Zahnprothese, Kiefer-Prothese, Implantat-Prothese, Zahnersatz

Zahnprothese

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Prothesen-Unterfütterung

Bei der Prothesen-Unterfütterung wird eine nicht mehr richtig passende Prothese an die veränderten Kieferbedingungen angepasst und damit die Saugwirkung verbessert.

Durch eine Unterfütterung wird der Prothesensitz, Prothesenhalt und die Funktion einer Zahnprothese verbessert und an veränderte Verhältnisse der umgebenden Weichteile angepasst.

Nach einer Unterfütterung passt die Prothese wieder perfekt auf den Kiefer.

Prothesenunterfütterung, Prothese anpassen 

Das sprechen ist nach der Unterfütterung der Prothese wieder viel besser ohne dass die Prothese wackelt oder mit Haftcreme befestigt werden muss.

Prothesenunterfütterung

Durch einen besseren Prothesenhalt ist das feste Zubeissen und gutes Kauen durch die Prothesenunterfütterung wieder möglich.

Für eine Prothesenunterfütterung sollte man einmal im Jahr den Zahnarzt konsultieren, das er sich die Zahnprothese in der Mundhöhle wie auch ausserhalb der Mundhöhle anschauen kann, damit eine lange Haltbarkeit der Prothese und ein guter Prothesenhalt gewährleistet ist. Da sich bei jedem Mensch der Kieferknochen im Laufe der Jahre verändert, ist beim Tragen einer Zahnprothese, eine Prothesen-Unterfütterung notwendig. Eine Unterfütterung vom Zahnersatz hat den Grund beim Knochenabbau, der meist als Knochenschwund (Osteoporose) bezeichnet wird, wie auch bei starken Gewichtsschwankungen, wo es auch zum Kieferknochenschwund kommen kann. Wenn eine Zahnprothese nicht mehr richtig sitzt, muss sie mit neuem Kunststoff dem veränderten Kieferkamm angepasst werden, damit der Halt der Prothese gewärleistet werden kann. Bei den Verfahren der Unterfütterung unterscheidet man die direkte Unterfütterung, die indirekte Unterfütterung oder die weichbleibende Unterfütterung.

Unterfütterung mit hartem Prothesenkunststoff

Zunächst wird ein Abdruck von der schlecht sitzenden Prothese genommen.

Für den Prothesenabdruck wird die der Schleimhaut aufliegende Seite der Prothese mit Abdruckmaterial bestrichen und die Prothese in den Mund eingesetzt. Damit der Fehler einer schlecht sitzenden Prothese erkannt werden kann, werden Mundbewegungen durchgeführt. Wenn es eine Neugestaltung vom Prothesenrand gibt, muss eine Funktionsabformung durchgeführt werden. Das Abdruckmaterial haftet überall dort, wo die Zahnprothese nicht mehr richtig sitzt. Der Abdruck (Abformung) wird mit der Prothese zusammen in das Labor geschickt. Im Zahnlabor werden dann Gipsmodelle hergestellt und die Prothesenbasis ausgeschliffen sowie evt. die Ränder der Zahnprothese gekürzt und neuer Kunststoff an die Prothese angebracht. Bei dem verwendeten Kunststoff, die in den meisten Labors verwendet werden, handelt es sich zu über 90 Prozent Polymethacrylate, doch auch weitere Kunststoffe werden verwendet wie Polycarbonate, Polyamide und Luxene. Danach wird die vom Zahntechniker überarbeitete Zahnprothese beim Zahnarzt einprobiert, der kleine Korrekturen vornehmen wird, wo kleine Druckstellen auftreten, bis die Prothese optimal sitzt. Der Prothesenträger sollte nach einer Woche zur Nachkontrolle den Zahnarzt nochmals aufsuchen, denn kleine Druckstellen können immer auch nach der Einprobe entstehen. Wenn kleine Druckstellen aufgetreten sind, kann der Zahnarzt die Zahnprothese mit einer kleinen Fräse einschleifen.

Weichbleibende Unterfütterung der Prothese

Eine weichbleibende Unterfütterung wird nur bei empfindlichen Kieferabschnitten angewendet und ist eine spezielle Ausführung der Indirekten Unterfütterung.

Eine "Weichbleibende Unterfütterung" wird mit (Unterfütterungs-Werkstoffweichbleibenden Acrylaten oder Silikonen durchgeführt, damit die Haftung der Prothese gewährleistet werden kann. Die "Weichbleibende Unterfütterung" kommt insbesondere bei immer wieder auftauchende Druckstellen, wegen besonderer anatomischer Verhältnisse zum Einsatz. Dabei ist zu beachten, dass die Weichbleibenden Materialien anfälliger für Keimbesiedlungen sind und regelmässig kontrolliert und gegebenenfalls erneuert werden müssen, denn die Materialien bieten Keimen eine bessere Möglichkeiten sich anzusiedeln, was bakteriell nicht optimal ist. Anwendungsgebiete (Indikationen) für die "Weichbleibende Unterfütterung" sind Mangelhafter Sitz der Prothese, Fehlerhafter Prothesenhalt und immer wiederkehrenden Druckstellen durch die Prothesen

Gebiss-Unterfütterung, eine Unterfütterung der Zahnprothese

Da nicht alle den Begriff Prothesenunterfütterung kennen haben wir den Begriff Gebiss Unterfütterung (Zahnunterfütterung) verwendet als Erklärung.

Mit Gebiss Unterfütterung ist das "Unterfüttern der Prothese" bzw. eine Prothesenunterfütterung gemeint, denn Landläufig wird die Prothese als Gebiss bezeichnet. Die Unterfütterung ist eine Methode, um eine nicht mehr richtig sitzende Prothese wieder anzupassen. Die Unterfütterung kann sowohl mit hartem Prothesenkunststoff als auch mit weich bleibendem Kunststoff durchgeführt werden, denn jeder Kiefer kann sich im Laufe von Jahren verändern. Die häufigsten Gründe für eine Unterfütterung bzw. Prothesenunterfütterung sind Knochenabbau durch Druckstellen (Osteoporose), übermässige Gewichtsschwankungen und durch die Fehlbelastungen. Denn beim Tragen der Prothese sind die Belastungen, die beim Kauen auftreten, anders als bei natürlichen Zähnen oder Zahnimplantaten. Der Kieferknochen wird unnatürlich belastet, was zu einem Knochenabbau (Alveolarkammatrophie) führen kann. Dadurch wird der Abstand zwischen der Prothese und Zahnfleisch immer grösser, sodass die Prothese wackelt und einen schlechten Halt hat. Auch kann ein Schlotterkamm entstehen, was eine lockere bindegewebige Schleimhautfalte unter einer Oberkieferprothese ist, wo eine Schlotterkammentfernung notwendig sein kann, denn ein Haftmittel für Zahnprothesen nützt nichts.

Beratung Zahnarztangst

Die Beratung und Betreuung ist bei Zahnarztangst (Phobie) vor und während der Zahnsanierung zur Bewältigung der Angst sehr wichtig. Zahnarztangst ist wie eine rote Ampel die nicht auf grün  schalten kann, wenn sie einen defekt hat.

Fachberatung Zahnarztangst für Schlafnarkose beim Zahnarzt