine konservierende Therapie beim Zahnarzt wird auch als "Konservierende Zahnbehandlung" bezeichnet wo eine prothetische Zahnversorgung notwendig sein kann.

Die Zahnärztliche Prothetik ist eine rekonstruktive Zahnmedizin wie auch die Implantologie.

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Bei der "Prothetischen Versorgung" ist die Prothese ist ein künstlicher Ersatz aus körperfremdem Material für ein fehlendes Körperteil.

Aufgabengebiet der zahnärztlichen Prothetik ist der Ersatz fehlender Zähne durch festsitzenden Zahnersatz oder herausnehmbaren Zahnersatz.

Entsprechend der Zahnersatz-Prothetik wird die prothetische Versorgung als Fachgebiet meist als Zahnersatzkunde bezeichnet, denn die Prothetik zielt auf den Erhalt geschädigter Zähne ab oder wenn dies nicht möglich ist auf den Zahnersatz. Die zahnärztliche Prothetik beschränkt sich nicht alleine auf den Ersatz fehlender Zähne und den Lückenschluss im Kiefer, denn sie berücksichtigt auch die funktionellen Auswirkungen Zahnhalteapparat, Kaufunktion und Kauvorgang sowie der Kiefergelenkprobleme bei Zahnverlust und der entsprechenden prothetischen Versorgung. Diese funktionelle Betrachtung bildet die Grundlage der Gnathologie, der Lehre von Funktion vom Kauorgan. Ein Spezialgebiet der zahnärztlichen Prothetik ist die Versorgung von Zahnpatienten mit Defekten im Mundbereich, Kieferbereich und Gesichtsbereich. Die in diesen Fällen erforderlichen Defektprothesen werden vor allem in entsprechend fachkundigen Zahnkliniken angefertigt. Abnehmbare Defektprothesen zum Ersatz von Teilen im Gesicht werden als Epithesen bezeichnet.

Prothetische Behandlungsplanung

Eine wichtige Voraussetzung für jede prothetische Versorgung ist eine systematische Behandlungsplanung für den Zahnersatz.

Grundlagen zum Aufstellen von einem Behandlungsplan sind Anamnese, extraoraler und intraoraler Befund, Röntgenstatus beim Zahnarzt sowie Gipsmodelle. Implantate als Zahnersatz sind ein Mittel zum Zweck, bis die Zahnimplantate erfolgreich eingeheilt sind und die prothetische Versorgung mit Implantatkronen oder einer Implantatbrücke vorgenommen werden kann.

Für die prothetische Planung sind vor allem folgende Fragen wichtig:

Welche Zähne fehlen?
Zustand der verbleibenden Zähne? (Karies, Vitalität, Zahnfleischtaschen, Wackelzähne)
Wie sind Okklusion und Artikulation?
Bestehen KieferproblemeKiefergelenkschädigungen?
Wie ist die Mundhygiene?
 Wie ist die Zahn-Ästhetik?
Liegen verlagerte, retinierte Zähne vor (Weisheitszahnprobleme)?

Zur prothetischen Planung (Zahnersatz-Planung) müssen die oben genannten Fragen bekannt sein.

Zähne sind wichtig für die Kaufunktion, Sprache und ein natürliches Aussehen, sodass sorgfältig geprüft werden muss, welche Zähne erhalten werden können und welche Zähne ersetzt werden müssen und erst danach stellt sich die Frage, wie die prothetische Versorgung (Prothetik vom Gebiss) durchzuführen ist. Bei der Planung der Zahnersatz-Prothetik muss das ganze Zahngebiss berücksichtigt werden, auch wenn aus Kostengründen nur eine Teilsanierung vom Gebiss erfolgt. Vor der Anfertigung vom Zahnersatz erfolgt eine professionelle Zahnreinigung vom gesamten Gebiss, wobei vor der Zahnsanierung  eine Instruktion und Motivation der Zahnersatzpflege dazu gehört. Nach der prothetischen Planung kann die Prothetische Behandlung von Zahnfüllungen, Wurzelkanalbehandlungen, Parodontalbehandlungen, Behandlung von funktionellen Störungen und Entfernung von nicht erhaltungswürdigen Zähnen (Zahnextraktion) etc.

Abformung der Kiefer

Zur Herstellung prothetischer Arbeiten werden im Normalfall nach der Abdrucknahme "Modelle" benötigt, wobei es verschiedene Abformarten für Zahnersatz gibt.

Für Zahnersatz braucht das Zahnlabor eine exakte Wiedergabe der Mundverhältnisse, die durch den Abdruck vom Zahngebiss beim Zahnarzt erfolgt. Zur Herstellung der Zahnersatzmodelle ist in der Zahntechnik eine entsprechend sorgfältige Abformung der Kiefer mit den angrenzenden Weichteilen erforderlich. Im Zahnlabor werden diese Abformungen ausgegossen, denn mit Hilfe einer Bissnahme können die so erhaltenen Modelle anschliessend in ein Artikulator (Gelenksimulator) einander zugeordnet werden bzw. der Zahntechniker stellt im Artikulator durch die Bissnahme eine Lagebeziehung der Kiefer zueinander her. Je nach Art von Zahnersatz und den Ansprüchen, die Zahnarzt und Zahnpatient stellen, kann die Bissnahme durch einen einfachen Wachsbiss erfolgen, oder auch eine aufwendige Axiographie, das Bewegungsspuren vom Unterkiefer aufzeichnet. Die Abformung stellt somit das wichtigste Bindeglied zwischen der zahnärztlichen Behandlung am Patienten und der zahntechnischen Arbeit im Zahnlabor dar. In der Zahnarztpraxis wird jedoch oft nicht von einer Abformung, sondern von einem Abdruck mit einem Abdrucklöffel gesprochen. Dies ist zwar nicht ganz richtig, da bei der Abformung im Normalfall kein Druck ausgeübt wird.


Abformarten für Zahnersatz

Bei prothetischen Restaurationen und prothetische Versorgungen mit Zahnersatz braucht es im Normalfall Modelle, wozu das Zahnlabor eine exakte Wiedergabe der Mundverhältnisse benötigt, das durch die Abformungen bzw. Abdrucknahme beim Zahnarzt erfolgt.

Für die zahnärztliche Prothetik braucht es eine Abformung für den Zahnersatz, die eine exakte Wiedergabe der Mundverhältnisse ermöglichen.

Abformung, Zahnersatz, Funktionsabformung

Im Bereich der zahnärztlichen Prothetik beschäftigt sich der Zahnarzt mit der Wiederherstellung vom Gebiss (Prothetik vom Gebiss) bei Zahnverlust.

Es gibt eine Fülle unterschiedlicher Abformarten wo unterschieden wird zwischen anatomischer Abformung und Funktionsabformung für Zahnersatz.

Gut funktionierende und schöne Zähne beeinflussen das Wohlbefinden vom Mensch, so dass eine Abdrucknahme bei fehlenden Zähnen in einem aber meist in beiden Kiefern für guten Zahnersatz sehr wichtig ist. Die Abformung ist ein Arbeitsschritt in der Zahnmedizin und der Defektprothetik. Nebst dem Abdruck vom Zahngebiss gibt es das CAD/CAM-Verfahren in der Zahnmedizin (Cerec), das eine "Optische Abformung" ist wo man den Zahn optisch erfasst und ein virtuelles Abbild erzeugt, wonach der CAD Zahnersatz geplant und nach dem CAM-System gefertigt wird. Beim Zahnstumpf wird auf die physische Abformung verzichtet weil die optische Abtastung vom Zahnstumpf eine "optische Abformung" ist und danach genannt wird.

Anatomische Abformung für Zahnersatz

Nach der Beurteilung und Bewertung der aktuellen Mund-Situation erfolgt eine genaue Abformung der vorhandenen Kieferanatomie als Duplikat der Mundsituation für den Zahnersatz.

Bei der anatomischen Abformung werden die Zähne mit den umgebenden Schleimhäuten und Bändern in Ruhe wiedergegeben, was auch als Situationsabformung bezeichnet wird, da die normale Situation im Mund wiedergegeben wird. Die anatomische Abformung wird durchgeführt, um Studienmodelle zur Behandlungsplanung (Zahnersatz-Planung) oder Arbeitsmodelle zur Herstellung von Funktionslöffeln, Kronen und Zahnbrücken, Teilprothesen, Provisorien oder kieferorthopädischen Apparaturen zu erhalten.

Funktionsabformung für Zahnersatz

Bei der Funktionsabformung wird das Bewegungsspiel der Schleimhäute und Bänder wiedergeben, denn bei herausnehmbarem Zahnersatz wird Last auf die schleimhautbedeckten Anteile vom Kieferkamm übertragen.

Bei der Funktionsabformung für Zahnersatz werden aktive und passive Bewegungen der Wangen und Lippen, der Zunge sowie dem weichen Gaumen während der Abbindezeit vom Abformmaterial durchgeführt. Als Funktionsbewegung wird die Bewegung vom Unterkiefer innerhalb der Grenzbewegungen bezeichnet. Eine besondere Bedeutung hat die Funktionsabformung für die Anfertigung von Totalprothesen bzw. Vollprothesen. Die bewegliche Mundschleimhaut am zukünftigen Prothesenrand der auch als Funktionsrand bezeichnet wird, muss sehr genau abgeformt werden, damit die Zahnprothese später nicht durch Funktionsbewegungen abgehebelt werden kann.

Abformung von beschliffenen Zähnen

Bei der Abformung kommt es auf die genaue Wiedergabe der Präperationsgrenze an, wozu Verfahren wie Korrekturabformung, Doppelmischabformung und Sandwichabformung üblich sind.

Bei der Korrekturabformung wird die Zahnfleischfurche zunächst mit Baumwollfäden bzw. Retraktionsfäden oder elastischen Ringen erweitert, um eine exakte Wiedergabe der Präperationsgrenze zu ermöglichen. Anschliessend erfolgt zuerst eine Vorabformung mit einer Knetbaren oder zähfliessenden Abformmasse wenn die Fäden noch liegen und anschliessend wird die Vorabformung gesäubert und getrocknet. Damit der Abformlöffel bei der späteren Korrekturabformung erneut eingesetzt werden kann, werden störende Abformungen der Interdentalräume wie auch vorhandener Brückenglieder herausgeschnitten. Die Retraktionsfäden werden zur Korrekturabformung entfernt und die Zahnstümpfe (beschliffener Zahn) getrocknet. Ein dünnfliessendes Abformmaterial wird danach in den Abformlöffel gefüllt und meist das dünnfliessende Abformmaterial auch mit einer speziellen Abformspritze in eröffnete und getrocknete Zahnfleischtasche eingespritzt sowie danach der Löffel wieder in den Mund eingesetzt.

Doppelmischabformung

Bei der Doppelmischabformung wird im Gegensatz zur Korrekturabformung der Abformlöffel nur einmal eingesetzt.

Nach dem Entfernen der Retraktionsfäden und Trocknen der Zahnstümpfe wird ein dünnfliessendes Abformmaterial um die Zähne und in der Zahnfleischfurche gespritzt wo gleichzeitig ein zähfliessendes bzw. knetbares Abformmaterial in den Abformlöffel gefüllt und der Abformlöffel anschliessend eingesetzt wird, sodass sich beide Materialien im Mund miteinander verbinden können.

Sandwichabformung

Bei der Sandwichabformung wird der Abformlöffel wie bei der Doppelmischabformung nur einmal eingesetzt.

Bei der Sandwichabformung wird ein knetbares Abformmaterial und ein zugehöriges dünnfliessendes oder mittelfliessendes Abformmaterial gleichzeitig angemischt und danach wird der Löffel zunächst mit der knetbaren Abformmasse beschickt und im Bereich der Zahnreihe in der Zahnbogenform muldenförmig vorgeformt. Das dünnfliessende Abformmaterial wird auf diese Schicht sandwichartig aufgetragen und um die Zähne im Mund gespritzt, wo danach der Abformlöffel eingesetzt wird, sodass die Materialien sich im Mund verbinden können.

Mundgeschlossene Abformung

Nebst der Abformung bei geöffnetem Mund gibt es die Möglichkeit einer mundgeschlossenen Abformung.

Zur Herstellung von Totalprothesen hat das Verfahren der mundgeschlossenen Abformung den Vorteil, dass gleichzeitig beide Kiefer abgeformt werden und damit auch ihre Lage der Kiefer zueinander wiedergegeben wird. 


Primärkrone, Sekundärkrone

Teleskopprothesen erhalten ihren Halt durch Haftreibung der an der Zahnprothese sitzenden Krone (Matrize) gegenüber einer fest auf dem Zahn zementierten Zahnkrone (Patrize).

Doppelkronen bestehen aus der Innenkrone und Aussenkrone und werden unterschieden in Parallelwandige Teleskopkronen, Konuskronen und Resilienzteleskopkronen.

Primärkrone, Sekundärkrone, Modell,  Brücke

Für Doppelkronen wird vielfach der Sammelbegriff Teleskopkronen verwendet, wo die Innenkrone als Primärkrone und die Aussenkrone als Sekundärkrone vorhanden sind.

Primärkrone und Sekundärkrone bei Zahnbrücken und Prothesen

Metallkronen bestehen aus zwei Teilen, der Primärkrone und der Sekundärkrone.

Bei Teleskopkronen werden die eigenen noch vorhandenen Zähne die als Restzähne bezeichnet werden beschliffen und auf diese präparierten, beschliffenen Zahnstümpfe eine Metallkrone aufgesetzt, die aus zwei Teilen besteht, der Primärkrone und der Sekundärkrone. Die Primärkrone wird auch als Innen-Teleskop oder Primär-Teleskop bezeichnet, die fest auf den tragenden Zahnstumpf zementiert wird, was der festsitzende Teil vom Zahnersatz ist. Für eine Teleskopprothese als Zahnersatz müssen noch ein oder mehrere Zähne zur Kronenverankerung vorhanden sein. Bei der Eingliederung wird die Primärkrone meist mit Phosphatzement fest auf den beschliffenen Zahnstumpf zementiert, während die Sekundärkrone in die Zahnprothese gelötet, geklebt oder im Prothesenkunststoff eingearbeitet wird. Das Prinzip aller Teleskopkronen ist, dass beim Einsetzen auf eine parallele Einschubrichtung geachtet werden muss, damit man den Primärteil und Sekundärteil der Prothese teleskopartig ineinanderschieben kann, was den gewünschten Halt ergibt. Bei Doppelkronen werden auch Nichtedelmetalllegierungen oder Titan verwendet und eingesetzt wo auch eine Verblendung der Aussenteleskope möglich ist, nicht aber als Keramik-Verblendung, denn beim Verkanten können beim Einsetzen und Herausnehmen Spannungen entstehen.

Die Sekundärkrone wird auch als Aussen-Teleskop oder Sekundär-Teleskop genannt und ist in den herausnehmbaren Zahnersatz einer Zahnbrücke oder Zahnprothese eingearbeitet.

Goldkrone, Modell, Innenkrone, Aussenkrone

Doppelkronen werden in der Zahntechnik meist aus Goldlegierungen oder mit Hilfe der Galvanotechnik gefertigt.

Die Sekundärkrone wird beim Einsetzen vom Zahnersatz wie ein Teleskop auf die Primärkrone geschoben.

Die Teleskopkrone bzw. Konuskrone als Metallkrone wird als Schutz auf den Zahn gesetzt und ist das ideale Verankerungssystem für herausnehmbaren Zahnersatz mit hohem Tragekomfort. Die Teleskopprothese als herausnehmbarer Zahnersatz erhält seine Friktionshaftung aufgrund parallel gefräster Doppelkronen. Die festsitzende Primärkrone und die abnehmbare Sekundärkrone passen exakt aufeinander, sodass zwischen der Primärkrone und der Sekundärkrone sich ein hauchdünner Speichelfilm bildet und die Sekundärkrone dadurch reibungslos über die Primärkrone gleitet. Der Speichelfilm schützt das Kronenmaterial vor zu raschem Verschleiss und durch den Speichelfilm haften Primärkrone und Sekundärkrone aneinander, wodurch auch der Zahnersatz sicher und fest sitzt. Es gibt verschiedene Kronenarten für den Zahnersatz, wobei Doppelkronen immer dann verwendet werden, wenn die Möglichkeit besteht, herausnehmbaren kombinierten Zahnersatz zu befestigen, denn zur Kronenverankerung braucht es ein oder mehrere gesunde Zähne die dadurch optimal geschützt werden und damit auch unphysiologische Kippbelastungen vermieden werden können.


Zahnimplantat, ein Zahnersatz

Ein Zahnimplantat ist Zahnwurzelersatz, auf dem eine Implantatkrone oder eine Implantatgetragene Zahnbrücke als Zahnersatz befestigt wird.

Zahnimplantate die in den Kieferknochen eingedreht oder eingesteckt werden, übernehmen als künstliche Zahnwurzeln die Funktion als Träger von Zahnersatz.

Zahnimplantate Zahnersatz Künsliche Zahnwurzel 

Bei Zahnimplantaten als Zahnersatz spielt die Kostenfrage nebst den medizinischen Kriterien eine wichtige Rolle.

Das Zahnimplantat ist ein ein Zahnwurzelersatz und gilt auch als Zahnersatz.

Zahnimplantate werden als Zahnersatz eingesetzt, wenn einzelne Zähne in der Zahnbogenform oder ganze Zahnreihen fehlen. Enossale Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die über ihr Schraubgewinde in den Kieferknochen eingeschraubt oder eingesteckt werden. Anstelle der fehlenden natürlichen Zahnwurzeln werden somit künstliche Komponenten in den Kieferknochen bzw. Kiefer und Zahnhalteapparat eingesetzt. Zahnimplantate dienen als Verankerung für Zahnkronen, Stiftzähne und partiellen und kombinierten Zahnersatz, wenn diese eingewachsen sind. Das Zahnimplantat als Zahnersatz ermöglicht die Wiederherstellung der Kaufunktion, der Sprachbildung bzw. Lautbildung und der Zahn-Ästhetik, wenn Zähne fehlen oder nicht funktionsfähig sind. Als Alternativ zu Zahnimplantaten gibt es die Brückenkonstruktion, bei denen zahntechnisch gefertigte Ersatzzähne an den verbliebenen Zähnen verankert werden.

Mini-Dental-Implantate

Mini-Dental-Implantate bieten eine Langzeitstabilisierung von Zahnersatz wie beim "Tragen von Totalprothesen" und können eine Alternative zu normalen Zahnimplantaten sein, so dass der Prothesenhalt verbessert werden kann.

Mini-Dental-Implantate, Minii-Iplantat. ZahnersatzMini-Implantate können der Zahnprothese einen festen Sitz bieten, aber nur unter der Voraussetzung, dass die Miniimplantate im Kieferknochen einen kompakten Kieferknochen vorfinden. Zur Stabilisation benötigt man im Unterkiefer 4 bis 5 und im Oberkiefer 6 Mini-Titan-Implantate. Preisgünstige Mini-Implantate habe keine ausreichende Stabilität, um grosse Zahnkronen oder die Brückenzwischenglieder einer Zahnbrücke zu tragen, denn dazu ist die Belastung zu gross, denn Mini Implantate haben gegenüber normalen Zahnimplantaten einen reduzierten Durchmesser zwischen 1.8 und 2.3 mm und sind wegen der kleineren Implantatoberfläche vielfach ungeeignet. Mini-Implantate werden zwar den echten Zahnwurzeln nachempfunden, doch Miniimplantate gehören normal nicht zum Zahnersatz und können mit dem Druckknopf-System eine „Schleimhautgetragene Prothese“ auf dem Kugelkopf nur fixieren. Wackelprothesen und Zahnprothesen die als Zahnersatz herausfallen können durch die Mini-Implantate der Vergangenheit angehören, wo unter örtlicher Betäubung nur ein kleiner chirurgischer Eingriff notwendig ist.

Was ist ein Zahnimplantat?

Das Wort "Implantat" kommt aus dem Lateinischen und bezeichnet einen künstlichen Körper, der in einem lebenden Organismus "eingepflanzt" wird.

Zahnimplantate als Zahnersatz ersetzen fehlende Zähne inklusiv der natürlichen Zahnwurzel.

Zahnimplantat, Zahnersatz, Zahnwurzelersatz

Zahnimplantate werden Anstelle der ehemaligen Zähne als Zahnwurzelersatz in den Kieferknochen eingesetzt.

Während der Einheilung wächst der Kieferknochen an das Zahnimplantat, so dass es letztlich fest verankert im Kiefer bzw. Zahnhalteapparat (Alveolarfortsatz) sitzt.

Während der Einheilungszeit von mindestens drei Monate liegt das Zahnimplantat meist als Zahnersatz unterhalb der Mundschleimhaut, die es in dieser Phase vor Belastungen schützt. Anschliessend wird ein Aufbauteil (Suprakonstruktion) in das Implantat eingeschraubt, auf dem die Implantatkrone "künstliche Zahnkrone" wie eine herkömmliche natürliche Zahnkrone fest verankert wird. Das Zahnimplantat als Zahnersatz nimmt anstelle der natürlichen Zahnwurzel den Kaudruck auf und leitet ihn schonend in den Kiefer weiter. Bei Zahnimplantaten handelt es sich um eine kleine Vorrichtung aus Titan oder Keramik, die als Ersatz für die Zahnwurzel eines fehlenden natürlichen Zahnes dient. Das Implantat für Zahnersatz nimmt als Zahnwurzelersatz die Implantat-Suprakonstruktion auf und dient als Verankerung. Zahnimplantate werden in den Oberkiefer oder Unterkiefer eingesetzt, wo es im Laufe der Zeit in den Kieferknochen einheilt.

Zahnbrücke auf Zahnimplantaten als Zahnersatz

Bildlich kann man sich eine Zahnbrücke auf Zahnimplantaten vorstellen:

Zuerst verankert man die Brückenpfeiler, setzt vorübergehend eine provisorische Zahn-Brücke darauf und ersetzt diese nach befestigtem Untergrund (Einheilphase) durch eine definitive Zahn-Brücke, die dann als Implantatgetragene Brücke bezeichnet wird. Es gibt auch eine Kombinationsbrücke, die als Hybridbrücke (Hybridprothetik) oder Verbundbrücke bezeichnet wird, wenn diese Zahnbrücke auf Implantaten und natürlichen Zähnen aufliegt.


Herausnehmbarer Zahnersatz

Ein herausnehmbarer Zahnersatz wird auch als abnehmbarer Zahnersatz bezeichnet wie die abnehmbare günstige Zahnprothese.

Beim "Herausnehmbarem Zahnersatz" handelt es sich bei den Sanierungsmöglichkeiten der Zähne immer um eine Zahnprothese, unterschieden wird aber zwischen Teilprothesen und Totalprothesen, wobei es auch "Kombinierter Zahnersatz" gibt, der aus einem "Herausnehmbarem Zahnersatz" und einem "Festsitzenden Zahnersatz" besteht.

Herausnehmbar, Zahnersatz, Abnehmbar, Zähne

Herausnehmbarer Zahnersatz ist die einfachste und meist auch kostengünstigste Variante der Gebisssanierung, im Besonderen die Kunststoffvollprothese als Zahnersatz im zahnlosen Kiefer (Kieferkamm).

Zum herausnehmbaren Zahnersatz gehören einfache prothetische Versorgungen wie die Vollprothese aus Kunststoff oder die Teilprothese.

Eine einfache herausnehmbare Prothese als Zahnersatz ist sehr Kostengünstig und einfach in der Herstellung, hat aber als günstiger Zahnersatz nicht den gleichen Komfort wie ein festsitzender Zahnersatz bringt. Herausnehmbarer Zahnersatz wie Teilprothesen und Vollprothesen bei der Ganzzahnsanierung wird von seiner Funktion her ungünstiger beurteilt gegenüber festsitzendem Zahnersatz. Für viele Zahnpatienten ist die erstmalige Versorgung mit herausnehmbarem Zahnersatz bei der Zahnsanierung eine psychische Belastung mit meist langer Angewöhnungszeit. Sind ausgedehnte Zahnlücken und wenig Kieferknochen vorhanden oder fehlen Zahnpfeiler für die Verankerung im hinteren Seitenzahnbereich, bleibt teilweise nur die Möglichkeit, die Versorgung mit herausnehmbarem Zahnersatz herzustellen, sofern keine Zahnimplantate als Zahnersatz erwünscht sind. In vielen Fällen ist Zahnersatz aus medizinischen oder kosmetischen Gründen unumgänglich, doch die "Preise für Zahnersatz" bei herausnehmbarem Zahnersatz sind meist günstiger als festsitzender Zahnersatz wie der Kostenvergleich Zahnersatz zeigt.

Der beste Zahnersatz ist der, den andere nicht sehen und nicht gespürt wird, was nur mit Zahnimplantaten oder fixierter Zahnprothese auf den noch vorhandenen eigenen Zähnen möglich ist.

Zahnersatz, Herausnehmbar, Abhehnbar, Zähne 

Bei der auf den eigenen Zähnen fixierten Zahnprothese ist massgebend, wie gut die Restbezahnung ist, denn bei Seitenzähnen kann eine "Kronenverstärkung" durch eine Stiftkrone (Stift in bestehender Zahnwurzel) erfolgen, was im Volksmund meist als Stiftzahn bezeichnet wird.

Das Alter vom Mensch zum Zeitpunkt vom Setzen der Zahnimplantate mit Zahnersatz wie Zahnprothesen und Zahnbrücken spielt eine untergeordnete Rolle, denn wichtig für eine gute Prognose bei Zahnimplantaten sind Kieferknochen-Angebot wie auch die Kieferknochen-Qualität.

Wenn ein Zahn abgebrochen ist, kann die Anfertigung einer Krone für den Zahnersatz nicht mehr genügend, was mit Einsetzung von einem Stift in den Wurzelkanal wieder rekonstruiert werden kann womit die Stiftkrone durch den Stiftaufbau eine Klammer einer Klammerprothese halten kann, damit günstige Zahnsanierungs-Kosten entstehen. Teilprothesen setzen sich aus Prothesenbasis, Ersatzzähne (Konfektionszähne) sowie Halteelemente und Stützelemente zusammen. Die Prothesenbasis besteht aus einem Prothesensattel aus Kunststoff, der seine Stabilität durch ein Metallgerüst erhält. Im Oberkiefer verbindet häufig ein Gaumenbügel und im Unterkiefer ein Unterzungenbügel (Sublingualbügel) die Prothesensättel beider Kieferhälften miteinander. Die Ersatzzähne als Zahnersatz sind im Normalfall aus Kunststoff und werden auf dem Prothesensattel befestigt. Die Halteelemente und Stützelemente bewerkstelligen den Halt und die Abstützung der Teilprothese. Je nach Lagerung der Prothesen werden Kaukräfte nur von den abstützenden Zähnen oder auch zusätzlich von den zahnlosen Kieferabschnitten auf dem Alveolarkamm als oberster Teil vom Alveolarfortsatz aufgefangen.

Zahnersatz herausnehmbar

Ein Zahnersatz der herausnehmbar ist kann auch auf Halteelementen wie Druckknöpfen oder einem Steg der verschraubt ist aufgebracht werden, so dass die Prothese durch das Einrasten einen festen Sitz findet uns abnehmbare Zahnprothese bezeichnet wird.

Die "Kosten Zahnersatz" sind in Abhängigkeit, ob eine "Zahnprothese Festsitzend" ist oder der Zahnersatz herausnehmbar ist, was durch die Zahntechnik nicht den gleichen Prothesenhalt ergeben kann.

Zahnersatz herausnehmbar, Vollprothesen

Für viele Menschen ist der "Preise für Zahnersatz" wichtig, doch Kaufunktion und Sprechfunktion dürfen nicht vernachlässigt werden.

Die Totalprothesen (Vollprothese) gehören zum herausnehmbaren Zahnersatz und dienen mit der Unterkieferprothese wie auch Oberkieferprothese als Versorgung der unbezahnten Kiefer.

Ein guter Halt einer Totalprothese (Halt der Zahnprothese) kann nur erzielt werden, wenn die Prothesenbasis dem betreffenden Kiefer möglichst exakt anliegt und der Prothesenrand funktionell sauber ausgeformt ist. Die Vollprothese soll als Zahnersatz dabei eine möglichst breitflächige Abstützung auf dem Kiefer haben. Ein guter Haftung der Totalprothese wird durch mehrere Faktoren erzielt, so ist ein dünner Speichelfilm zwischen Prothesenbasis und Kieferschleimhaut eine wichtige Haltefunktion. Der Halt der Zahnprothese entsteht auf ähnliche Weise wie ein Stiefel im Sumpf oder wie bei 2 Glasplatten, die mit Wasser benetzt aufeinander gelegt werden. Wenn man eine gut sitzende Vollprothese herausnehmen möchte, bildet sich unter der Prothesenbasis ein Unterdruck, wobei der Prothesenrand dabei als Ventilrand zur Abdichtung vom Unterdruckraum dient. Der Prothesenrand ist aber nicht nur ein Ventilrand, sondern auch ein Funktionsrand, wobei die Zahnprothese so ausgestaltet wird, dass die umgebende Muskulatur stabilisierend auf den Zahnersatz wirkt. Mundspeichel ein aber wichtiger Faktor für eine Vollprothese, denn bei Mundtrockenheit ohne genügend Speichel nützt die beste Vollprothese nichts, wenn die Adhäsionskräfte zwischen der Schleimhaut und der Zahnprothese mit einem dazwischen (Prothese und Speichel) befindlichen Speichelfilm nicht erreicht wird.

Abnehmbare partielle Prothese als Zahnersatz

Die Teilprothese als partielle Prothese ist ein herausnehmbarer Zahnersatz zur Versorgung von einem teilbezahnten Kiefer.

Die partielle Prothese als abnehmbarer Zahnersatz kann als günstige Zahnprothese mit festsitzendem Zahnersatz kombiniert werden, denn Teilprothesen haben künstliche Zahnreihen, die auf einer Prothesenbasis befestigt sind. Die Zahntragenden Anteile der Prothesenbasis werden auch als Prothesensattel bezeichnet. Die Verankerung der Teilprothese an den natürlichen Zähnen erfolgt durch Klammern oder in Kombination mit festsitzendem Zahnersatz mit Doppelkronen, Geschiebe, Stegen, Gelenken oder Riegeln. Nebst natürlichen Zähnen können dabei auch Zahnimplantate zum Halt der Prothese dienen. Zahnklammern können aus Draht gebogen oder aus einer Legierung gegossen werden. Während die Drahtklammer im Kunststoff der Prothesenbasis verankert werden müssen, werden gegossene Klammern im Normalfall in einem Stück mit Teilen der Basis gegossen, so dass man von einer Modellgussprothese spricht. Die Auswahl an verschiedenen Klammerarten ist gross, so gibt es die Einarmklammer, E- Klammer, G- Klammer, J- Klammer, Doppelarmklammer, Jackson-Klammer, Kugelkopfklammer, Bonwill- Klammer, Ringklammer nach Ney etc. 


Hybridprothetik

Hybridprothetik ist eine Kombinationsprothetik durch Verankerung einer herausnehmbaren Teilprothese mit den Restzähnen im Zahnlückengebiss.

Bei der Hybridprothese (Hybridprothetik) werden die vorhandenen Zähne über die nicht sichtbare Verankerungselemente mit dem künstlichen Zahnersatz verbunden.

Hybridprothetik, Zahnprothese, Hybridprothese

Die Hybridprothese wird häufig eingesetzt als Teleskopprothese mit Zähnen und Implantaten bzw. Teleskoppfeilern, Verankerungsformen können aber auch Stegverbindungen oder speziell gearbeitete Stiftkappen sein.

In der Hybridprothetik geht es um kombinierten festsitzenden, herausnehmbaren Zahnersatz.

Die Hybridprothese besteht aus einem festsitzenden und einem herausnehmbaren Teil der an den noch vorhandenen Zähnen oder Zahnimplantaten verankert wird. In Form und Ausdehnung gleicht die Hybridprothese einer Totalprothese. Unter dem Begriff Hybridprothese oder Overdenture versteht man die Rekonstruktion von Frontzähnen und Seitenzähnen in einem Lückengebiss (Zahnlücken) mit Hilfe einer an verdeckten Halteelementen verankerten Totalprothese. Bei der Hybridprothetik fungieren als Halteelemente Teleskope, Geschiebe, Metallklammern oder andere Verbindungsteile, die an den Restzähnen fixiert werden. Unter Hybridprothetik versteht man Kombinationsprothetik bzw. die Kombination aus einer herausnehmbaren Teilprothese mit den Restzähnen von einem Lückengebiss. Unter einer Hybridprothese versteht man einen herausnehmbaren Zahnersatz, der sowohl Zahnimplantate als auch natürliche Zähne als Pfeiler zur Abstützung nutzen kann.

Hybridprothese

Unter Hybridprothese versteht man die Hybridprothetik, die im Lückengebiss auch als Kombinationsprothetik bezeichnet wird, denn Hybrid bezeichnet eine Kombination einer herausnehmbaren Teilprothese die in den Restzähnen im Kiefer verankert wird.

Unter einer Hybridprothese wird die kombinierte Verwendung von verschiedenen Systemen zur Abstützung verstanden, meist aber Zahnimplantate und Zähnen, die als Pfeiler zur Abstützung von einem herausnehmbaren Zahnersatz dienen. So kann man Teleskopprothesen mit Zähnen und Zahnimplantate als Teleskoppfeiler wie auch Kombination aus Teleskopen und Kugelkopfankern bzw. Locatoren auf Implantaten oder Stegverbindungen zwischen Zahn und Zahnimplantat bezeichnen.

Die Hybridprothese ist eine Sonderform von kombiniertem Zahnersatz der aus einem herausnehmbaren Zahnersatz besteht und zur Abstützung, Zahnimplantate wie auch natürliche Zähne als Zahnpfeiler nutzen kann.

Hybridprothese, kombinierter Zahnersatz, Zähne

Die Hybridprothese, die aus einem festsitzenden und einem herausnehmbaren Teil besteht, wird mit Teleskopkronen, Stegen auf Wurzelstiftkappen (Stiftkrone) oder Kugelköpfchen an der meist nur noch geringen Restbezahnung oder Zahnimplantaten verankert.

Wenn natürliche Zähne oder auch Zahnimplantate zum Fixieren von einem herausnehmbaren Zahnersatz dienen, spricht man von einer Hybridprothese, denn Hybrid oder Hybrida bedeutet Gebündeltem, Gekreuztem oder Gemischtem.

Unter einer Hybridprothese versteht man die kombinierte Verwendung von Zahnimplantaten und Zähnen als Pfeilerzahn zur Abstützung von einem herausnehmbaren Zahnersatz. Hybridprothese ist eine Prothetische Versorgung im Kiefer mit Geschiebetechnik (Geschiebeprothese). In der Zahntechnik versteht man allgemein unter Hybrid ein System, bei dem zwei Technologien miteinander kombiniert werden und unter der Geschiebetechnik versteht man in der Zahnmedizin ein bestimmtes Verankerungsprinzip resp. Verankerungselemente der noch vorhandenen Zähne mit Ersatzzähnen. Die Hybridprothese ist die klammerlose Verankerung an noch vorhandenen Zähnen, was auch ein Kennzeichenmerkmal ist. Die Hybridprothese hat den Namen darum bekommen, weil sie aus einem festsitzenden Teil und aus einem herausnehmbaren Teil besteht. Für die Hybridprothese gibt es eine Vielzahl von Verankerungsmöglichkeiten und Verbindungselementen, die einen präzisen und stabilen Sitz gewährleisten.

Geschiebeprothese

Geschiebe sind Verbindungselemente für Teilprothesen und funktionieren ähnlich einem Stecksystem, denn sie bestehen aus zwei exakt ineinanderpassenden Elementen.

Ein klassischer Zahnersatz ist die Geschiebeprothese, die im Gegensatz zu Kronen und Zahnbrücken nicht festsitzend ist. Beim Geschiebe ist ein Element fest an einer Zahnkrone verankert und das andere an der herausnehmbaren Zahnprothese befestigt. Die Stege (Steggeschiebe) sind Verbindungselemente zwischen Ringstiftkappen, telekopierenden Ankern oder Kronen. Künstliche Fräsungen und Rillen (Matrize), in die die Teilprothese hineingeschoben wird, verbinden die überkronten Nachbarzähne (Überkronung) mit der Zahnprothese. Bei der Hybridprothese sind verdeckte Halteelemente wie Druckknöpfe (Druckknopfanker) Konfektionierter Steg etc. vorhanden. Als Hybridprothese kann man Teleskopprothesen mit Zähnen und Zahnimplantaten als Teleskoppfeilern oder Kombination aus Teleskopen und Kugelkopfankern auf Implantaten nennen. Auch sind Stegverbindungen zwischen Zahn und Implantat denkbar, denn die Verbindungselemente sind nicht zu sehen und die Teilprothesen bekommen durch Geschiebe einen sehr sicheren Halt. Eine Zahnbrücke die durch ein Geschiebe oder durch Doppelkronen in mehrere Teile gegliedert ist, wird als geteilte Zahnbrücke bezeichnet.

Hybridbrücke als Zahnersatz

Bei festen Zahnbrücken, die sich auf Zahnimplantate als Zahnersatz und Zähne stützen, spricht man von einer Hybridbrücke oder Kombinationsbrücke.

Die Hybridbrücke ist eine Zahnbrücke, die über einem natürlichen Zahn und einem Zahnimplantat eingesetzt wird, denn unter Hybrid versteht man in der Zahntechnik ein System, bei dem zwei Technologien miteinander kombiniert bzw. Gemischt sind. Die Hybridbrücke wird auch als Verbundbrücke bezeichnet, das eine festsitzende Zahnbrücke ist, die auf Implantaten und Zähnen abgestützt ist. Wenn man als Zahnersatz die Hybridprothese auf ein Zahnimplantat setzt, wird sie als Implantatgetragene Hybridprothese bezeichnet. Die Kombination wird auch als Hybridprothese bezeichnet, wenn eine zahnfixierte mit einer Prothese auf der Schleimhaut (Overdenture-Telekopprothese) getragen wird. Eine Implantatgetragene Hybrid-Prothese gibt einen absolut festen Biss. Die Hybridprothese ist eine Sonderform als Kombinierter Zahnersatz, die mit Teleskopkronen, Stegen auf Wurzelstiftkappen oder Kugelköpfchen an der meist nur noch geringen Restbezahnung bzw. Restgebiss befestigt werden kann (Kombinationsprothese). Hat eine Zahnlücke eine bestimmte Grösse überschritten oder steht kein Backenzahn mehr als Brückenpfeiler zur Verfügung, ist die Hybrid-Prothese die ästhetisch optimalste konventionelle Lösung als Zahnersatz. Die Hybridprothesen gewährleisten eine komfortable und störungsfreie Funktion sowie ein gutes ästhetisches Erscheinungsbild dank den fortschrittlichen Verbindungselementen.


Steggeschiebe

Als Steggeschiebe wird ein "Parallelwandiger Steg" sowie die auf ihm sitzende hülse, die in dem herausnehmbaren Teil vom Zahnersatz eingearbeitet ist bezeichnet.

Bei geringer Restbezahnung mit Implantatversorgung können Steggeschiebe eingesetzt werden, die zum herausnehmbaren Zahnersatz gehört.

Stegverbindung, Stegkonstruktion, Geschiebe

Parallelwandiger Steg (Patrize), sowie einer auf ihm sitzende hülse (Matrize), die in dem herausnehmbaren Teil vom Zahnersatz verankert ist.

Stegkonstruktionen, Geschiebe

Die Stegkonstruktion auf Zahnimplantaten ist ein nebst Teleskopen und Kugelknöpfen ein bewährtes Verankerungselement.

Die Stege sind Verbindungselemente zwischen Ringstiftkappen, telekopierenden Ankern oder Kronen. Man unterscheidet Steggelenke mit rundem oder ovalen Querschnitt und Steggeschiebe, das ein parallelwandiger Steg ist, denn der Steg dient als Halteelement und Stützelement für eine herausnehmbare Teilprothese. Bei der Stegverbindung können Dentalimplantate durch Stege miteinander verbunden werden, damit die Stabilität von "herausnehmbarem Zahnersatz" erhöht werden kann. Stege können fabrikmässig (konfektioniert) hergestellt werden oder individuell gefräst werden. Die Hülse muss wegen dem Zahnfleischrückgang einen Mindestabstand von etwa zwei mm zur Gingiva (Zahnfleisch) haben. Auch Eckzähne können als Pfeilerzähne im sonst zahnlosen Kiefer überkront werden und über einen Steg miteinander verbunden werden, sodass zwischen zwei überkronten Zähnen (Zahnkrone überkronen) eine starre Verbindung in Form von primärer Verblockung besteht.

Stegprothetik

Steggeschiebe werden in der Stegprothetik eingesetzt bei geringer Restbezahnung und Implantatversorgung.

Die Stegprothetik zählt beim Zahnarzt zu den am besten erprobten prothetischen Therapiemitteln, denn die Stegprothetik ergibt einer Hybridprothese einen komfortablen Halt. Die Stegprothetik besteht darin, dass zwischen zwei Zähnen durch Überkronung eine starre Verbindung in Form von primärer Verblockung erreicht wird, die aus einem gegossenen Zwischenstück angefertigt oder einem vorgefertigtem stabilem Golddraht besteht, wo man je nach Querschnitte von einem Steggelenk mit einem runden oder ovalem Querschnitt spricht, der Drehbewegungen um die Achse zulässt und von einem Steggeschiebe bei parallelwandiger Ausformung. Der Steg ist immer die Patrize und die Hülse die Matrize. Das Dolder-Geschiebe ist der bekannteste Steg als Halteelement und Stützelement, das ein rechteckiger Steg mit abgerundetem Oberteil als Verbindungselement ist. Das Steg-Geschiebe ist ein starres Verbindungselement für partielle Prothesen wie auch für Hybridprothesen, das vorzugsweise dann eingesetzt wird, wenn zwei Zähne nicht über einen geraden Steg miteinander verbunden werden können oder mehrere Zähne miteinander verbunden werden müssen. Der Steg kann an Wurzelkappen, Ankerkronen oder Suprastrukturen bei Zahnimplantaten (Suprakonstruktion Implantat) angelasert oder angelötet werden. Geschiebe dienen der Befestigungen und dem Ausgleich von konvergierenden und divergierenden Brückenpfeilern sowie als Verbindungselemente zwischen Restzahnbestand und parodontal getragenem Zahnersatz. Auf dem Steg kann die Teilprothese mithilfe eines an der Unterseite der Zahnprothese befestigten Reiter geschoben werden. Über die Klemmwirkung vom Reiter an den parallel gefrästen Flächen vom Steg erfolgt ein guter Halt, denn der Reiter wird passgenau zum Steg angefertigt, sodass durch das Steggeschiebe (Attachment) eine Haltfunktion und Stützfunktion erreicht wird. Geschiebe bezeichnen parallel gefräste Patrizen und Matrizen, deren Haltefunktion durch Reibung, und deren Stützfunktion durch einen Anschlag erreicht wird und gehören zu den Verbindungselementen, so das Steggeschiebe oder Resilienzgeschiebe, das bei Freiendprothesen zum Einsatz kommt. Die Freiendprothese ist ein Begriff aus der Versorgung mit Zahnersatz in Bezug auf die Freiendsituation, das eine  verkürzten Zahnreihe ist.

Resilienzgeschiebe

Als Resilienz wird die Eindrückbarkeit bezeichnet, es ist die Nachgiebigkeit von einem Gewebe bei Belastung, das sich bei Entlastung wieder zurückstellt.

Resilienzgeschiebe sind Elemente von Teilprothesen an festsitzendem Zahnersatz, die eine Nachgiebigkeit in vertikaler Richtung aufweisen. Der Kaudruck wird so vom Sattel über das Resilienzgeschiebe auf die überkronten eigenen Zähne übertragen, wobei das Resilienzgelenk ein erweitertes Verankerungselement ist, das zusätzlich eine Kompensation in horizontaler und auch in sagittaler Richtung ermöglicht. Das Resilienzgelenk ist ein Element von Teilprothesen an festsitzendem Zahnersatz, das neben einer Resilienz in vertikaler Richtung durch das Resilienzgeschiebe auch Freiheit in horizontaler und oder auch sagittaler Richtung aufweist.

Das Resilienzgeschiebe ist in der Zahntechnik ein spezielles Verankerungselement (Geschiebe) beim Kombinationszahnersatz bzw. Kombinationsprothese, das die Resilienz der Schleimhaut in vertikaler Richtung kompensiert.

Freiendprothese, Resilienzgeschiebe, Geschiebe

Das Resilienzgeschiebe ist ein Verbindungselement zwischen einem Restgebiss und einem Freiendsattel, der bei Belastung entsprechend der Nachgiebigkeit der Schleimhaut einsinken kann.

Prothesenhalt verbessern

Stegkonstruktionen wie für die Stegprothese eignen sich sehr gut um den Halt einer Prothese zu verbessern.

Für viele Menschen sind die "Kosten für Zahnersatz" wichtig, doch Zahnprothesen müssen für den Kaukomfort wie auch den Sprechkomfort einen guten Halt aufweisen, was nicht vernachlässigt werden darf. Infolge von ungünstigen Verhältnissen wie einem schmalen Kieferknochen oder durch Mundtrockenheit können Zahnprothesen instabil sein, so dass der Prothesenhalt verbessert werden muss, was durch Sofortimplantate (Sofortbelastbare Implantate) oder günstige Mini-Implantate erfolgen kann. Der Prothesenhalt kann bei der Zahnsanierung verbessert werden, indem man Druckknopfanker verwendet oder in auch in bestehende Prothesen O-Ring als Halterungen einarbeitet und die Prothese an die Kugelköpfe im Mund anpasst, denn im Kieferknochen können Implantate verankert werden, die der Prothese zu neuem Halt verhelfen.

Stegverbindungen dienen zur Abstützung und Befestigung herausnehmbaren Zahnprothesen bei gleichzeitiger Stabilisierung vom restlichen Zahngebiss.

Steggeschiebe, Implantate, Prothesenhalt, Hülse

Der Steg ist aus einem Metallstab zwischen zwei Zahnkronen bzw. Zahnimplantaten befestigt wird, sodass die Teilprothese auf dem Steg einrasten kann.

Sofortimplantate sind eine Hilfe, damit der Prothesenhalt mit O-Ring-Attachments verbessert werden kann. Stegkonstruktionen wie die Stegprothese eignen sich zur Verbesserung vom Prothesenhalt, wo auf der Unterseite der Stegprothese wird ein U-förmiger Halter eingearbeitet, der sich um den Steg klemmt und so einen sicheren Halt der Zahnprothese hervorruft. Die Prothese auf Implantaten ergibt einen guten Halt wie auch eine günstige Implantatbrücke, das eine Implantatgetragene Zahnbrücke ist. 


Festsitzender Zahnersatz

Festsitzender Zahnersatz der Kronen, Teilkronen und Zahnbrücken umfasst, wird an vorhandenen Zähnen oder Zahnimplantaten befestigt.

Ein festsitzender Zahnersatz ist im Mund fix verankert und kommt der natürlichen Gebiss-Situation am nächsten.

Festsitzender Zahnersatz, Zahnimplantate, Zähne

Ein festsitzender Zahnersatz kann abnehmbar sein wie die Geschiebeprothese.

Generell wird unterschieden zwischen festsitzendem Zahnersatz wie Kronen, TeilkronenZahnbrücken und abnehmbaren Zahnersatz wie Vollprothesen, Teilprothesen, "Kombiniertem Zahnersatz" sowie dem Bedingt abnehmbaren Zahnersatz als Zahnbrücke die Implantatgetragen oder Zahngetragen sein kann.

Unter einem festsitzenden Zahnersatz versteht man alle Arten von Zahnersatz, die nicht eine Zahnfüllung bzw. ein Loch im Zahn betrifft, sondern den Zahn ersetzt oder einen Teil davon, denn Zahnersatz kann festsitzend und abnehmbar sein.

Festsitzender Zahnersatz ist im Mund fest verankert und kann nur durch den Zahnarzt entfernt werden, ist aber im Gegensatz zur abnehmbaren Zahnprothese in Bezug auf Zahn-Ästhetik und Kaukomfort deutlich überlegen. Nebst dem Zahnersatz der festsitzend und abnehmbar sein kann, gibt es Zahnersatzkombinationen, denn beim Verlust der Zähne leiden Aussehen und Kaufunktion. Festsitzender Zahnersatz wird an vorhandenen Zähnen oder Zahnimplantaten befestigt, die dann zusätzlich auch die Kaukräfte vom Zahnersatz mittragen. Für zwei zu ersetzende Zähne braucht es zwei Pfeilerzähne, denn jeder Zahn kann den Kaudruck von einem weiteren Zahn aufnehmen. Der festsitzende Zahnersatz kommt der natürlichen Situation im Zahngebiss am nächsten und ist daher im Gegensatz zum herausnehmbaren Zahnersatz in der Lage, die normale Kaufunktion und Sprechfunktion nahezu vollständig wieder herzustellen. Zahnbrücken und überkronte Zahnkronen haben im Mund aber meist eine begrenzte Verweildauer, da das Zahnfleisch dazu neigt, sich durch eine Zahnfleischrezession zurückzubilden (Zahnfleischschwund) und der dann freiliegende Zahnhals für Zahnhalskaries wieder zugänglich wird und eine Karies-Problemzone bildet. Zahnlockerungen durch Überbelastung können im Besonderen im Oberkiefer dann zum Verlust von festsitzendem Zahnersatz führen. Auch die Vorschädigung der Pfeilerzähne vor der Überkronung ist von grosser Bedeutung, im Besonderen bei Zahnhals-Problemen.

Zahnersatz festsitzend

Der Festsitzende Zahnersatz ist mit Zahnzement oder durch die Adhäsivtechnik fest an den Zähnen befestigt.

Festsitzender Zahnersatz erhält durch die Rekonstruktion vom Gebiss durch Kronen, Zahnbrücken oder durch Zahnimplantate eine ästhetisch schöne Zahnbogenform. Vorzugsweise wird für festsitzenden Zahnersatz Keramik als Baustoff gewählt, wo als erstes beim Zahnarzt ein Abdruck vom Zahngebiss als Abbild vom Gebiss erfolgt, aus dem in der Zahntechnik ein Positiv-Modell aus Wachs und Kunststoff durch den Zahntechniker im Dentallabor hergestellt wird. Dieses Wachsmodell entspricht exakt der Zahnstellung im Mund vom Zahnpatient, sodass unter handwerklichem Geschick eine festsitzende Krone oder Zahnbrücke als festsitzender Zahnersatz angefertigt wird.

Festsitzender Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz auf Implantaten ergibt eine schöne Zahnbogenform mit weissen Zähnen mit uneingeschränkter normaler Kaufunktion.

Da im Mund vielfach gesunde Zähne festsitzender Zahnersatz, die als natürliche Brückenpfeiler für eine Zahnbrücke fehlen, werden vielfach Zahnimplantate als künstliche Zahnwurzeln im Kieferknochen verankert, sodass eine Implantatbrücke die als Implantatgetragene Brücke bezeichnet wird entsteht. Zahnimplantate bilden nach ca. drei Monaten eine feste Trägereinheit für die künstlichen Zähne auf der Implantatbrücke und sind stabil wie auch sehr gut belastbar und als bioästhetischer Zahnersatz, biologisch gut verträglich, da sie Normalerweise aus Titan und keramischen Materialien bestehen. Zahnersatz auf Implantaten ist eine kostengünstigste Variante im zahnlosen Kiefer bzw. Kieferkamm, der Zahnpatienten die mit dem Prothesenhalt unzufrieden sind einen guten Halt bietet.

Man unterscheidet:

Künstliche Kronen zum Aufbau einzelner Zähne
 Künstliche Zahnbrücke zur Versorgung von Zahnlücken.

Mit Kronen können Zähne wieder aufgebaut werden, deren Zahnkrone durch Zahnkaries, Zahnabnutzung oder Zahnverletzung durch Zahnunfall teilweise oder ganz verloren gegangen sind. Zusätzlich können mit künstlichen Zahnkronen auch Zahnstellungsanomalien (Zahnfehlstellungen) und Fehlbildungen der Zähne ausgeglichen werden. Kronen können als Zahnpfeiler auch als Brückenanker beim Ersatz von Zähnen dienen. Damit eine Krone eingesetzt werden kann muss der Zahn leicht zu einem Trapez beschliffen werden, wobei der Zahn vielfach möglichst steil beschliffen wird, damit die Krone bereits ohne Zement einen guten Halt auf dem Zahnstumpf hat. Eine Teilkrone bedeckt nur einen Teil von der natürlichen Zahnkrone, wo kleine Stifte zusätzlich als Verankerung dienen können.

Zahnbrücken als festsitzender Zahnersatz

Die Zahnbrücke als festsitzender Zahnersatz besteht aus den Brückenpfeilern als Fixierelement sowie aus dem Brückenkörper der aus Brückengliedern besteht.

Eine teleskopierende Zahnbrücke ist ein herausnehmbarer Zahnersatz, da Teleskopkronen als Brückenpfeiler vorhanden sind, doch von der Funktion her ist es einem festsitzenden Zahnersatz näher, denn die Konstruktion wird von den Pfeilerzähnen getragen und irritiert die Mundschleimhaut nicht. Die Zahnbrücke kann aus Metall, Keramik oder der Kombination von beiden Werkstoffen VMK (Verblend-Metall-Keramik) sein.

Unter einer Zahnbrücke versteht man einen Zahnersatz zur Versorgung im Zahnlückengebiss, der mit Hilfe von Kronen auf den natürlichen Zähnen oder Implantaten verankert ist.

Zahnbrücke, Festsitzender Zahnersatz, Zahnlücke

Die Zähne oder Implantate bezeichnet man als Brückenpfeiler, die Kronen als Brückenanker und die ersetzten Zähne als Brückenzwischenglieder, denn als Brückenkörper wird die Gesamtheit der zu ersetzenden Zähne einer Zahnbrücke bezeichnet.

Nach der Brückenkonstruktion für Zähne unterscheidet man folgende Brückenarten:

Einspannige Zahnbrücke, die eine einzelne Zahnlücke schliesst
Mehrspannige Zahnbrücke, die mehrere Lücken schliesst
Freiendbrücke, die ein frei endendes Brückenglied hat (Extensionsbrücke)
Schwebebrücken, deren Zwischenglieder der Schleimhaut nicht aufliegt und unterspülbar ist
Tagentialbrücken und Sattelbrücken, deren Zwischenglieder der Schleimhaut aufliegen
Kronenbrücken, Stiftkronenbrücken, Halbkronenbrücken und Inlaybrücken (Brückenanker-Art)
Festsitzende Zahnbrücke und abnehmbare Zahnbrücke
Unverblendete, teilverblendete und vollverblendete Zahnbrücke
Adhäsivbrücken (Klebebrücke, Marylandbrücke), die flügelartig gestaltete Metallanker
Geteilte Zahnbrücke, bei denen das Brückenzwischenglied mit Hilfe von einem Geschiebe oder einer Verschraubung mit dem Anker verbunden ist.

Adhäsivbrücken werden als Klebebrücke oder Marylandbrücke bezeichnet, da diese Zahnbrücken als festsitzender Zahnersatz einen flügelartig gestaltete Metallanker haben und mit geeigneten Komposits sowie mit Hilfe der Adhäsivtechnik (Klebetechnik) an den nur wenig beschliffenen Pfeilerzähnen befestigt werden.


Teilkrone als Zahnersatz

Je nach dem Grad vom Zahndefekt wird als Zahnersatz ein Inlay, Onlay, Overlay oder eine Teilkrone verwendet, wobei die Übergänge fliessend sind.

Das Onlay gehört zum festsitzenden Zahnersatz und wird auch als Kuppelfüllung bezeichnet, durch die geschwächten Zahnwände infolge von Zahnschmelzdefekte und Dentindefekte durch eine ausserhalb vom Mund gefertigte Zahnfüllung ersetzt werden können.

Onlay, Dreiviertelkrone, Teilkrone, Kuppelfüllung

Eine Kuppelfüllung (Onlay) wird gemäss konservierender Zahnheilkunde zur Zahnerhaltung bei einem Zahndefekt eingesetzt, wenn ein Inlay nicht genügt, weil der Defekt über die Zahnhöcker hin, welche die Kaukraft tragen, sich ausgeweitet hat, denn ein Onlay überkuppelt die ganze Kaufläche vom Zahn.

Kronen als Zahnersatz

Üblicherweise werden Kronen als Zahnersatz für den Zahnerhalt bei starken Beschädigungen von den Zahnhartsubstanzen Zahnschmelz und Zahnbein verwendet wie auch bei fehlenden Zähnen.

Durch eine Keramik-Zahnkrone als Zahnkronenersatz kann man durch die "Konservierende Therapie" beschädigte Zähne retten. Bei allen Arten von Kronen, die der Zahnerhaltung dienen, müssen die Zähne vor dem Einsetzen vom Zahnersatz präpariert werden, so dass beim Anbringen der Krone ein optimaler Untergrund besteht. Wenn die Zähne entsprechend präpariert sind, erfolgt beim Zahnarzt eine Abformung in Gips bzw. ein Abdruck vom Zahngebiss, das dem Zahntechniker als Vorlage für das Gebissmodell dient, der im Zahnlabor die Kronen individuell durch die Zahntechnik anfertigt. Beim Abdruck nehmen für die Kronen als Zahnersatz ist grösste Genauigkeit gefragt, denn damit sich Karieserreger nicht verstecken können, muss jede Krone genau passen. Wenn eine neue Krone aufgesetzt wird, kann der Zahnstumpf vom Provisorium befreit werden, so dass nach dem Säubern die Anprobe erfolgen kann, denn neue schöne Zähne müssen in der Zahnbogenform zu den anderen Zähnen auch im Gegenüber passen, um Fehlbelastungen durch falsche Kontakte bei der Verzahnung (Okklusion) vermeiden zu können. Wenn ein Zahn ruiniert ist, die Zahnwurzel selbst aber noch gesund ist, wird ein Stiftkrone im Wurzelkanal vom Zahn bzw. Zahnstumpf verankert, der als Anker der Krone auf dem Zahn dient und im Volksmund als Stiftzahn bezeichnet wird. Für die Stiftkronen als festsitzender Zahnersatz gibt es verschiedene Namen wie Richmondkrone, Logankrone oder Stufenstiftkrone die bei marktoten Zähnen eingesetzt werden, wenn die natürlichen Zahnkronen weitgehend zerstört sind und oberhalb vom Zahnfleischrand praktisch kein Zahnrest mehr vorhanden ist. Als einzige Krone die zum herausnehmbaren Zahnersatz zählt ist die Teleskopkrone, das eine spezielle Kronenart ist, im Besonderen die Galvanokrone die aus reinem Gold und Keramik besteht und wegen der aufwendigen Konstruktion nicht zu den Kostengünstigen Kronenarten gehört. Im Gegensatz zu herkömmlichen Zahnfüllungen werden Keramik-Inlays und Onlays sowie Zahn-Overlays ausserhalb vom Mund gefertigt.

Teilkrone

Die Teilkrone entspricht weitgehend der Vollgusskrone, doch anders als bei der Vollkrone umfasst eine Teilkrone den zu versorgenden Zahn nicht rundherum am Zahnfleischrand.

Bei Teilkronen wird unterschieden zwischen Halbkrone, Dreiviertelkrone oder sogar Vierfünftelkrone die den bedeckt Teil einer Teilkrone mit der Kaufläche vom Zahn ausmachen. Ästhetisch ist das Ergebnis einer Teilkrone zumeist sehr befriedigend, da die Zahnfarbe den Nachbarzähnen nicht in einem zusätzlichen Arbeitsschritt angepasst werden muss. Bioästhetisch sanierte Zähne durch Teilkronen ergeben eine gesunde, positive und vitale Ausstrahlung durch weisse Zähne. Bei der Teilkrone wird nicht der ganze Zahn in die Restauration einbezogen, so dass gesunde Zahnflächen intakt gelassen werden. Je nach Zahnbeschädigungsgrad entscheidet sich der Zahnarzt zum Wiederaufbau vom gesamten Zahn mit dem Zahnwurzelbereich für eine Halbkrone, Dreiviertelkrone oder eine vollständige Ersatzkrone. Eine Dreiviertelkrone (Onlay) hat ausserdem den Vorteil, dass die gesunde Zahnhartsubstanz so weit wie möglich geschont wird und man von einer minimalinvasiven Zahnbehandlung spricht. Sofern ein Zahnersatz ansteht, stellt die Dreiviertelkrone (Onlay) als Teilkrone eine interessante Alternative zur Vollkrone dar, wenn noch genügend gesunde Zahnsubstanz vorhanden ist, um die Dreiviertelkrone (Onlay) sicher zu verankern. Teilkronen werden statt der Vollkronen angefertigt, meist zur Schonung der Zahnhartsubstanz und vom Zahnfleischrand sowie auch aus Zahnkosmetischen Gründen.

Halbkronen

Als Halbkrone wird die Form einer Teilkrone als Zahnersatz bezeichnet, bei dem der Zahn nicht vollständig vom Zahnersatz umgeben ist wie bei den Vollgusskronen, die im Volksmund als Goldkronen oder Vollmetallkronen bezeichnet werden.

Als Halbkrone wird ein festsitzender Zahnersatz bezeichnet, bei dem zumindest eine Zahnwand vom Zahn zur Zahnerhaltung ersetzt wird. Halbkronen die aus Metall, Kunststoff oder Keramik bestehen, dienen dem Erhalten der Zähne und liegen auf dem Zahn im Kronenbereich auf. Die Teilkrone ist eine Kronenart, welche die natürliche Zahnkrone nur teilweise bedeckt und der Herstellungsaufwand grösser ist als bei einer Verblendkrone wie einer keramisch verblendeten Krone. Eine Halbkrone empfiehlt der Zahnarzt meist, wenn für ein Inlay als Einlagefüllung zu viel Zahnhartsubstanz beschädigt wird, aber noch genügend gesunde Substanz für eine Teilkrone vorhanden ist, so dass keine vollständige Überkronung vom Zahn notwendig ist. Die Halbkrone umschliesst nur den Teil vom beschädigten Zahn, der angegriffen ist und wird darum auch als Fensterkrone bezeichnet. Als echte Fensterkrone wird eine Kronenart bezeichnet, wo der sichtbare Anteil bzw. nach aussen gelegene Teil der natürlichen Zahnkrone ausgespart ist, was heute aus kosmetischen Gründen kaum mehr gebräuchlich ist.

Dreiviertelkrone (Onlay)

Bei der Dreiviertelkrone (Onlay) wird nur ein kleiner Teil vom Zahn abgeschliffen, so wenn z.B. nur eine Seite vom Backenzahn zerstört ist, denn ein Onlay ist eine ausserhalb vom Mund gefertigte Füllung.

Wenn die Zahnversorgung mit einem Inlay zur Reparatur der Zahnfüllung nicht mehr ausreicht, kann ein Onlay genutzt werden, denn das Onlay stellt eine durchaus geeignete Möglichkeit von Zahnersatz dar, die dem Zahnarzt die Möglichkeit bietet, so viel wie möglich vom natürlichen Zahn zu erhalten. Das Onlay wird meist dann eingesetzt, wenn die Versorgung mit einem Inlay nicht mehr genügt weil der Schaden am Zahn wie bei kariöse Läsionen bereits weit fortgeschritten ist. Onlays werden meist in der Zahntechnik gefertigt und können aus verschiedenen Materialien bestehen, so aus Gold (Goldgussfüllung), Titan, oder Keramik wie auch aus galvanischer Keramik. Onlays aus Gold weisen die längste Haltbarkeit auf und werden am häufigsten verwendet. Im Gegensatz zur Krone liegen die freien Ränder beim Onlay oberhalb vom Zahnfleischrand, was weniger Substanzverlust zur Folge hat.

Dreiviertelkronen sind Teilkronen als Zahnersatz

Die Dreiviertelkrone (Onlay) ist ein festsitzender Zahnersatz, der zu den Teilkronen gehört.

Dreiviertelkronen sind Kronen, bei denen eine oder mehrere Seiten sowie die Kaufläche vom Zahn überkront werden, denn ein Onlay kann dazu beitragen, einen bereits stark zerstörten Zahn noch zu erhalten, was als Zahnerhalt bezeichnet wird. Onlays sind wie Inlays Einlagefüllungen, die sich bei kleinen und mittelgrossen Zahndefekten eignen, sofern noch gesunder Zahnschmelz vorhanden ist. Onlays werden meist als eine Form von Zahnersatz bezeichnet und nicht nur als Einlagefüllung wie beim Inlay, das die Kaufläche im Gegensatz zum Onlay nicht komplett bedeckt. Dreiviertelkronen werden dann eingesetzt, wenn die Zahnversorgung mit einem Inlay nicht mehr genügt, weil der Zahnschaden bereits zu weit fortgeschritten ist.

Kronenarten als Zahnersatz

Wenn die natürliche Zahnkrone stark zerstört ist, so dass der Restzahn dem Kaudruck nicht standhalten kann ist das Überkronen defekter Zähne meist immer möglich.

Krone, Teilkrone, Halbkrone, Dreiviertelkrone

Zahnkrone überkronen bedeutet, die natürliche Zahnkrone durch eine künstliche Krone ersetzen, im Gegensatz zu Teilkronen wie die Halbkrone oder Dreiviertelkrone, wo nur ein Teil vom Zahn abgeschliffen und ersetzt werden muss.

Zahnkronenersatz

Welche Kronenart für den Zahnpatient infrage kommt ist individuell, denn der Zahnarzt entscheidet nach dem Grad der Zahnschädigung.

Als Zahnkronenersatz gibt es viele verschiedene Kronenarten wie die Stiftkrone, Teleskopkrone, Galvanokrone, Vollkronen, Krone mit Keramikschulter, Vollkeramik-Krone, Teilverblendekrone oder die Jacketkrone etc. Möglich ist, dass Karies als Infektionskrankheit so weit fortgeschritten ist, dass eine Zahnbehandlung mit einem Inlay (Einlagefüllung) nicht mehr möglich ist, aber noch so viel gesunde Zahnhartsubstanz vorhanden ist, dass eine vollständige Bekronung bzw. Überkronung nicht notwendig ist. In diesem Fall wird der Zahnarzt im Normalfall eine Halbkrone oder Dreiviertelkrone (Onlay) empfehlen. Voraussetzung für die Dreiviertelkrone (Onlay) ist nach der "Konservierenden Zahnheilkunde", dass der aussen sichtbare Teil vom Zahn nicht zerstört ist.

Zahneinlagefüllungen

Overlays sind Zahneinlagefüllungen, die ausserhalb vom Mund durch einen Zahntechniker oder durch die Rekonstruktion mit der CAD/CAM-Technologie hergestellt werden.

Für jede individuelle Zahnsituation sollte die Frage nach dem richtigen Zahnersatz wie einer Zahneinlagefüllung mit dem behandelnden Zahnarzt ausführlich besprochen werden. Der Zahnarzt setzt die Dreiviertelkrone (Onlay) so auf, dass sie den Zahnkronenbereich überspannt und die sichtbare Aussenseite vom Zahn dabei unversehrt bleibt. Diese Art von festsitzendem Zahnersatz zeigt kosmetisch sehr schöne Ergebnisse. Der mögliche Nachteil der Dreiviertelkrone gegenüber der klassischen Vollkrone kann darin bestehen, dass der Zahnpatient eine sehr gründliche Mundhygiene einhalten sollte, um Zahnkaries im Zwischenraum zwischen Krone und Zahn in der Karies-Problemzone zu vermeiden. Eine Dreiviertelkrone (Onlay) hat im Normalfall nicht die gleiche Haltbarkeitsprognose wie eine komplette Zahnersatzkrone. Aus diesen Gründen werden die Teilkronen wie die Halbkronen oder Dreiviertelkronen oft nicht verwendet, da die Zahnpatienten etwas Dauerhaftes möchten.


Kombinierter Zahnersatz

Der kombinierte Zahnersatz bietet eine komfortable, sichere und ästhetische Lösung, sofern stabile Zahnwurzeln am Restbestand der Zähne vorhanden sind.

Von einem kombiniertem Zahnersatz wird nur dann gesprochen, wenn der Zahnersatz festsitzende Bestandteile und eine herausnehmbare Prothese beinhaltet.

Kombinierter Zahnersatz herausnehmbar, Kronen

Kombinierter Zahnersatz wird auch als Kombinationsprothetik bezeichnet und ist eine Kombination von einem festsitzende Zahnersatz und einem abnehmbaren Zahnersatz als herausnehmbare Teilprothese, meist in Modelguss der an vorhandenen Zähnen, Kronen, Zahnbrücken oder an Zahnimplantaten verankert werden kann.

Beim kombinierten Zahnersatz versteht man Geschiebe, Stege oder Klammern sowie parallele Fräsungen als Halteelemente, denn kombinierter Zahnersatz besteht immer aus festsitzendem Zahnersatz wie Kronen und Zahnimplantaten mit Abnehmbarer Prothese, das eine Teilprothese sein kann.

Kombinierter Zahnersatz bei fehlenden Zähnen

Der kombinierte Zahnersatz besteht aus einem festsitzenden und einem herausnehmbaren Teil.

Kombinierter Zahnersatz ist eine hochwertige Form von herausnehmbarem Zahnersatz, wo man darunter die Vermischung aus Festsitzendem Zahnersatz wie Kronen, Brücken und Implantatversorgung sowie abnehmbaren Prothesen versteht. Der Zahnersatz beim kombinierten Zahnersatz hat es festsitzende und herausnehmbare Bestandteile, sodass im Normalfall eine Teilprothese über festsitzenden Zahnersatz am Restgebiss befestigt wird. Der festsitzende Teil kann aus Kronen oder auch als Teil einer Zahnbrücke (Implantatgetragene Brücke), Teleskopkrone und oder auch Konuskronen, Stegen (konfektionierter Steg) oder Geschieben (Geschiebeprothese) bestehen. Den Halt der Teilprothese befindet sie an der passgenauen festsitzenden Konstruktion. Um Zahnersatz über ein Geschiebe zu verankern, müssen die Zähne teilweise überkront (Überkronung) werden. Um den Halt und die Abstützung der Zahnprothese zu optimieren müssen nicht alle Restzähne mit Teleskopkronen versorgt werden, einzelne Zähne können auch mit gegossenen Halteelementen und Stützelementen einbezogen werden, damit ein Kippen der nicht überkronten Restzähne vermieden werden kann. Alle übrigen Gerüstkonstruktion unterscheidet sich meist nicht von einer Modellgussprothese. Ein kombinierter Zahnersatz ergibt einen festen Halt wo die Prothese jederzeit herausgenommen werden kann, denn gesunde Zähne werden mit einer Krone versehen, wo in die Zahnkrone präzise und funktionell, feinmechanische Verbindungselemente wie Geschiebe, Riegel oder Druckknopfanker eingesetzt werden. Mit den Verbindungselementen wird die Prothese mit dem restlichen Gebiss verbunden, so dass die Zahnprothese für die Prothesenpflege herausgenommen werden kann.

Bei Teleskopkronen und Konuskronen wird der Halt durch Reibung, bei Stegen durch Reibung oder durch einen "Reiter" erreicht, der den Steg wie eine Klemme umfasst.

Kombinierter Zahnersatz, Teleskopkronen, Steg

Als Halteelemente dienen beim "Kombinierten Zahnersatz", Konstruktionselemente wie Geschiebe, Steg oder Klammern sowie parallele Fräsungen.

Kombinierter Zahnersatz bietet viele Vorteile

Kombinierter Zahnersatz bietet ohne Klammern einen guten Tragekomfort und somit mehr Sicherheit beim Sprechen und Essen sowie eine ansprechende Bioästhetik.

Je nach Gebiss-Situation gibt es bei der Zahnersatz-Prothetik verschiedene Lösungen mit unterschiedlichen Verbindungselementen, die für einen kombinierte Zahnersatz im Einzelfall bei der Zahnersatz-Planung berücksichtigt werden müssen, damit die Prothetik vom Gebiss stimmt. Geschiebe bestehen in sehr unterschiedlichen Ausführungen aus einer Patrize am festsitzenden Teil und einer Matrize am herausnehmbaren Teil, wo die Klemmwirkung meist zusätzlich durch eine kleine Schraube nachgestellt werden kann. Eine Sonderform vom kombinierten Zahnersatz ist die Hybridprothese, die mit Teleskopkronen, Stegen auf Wurzelstiftkappen oder Kugelköpfchen (Druckknopfanker) an der vielfach nur noch geringen Restbezahnung befestigt. Die Hybridprothese sieht einer Vollprothese als Zahnersatz ähnlich, wenn sie wie die Totalprothese eingesetzt ist, bietet aber durch seinen Unterbau einen viel höheren Tragekomfort und schont das Prothesenlager, denn sie hat die gleiche Ausdehnung.

Zahnersatz kombiniert

Wenn die Zahl der vorhandenen Zähne zu einem fixen Zahnersatz nicht genügend ist, kann ein herausnehmbarer Zahnersatz angefertigt werden.

Auf die noch vorhandenen Zähne werden die Kronen überkront, damit auf diesen künstlichen Zahnkronen der herausnehmbare Teil mit einem unsichtbaren Anschlusselement vom kombinierten Zahnersatz befestigt werden kann. Wenn die restlichen Zähne noch über eine stabile Zahnwurzel verfügen, stellt der kombinierte Zahnersatz eine sichere und aus Sicht der Zahnkosmetik eine optimale Lösung dar. Teleskopkronen stellen hinsichtlich von herausnehmbaren Zahnersatz die bestmöglichste Alternative für schöne Ersatzzähne dar. Der herausnehmbare Zahnersatz durch Teleskope, Geschiebe und Riegel ist vielfach eine technisch aufwendige und individuell hergestellte Präzisionsprothese die den SchubkräftenDruckkräften und Zugkräften widersteht, die beim Kauvorgang und Sprechen auftreten.

Der herausnehmbare Teil vom kombinierten Zahnersatz wird unauffällig und völlig stabil befestigt und muss nur für die Zahnersatzpflege herausgenommen werden.

Kombinierter Zahnersatz, festsitzend, an Zähnen

Die Grundplatte vom bioästhetischen Zahnersatz der kombiniert ist kann aus Metall oder Kunststoff erzeugt werden und die Zähne der Prothese können Kunststoff oder Keramik sein.

Damit sichtbare Klammern vermieden werden können, werden Teilprothesen meist über festsitzenden Zahnersatz am Restgebiss befestigt, was einen besseren Halt ergibt und gleichzeitig eine schönere Zahn-Ästhetik und eine natürliche Gesichtästhetik.

Am Restgebiss können Teilprothesen über Verankerungselemente befestigt werden:

Doppelkronen, Konuskronen und Teleskopkronen
 Geschiebe 
Stege
 Riegel 
Druckknopfanker
 Gelenke (nur selten) zur Stabilisierung einseitiger Freiendprothesen

Je nach Zustand vom Gebiss muss der Zahnarzt über die Art von kombiniertem Zahnersatz und deren Verbindungselemente entscheiden. Die Riegel-Technik und Geschiebe-Technik stellt beim kombinierten Zahnersatz einen sicheren Halt der Prothese im Gebiss dar (Gebissprothese), denn die Riegeltechnik ist eine hochwertige Zahnersatz-Art von herausnehmbaren Zahnersatz die Klammern einer Klammerprothese durch die Riegel-Konstruktion ersetzt.

Zahnersatz mit Doppelkronen

Doppelkronen setzen sich immer aus zwei Kronen zusammen, der Primärkrone die nach dem beschleifen vom natürlichen Zahn mit Hilfe von einem Zahnzement befestigt wird und der Sekundärkrone die an der herausnehmbaren Prothese befindet und beim Einsetzen der Prothese über die erste Krone gleitet.

Doppelkronen werden eingegliedert, wenn ein herausnehmbarer kombinierter Zahnersatz möglichst gut befestigt werden soll, damit gleichzeitig das Rest-Zahngebiss und die der Befestigung dienenden Zähne vor Kippbelastungen geschützt werden. Bei den Doppelkronen lassen sich die zylinderförmigen Teleskopdoppelkronen, die den Halt durch die Haftreibung erhalten, unterscheiden durch die Verkeilung der Zahnprothese mit den haltenden Konusdoppelkronen. Die Doppelkronen bestehen beim kombinierten Zahnersatz aus einer fest zementierten Innenkrone (Primärkrone) und einer herausnehmbaren, darüber geschobenen Aussenkronen (Sekundärkrone). Nach der Form unterscheidet man Teleskopkronen mit parallelwandigen Innenkronen und Konuskronen mit leicht kegelförmigen Innenkronen. Geschiebe sind Verbindungselemente, die jeweils aus einer Positivform (Patrize) und einer dazu passenden Hohlform (Matrize) besteht. Doppelkronenprothesen gewinnen ihren Halt durch Friktion der Matritze an der Prothese sitzender Krone mit einer fest auf dem Zahn zementierten Krone die als Patritze bezeichnet wird. Eine Sonderform einer Doppelkronenprothese sind Teleskopbrücken als abnehmbare Zahnbrücken, das eine Zwischenform zwischen festsitzender Brückenversorgung und Doppelkronenprothese ist.

Zahnersatz mit Geschiebe

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Geschiebe die zur Befestigung von kombiniertem Zahnersatz dienen und auch als Attachments bezeichnet werden.

Verbindungselement der Geschiebe setzt sich aus zwei Teilen zusammen, einer Matrize, die fixiert wird an einer Zahnkrone oder Zahnbrücke und der in die Zahnprothese integrierten Patrize, die in die Matrize geschoben wird und durch Reibung haftet. Die Matrize ist nahezu unsichtbar und kann in die Zahnkrone eingearbeitet werden oder wird aussen auf die Zahnkrone aufgesetzt. Damit die Zahnprothese fest sitzt, sorgt die Haftreibung durch die beiden Teile für einen sicheren Halt.

Zahnersatz mit Steg

Unter einem Steg versteht man in der Zahnmedizin eine stegförmige, starre Verbindung zwischen Kronen, die durch die Stegverbindung mit einander verblockt und versteift werden.

Stegverbindungen dienen gleichzeitig zur Verankerung und Abstützung einer Teilprothese. Bei einer Stegkonstruktion spricht der Zahnarzt auch von einer primären Verblockung, da die Zähne direkt starr miteinander verblockt werden. Eine entsprechende primäre Verblockung kann auch durch miteinander verlötete Einzelkronen oder Zahnbrücken erfolgen. Bei der sekundären Verblockung werden die Zähne dagegen nicht direkt miteinander verbunden, denn stattdessen werden die einzelnen Zähne mit Doppelkronen versehen, sodass sie anschliessend durch den abnehmbaren Zahnersatz sekundär starr miteinander verbunden werden.

Zahnersatz mit Riegel

Die durch den Patienten lösbare Befestigung von abnehmbarem Zahnersatz kann mit Hilfe von unterschiedlichen Verankerungselementen erfolgen, so durch den Riegel.

Ein Riegel zur mechanischen Verriegelung von abnehmbarem Zahnersatz wie der Zahnprothese bietet einen zusätzlichen Halt und Sicherheit, denn die Zahnprothese kann nur aus dem Mund genommen werden, wenn der Riegel durch den Zahnpatienten geöffnet wird. Um herausnehmbaren Zahnersatz zu verankern, dienen Riegel als Verankerungselemente, die im Gegensatz zu Klammern nicht sichtbar sind und eine gute Ästhetik gewährleisten. Diese Technik mit schlossähnlicher Verbindung zwischen Teilprothese und einem Verbindungselement kann die Teilprothese mit Riegel auch bei einseitigem Zahnverlust, wo die Seitenzähne einer Kieferhälfte fehlen, angewendet werden. Riegelverbindungen haben den Vorteil bei der drucklosen, schlossähnlichen Befestigung der Teilprothese am Restzahngebiss Zähnen, denn die Pfeilerzähne werden durch federnde Elemente wie bei Klammern auf Zug oder Kippung beim Einsetzen und Herausnehmen vom Zahnersatz nicht belastet.

Zahnersatz mit Druckknopfanker

Kugelanker sind nach dem Druckknopf Prinzip aufgebaut, denn ihre Haltewirkung entsteht dadurch, dass eine Hülse in einem kugelförmigen Aufbau einrastet.

Die Verbindungselemente beim Knopfanker als Zahnersatz bestehen aus zwei Teilen, dem  Knopf und einer Hülse, in die sich der Knopf zur Verankerung hineinfügen lässt. Der Knopfanker funktioniert durch die geschlitzte Patrize, die durch das federn nachgibt, wenn man den festen Ring der Matrize einschiebt. Meist kann der Knopfanker wieder gespreizt oder auswechseln werden, wenn die Federspannung der Druckknopfverankerung mit der Zeit nachlässt. Druckknöpfe lassen sich als Haltevorrichtungen und Stützvorrichtungen für herausnehmbaren Zahnersatz verwenden, der Knopf wird an der am festsitzenden Zahnersatz fixiert und die Hülse an der Druckknopfprothese bzw. am herausnehmbaren Zahnersatz. Der Druckknopfanker als zylinderförmigen oder kugelförmigen Anker sind als Druckknopf gestaltete Halteelemente zur Verankerung von herausnehmbaren Prothesen auf Wurzelkappen. Druckknopfanker können auch für Totalprothesen verwendet werden, sofern noch gut erhaltene Zahnwurzeln vorhanden sind, auf denen noch verbliebenen Zahnwurzeln Stiftkappe mit Kugelanker befestigt werden kann. Aus der Unterseite der Zahnprothese ragen die kugelförmigen Ring-Anker, die auf Kronen oder Stegen angebracht werden. Der kombinierte Zahnersatz hat gegenüber Zahnklammern den Vorteil, dass die Kopplungsverbindungen nicht sichtbar sind, weil sie im Inneren vom Zahnersatz eingearbeitet sind, sodass beim Tragen der Prothese diese verdeckt angeordneten Halteelemente nicht sichtbar sind.

Gelenk für Freiendprothese

Die Freiendprothese als kombinierten Zahnersatz ist durch das Setzen von Zahnimplantaten selten geworden.

Gelenk, Freiendprothese, Freiendbrücke, Zahn 

Das Setzen von Zahnimplantaten zur Pfeilervermehrung ist statisch günstiger als einseitige Freiendprothese.

Gelenke ermöglichen der Zahnprothese (Freiendprothese) am Ort ihrer Auflage eine bestimmte Beweglichkeit, die hinsichtlich der Entlastung der Zähne wichtig sein kann.

Beim Fehlen der hinteren Backenzähne ist ein Gelenk bei einer Freiendprothese erwünscht, denn die Prothese kann den letzten natürlichen Zahn sehr stark belasten und eine Zahnkippung und Zahnlockerung verursachen, was mit einem Gelenk vermieden werden kann. Anstelle einer Freiendprothese wird meist eine Freiendbrücke eingesetzt, die sich ausdehnen kann und darum auch als Extensionsbrücke bezeichnet wird. 


Zahnersatz für Zahnlücke

Für Zahnlücken gibt verschiedene Zahnersatz-Arten, wie es auch viele Ursachen für Zahnverlust gibt.

Der beste Zahnersatz für eine Zahnlücke im Zahngebiss ist ein Zahnimplantat.

Zahnersatz, Zahnlücke, Kaufunktion, Ersatz, Zahn

Eine Zahnlücke im Gebiss beeinträchtigt die Kaufunktion mit dem ganzen Kausystem und ist auch unschön anzusehen.

Die Kaufunktion kann durch die Zahnlücke stark beeinträchtigt sein wie auch der Zahnhalteapparat mit Zahnfleisch und den anderen Zähnen im Kieferknochen.

Nebst dem Kieferknochen können durch die Zahnlücke infolge Zahnverlust  auch die Kiefergelenke Schaden nehmen und zu einer Kiefergelenkschädigung führen. Wenn in einem Zahngebiss mehrere Zahnlücken vorhanden sind, wird von einem Zahnlückengebiss gesprochen, das angeboren sein kann oder infolge von einem Zahnunfall oder einer Zahnerkrankung entsteht. Die häufigsten Gründe für Zahnverlust sind Zahnerkrankungen wie Zahnkaries und Parodontitis wo eine Zahnextraktion notwendig sein kann, wenn das Zahnmark und die Zahnwurzel stark zerstört sind. Die Ästhetik der Gesichtsanatomie kann sich durch fehlende Zähne verändern, sodass das Gesicht eingefallen wirkt. Die Zahnerhaltung wie auch der Zahnersatz sind wichtig für das Kauen der Nahrung als Vorstufe der Verdauung und beim Sprechen für eine klare Aussprache, denn bei fehlenden Zähnen wird das Sprache undeutlich. Zahnerhalt statt Zahnersatz ist die beste Lösung, denn ein künstlicher Zahn oder eine Zahnprothese als Ersatz für die natürlichen Zähne sind dem natürlich gewachsenen Zahn unterlegen.

Gekippte Zähne durch Zahnlücken

Gekippte oder verlängerte Zähne verursachen beim Zubeissen Vorkontakte zwischen den Zähnen im Oberkiefer und den Unterkieferzähnen, wodurch auch Zähneknirschen und damit Kieferschmerzen entstehen können.

Wenn ein Zahn fehlt, hat der gegenüberliegende Antagonist beim Zubeissen keinen Gegenkontakt mehr und benutzt den Freiraum, sodass der Zahn aus der Zahnreihe herauswächst, bis er den Gegenkontakt zu den Nachbarzähnen der Zahnlücke findet. Die benachbarten Zähne der Zahnlücke kippen ohne Zahnersatz in Richtung der Zahnlücke, so dass sich die ganze Zahnreihe in der Zahnbogenform verschieben kann. Ohne Zahnersatz gerät das ganze Gebiss in Schräglage, sodass die Zähne schräg stehen wo auch die Zahnpflege in den schwer zugängliche Nischen und Ritzen zwischen den Zähnen schwierig wird und sich Bakterien im Mund im Zahnbelag stark vermehren können was auch Zahnfleischerkrankungen begünstigen kann. Nächtliches Zähneknirschen kann durch Zahnlücken entstehen oder wird verstärkt wie bei zu hohem Zahnersatz, weil die Kiefermuskulatur versucht, den fehlenden Antagonistenkontakt auszugleichen. Durch eine unausgewogene Muskelbelastung beim Kauen kann die Kaumuskulatur mit der Zeit ungleichmässig stark ausgeprägt sein, was zu einer optischen Asymmetrie vom Gesicht und damit einer Veränderung der Gesichtsästhetik führt. Durch die unnatürliche Funktion vom Kauvorgang können chronische Verspannungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Ohrgeräusche entstehen, was als Kiefergelenksyndrom oder Kraniomandibuläre Dysfunktion bezeichnet wird.

Zahnersatzarten

In der Zahnprothetik und Bioprothetik gibt es viele unterschiedliche Zahnersatzarten.

Kinderzahnersatz (Lückenhalter Milchzahngebiss)
 Festsitzender Zahnersatz (Kronen, Zahnbrücken)
 Herausnehmbarer Zahnersatz (Teilprothesen, Vollprothesen)
 Kombinierter Zahnersatz (Teilprothesen)
 Zahnersatz auf Zahnimplantaten (Zahnbrücken, Zahnprothesen)

Zahnersatzarten lassen sich unterteilen in „Festsitzender Zahnersatz“ und „Herausnehmbarer Zahnersatz“ der vielfach als "Abnehmbarer Zahnersatz" bezeichnet wird.

Zahnprothesen gehören immer zum herausnehmbaren Zahnersatz, während Kronen mit einigen Ausnahmen festsitzend sind, wie die meisten Zahnbrücken, die aber zugleich abnehmbar sein können. Bei allen Zahnersatzarten ist eine "Phonetische Zahnaufstellung" von grosser Bedeutung, da die Zähne auch zum Sprechen gebraucht werden. Die Aufgaben der Zähne sind vielseitig, sodass jede Art von Zahnersatz nicht nur kosmetisch sondern auch phonetisch dem natürlichen Gebiss angepasst sein muss, was am besten mit Festsitzendem Zahnersatz wie durch Zahnimplantate gelingt. Phonetik ist die Lehre der Lautbildung (Lautlehre) die im Besonderen bei Vollprothesen eingeschränkt sein kann weil die Mundhöhle durch die Prothese verkleinert wird, womit die Zunge bei der Lautbildung eine Zischlaut provozieren kann, wenn sie bei der Totalprothese anschlägt. Die Vollprothese für den Kiefer ohne Zähne ist eine Schleimhautgetragene Prothese die im Gegensatz zur abgestützten Prothese keine Haltevorrichtung hat und die Prothesenhaftung (Halt der Zahnprothese) durch den dünnen Speichelfilm zwischen Zahnprothese und der Kieferschleimhaut erhält, sodass ein Angewöhnen an die Prothesen nicht einfach ist.

Zahnersatz bei Milchzahnlücken

Die Milchzahn-Zahnlücken sollten bei Kleinkindern infolge Zahnunfall oder kariösem Zahndefekt, die vor dem Zahnwechsel entstehen, geschlossen werden, denn die Milchzähne dienen als Platzhalter für die bleibenden Zähne.

Milchzähne haben im Milchgebiss eine wichtige Platzhalterfunktion für die bleibenden Zähne, doch kann nicht immer vermieden werden, dass ein Milchzahn frühzeitig durch eine Fistel oder eine Zerstörung vom Zahn durch Karies entfernt werden muss. Was für Erwachsene der Zahnersatz ist, gibt es für Kinderzähne den Zahnlückenhalter in verschiedenen Ausführungen. Der Lückenhalter als Milchzahnersatz hat die Aufgabe, den freigewordenen Platz für die neuen Zähne frei zu halten, damit die Nachbarzähne nicht in die Milchzahnlücke hineinkippen können. Wenn Milchzähne vorzeitig ausfallen und verloren gehen, können die Nachbarzähne in Richtung einer echten Zahnlücke kippen, sodass bleibende Zähne, die später durchbrechen, keinen Platz finden, da dieser Standplatz durch die Nachbarzähne bereits belegt ist. Die Erwachsenenzähne können sich somit nicht korrekt in die Zahnreihe einordnen, sodass diese Zähne wachsen schief, was meist eine kieferorthopädische Korrektur nach sich zieht. Zahnersatz bei Kindern wird meist nicht aus ästhetischen Gründen (Prothetik vom Gebiss) in Betracht gezogen, sondern wegen den Kauproblemen und Sprechschwierigkeiten. Der Zahnersatz für Kinder muss wegen dem Kieferwachstum immer wieder neu dem verformten Gebiss (Zahnbogenform) angepasst werden, denn der wachsende Kiefer verändert sich nach die Gegebenheiten im Mundraum und so auch das Zahngebiss.

Milchzahn-Platzhalter als Zahnersatz im Milchgebiss

Für Kinderzähne gibt es den Milchzahn-Lückenhalter, der den Abstand zwischen den Zähnen halten kann, damit wird dem durchbrechenden Ersatzzahn die Möglichkeit gegeben, sich frei zu entwickeln. 

Bei Kinder kann in speziellen Fällen, wenn ein vorzeitiger Milchzahnverlust im Milchgebiss vorliegt wie bei Erwachsenen ein Zahnersatz bei Zahnlücken sinnvoll sein, damit es nicht zu Störungen in der Sprachentwicklung und zu Zahnfehlstellungen der bleibenden Zähne kommen kann. Eine fehlerfreie und deutliche Lautbildung ist beim Sprechen nur möglich, wenn die Schneidezähne richtig zueinander stehen. Die Eingliederung von kindgerechtem Zahnersatz erfolgt bei der Lückenversorgung durch einen Lückenhalter im Milchzahngebiss, damit es nicht zur Durchbruchsbehinderung der bleibenden Zähne kommt, wenn einzelne Milchzähne als Platzhalter fehlen, denn eine Hemmung vom ganzen Kieferwachstum kann die Folge einer verbleibenden Zahnlücke sein. Der Grund für Zahnverlust bei Kindern ist vielfältig, meist aber durch einen Unfall verursacht. Durch einen Zahnunfall verlorengegangene Schneidezähne bedeutet für das Kind meist ein Stress, wenn es gehänselt wird. Vielfach kommt es bei Kindern zu Zahnverlusten durch Zahnunfälle, wo die meist die oberen Schneidezähne betroffen sind, sodass "Lückenhalter" aus einer kleinen Gaumenplatte mit künstlichen Zähnchen gefertigt werden kann. Diese Lückenhalter sind Ersatzzähne bis zum Durchbruch der bleibenden Frontzähne. Lückenhalter sind für die Frontzähne ein Zahnersatz, die den Platz für die bleibenden Schneidezähne freihalten und vermeiden damit Sprachfehler. Lückenhalter schützen auch vor einem „offenen Biss“ beim Zahnwechsel, denn der Milchzahn-Platzhalter verhindert das Einlagern der Zunge in die Zahnlücke vom Zahnlückengebiss. Als Lückengebiss oder Zahnlückenstand wird das natürliche Gebiss bezeichnet, wo Zähne fehlen oder eine Zahnlücke entstanden ist.

Zahnimplantat als Zahnersatz  

Durch ein Zahnimplantat als Zahnersatz kann die natürliche Schönheit der Zahnästhetik mit weissen Zähnen und Kaufunktion wiedererlangt  werden.

Zahnimplantate können bis ins hohe Alter von über 90 Jahren als Zahnersatz in eine Zahnlücke eingesetzt werden, jedoch nicht bei Kindern und Jugendlichen bis ca. 19 Jahre, da der Kiefer zuerst ausgewachsen sein muss. Durch die Implantattechnik lässt sich ein einzelner Zahn ersetzen, eine verkürzte Zahnreihe ergänzen oder ein zahnloser Kiefer versorgen. Ein Zahnimplantat ist meist eine Schraube aus Titan, die mit einem kleinen chirurgischen Eingriff unter lokaler Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt wird und dort als Zahnwurzelersatz dient. Auf dem künstlichen Zahnpfeiler wird meist nach einer Einheilphase von min. 4 Monate ein Zahnersatz wie einer künstlichen Zahnkrone befestigt. Beim Einzelzahnersatz hat eine Implantatlösung der Vorteil, dass keine gesunden Nachbarzähne beschliffen werden müssen, was die Langzeitprognose der natürlichen Zähne stark verbessert. Im Zahnlabor kann ein passender Zahnersatz angefertigt werden der auf den Implantaten befestigt wird wie die künstliche Zahnkrone oder "Implantatgetragene Brücke". Für eine Zahnprothese kann auf dem Zahnimplantat ein Halteelement angebracht werden, wie die Druckknopfprothese auf dem Druckknopfanker. Implantatgestützte Zahnbrücken oder Prothesen als Zahnersatz fühlen sich wie die eigenen Zähne an und gewährleisten im Normalfall eine sehr gute Kaufunktion.

Rückbildung vom Kieferknochen durch Zahnlücke

Bei Zahnverlust bildet sich der Kieferknochen bei der Zahnlücke durch die fehlende Belastung auf den Kieferknochen zurück.

Der Kieferknochenrückgang erfolgt ähnlich wie ein Muskeln die sich zurückbilden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden (Arm im Gips). Durch den Einsatz von einem Zahnimplantat als Zahnersatz wird diese Knochenrückbildung verhindert oder zumindest wird der Kieferknochenschwund dadurch verzögert. Zähne sorgen für eine Belastung auf den Kieferknochen, denn sie übertragen die Kaukräfte auf den umgebenden Kieferknochen und regen damit dessen natürlichen Stoffwechsel an. Auch Zahnimplantate belasten den Knochen vom Kiefer ganz natürlich und geben dem Zahnersatz wieder halt, sodass auch Überbelastungen der Nachbarzähne durch Zahnimplantate vermieden werden können. 


Implantate als Zahnersatz

Implantate sind ein Ersatz für Zahnwurzeln, worauf der eigentliche Zahnersatz wie die Implantatkrone oder eine Implantatgetragene Zahnbrücke aufgebracht wird.

Implantate als Zahnersatz für verlorengegangene Zähne infolge von einem Zahnunfall, einer Zahnbetterkrankung oder Kieferknochenentzündung wird als Zahnersatz-Prothetik bezeichnet.

Zahnbrücke, Implantate, Zahnersatz Brücke

Zahnimplantate als Zahnersatz werden als künstliche Zahnwurzeln (Zahnwurzelersatz) in den Kieferknochen eingesetzt, wenn ein oder mehrere Zähne verloren gegangen sind (Implantatbrücke), um die Wiederherstellung der Kaufunktion, Sprechfunktion und Zahn-Ästhetik zu erreichen.

Zahnwurzelersatz

Das Implantat ist ein Zahnwurzelersatz meist als Titan-Implantat oder auch als Zirkonimplantat das als künstliche Zahnwurzel aus dem Implantatkörper besteht, worauf die Suprakonstruktion als Zahnersatz-Aufbau mit dem Zahnkronen-Ersatz aufgebracht wird.

Das Einbringen der Implantate erfolgt meist unter örtlicher Betäubung oder aber auf Wunsch auch im Dämmerschlafbetäubung oder in Vollnarkose, entweder direkt nach der Zahnextraktion oder dann nach einer Einheilungsphase von min. 3 Monaten, wo der Zahnersatz auf die neue künstliche Zahnwurzel als Zahnwurzelersatz aufgesetzt werden kann. Ein Implantat das eingeheilt ist hält den gleichen Kaubelastungen stand wie ein natürlicher Zahn und Implantatkronen sowie Implantatbrücken können im Gebiss in den vorhandenen Zahnbestand harmonisch integriert werden.

Ein Zahnimplantat als Ersatz für Zahnwurzel besteht normalerweise aus drei Teilen:

Suprakonstruktion für den Aufbau einer Krone, Teleskop oder Implantatgetragene Brücke
 Implantatpfosten verbindet den Implantatkörper mit der Suprakonstruktion 
Als Implantatkörper wird der Zahnwurzelersatz bezeichnet der im Kieferknochen verankert wird

Implantate als Ersatz für Zahnwurzeln werden aus Titan oder keramischen Materialien gefertigt und variieren in Preis, Grösse, Form und System.

Die Preise der Zahnimplantate auf dem der Zahnersatz befestigt wird sind sehr unterschiedlich und Abhängig vom Markenprodukt.

Der Zahnwurzelersatz wird als Implantatkörper bezeichnet, auf dem der Implantatpfosten eingeschraubt wird.

Implantate, Ersatzzähne, Implantatkörper, Zahn

Mit Implantatpfosten ist ein Stützpfeiler bzw. Abutments als Implantathals gemeint, denn bei Implantaten ist ein Abutment das Verbindungselement zwischen dem Implantat als Wurzelersatz und der Suprakonstruktion.

Ein Implantat das in den Kieferknochen eingesetzt wird, ist ein Zahnwurzelersatz, wo ein Implantatpfosten für den effektiven Zahnersatz eingeschraubt wird.

Auf dem Implantat befestigter Zahnersatz wird unterschieden zwischen festsitzenden Zahnersatz und herausnehmbaren Zahnersatz bzw. kombiniertem Zahnersatz. Auf dem Implantat als Zahnwurzelersatz, das meist ein Titan-Implantat ist, wird immer ein Implantatpfosten eingeschraubt, was als Implantathals der die Suprakonstruktion trägt bezeichnet wird. Die "Suprakonstruktion" ist der eigentliche Zahnersatz als sichtbarer Teil vom Implantat. Ein Einzelzahnimplantat besteht aus dem Implantatkörper als künstliche Zahnwurzel der im Kieferknochen verankert wird und dem Zahnhals sowie der Implantatkrone. Der Aufbau vom Zahnimplantat ist vergleichbar mit dem natürlichen Zahn durch Zahnwurzel, Zahnhals und Zahnkrone.

Implantierter Zahnersatz

Implantierter Zahnersatz kann belastet werden wie die natürlichen Zähne.

Beim implantierten Zahnersatz gibt es ein anatomischer unterschied zwischen Zahn und Zahnimplantat, denn der Zahn ist durch Kollagenfasern zwischen Zahnwurzel und Zahnfach (Alveole) befestigt und das Implantat zwischen Implantatkörper und Kieferknochen, sodass das Zahnfleisch dem Zahnimplantat lockerer anliegt als beim natürlichen Zahn.

Implantat, Zahnersatz, Zahnwurzelersatz, Krone

Es gibt über 500 verschiedene Implantatsysteme, doch alle unterschiedlichen Nachahmerprodukte als Zahnimplantate (Zahnwurzelersatz) sind nicht so gut wie der eigene Zahn, der weniger Zahnpflege notwendig hat als das Zahnimplantat eine Implantatpflege braucht.

Der implantierte Zahnersatz ist ein Zahnwurzelersatz das als Dentalimplantat oder Zahnimplantat bezeichnet wird und meist aus den Komponenten einer künstlichen Zahnwurzel, einem Verbindungsstück (Suprakonstruktion) sowie einer künstlichen Implantatkrone besteht.

Das Einzelimplantat ist die biologisch beste Lösung, wenn ein Zahn fehlt, da der Kaudruck direkt auf den Kieferknochen wirkt und ein Kieferknochenschwund weniger zu befürchten ist. Auch müssen bei einem Implantat die Nachbarzähne für den Zahnersatz nicht wie bei einer Zahnbrücke auf natürlichen Zähnen beschliffen werden. Bei der Zahnimplantation können für alle Zähne Einzelimplantate gesetzt werden, doch meist werden aus Kostengründen pro Kiefer ca. 4 Implantate auf die ganze Kieferbreite verteilt gesetzt worauf eine Zahnbrücke befestigt wird. Wenn auf Implantaten eine Zahnbrücke oder Zahnprothese, die im zahntechnischen Labor gefertigt und beim Zahnarzt festgemacht wird, ist diese Implantatversorgung sehr viel Kostengünstiger als wenn alles Einzelimplantate verwendet werden. Auch eine Implantatgetragene Vollprothese ermöglicht durch die Implantate als Verankerung im Zahnkiefer ein kraftvolleres Zubeissen.

Zahnimplantologie

Das Zahnimplantat als Zahnersatz bzw. Zahnwurzelersatz wird beim Zahnarzt meist als Dentalimplantat bezeichnet und ist üblicherweise zylindrisch oder leicht konisch.

Das Zahnimplantat als Zahnersatz ist eine Schraube in der Form einer Zahnwurzel.

Zahnimplantate, Implantat, Zahnimplantologie 

Der Implantatkopf besitzt ein kleines Innengewinde, das den Anschluss vom Aufbau-Pfosten ermöglicht, doch je nach Verwendungszweck gibt es unterschiedliche Abutments für die Zahnkrone, Zahnbrücke oder Zahnprothese.

Durch die Implantologie können Implantate aus Titan oder Keramik direkt im Kieferknochen verankert werden, sofern ein genügendes Knochenvolumen vorhanden ist, ansonsten ein Knochenaufbau bzw. Knochenregeneration notwendig ist.

Bei Zahnverlust gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Zahnlücke zu schliessen, doch Implantate als Zahnersatz bzw. als Ersatz für die fehlende Zahnwurzeln ist die komfortabelste Lösung. Zahnimplantate werden meist ambulant unter schmerzfreier Betäubung oder Sedierung (Dämmerschlaf) in den Oberkiefer oder Unterkiefer eingesetzt. Sofern kein Kieferknochenaufbau notwendig ist, wenn zu wenig Kieferknochen vorhanden ist, erfolgt die Implantierung vom Zahnimplantat mit speziellen Instrumenten oder Bohrern durch den Zahnarzt oder Implantologen bzw. Kieferchirurgen, denn die Implantierung vom Zahnimplantat kann auch durch einen Zahnarzt erfolgen, der sich zum Implantologen weitergebildet hat. Ein grosser Kieferknochenaufbau ist meist nur notwendig bei lang bestehender Zahnlosigkeit, wenn es zum Knochenschwund gekommen ist, was bei jedem Mensch sehr unterschiedlich sein kann. Die Zahnimplantation bereitet normalerweise keine Schmerzen, sodass es nach einer Implantation ohne Knochenaufbau keine Schmerzmittel braucht, es sei denn, dass es wie bei einer Operation nach einem grossen Kierknochenaufbau zu einer schmerzhaften Wundheilung kommt, wo Medikamente eine Linderung bringen können.

Was spricht gegen Zahnimplantation?

Vor einer Implantation um Zahnimplantate einsetzen, Implantatplanung und Zahnersatzplanung erforderlich, denn es gibt Faktoren die gegen eine Implantation sprechen wie Zahnfleischentzündungen (Parodontitis) sowie Knochenschäden oder übermässiges Zähneknirschen.

Die Zahnimplantation ist ein kleiner Eingriff, sodass normal nichts gegen eine Zahnimplantation spricht mit gewissen Einschränkungen (Implantat-Anforderung) wie:

Bei Jugendlichen unter 18 Jahren, wenn der Kieferknochen noch nicht ausgewachsen ist
 Bei Zahnpatienten einen schlechten gesundheitlichen Allgemeinzustand aufweisen
 Bei Krebstherapie, Chemotherapie oder Strahlentherapie
 Bei chronischen Krankheiten wie Osteoporose, Erkrankungen vom Immunsystem etc.
 Bei fortgeschrittener Parodontose, Kieferabszess oder Entzündungen im Mundraum
 Ungünstige anatomische Verhältnisse die bei der Implantologie zu Verletzungen führen können

Zahnimplantate können nach einer Implantatplanung mit Bestimmung der Implantat-Anzahl bis ins hohe Alter gesetzt werden, sofern keine schwerwiegenden Krankheiten vorhanden sind, denn eine Altersbegrenzung für die Zahnimplantation nach oben gibt es nicht. Implantate im zahnlosen Kiefer bieten gerade bei Senioren eine grosse Hilfe, im Besonderen wenn es um die Verbesserung vom Halt der Zahnprothese als Zahnersatz geht.

Zahnimplantate mit Zahnersatz

Normalerweise braucht es nach der Zahnimplantation eine Einheilzeit zwischen 3 bis 6 Monate, bis der Zahnersatz auf die Implantate gesetzt werden können.

Nach einer Einheilphase können auf die stabile Basis der Zahnimplantate Implantatkronen, Zahnprothesen, Brückenkonstruktionen ganzer Zahnreihen, Teleskopen befestigt werden wie auch Steg-Verbindungen zur Befestigung von herausnehmbarem Zahnersatz. Eingebrachte Zahnimplantate mit Zahnersatz kann ein festsitzender Zahnersatz bedeuten oder der Sitz von einem herausnehmbaren Zahnersatzes (Prothese) kann verbessert werden. Der mit dem Implantat verbundene Zahnaufbau wie Zahnkrone oder Zahnbrücke besteht im Normalfall aus einem Metallgerüst, auf das der Zahntechniker in der Zahntechnik die neuen Zähne (Konfektionszähne) aufbaut. Alternativ können als Zahnersatz auch metallfreie, vollkeramische Aufbauten angefertigt werden. Implantatgetragene Prothesen, Zahnreihen oder Einzelzähne sitzen fest und sind als Zahnersatz fest verankert. Damit können die Nachteile der klassischen Prothese mit schlechtem Sitz oder der Befestigung mit Halteklammern eliminiert werden, denn die Befestigung mit Halteklammern (Klammerprothesen) kann langfristig die Restbezahnung schädigen.

Vorteile von Implantaten

Im Normalfall sind Zahnimplantate die beste Lösung, denn die Vorteile der Zahnimplantate sind gross, die Kosten der Implantate je nach Fabrikat aber sehr unterschiedlich.

Verlorengegangene Zähne können ersetzt werden (kein eingefallenes Gesicht)
 Zahnimplantate sind ein Schutz gegen Kieferknochenabbau (Atrophie)
 Zahnimplantate ermöglichen festen Prothesenhalt für guter Gesichtsästhetik
 Gaumenfreier Zahnersatz mit Implantaten ermöglichen durch die Reduktion der Prothesenbasis ein besseres Geschmacksempfinden
 Die restlichen eigenen Zähne müssen für einen Zahnersatz nicht beschliffen werden und können geschont werden.

Die Implantat-Kosten können im Einzelfall stark variieren und sind abhängig von der Ausgangslage und der Komplexität sowie den Kosten der Implantatbehandlung mit Zahnersatz. Vor einer Zahnsanierung sollte man beim Zahnarzt eine Offerte mit genauen Kosten für die Zahnbehandlung mit Zahnersatz erstellen lassen und bei Unklarheiten eine Zweitmeinung einzuholen mit Beratung der Zahnbehandlung.

Krone als Zahnersatz auf Implantat

Die Frage beim Zahnarzt, „was kosten Zahnimplantate?“ genügt nicht, denn dazu braucht es eine Implantatplanung mit einer Zahnersatzplanung, wo Implantatkronen miteingerechnet werden müssen und bei Zahnärzten vielfach nicht erwähnt werden.

Bei Krone als Zahnersatz auf Implantat die beim Zahnarzt als Implantatgetragene Zahnkronen bezeichnet werden, bestehen unterschiedliche Varianten, so gibt es günstige Implantatkronen wie Kunststoffkronen oder Vollkeramikkronen für die Frontzähne. Vollkeramikkronen haben eine optimale Biokompatibilität gegenüber Verblendkronen weil sie keine Metalle enthalten und haben den Vorteil, dass ihre Lichtbrechung der natürlichen Zahnoberflächen ähnlich ist. Kronen aus Keramik können exakt an die Zahnfarbe angepasst werden und sind auch für Allergiker geeignet. Die sehr Kostengünstigen Kunststoffkronen sind als Dauerlösungen ungeeignet, da ihre Haltbarkeit gering ist und darum meist nur für provisorische Zahnversorgungen als kostengünstige Lösung zum Einsatz kommt. Zahnkronen aus Kunststoff sind günstiger im Preis als Zahnkronen aus Keramik, Zahnfarbene Kunststoffkronen verfärben sich rascher und nutzen sich leichter ab, sind aber auch zerbrechlicher als Keramikkronen oder keramisch verblendete Kronen, sodass diese meist nicht auf Implantaten eingesetzt werden. 


Teilprothese als Zahnersatz

Wenn ein Zahnersatz abnehmbar gestaltet ist, wird von einer Teilprothese gesprochen.

Unter einer Zahnprothese versteht man einen künstlich hergestellten Zahnersatz wo einzelne Zähne oder alle Zähne betroffen sind.

Teilprothese, Ersatz, herausnehmbar, Prothese

Unter einer Teilprothese versteht man einen abnehmbaren Zahnersatz im teilbezahnten Kiefer, die aus einer künstlichen Zahnreihe besteht und auf dem Prothesensattel als Prothesenbasis befestigt sind.

Teilzahnersatz

Von einer Teilprothese als Teilzahnersatz wird immer dann gesprochen, wenn noch eigene Zähne vorhanden sind, sodass nicht alle Zähne durch einen herausnehmbaren Zahnersatz ersetzt werden müssen.

Zahnersatz-Prothetik ist der Oberbegriff um verloren gegangene Zähne durch Zahnverlust durch Zahnunfall etc. mit geeignetem Zahnersatz zu ersetzen, was auch als Prothetische Versorgung bezeichnet wird, wo es Möglichkeiten für Zahnersatz gibt. Wenn ein Teilzahnersatz notwendig ist, sind dann meist bereits mehrere Zähne verloren gegangen, sodass kein festsitzender Zahnersatz in Form einer Zahnbrücke auf den eigenen Zähnen möglich ist. Beim Teilzahnersatz im Frontzahnbereich besteht meist eine eingeschränkte Bioästhetik, ein herausnehmbarer Teilzahnersatz im Seitenzahnbereich kann aber so gearbeitet sein, dass die Teilprothese im Mund kaum zu erkennen ist. Teilprothesen werden an den noch vorhandenen Zähnen befestigt und können Klammerprothesen, Modellgussprothesen, Teleskopprothesen oder Geschiebeprothesen sein. Der Teilzahnersatz als Teilzahnprothese wird wie ein festsitzender Zahnersatz Tag und Nacht getragen und nur zur Prothesenpflege herausgenommen. Die Zahnprothese besteht aus einer Basis aus Kunststoff, welcher die Farbe vom Zahnfleisch hat, und den darauf befestigten künstlichen Zähnen. Um die Prothese als Teilzahnersatz zu befestigen, wird die Teilprothese vielfach aus Kostengründen mit Klammern versehen, die aus Draht bestehen. Dieser Draht legt sich exakt den natürlichen Zähnen an, wobei meist über eine kleine eingeschliffene Auflage auf der Kaufläche die Klammer zusätzlichen Halt erhält ohne die Kaufunktion zu beeinflussen. Nebst der Kunststoff-Teilprothese gibt es auch Teilprothesen mit einem Metallgerüst mit gegossenen Zahnklammern.

Herausnehmbare Teilprothese 

Eine Teilprothese als Zahnersatz kann in unterschiedlichen Ausführungen hergestellt werden.

Teilprothesen sind herausnehmbare Prothesen und dienen als herausnehmbaren Zahnersatz zur Wiederherstellung der Kaufunktion, der Sprachfähigkeit und der Zahn-Ästhetik. Eine Teilprothese (Partielle Prothese) bezeichnet jeden abnehmbaren oder auch kombiniert festsitzend-abnehmbaren Zahnersatz. Eine Teilprothese besteht aus künstlichen Zähnen, die auf einer Prothesenbasis befestigt werden. Versteckte Verankerung oder Klammern aus Metallguss unterstützen die Stabilität der Teilprothese. Die Grundplatte kann aus Metall oder aus Kunststoff erzeugt werden, wo die Zähne der Prothese aus Kunststoff (Konfektionszähne) oder Keramik sein können. Bei der Modellgussprothese als Kostengünstige Prothese, handelt es sich um Klammerprothese wo die Verankerung der Teilprothese mit Klammern erfolgt. Die Geschiebeprothese ist eine an Geschieben verankerte Teilprothese, wo der abnehmbare Teil als Matrize sich in der Prothese befindet. Die Druckknopfprothese ist eine Druckknopf verankerte Teilprothese die bei stark zerstörten Restbezahnung zur Anwendung kommen kann, wo der Druckknopf als Patrize mit einem Stift an der Zahnwurzel befestigt wird. Die Teilprothese ist eine preiswerte Art, fehlende Zähne zu ersetzen, doch für die Zahnersatz-Haltbarkeit der Teilprothese kommt es auf die richtige Prothesenpflege an, denn eine gründliche Reinigung ist genauso wichtig wie auch die regelmässige Unterfütterung der Zahnprothese durch den Zahntechniker, wobei es bei der Unterfütterung verschiedene Verfahren gibt, damit eine nicht mehr korrekt sitzende Prothese dem natürlichen Kieferveränderungen (Kieferknochenschwund) wieder angepasst werden kann.

Teilprothese mit Klammern als Zahnersatz

Bei herausnehmbaren Teilprothesen können sich durch den Zahnersatz wie bei Vollprothese als Zahnersatz Druckstellen bilden, die das Tragen der Prothese unmöglich machen kann.

Druckstellen können bei Teilprothesen als Teilzahnersatz durch einen schlechten Sitz der Prothese und unzureichende Prothesenpflege entstehen, so dass es zu einer Entzündung der Mundschleimhaut durch die schlecht sitzende Prothese kommen kann, im Besonderen wenn Speisereste unter den Zahnersatz gelangen können.

Die Klammerprothese wird als Oberkieferprothese meist aus Kostengründen wegen der günstigsten Herstellungskosten als Teilprothese bevorzugt und wird auch als Teilzahnprothese bezeichnet.

Zahnersatz, Teilprothese, Klammerprothese

Wenn die Teilprothesen mit Klammern an zwei natürlichen Zähnen verankert werden, wird von einer Schaltprothese als herausnehmbare Prothese gesprochen und sofern nur ein Zahn zur Verfügung steht, weil im hinteren Backenbereich Zähne fehlen, sprich man von einer Freiendprothese, so wie bei Zahnbrücken, die Schaltbrücke und Freiendbrücke.

Die Klammerprothese als Teilprothese (Teilzahnersatz) kann durch einen eingearbeiteten Draht oder Bügel verstärkt werden.

Die Klammerprothese wird mit Klammern am Restzahngebiss befestigt und hat Nachteile betr. Ästhetik, denn die Klammern sind im Normalfall sichtbar, im Besonderen bei Klammerprothesen im Frontzahnbereich. Eine derartige Teilprothese ist als eine Interimsprothese (Übergangsprothese) zu verantworten und sollte nicht als Dauerlösung eingegliedert werden, da sie im Normalfall die verbliebenen natürlichen Zähne und das Zahnfleisch mit dem darunterliegenden Kieferknochen schädigen kann, was als mechanische Atrophie bezeichnet wird.

Teilprothese

Wichtig ist das regelmässige Tragen einer Teilprothese, ansonsten dies zum Umbau vom Kieferknochen und damit zu Druckstellen führt, so dass die Prothese nicht mehr passt.

Zahnprothesen werden unterteilt in Teilprothesen mit noch bestehenden Zähnen und Vollprothesen wo keine Zähne mehr vorhanden sind. Bei Verlust einzelner oder mehrerer Zähne kann eine Zahnersatzplanung notwendig sein, im Besonderen wenn es um Prothetik vom Gebiss geht. Die Teilprothese ist ein herausnehmbarer Zahnersatz, der bei der Zahnsanierung durch unterschiedliche mechanische Verankerung wie die Klammer-Verankerung, Druckknopf-Verankerung, Geschiebe-Verankerung (Geschiebeprothese) oder Steg-Verankerung (Steggeschiebe) an benachbarten Zähnen oder auch an Zahnimplantaten befestigt werden kann, sowie bei der Kombinationsprothetik als Hybridprothetik wie der Hybridprothese, das  eine Sonderform von kombiniertem Zahnersatz ist, der aus einem herausnehmbaren Zahnersatz besteht und zur Abstützung, Zahnimplantate wie auch natürliche Zähne als Zahnpfeiler nutzen kann. Teilprothese mit Klammer-Verankerung werden an den Nachbarzähnen befestigt, was kostengünstig ist und auch Reparaturen einfach und rasch durchgeführt werden können. Die Metallklammern der Teilprothese sind von aussen sichtbar und brauchen auch eine sehr gute Pflege, denn an den Klammern können sich Bakterienbeläge und Verkalkte Zahnbeläge Plaque (Zahnstein am Gebiss) sowie unter der Prothese Pilze festsetzen. Einen nicht korrekten Prothesen-Sitz wie auch eine unzureichende Prothesenreinigung begünstigt Druckstellen was die Bereitschaft, Prothesen zu tragen reduziert, im Besonderen wenn durch den Zahnersatz Schmerzen an den Druckstellen entstehen durch Schleimhautentzündungen bzw. durch eine Prothesenstomatitis.

Partielle Prothesen 

Teilprothesen werden auch als partielle Prothesen (Teilzahnersatz) bezeichnet, worunter man einen abnehmbaren Zahnersatz im teilbezahnten Kiefer versteht.

Partielle Prothese ist ein Oberbegriff für jeden herausnehmbaren bzw. abnehmbaren Zahnersatz in einem Lückengebiss bzw. Zahnlückenstand, denn "Partiell" bedeutet teilweise. Der Halt einer partiellen Prothese als "Teilzahnersatz" wird immer durch eine mechanische Verankerung an den noch vorhandenen Restzähnen sichergestellt. Bei einer "Partielle Prothese" als Zahnersatz wird meist nur wenig Zahnhartsubstanz am gesunden Zahn abgeschliffen. Die einfachste Ausführung von diesem Zahnersatz als Teilprothese besteht aus einer Kunststoffbasis sowie den zu ersetzenden Zähnen und gebogenen Halteelementen oder auch Stützelementen, den Klammern als Halteelemente oder auch zusätzliche Auflagedorne als Stützelemente, die ein Absinken der Zahnprothese verhindern. 

Konstruktionsmerkmale einer "Partiellen Prothese" (Teilzahnprothese) sind:

Künstliche Zähne als Zahnersatz für fehlenden Zähne (Schaltprothese / Freiendsattel)
Ausgleichselemente zur Stabilisierung der Teilprothese (Schubverteilungsarm)
Verbindungselemente, Halteelemente, Abstüzungselemente resp. Verankerungselemente welche die Teilprothese an den Restzähnen fixieren, was durch Halteklammern am Klammerzahn oder spezielle Verbindungen wie einfache Klammern, gegossene Auflageklammern, Geschiebe (Geschiebeprothese), zylindrische Teleskopkronen (Teleskopprothesen), Stege (Konfektionierter Steg), Riegel, Druckknopfanker oder Transversalbügel erreicht werden kann.


Vollprothese als Zahnersatz

Die Vollprothese als Zahnersatz wird beim Mensch vielfach als "drittes Gebiss" oder Totalprothese bezeichnet, die erforderlich wird, wenn im natürlichen Gebiss alle Zähne verlorengegangen sind.

Anwendung finden Vollprothesen, wenn im Kauapparat keine natürlichen Zähne mehr vorhanden sind, sodass ein Zahnersatz notwendig ist.

Zahnersatz, Vollprothese, Prothese, Unterkiefer

Die Vollprothese erhält als Zahnersatz seinen Halt durch die Anhaftung durch den Saugeffekt vom dünnen Speichelfilm, der zwischen der Mundschleimhaut und der Prothesenbasis durch den Mundspeichel erzeugt wird.

Vollprothese

Eine Vollprothese die auch als Totalprothese bezeichnet wird, ist ein herausnehmbarer Zahnersatz, wenn ein Kiefer (Kieferkamm) über keine natürlichen Zähne mehr verfügt.

Prothese bedeutet, künstlichen Ersatz von einem fehlenden Körperteil wie beim Zahnersatz die Zahnprothese bzw. die Vollprothese die als Totalprothese durch den Saugeffekt fixiert wird. Je genauer die Prothesenbasis auf der Schleimhaut anliegt umso grösser die Haftfläche zwischen Schleimhaut und Prothesenbasis und damit der Halt einer Vollprothese. Eine Zahnprothese besteht aus der Prothesenbasis, meist aus Kunststoff und Kunststoffzähnen (Konfektionszähne) oder Keramikzähnen. Beim Oberkiefer ist eine Vollprothese meist kein Problem, da die Oberkieferprothese sich am Gaumen festsaugt. Bei der Unterkieferprothese ist die Situation meist ungünstiger, da kein breitflächiger Gaumen vorhanden ist, wo sich die Prothese festsaugen kann, im Besonderen bei einem schmalen Kieferkamm. Vielfach schwimmt die Vollprothese im Unterkiefer bei der Anhaftung am Zahnfleisch (Schleimhaut), weil die Prothese als Zahnersatz erst beim Zubeissen auf den Kieferkamm gedrückt wird. Da im fortgeschrittenen Alter sich der Kieferknochen zurückbildet, kann es für eine korrekten Prothesensitz notwendig sein, den Kieferknochen wieder aufzubauen, was durch Aufbaumaterial wie Knochen oder Knorpel sowie durch eine Verlagerung der Weichteile erfolgen kann.

Zahnprothese "dritten Zähne"

Die Vollprothese wird im Volksmund als Gebissprothese oder „drittes Gebiss“ bezeichnet, womit die „dritten Zähne“ gemeint sind, denn mit Gebissprothese ist eine Prothese als Zahnersatz für das eigene Gebiss als Zahngebiss gemeint.

Im Oberkiefer überzieht die Basis vom „drittes Gebiss“ den komplette Gaumen wie auch die Kauleiste im Gegensatz zur Prothese im Unterkiefer, wo die Zunge liegt und das „dritte Gebiss“ bzw. "dritten Zähne" auf der Kauleiste klemmt. Ein Ersatz aller fehlenden Zähne (dritten Zähne) ist für eine gute Gesichtsästhetik und die Gesundheit unerlässlich und ein kompletter Satz mit neuen Zähnen vom Preis her das günstigste aber nicht immer das Beste und Sinnvollste als Zahnersatz, auch wenn im Unterkiefer wie im Oberkiefer eine Vollprothese preiswert ist. Zahnprothesen, auch als "die Dritten" genannt, bestehen meist aus einer Kunststoffbasis, die in der Farbe vom Zahnfleisch eingefärbt ist, so dass eine Gebissprothese entsteht, denn das Prothesengebiss ist wie die Gebissprothese eine Ableitung vom natürlichen Gebiss. Die Lebensqualität mit dem „dritten Gebiss“ hängt von einem perfekten Sitz ab, damit die „dritten Zähne“ perfekt im Mund halten und müssen regelmässig gepflegt werden, denn ein künstliches Gebiss als Zahnersatz muss nicht nur gut aussehen, sondern muss auch die Kaufunktion und Sprachfunktion optimal wiederherstellen.

Die meisten Vollprothesen bestehen aus rosafarbenen Kunststoff (PMMA), der meist mit Kunststoffzähnen oder auch Keramikzähnen bestückt wird.

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Die Vollprothese wird im Volksmund als Prothesengebiss oder die "dritten Zähne" genannt, womit der Ersatz aller Zähne im Oberkiefer und Unterkiefer bzw. die Oberkieferprothese oder Unterkieferprothese gemeint ist, die durch die Saugkräfte die durch Speichel entsteht und statischen Kräften die durch die Wangenmuskulatur gehalten und stabilisiert wird.

Totalprothesen

Totalprothesen bezeichnen die Ergänzung oder den Ersatz vom natürlichen Gebiss durch künstliche Zähne, wobei es sich immer um einen abnehmbaren Zahnersatz handelt und im Volksmund als Gebiss oder Gebissprothese bezeichnet wird.

Eine Vollprothese (totale Prothese) die im Volksmund als "Gebiss" oder "dritte Zähne" bezeichnet wird, kann erforderlich sein, wenn die gesamte Zahnhartsubstanz verloren gegangen ist und eine Zahnextraktion notwendig wird. Wenn Lippen und Wangen durch einen Zahnverlust eingefallene sind, können sie durch die Vollprothese wieder gestützt werden, damit ein natürliches Aussehen und eine schönere Gesichtsästhetik wieder erlangt werden kann. Mit einer Vollprothese als Zahnersatz kann die Zahnästhetik wie auch die Kaufunktion und Sprachfunktion wieder hergestellt werden. Die Prothesenbasis besteht meist aus Kunststoff, wo die künstlichen Zähne aus Zahnfarbenem Kunststoff oder Porzellan gefertigt werden. Damit eine gut sitzende Vollprothese (Prothesenhalt) entstehen kann, ist eine Bissnahme (Abdruck Zahngebiss) und Abdrucknahme notwendig, denn für den späteren Halt und die Funktion der Prothese ist die Funktionsabformung wichtig. Die Abdrücke von der Abdrucknahme werden im Zahnlabor mit Gips ausgegossen, wo der Zahntechniker auf den Modellen spezielle Abformlöffel aus Kunststoff herstellt, die als individuelle Löffel bezeichnet werden. Die Exaktheit einer Abformung der Totalprothesen ist für den späteren Prothesenhalt entscheidend, denn eine "gut passende Zahnprothese" sollten ohne Haftcreme halten. Der Halt der Zahnprothese auf dem Prothesenlager ist wichtig, denn je besser das Zahnprothesenlager proportioniert ist, umso besser ist die Haftung der Totalprothese für die Funktion Essen und Sprechen. Bei einer schlecht sitzenden Vollprothese können Komplikationen entstehen, wenn sich Druckstellen bilden (Druckstelle durch Prothese), was zu Mundschleimhautentzündungen führen kann, die sich aber auch auf den Kieferknochen ausweiten kann, sodass eine Kieferknochenentzündung entsteht. Eine Entzündung durch die Totalprothese als Zahnersatz wird begünstigt durch eine unzureichende Prothesenpflege, wo Pilze an der Prothese entstehen können, wie auch durch einen nicht korrekten Sitz der Prothese.


Lebensdauer von Zahnersatz

Die Lebensdauer von Zahnersatz ist abhängig vom Zustand der Zähne, der Zahnpflege und Zahnersatzpflege sowie der Auswahl vom Material das für die Haltbarkeit von Zahnersatz massgebend ist.

Hohen Komfort und Stabilität kann man mit Zahnimplantaten erreichen, die fehlende Zähne ersetzen, denn Implantate sind äusserst stabil wie die eigenen Zähne und können als Zahnersatz eine lange Lebensdauer haben.

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Die Lebensdauer von Zahnersatz ist abhängig von der Abstützung und der Verankerung bzw. Zustand der Zähne, wo der Zahnersatz verankert oder abgestützt ist sowie von der Zahnpflege und Zahnersatzpflege.

Zahnersatz kann lange halten

Es gibt Zahnersatz, wo nach 40 Jahren noch keine Schädigung beim Zahnersatz zu erkennen ist.

Zahnkronen und Zahnbrücken halten meist über 20 Jahre, denn Zahnbrücken können 35 Jahre und Zahnkronen 40 Jahre überdauern sofern die Mundhygiene stimmt. Die durchschnittliche Lebensdauer von herausnehmbaren Prothesen ist, je nach Prothesenart und Prothesenpflege etwas kürzer gegenüber festsitzendem Zahnersatz.

Über Klammern verankerte Teilprothesen (Klammerprothesen) haben eine kürzere Lebensdauer als Teleskopkronen als verankerter Zahnersatz.

Klammerprothese, Teilprothese,  Oberkiefer, OK

Wichtig für den Erhalt von Zahnersatz sind regelmässige Kontrollen beim Zahnarzt, denn er kann Schäden am Zahnersatz oder Druckstellen durch Prothese und Veränderungen an Zähnen und Zahnfleisch oder am Kiefer frühzeitig erkennen und die Prothese anpassen oder eine Reparatur durch das zahntechnische Labor vornehmen lassen.

Haltbarkeit vom Zahnersatz

Die Haltbarkeit vom Zahnersatz hängt von vielen Faktoren ab, massgebend sind aber das gewählte Dentalmaterial und die genaue Passform, denn dies muss bereits im Vorfeld durch eine genaue Bissnahme (Abdruck Zahngebiss) erfolgen.

Zahnarzt zusammen mit dem Zahnpatient tragen bei der Wahl von Zahnersatz nebst der Mundpflege und der Zahnersatzpflege vom Zahnpatienten viel zur Haltbarkeit vom Zahnersatz bei, wobei auch die Materialwahl an dem das Dentallabor beteiligt ist, eine wichtige Rolle spielt. Wie lange ein Zahnersatz hält, ist abhängig von der Zahnersatz-Art wie künstliche Krone (Überkronung), Zahnbrücke, Zahnprothese oder Zahnimplantat mit Suprakonstruktion und Implantatkrone, wo die Implantatpflege sehr wichtig ist und von den Mundverhältnissen, was von Patient zu Patient sehr unterschiedlich ist. Für die Haltbarkeit vom Zahnersatz ist eine gute Mundhygiene so wichtig wie die regelmässige Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt. Bei der Haltbarkeit vom Zahnersatz spielt vielfach die Vorschädigung vom versorgten Zahn eine bedeutende Rolle, denn wenn der Zahndefekt sehr gross war, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Karies als Infektionskrankheit wieder kommt grösser, als bei geringeren kariösen Läsionen.

Lebensdauer von Zahnersatz

Die Lebensdauer von Zahnersatz ist in Abhängigkeit vom Zustand der Zähne, an denen der Zahnersatz verankert oder abgestützt ist, denn das Zahnersatzmaterial wird ein Leben lang halten.

Bei zerstörten Ankerzähnen kann die Haltbarkeit von Zahnersatz einschränkt sein, was auch bei wurzelbehandelten Zähnen der Fall sein kann, da diese Zähne mit der Zeit Spröde werden können, da der Zahn tot ist und ohne Blutversorgung auskommen muss. Abgestorbenen Zähne müssen nicht sofort ausfallen, denn der Zahnschmelz kann auch ohne Blutversorgung lange stabil bleiben. Die Haltbarkeit vom Zahnersatz wird vielfach aber vom Allgemeinzustand des Patienten beeinflusst, denn wenn ein Knochenschwund (Osteoporose) besteht oder der Kieferknochen im Laufe der Zeit durch eine Kieferknochenentzündung erkrankt, so ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass der Zahnersatz nicht sehr lange hält. Eine gesunde Lebensweise und gute Ernährung kann viel dazu beitragen, den Kieferknochenschwund zu stoppen um damit die Zähne und den Zahnersatz erhalten zu können. 

Die Haltbarkeit von Zahnersatz ist abhängig von:

Vorschädigung der versorgten Zähne
Passform vom Zahnersatz
Art von Zahnersatz und der Befestigungsart
Mundhygiene mit Zahnersatzpflege
Verwendete Werkstoffe und Materiallegierungen
Zustand vom Zahnhalteapparat
Verhältnisse beim Zusammenbeissen

Bei qualitativ hochwertigem Zahnersatz aus körperverträglichem Material sowie guter Arbeit durch die Zahntechnik im Dentallabor beim Zahntechniker kann der Zahnersatz sehr lange halten.

Da Zahnersatzmaterial fast untödlich ist, hängt die Lebensdauer von Zahnersatz meist von seiner Umgebung wie den Zähne im Kieferknochen, dem Zahnfleisch sowie dem Kiefer und Zahnhalteapparat ab. Darum ist der Zahnerhalt statt Zahnersatz sehr wichtig, was der Zahnarzt auch als "konservierenden Therapie" in der Zahnheilkunde bezeichnet die in Parodontologie, Kariologie und Endodontologie aufgeteilt werden kann. Der Zahnarzt spricht meist auch viel von Restauration, womit die Zahnrestauration bzw. die Zahnfüllung gemeint ist, die zum Zahnersatz gerechnet wird wie die CEREC Restauration die eine sehr lange Haltbarkeit hat, da der Zahnersatz adhäsiv mit dem Zahn verklebt wird, wodurch eine echte Verbindung zwischen Keramik und Zahn entsteht. CEREC-Restaurationen die durch Herstellung von qualitativ hochwertiger Zahnfarbener Keramikfüllungen und Kronen verwendet wird hat bei sorgfältiger Verarbeitung die gleichen Überlebensraten wie GoldCEREC-Keramik ist ähnlich in der Zusammensetzung wie der natürlichen Zahnschmelz, der das härteste Material vom menschlichen Körper ist. 


Gesichtsanalyse für Zahnersatz

Durch fehlende Zähne und ohne Zahnersatz fällt das Gesicht ein, was auch das Essen und Sprechen erschwert.

Die Gesichtsanalyse und Funktionsdiagnostik beim Zahnarzt hat bei der Zahnsanierung das Ziel, Patientenwünsche in Einklang mit einem natürlich aussehenden Zahnersatz zu bringen, denn Funktion, Ästhetik und Tragkomfort sind beim Zahnersatz sehr wichtig.

Wenn der Mensch keine Zähne mehr im Mund hat, wirkt das Gesicht eingefallen.

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Durch fehlende Zähne oder Zahnengstand kann man eingefallene Wangen bekommen, sodass bei der Zahnsanierung die Ausformung der Zahnbogenform wichtig ist damit weniger Gesichtsfalten entsteht.

Fehlende Zähne können weitreichende Folgen für die Gesundheit haben.

Zahnersatz ist nicht nur wichtig für eine schöne Zahnästhetik sondern auch für die Zahngesundheit und die allgemeine Gesundheit. Wenn Zähne ausfallen oder durch eine Zahnextraktion entfernt und nicht ersetzt werden, fällt der Kiefer mit der Kaumuskulatur ein, sodass das ganze Gesicht eingefallen wirkt, doch Zahnimplantate können diesen optischen Alterungsprozess am besten stoppen, da die Kräfte auf den Kieferknochen durch die Kaubelastung den Knochenabbau bzw. Kieferknochenschwund zum Teil ganz verhindern kann. Fehlende Zähne können zu Rückenverspannungen führen, da der Körper die sich verändernde Position kompensieren und ausgleichen möchte, was den Gesichtsausdruck und die Kopfhaltung wie auch die Körperhaltung verändert. Bei Zahnverlust entsteht ein Zahnlückengebiss wo auch die Zungenaktivität grösser wird und die Zähne mit der Zeit meist gegen die Zahnlücke wandern und die Zähne nach vorne kippen, was zu einem Höhenverlust im Zahnbereich führt. Wenn sich durch die fehlende Abstützung die Kauebene verändert, kann sich der Unterkiefer verlagern, denn beim Schliessen vom Mund nimmt der Unterkiefer immer die Position ein, die vom Oberkiefer vorgegeben ist, denn das Kiefergelenk verbindet die Unterkieferknochen mit dem Schläfenbein vom Gesichtsschädel, so dass durch den Zahnlückenstand es zu Kieferprobleme und Kiefergelenkschädigungen mit Kieferschmerzen wie auch Rückenschmerzen kommen kann. Die moderne Zahnmedizin und Zahntechnik bieten durch die Zahnimplantation gute Möglichkeiten, Zähne zu sanieren und zu ersetzen.

Ästhetischer Zahnersatz

Ästhetischer Zahnersatz erfolgt durch eine individuelle Einzelanfertigung wobei eine gute Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechnikermeister sehr wichtig ist.

Schöne und gepflegte natürliche Zähne oder gut gemachter Zahnersatz steigern die positive Ausstrahlung, Sympathie, Lebensqualität, und das persönliche Wohlbefinden. Für die Prothetik beim Gebiss sollte bei einer Zahnsanierung eine "Zahntechnische Funktionsdiagnostik" und Zahnersatzplanung gemacht werden. Dentalkeramiken ermöglichen schönen Zahnersatz aus hochwertiger Keramik wie die Zirkonkeramik, die aus Zirkonoxid nach dem natürlichen Vorbild der Zähne gefertigt wird, so auch Zirkonimplantate. Wichtig beim Zahnersatz wie KronenZahnimplantate, Zahnbrücken und Zahnprothesen ist, dass die künstlichen Zähne vom Zahnersatz den Gesichtsproportionen und dem Zahnbogen angepasst sind, dass diese zum persönlichen Gesichtsausdruck und zur individuellen Mimik des Zahnpatienten passt.

Ein wichtiger Aspekt bei der Anpassung und Herstellung von Zahnersatz ist ein natürliches und ästhetisches Aussehen, wo eine genaue Planung unter Einbezug der Gesichtsanalyse erfolgen kann.

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Für ein natürliches und ästhetisches Aussehen muss sich bioästhetischer Zahnersatz harmonisch in den Kiefer einfügen, wofür bei der Zahntechnik eine Gesichtsanalyse für Herstellung von Zahnersatz wichtig sein kann.

Gesichtsanalyse

Bei der Gesichtsanalyse werden im Normalfall Fotos vom Gesicht mit den Zähnen gemacht, wo man die Zähne mit einem Lächeln zeigen darf, so dass man das Gebiss als Vorlage für den Zahnersatz benutzen kann.

Die Attraktivität von einem Menschen wird vielfach über die Optik entschieden, wo ein flüchtiger Blick die visuelle Gesichtästhetik (Gesichtsanalyse) vornimmt und über die Sympathie entscheidet, denn ein freundliches Lächeln mit schönen Zähnen verrät eine gefühlsmässige Zuneigung, und wenn es sich nur um ein Bild in der Zeitung handelt. Durch die Gesichtsanalyse kann die Versorgung mit Zahnersatz am Computer dargestellt und der Gesichtsform angeglichen werden, wo für das harmonisch und ästhetische Erscheinungsbild, Höhe und Breite vom Gesicht wie auch die Winkel der Nasenflügel miteinbezogen werden können, doch auch die phonetische Zahnaufstellung muss bei jedem Zahnersatz mitberücksichtigt werden. Zahnersatz der gut belastbar und körperverträglich ist bietet nicht nur weisse Zähne, denn meistens sind es zahnerhaltende Massnahmen für Ästhetik und Funktion vom Kausystem, sodass die Kaufunktion wie auch die Phonetik (Aussprache) erhalten bleiben.

Gesichtsanalyse für Gesichtsästhetik

Für ein natürliches Aussehen müssen sich neue Zähne harmonisch in den Kiefer einfügen, was Digital dargestellt werden kann, wie die zukünftige Zahnversorgung aussehen kann.

Beim Zahnersatz ist für die Wahl der richtigen Zahnform und Zahnstellung eine Gesichtsanalyse als Planungsgrundlage für die Zahn-Ästhetik sehr wichtig, denn die Gesichtsanalyse informiert über die Proportionen von Obergesicht, Mittelgesicht und Untergesicht, womit man die Harmonielinien festlegen kann. Zur Planung von perfekten Proportionen bei der Zahngrösse wie auch der Zahnfarbe kann bei der Zahnsanierung und auch bei der Gebisssanierung eine Gesichtsanalyse  eine wichtige Voraussetzung sein, im Besonderen wenn es sich um Zahnimplantate als Zahnersatz handelt. Für die "Zahnerneuerung" von Frontzahnkronen, Veneer und Laminate ist die Planung eine Voraussetzung für eine schöne Gesichts-Ästhetik. Die Visualisierung und funktionelle Analyse ist für Zahnersatz eine wertvolle Unterstützung für die Bioästhetische Zahnbehandlung und der Bioästhetik, denn Bildserien und eine Darstellung der Bewegungsabläufe von der Kaumuskulatur die auch für die Mimik zuständig ist, liefern die nötigen Informationen. 


Zahnersatz bei Bruxismus

Zähneknirschen schadet den Zähnen wie auch jedem Zahnersatz.

Der Bruxismus ist ein meist nächtliches unbewusstes Zähneknirschen, das auch tagsüber erfolgen kann wie auch das Aufeinanderpressen der Zähne, durch das die Zähne (Zahnkrone) und der Zahnersatz verschleissen. Damit ist auch der Zahnhalteapparat überlastet und zusätzlich die Kiefergelenke sowie die Kaumuskulatur oder andere Muskelgruppen, die zur Stabilisierung vom Kopf angespannt werden, sodass der Kauapparat mit dem Zahnersatz geschädigt werden kann.

Bei Bruxismus ist Zahnersatz wie bei den verschiedenen Kronenarten immer ein Problem, wo Knirscherschienen wie bei natürlichen Zähnen über Nacht getragen werden müssen.

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Beim Zähneknirschen und Zähnereiben schadet man nicht nur den Restzähnen und dem Zahnersatz, sondern auch dem Kiefergelenk.

Bei Zähneknirschen oder Zähnepressen kann nicht nur eine natürliche Krone vom Zahn zerstört werden sondern auch eine künstliche Zahnkrone als Zahnersatz, wie die Vollkeramikkrone.

Nach einer Voruntersuchung beim Zahnarzt sollte vor der Anfertigung von Zahnersatz wie einer künstlichen Krone vom Zahn oder Veneers etc. ausgeschlossen werden, dass es bei dem zu versorgenden Zahnpatienten zu nächtlichem Zähneknirschen und Zähnepressen (Bruxismus) kommt oder zumindest wegen der Kräfte auf Zähne in der Nacht eine Aufbissschiene getragen werden muss. Beim Zähneknirschen und Zähnepressen kann eine Vollkeramikkrone als Zahnersatz nach einer gewissen Zeit zerstört werden. Bei Vollkeramikkronen hatte man bis vor wenigen Jahren ein grosses Problem mit der erhöhten Bruchanfälligkeit, sodass Vollkeramikkronen nur im Frontzahnbereich zur Anwendung kamen. Bei Bruxismus sollte besser eine Verbund-Metall-Keramik-Krone angefertigt werden, doch auch dann sollte wegen der Kiefergelenkschädigung eine Relaxierungsschiene getragen werden, damit der Zahnersatz nicht leidet und es zu Kieferproblemen kommt. Durch Zähneknirschen kann jeder Zahnersatz abgerieben werden, auch wenn der Zahnersatz sehr stabil ist wie auch Teile einer Zahnfüllung, im Besonderen wenn "Galvanische Mundströme" vorhanden sind und es zu einer "Mundbatterie" kommt. Zähneknirschen kann nicht nur Folgen haben für Zahnersatz wie Kronen nach einer Überkronung oder bei Teilkronen, sondern auch Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen und Rückenprobleme verursachen. Aufbiss-Schienen sind gestaltet aus speziell harten oder weichen Folien sowie aus Kunststoff, die den Zahnersatz wie auch die Kiefergelenke schonen kann.


Fixer Zahnersatz

Ein fixer Zahnersatz wird verwendet zur Wiederherstellung von einem lückenlosen Gebiss.

Mit fixem Zahnersatz ist in der Zahnmedizin ein festsitzender Zahnersatz (festsitzende Prothetik) gemeint, der sich im Mund fix vernkern lässt.

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Ein fest sitzender Zahnersatz wird auf Zahnimplantaten oder eigenen Zähnen fest zementiert oder geschraubt und ist nicht herausnehmbar.

Wenn Zähne verloren gegangen sind, sollte man die Zahnlücke mit Zahnimplantaten oder einer Zahnbrücke möglichst rasch wieder schliessen.

Mit einem fixen Zahnersatz, der fix im Munde verankert ist, kann man eine Zahnwanderung in die Lücke verhindern und damit auch, dass die Zähne im Gegenkiefer durch den fehlenden Zahnkontakt aus dem Kieferknochen herauswachsen. In den meisten Fällen lässt sich mit Hilfe der Implantation ein fixer Zahnersatz einsetzen, ohne dass die gesunden Nachbarzähne abgeschliffen werden müssten, denn Beschleifen bedeutet beim Zahnarzt das Abtragen von Zahnschmelz durch rotierende Schleifkörper zur Präparation von einem Kronenstumpf für die künstliche Zahnkrone.