Zahnprothese, Kiefer-Prothese, Implantat-Prothese, Zahnersatz

Zahnprothese

Beitragsseiten

Prothesen als Zahnersatz

Die Zahnprothese ist ein Zahnersatz und wird meist nur als Prothese bezeichnet, wobei es provisorische Prothesen als Übergangsprothesen und definitive Prothesen gibt.

Unter einer Zahnprothese versteht man ein künstlicher Ersatz-Zahn anstelle vom natürlichen Zahn, wobei eine Zahnprothese nur einzelnen Zähnen oder allen Zähnen dienen kann.

Zahnprothese kombinierte Teilprothese

Die Zahnarzt-Kosten sind bei der Gebisssanierung sehr unterschiedlich und abhängig davon, ob und wie die Zahnprothese befestigt werden soll, denn bei einer einfachen herausnehmbaren Vollprothese, liegt die Prothesenbasis der Kieferschleimhaut direkt auf und ist damit die kostengünstigste Variante.

Zahnprothese als Zahnersatz

Eine Prothese bezeichnet in der Medizin den Ersatz von Gliedmassen, oder Organteilen die durch künstlich geschaffene Produkte, die funktionell ähnlich sind wie die Zahnprothese.

Wenn man von Zahnersatz spricht, kann damit Unterschiedliches gemeint sein, denn Prothesen gehören zum Zahnersatz wie Zahnkronen oder Zahnbrücken und so wird die Prothese als Ersatz für Zähne auch als Gebissprothese bezeichnet. Beim Tragen von herausnehmbaren Totalprothesen wird vielfach von schlecht sitzender Prothese gesprochen, weil ein Schlotterkamm oder eine Prothesenunverträglichkeit vorhanden ist. Bei der Zahnprothese handelt sich immer um einen abnehmbaren Zahnersatz, denn die Zahnprothese bezeichnet die Ergänzung oder den Zahnersatz vom natürlichen Gebiss. Eine Zahnprothese besteht aus der Prothesenbasis aus rosafarbenem Kunststoff sowie den Kunststoffzähnen oder auch Keramikzähnen und bei Teilprothesen aus einem goldhaltigen Metallgerüst. Einteilen lässt sich Zahnersatz in die Kategorien "Festsitzender Zahnersatz" und "Herausnehmbarer Zahnersatz", wobei Prothesen als Ersatz für die eigenen Zähne zum herausnehmbaren Zahnersatz gehören und Kronen sind mit Ausnahmen festsitzender Zahnersatz.

Zahnbrücken können sowohl als festsitzender oder auch als herausnehmbarer Zahnersatz gemacht sein.

Freiendprothese, Zahnprothesen, Prothesen

Bei verkürzter Zahnreihe kann eine Freiendprothese zum Einsatz kommen, dass eine Teilprothese ist, die im Gegensatz zur Schaltprothese nicht auf beiden Seiten eine Abstützung oder Verankerung hat.

Freiend-Prothesen kommen bei Verlust der Backenzähne zum Einsatz wenn eine Freiendsituation vorhanden ist und keine Zahnimplantate wegen den Implantat-Kosten erwünscht sind und nur noch eine Restbezahnung im Frontzahnbereich vorhanden ist. Da bei einer Freiendsituation eine Zahnabstützung nach hinten nicht möglich ist, kann ohne Implantate kein fester Zahnersatz wie eine Zahnbrücke eingesetzt werden. Wenn durch fehlende Zähne die Zahnlücken im Gebiss sehr gross sind, dass eine Zahnbrücke nicht mehr aufgesetzt werden kann, so werden die fehlenden Zähne durch eine Prothese ersetzt, denn Prothesen stellen die Kaufunktion und die Sprechfähigkeit weitgehend wieder her, die durch den Zahnverlust stark beeinträchtigt sein können. Wenn noch eigene Zähne, die als Befestigung für eine Prothese vorhanden sind, so wird von einer Teilprothese als Zahnersatz gesprochen. Müssen alle Zähne vom Oberkiefer oder Unterkiefer ersetzt werden, so spricht man von einer Totalprothese oder Vollprothese als Zahnersatz. Damit keine galvanische Ströme durch Metalle im Mund bzw. eine "Mundbatterie" durch verschiedene Metalle entsteht, sollten Zahnfüllungen aus Amalgam neben der Zahnprothese entfernt werden.

Totalprothesen und Teilprothesen

Totalprothesen und Teilprothesen gibt es für den Oberkiefer und Unterkiefer, die meist als Oberkieferprothese oder Unterkieferprothese bezeichnet werden.

Unterteilt werden Zahnprothesen in Teilprothesen und Totalprothesen (Vollprothesen), wobei die Einteilung erfolgt, ob noch eigene verbleibende Zähne sich in der Zahnreihe befinden oder nicht.

Prothesen, Teilprothesen, Vollprothesen, Zähne

Probleme durch das Tragen einer Prothese entstehen meist bei Vollprothesen wo es zu Komplikationen kommen kann, wenn sich Druckstellen bilden, was das Tragen von Totalprothesen unmöglich machen kann, wenn es zu einer Entzündung der Mundschleimhaut kommt, was auch zur Kieferknochenentzündung führen kann.

Zahnprothesen lassen sich in Totalprothesen und Teilprothesen einteilen.

Ob eine Teilprothese oder eine Totalprothese eingesetzt wird, ist abhängig davon, ob einige Zähne oder alle Zähne durch eine Prothese oder durch Zahnimplantate ersetzt werden sollen, was unterschiedliche Zahnsanierungs-Kosten bei einer Zahnsanierung verursacht. Durch Vollprothesen bzw. Totalprothesen wird die komplette Zahnreihe im Zahnbogen ersetzt und durch die Teilprothese die fehlenden Zähne zwischen den Restzähnen die nicht mehr vorhanden sind. Totalprothesen kommen im Normalfall dann zum Einsatz, wenn die Preise der Zahnimplantate zu hoch sind und wenn der Zahnersatz wie eine Zahnbrücke nicht an einem Zahn verankert werden kann weil die Zahnabnutzung zu gross ist und die Zahnhartsubstanz zum Teil fehlt. Vollprothesen dienen als Ersatz für die eigenen Zähne vom ganzen Zahngebiss von einem Kiefer oder beider Kiefer, während die Teilprothese die auch als partielle Prothese bezeichnet wird, neben gesunden Zähnen eingesetzt wird.

Unterschied zwischen Zahnbrücke und Zahnprothese

Der Unterschied zwischen Prothese und Zahnbrücke ist, dass die Zahnbrücke auf Nachbarzähnen oder durch die Implantatversorgung fest sitzt, die Prothese kann herausnehmbar oder als Zahnbrücke festsitzend sein.

Unterschied Zahnbrücke, Zahnprothese, Halt

Festsitzender Zahnersatz wird an vorhandenen Zähnen (Pfeilerzähnen) oder an Brückenpfeilern (Implantatgetragene Brücke) befestigt wie auch in Kombination mit einem Zahn und einem Zahnimplantat, die dann die Kaukräfte vom Zahnersatz mittragen.

Eine Zahnbrücke unterscheidet sich in der Kaufunktion erheblich von einer herausnehmbaren Zahnprothese und bei Zahnbrücken gibt es meist auch keine Druckstellen, weil der Kaudruck nicht wie bei Prothesen auf dem Zahnfleisch lastet. Die Übertragung vom Kaudruck in den Kieferknochen verhält sich wie bei einem natürlichen Zahn der weitestgehend die Knochensubstanz erhält, während bei einer Zahnprothese durch die Übertragung vom Kaudruck auf den Kieferkamm, den darunterliegenden Kieferknochen schädigen kann und dieser in der Folge schwindet, was als Kieferknochenschwund bezeichnet wird, im Besonderen bei einem Schlotterkamm, meist im Oberkiefer. Der Zahnersatz hat bei einem kombinierten Zahnersatz festsitzende wie auch herausnehmbare Bestandteile bzw. beinhaltet eine herausnehmbare Prothese. Bei herausnehmbarem Zahnersatz wird zwischen totalen Prothesen die auch als Gebissprothesen bezeichnet werden und Teilprothesen unterschieden.

Zahnprothesen

Unter einer Zahnprothese oder Gebissprothese versteht man einen herausnehmbaren Zahnersatz, meist mit Kunststoffzähnen (Konfektionszähne).

Wenn alle Zähne fehlen und auf Zahnimplantate verzichtet wird, kommen totale Prothesen zum Einsatz, die auf dem Zahnfleisch haften. Eine Zahnprothese liegt normal grossflächig und ohne Zwischenraum auf dem Zahnfleisch auf und kann sich daran festsaugen. Unterkieferprothesen saugen sich nicht immer gut am Zahnfleisch fest, sodass mit der Zahnaufstellung die Unterkieferprothese stabilisiert werden muss.

Die Zahnprothese dient neben ästhetischen Zwecken (Zahnästhetik) der Wiederherstellung der Kaufunktion und einem guten Kauvorgang beim Zahnpatienten.

Zahnprothese, Prothese als Zahnersatz, Gebiss

Eine Prothese für ein Gebiss wird auch als Gebissprothese bezeichnet und je nach Einsatzort und Anforderungen individuell gestaltet.

Bei Verlust von mehreren Zähnen wird eine Prothese angefertigt, sofern ein Zahnimplantat nicht in Frage kommt oder die Gegebenheiten das Anpassen einer Brücke nicht ermöglichen.

Mit Gebiss-Prothese ist eine Prothese als Zahnersatz für das eigene Gebiss gemeint bzw. eine Vollprothese, denn die Gebissprothese ist eine Ableitung vom natürlichen Gebiss wie das Prothesengebiss


Prothesen mit Ersatz-Zähnen

Unter Prothesen werden künstliche Ersatzzähne (Konfektionszähne) verstanden, die als Zahnersatz für verloren gegangene natürliche Zähne verwendet werden.

Die Totalprothesen haften am Oberkiefer (Oberkieferprothese) besser, als am Unterkiefer die Unterkieferprothese, da sie bei einem schmalen Kieferkamm keinen guten Halt findet.

Oberkieferprothese und Unterkieferprothese

Zahnprothesen sind nicht wie Zahnbrücken oder Zahnimplantate in der Mundhöhle fix verankerte Prothesen, sondern abnehmbar gestaltet.

Zahnprothesen

Unter Zahnprothesen versteht man künstliche Zähne, die als Ersatz für verloren gegangene Zähne dienen.

Als Ersatzzähne werden im Normalfall die bleibenden Zähne vom menschlichen Gebiss genannt, denn sie lösen die Milchzähne ab. Umgangssprachlich sind mit dem Wort Ersatzzähne die Prothesen mit Ersatz-Zähnen oder auch eine zweite Zahnprothese als Ersatzprothese gemeint. Zahnprothesen, die ein Ersatz für das fehlende natürliche Zahngebiss ist nur eine Alternative zu Zahnimplantaten, wenn der Preis von Zahnimplantaten zu hoch ist oder eine Allgemeinkrankheit eine Zahnimplantation verhindert. Dentalimplantate bieten durch die fixe Verankerung im Kieferknochen den besten Halt und können wie die eigenen Zahnwurzeln die Rückbildung vom Kieferknochen verhindern, denn sie leiten die Kaukräfte wie beim natürlichen Zahn auf den Kieferknochen und nicht wie bei herausnehmbaren Vollprothesen auf die MundschleimhautVollprothesen können selber herausgenommen und wieder eingesetzt werden, was mit allen Prothesen möglich ist, im Besonderen wenn Implantate inseriert werden für eine vollständig implantat-gestützte Zahnprothese.

Prothese übernimmt die Aufgaben der natürlichen Zähne

Prothesenzähne übernehmen die Aufgaben der Zähne vom natürlichen Gebiss oder einzelner Zähne. 

Das natürliche Gebiss oder einzelner Zähne werden durch künstliche Zahnkronen der Zahnprothese ersetzt, doch Prothesen sind nicht wie Zahnbrücken oder Zahnimplantate fest in der Mundhöhle verankert.  Diese Zahnprothesen sind abnehmbar gestaltet und sind wesentlich kostengünstiger als fest verankerter Zahnersatz wie Implantate als Zahnwurzelersatz. Der Gebrauch von Zahnprothesen ist jedoch etwas gewöhnungsbedürftig und lässt sich nicht wie ein natürliches Gebiss anfühlen, so dass ein Angewöhnen an Prothesen notwendig ist, denn man hat etwas mehr im Mund als vorher.

Totalprothese im zahnlosen Kiefer

Künstliche Zähne in Form von Prothesen weichen im Besonderen wegen der Qualität der festsitzenden Zahnversorgungen, was mit der Verbreitung künstlicher Zahnwurzeln bzw. Zahnimplantaten in Zusammenhang steht.

Unter einer Totalprothese versteht man den Ersatz sämtlicher natürlichen Zähne durch einen künstlich abnehmbaren Zahnersatz.

Totalprothese, Vollprothese, künstliche Zähne

Durch eine Totalprothese werden die Funktionen vom Kauen und Sprechen sowie der Zahn-Ästhetik wiederhergestellt.

Die Prothesenbasis der Totalprothese besteht aus Kunststoff, in dem die künstlichen zähne verankert sind.

Je nach Prothese-Art wird eine Zahnprothese stark oder minder ausladend gestaltet, die der Mundschleimhaut aufliegt.

Standard Vollprothese

Normal besteht die Gaumenplatte einer Vollprothese aus Kunststoff mit einem Metallnetz verstärkt oder die Vollprothese wird komplett aus Metall gefertigt.

Für die Vollprothese werden Materialien verwendet, die von der Edelstahl-Legierung bis hin zur hochwertigen, biokompatiblen Goldlegierung reichen. Anstelle von Kunststoffzähnen können Vollkeramikzähne verwendet werden, denn Vollkeramikzähne lassen sich sehr gut nach den persönlichen Wünschen vom Zahnpatient bearbeiten, so dass ästhetische Aspekte der Bioästhetik optimal berücksichtigt werden können. 


Prothesen im Gebiss

Prothesen sind Hilfsmittel, die einen fehlenden Körperteil ersetzen, beim Zahnarzt ersetzen die Prothesen fehlende Zähne und verstecken gleichzeitig ästhetische Defizite.

Die Zahnprothese wird im Volksmund als Gebiss und auch als Kieferprothese oder auf Zahnimplantaten als Implantat-Prothese bezeichnet, doch damit ist eine herausnehmbare Prothese, Implantatgetragene Prothese oder eine fest verschraubte künstliche Zahnreihe (Zahnbrücke) gemeint. Doch es gibt auch eine Kiefergelenkprothese (Defektprothese), wo eigener Knochen aufgebaut wird und darauf Zahnimplantate eingesetzt werden. Eine Defektprothese kann aus verschiedenen Materialien zum Ersatz von Gesichtsteilen oder der Kiefer bestehen und wird als Prothetischer Ersatz einer fehlenden Gesichtspartie meist als Epithese bezeichnet. Eine Endoprothese (Implantat) ist innerhalb vom Körper verankert und eine Exoprothese ausserhalb vom Körper. Aus festem Silikon gibt es ein Kinnprothese (Kinnimplantat) oder Kiefer-Implantat-Prothese sowie den Obturator, denn Prothese bedeutet in der Medizin den Ersatz von Gliedmassen, Organen oder Organteilen durch künstlich geschaffene, funktionsähnliche Produkte wie auch die Zahnfleischepithese bzw. Zahnfleischmaske.

Prothesen können als Zahnersatz aus ästhetischen oder funktionellen Gründen notwendig werden.

Festsitzende Zahnprothese Prothese für Zähne

Unter festsitzende Zahnprothese versteht man künstliche Zähne die zur Prothesenpflege abgenommen werden können wie durch Druckknopfanker.

Prothesen für die Zähne

Eine Prothese bezeichnet in der Medizin den Ersatz von Gliedmassen, Organen oder Organteilen durch künstlich geschaffene, funktionell ähnliche Produkte wie Zahnersatz festsitzend oder abnehmbaren Zahnersatz.

In der Zahnmedizin ist mit Prothese eine Zahnprothese gemeint, denn unter Zahnprothesen versteht man künstliche Zähne, die als Ersatz für verloren gegangene natürliche Zähne dienen. Bei einer Prothese handelt es sich um einen herausnehmbaren Zahnersatz, wo man Vollprothesen bzw. Totalprothesen von Teilprothesen unterscheidet. Es gibt die herausnehmbare Prothese und die festsitzende Prothese sowie die Implantatgetragene Prothese.

Prothese als Gebiss

Die Prothese als Zahnersatz wird Landläufig vielfach als Gebiss bezeichnet, ein Gebiss das herausnehmbar ist.

Zahnprothese bezeichnet die Ergänzung oder den Ersatz vom natürlichen Gebiss und so werden, wenn keine eigenen Zähne mehr vorhanden sind, Vollprothesen gefertigt, die für das vorherige natürliche Gebiss nur am Kiefer haften.  Einzelne Zähne können durch künstliche Zähne ersetzt werden indem eine Teilprothese angefertigt wird. Teilprothesen werden an noch vorhandenen Zähnen mit Klammern, Teleskopkronen oder Kronen mit Geschieben befestigt. Die Befestigungstechniken mit Teleskopkronen oder Geschiebe sind Bioästhetisch schöner und haltbarer als einfache Klammerbefestigungen. Zahnprothesen sind nicht wie Zahnbrücken oder Zahnimplantate fix in der Mundhöhle verankerte Prothesen, denn eine Prothese ist immer abnehmbar gestaltet. Die Prothese ist meistens wesentlich kostengünstiger als ein fest verankerter Zahnersatz.

Prothese mit künstlichen Zähnen

Künstliche Zähne der Prothese sind meistens aus Kunststoff oder aus Keramik auf der Prothese befestigt.

Die Zähne der Prothese sind bekannt als "dritte Zähne" oder Zahnprothese, wobei die Prothesenbasis einer Prothese je nach Prothesen-Art mehr oder weniger ausladend gestaltet ist und als Vollprothese oder Deckprothese der Mundschleimhaut aufliegt.

Nachteile von Zahnprothesen

Hauptnachteil von der "Schleimhautgetragenen Prothese" ist, das während dem Kauen es zu geringen Bewegungen der Prothese kommt, da diese nicht fix im Mund verankert ist und so ein verminderter Tragkomfort besteht.

Bei herausnehmbaren Vollprothesen kommt es vielfach zu geschmacklichen Irritationen durch die Abdeckung vom Gaumen. Durch die Totalprothese bzw. durch das künstliche Gebiss kann es zu leichten Veränderungen der Sprachlaute kommen. Der Mundspeichel und die Speichelqualität spielt für das notwendige Vakuum der Prothese und damit beim stabilen Sitz und Halt der Prothese eine wichtige Rolle. Bei älteren Leuten ist eine Prothese gegenüber einem festsitzenden Zahnersatz ein grosser Nachteil, denn ältere Zahnpatienten haben oft einen trockeneren Mund, was meist durch Medikamente verursacht ist, was Probleme mit der Haftkraft ergibt. Ein Problem und Nachteil der Prothese ist, dass sich die Kieferknochen mit der Zeit zurückbilden können und die Prothese nicht mehr so sehr gut haftet wie früher, eine Totalprothese kann aber durch günstigen Mini-Implantaten befestigt werden.

Eine Prothese als künstlicher Zahnersatz ersetzt im Gebiss beim Mensch fehlende Zähne als Teilprothese oder Vollprothese, die im Mund fest verankert oder herausnehmbar sein kann.

Nachteile Prothese, Tragkomfort Prothese, Zähne

Der Prothesenhalt vom Gebiss kann im Zahnlosen Kiefer aber durch Implantate verbessert werden.

Nachteil vom Halt der Prothese kann im zahnlosen Unterkiefer mit min. 2 oder besser mit 4 Implantaten die meist über Stegverbindung bzw. Prothesenverankerung miteinander verbunden sind stark verbessert werden. Durch günstige Mini Implantate kann verhindert werden, dass die Prothese wackelt, denn der Prothesenhalt (Gebiss) kann im Zahnlosen Kiefer mit Implantaten verbessert werden.

Die Prothese ist eine Alternativen zu Zahnimplantaten.

Bei der abgestützte Prothese handelt es sich um einen herausnehmbarer Zahnersatz im teilbezahnten Kiefer, der an den vorhandenen eigenen Zähnen nicht nur durch Konstruktionen wie Klammern gehalten sondern abgestützt wird. Da die eigenen Zähne dadurch beim Kauakt mitbeteiligt sind, kann der Kaudruck auf den Ersatz höher sein, so dass ein besseres Beissgefühl vorhanden ist. Als Stützelemente bei der abgestützten Prothese können Riegel, Stege, Teleskope, Halteklammern oder Geschiebe dienen.


Prothese Oberkiefer

Die Oberkiefer-Vollprothese saugt sich wie die Unterkiefer-Vollprothese auf der Mundschleimhaut vom Gaumen fest, wobei die Vollprothese im Oberkiefer einen besseren Halt erhält, denn am Oberkiefer wird die Prothese mit einer Gaumenplatte ausgestattet, doch das Geschmacksempfinden ist durch die Oberkiefer-Prothese durch den Gaumenteil meist erheblich gestört und kann sogar Übelkeit verursachen.

Bei einer Vollprothese ist die Haftung immer das grösste Problem, sei dies im Oberkiefer oder im Unterkiefer, wenn die Prothese nicht „klebt“ auf dem Kiefer bzw. Kieferkamm, was vielfach durch den fehlenden Speichel bedingt ist (Mundtrockenheit). 

Der Schlotterkamm tritt vorwiegend durch schlechtsitzende Zahnprothesen im Oberkiefer auf.

Oberkieferprothese liegt auf der Schleimhaut auf

Als Schlotterkamm bezeichnet man den infolge von ungünstiger Belastung wie bei einer nicht anliegender Vollprothese entstandenen Überschuss vom Weichgewebe beim Kieferkamm.

Oberkieferprothese

Totalprothesen haften am Oberkiefer besser, als am Unterkiefer die Unterkieferprothese.

Wenn im Oberkiefer oder auch im Unterkiefer keine Zähne mehr vorhanden sind, kommt als Zahnersatz eine Totalprothese vielfach aus Zahnfarbenem Kunststoff zum Einsatz, wobei der Halt in der Oberkieferprothese besser ist als im Unterkiefer. Die Oberkieferprothese bedeckt ohne Implantate normal den gesamten Kiefer und Gaumen ab. Im zahnlosen Oberkiefer können vier Zahnimplantate einen sicheren ausreichenden Prothesenhalt gewährleisten. Mit sechs Implantaten kann ein guter Prothesenhalt im Oberkiefer ohne Gaumenbedeckung erreicht werden, sodass der Gaumen zur Geschmackswahrnehmung frei bleibt.

Die Oberkieferprothese ersetzt im Oberkiefer komplett die fehlende Zahnreihe durch eine Totalprothese bzw. Vollprothese.

Oberkieferprothese, Totalprothese, Vollprothese

In erster Linie dient die Totalprothese die auch als Vollprothese bezeichnet wird der Wiederherstellung der Kaufunktionen.

Die einfachste und kostengünstigste Variante die im Oberkiefer am häufigsten eingesetzte wird, ist die herausnehmbare Oberkieferprothese.

Die Gesamtsanierung alle Zähne (Ganzzahnsanierung) wird meist als Gebisssanierung bezeichnet, womit meist Teilprothesen oder auch Vollprothesen gemeint sind. Die Oberkieferprothese sollte aber auch bioästhetische und sprachliche Komponenten berücksichtigen. Mit der Totalprothese wird bei der Zahnsanierung die Kaufunktion, Phonetik und Zahn-Ästhetik der natürlichen Zähne wieder hergestellt. Durch spezielle Anpassung und Formung findet die Prothese im Oberkiefer ihren Halt an der Kieferschleimhaut und wird durch Unterdruck an der Oberkieferschleimhaut festgesogen. Wenn Kunststoffprothesen als Zahnersatz für alle Zähne im Oberkiefer oder auch Unterkiefer den notwendigen Halt nicht aufweisen, kann es zu permanenten Fehlbelastungen der Kieferkämme und den damit verbundenen Umbauprozessen kommen, sodass Vollprothesen im Laufe der Jahre den Halt ganz verlieren. Durch Änderungen an der Prothese oder Neuanfertigung einer Prothese kann ein ausreichender Prothesenhalt wieder hergestellt werden, wobei die Situation im Oberkiefer meist günstiger ist als im Unterkiefer. Wenn im Unterkiefer oder auch im Oberkiefer kein zufriedenstellender Halt der Zahnprothese mehr verwirklicht werden kann, ist ein kleinere chirurgischer Eingriff notwendig, um den Prothesenhalt mit Implantaten zu verbessern. Für die Versorgung mit Implantaten als zusätzliche Ankerelemente ist auch eine ausreichende Knochendicke vom Kieferknochen für die Prothese notwendig, so auch bei günstigen Mini-Implantaten. Ein Wiederaufbau vom ehemals zahntragenden knöchernen Kieferabschnitt ist möglich, wozu eigener Knochen aus anderen Bereichen der Mundhöhle sowie auch Knochenersatzmaterialien verwendet werden. Der Kieferknochenaufbau (Kieferknochenregeneration) ermöglicht nach einem Kieferknochenschwund eine bessere Versorgung mit einer Vollprothese und auch das Einbringen von Zahnimplantaten, das die Kaubelastung besser auf den Kieferknochen überträgt. Um den Prothesenhalt zu verbessern gibt es verschiedene Möglichkeiten, die von herausnehmbaren über den Implantatgetragenen Zahnersatz bis zur festsitzenden Totalprothese reichen.

Halt der Prothese im Oberkiefer

Die Prothese kann sich nur gut an die Schleimhaut anfügen, wenn ein genauer Kieferabdruck erfolgt.

Beim Halt einer Prothese ist vor der Herstellung der Prothese bei der Abdrucknahme ein genauer Kieferabdruck sehr wichtig, damit sich die Prothese genau an die Schleimhaut anfügen kann, was im Oberkiefer für die Oberkieferprothese meist besser gelingt als im Kiefer für die Unterkieferprothese. Die Oberkieferprothese wird mit einer Gaumenplatte ausgestattet, so dass sich die grosse Auflagefläche besser ansaugt und der Vollprothese einen besseren Halt bietet als im Unterkiefer.

Oberkieferprothese mit Gaumenplatte

Die Oberkieferprothese hält zusätzlich durch eine Gaumenplatte am Gaumen.

Zahnprothese Oberkiefer, Oberkieferprothese

Ist die Oberkieferprothese als Deckprothese oder Vollprothese im Oberkiefer richtig angepasst, brauchen diese im Normalfall nicht zusätzlich Haftcreme bzw.  Haftmittel für Prothesenhalt

Der Halt einer Zahnprothese kann auch durch die Korrektur vom Zahnfleisch verbessert werden, was mit einer so genannten Vestibulumplastik wirkungsvoll und durch den Einsatz von Lasern auch unblutig und schonend erfolgen kann.


Prothese Unterkiefer

Am Unterkiefer sind die Bedingungen schwieriger, einen sicheren Halt der Unterkieferprothese zu schaffen als im Oberkiefer, da die Anschlussfläche kleiner ist als bei der Oberkieferprothese und sich das Weichgewebe dauernd bewegen kann.

Bei Vollprothesen kann die Haftung am Kieferkamm ein Problem sein, im Besonderen bei Zahnprothesen im Unterkiefer, denn die Prothese kann bei einem schmalen Kieferkamm nur gut halten, wenn genügend Speichel vorhanden ist.

Unterkieferprothese auf der Mundschleimhaut

Je ausgeprägter der Kieferkamm und je mehr klebriger Mundspeichel vorhanden ist, desto besser hält die Prothese im Unterkiefer.

Unterkieferprothese

Die Unterkiefertotalprothese ist immer noch eines der grössten Probleme in der Zahnheilkunde und bedarf einer besonderen Mitarbeit vom Zahnpatienten, da die Zahnprothese vielfach nicht richtig sitzt.

Vollprothesen haften durch die grössere Haftungsfläche am Oberkiefer besser, als am Unterkiefer und Vollprothesen sind im zahnlosen Unterkiefer wie im Oberkiefer der günstigste Zahnersatz. Die Unterkiefer-Totalprothese muss regelmässig getragen werden und bei Problemen mit Prothese muss man beim Zahnarzt vorstellig werden. Wenn der Kieferkamm vom Unterkiefer zu flach wird, ist ein sicherer Halt der Prothese nicht gegeben, sodass in schwierigen Fällen bei ungenügendem Prothesenhalt eine Verschraubung mit dem Kiefer notwendig ist. Über den Druckknopf erhält die Unterkieferprothese den notwendigen Halt, sodass man von einer Druckknopfprothese spricht. Als Gegenstück wird in die Zahnprothese das Druckknopfgegenstück eingebaut, das beim Einsetzen in den Mund einschnappt und so einen sicheren Halt gewährleistet. Im Extremfall können Zahnimplantate am besten helfen, denn die beste und hochwertigste Ausführung einer Vollprothese ist der Implantatgetragene Zahnersatz. Es gibt Implantatgetragene Vollprothese, die auf implantierten Pfosten (Implantatpfosten) in unterschiedlichen Ausführungen zur Anwendung kommt. Zahnimplantate geben dem Träger mehr Sicherheit und Tragekomfort und bei der Zahnprothese als herausnehmbaren Zahnersatz ist die Prothesenpflege einfacher als bei den Zahnimplantaten im Mundraum, wo die Implantatpflege besonders gründlich erfolgen muss. Durch eingebrachten Zahnimplantate ist es vielfach möglich, dem Zahnpatienten durch die Anfertigung von der festsitzenden Zahnbrücke oder fest verankerten Totalprothese eine sehr gute Sicherheit im Umgang mit seinen Mitmenschen, Kaukomfort, Sprachsicherheit und eine ansprechende Zahn-Ästhetik zurückzugeben.

Prothesenhalt im Unterkiefer

Der Prothesenhalt im Unterkiefer ist vielen Fällen schwierig, sodass die Unterkieferprothese nur durch die Kiefermuskulatur (Kaumuskulatur) stabilisiert wird, im Gegensatz zur Oberkieferprothese, die am Gaumendach über den Saugeffekt ihren Halt findet.

Bei völligem Zahnverlust in einem oder beider Kiefer dienen Totalprothesen bei der Gebisssanierung als Zahnersatz der natürlichen Zähne. Wenn keine Zähne mehr vorhanden sind, kann es im Unterkiefer schwierig werden, ohne Implantate im zahnlosen Kiefer eine Prothese zu verankern. In der Zahnprothetik ist eine Rekonstruktion der Zahnreihe in schöner Zahnbogenform mit einem kombinierten Zahnersatz ohne eigene Zähne möglich mit Zahnimplantaten. Wenn auf dem Unterkiefer mindestens noch ein Zahn vorhanden ist, wird bei der Zahnsanierung von einer Teilprothese gesprochen, dass der Zahnarzt als Halteelement benutzt, denn jeder Zahn wird im Unterkiefer bei der Gebisssanierung im Normalfall gerettet, um einen besseren Halt der herausnehmbaren Prothese gewährleisten zu können.


Zahnprothesen als Zahnersatz

Eine Teilprothese wird auch als partielle Prothese bezeichnet und kann in unterschiedlichen Ausführungen hergestellt werden.

Im teilbezahnten Kiefer versteht man unter einer Teilprothese einen abnehmbaren Zahnersatz

Teilprothese als Zahnersatz vom Zahnarzt

Durch eine mechanische Verankerung an der Restbezahnung wird der Halt der Teilprothese sichergestellt.

Teilprothese als Zahnersatz

Teilprothesen als Zahnersatz können in unterschiedlichen Ausführungen hergestellt werden.

Die einfachste Ausführung einer Teilprothese besteht aus einer Kunststoffbasis und den zu ersetzenden Zähnen und gebogenen Halteelemente und Stützelemente, den sogenannten Klammern als Halteelemente und bestenfalls zusätzliche Auflagedorne als Stützelemente, die ein Absinken der Zahnprothese verhindert.

Die Klammerprothese ist die preisgünstigste und einfachste Zahnprothese, um Zahnersatz an den noch verbliebenen Zähnen zu verankern, wo die Prothese durch einen eingearbeiteten Draht oder Bügel verstärkt werden kann.

Prothese, Zahn, Zahnprothese, Teilprothesen 

Eine günstige Teilprothese kann auch als Übergangsprothese bzw. Interimsprothese angefertigt werden, was aber keine Dauerlösung ist, da diese im Normalfall die verbleibenden natürlichen Zähne sowie das Zahnfleisch und den darunterliegenden Kieferknochen schädigen können, was man als mechanische Atrophie bezeichnet.

Teilprothese

Bei den Teilprothesen für die Zähne lassen sich Klammerprothese, Geschiebeprothese und Teleskopprothese unterscheiden.

Während bei der Klammerprothese Klammern die Prothese verankern, werden für die Geschiebeprothese als Zahnersatz benachbarte Zähne überkront, anschliessend wird ein Geschiebe an die Zähne angehängt, sodass dort die Zahnprothese verankert werden kann.

Teilprothese, Gebissprothese, Zahnprothese

Auch für die Teleskopprothese werden benachbarte Zähne überkront (Überkronung), denn die Prothese wird auf die Kronen aufgesetzt, bzw. ein Teleskop ist eine Zahnprothese, die an einem mit einem Metallkegel (Teleskop) überkronten Zahn befestigt wird.

Eine Teilprothese besitzt in der Regel eine gute Stabilität, da sie an den vorhandenen festen Zähnen verankert werden kann.

Die Teilprothese enthält vielfach Metallklammern, um an das Restgebiss angehakt werden zu können, so dass man von einer "Kostengünstigen Klammerprothese" spricht. Bei Teilprothesen gibt es auch spezielle Verankerungen (Geschiebe) an festen überkronten Restzähnen, die durch ihre kleine mechanische Verbindungsstelle einen kosmetischen Vorteil bringen und als Geschiebeprothese bezeichnet wird. Zahnprothesen können auch an einem Zahn und einem Zahnimplantat befestigt werden. Die Kombinationsbrücke wird bei der Hybridprothetik auch als Hybridbrücke oder Verbundbrücke bezeichnet und ist ein Zahnersatz auf Implantaten und natürlichen Zähnen. Die Hybridprothese ist eine Sonderform von kombiniertem Zahnersatz der aus einem herausnehmbaren Zahnersatz besteht und zur Abstützung, Zahnimplantate wie auch natürliche Zähne als Zahnpfeiler nutzen kann. Geschiebe sind Verbindungselemente für Teilprothesen und funktionieren ähnlich einem Stecksystem, denn sie bestehen aus zwei exakt ineinanderpassenden Elementen, sodass sie als kombinierter Zahnersatz als Geschiebeprothese bezeichnet werden.


Teilprothesen

Zur Prothesenbasis gehört die Unterseite vom Prothesensattel und im Oberkiefer die Gaumenplatte.

Die Prothesenbasis sorgt bei Teilprothesen wie auch bei Vollprothesen dafür, dass ein Teil vom Druck weitergeleitet wird bzw. die Basis wirkt dem Einsinken vom Prothesensattel in die Mundschleimhaut entgegen und unterstützt die Stabilisierung der Zahnprothese gegen abziehende oder verschiebende Kräfte beim Kauen und Sprechen. Unter einer Teilprothese versteht man einen abnehmbaren Zahnersatz (Prothese) im teilbezahnten Kiefer. Der Halt der Teilprothese wird durch eine Verankerung an der Restbezahnung sichergestellt. Teilbezahnte Kiefer sind in Bezug auf Zahn-Ästhetik, Sprachbildung und Kauvermögen (Kaufunktion) häufig ungenügend, so dass sich meist eine Versorgung vom Zahnlückenstand aufdrängt. Wird bei der Zahnlücke im Gebiss ein Zahnersatz als Zahnprothese abnehmbar gestaltet, so spricht man von einer Teilprothese

Teilprothese Oberkiefer

Die Teilprothese als abnehmbarer Zahnersatz kann über Klammern an den natürlichen Zähnen befestigt werden.

Eine Teilprothese wird vielfach im Modellgussverfahren hergestellt und besteht aus einer Prothesenbasis aus Kunststoff und oder auch Metall, dem Prothesensattel aus Kunststoff, den Ersatzzähnen sowie den Halteelementen und Stützelementen, mit denen die Prothese an den übrigen Zähnen befestigt wird.

Teilprothese Oberkiefer Oberkieferteilprothese

Als Prothesenbasis wird der mit der Schleimhaut in Kontakt stehende Anteil der Zahnprothese bezeichnet, so auch bei der Oberkiefer-Teilprothese die ohne Gaumenplatte besteht.

Verankerung der Teilprothese

Versteckte Verankerung oder Klammern aus Metallguss unterstützen die Stabilität einer Teilprothese.

Die Technik der Klammerprothese ist bei einer Zahnsanierung relativ kostengünstig, doch ein Nachteil kann sein, wenn die Klammern der Klammerprothese sichtbar sind und sich an den Klammern Bakterienbeläge ansammeln können. Bei der Klammerprothese werden die künstlichen Zähne an einer Metallbasis befestigt und über Klammern mit dem Restzahngebiss verbunden. Durch ungünstige Belastung kann es mit Klammern zu statischen Problemen kommen, wo auch die Trageeigenschaft der Teilprothese eingeschränkt ist und Auflagen wie auch die Klammern unter bestimmten Umständen den Zahnschmelz (Zahnhartsubstanz) gefährden können, wenn es zur Zahnabnutzung der Pfeilerzähne kommt. Im Gegensatz zu Teilprothesen mit Klammer-Verankerung bieten Teilprothesen mit Druckknopf-Verankerung den Vorteil, dass von aussen her keine Verankerung sichtbar ist. Ein Nachteil der Druckknopfprothese ist, dass an der Zahnwurzel eine Wurzelbehandlung durchgeführt werden muss oder ein Zahnimplantat gesetzt werden muss, die der Verankerung dient, wenn die Zahnwurzel stark geschädigt ist.

Teilprothese Unterkiefer

Eine Erweiterung oder Reparatur bei Teilprothesen ist in gewissem Ausmass möglich.

Unter einer Teilprothese wird ein herausnehmbarer Zahnersatz verstanden, der durch eine mechanische Verankerung an benachbarten Zähnen oder Zahnimplantaten befestigt wird (Implantate als Teil-Zahnersatz).

Für Teilprothesen gibt es eine Vielzahl von Konstruktionsmöglichkeiten.

Unterkiefer-Teilprothese als Zahnersatz

Bei teilweisem Zahnverlust ist die Modellgussprothese als Unterkiefer-Teilprothese eine Standardversorgung, denn diese Teilprothese ist ein abnehmbarer Zahnersatz bzw. herausnehmbarer Zahnersatz, der über Klammern an den natürlichen Zähnen befestigt wird.

Erweitern der Prothese

Im Gegensatz zu Zahnbrücken kann der Zahntechniker die Teilprothesen bei erneutem Verlust von Zähnen erweitern.

Eine Erweiterung der Modellgussprothese als Zahnersatz ist jederzeit möglich, wenn später eigene Zähne verloren gehen. Beim Erweitern der Teilprothese fügt der Zahntechniker in der Zahntechnik Kunststoffzähne (Konfektionszähne) nach einem Gebissabdruck in die alte Prothese ein, sofern die Prothese noch funktionsfähig ist. Die erweiterte Prothese kann der Zahnpatient normalerweise direkt nach der Entfernung vom erkrankten Zahn tragen. Bei der Erweiterung einer Prothese wird im Zahnlabor die Zahnprothese um einen Zahn erweitert, womit auch eine Unterfütterung notwendig ist.

Halt der Prothesen im vergleich

Der Halt einer Teilprothese wird, im Gegensatz zur Totalprothese, mit einer Verankerung an die Restbezahnung angehängt.

Der Halt einer Teilprothese ist besser als bei einer Vollprothese, doch bei allen herausnehmbaren Teilprothesen müssen die natürlichen Restzähne sehr gut gepflegt werden, denn sie sind entscheidend für die Haltbarkeit vom Zahnersatz. Der Halt der Prothesen ist von den Pfeilerzähnen abhängig, die einer erhöhten mechanischen Belastungen im Besonderen durch Klammerprothesen ausgesetzt sind. Zahnpflege wie auch Implantatpflege sowie Prothesenpflege ist für den Halt von Zahnersatz sehr wichtig, denn jede Prothese bietet eine gute Anhaftungsfläche und versteckte Ecken zum Einnisten für Bakterien im Mund. Eine Schädigung der eigenen Pfeilerzähne durch Zahn-Karies und Parodontitis kann den Verlust von der gesamten Konstruktion bedeuten. Auch bei Vollprothesen ist die Prothesenpflege sehr wichtig, ansonsten die Prothesenhaftung beim Tragen von Totalprothesen am Gaumen ein Problem sein kann, was zur Prothesenunverträglichkeit führen kann. Probleme mit Prothesen gibt es bei allen Prothesen immer, wenn die Prothese schlecht sitzt oder wenn Pilze an Prothese entstehen können, was immer auch eine Druckstelle durch Prothese entstehen lässt, wenn Esswaren unter die Zahnprothese gelangt, was gleichzeitig bei jeder Prothesenart einen schlechten Halt ergibt und eine Schleimhautentzündung (Prothesenstomatitis) verursacht. In einem schlecht ausgebildeten, zahnlosen Kiefer ist eine Totalprothese die günstigste aber nicht die beste Wahl, denn der Halt der Zahnprothese kann stark eingeschränkt sein.

Die Prothesenbasis

Für den Oberkiefer gestaltet man die Prothesenbasis der Zahnprothese meist als Platte und im Unterkiefer als Bügel, so dass die Zahnfleischfarbenen Prothesensättel mit den Ersatzzähnen die Zahnlücken ausfüllen.

Als Prothesenbasis wird die untere Fläche einer abnehmbaren Prothese bezeichnet, die auf der Schleimhaut der Kiefer aufliegt. Die Prothesenbasis einer Teilprothese ist meist besser gestaltet als bei einer Vollprothese, denn Teilprothesen besitzen als Oberkieferprothese oder Unterkieferprothese meist ein Metallgerüst und können so wesentlich graziler gestaltet werden als Totalprothesen. Die Prothesenbasis ist der Teil einer Zahnprothese, der die künstlichen Zähne trögt bzw. die der Mundschleimhaut anliegende Unterseite der ProtheseTeilprothesen bieten darum auch ein erhöhter Kaukomfort und Tragkomfort gegenüber einer Totalprothese. Jeder abnehmbare Zahnersatz wird vom Zahnpatienten am Anfang immer als störender Fremdkörper wahrgenommen, denn eine Gewöhnung an Prothesen findet meist erst nach einiger Zeit statt. Die Prothesenbasis und Prothesenklammern werden bei den Klammerprothesen meist in einem Stück aus einer Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierung gegossen.

Klammer-Verankerung der Modellgussprothese

Die Modellgussprothese als "Gegossene Prothese" wird häufig auch Klammerprothese genannt und ist eine Teilprothese die mit Klammern verankert wird.

Bei der Klammerprothese wird die Teilprothese als Zahnersatz (Verankerung vom Prothesenkörper) durch Klammern an den Nachbarzähnen (Pfeilerzähnen) befestigt. Klammern mit elastischen Armen greifen bei den Klammerprothesen um die Klammerzähne, während zusätzliche Stützelemente oder Auflageelemente die Prothese auf dem Restgebiss abstützen, um die Kieferkämme vom Druck der aufliegenden Prothese zu entlasten. Vorteile dieser Klammerprothese-Technik ist, dass es eine relativ kostengünstige Prothese ist. Nachteilig ist, dass die Klammern der Klammerprothese sichtbar sind und sich Bakterienbeläge ansammeln können, weshalb sie besonders gut gereinigt werden muss.

Druckknopf-Verankerung

Druckknopf verankerte Teilprothesen kommen vor allem bei stark zerstörten Zähnen zur Anwendung.

Teilprothesen können mit einer Druckknopf-Verankerung an den Haltezähnen befestigt werden, auch wenn diese stark geschädigt sind und die Zahnwurzel noch stabil ist, sodass der Druckknopf mit einem Stift an der Zahnwurzel befestigt werden kann. Bei der Druckknopf-verankerten Teilprothese wird der Druckknopf (Patrize) mit einem Stift an der Zahnwurzel befestigt. Diese Zahnwurzel muss wurzelbehandelt sein bzw. der Zahnnerv muss entfernt werden. Das Gegenstück vom Druckknopfanker (Matrize), wird in der Prothese verankert. Der Halt der Prothese erfolgt durch einen Schnapp-Mechanismus von Patrize und Matrize, denn das Gegenstück vom Druckknopf befindet sich an der Teilprothese, die über einen Mechanismus an der Halterung einrastet. Vorteil dieser Technik ist der Prothesenhalt da dieser variabel und besser ist als bei einer Modellgussprothese. Betreffend Bioästhetik ist die Druckknopfverankerung schöner, denn bei Druckknopfverankerten Teilprothesen sind die Halteelemente versteckt. Nachteil dieser Zahntechnik der Druckknopf-Verankerung ist, dass eine Wurzelbehandlung bei bestehendem Zahn vorgenommen werden muss. Möglich ist auch das Setzen von Zahnimplantaten, was aber Kostenintensiver ist als eine Modellgussprothese und meist wegen den Implantat-Kosten vermieden wird. Druckknopf verankerte Prothesen kommen meist bei stark zerstörten Zähnen zur Anwendung und werden als Druckknopfprothese bezeichnet.

Stegprothese mit Stegverankerung

Stegverankerungen sind vor allem bei stark zerstörten Zähnen ein Vorteil.

Bei einer Teilprothese mit Steg-Verankerung (Konfektionierter Steg) werden die Haltezähne oder Zahnimplantate über einen Steg miteinander verbunden, wo die Teilprothese auf den Steg aufgesetzt und festgeklemmt wird. Zwei bis vier Zahnwurzeln oder Implantate können bei der Stegverankerung miteinander verbunden werden, was als Steg-Konstruktion bezeichnet wird. Das Gegenstück vom Steg ist der Steg-Reiter, der sich in der Prothese befindet. Der Steg-Reiter wird beim Einsetzten der Prothese über den Steg gedrückt, womit der Halt durch die Klemm-Wirkung von Steg und Steg-Reiter zustande kommt. Die Steg- Lösung ist ein Rolls- Royce unter den Zahnprothesen, denn der Steg der Prothese bietet den bestmöglichsten Halt für eine Teilprothese. Vorteil dieser Steg-Zahntechnik liegt nebst einem guten Prothesenhalt in der Zahn-Ästhetik, denn der Steg ist nicht sichtbar da er vollkommen in der Zahnprothese verschwindet. Die Stegprothese bietet einen sehr guten Halt, sodass der Kaukomfort beinahe so wie bei einem festsitzenden Zahnersatz besteht. Diese Technik setzt eine Wurzelbehandlung oder ein Zahnimplantat voraus, was dementsprechend Kostenintensiv ist. Wenn die restlichen Zähne stark geschädigt sind, eignet sich die Steg-Verankerung besonders, da wenige Zähne als Haltezähne der Teilprothese einen guten Halt geben können, ansonsten die Geschiebe-Verankerung eine Möglichkeit bietet, die Teilprothese zu befestigen.

Teilprothese mit Geschiebeverankerung

Für die Geschiebeverankerung muss eine relativ gut erhaltene Restbezahnung vorhanden sein.

Die Geschiebeprothese als Zahnersatz wird klammerfrei durch das Präzisionsgeschiebe an Kronen der Nachbarzähne befestigt. Dabei wird auf den Haltezähnen eine spezielle Zahnkrone aufgesetzt, die einen Teil vom Geschiebe enthalten, denn in der Teilprothese befindet sich das entsprechende Gegenstück vom Geschiebe. Über den speziellen Mechanismus wird die Krone auf den Haltezähnen mit der Teilprothese verbunden. Wenn die Nachbarzähne (Restbezahnung) noch gut erhalten sind, werden die Zähne überkront, wo eine Nut in die Geschiebekrone eingearbeitet wird, in die das passende Gegenstück an der Prothese einschoben wird. Die Restbezahnung wird auch als Restzahngebiss bezeichnet, das die noch die vorhandenen Zähne im Gebiss beinhaltet. Eine an Geschieben verankerte Teilprothese benötigt immer zwei Geschiebe bzw. ein Geschiebe besteht immer aus zwei Teilen. Der abnehmbare Teil ist die Matrize und befindet sich in der Prothese, der fixe Teil nennt man Patrize und ist ein Bestandteil einer Krone. Für eine Geschiebeverankerung müssen vorausgehend immer zwei Pfeilerzähne für Kronen präpariert werden. Im Gegensatz zu den Klammerprothesen ergibt sich vor allem ein ästhetischer Vorteil, da die Verankerung nach aussen hin nicht sichtbar ist. Vorteil dieser Geschiebe-Technik ist der Halt, der gegenüber Klammerprothesen sehr gut ist. Das Geschiebe ist in Bezug auf Bioästhetik vollkommen, denn die Geschiebe-Verankerung ist in die Geschiebeprothese integriert und der Kaukomfort besser als bei einer Modellgussprothese. Nachteile der Geschiebeverankerung ist, dass sie kostenintensiv ist, da die Geschiebeverankerung technisch sehr aufwendig und daher teuer ist wird vor allem dann eingesetzt, wenn die verbleibenden Zähne noch gut erhalten sind.

Teleskopprothese als Teilprothese mit Konuskronen

Die Teleskopprothese als Teilprothese dient als Zahnersatz für mehrere fehlende Zähne.

Die Teleskopprothese mit Konuskronen ist eine klammerfreie Zahnprothese, die aus Innenkronen und Aussenkronen besteht, was bezeichnet wird als "Doppelkronen". Doppelkronen dienen dazu, den abnehmbaren Zahnersatz am Restzahngebiss zu verankern und im Gegensatz zur Teleskopkrone wird die Konuskrone nicht parallel sondern mit einem genau definierten Winkel gefräst. Auf dem Zahnstumpf wird eine Hülse fest einzementiert, das eine Innenkrone ist, die meist aus Gold oder Zahnfarbenem Zirkonoxid besteht. Teleskope können auch auf Implantatpfosten zementiert werden. Auf die Hülse wird dann die eigentliche Krone gesteckt, die als Aussenkrone oder Teleskop bezeichnet wird und ein Teil vom herausnehmbaren Zahnersatz ist. Das Stecksystem hat den Vorteil, dass es bei weiterem Zahnverlust erweiterungsfähig ist.

Pflege einer Zahnprothese

Zahnprothesen sollten beim morgendlichen und abendlichen Zähneputzen sowie nach den Mahlzeiten herausgenommen und gereinigt werden.

Bei der Prothesenpflege ist eine antibakterielle Sprudellösung für Zahnprothesen nicht unbedingt notwendig, denn es reicht, wenn man zweimal im Monat diese Lösungen als Zusatz zur Reinigung der Zahnprothese verwendet. Viel effektiver ist, wenn man eine festsitzende Zahnprothese als "Kombinierten Zahnersatz" intensiv mit ein wenig Zahnpasta und einer weichen Zahnbürsten säubert. Nach dem reinigen der restlichen Zähne im Mundraum kann die Zahnprothese wieder eingesetzt werden. Eine festsitzende Zahnprothese kann eine Zahnprothese über Nacht normal wie beim Tragen von Totalprothesen im Mund behalten werden. 


Festsitzende Zahnprothese

Mit Festsitzender Prothese ist ein festsitzender Zahnersatz der einer natürlichen Situation im Zahngebiss am nächsten kommt, womit auch eine abnehmbar Prothese bzw. Abnehmbaren Zahnersatz wie die Teleskopprothese gemeint sein kann, die im Gebiss eingegliedert ist.

Beim abnehmbaren Zahnersatz bzw. herausnehmbaren Zahnersatz als Totalprothese oder Teilprothese kann vom Zahnpatienten entfernt werden. 

Festsitzende Proethese Zahnprothese Prothesen

Bei festsitzendem Zahnersatz gibt es gewisse Lösungen die nur durch den Zahnarzt entfernt werden können.

Festsitzende Prothese

Ein festsitzender Zahnersatz ist fest verankert und lässt sich durch den Zahnpatienten nicht entfernen.

Wenn keine Zähne mehr in einem Zahnbogen vorhanden sind, gibt es die Möglichkeit einer Totalprothese. Eine hochwertigere Alternative zur kostengünstigen einfachen Vollprothese ist eine festsitzende Prothese oder eine Kombinationsversorgung, die durch Implantate gehalten wird. Festsitzende Prothesen können an den gesunden Zähnen oder mit Hilfe von Dentalimplantaten im Zahnkiefer verankert werden. Als Materialien für festsitzenden Zahnersatz werden Titan, Keramik oder eine Mischung beider Werkstoffe verwendet.  Im zahnlosen Kiefer wird je nach Anzahl der fehlenden Zähne eine ausreichende Zahl an Zahnimplantaten gesetzt, die nach der Einheilzeit ohne Belastung normal im Unterkiefer 3 Monaten und im Oberkiefer 6 Monate mit einer fest zementierten oder verschraubten Keramikbrücke verbunden werden.

Probleme mit Vollprothese

Die herausnehmbare Vollprothese kann Zahnpatienten immer wieder Probleme bereiten, im Besonderen wenn die Prothese durch den Schlotterkamm einen unzureichenden Halt hat.

Da sich im zahnlosen Kiefer der Kieferknochen mit der „befestigte Schleimhaut“ abbauen kann, ist es möglich, dass die Prothese nach einiger Zeit instabil wird und wackelt. Bei herausnehmbarer Prothese ist dies vielfach unabhängig von der guten Qualität und Präzision der Zahnprothese der Fall. Darum findet die festsitzende Prothese auf Implantaten immer häufiger Anklang, denn sie bietet ein fester Biss, mehr Sicherheit und Komfort. Auf mehreren Implantaten, die operativ durch die Implantologie in den Kieferknochen eingesetzt werden, kann eine Zahnprothese sicher und stabil befestigt werden. Mit der stabilen festsitzenden Prothese auf Implantaten gehören Probleme mit Prothese der Vergangenheit an, denn man kann wieder unbeschwert zubeissen, lachen, essen und sprechen, was die Lebensqualität erhöht. Die Beisskraft und Kaufähigkeit des Zahnpatienten sind bei der festsitzenden Prothese nicht eingeschränkt. Die Anzahl Implantate ist abhängig von der Kieferknochenqualität und ob es sich um eine festsitzende Prothese im Oberkiefer oder Unterkiefer handelt. Je nach individueller Situation sind für die festsitzende Prothese 2 bis 6 Implantate erforderlich. 


Prothese mit Druckknopf

Druckknopf-Anker und Steg-Verbindungen können der Prothese einen festen Halt bieten.

Die Druckknopf-Prothese ist "Ästhetisch" vielfach eine gute, praktische und schöne Lösung, denn der Druckknopf ist ein Halte-Element, damit eine Vollprothese oder Teilprothese befestigt werden kann.

Unterkieferprothese mit Druckknopf Prothese

Unterkieferprothese mit Druckknopfsystem geben der Zahnprothese einen guten Halt.

Druckknopfprothese

Druckknopf verankerte Prothesen kommen meist bei stark zerstörten Zähnen zur Anwendung.

Für Abnehmbare Zahnprothesen gibt es bei der Zahnsanierung verschiedene Möglichkeiten der Verankerung an eigenen Zähnen oder an Zahnimplantaten, so kann eine Totalprothese oder Teilprothese über Druckknöpfe, Magnete oder Stege mit Zahnwurzeln oder Implantaten verankert werden. Der Druckknopf bei der Druckknopfprothese im Oberkiefer oder Unterkiefer ist ein Halte-Element um eine Teilprothese oder Totalprothese bzw. Vollprothese zu befestigen. Wurzelbehandelte Zähne können so präpariert werden, dass auf einer Wurzelstiftkappe ein Halteelement befestigt werden kann. Dabei wird der Druckknopf bzw. die Patrize mit einem Stift an der Zahnwurzel oder Implantat befestigt. Diese Zahnwurzel muss wurzelbehandelt sein bzw. der Zahnnerv muss entfernt werden. Das Gegenstück vom Druckknopf ist die Matrize, die in der Prothese verankert wird. Bei der Druckknopfprothese werden wurzelbehandelte Zähne präpariert, dass auf einer Wurzelstiftkappe ein Halteelement wie der Druckknopf der mit Zement auf der Zahnwurzel befestigt werden kann.

Zahnsanierung durch Druckknopfanker

Der Halt der Prothese erfolgt bei der Zahnsanierung durch Druckknopfanker durch einen Schnappmechanismus von Patrize und Matrize.

Der Druckknopfanker ist ein als Druckknopf gestaltetes Halteelement wie der Kugelanker zur Verankerung von herausnehmbaren Prothesen auf Wurzelkappen. Vorteil dieser Technik mit dem Druckknopfanker ist der Prothesenhalt, da dieser variabel und besser ist als bei einer Modellgussprothese. Betreffend Zahn-Ästhetik ist die Druckknopfverankerung schöner, denn bei Druckknopfverankerten Teilprothesen sind die Halteelemente gänzlich versteckt. Nachteil dieser Druckknopfanker-Technik ist, dass eine Wurzelbehandlung beim bestehenden Zahn vorgenommen werden muss. Möglich ist auch das Setzen von Zahnimplantaten, was aber Kostenintensiver ist als eine Modellgussprothese. Herausnehmbarer Zahnersatz auf Implantaten ist vielfach die kostengünstigste Variante der Implantatbehandlung im zahnlosen Kiefer, im Besonderen wenn man mit dem Prothesenhalt unzufrieden ist. Auf den in den Kieferknochen eingebrachten Zahnimplantate werden Halteelemente wie Druckknöpfe oder Steg verschraubt, auf denen die Zahnprothese sicher einrastet kann, sodass bei der Prothese auf Implantaten ein fester Sitz besteht. Bei Vollprothesen oder Teilprothesen kann der Preisunterschied zwischen den einzelnen Prothesen je nach Variante recht gross sein, doch ein wackliges Gebiss gehört mit der Druckknopfprothese oder Implantatgestützten Prothese der Vergangenheit an.


Übergangsprothese

Die Übergangsprothese zur Überbrückung einer gewissen Zeitspanne ist aus einer Kunststoffbasis als Provisorium, in der die zu ersetzenden Zähne eingearbeitet sind und beim Zahnarzt auch als Interimsprothese bezeichnet wird.

Jede provisorische Zahnprothese ist eine Übergangsprothese die im Zahnlabor nach der Grundlage von Modellen hergestellt wird und vor der Zahnentfernung angefertigt wird, sodass eine optimale Passform nicht immer gegeben ist und nicht sehr gut passen kann wie eine vollwertige Langzeitversorgung.

Die Übergangsprothese ist eine provisorische Prothese mit für eine zeitlich begrenzte Dauer zur optischen Verbesserung der Zahnsituation mit eingeschränkter Funktion beim Essen. 

Übergangsprothese als provisorischen Zahnersatz

Prothesen kommen erst dann zum Einsatz, wenn ein Zahn nicht mehr erhaltungsfähig oder erhaltungswürdig ist und wenn mehrere oder alle Zähne gezogen werden müssen.

Bei notwendiger Vorbehandlung vor Anfertigung von einem endgültigen Zahnersatz kann eine Übergangsprothese als provisorische Prothese erforderlich sein, um die Kaufunktion teilweise wieder herstellen. Bei provisorischen Prothesen gibt es zu definitiven Zahnprothesen grosse Unterschiede beim Herstellungsaufwand und damit der Kosten, denn die Stabilität der prothetischen Komponenten sind bei der Übergangsprothese sehr viel Preisgünstiger, denn für eine definitive Zahnversorgung mit einer Zahnprothese sind zusätzliche Arbeitsschritte notwendig, damit eine perfekt passende und optimal funktionierende Prothese entsteht. Sofern mehrere Zähne durch eine Zahnextraktion gezogen werden, kann die Gefahr bestehen, dass sich die gegenüberliegenden Zähne verlängern oder sich die Nachbarzähne verlagern. Damit Zahnkippungen, Zahnverlängerungen und Zahnwanderungen verhindert werden können, kann eine Übergangsversorgung mit Hilfe kleiner Rush-Anker in Form einer Interimsprothese eingesetzt bzw. auf den noch vorhanden Zähnen befestigt werden und kann zur Prothesenpflege herausgenommen werden. Die Übergangsprothese wird im Normalfall direkt nach der Zahnentfernung eingesetzt und dient dem vorübergehenden provisorischen Ersatz von Zähnen. Die Übergangsprothese wird auch als Interimsprothese bezeichnet und ist nicht zu verwechseln mit der Immediatprothese oder Interim-Prothese. Die Interimprothese ist eine Übergangsprothese zwischen der Präparation und der Eingliederung der endgültigen Arbeit. Eine Interimprothese wird eingesetzt, um das Wandern der Zähne in eine Zahnlücke zu verhindern, bis die endgültige Zahnprothese fertig ist und die Immediatprothese ist eine provisorische Sofortprothese. die nach einer Zahnextraktion eingesetzt wird. Die Immediatprothese als Sofortprothese wird im Dentallabor angefertigt bevor die letzten Zähne gezogen werden und dem Zahnpatienten direkt nach dem Ziehen der Zähne eingesetzt.

Provisorische Prothese

Ein möglicher Einsatz für die Übergangsprothese kann nach einer umfangreichen Zahnentfernung zur Abdeckung und Abheilung der Wundverhältnisse für 1-12 Monate sein, bis der Kieferknochen und das Zahnfleisch für einen endgültigen Zahnersatz bereit sind.

Die Übergangsprothese als provisorische Prothese besitzt einen einfachen Kunststoffkörper mit gebogenen Klammern (Klammerprothese), die vom Zahntechniker im Labor per Hand zur Befestigung an den Restzähnen zurechtgebogen werden, denn die Übergangsprothese dient einer zeitlich begrenzten optische Verbesserung der Zahnsituation mit eingeschränkter Funktion beim Essen. Nach dem Abdruck vom Zahngebiss (Abdrucknahme) und Farbwahl der Zahnfarbe kann der Zahntechniker im Normalfall eine provisorische Prothese als temporärer Zahnersatz anfertigen. Die Übergangsprothese kann bei der Implantatbehandlung im Frontzahnbereich während 3-12 Monaten einen guten Dienst leisten um die Wundheilung zu fördern und optisch zu verstecken, denn der endgültige Zahnersatz wird meist nach der Zahnimplantation erst eingesetzt, nachdem die Zähne gezogen sind und die Zahnimplantate im Kiefer völlig eingeheilt sind. Die provisorische Prothese (Interimsprothese) wird so lange getragen, bis der Kieferknochen abgeheilt ist, was im Normalfall drei Monate dauert, aber bis zu einem Jahr dauern kann. Eine provisorische Prothese wird direkt nach einer Zahnextraktion bzw. dem Zähneziehen eingesetzt, denn bis die Wunde am Kiefer ausgeheilt ist, können je nach Knochendichte Monate vergehen. Um im privaten und beruflichen Bereich unauffällig zu bleiben, kann die Übergangsprothese als provisorische Prothese bei unfallbedingtem Zahnverlust durch einen Zahnunfall sinnvoll sein.

Vorteile von provisorischen Zahnprothesen:

Übergangslösung für fehlende Zähne als Sofort-Zahnersatz
 Preisgünstige Übergangslösung durch die Übergangsprothese
 Extraktionswunden sind geschützt können abheilen unter Interimsprothesen

Nachteile der provisorischenInterims-Prothese“:

 Provisorische Prothesen ergeben einen ungenügenden Halt
 Provisorische Zahnprothesen haben eine schlechte Passform
 Gebogene Prothesen-Klammern können Restzähne beschädigen
 Auf Dauer Kieferknochenschwund durch ungleichmässige Belastung

Provisorische Prothesen sind keine Dauerlösung, denn sie können mit der Zeit zu einem Abbau vom Kieferknochen führen. Bei der provisorischen Zahnprothese werden die Klammern in Draht ausgeführt, im Gegensatz zu definitiver Ausführung durch hochpräzise, gegossene Stahlklammern für Klammerprothesen, denn Provisorien werden nur angefertigt, wenn nach der Zahnextraktion oder bei irreparablem Prothese-Defekt rasch ein Zahnersatz eingegliedert werden muss. Definitive Zahnprothesen sind den provisorischen Prothesen die als Übergangsprothese oder beim Zahnarzt vielfach als Interimsprothese bezeichnet wird, in Stabilität wie auch gutem Halt und Tragkomfort deutlich überlegen, denn die provisorische Prothese wird nur für eine begrenzte Zeit eingegliedert, bis hochwertiger Zahnersatz wie eine Teleskopprothese fertig ist und eingegliedert werden kann. Die Immediatprothese ist eine Sofortprothese und darf nicht mit der Interimsprothese verwechselt werden. Eine Übergangsprothese wird eingesetzt, um das Wandern der Zähne in der Zahnlücke zu verhindern, bis die endgültige Zahnversorgung fertig ist. 


Vollprothesen, Totalprothesen

Die Vollprothese gilt im zahnlosen Kiefer als Standardversorgung und wird im Volksmund vielfach als Gebiss bezeichnet.

Eine Vollprothese wird vielfach als Totalprothese bezeichnet die im Oberkiefer OK oder Unterkiefer UK eingesetzt werden kann.

Oberkieferprothese Unterkieferprothese Prothese

Vollprothesen gibt es als Oberkieferprothese und Unterkieferprothese.

Vollprothesen haften am Oberkiefer besser, als am Unterkiefer.

Wenn in einem Kiefer keine Zähne mehr vorhanden sind "Kiefer ohne Zähne" und keine Zahnimplantate eingesetzt werden können, so kommt als Zahnersatz nur eine Totalprothese bzw. Vollprothese in Frage. Die Vollprothese die im Normalfall aus Kunststoff besteht, kann für gewisse Zahnpatienten wegen der Prothesenhaftung beim Tragen von Totalprothesen am Gaumen ein Problem sein. Wenn keine Zähne mehr vorhanden sind, muss die Prothese auf dem Kieferkamm haften, was nur funktioniert, wenn zuvor ein genauer Kieferabdruck (Abformung) beim Zahnarzt gemacht wird, sodass sich die Zahnprothese genau an die Schleimhaut anfügen kann. Beim Oberkiefer hält eine "Schleimhautgetragene Prothese" besser als im Unterkiefer, denn am Oberkiefer wird die Prothese mit einer Gaumenplatte ausgestattet. Diese grosse Auflagefläche saugt sich an der Mundschleimhaut fest und bietet der Zahnprothese so den Prothesenhalt. Wegen der Zunge ist eine Gaumenplatte am Unterkiefer nicht möglich, weshalb die Prothese kiefergerecht wie ein Hufeisen geformt wird. Diese Unterkieferprothese kann nicht mit Querverbindungen stabilisiert werden. Die Auflagefläche die nur sehr klein ist auf dem Unterkiefer kann nur ausreichenden Halt geben, wenn die Passgenauigkeit der Vollprothese sehr gross ist, ansonsten eine schlecht sitzende Prothese entsteht.

Ungünstiger Kieferkamm

Der Kieferkamm auf dem Kieferknochen wird beim Zahnarzt auch als Alveolarkamm oder Alveolarfortsatz bezeichnet, der durch Entzündung, Zysten oder durch einen Zahnunfall zurückgehen kann, sodass der Kiefer durch einen Kieferknochenaufbau wieder aufgebaut werden muss.

Der Schlotterkamm ist die Bildung von beweglichen Schleimhautfalten auf dem zahnlosen Alveolarfortsatz infolge von ungünstiger Belastung auf dem Kieferkamm. Ungünstige Kieferkammverhältnissen entstehen vielfach bei einer nicht gut anliegenden Vollprothese, meist im Oberkiefer, sodass ein Überschuss an Weichgewebe entsteht, die auf dem Kieferkamm eine verschiebliche, schlotternde Form annimmt.

Bei ungünstigen Kieferkammverhältnissen kann selbst bei optimaler Gestaltung vom Prothesenrand kein genügender Saugeffekt erreicht werden, sodass Probleme mit der Prothese entstehen können.

Ungünstiger Kieferkamm, Zahnprothese wackelt

In Situationen wo ungünstige Kieferkammverhältnisse vorhanden sind, so dass die "Schleimhautgetragene Prothese" lottert und wackelt, ist das setzen vom 2 - 4 Implantaten wichtig, damit die Prothese an sogenannten Implantatpfeilern oder Steg-Verbindungen fixiert werden kann.

Eine Implantatlösung wird vor allem im Unterkiefer häufig angewendet, da sich durch die Zunge und den beweglichen Mundboden kein optimaler Saugeffekt einstellen kann.

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln zur Befestigung von Kronen und Zahnbrücken als festsitzender Zahnersatz oder Prothesen als herausnehmbarer Implantatgetragener Zahnersatz. Wegen den Implantat-Kosten werden vielfach Prothesen auf Implantaten festgemacht.

Totalprothese (Vollprothese)

Ein guter halt einer Totalprothese kann nur erzielt werden, wenn die Prothesenbasis dem betreffenden Kiefer möglichst exakt anliegt und der Prothesenrand funktionell sauber ausgeformt ist.

Totalprothese, Vollprothese, Oberkiefer Kiefer

Ein guter Prothesenhalt wird durch mehrere Faktoren erzielt, so hat ein dünner Speichelfilm zwischen Prothesenbasis und Kieferschleimhaut eine wichtige Haltefunktion.

Totalprothesen dienen zur Versorgung von einem unbezahnten Kiefer, denn im Gegensatz zur Teilprothese können bei Totalprothesen keine natürlichen Zähne zum Prothesenhalt herangezogen werden.

Damit der Halt der Zahnprothese gut ist, sollte die Prothese eine möglichst breitflächige Abstützung auf dem Kiefer haben. Der Prothesenhalt entsteht auf ähnliche Weise wie bei 2 Glasplatten, die mit Wasser benetzt aufeinander gelegt werden. Zusätzlich bildet sich ein Unterdruck unter der Prothesenbasis, wenn man eine gut sitzende Prothese herausnehmen will. Der Prothesenrand dient dabei als Ventilrand zur Abdichtung vom Unterdruckraum. Der Prothesenrand ist jedoch nicht nur ein Ventilrand, sondern auch ein Funktionsrand und muss dem Muskelspiel entsprechend funktionell ausgeformt werden, damit die Prothese nicht durch die Bewegungen der umliegenden Muskulatur abgehebelt werden kann. Die Zahnprothese wird so ausgestaltet, dass die umgebende Muskulatur stabilisierend auf den Zahnersatz wirkt, wo der ringförmig um die Mundspalte verlaufende Muskel eine grosse Bedeutung hat.

Arbeitsablauf bei der Herstellung einer Totalprothese

1. Sitzung beim Zahnarzt:

Beim Arbeitsablauf zur Herstellung einer Totalprothese erfolgt zunächst eine Voruntersuchung beim Zahnarzt mit Erhebung der Anamnese und eines extraoralen und Intraoralen Befundes durchgeführt. Anschliessend erfolgt eine anatomische Abformung (Abdruck), die bei geöffnetem Mund getrennt für Oberkiefer und Unterkiefer erfolgen kann. Es besteht auch die Möglichkeit einer mundgeschlossenen Abformung (Abdrucknahme), wobei beide Kiefer gleichzeitig abgeformt werden und dabei auch ihre Lage zueinander wiedergegeben wird. Im weiteren Ablauf wird nun zunächst das Vorgehen nach getrennter Abformung von Oberkiefer und Unterkiefer erläutert. Das Vorgehen nach einer mundgeschlossenen Abformung wird im Anschluss vorgestellt. Im Zahnlabor werden die anatomischen Abformungen ausgegossen und anschliessend auf den Modellen individuelle Abdrucklöffel hergestellt.

2. Sitzung beim Zahnarzt:

Mit den individuellen Löffeln werden Funktionsabformungen vom Oberkiefer und Unterkiefer durchgeführt. Dabei wird das Bewegungsspiel der Schleimhäute und Bänder sorgfältig abgeformt, indem aktive und passive Bewegungen der Weichteile durchgeführt werden. Im Labor werden diese Funktionsabformungen ausgegossen und anschliessend auf den Modellen Bissschablonen mit Wachswällen angefertigt.

3. Sitzung beim Zahnarzt:

Mit Hilfe der Bissschablonen wird eine Bissnahme durchgeführt, wozu die Wachswälle am Patienten zunächst korrigiert werden, bis die Bisshöhe stimmt. Anschliessend wird die korrekte Lage vom Unterkiefer zum Oberkiefer auch in den übrigen Raumrichtungen, Sagittal und Transversal bestimmt. Somit wird die exakte Relation vom Unterkiefer zum Oberkiefer festgelegt. Die Bissnahme kann auch als Kieferrelationsbestimmung bezeichnet werden und wenn die richtige Kieferrelation bestimmt ist, werden die Wachswälle zueinander fixiert und in das Zahnlabor geschickt. Nebst einer Hand-Bissnahme besteht auch die Möglichkeit, die Kieferrelation mit Registrierbehelfen zu bestimmen, was als Bissregistrierung bezeichnet wird. Dazu wird in eine Bissschablone eine kleine Metallplatte eingebaut, während die andere mit einem in der Höhe verstellbaren Stützstift versehen wird. Nach Einstellung der korrekten Bisshöhe lässt man den Zahnpatienten Vorschubbewegungen und Seitwärtsbewegungen ausführen, wobei der der Stützstift auf der eingefärbten Metallplatte einen charakteristischen Pfeilwinkel einzeichnet. Mit Hilfe dieses Pfeilwinkels kann die korrekte Lage vom Unterkiefer zum Oberkiefer festgelegt werden. Die Bissschablonen werden anschliessend in dieser Lage miteinander verschlüsselt und im Labor werden die Gipsmodelle der Funktionsabformung mit Hilfe der verschlüsselten Bissschablonen in einem Artikulator eingegipst. Anschliessend erfolgt eine Aufstellung der Zähne in Wachs.

4. Sitzung beim Zahnarzt:

Es wird eine Wachseinprobe durchgeführt, wobei die Aufstellung der Zähne korrigiert werden kann, denn dabei werden Okklusion, Artikulation, Zahn-Ästhetik und Sprache bei eingesetzten Prothesen überprüft. Im Labor werden dann die Zahnprothesen in Kunststoff fertig gestellt.

5. Sitzung beim Zahnarzt:

Die fertig gestellten Vollprothesen werden eingegliedert und die Okklusion und Artikulation nochmals sorgfältig überprüft.

6. Sitzung beim Zahnarzt:

Nach einer kurzen Tragezeit der Vollprothese erfolgt eine Kontrolle beim Zahnarzt, wobei noch vorhandene Druckstellen entfernt werden und sofern notwendig zur Nachsorge einen weiteren Kontrolltermine vereinbart. Bei einer mundgeschlossenen Abformung in der 1. Sitzung kann der Arbeitsablauf abgekürzt werden, da beide Kiefer gleichzeitig abgeformt werden und die Lage zueinander wiedergegeben wird. Die Studienmodelle können daher bereits in einem Artikulator eingegipst und die individuellen Löffel mit entsprechenden Wachswällen versehen werden. Dadurch können in der zweiten Sitzung sowohl eine Funktionsabformung wie auch eine Bissnahme erfolgen, sodass die dritte Sitzung eingespart werden kann.

Wiederherstellung und Erweiterung der Prothese

Da im Kiefer ständig Umbauvorgänge ablaufen, kann es nach einiger Zeit zu einem schlechten Prothesensitz kommen, wo von einer schlecht sitzenden Prothese gesprochen wird, was eine Unterfütterung notwendig macht, um wieder einen guten Prothesenhalt erzielen zu können.

Werden nur Teile der Prothese unterfüttert, so spricht man auch von einer partiellen Unterfütterung im Gegensatz zur totalen Prothesenunterfütterung. Beim technischen Vorgehen der Prothesen-Unterfütterung unterscheidet man die direkte Unterfütterung die im Mund vom Patienten erfolgt von der indirekten Unterfütterung. Bei der direkten Unterfütterung wird plastischer Kunststoff auf gereinigte und angeraute Prothesenunterseite aufgetragen und die Prothese im Mund des Patienten eingesetzt. So wird die Zahnprothese direkt im Mund der geänderten Kieferform angepasst. Bei der indirekten Unterfütterung wird zunächst eine Abformung mit einem elastischen Abformmaterial durchgeführt, wobei die Prothese als individueller Löffel dient. Die Prothese wird anschliessend im Zahnlabor anhand dieser Abformung mit Kunststoff unterfüttert, so dass kein Haftmittel für den Prothesenhalt erforderlich ist.


Tragen von Totalprothesen

Bei völligem Zahnverlust dienen Totalprothesen als Ersatz der natürlichen Zähne.

Dass die künstlichen Zähne bei der Totalprothese statisch korrekt aufgestellt sind, ist für das Sprechen und beschwerdefreie Kauen sehr wichtig.

Totalprothese tragen bei Nacht Vollprothese

Bei der Totalprothese werden die einzelnen Zähne der Prothese auf den Kieferkamm bzw. dem ehemaligen Zahnbett genau zentriert, was aber nicht immer nicht immer ohne weiteres möglich ist, so dass die Prothesenzähne entsprechend beschliffen werden müssen.

Angewöhnen an Vollprothesen

An Vollprothesen muss man sich zuerst gewöhnen und ein Angewöhnen an Prothesen ist nicht einfach, denn die Kaufunktion und Phonetik muss wieder neu erlernt werden, auch wenn die Zahn-Ästhetik als Zahnersatz für die natürlichen Zähne wiederhergestellt ist.

Wenn eine Prothese anfänglich über Nacht getragen wird, können sich die Zunge und der Kiefer mit der Kiefermuskulatur rascher an die neue Situation gewöhnen. Anfänglich wird ein neuer Zahnersatz in der Mundhöhle der ein sensibler Bereich vom Körper ist als Fremdkörper empfunden, der von der Zunge vor dem Kauen abgetastet wird und Informationen über das zentrale Nervensystem der Kaumuskulatur mitgeteilt wird. Beim Gewöhnen an die Vollprothese dürfen die Zahnersatztragenden Gewebe wie auch die angrenzenden Schleimhäute nicht geschädigt werden, ansonsten eine Prothesenunverträglichkeit entstehen kann. Damit man sich an die Totalprothese besser gewöhnt, kann es sinnvoll sein, anfänglich die Prothese als lästiger Fremdkörper auch über Nacht zu tragen. Für den Prothesenhalt sind vor allem physikalische Faktoren wichtig, im Besonderen die Kapillarkräfte die zwischen Prothesenbasis und der Schleimhaut durch den Speichel entstehenden, wie auch der Unterdruck und die Adhäsion. Vollprothesen dürfen durch die Bewegungen der Schleimhaut, die durch die Kaumuskulatur und mimischen Muskulaturen entsteht, auch in der Nacht nicht abgehoben werden. Totalprothesen im Unterkiefer halten auf dem schmalen Kieferkamm nur selten gut, im Gegensatz zu einer Oberkiefer-Vollprothese, die sich an der Schleimhaut vom Gaumen durch Adhäsion festsaugen kann. Wenn schmerzhafte Druckstellen entstehen oder eine Entzündung der Mundschleimhaut erfolgt, was als Prothesenstomatitis bezeichnet wird, sollte man den herausnehmbaren Zahnersatz über Nacht nicht im Mund belassen und den Zahnarzt konsultieren.

Tragen von Totalprothesen während der Nacht

Meist empfiehlt es sich, Totalprothesen nachts nicht zu tragen, denn man kann mit Totalprothesen ebenso wie mit natürlichen Zähnen nachts Parafunktionen wie Zähneknirschen und Zähnepressen ausüben.

Presst oder knirscht man mit Totalprothesen, werden die Blutgefässe komprimiert und der Kieferknochen reagiert auf den ausgeübten Druck auf die Mundschleimhaut mit Abbau, was beim Zahnarzt als Kieferknochenschwund bezeichnet wird. Werden Totalprothesen nachts nicht getragen, ist das Gewebe für ein Drittel vom Tag von diesen unnatürlichen Belastungen befreit. Liegt jedoch eine Kiefergelenkschädigung vor und führt das Nichttragen zu Beschwerden, sollten die Zahnprothesen auch nachts im Mund bleiben. Vollprothesen, die nachts nicht getragen werden, sollten komplett in normalem Leitungswasser untergetaucht und aufbewahrt werden, sodass sie nicht austrocknen können.

Probleme mit Zahnprothese

Probleme mit Zahnprothesen hat man durch fehlenden Prothesenhalt, wo Sprachschwierigkeiten und eingeschränkte Nahrungsaufnahme entstehen können.

Beim Tragen von Prothesen kann nebst der Nahrungsaufnahme, Probleme mit deutlicher Aussprache auch das Geschmacksempfinden sein sowie die nachteilige Gesichtsästhetik worunter viele Zahnpatienten unter ihrer Zahnlosigkeit leiden. Das Angewöhnen an Vollprothesen ist nicht immer einfach, wo seelisch und körperlich die Prothese lange nicht als körpereigen akzeptiert wird und Mundbrennen wie auch neurotische Störungen zu einer Prothesenunverträglichkeit führen können und man Probleme mit Prothese hat. Folgen von dem Fremdkörper "Totalprothese" sind Druckstellen und Schmerzen sowie mangelnder Prothesenhalt (Halt der Zahnprothese), im Besonderen nach längerem Tragen, wenn der Kieferknochen durch die unphysiologische Belastung noch schwindet. Damit kein schlechter Mundgeruch, Entzündungen, sowie Pilzinfektionen (Pilze an Prothese) unter einer Vollprothese entstehen können, ist eine gründliche Prothesenpflege wichtig. Wenn eine ungenügende Prothesenreinigung erfolgt, hat dies einen direkten Zusammenhang zwischen Prothesen und Schleimhautentzündung, denn durch Plaque und Zahnstein am Gebiss verschlechtert sich der Prothesenhalt und es entstehen auch Druckstellen. Bei Problemen mit der Vollprothese und schlechter "Haftung der Prothese" kann ein Implantatgetragener Zahnersatz wie die "Implantatgetragene Brücke" die Lebensqualität und das Selbstbewusstsein verbessern und zugleich den Kaukomfort und Tragekomfort, sodass auch die Aussprache verbessert werden kann.

Dritte Zähne

Die Totalprothese ist ein notwendiger Zahnersatz bei komplettem Zahnverlust eines oder beider Kiefer und wird im Volksmund vielfach als dritten Zähne oder Gebiss bezeichnet.

Die Funktion der verloren gegangenen natürlichen Zähne werden durch künstliche Zähne der Totalprothese übernommen. Die "Schleimhautgetragene Zahnprothese" ist als Ersatz der gesamten Zahnreihe in der Zahnbogenform, die im Unterkiefer den Kieferknochen (Kieferkamm) allein und im Oberkiefer zusätzlich den harten Gaumen bedeckt. Die Zähne können aus Kunststoff oder Keramik bestehen, die Prothesenbasis besteht aus Kunststoff oder Metall. Unter einer Totalprothese bzw. dritte Zähne versteht man einen abnehmbaren Zahnersatz der beim zahnlosen Kiefer zur Anwendung kommt. Diese künstlichen Zähne (Konfektionszähne) sind an der Prothesenbasis, welche aus Kunststoff besteht, verankert. "Dritte Zähne" als Totalprothesen kommen beim zahnlosen Kiefer zum Einsatz und dienen der Wiederherstellung der Kaufähigkeit und der Bioästhetik.

Herausnehmbarer Zahnersatz

Ein herausnehmbarer Zahnersatz wird vielfach als Gebiss oder "die dritten Zähne" bezeichnet.

Für den Ersatz der gesamten Zahnreihe nach Zahnverlust aller Zähne im Oberkiefer oder Unterkiefer ist die Vollprothese als herausnehmbarer Zahnersatz die Preisgünstigste Lösung bei der Zahnsanierung. Die Prothesenbasis besteht im Normalfall aus rosafarbenem Kunststoff, wo die fabrikgefertigten Kunststoffzähne eingearbeitet sind, denn es werden nur selten Keramikzähne verwendet. Damit der Kunststoff einer Zahnprothese nicht austrocknet gehört ein herausnehmbarer Zahnersatz in der Nacht in ein mit Wasser gefülltes Glas, sofern sie nicht im Mund belassen wird. Der Zahnprothesen-Kunststoff kann brüchig werden, wenn die Zahnprothesen über Nacht nicht im Wasser gelagert werden. Die Totalprothese liegt der Schleimhaut vom Kieferknochen auf, so dass die Kaukräfte auf diese weitergeleitet werden. Der Prothesenhalt kommt durch den Unterdruck und die Kapillarkräfte zwischen Prothesenbasis und Schleimhaut zustande sowie durch die Stabilisierung der Kiefermuskulatur (Kaumuskulatur), der Zunge, den Lippen, der Wange und den Zusammenbiss. Um eine gut sitzende Totalprothese zu erhalten, ist eine genaue Abformung und Bissnahme notwendig.


Schlecht sitzende Prothesen

Bei einer schlecht sitzenden Prothese kann durch den enormen Druck beim Kauen ein Bruch entstehen, sodass sich daraus Probleme mit der Zahnprothese ergeben wie Eindrücke auf der Schleimhaut, Schmerzen und damit eine wackelnde Zahnprothese.

Damit mit einer Totalprothese beschwerdefrei gekaut werden kann, ist es sehr wichtig, dass die künstlichen Zähne statisch korrekt aufgestellt sind.

Schlecht sitzende Zahnprothesen Unterkiefer

Wenn Zahnprothesen wackeln und scheuern bzw. die Zahnprothese nicht richtig fest sitzt, neigen viele Leute dazu, auf alles zu verzichten, was schwer zu kauen ist.

Zahnprothese sitzt schlecht

Der Halt der Zahnprothese wird durch ein Vakuum sichergestellt, welches durch den Mundspeichel und die leicht elastische Kieferschleimhaut entsteht.

Je grösser die Haftfläche, je ausgeprägter die Kieferkammverhältnisse (ehemaliges Zahnbett) und je optimaler die Speichelqualität, desto ausgeprägter ist dieses Vakuum.

Sehr wichtig für diesen positiven Saugeffekt ist eine korrekte Gestaltung vom Prothesenrand, ansonsten der Unterdruck bei der Vollprothese entweicht und sich kein Vakuum einstellt.

Schlechtsitzende Prothesen, Prothesen wackeln

Die Folge von einem nicht korrekten Prothesenrand ist wie bei Kieferknochenschwund ein ungenügender Prothesenhalt.

Schlecht sitzende Prothese verliert Haftkraft

Wenn die einzelnen Zähne statisch korrekt aufgestellt sind, so darf sich die Prothese bei Druck auf den entsprechenden Zahn nicht von der Kieferschleimhaut lösen bzw. der Saugeffekt, der durch das Vakuum entsteht darf nicht verloren gehen.

Man kann den Saugeffekt der Prothese mit einem Fingerdruck überprüfen, denn die Zahnprothese muss nach einem Fingerdruck immer noch gut halten. Gut passende Zahnprothesen sollten auch ohne Haftcreme (Haftmittel für Prothese) halten und die Haftkraft nicht verlieren. Haftmittel für Prothesenhalt sollte nach Möglichkeit nur vorübergehend benutzt werden um die Adhäsionskräfte bzw. Halt von herausnehmbaren Prothesen zu erhöhen. Haftmittel für Zahnprothesen sorgen kurzfristig für die Haftung der Prothese, doch meist ist Unterfütterung der Prothese notwendig, wenn ein Kieferschwund erfolgt ist. Bei Problemzonen durch Zahnersatz wie bei der Deckprothese wo noch eigene Zähne vorhanden sind, wird meist von einer Karies-Problemzone gesprochen, wo eine Intensivpflege und regelmässige Kontrolle beim Zahnarzt unvermeidbar ist.

Der Speichel im Mund spielt beim stabilen Sitz der Zahnprothese eine wichtige Rolle, denn ohne Mundspeichel kann die "Schleimhautgetragene Zahnprothese" nicht halten.

Zahnprothese hält nicht, Prothese lotert, wackelt

Ältere Zahnpatienten haben oft einen trockeneren Mund, sodass vielfach Probleme mit der Haftkraft der Zahnprothese entstehen.

Schäden durch schlecht sitzende Prothese

Durch jede schlecht sitzende Prothese wie auch durch Klammerprothesen entwickeln sich über kurz oder lang Schäden an den noch vorhandenen festen Zähnen.

Wenn Druckstelle durch Prothese entstehen, können diese durch Entzündung vom Zahnfleisch oder Gaumen entstehen als Folge von Pathogenen Pilzen (Pilze an Prothese) zwischen Zahnprothese und Mundschleimhaut. Es gibt auch die Prothesenstomatitis, die auf den der Prothese anliegenden Schleimhautarealen lokalisiert ist und durch mechanische, chemische oder thermische Reize entsteht. Die Prothesenstomatitis versetzt die Schleimhaut in einen trockenen, glatten, glänzenden, matten, gequollenen, fein oder grob granulierten Zustand. Unter Stomatitis wird eine Entzündung der Mundschleimhaut verstanden, die Ursachen für Stomatitis sind aber sehr vielfältig, meist sind aber Infektionen mit Bakterien, Viren oder Hefepilzen verantwortlich, im Besonderen der Hefepilz Candida albicans der sehr häufig zu Mundsoor führt. Symptome von Stomatitis sind Rötungen, Schwellungen und Entzündungen sowie Mundgeruch und Schmerzen etc.

Unverträglichkeit der Prothese

Unverträglichkeit der Zahnprothese ist ein Krankheitsbild, das die Annahme von Zahnprothesen erschwert oder unmöglich macht.

Die Prothesenunverträglichkeit wird durch verschiedenste Ursachen wie psychosomatische Krankheitsbilder oder Materialallergien usw. hervorgerufen (siehe Alternative zu Prothesen). Aus medizinischer Sicht ist es vorteilhafter, einen festen Zahnersatz zu tragen, was bei der Zahnsanierung immer eine Kostenfrage ist. Festsitzender Zahnersatz  ist meist wesentlich teurer, im Besonderen die Zahnimplantate mit Zahnersatz. Eine schlecht sitzende Prothese die Haftkraft verliert, kann zur Prothesenunverträglichkeit führen, worunter man ein psychopathologischer Mechanismus versteht, der zur Ablehnung einer Zahnprothese führen kann. So gibt es Menschen, die bei einer neuen Zahnprothese Haftcreme zum Angewöhnen an Prothese vom Zahnarzt aus benutzen sollten, das Haftmittel für Zahnprothesen aber nicht benutzen und das Tragen von Totalprothesen verweigern. Auch wenn eine gut passende Zahnprothese ohne Haftcreme halten muss, ist es möglich, dass eine psychogene Prothesenunverträglichkeit vorliegt, wo der Mensch das Gefühl hat, dass der Zahnersatz drückt, brennt oder sonstige Probleme bereitet, auch wenn die zahnärztliche Arbeit einwandfrei ist. Es gibt aber auch die Werkstoffbedingte oder Iatrogene Prothesenunverträglichkeit wie auch die somatogene Prothesenunverträglichkeit, die durch Mundtrockenheit, Allergie, Blutkrankheit, Eisenmangel oder mangelnder Prothesenpflege und Mundpflege etc. entsteht.

Wenn Zahnprothese wackelt und scheuert

Gut funktionierende Kauwerkzeuge sind für den allgemeinen Gesundheitszustand wichtig.

Wenn die dritten Zähne nicht richtig fest sitzen, sondern wackeln und scheuern, neigen viele Menschen dazu, auf alles zu verzichten, was schwer zu kauen ist. Eine einseitige Ernährung kann zu schweren gesundheitlichen Schäden führen, wobei die seelische Belastung nicht zu unterschätzen ist, wenn man Angst hat, das Gebiss zu verlieren und es kaum noch wagt, im Restaurant oder in der Gesellschaft etwas zu essen. Ein nicht festsitzender Zahnersatz schränkt die Lebensqualität erheblich ein, sodass man schnellstmöglichst den Zahnarzt aufsuchen sollte, wenn Probleme mit Prothese bestehen und der Zahnersatz wackelt. Genetisch bedingt gibt es Menschen die anfälliger für die Entstehung von Munderkrankungen wie der Schleimhautentzündung sind und Probleme mit einer Vollprothese haben.

Warum wackelt die Zahnprothese

Wenn sich die Kieferknochen vom Oberkiefer oder Unterkiefer meist durch Knochenschwund verändert haben, stimmen die Proportionen nicht mehr, sodass die Zahnprothese zu wackeln beginnt, was zu ernsthaften Entzündungen oder Schmerzen führen kann, was eine Unterfütterung von Zahnersatz notwendig macht.

Wenn der Kiefer seiner natürlichen Zähne beraubt ist, fangen Kieferknochen und Zahnfleisch an, sich zurückzubilden was als Knochenschwund und Zahnfleischschwund bezeichnet wird, was durch den Druck auf die Schleimhaut durch die Prothese verstärkt wird, der beim Kauen und Beissen ständig ausgeübt wird. Die Zahnprothese als Zahnersatz kann anfangen zu wackeln, wenn sich das Zahnfleisch an gewissen Punkten zurückzieht und sich dadurch Hohlräume bilden. Mit welcher Geschwindigkeit die Rückbildung vom Kieferknochen fortschreitet, ist ganz individuell und hängt hauptsächlich vom Alter des Zahnpatienten und dem Zustand der Zahnprothese ab. Da die künstlichen Zähne nicht mitwachsen, entsteht ein Hohlraum im Knochen, so dass die Prothese ihren Halt verliert. Bei einem herausnehmbaren Zahnersatz, wie der Totalprothese können vor allem Sprachprobleme, Essprobleme wie auch Atemprobleme auftreten, wenn die Prothesen wackeln. Bei der Prothesen-Fehlstellung kann es dazu kommen, dass die Prothese plötzlich aus dem Mund fällt, was in der gesellschaftlichen Runde mehr als unangenehm ist. Um dies zu vermeiden, muss der Hohlraum durch eine Unterfütterung bzw. Auffütterung aufgefüllt werden. Haftcremes oder Haftpulver sind dauerhaft keine ideale Lösung und hygienisch fragwürdig. Hilfsmittel haben einen grossen Nachteil, denn es kann kein Randschluss erzielt werden und nur mit einem perfekten Randschluss kann man den Saugnapfeffekt erzielen. Eine Zahnprothese sollte mit Haftmittel nicht am Gaumen festgeklebt werden, sondern sich an ihm festsaugen.

Schlecht sitzende Prothesen als Zahnersatz

Schlecht sitzende Prothesen als Zahnersatz wie auch scharfe Kanten an Zahnfüllungen können die Haut im Mund reizen und unter Umständen Geschwülste wachsen lassen.

Unter einer Totalprothese versteht man den Ersatz aller natürlicher Zähne im zahnlosen Kiefer, die durch künstliche ersetzt werden und der Wiederherstellung der Kaufähigkeit sowie der Zahn-Ästhetik dienen. Im Volksmund wird die Totalprothese als Gebiss bezeichnet weil die Prothesenzähne die Funktion der verloren gegangenen natürlichen Zähne vom Zahngebiss übernehmen. Die künstlichen Zähne sind an der Prothesenbasis, welche aus Kunststoff besteht, verankert. Einzelne Zähne der Prothese müssen auf den Kieferkamm zentriert werden, doch diese Zentrierung ist nicht immer möglich, so dass die Prothesenzähne entsprechend beschliffen werden müssen. Damit keine schlecht sitzende Prothese entsteht, müssen die einzelnen Zähne statisch korrekt aufgestellt sein, denn die Prothese darf sich bei Druck auf den entsprechenden Zahn nicht von der Kieferschleimhaut lösen und der Saugeffekt, respektive das Vakuum darf nicht verloren gehen, was man mit einem Fingerdruck überprüfen kann. Für einen sicheren und festen Halt eigenen sich die Zahnimplantate mit abnehmbaren Zahnersatz. Bei totalem oder ausgedehntem Zahnverlust ist es möglich, den Kiefer mit Implantaten und festsitzenden Zahnersatz zu versorgen, so dass beim Essen keine Prothese herausfallen kann. 


Probleme mit Prothese

Bei hochwertig gearbeitete Vollprothesenherausnehmbaren dritten Zähne“ wie auch bei Teilprothesen kann es Probleme beim Tragen von abnehmbaren Zahnersatz geben, im Besonderen bei Mundtrockenheit bei Vollprothesen, wenn der Mundspeichel fehlt.

Zahnprothesen bilden die Möglichkeit fehlende Zähne zu ersetzen, doch auch dieser Zahnersatz wie auch Zahnbrücken oder Kronen benötigen eine zusätzliche bzw. bessere Pflege, denn durch Zahnersatz entstehen Zonen wo sich Bakterien besonders leicht ansiedeln und vermehren können.

Probleme mit Prothese, Tragen einer Prothese 

Fehlende Zähne oder eine schlecht sitzende Zahnprothese sind unästhetisch und können auch die Aussprache beeinträchtigen.

Probleme durch das Tragen einer Prothese

Vielfach ist bei Zahnersatz-Problemen die Angewöhnung an den Zahnersatz das Problem.

Die wichtigste Aufgabe unserer Zähne und Zahnersatz ist die Zerkleinerung der Nahrung, doch für die zwischenmenschliche Kommunikation und für das allgemeine Wohlbefinden sind Zähne oder Zahnersatz wie Zahnimplantate oder Zahnprothesen von grosser Bedeutung. Der Zahnverlust eigener Zähne bedeutet unausweichlich das Tragen einer Zahnprothese mit allen damit verbundenen Folgen wie Druckstellen, häufig schlechter Prothesenhalt, speziell im Unterkiefer, verminderte Kauleistung, Geschmacksbeeinträchtigung oder gestörte Aussprache. Die Druckbelastung der Prothese kann Probleme bewirken durch einen beschleunigten Rückgang vom Kieferknochen und damit durch den Knochenverlust (Kieferknochenschwund) eine weitere Verschlechterung des Prothesensitz. Die Hauptursache einer verminderten Kaufunktion mit einer Prothese ist vielfach auf eine abgenutzte Kaufläche der Prothesenzähne zurückzuführen.

Problem-Prothese  

Eine schlecht sitzende Prothese stützen die Gesichtsweichteile schlecht ab, wie auch vor allem die Lippen, was den Mensch älter aussehen lässt und Faltenbildung der eingefallenen Hautpartien begünstigt.

Die psychologische Wirkung durch das Tragen von Totalprothesen ist nicht zu unterschätzen, da die Zahnprothese für viele Menschen das Alter symbolisiert und damit auch die Gesichtsästhetik. Mit zunehmendem Alter nimmt der Abbauprozess im Kieferkamm zu, wo man im Volksmund vielfach von einer Problemprothese spricht und nicht von Kieferknochenschwund. Diese Entwicklung vom Kieferschwund kann man mit einer Vollprothese nicht vermeiden, jedoch nur verlangsamen. Das Zahnfleisch möchte beim Tragen einer Prothese immer wieder massiert werden, wodurch es durchblutet wird, sodass es sich weniger rasch zurückbildet. Ein regelmässige Prothesenunterfütterung, Nachkorrektur sowie das Einschleifen der Seitenzähne nach einer Nachregistrierung ist bei der Totalprothese nach einiger Zeit notwendig. Mit diesen vorsorglichen Massnahmen lässt sich der Abbau der Kieferknochen (Kieferknochenschwund) und eine nachteilige Veränderung der Kiefergelenke erheblich verlangsamen.

Probleme und Schäden können durch das Tragen einer nicht gewarteten Zahnprothese nach einigen Jahren auftreten:

Schlotterkamm (schwammig werden des Mundgewebes bedingt durch Knochenschwund.
Schmerzhafte Irritation vom Gewebe im Mund durch Entzündungen (Stomatitis)
Erschwertes Kauen und Verdauungsprobleme.
Kiefergelenkprobleme (Kiefergelenkschädigung)
Eingefallener Mund und dadurch bedingtes älteres Aussehen (Gesichtsästhetik

Prothesen-Probleme

Für „Schlecht sitzende Zahnprothese“ kann es viele Gründe geben, die zu Schwierigkeiten beim Kauen und Sprechen führen.

Prothesenprobleme können sich beim Zähneknirschen ergeben wie ein ständiges lösen der Prothese von der Mundschleimhaut oder auch Kippungen, Verkantungen, Verlagerung oder Anhebungen. Alle Parafunktionen können zu Problemen mit der Prothese führen, so auch durch ZungenbeissenZungenpressen oder Wangensaugen, was meist Parafunktionen sind die von der Zunge unbewusst ausgelöst werden und kaum Geräusche verursacht, womit leicht erhöhte Veränderung der Schleimhaut entstehen. Für wackligen Zahnersatz sind Implantate die beste Alternative, denn es gibt auch günstige Mini-Dental-Implantate um eine Vollprothese zu befestigen damit man beim Essen, Sprechen oder beim Sport weniger Probleme, Schmerzen und Druckstellen hat.

Erhalten vom Kieferknochen

Die Erhaltung vom Kieferknochen und dem Entgegenwirken von weiterem Knochenschwund erfolgt dank der Knochenstimulierung.

Der Implantat-Vorteil gegenüber von Zahnprothesen ist, dass sich der Kieferknochen durch das Zahnimplantat erhalten bleibt, da Implantate die gleichen Eigenschaften haben wie die natürlichen Zähne bzw. Zahnwurzeln und die funktionelle Krafteinleitung in den Kieferknochen erfolgt. Die optimale Erhaltung vom Kieferknochen und den Gewebsstrukturen kann nach dem Zahnverlust nur das Zahnimplantat gewährleisten, weil es die natürliche Zahnwurzel ersetzt, denn der Kieferknochen wird durch das Kauen (Kaudruck) angeregt und durch die Kaureize gefestigt, was durch die Zahnwurzel oder das Zahnimplantat erfolgen kann, nicht aber durch eine Vollprothese, wo der Druck auf die Schleimhaut verteilt wird. Der Erhalt vom Kieferknochen erfolgt ähnlich den Muskeln, die nicht mehr trainiert werden und so schwindet auch der Kieferknochen bei Nichtgebrauch. Im Gegensatz zur aufliegenden Prothese auf der Mundschleimhaut, verspürt man mit Zahnimplantaten ein natürliches Kaugefühl und der Geschmacksinn wird nicht wie bei Zahnprothesen beeinträchtigt, was grosse Vorteile beim Zahnimplantat sind. Durch den Ersatz fehlender Zähne mit Zahnimplantaten kann der stetige Knochenabbau aufgehalten werden, durch das Tragen von schlecht sitzender Prothese kann der Kieferknochenschwund sogar gefördert und nicht verhindert werden und durch die Veränderung vom Kiefer, verändern sich Gesichtszüge was einem älter aussehen lässt, wenn die Gesichtsproportionen nicht mehr stimmen. Wer Probleme mit Prothesen hat, sollte den Zahnarzt aufsuchen, denn eine Unterfütterung oder eine Steg-Verbindung, Druckknopfanker oder günstige Implantate, auch wenn es günstige Mini-Implantate sind, kann helfen, dass der Kieferknochen nicht weiter schwindet und sich die Gesichtskonturen verändern.


Einfache Vollprothese

Eine einfache Vollprothese ist eine einfache Form von Zahnersatz, das eine günstige Alternative zu Zahnimplantaten ist, wenn keine Zähne mehr vorhanden sind.

Die einfache herausnehmbare Vollprothese ist eine Alternative zu Zahnimplantaten.

Vollprothese Totalprothese Prothese herstellen 

Bei der einfachen Vollprothese wird für die Ersatzzähne und für die Prothesenbasis Kunststoff verwendet.

Ersatzzähne können bei der einfachen Vollprothese bedingt nach den persönlichen Merkmalen und Wünschen vom Zahnpatient bearbeitet werden, sodass die einfache Vollprothese nicht als solche sofort erkennbar ist. Ein guter Saugeffekt erreicht man bei gut erhaltenem Oberkiefer, so dass die Vollprothese über einen sicheren Halt verfügt. Statik und Halt der Unterkieferprothese ist dagegen schwieriger zu erreichen, im Besonderen bei einem schmalen Kieferkamm. Zudem besteht bei der einfachen Kunststoffprothese bei einer einfachen Vollprothese eine erhöhte Bruchgefahr.

Nachteile von Vollprothesen

Durch die Abdeckung vom Gaumen bei herausnehmbaren Vollprothesen kommt es vielfach zu geschmacklichen Irritationen.

Durch die Totalprothese bzw. vom künstlichen Gebiss kann es im Gegensatz zu Zahnimplantaten, bei herausnehmbaren Prothesen auch zu leichten Veränderungen der Sprachlaute kommen. Der Sitz der Unterkieferprothese kann auf Grund von geringem Knochenangebot vom Kieferknochen durch die zurückgegangenen Kieferkämme bzw.  Kieferknochenschwund im Zahnlosen Kiefer oft ein grosses und belastendes Problem darstellen. Die Vollprothese auf zartrosenem Kunststoffzahnfleisch mit weissen Kunststoffzähnen, ist ein Ersatz aller Zähne im Oberkiefer oder auch Unterkiefer, die durch Saugkräfte und statische Kräfte gehalten wird. Vielfach sitzt eine Totalprothese im Oberkiefer am Gaumen wegen der breitflächigeren Auflage besser als im Unterkiefer, denn je grösser die Haftfläche und je ausgeprägter die Kieferkammverhältnisse, desto ausgeprägter ist das Vakuum. Die Kunststoffprothesen werden durch den Saugeffekt an Ihrem Platz fixiert, doch durch den Zungenraum inkl. der beweglichen Zunge ist es schwieriger, einen vergleichbaren Saugeffekt zu erzielen. Der Prothesenhalt wird durch ein Vakuum sichergestellt, das durch den Mundspeichel und die leicht elastische Kieferschleimhaut entsteht. Ältere Menschen leiden oft durch notwendige Medikamente an Mundtrockenheit und haben durch die Speicheldrüsen einen geringen Speichelfluss und damit wenig Speichel, was ein grosser Nachteil bei Vollprothesen ist, da die Prothese auf der Schleimhaut gelagert ist und dadurch Schleimhautentzündungen keine Seltenheit sind.

Einfacher herausnehmbarer Zahnersatz 

Ein einfacher herausnehmbarer Zahnersatz ist die Vollprothese im Oberkiefer und oder auch Unterkiefer.

Physikalische Faktoren bei der Oberkieferprothese und Unterkieferprothese sind bei der Vollprothese Kapillarkräfte, Unterdruck und Adhäsionskräfte, wobei für den Saugeffekt eine optimale Speichelqualität massgebend ist. Der Speichelfilm zwischen der Prothesenbasis und der Kieferschleimhaut hat eine grosse Bedeutung für die Zahnprothese mit den "dritten Zähnen". Bei ungünstigem Kieferkamm kann auch bei optimaler Gestaltung vom Prothesenrand kein genügender Saugeffekt bei der einfachen Vollprothese als herausnehmbarer Zahnersatz erreicht werden. Damit beschwerdefrei gekaut werden kann, ist es wichtig, dass die künstlichen Zähne statisch richtig aufgestellt sind, denn ein kippen der Prothese sollte verhindert werden. Die Vollprothesen als herausnehmbaren Zahnersatz gelten noch heute als Standard bei der Versorgung im zahnlosen Kiefer und werden im Volksmund vielfach als "Gebiss" bezeichnet. Im Unterschied zum natürlichen Zahngebiss kann sich die Vollprothese von der Kieferschleimhaut lösen, wenn der Saugeffekt (Vakuum) verloren geht. Die einzelnen Zähne der Prothese müssen auf den Kieferkamm bzw. früheres Zahnbett zentriert werden, was häufig nicht ohne weiteres möglich ist, so dass die Prothesenzähne entsprechend beschliffen werden müssen. Die Zahnversorgung mit einer Totalprothese muss vom Zahnarzt sorgfältig geplant und vorbereitet werden, denn die "dritten Zähne" sollten in Aussehen und Funktion optimal passen. Individuelle Wünsche und Ansprüche an Zahnfarben und Zahnform vom Zahnersatz bzw. Vollprothese können berücksichtigt werden, sofern das der Zustand von Kiefer und Schleimhautbereich zulässt. Über eine mögliche Verbesserung vom Prothesenhalt durch eine chirurgische Intervention sollte zumindest nachgedacht werden, wenn der Halt der Zahnprothese ungenügend ist. Es muss individuell abgeklärt werden, ob eine Mundvorhofplastik (Vestibulumplastik) oder das Einsetzen von Zahnimplantaten einen wirklichen Erfolg bei einer nur "schlecht sitzende Prothese" bewirken kann. Eine Implantat-Lösung mit 4 Zahnimplantaten ist vor allem im Unterkiefer relativ häufig, da sich durch die Zunge und den beweglichen Mundboden kein Saugeffekt einstellt.


Einsatz Vollprothese

Die klassische Vollprothese mit weissen Kunststoffzähnen kommt zum Einsatz wenn im Kiefer keine Zähne mehr vorhanden sind und sich die Prothese durch Unterdruck an der Mundschleimhaut festsaugen kann.

Einsatz finden Vollprothesen, wenn keine natürlichen Zähne mehr vorhanden sind.

Vollprothese, Zahnprothese, Totalprothese

Vollprothesen sind eine Nachbildung der natürlichen Zähne und verlangen exakte Kenntnis anatomischer Möglichkeiten und grosse Erfahrung sowie Vorstellungsvermögen vom Zahnarzt und vom Zahntechniker der für die Zahntechnik verantwortlich ist.

Mit der exakten Vermessung vom Kiefer und der Kiefergelenke, wo Kaumuster und Bewegungsmuster festgehalten werden, beginnt die individuelle Zahnversorgung.

Durch die Rekonstruktion der vorher vorhandenen Frontzähne in Bezug auf Zahn-Ästhetik und Optik der Gesichtsästhetik können Vollprothesen die auch als Totalprothesen bezeichnet werden nachgebildet werden.  Gesichtsform und Nasenform sowie der Körperbau sind massgebende Faktoren bei der naturgetreuen Rekonstruktion vom Gebiss. Erst nach der Auswertung der Informationen in Bezug auf Kaufunktion und Sprachlautbildung kann eine Vollprothese gefertigt werden. Die eingebrachten Kunstzähne die auch als Konfektionszähne bezeichnet werden, können nach den persönlichen Wünschen vom Zahnpatient bearbeitet werden, so dass die Totalprothese kaum als solche erkennbar ist, wenn die Zahnprothese eingegliedert ist. Die Herstellung einer guten Vollprothese ist anspruchsvoll und aufwendig als eine einfache Rekonstruktion in der Bioästhetik und erfordert vom Zahnarzt ein hohes Mass an zahntechnischem Können. Auf dem erstellten Modell werden Kunststoffzähne in Wachs aufgestellt und nach einer erfolgreichen Anprobe am Patienten, wird das Wachs durch zahnfleischfarbenen Kunststoff ersetzt. Im zahnlosen Oberkiefer ist durch den Einsatz der Vollprothese eine befriedigende funktionelle und kosmetische Rehabilitation häufig ohne Zahnimplantate möglich, im Unterkiefer dagegen ist es bei einem schmalen Kieferkamm schwieriger, damit ein guter Halt der Zahnprothese möglich ist. Probleme mit Prothesen gibt es meist im Unterkiefer, sodass bei Unterkieferprothesen auch eine Prothesenunverträglichkeit entstehen kann. Durch die fertig eingegliederte Zahnprothese erhält man als Zahnpatient das natürliche Aussehen zurück, doch an den Einsatz einer Vollprothese muss man sich gewöhnen, den ein Angewöhnen an Prothesen ist anfänglich nicht einfach, da man wieder etwas mehr im Mund hat und der Prothesenhalt meist noch ungenügend ist, sodass vielfach von einer schlechtsitzenden Prothese gesprochen wird.


Totalprothesen

Totalprothesen dienen im zahnlosen Kiefer als Ersatz der natürlichen Zähne und dienen der Wiederherstellung der Kaufähigkeit wie auch der Ästhetik in einem oder beiden Kiefern.

Totalprothesen werden für den zahnlosen Kiefer hergestellt, damit die Funktion vom Kauen und Sprechen sowie der Bioästhetik wiederhergestellt werden kann.

Vollprothese Totalprothese dritte Zähne Gebiss

Die Vollprothese ist die günstigste Variante bei der Gebisssanierung, wobei das Vakuum für den Prothesenhalt sichergestellt sein muss. 

Vollprothese

Bei der Zahnsanierung wird unter einer Totalprothese eine Schleimhautgetragene Vollprothese verstanden, wo sämtlicher natürlicher Zähne durch künstliche Zähne ersetzt werden.

Totalprothesen werden als Zahnersatz im zahnlosen Kiefer eingesetzt und dienen der Wiederherstellung der Kaufähigkeit und der Zahn-Ästhetik. Im Volksmund werden Totalprothesen auch Gebiss oder "dritte Zähne" genannt, das ein künstliches Zahngebiss ist. Die Totalprothese ist ein herausnehmbarer Zahnersatz bei kompletter Zahnlosigkeit im Oberkiefer oder Unterkiefer. Die Prothesenbasis besteht im Normalfall aus rosafarbenem Kunststoff, in den gefertigte Kunststoffzähne (Konfektionszähne) oder auch Keramikzähne eingearbeitet werden. Die Totalprothese liegt der Schleimhaut vom Kieferknochen auf, so dass die Kaukräfte auf diese weitergeleitet werden. Der Prothesenhalt kommt durch den Unterdruck und die Kapillarkräfte zwischen Prothesenbasis und der Mundschleimhaut zustande. Gleichzeitig erfolgt die Stabilisierung durch die Kiefermuskulatur, der Zunge, den Lippen, der Wange und den Zusammenbiss. Damit die Vollprothese gut sitzt, ist eine genaue Abformung und Bissnahme notwendig.

Behandlungsablauf bei Totalprothese

Abdruck von Oberkiefer und Unterkiefer

In dieser Sitzung wird mit einem Perforierten Löffel, der mit Abdruckmasse gefüllt ist einen Abdruck vom Oberkiefer und Unterkiefer genommen.

Im Zahntechnischen Labor werden von diesen Abdrücken Gipsmodelle und ein individueller Löffel (Abdrucklöffel) hergestellt. Unter einem individuellen Löffel versteht man einen genau auf die Kieferverhältnisse vom jeweiligen Zahnpatienten angepassten Abdrucklöffel. Die Abdrucknahme wird auch als Abformung bezeichnet und ist ein Arbeitsschritt beim Zahnarzt bei der Defektprothetik wo auch eine "Phonetische Zahnaufstellung" wichtig ist.

Abdruck mit individuellem Löffel

Der individuelle Löffel wird im Mund vom Zahnpatienten einprobiert.

Die Ränder vom individuellen Löffel werden mit einem speziellen Wachs angepasst und mit dem angepassten individuellen Löffel wird ein genauer Abdruck genommen. Das Zahntechnische Labor erstellt davon ein Gipsmodell, das genau dem Patienten entspricht. Auf das Gipsmodell wird im Labor die Kunststoffbasis angepasst und auf die Kunststoffbasis wird ein Wachswall modelliert, welche dem Zahnarzt zur Bissregistrierung dient.

Bissregistrierung

Mit der Bissregistrierung wird die Lage vom Oberkiefer zum Unterkiefer bestimmt.

Die Kunststoffbasis mit Wachswahl wird im Mund vom Zahnpatient einprobiert. Das Wachs wird mit einem Wachsmesser erwärmt wonach der Zahnpatient zusammenbeissen darf. Die Zähne vom Gegenkiefer beissen dabei in das Wachs und hinterlassen dort Bissspuren. Anhand dieser Bissspuren lässt sich nun das Gipsmodell vom Gegenkiefer, welcher in der 1. Sitzung hergestellt wurde, korrekt zum gewünschten Kiefer positionieren, womit man eine Kopie der Kieferverhältnisse erhält. Danach wird mit Hilfe einer Farbskala die Zahnfarbe bestimmt. Der Zahntechniker setzt künstliche Zähne mit Wachs auf die Prothesenbasis, denn das Wachs dient dabei als Verankerung. Durch die Bissregistrierung weiss der Zahntechniker genau, wie er die Zähne platzieren muss, um ein möglichst angenehmes Kauen zu ermöglichen.

Wachseinprobe

Bei der Wachseinprobe werden die in Wachs fixierten künstlichen Zähne einprobiert.

In einem ersten Schritt wird bei der Wachseinprobe der Biss kontrolliert, denn die Zähne müssen dabei in einem korrekten Verhältnis zum Gegenkiefer stehen. Wenn dies nicht der Fall ist, so muss nachregistriert werden. In diesem Fall muss der Zahntechniker die in Wachs aufgestellten künstlichen Zähne in der Zahntechnik nochmals neu platzieren. In einem zweiten Schritt wird die Zahnfarbe der künstlichen Zähne mit den natürlichen Zähnen im Gegenkiefer verglichen. Es gilt dabei hauptsächlich den Wünschen des Patienten nachzukommen.

Reserve-Sitzung beim Zahnarzt

Diese Sitzung ist nur notwendig wen bei der Wachseinprobe, der Biss nicht korrekt registriert wurde.

Es wird, wie bei der letzten Sitzung die korrekte Lage der Zähne überprüft und dann die Totalprothese wird im Zahntechnischen Labor fertig gestellt.

Abgabe der Prothese

Bei der Abgabe der Prothese werden in einem ersten Schritt die restlichen Zähne gezogen (Zahnextraktion) und die dabei entstehenden Wunden versorgt.

In einem zweiten Schritt wird bei der Abgabe der Prothese die fertig gestellte Totalprothese anprobiert und der Biss nochmals kontrolliert. Meist ist der Prothesenhalt noch nicht ganz optimal, so dass die Prothesenränder mit einer Fräse auf die korrekte Länge gekürzt werden. Feine Bisskorrekturen werden direkt im Mund vom Patient durchgeführt und die künstlichen Zähne, wo nötig mit einem feinen Diamantbohrer beschliffen.

Erste Nachkontrolle der Totalprothese

Häufig treten bereits innerhalb von kurzer Zeit Druckstellen durch die Totalprothese auf.

Druckstellen entstehen immer dort, wo die Prothesenbasis zu eng ist und so die darunter liegende Mundschleimhaut gereizt wird. Die Prothesenbasis kann im Bereich der Druckstelle mit einer Fräse beim Zahnarzt entlastet werden. Reparaturen von Zahnprothesen wie bei herausgebrochenen Kunstzähnen (Konfektionszähne) oder einem Prothesenbruch sollte vom Zahntechniker repariert werden und nicht selbst vorgenommen werden.

Zweite Nachkontrolle der Totalprothese

Auftretende Druckstellen werden beim Zahnarzt bei der Nachkontrolle immer entfernt.

Der Halt der Zahnprothese sollte nach einer Kontrolle wesentlich besser sein als nach der Abgabe der Prothese, ansonsten es sich meist um eine Prothesenunverträglichkeit handelt. Anfänglich gibt es meist immer Probleme mit neuer Prothese, denn es braucht ein Angewöhnen an Prothese. Die Reinigung der Totalprothese als künstliches Gebiss sollte täglich erfolgen, denn eine Prothesenpflege ist bei jeder Zahnprothese wichtig.

Totalprothesen

Totalprothesen dienen der prothetischen Zahnversorgung in einem zahnlosen Kiefer oder dem gesamthaften zahnlosen Mund.

Bei Totalprothesen handelt sich um den Zahnersatz der natürlichen Zähne bei völligem Zahnverlust in einem oder beiden Kiefern. Totalprothesen kommen zum Einsatz, wenn keine Zähne mehr vorhanden sind. Durch die Saugkraft werden Totalprothesen am Kiefer gehalten. Die Totalprothesen werden auch als Vollprothesen oder Gebiss bezeichnet. Die stabilsten Zahnprothesen sind die Prothesen, die auf Zahnimplantaten mit einer Stegkonstruktion befestigt sind, was man als Hybridprothese bezeichnet. Der Vorteil der Hybridprothese liegt darin, dass die Implantate mit der Stegkonstruktion eine stabile Befestigung geben und dennoch als Zahnprothese herausnehmbar ist. Die Zahnprothesen sollen der Wiederherstellung der Kaufunktion sowie der Phonetik und Zahn-Ästhetik dienen. Die Problematik bei den Totalprothesen liegt in der Befestigung, da es bei der Vollprothese nicht mehr möglich ist, vorhandene Zähne zum Prothesenhalt heranzuziehen.

Halt einer Totalprothese

Der Halt der Totalprothese ist sehr wichtig und wird aus funktionellen und physikalischen Gegebenheiten abgeleitet.

Funktioneller Faktor bei einer Totalprothese ist die Einlagerung der Prothesenränder in die angrenzenden Weichteile, wie Schleimhaut, Bänder und Muskulatur. Der Halt der Prothese wird durch ein Vakuum sichergestellt, das durch den Speichel und die leicht elastische Kieferschleimhaut entsteht. Physikalische Faktoren sind bei der Totalprothese Kapillarkräfte, Unterdruck und Adhäsionskräfte wo der Speichelfilm zwischen der Prothesenbasis und der Kieferschleimhaut wie auch Gaumenschleimhaut eine grosse Bedeutung hat. Bevor Totalprothesen eingesetzt werden, sollten sie immer leicht mit Wasser benetzt werden, im Besonderen bei trockenen Mundverhältnissen. Ältere Zahnpatienten leiden häufig an Mundtrockenheit und haben durch die Speicheldrüsen einen geringen Speichelfluss und damit wenig Mundspeichel. Bei krankhaftem Mangel an Speichel gibt es Ersatzstoffe, die nötigenfalls zur Anwendung kommen können, denn ohne genügend guten Speichel kann keine "Schleimhautgelagerte Zahnprothese" einen gut Halt entwickeln und die Haftung der Prothese nicht gegeben ist sodass evt. eine Alternative zu Prothesen möglich ist.


Angewöhnen an Zahnprothese

An eine neue Zahnprothese mit den dritten Zähnen muss man sich an das Fremdkörpergefühl zuerst gewöhnen, was meist nicht ohne Anfangsschwierigkeiten erfolgt, wenn man wieder mehr Zähne im Mund hat.

Da die Mundhöhle ein sensibler Bereich vom Körper ist, braucht es eine Gewöhnung an die Prothese wie an jeden Zahnersatz, denn der wird von der Kaumuskulatur zunächst als Fremdkörper empfunden und meist hat man mehr im Mund als zuvor.

Angewöhnen Prothese, Druckstellen, Prothese

Am Anfang fühlen sich "die dritten Zähne" unangenehm an, sodass man sich an die Prothese zuerst gewöhnen muss, so auch bei der Aussprache mit der Zahnprothese, bis man das Gefühl bekommt, wenn einige Sätze geübt wurden.

Angewöhnen an neue Prothese

Am Anfang braucht es eine Gewöhnung an die Prothese, denn jede Prothese wird vom Körper als Fremdkörper wahrgenommen.

Die moderne Zahntechnik kann "Dritte Zähne" so perfekt machen, das sie optisch und auch in ihrer Ersatzfunktion mit den Aufgaben der Zähne einen Nachteil für den Träger darstellen. Eine neue Prothese ist anfänglich Gewöhnungsbedürftig, denn Lippen, Zunge, Gaumen, Kaumuskulatur und Schleimhäute brauchen einige Zeit, um sich an das "neue Gefühl" zu gewöhnen. Am Anfang wird jede Teilprothese und auch Vollprothese als lästigen Fremdkörper empfunden, den die Zunge fühlt und man diesen möglichst rasch wieder loswerden möchte, sodass es zu Problemen mit Prothese beim Tragen einer Prothese oder sogar zu einer Prothesenunverträglichkeit kommen kann.

Gewöhnung an Prothese

An eine neue Zahnprothese muss man sich langsam gewöhnen, denn Geduld ist für die ersten Tage nach der Anpassung der dritten Zähne das oberste Gebot.

Die Prothese fühlt sich anfänglich lose an, weil die Muskeln und Zunge lernen müssen, der Prothese Halt zu verschaffen. Da die Mundhöhle ein besonders sensibler Bereich vom Körper ist, kann bei einigen Zahnpatienten die Gewöhnung an die neue Prothese einige Wochen dauern, denn bei der Eingliederung von neuem Zahnersatz kommt es meist zu einem Fremdkörpergefühl, das völlig normal ist und sich mit der Zeit legt. Den Anpassungsprozess kann man beschleunigen, wenn der neue "Herausnehmbare Zahnersatz" ständig getragen wird, denn der sollte nicht stundenweise herausgenommen werden. Hilfreich ist, wenn die Prothese über Nacht anfänglich getragen wird, denn die Zunge und der Kiefer gewöhnt sich dann rascher an die neue Situation. Anfänglich sollte man versuchen, nur kleine Bissen und weiche Kost zu sich zu nehmen und auch Kaugummi kauen, um den Speichel anzuregen, damit keine Mundtrockenheit entsteht, denn Kaugummis bewirken einen durch die Kaubewegung angeregten Speichelfluss. Kontrollieren sollte man in den ersten Wochen besonders, ob bei Pflege der Prothese alle Beläge entfernt sind und keine Rötungen oder Entzündungen an der Mundschleimhaut vorhanden sind. Wenn nach zwei Woche eine Rötung oder Entzündung immer noch vorhanden ist, sollte man sich beim Zahnarzt bzw. Praxis / Klinik melden. Wenn man sich nach drei Wochen noch nicht an die Prothese angewöhnt hat oder noch Druckstelle durch Prothese vorhanden sind, muss der Zahnarzt die Zahnprothese noch etwas anpassen.

Prothese und Phonetik

Die Zahnprothese fühlt sich anfänglich lose an, denn zuerst möchte die Kaumuskulatur und die Zunge lernen, der Prothese Halt zu verschaffen.

Meist hat man mit einer neuen Zahnprothese das Gefühl, das die Prothese beim Essen, Sprechen, Lachen oder Husten verrutscht, was man mit leichtem aufbeissen auf die Prothese korrigieren kann.

Prothese, Phonetik, Druckstellen Zahnprothese

Mit einer neuen Prothese im Mund, kann es in den ersten Tagen mit der Aussprache (Phonetik) bestimmter Wörter kleine Probleme geben.

Unsere Sprache wird durch die Bisshöhe und die Ausrichtung der Zähne nach vorne oder hinten geprägt, so im Besonderen bei der Zahnprothese als Zahnersatz, wo der Zahntechniker von einer Phonetischen Zahnaufstellung spricht. Die Laute s, sch, st und z, sowie die Laute f, pf und w bereiten erfahrungsgemäss anfänglich die meisten Schwierigkeiten mit einer Zahnprothese. Ein bewährtes Mittel diese Unsicherheiten bei der Aussprache zu überwinden, sind Sprachübungen am besten vor dem Spiegel, denn Lesen von Texten mit lauter Stimme kann hilfreich sein, um Selbstvertrauen mit einer neuen Prothese zu gewinnen. Jeder Mensch reagiert individuell auf Veränderungen wie das Tragen von Totalprothesen, wenn man während dem Sprechen einen Klicklaut oder Knacklaut durch die Zahnprothese wahrnimmt, sollten man langsamer sprechen, damit man sich an den neuen Zahnersatz möglichst immer bei jedem Vorgang gewöhnen kann. 

Druckstellen von Prothesen

Bei Druckstellen durch Prothesen gibt es keinen Grund zur Beunruhigung, wenn in den ersten Tagen Druckstellen auftreten, denn diese verschwinden vielfach in einigen Tagen.

An Zahnprothesen muss sich auch die Mundschleimhaut an den Fremdkörper zuerst gewöhnen, was normal ca. zwei Wochen dauert, wo Druckstellen auf der Schleimhaut normal sind. Sollte der Schmerz durch den künstlichen Zahnersatz innert zwei Wochen nicht nachlassen, sollte man mit dem Zahnarzt darüber sprechen. Vor einem Zahnarztbesuch sollte man die "Herausnehmbare Prothese" einige Stunden tragen, damit der Zahnarzt die Problemstelle einer Zahnprothese genau erkennen kann.


Prothesenhalt

Der Prothesenhalt kann durch Restzähne, Zahnimplantate oder dem Speichel auf der Mundschleimhaut gegeben sein, was eine Kombination von allem sein kann.

Ein guter Halt der Prothese ist bei der Gebisssanierung durch eine günstige Unterkieferprothese wichtig.

Prothesenbasis Prothesenhalt Prothese Unterkiefer 

Ein Halt über den Saugeffekt ist bei der Unterkieferprothese im Besonderen bei einer Vollprothese bei schmalem Kieferkamm schwieriger zu erreichen.

Halt der Zahnprothese

Die Prothesenbasis liegt direkt der Kieferschleimhaut auf, wo der Prothesenhalt durch das Vakuum sichergestellt wird.

Der Prothesenhalt wird durch ein Vakuum sichergestellt, das durch den Mundspeichel und die leicht elastische Kieferschleimhaut entsteht. Wenn die einzelnen Zähne bei der Zahnprothese statisch korrekt aufgestellt sind, darf sich eine Prothese bei Druck auf den entsprechenden Zahn nicht von der Schleimhaut lösen. Da die Zahnprothese immer noch gut halten muss, darf das Vakuum nicht verloren gehen, was man mit einem Fingerdruck überprüfen kann. Wenn kein genügender Saugeffekt bei der Prothese erreicht wird, ist das setzen vom 2 - 4 Implantaten notwendig, an denen die Prothese fixiert wird und der Halt der Zahnprothese gewährleistet werden kann.

Prothesenrand

Schmerzen beim Kauen mit der Zahnprothese und eingeklemmte Essensreste am Prothesenrand wie auch Druckstellen, können ein Anzeichen dafür sein, dass ein ungenügender Prothesenhalt vorhanden ist.

Wichtig für den Prothesenhalt ist eine korrekte Gestaltung vom Prothesenrad, ansonsten der Unterdruck einer Zahnprothese auf der Schleimhaut entweicht und sich kein Vakuum einstellt, was ein ungenügender Prothesenhalt ergibt. Bei ungünstigen Verhältnisse vom Kieferkamm kann auch bei optimaler Gestaltung vom Prothesenrand kein genügender Saugeffekt erreicht werden, denn je grösser die Haftfläche und je ausgeprägter die Kieferkammverhältnisse sowie eine gute Qualität vom Speichel ist, desto besser ist dieses Vakuum zwischen Prothese und Schleimhaut. Halt findet die Zahnprothese durch einen Saugeffekt, respektive das Vakuum, welches durch den Mundspeichel und die leicht elastische Kieferschleimhaut hervorgeht, denn die Prothesenbasis liegt auf der Mundschleimhaut auf. Wenn die einzelnen Zähne statisch korrekt aufgestellt sind, so darf sich die Prothese bei Druck auf die entsprechenden Zähne sich nicht von der Kieferschleimhaut lösen, damit beschwerdefrei gekaut werden kann. Die einzelnen Zähne müssen auf den Kieferkamm genau abgestimmt werden, doch das Zentrieren ist nicht immer ohne weiteres möglich, so dass die künstlichen Zähne entsprechend beschliffen werden müssen. Je optimaler das ehemaliges Zahnbett bzw. die Kieferkammverhältnisse und die Speichelqualität ist, desto besser ist das Vakuum einer schleimhautgetragenen Zahnprothese.

Haftcreme beim lottern der Prothese

Bei beginnenden Anzeichen von schlechtsitzender Prothese hilft man sich vielfach mit Prothesenhaftmitteln, um den Prothesenhalt zu verbessern.

Haftmittel für Zahnprothesen kann als Übergangslösung nützlich sein, doch die Haftmittel für Prothesenhalt können keine Dauerlösung sein und immer funktionieren. Wenn sich die Kieferkammverhältnisse im ehemaligen Zahnbett stark verändern, nützt auch die beste Haftcreme nichts mehr. Damit der Prothesenhalt verbessert werden kann, ist eine Prothesenunterfütterung beim Zahnarzt notwendig, denn eine Prothesen-Unterfütterung ist das Auffüllen des fehlenden Materials an der Prothesenbasis mit Kunststoff. Durch die Unterfütterung vom Zahnersatz werden Prothesensitz, Halt und Prothesenfunktion verbessert, indem diese dem Kieferkamm als tragender Kieferknochen und der umgebenden Weichteile nach dem Knochenschwund angepasst wird.

Regelmässige Kontrolle beim Zahnarzt

Bei nicht Behandlung von Druckstellen setzt ein schleichender Prozess von Kieferknochenschwund ein.

Eine regelmässige Kontrolle der Prothese durch den Zahnarzt ist wichtig, da sich die Kieferkammverhältnisse im ehemaligen Zahnbett über die Jahre sich verändern, womit der Prothesenhalt nicht mehr gewährleistet ist. Die häufigsten Gründe für die Veränderungen vom Kieferknochen sind ein natürlicher Knochenabbau oder übermässige Gewichtsschwankungen. Veränderungen von Kieferkammverhältnissen sind immer negativ, denn die Prothesenbasis kann sich nicht von selbst an die neue Situation anpassen, da sie aus Kunststoff besteht und damit immer eine Verschlechterung vom Saugeffekt entsteht. Wenn die Prothese nicht mehr auf der Kieferschleimhaut aufliegt und eine Bewegungsfreiheit vorhanden ist, zeichnen sich Druckstellen ab.

Unterkieferprothese

In der Zahnmedizin wird die Unterkieferprothese bei Verlust aller Zähne als Stiefkind bezeichnet, denn der Halt über den Saugeffekt ist bei der Unterkieferprothese schwieriger zu erreichen.

Der Träger einer Totalprothese im Unterkiefer als Unterkieferprothese kann in vielen Fällen nur durch die Muskulatur stabilisiert werden, im Gegensatz zur Oberkieferprothese die am Gaumendach über einen Saugeffekt ihren Halt findet. Erschwerend sind dabei unter der bedeckenden Schleimhaut im Unterkiefer die scharfen Knochenkanten, wo eine Kombination aus schlechtem Halt und Knochenkanten dazu führen, dass schmerzhafte Druckstellen entstehen können. Darum muss die Unterkieferprothese durch Unterfütterung immer wieder an die durch den Kaudruck und den damit verbundenen Gewebeabbau der geschwundenen Unterkieferform angepasst werden. Der Kieferknochen beim Mensch ist im Bereich vom Mund nicht auf Druck, sondern auf Zug ausgelegt, denn wo eigene Zähne vorhanden sind, wird der Knochen weniger auf Druck sondern auf Zug belastet, denn die Zähne im Kieferknochen sind nicht fest verankert, sondern im Kieferknochen über feine Fasern, die als die als Sharpeysche Fasern bezeichnet werden aufgehängt. Die Unterkieferprothese mit Druck auf das unterliegende Gewebe ist für den Kieferknochen eine unnatürliche Belastung, was ein beschleunigter Kieferknochenabbau zur Folge hat und sollte vom Körper durch Bindegewebe ersetzt werden. Mit der Zeit steht immer weniger Knochen als Unterlage zur Verfügung, auf dem die Prothese lagern kann und sich der Kaudruck auf immer weniger Unterlage verteilt. Gegenüber der Zahnprothese haben Zahnimplantate grosse Implantat-Vorteile der funktionellen Belastung vom Kieferknochen, sodass dieser weniger rasch schwindet.


Halt der Zahnprothese

Für den Halt einer Zahnprothese ist der Speichel im Mund sehr wichtig.

Bei neuen Zahnprothesen fühlt sich der Halt der Prothese nicht gut an, den es zuerst muss man sich an die Prothese gewöhnen (Angewöhnen an Prothese).

Halt der Zahnprothese, Zahnprothesenhalt

Beim Tragen von Totalprothesen kann es viele Gründe geben, die zu Schwierigkeiten beim Kauen und Sprechen führen, im Besonderen bei einer "schlecht sitzenden Zahnprothese".

Prothesenlager

Eine Zahnprothese sitzt auf einem so genannten Prothesenlager.

Eine Zahnprothese sitzt auf dem sogenannten Prothesenlager, das ein gute Halt der Totalprothese durch den dünnen Speichelfilm zwischen Zahnprothese und der Schleimhaut erzeugen kann. Mit Prothesenlager sind die Bereiche der Mundschleimhaut und der darunter liegende Kieferknochen gemeint. Die auf die Zahnprothese auftreffenden Kaukräfte werden weitergeleitet und halten die Zahnprothese fest, wobei die Kaumuskulatur daran beteiligt ist. Je besser das Zahnprothesenlager proportioniert ist, umso besser sind auch die Funktion und der Halt einer Prothese. Eine besser haftende Zahnprothese kann man kurzfristig lösen durch Haftcreme, denn diese schützt die Schleimhaut vor Druckstellen und verbessert die Haftung der Prothese.

Zahnprothesenhalt

Der Halt einer Zahnprothese ist vollständig vom Prothesenlager abhängig.

Die Basis der Totalprothese liegt unmittelbar der Kieferschleimhaut und dem darunter liegenden Knochen auf. Die Haftung der Vollprothese wird als Prothesenhalt bezeichnet, der durch den Unterdruck zwischen Prothesenplatte und der Schleimhaut zustande kommt. Ein guter Halt der Totalprothese bzw. Prothesenhaftung wird durch den dünnen Speichelfilm zwischen Zahnprothese und der Kieferschleimhaut gehalten. Bei einer Zahnprothese wirken Kapillarkräfte, Unterdruck und Adhäsionskräfte für einen guten Halt vom Gebiss im Mund. Vor dem "Tragen von Totalprothesen" sollten die Prothesen befeuchtet werden, denn diese findet durch Unterdruck und Adhäsion ihren Halt am Kiefer. Sehr wichtig für diesen positiven Saugeffekt vom künstlichen Zahngebiss ist eine korrekte Gestaltung vom Prothesenrand der beim Zahnarzt als Funktionsrand bezeichnet wird, ansonsten der Unterdruck entweicht und sich kein Vakuum einstellt. Die Folge ist ein ungenügender Prothesenhalt und eine stark wackelnde Zahnprothese.

Zahnprothese als Fremdkörper

Zahnprothesen sind ein Ersatz für fehlende Zähne, der vom Zahnpatient herausgenommen und wieder eingesetzt werden kann.

Neuer Zahnersatz kann zunächst im Mund immer als Fremdkörper empfunden werden, denn die Gewöhnungszeit an den Fremdkörper wie die Zahnprothese ist individuell und bei jedem Mensch unterschiedlich. Um den Anpassungsprozess vom „Fremdkörper-Gefühl“ verkürzen zu können, sollte nach Möglichkeit die Zahnprothese auch während der Nacht getragen werden, damit sich die Zunge im Mund und der Kiefer rascher an die neue Situation gewöhnen kann. Bei Mundtrockenheit oder Schluckbeschwerden kann man versuchen, die Speichelfunktion durch das „Kaugummikauen“ wie bei Zahnpflege durch Kaugummi zu unterstützen. Der Zahnpatient sollte bedenken, dass eine Zahnprothese nach dem Einsetzen vom Zahnarzt immer einer Gewöhnungsphase bedarf, da das neue Gebiss ein Fremdkörper ist, an den man sich gewöhnen muss, im Besonderen, wenn man mehr Material im Mund hat, was besonders die Zunge stört. So können nach der Eingliederung von Totalprothesen Druckstellen durch die mechanische Belastung auf das Prothesenlager auftreten, was auch zur Prothesenunverträglichkeit führen kann. Durch diese mechanische Belastung kann es später zum Knochenverlust (Knochenschwund) und zu einem noch schlechteren Halt der Zahnprothese kommen.

Vakuum bei Prothese

Das Vakuum bzw. der Saugeffekt darf bei einer Schleimhautgetragenen Prothese nicht verloren gehen, ansonsten der Prothesenhalt nicht halten kann.

Wenn die einzelnen Zähne bei der Vollprothese statisch korrekt aufgestellt, so darf sich die Prothese bei Druck auf die künstlichen Zähne nicht von der Kieferschleimhaut lösen, damit mit einer Prothese auch wirklich beschwerdefrei gekaut werden kann. Die einzelnen Zähne müssen auf den Kieferkamm genau abgestimmt werden und eine "Phonetische Zahnaufstellung" ist beim Sprechen von grosser Bedeutung, da die Zähne  unser Sprachwerkzeug sind. Das Zentrieren der Prothesenzähne ist nicht immer ohne weiteres möglich, so dass die künstlichen Zähne entsprechend Beschliffen werden müssen. Die Prothesenbasis liegt auf der Kieferschleimhaut auf sodass durch den Saugeffekt, respektive das Vakuum, welches durch den Speichel und die leicht elastische Kieferschleimhaut hervorgeht, die Prothese ihren Halt findet. Je besser die Speichelqualität ist und je optimaler das ehemalige Zahnbett resp. die Kieferkammverhältnisse sind, desto besser ist das Vakuum unter der Prothese, wobei eine korrekte Gestaltung vom Prothesenrad für den Prothesenhalt das wichtigste ist.

Halt von Teilprothesen

Der Halt einer Teilprothese wird durch Ankopplungselemente bei einer Prothese am Restgebiss sichergestellt.

Bei herausnehmbaren Prothesen können die Verankerungselemente am restlichen Zahnbestand Teleskope, Stege, Riegel, Druckknöpfe, Geschiebe oder Klammern sein. Da der Prothesenhalt der Zahnprothese überwiegend durch die Ankopplungselemente bestimmt wird, kann die Prothesenbasis die als Prothesensattel bezeichnet wird schöner gestaltet werden als bei Vollprothesen. Der Kaukomfort und Tragekomfort ist gegenüber einer Totalprothese somit erheblich besser mit Ausnahme von der Freiendprothese.


Haftung der Totalprothese

Für die Haftung einer Totalprothese ist ein guter Speichel wie auch normale Kieferverhältnisse wichtig, damit keine Prothesen-Probleme entstehen, doch der Prothesenhalt ist im Oberkiefer meist besser als im Unterkiefer, wo die Hebelbewegungen der Kaumuskulatur wie auch der Zungenmuskulatur beim Tragen von Totalprothesen eine wichtige Rolle spielen.

Die Haftung von Totalprothesen bzw. Vollprothesen wird durch Adhäsionskräfte zwischen der Mundschleimhaut und der Prothese mit einem dazwischen befindlichen Speichelfilm durch den Mundspeichel erreicht.

Haftung der Totalprothese, Prothesenhalt

Die Prothesenhaftung bei "Schleimhautgetragener Prothese" funktioniert ähnlich wie bei einem Wasserfilm zwischen zwei Glasplatten oder mit dem Stiefel im Sumpf.

Die Haftung der Zahnprothese wird als Prothesenhalt bezeichnet, der durch den Unterdruck zwischen Prothesenplatte und der Schleimhaut zustande kommt.

Bei der Herstellung von Prothesen ist die Schaffung von einem abdichtenden Prothesenrand für die Haftung einer Totalprothese sehr wichtig, wie auch die Prothesenreinigung. Wenn der Prothesenrand nicht abdichtet oder zu wenig Speichel durch den Speichelfluss, der von den Speicheldrüsen kommt wie auch bei Mundtrockenheit (Xerostomie), die im Alter vielfach durch Medikamente verursacht wird, verliert man die Prothese bei jeder Mundöffnung. Massgebend ist auch der Kieferkamm, denn bei einem schmalen Kieferkamm halten besonders im Unterkiefer Zahnprothesen mit langen Zähnen nicht sehr gut, so dass die Vollprothese beim Beissen kippen kann. Um dies zu verhindern, sind Hilfsmittel wie Haftcremes und Haftpulver notwendig. Nachteile von Totalprothesen können auch entstehen durch die Abdeckung vom Gaumen, denn es kommt vielfach zu einer geschmacklichen Irritation.

Haftmittel für Prothesenhalt

Den Halt einer korrekt sitzenden Prothese kann durch Haftmittel für Prothesenhalt wie Haftcreme verbessert werden.

Zur Erhöhung der Haftung von der Totalprothese bzw. der Adhäsionskräfte (Adhäsiv: lat. adhaerere = anhaften) von herausnehmbaren Zahnersatz gibt es Haftmittel. Haftmittel für Prothesen gibt es als Pulver, Cremes, Flüssigkeiten oder Pasten. Bei einem Schlotterkamm, meist im Oberkiefer, nützt auch das Haftmittel für Prothesenhalt nicht mehr, denn beim Abbau und Umbau vom knöchernen Kieferkamm kommt es zu einer verschiebbaren, schlotternden Form vom Bindegewebe. Mit Haftcreme sollte man sparsam umgehen, denn dies kann das Geschmacksempfinden und die Speichelproduktion beeinträchtigen. Wenn das Haftmittel für Zahnprothesen wegen trockenem Mund oder zu wenig Speichelfluss durch die Speicheldrüsen (Speichelsekretion) notwendig ist, sollte man mit leichten Haftpulvern beginnen. Haftcremen sollte man nur so lange verwenden, bis man den Zahnarzt aufgesucht hat, denn ein mangelnder Prothesenhalt kann auch die Prothese oder am Kieferknochenschwund liegen, sodass eine Prothesenunterfütterung notwendig ist. Wenn man Prothesenhaftmittel verwenden muss, sollte dieses Haftmittel bei der Prothesenpflege gründlich einmal täglich entfernt werden. In vielen Fällen ist die Verwendung von Haftmitteln ein Zeichen für den ungenügenden Sitz der Prothese. Mit der Unterfütterung der entstandenen Prothesenhohlräume lässt sich der mangelhafte Halt der Prothese meistens beheben, sodass Prothesen-Haftmittel nicht mehr benötigt werden.


Alternative zu Zahnprothesen

Eine alternative Möglichkeit zu Zahnprothesen sind als feste Bioprothetik auch die Zahnbrücken auf Pfeilerzähnen wie auch auf Zahnimplantaten, wobei immer eine Kombinationsprothetik möglich ist, so auch die günstigen Mini-Implantate um Vollprothesen zu befestigen.

Zahnbrücken können als Zahnersatz einen oder mehrere Zahnlücken überbrücken und sind eine alternative zu Zahnprothesen.

Alternative Zahnprothese, Zahnbrücken, Zähne

Zahnbrücken können an benachbarten Zähnen oder durch Zahnimplantate oder Zahnstümpfe verankert werden.

Zahnbrücken, Kronen und Implantate als Zahnersatz sind eine Alternative zu Zahnprothesen.

Die Auswahl der Zahnbrücke ist abhängig von Zahnlücken im sichtbaren Bereich vom Gebiss die überbrückt werden müssen oder auch das Material für die Zahnbrücke, das verwendet wird. Als Brückenarten existieren die Schwebebrücke als unterspülbare Zahnbrücke, die nicht auf dem Zahnfleisch aufliegt, und die Basisbrücke, die direkt am Zahnfleisch anliegt und im sichtbaren Zahnbereich eingesetzt wird. Marylandbrücken sind Zahnbrücken, die im Normalfall bei einzelnen Zahnlücken eingesetzt werden und die Brücke als Adhäsivbrücke (Klebebrücke) an den Nachbarzähnen angeklebt wird. Implantatbrücken werden nicht wie andere Brücken an den Nachbarzähnen verankert, sondern durch Implantate die im Kieferknochen verankert werden und als Implantatgetragene Brücke bezeichnet. Für Zahnprothesen gibt es verschiedene Alternativen und beim Einsatz von Zahnimplantaten kann man auf Zahnprothesen oder Zahnbrücken ganz verzichten, was bei Zahnsanierungs-Kosten eine Frage der Implantat-Kosten ist. Implantate sind künstliche Zahnwurzeln als Fremdkörper, die im Kieferknochen befestigt werden aber nicht als Fremdkörper wahrgenommen werden wie die Zahnprothesen.

Zahnimplantate als Alternative zur Prothese

Zahnimplantate mit Kronen sind eine Alternative zu Zahnprothesen oder Zahnbrücken, denn Implantate als künstliche Zahnwurzeln sind "feste Zähne", die von eigenen gesunden Zähnen nicht unterschieden werden können.

Zahnimplantat mit Implantatkrone wird als kompletter Zahnersatz oder als Zahnersatz-Alternative bezeichnet, doch welche Zahnprothetik als Zahnersatz angewendet werden soll, ist abhängig von den Zahnersatzkosten und dem Zustand vom Gebiss sowie dem Gesundheitszustand. Eine alternative Möglichkeit zu Zahnprothesen ist die Implantatprothetik, das eine Kombination aus ZahnimplantatenZahnbrücken oder auch Teilprothesen ist. Bei Zahnbrücken wird auch der Begriff Verbundbrücke genutzt, wenn die Brücke sowohl an Zähnen und auch durch Implantate verankert ist. Eine Alternative zu wackelnden Zahnprothesen kann eine Verankerung der Prothese durch Mini-Implantate mit einem Schnapp-Mechanismus sein, die minimalinvasiv in den Kieferknochen eingeschraubt werden. Ein Kleinimplantat wird als Mini-Implantat bezeichnet, das dem Prothesenträger der Zahnprothese durch den besseren Halt eine erhöhte Sicherheit und mehr Lebensqualität gibt.

Alternative zu Prothesenkunststoffen für Allergiker

Eine Alternative zu Prothesenkunststoff kann Valplast sein, dass ein unzerbrechlicher Zahnersatz aus thermoplastischem Nylon ist.

Viele Menschen haben Probleme mit Prothese und sind "Unzufrieden mit Zahnersatz", wenn die neuen Zähne nicht richtig sitzen und die Zahl von Patienten mit einer Überempfindlichkeitsreaktion auf zahnärztliche Materialien nimmt ständig zu. Unverträglichkeitsreaktionen gegenüber Prothesen aus Kunststoff sind immer möglich, stellen jedoch ein seltenes Ereignis dar, denn für die Prothesenunverträglichkeit und Beschwerden mit den Prothesen gibt es verschiedene Ursachen. Eine Allergie gegen bestimmte Bestandteile vom verwendeten Kunststoff kann auslösend sein, doch vielfach bestimmt der Faktor Passungsungenauigkeit einer Zahnprothese eine wichtige Rolle und nicht die Prothesenbasiskunststoffe. Eine Alternative zu Prothesenkunststoffen kann Valplast mit guter Trageeigenschaft und Ästhetik sein, denn die Valplast-Prothese ist nahezu ein unsichtbarer Zahnersatz als Alternative zu einem festsitzenden Implantatsystem oder einem Zahnbrückensystem. Valplast ist ein flexibles Prothesenmaterial wo eine gute Bioverträglichkeit (Biokompatibilität) gegeben ist, denn es ist monomerfrei und benzoylperoxidfrei und ist für Teilprothesen, Provisorien, Aufbissschienen sowie Übergangslösungen bei der Implantologie geeignet. Bei Valplast (Nylon-Prothese) handelt es sich um ein hochflexibles, thermoplastisches Prothesenmaterial mit geringem Eigengewicht aus Nylon und mit einem Farbstoff auf Mineral-Basis. Valplast-Prothesen sind praktisch allergiefrei, gewährleisten einen guten Tragekomfort und sind transluzent (Lichtdurchlässigkeit), Valplast enthält kein „allergene Stoffe“ wie Polymethylmethacrylat (PMMA) bzw. Acrylglas als transparenter thermoplastischer Kunststoff, Benzoylperoxid oder Formaldehyd. Ein Allergen kann als Substanz allergische Reaktionen auslösen (Überempfindlichkeitsreaktion vom Immunsystem).


Deckprothesen

Deckprothesen sind herausnehmbare Teilprothesen.

Wenn im Mund nur noch wenige Zähne vorhanden sind, so kann eine Prothese an diesen Zähnen mit spezieller Teleskopkronen befestigt werden, wobei meist Resilienzteleskope verwendet werden und man diese Art von Prothese als Deckprothese oder Cover Denture Prothese bezeichnet.

Deckprothese, Coverdenture, Zahnprothese

Meist wir die Deckprothese (Coverdentures) im gering bezahnten Kiefer, wenn nur noch 1 bis 3 eigene Zähne pro Kiefer vorhanden sind eingesetzt.

Die Deckprothese ist eine Prothesenart die im nur noch gering bezahnten Kiefer bei nicht mehr optimaler Festigkeit der Restbezahnung eingesetzt wird. 

Es gibt die festsitzende Implantatgestützte Deckprothese, die herausnehmbare Implantatgestützte Deckprothese und die Implantatgetragene Deckprothese. Die Deckprothese ist eine spezielle Prothesenart die im nur noch gering bezahnten Kiefer bei nicht mehr optimaler Festigkeit der Restzähne als Langzeitprovisorium eingesetzt wird. Form und Ausdehnung der Deckprothese als Teilprothese entspricht meist einer Vollprothese. Die vorhandenen Zähne werden bei der Deckprothese über Teleskope mit dem Zahnersatz verbunden, sodass das Restgebiss nicht so stark wie bei konventionelle Halteelementen und Stützelementen beansprucht wird. Andere Verankerungsformen können bei Coverdenture Stiftkappen oder Stegkonstruktionen sein. Der Halt der Deckprothese bzw. Coverdenture-Prothese kann durch Implantate verbessert werden. Dentalimplantate für Deckprothesen bieten eine kostengünstige Möglichkeit zur Fixierung von Zahnprothesen.

Deckprothese als Übergangs-Prothese

Die Deckprothese als Langzeit-Übergangs-Prothese oder teilweise als Vollprothese bezeichnet, denn Cover Denture ist meist eine Übergangslösung bis die letzten Zähne ausfallen und nur noch eine Vollprothese helfen kann, wenn wegen den Implantat-Kosten keine Zahnimplantate zur Anwendung kommen. In Form und Ausdehnung dieser Teilprothese die als Coverdenture, Cover-Denture-Prothese, Overdenture, Overlay-Denture sowie Hybridprothese bezeichnet wird, entsprechen meist einer Vollprothese.

Deckprothese, eine partielle Prothese

Die Deckprothese als partielle Prothese wird in unterschiedlichen Ausführungen hergestellt und entspricht der Ausdehnung einer Vollprothese die an wenigen Restzähnen durch Doppelkronen meist mit Resilienzspielraum, Stege oder Stiftkappen befestigt ist.

Die einfachste Ausführung einer partiellen Prothese besteht aus einer Kunststoffbasis mit den zu ersetzenden Zähnen und den gebogenen Halteelementen sowie den Stützelementen. Die vorhandenen Zähne können bei der Deckprothese über Teleskope mit dem Zahnersatz verbunden werden und beanspruchen so das Restgebiss meist nur sehr wenig, denn konventionelle Halteelemente und Stützelemente können die Restbezahnung schädigen. Teleskope dienen als Verbindung zwischen den Zähnen und dem Cover Denture, wobei der Halt der Coverdenture-Prothese durch Implantate verbessert oder Ergänzt werden kann.

Herausnehmbare Deckprothese

Eine herausnehmbare Deckprothese kombiniert einen herausnehmbaren Teil mit einem oder mehreren fest im Mund sitzenden Elementen.

Eine einfache Deckprothese wird lose auf das Zahnfleisch aufgesetzt, um die fehlenden Zähne zu ersetzen. Diese Alternative der Coverdenture ist sehr Kostengünstig, weist aber keine grossen Vorteile auf, denn man hat teilweise ein unangenehmes Gefühl beim Essen. Probleme beim Sprechen und eine mangelhafte Zahn-Ästhetik sowie Zahnfleischreizungen können durch das Verrutschen der Prothese entstehen. Deckprothesen können aber sehr komfortable als herausnehmbare Teilprothese gestaltet sein, denn im Gegensatz zur Klammerprothese werden Doppelkronen über die vorhandenen Restzähne übergeschoben.

Herausnehmbare verankerte Deckprothese

Im Gegensatz zu einer beweglichen Zahnprothese kann mit einer Implantatgestützten Deckprothese eine bessere Fixierung der Prothese erreicht werden, die eine höhere Stabilität der Okklusion und ein Schutz für den Kieferknochen bilden.

Zu einer festsitzenden Zahnbrücke kann eine herausnehmbare Deckprothese die an Implantaten verankert wird, eine mögliche Alternative sein, denn die herausnehmbare Deckprothese kann über Druckknopfverbindung oder Steg und Stegreiter gesichert werden. Eine  Deckprothese wird an min. zwei Implantaten im vorderen Kieferbereich verankert. Eine Zahnprothese kann durch die Implantate nicht verrutschen und bietet damit eine bessere Kaufunktion und einen höheren Tragekomfort.

Implantate für Deckprothese

Implantate für die Deckprothese sind für Zahnpatienten mit einem schmalen Kieferkamm im Unterkiefer sehr Sinnvoll.

Deckprothese, Implantat, Cover Denture ProtheseFür Deckprothesen gibt es Befestigungen, mit denen die Zahnprothese passgenau einrastet. Um den Kiefer zu stimulieren und den Kieferknochen zu erhalten, können die neuen Zähne fest von den Implantaten gestützt werden, gleichzeitig kann die Prothese zur Prothesenreinigung einfach entfernt werden. Eine „Implantatgetragene Deckprothese“ kann auch verwendet werden als provisorische Prothese. Die „Implantatgetragene Deckprothese“ ist eine einfache und wirtschaftliche Behandlung wenn die Herstellung einer neuen Prothese nicht erforderlich ist, wenn eine Prothese bereits vorhanden ist und diese verwendet werden kann, was nicht immer möglich ist. Es gibt auch günstige Mini-Implantate die Durchmesser-reduziert sind und als einteilige Implantatformen zur Fixation von Vollprothesen und Deckprothesen verwendet werden und meist mit einem Kugelkopfaufbau versehen sind.


Haftmittel für Prothesen

Wenn die Vollprothese wackelt, besteht meist eine Lücke zwischen Gaumen und Zahnprothese, wo das Zahnprothesen-Haftmittel kurzfristig helfen kann.

Das Prothesenhaftmittel sorgt für einen sicheren Halt der Zahnprothese.

Haftmittel Prothese, Haftcreme, Pastenform 

Wenn man eine neue Zahnprothese bekommt hat man ein starkes Fremdkörpergefühl, was normal ist, denn Lippen, Zunge und Kaumuskulatur sowie die Schleimhaut benötigen einige Zeit, um sich an den Zahnersatz zu gewöhnen, sodass Haftmittel für Prothesen ein Hilfsmittel sein kann, den ein angewöhnen an Prothese ist nicht einfach.

Haftmittel bzw. Haftcreme wird für Zahnprothesen verwendet, um diesen einen besseren Sitz und Prothesenhalt zu geben.

Haftmittel für die Prothesenhaftung ist ein Mittel in Pulverform oder Pastenform, die den Halt der Zahnprothese (Prothesenhalt) am Kiefer verbessern kann. Haftmittel für Prothesen gibt es in Pulverform oder Pastenform, als Creme oder auch flüssig. Haftmittel für herausnehmbaren Zahnersatz sind eine Möglichkeit zur Verbesserung vom Halt der Vollprothesen.

Haftcreme für neue Prothese

Haftcreme kann bei der Eingewöhnung einer neuen Prothese helfen, die Unsicherheit zu überwinden.

Haftcreme und weiteres Haftmittel für Prothesenhalt kann bei einer optimal angepassten Zahnprothese zusätzliche Haftung und Sicherheit beim Essen, Sprechen und Lachen geben, Haftmittel sollten aber in möglichst dünner Schicht auf den vorher gründlich gesäuberten und trockenen Zahnersatz aufgetragen werden. Haftcreme sollte man in Tupfen oder kurzen Streifen auftragen und dabei genügend Abstand zum Prothesenrand halten, denn durch den Druck beim Einsetzen der Prothese verteilt sich die Haftcreme und verläuft automatisch an die Ränder, damit sie das Abdichten und deren Wirkung entfalten kann. Nach dem Einsetzen der Zahnprothese sollte man kurz zubeissen bis die beste Haftung erreicht ist und für eine kurze Zeit nicht essen oder trinken. Eine besonders intensive Mundhygiene wie auch Prothesenpflege sollte täglich erfolgen, womit auch das Entfernen von Resten auf der Mundschleimhaut gehört wie auch anfänglich eine regelmässige Spülungen mit Kamille, um Mundschleimhautentzündungen (Prothesenstomatitis) vorzubeugen. Die Zusammensetzung von Haftmittel kann je nach Hersteller sehr unterschiedlich sein, wo Stoffe darin enthalten sein können wie Calcium/Zinc PVM/MA Copolymer, Paraffinum Liquidum, Petrolatum, Cellulose Gum und Silica.


Haftmittel für Zahnprothesen

Haftmittel für Zahnprothesen ist eine Notlösung, denn um eine bessere Haftung der Prothese erreichen zu können stellt die Unterfütterung mit Prothesenmaterial dar.

Das eingebrachte Haftmittel für Zahnprothesen vergrössern die Viskosität von Schleim und Mundspeichel.

Prothesenhaftung am Kiefer, Zahnprothesen

Prothesenhaftmittel wie Haftpulver und Haftcremes werden für Zahnprothesen verwendet um diesen einen besseren Sitz und Halt zu geben, doch die beste Therapie bei normalen Kieferverhältnissen stellt die Prothesen-Unterfütterung mit Prothesenmaterial dar, um eine bessere Haftung der Prothese herzustellen zu können.

Haftmittel ist ein Mittel in Pulverform oder Pastenform, um die Prothesenhaftung am Kiefer zu verbessern.

Haftmittel für die Prothesenhaftung sind Kräfte und Vorrichtungen, die für den Halt der Zahnprothese sorgen, doch sollte man möglichst wenig Haftmittel für Prothesenhalt auftragen, damit ein optimaler Prothesenhalt erreicht. Haftmittel gibt es in pulvriger Form oder als Paste, als Creme oder in flüssiger Konsistenz. Häufig werden, um die Haftung der Unterkieferprothese oder auch Oberkieferprothese zu erhöhen, Haftmittel verwendet, die ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit geben. Partielle Plattenprothesen werden jedoch durch Verbindungselemente an den restlichen Zähnen gehalten.

Anwenden von Prothesenhaftmittel

Hilfsmittel für den Halt der Zahnprothese sollte nach Möglichkeit nur kurzfristig bei besonderen Gegebenheiten angewendet werden. 

Bei Auftragen von Prothesenhaftmittel auf die Zahnprothese bzw. Vollprothese sollten man Tupfer oder kurze Streifen in genügendem Abstand zum Prothesenrand setzen und beim Einsetzen kurz zubeissen, um den Prothesensitz zu fixieren. Haftmittel können bei dauerhafter und täglicher Anwendung die Schleimhaut schädigen und langfristig den Sitz der Zahnprothese beeinträchtigen. Wenn man das Gefühl hat, dass die Zahnprothese "die dritten Zähne" sich beim Essen lockern oder zu lose sitzen, kann man Haftcremes oder Haftpulver verwenden, was mehr Sicherheit durch den zusätzlichen Halt ergibt, denn Unsicherheiten beim Sprechen kommen oft durch das Gefühl zustande, dass die dritten Zähne nicht fest genug sitzen. Wenn man das Gefühl hat, dass die Zahnprothese ohne Haftmittel sehr lose sitzt, sollte man den Zahnarzt aufsuchen, denn vielfach ist eine Anpassung der Prothese (Unterfütterung) notwendig. Haftmittel sollten für längere Zeit nur in Absprache mit dem Zahnarzt Anwendung finden, wenn zahnmedizinisch kein zufriedenstellender Halt erreicht werden kann, denn bei unsachgemässer Anwendung können Schäden an der Mundschleimhaut entstehen. Prothesenhaftmittel gibt es in verschiedenen die einen starken Halt verleihen, doch es gibt auch eine Prothesenunverträglichkeit, worunter ein psychopathologischer Mechanismus verstanden wird, der zur Ablehnung einer Zahnprothese führen kann.


Haftmittel für Prothesenhalt

Haftmittel sind Haftcremes oder Haftpulver zur Erhöhung der Adhäsionskräfte bei Zahnprothesen, womit der Halt der Zahnprothese von herausnehmbarem Zahnersatz verbessert werden kann.

Der Prothesenhalt kommt zustande durch den Unterdruck zwischen Prothesenplatte und der Mundschleimhaut.

Haftmittel, Prothesenhalt, Haftcreme, Haftpulver

Die wichtigste Kraft beim Halt einer Vollprothese ist das Druckgefälle unter der Prothesenbasis, wo die Saugwirkung durch Haftmittel kurzfristig verbessert werden kann.

Prothesenhaftmittel für Zahnprothese

Zur Erhöhung der Adhäsionskräfte bzw. Halt von herausnehmbaren Prothesen, gibt es Haftmittel wie Haftcremes oder Haftpulver.

Prothesenhaftmittel können den Sitz der "Dritten Zähne" verbessern wie auch das Gefühl zum Sprechen. Durch das Anpressen der Prothesenbasis an das Schleimhautlager verkleinert sich dieser Spaltraum, der Speichel wird herausgepresst (Saugwirkung). Der dadurch erzeugte Unterdruck hält die Zahnprothese und bleibt aufrechterhalten, bis die kapillaren Kräfte des Mediums im Spalt überwunden werden. Dieses Medium ist natürlicherweise ein Gemisch aus Mundschleim und Mundspeichel. Eingebrachte Haftmittel vergrössern die Viskosität von Schleim und Speichel. Durch Quellvorgänge gleichen sie kleinste Hohlräume im Spalt aus und wirken als Adhäsiv sowohl gegenüber dem Prothesenmaterial als auch der Schleimhaut. Haftmittel können dadurch den Prothesenhalt beträchtlich steigern. Haftmittel für Prothesen befinden sich zahlreiche auf dem Markt in Form von Pulvern, Gelen, Cremes oder Flüssigkeiten und sollten nur nach vorheriger zahnärztlicher Absprache Verwendung finden, da vor Anwendung derartiger Mittel unbedingt überprüft werden muss, ob der unbefriedigende Sitz nicht seine Ursache in einer mangelnden Passung vom Zahnersatz hat und eine Unterfütterung von Zahnersatz notwendig ist. Wenn Probleme mit Prothese bestehen und die Haftung der Prothese nicht funktioniert, so kann eine ungenügende Unterfütterung oder eine sonstige Störung vorliegen.


Prothesen-Unterfütterung

Bei der Prothesen-Unterfütterung wird eine nicht mehr richtig passende Prothese an die veränderten Kieferbedingungen angepasst und damit die Saugwirkung verbessert.

Durch eine Unterfütterung wird der Prothesensitz, Prothesenhalt und die Funktion einer Zahnprothese verbessert und an veränderte Verhältnisse der umgebenden Weichteile angepasst.

Nach einer Unterfütterung passt die Prothese wieder perfekt auf den Kiefer.

Prothesenunterfütterung, Prothese anpassen 

Das sprechen ist nach der Unterfütterung der Prothese wieder viel besser ohne dass die Prothese wackelt oder mit Haftcreme befestigt werden muss.

Prothesenunterfütterung

Durch einen besseren Prothesenhalt ist das feste Zubeissen und gutes Kauen durch die Prothesenunterfütterung wieder möglich.

Für eine Prothesenunterfütterung sollte man einmal im Jahr den Zahnarzt konsultieren, das er sich die Zahnprothese in der Mundhöhle wie auch ausserhalb der Mundhöhle anschauen kann, damit eine lange Haltbarkeit der Prothese und ein guter Prothesenhalt gewährleistet ist. Da sich bei jedem Mensch der Kieferknochen im Laufe der Jahre verändert, ist beim Tragen einer Zahnprothese, eine Prothesen-Unterfütterung notwendig. Eine Unterfütterung vom Zahnersatz hat den Grund beim Knochenabbau, der meist als Knochenschwund (Osteoporose) bezeichnet wird, wie auch bei starken Gewichtsschwankungen, wo es auch zum Kieferknochenschwund kommen kann. Wenn eine Zahnprothese nicht mehr richtig sitzt, muss sie mit neuem Kunststoff dem veränderten Kieferkamm angepasst werden, damit der Halt der Prothese gewärleistet werden kann. Bei den Verfahren der Unterfütterung unterscheidet man die direkte Unterfütterung, die indirekte Unterfütterung oder die weichbleibende Unterfütterung.

Unterfütterung mit hartem Prothesenkunststoff

Zunächst wird ein Abdruck von der schlecht sitzenden Prothese genommen.

Für den Prothesenabdruck wird die der Schleimhaut aufliegende Seite der Prothese mit Abdruckmaterial bestrichen und die Prothese in den Mund eingesetzt. Damit der Fehler einer schlecht sitzenden Prothese erkannt werden kann, werden Mundbewegungen durchgeführt. Wenn es eine Neugestaltung vom Prothesenrand gibt, muss eine Funktionsabformung durchgeführt werden. Das Abdruckmaterial haftet überall dort, wo die Zahnprothese nicht mehr richtig sitzt. Der Abdruck (Abformung) wird mit der Prothese zusammen in das Labor geschickt. Im Zahnlabor werden dann Gipsmodelle hergestellt und die Prothesenbasis ausgeschliffen sowie evt. die Ränder der Zahnprothese gekürzt und neuer Kunststoff an die Prothese angebracht. Bei dem verwendeten Kunststoff, die in den meisten Labors verwendet werden, handelt es sich zu über 90 Prozent Polymethacrylate, doch auch weitere Kunststoffe werden verwendet wie Polycarbonate, Polyamide und Luxene. Danach wird die vom Zahntechniker überarbeitete Zahnprothese beim Zahnarzt einprobiert, der kleine Korrekturen vornehmen wird, wo kleine Druckstellen auftreten, bis die Prothese optimal sitzt. Der Prothesenträger sollte nach einer Woche zur Nachkontrolle den Zahnarzt nochmals aufsuchen, denn kleine Druckstellen können immer auch nach der Einprobe entstehen. Wenn kleine Druckstellen aufgetreten sind, kann der Zahnarzt die Zahnprothese mit einer kleinen Fräse einschleifen.

Weichbleibende Unterfütterung der Prothese

Eine weichbleibende Unterfütterung wird nur bei empfindlichen Kieferabschnitten angewendet und ist eine spezielle Ausführung der Indirekten Unterfütterung.

Eine "Weichbleibende Unterfütterung" wird mit (Unterfütterungs-Werkstoffweichbleibenden Acrylaten oder Silikonen durchgeführt, damit die Haftung der Prothese gewährleistet werden kann. Die "Weichbleibende Unterfütterung" kommt insbesondere bei immer wieder auftauchende Druckstellen, wegen besonderer anatomischer Verhältnisse zum Einsatz. Dabei ist zu beachten, dass die Weichbleibenden Materialien anfälliger für Keimbesiedlungen sind und regelmässig kontrolliert und gegebenenfalls erneuert werden müssen, denn die Materialien bieten Keimen eine bessere Möglichkeiten sich anzusiedeln, was bakteriell nicht optimal ist. Anwendungsgebiete (Indikationen) für die "Weichbleibende Unterfütterung" sind Mangelhafter Sitz der Prothese, Fehlerhafter Prothesenhalt und immer wiederkehrenden Druckstellen durch die Prothesen

Gebiss-Unterfütterung, eine Unterfütterung der Zahnprothese

Da nicht alle den Begriff Prothesenunterfütterung kennen haben wir den Begriff Gebiss Unterfütterung (Zahnunterfütterung) verwendet als Erklärung.

Mit Gebiss Unterfütterung ist das "Unterfüttern der Prothese" bzw. eine Prothesenunterfütterung gemeint, denn Landläufig wird die Prothese als Gebiss bezeichnet. Die Unterfütterung ist eine Methode, um eine nicht mehr richtig sitzende Prothese wieder anzupassen. Die Unterfütterung kann sowohl mit hartem Prothesenkunststoff als auch mit weich bleibendem Kunststoff durchgeführt werden, denn jeder Kiefer kann sich im Laufe von Jahren verändern. Die häufigsten Gründe für eine Unterfütterung bzw. Prothesenunterfütterung sind Knochenabbau durch Druckstellen (Osteoporose), übermässige Gewichtsschwankungen und durch die Fehlbelastungen. Denn beim Tragen der Prothese sind die Belastungen, die beim Kauen auftreten, anders als bei natürlichen Zähnen oder Zahnimplantaten. Der Kieferknochen wird unnatürlich belastet, was zu einem Knochenabbau (Alveolarkammatrophie) führen kann. Dadurch wird der Abstand zwischen der Prothese und Zahnfleisch immer grösser, sodass die Prothese wackelt und einen schlechten Halt hat. Auch kann ein Schlotterkamm entstehen, was eine lockere bindegewebige Schleimhautfalte unter einer Oberkieferprothese ist, wo eine Schlotterkammentfernung notwendig sein kann, denn ein Haftmittel für Zahnprothesen nützt nichts.


Unterfütterung von Prothesen

Die künstlichen Zähne sind in der Prothesenbasis verankert, die aus Kunststoff bestehen und der Schleimhaut im Kiefer aufliegt, wo ein Vakuum durch den Speichel und damit die Saugwirkung für den Halt entsteht, ansonsten eine Anpassung der Zahnprothese an den Kieferknochen bzw. Kieferkamm durch Unterfütterung der Prothese notwendig wird.

Da der Kieferknochen seine Form nicht immer behält bekommt man Probleme mit der Prothese, wo meist eine Unterfütterung der Prothese notwendig ist, denn der Kiefer unterliegt einer ständigen Umwandlung.

Unterfütterung, Prothesen, Zahnarzt, Abdruck

Wenn zwischen Zahnprothese und Mundschleimhaut kein Kontakt mehr besteht, können sich Speisereste im Zwischenraum ansammeln, wo Pilze an Prothese entstehen können und auch der Halt der Zahnprothese schlecht ist, sodass eine Prothesen-Unterfütterung notwendig ist, was im Volksmund auch als Unterfütterung vom Zahnersatz bezeichnet wird.

Bei einer Unterfütterung wird eine nicht mehr richtig passende Prothese an die veränderten Kieferbedingungen angepasst.

Zahnprothesen sollten angepasst werden, da sich die Kiefer mit der Zeit zurückbilden, was bei jedem Mensch unterschiedlich ist. Durch ungleichmässiges Aufliegen von der Prothese auf der Mundschleimhaut, kann es zum Verrutschen der Prothesen oder auch zu Druckstellen kommen, wo eine Unterfütterung notwendig ist. Die Unterfütterung der Prothese kann erfolgen mit normalem hartem Prothesenkunststoff oder bei einer starken Neigung zu Druckstellen mit weichbleibendem Kunststoff. Der weich bleibende Kunststoff wird nach relativ kurzer Zeit härter und ist durch die poröse Oberfläche Bakterienanfälliger, also weit weniger hygienisch und schwieriger zu reinigen.

Unterfütterung beim Zahnarzt (Zahnprothese)

Wenn der Kaukomfort mit der Zahnprothese zurückgeht, wird vielfach auf die noch besser funktionierende Seite ausgewichen, was bedeutet, dass eine Prothesenunterfütterung beim Zahnarzt notwendig ist.

Für die Unterfütterung von Zahnprothesen wird zunächst vom Zahnarzt ein Abdruck (Abformung) genommen, die Prothese dient dabei quasi als Abrucklöffel. Das Abdruckmaterial füllt alle Stellen auf, an denen die Zahnprothese nicht mehr richtig sitzt. Im zahntechnischen Labor werden in der Zahntechnik nach der Anfertigung von Gipsmodellen, alle Bereiche mit Prothesenkunststoff aufgefüllt. Beim Zahnarzt wird die überarbeitete Prothese wieder eingesetzt und wenn nötig kleine Korrekturen vorgenommen. Nach der Unterfütterung sitz die Zahn-Prothese an allen Stellen der Schleimhaut auf. Dadurch hält die Zahnprothese besser und es können sich weniger Speisereste unter der Prothese ansetzen und Druckstellen entstehen lassen. 


Unterfütterung statt Haftcreme

Beim Zahnarzt ist mit Unterfütterung eine Prothese gemeint, denn bei Veränderung vom Kieferkamm kann die Haftcreme (Haftmittel für Prothese) nur vorübergehend seine Wirkung zeigen, sodass eine Prothesen-Unterfütterung beim Zahnarzt unumgänglich ist, wo das Auffüllen der Prothese mit Kunststoff (Prothesenmaterial) notwendig ist, damit fehlender Kieferknochen ausgeglichen werden kann.

Die Prothesenunterfütterung wird vielfach nur als Unterfütterung oder im Volksmund als Unterfütterung von Zahnersatz bezeichnet, denn durch die Veränderung vom Kieferknochen kommt es zum Halte-Verlust vom Zahnersatz.

Unterfütterung von Zahnprothesen Prothesen

Durch die Unterfütterung von Zahnersatz wie der Vollprothese werden Sitz, Halt und Prothese-Funktion die dem Kausystem dient verbessert, indem diese dem Kieferkamm als tragender Kieferknochen und der umgebenden Weichteile angepasst wird.

Unterfütterung von Zahnersatz

Da der Kieferknochen einer ständigen Veränderung unterliegt, kann sich im Laufe von Jahren der Kiefer verändern, was ein Prothesen-Unterfütterung notwendig macht.

Wenn eine Kunststoffprothese nicht mehr richtig sitzt, muss die Zahnprothese mit neuem Kunststoff den Veränderungen angepasst werden und der Zahnarzt von einer Unterfüttern der Basis spricht, wo es verschiedene Verfahren der Unterfütterung gibt. Die gebräuchlichste Methode ist die indirekte Unterfütterung, bei der der Zahnarzt eine Silikonmasse zur Ausfüllung der Hohlräume in die Zahnprothesenbasis einbringt. Diese Schicht härtet im Mund aus und gibt die aktuelle Form vom Kieferknochen und der Mundschleimhautsituation genau wieder. Die Umsetzung der Silikonschicht in Kunststoff und Anpassung der Prothese an diese neue Basisform erfolgt Dentallabor oder Zahntechniker-Labor. Bei der indirekten Methode der Prothesenunterfütterung wird ein weicher, teigiger Kunststoff in die Prothesenbasis eingelegt und in den Mund eingesetzt, und nach kurzer Verfestigungszeit im Mund ausserhalb fertig auspolymerisiert. Irritationen der Mundschleimhaut sind bei dieser sehr raschen Methode häufig und wird darum nur noch wenig angewendet. 


Verfahren der Unterfütterung

Jedes Unterfütterungsverfahren dient der Zahnprothese dem wiederherstellen vom Prothesensitz indem das Passungsdefizit zwischen der Prothesenbasis und dem Kiefer als Prothesenlager mit Prothesenkunststoff aufgefüllt wird.

Man unterscheidet die direkte Unterfütterung, indirekte Unterfütterung oder die weichbleibende Unterfütterung.

Geschiebeprothese, Prothesengebiss, Prothese

Die  Unterfütterung bzw. Auffütterung ist ein Verfahren, um eine nicht mehr korrekt sitzende Prothese dem natürlichen Veränderungen unterliegenden Kiefer (Kieferschwund) wieder genau anzupassen.

Eine nicht mehr richtig passende Prothese kann durch die Unterfütterung an die veränderten Kieferbedingungen angepasst werden.

Eine Zahnprothese unterfüttern kann bei Teilprothesen oder auch bei Totalprothesen durch eine direkte Unterfütterung oder indirekte Unterfütterung erfolgen, damit der korrekte Sitz einer Prothese bzw. der Prothesenhalt wieder hergestellt werden kann.

Direkte Unterfütterung

Eine direkte Unterfütterung erfolgt intraoral beim Zahnarzt im Mund vom Zahnpatient.

Die direkte Unterfütterung wird durch Auftragen von einem Kunststoff (Kaltpolymerisat) auf die Prothese und dem anschliessendes Einsetzen in den Mund, die fehlenden Partien ausgeglichen. Nach der Erhärtung vom Kunststoff wird die so aufgefütterte Prothese dann entsprechend nachbearbeitet. Wegen allfälligen Allergien und der Wärmeentwicklung bei der Abbindung vom Kaltpolymerisat auf der Mundschleimhaut und den mangelnden Möglichkeiten der Nachbearbeitung ist dieses Verfahren umstritten und nicht Empfehlenswert.

Indirekte Unterfütterung

Eine indirekte Unterfütterung der Prothesenbasis wird im Zahnlabor durchgeführt und beginnt mit einer Funktionsabformung.

Die indirekte Unterfütterung geschieht, indem auf die Prothese Abdruckmaterial aufgebracht wird und dieser "Prothesenabdruck", welcher im Prinzip bei einer Vollprothese einem Funktionsabdruck (Abdrucknahme) gleicht, in einem zahntechnischen Labor entsprechend verarbeitet, gleich wie bei der Herstellung einer neuen Zahnprothese. Es findet so eine Erneuerung auf der zur Mundschleimhaut zugewandten Teil der Prothesenbasis statt, sodass Ersatzzähne und Klammern oder andere Halteelemente bei der Prothese unverändert bleiben.

Weichbleibende Unterfütterung

Zahnprothesen können mit weichbleibendem Kunststoff (Unterfütterungs-Werkstoff) unterfüttert werden, wenn eine starker Neigung zu Druckstellen vorhanden ist.

Bei besonders empfindlichen Kieferabschnitten, welche trotz korrekter Abformung ständig zur Druckstellenbildung neigen oder ungünstigen anatomischen Verhältnissen, werden zur Unterfütterung dauerhaft weichbleibende Materialien (Acrylate, Silikone) angewandt, und dies im besonderen zahnlosen Unterkiefer. Anfällig gegen Keimbesiedlung (candida albicans) mit der Folge einer Prothesenstomatitis. Acrylate sind härter und rauer als Silikone und weisen die höchste Besiedelung von Mikroorganismen auf. Silikone weisen aber eine verhältnismässig glatte Oberfläche auf und werden mikrobiell weniger belastet. Die weichbleibende Unterfütterung wird sehr selten angewendet, um eine gute Haftung der Prothese zu erreichen. 


Hybridprothesen

Unter einer Hybridprothese wird ein herausnehmbarer Zahnersatz mit unterschiedlichen Abstützsystemen verstanden, der auf natürlichen Zähnen als Zahnpfeilen wie auch auf Implantaten abgestützt ist, so eine Teleskopprothese mit Zähnen und Zahnimplantaten als Teleskoppfeilern, denn unter Hybridprothetik versteht man eine Kombinationsprothetik.

Eine Sonderform vom kombinierten Zahnersatz ist die Hybridprothese, die mit Teleskopkronen, Stegen auf Wurzelstiftkappen oder Kugelköpfchen an der meist geringen Restbezahnung befestigt wird.

Hybridprothese, kombinierter Zahnersatz, Zahn

Die Hybridprothese sieht eingegliedert einer Totalen Prothese ähnlich und hat auch die gleiche Ausdehnung, bietet aber durch den „Unterbau“ einen wesentlich höheren Tragekomfort und schont das Prothesenlager

Die Hybridprothese gehört zur "Prothetische Versorgung" in einem Kiefer mit Geschiebetechnik und ist eine Zahnprothese.

Sofern mehrere Zähne im Mund fehlen, kann ein abnehmbarer Zahnersatz erstellt werden, wobei die Totalprothese ohne Verankerung der Mundschleimhaut aufliegt, dies im Gegensatz zu Teilprothesen und Hybridprothesen die an den Restzähnen oder Implantaten verankert sind. Bei der Hybridprothese werden die vorhandenen Zähne über nicht sichtbare Verankerungselemente mit dem künstlichen Zahnersatz verbunden. Unter der Geschiebetechnik versteht der Zahnarzt und der Zahntechniker bei der Zahntechnik ein bestimmtes Verankerungsprinzip der noch vorhandenen Zähne mit Ersatzzähnen. Geschiebe sind Verbindungselemente für Teilprothesen und funktionieren ähnlich einem Stecksystem. Sie bestehen aus zwei genau ineinander passenden Elementen, eines ist fest an einer Krone verankert, das andere an der herausnehmbaren Prothese befestigt. Künstliche Fräsungen und Rillen (Matrize), in die die Teilprothese hineingeschoben wird, verbinden die überkronten Nachbarzähne (Überkronung) mit der Prothese. Die Verbindungselemente sind nicht zu sehen und die Teilprothesen bekommen durch die Geschiebe einen sehr sicheren Halt. Bei der Hybridprothese verankern die Restzähne die Teilprothese am Kiefer, denn bei der Verwendung hochwertiger Verbindungsteile wie Teleskope braucht es keine Klammern.

Hybrid-Prothetik

Unter einer Hybridprothese versteht man die kombinierte Verwendung unterschiedlicher Abstützungssysteme wie auf dem Zahn und dem Zahnimplantat, denn Hybrid bedeutet, aus zwei Bestandteilen zusammengesetzt.

Diese Geschiebetechnik einer Hybridprothese funktioniert ähnlich einem Stecksystem und verbindet zwei exakt ineinanderpassende Elemente, von denen das eine an der Zahnkrone und das andere an der Zahnprothese verankert sind.

Hybridprothese, Zahnprothese, Geschiebe, Zahn

Die Geschiebe verleihen der Zahnprothese bzw. Hybridprothese einen sicheren Halt wie die Hybridbrücke, die auch als Kombinationsbrücke oder als Verbundbrücke bezeichnet wird.

In der Hybridprothetik geht es um kombinierten Zahnersatz der sowohl festsitzend und herausnehmbar ist.

Unter Hybridprothese oder Overdenture versteht man bei einer Zahnsanierung die Rekonstruktion von Frontzähnen und Seitenzähnen von einem Lückengebiss mit Hilfe einer an verdeckten Halteelementen verankerten Totalprothese. Die Hybridprothese als Zahnersatz fügt sich nahezu unsichtbar in das Restgebiss ein. Unter Hybridprothetik versteht man Kombinationsprothetik bzw. die Kombination aus einer herausnehmbaren Teilprothese mit den Restzähnen von einem Zahnlückengebiss. Bei der Hybridprothetik fungieren als Halteelemente Teleskope, Geschiebe, Metallklammern oder andere Verbindungsteile, die an den Restzähnen fixiert werden. Die unsichtbaren Verbindungsteile der Hybridprothese erhöhen die Verankerungsstabilität der herausnehmbaren Prothese und ermöglichen meist einen höheren Tragekomfort durch den Wegfall von konstruktiven Prothesenanteilen wie Unterzungenbügels oder gaumenfreie Gestaltung einer Oberkieferprothese.


Geschiebeprothese

Die Geschiebeprothese stellt einen herausnehmbaren Zahnersatz dar, denn das Geschiebe besteht aus zwei ineinander greifenden Elementen, wo das eine an einer Krone befestigt ist und das andere an der herausnehmbaren Prothese.

Die Geschiebeprothese ist ein hochwertig gefertigter Zahnersatz und gehört zu den teuersten Prothesenarten, da sie über ein Geschiebe als Präzisionsteil nach dem Prinzip der Haftreibung funktioniert und an den Restzähnen verankert wird.

Hybridprothese, Gechiebeprothese, Prothese 

Für eine Geschiebeprothese müssen die Zähne beschliffen werden, die versorgt werden mit Kronen, die miteinander verblockt werden doch durch die Geschiebeverbindung besteht ein Zahnersatz ohne Metallklammern, die ansonsten an den vorhandenen Zähnen befestigt werden müssen.

Die Geschiebeprothese wird über ein Geschiebe bzw. ein Präzisionsteil, das nach dem Prinzip der Haftreibung funktioniert und an den Restzähnen verankert ist.

Wie für den festsitzenden Zahnersatz einer Brückenkonstruktion mit Zähne erhalten die lasttragenden Zähne als Brückenpfeiler eine Kronenpräparation, wo Zähne für die Aufnahme von Kronen beschliffen werden. Am Kronenblock wird bei der Zahnsanierung ein Teil vom Geschiebe befestigt, wo  das Gegenstück an der herausnehmbaren Prothese sitzt. Der Zahnersatz wie das Kronen-Geschiebe-Prothesen oder auch Doppelkronen / Teleskopkronen werden in der Zahntechnik als "Kombi-Arbeit" bezeichnet, da die Prothese aus einer Kombination von festsitzendem und herausnehmbarem Anteil besteht. Durch eine Geschiebeverankerung einer Geschiebeprothese ist es möglich, herausnehmbaren Zahnersatz klammerfrei an Zähnen zu befestigen. Zur Anwendung kommt die Geschiebeprothese als Prothesenart bei einseitigen oder beidseitigen Freiendlücken, wenn ab dem Eckzahn die Backenzähne fehlen und keine weiteren Zähne mehr vorhanden sind und ist damit eine Teilprothese, die durch spezielle Präzisionsteile am "Restzahngebiss" befestigt wird. Für eine Geschiebeprothese ist eine Überkronung der Haltezähne immer notwendig, bei denen seitlich oder an der Rückseite eine Nut eingearbeitet wird die als Matrize bezeichnet wird, in das die Patrize als passendes Gegenstück der zu verankernden Prothese eingeschoben werden kann. Der Geschiebeteil wird am Kronenblock (min. zwei Zähne) fixiert, wo das Gegenstück in der herausnehmbaren Zahnprothese sitzt und mit einem Riegel oder einem kleinen Druckknopf gesichert wird, das die Geschiebeprothese während der Nacht unbeabsichtigt Herausfallen kann. An der Rückseite der letzten Krone befindet sich ein Einschubelement, in welches ein Gegenstück passgenau in die Prothese eingearbeitet ist und sich einschieben lässt.

Geschiebeprothese als kombinierter Zahnersatz

Wenn der Zahnersatz festsitzende Bestandteile und eine herausnehmbare Prothese beinhaltet, spricht man von einem kombinierten Zahnersatz.

Es gibt verschiedenartige Geschiebe wobei vielfach Präzisionsgeschiebe mit austauschbaren Kunststoffhülsen verwendet werden.

Geschiebeprothese, Zahnprothese, Geschiebe

Geschiebeprothesen haben den Vorteil, dass sie erneuert werden können, wenn der Halt der Prothese nach einer gewissen Zeit nachlässt.

Moderne Präzisionsgeschiebe ersetzen die Klammern als Halteelemente und sind von aussen nicht sichtbar.

Die Verwendung von Geschieben setzt jedoch die Überkronung von Zähnen voraus, an denen das Geschiebe befestigt wird. An Geschiebeprothesen ist erkennbar, dass der Zahntechnikerberuf ein hoch spezialisiertes und hoch qualifiziertes Handwerk ist. Gegenüber einem festsitzenden Zahnersatz ist eine Geschiebeprothese leicht und einfach durch die Prothesenpflege zu reinigen, in der Herstellung aber aufwendig. 


Herausnehmbare Prothesen

Die herausnehmbare Prothese findet Anwendung, wenn aus verschiedenen Gründen ein festsitzender Zahnersatz nicht möglich ist.

Herausnehmbare Modellgussprothesen oder Kunststoffprothesen können über Klammern oder Halteelemente und Stützenelemente wie Druckknöpfe (Druckknopfanker), Stege (Konfektionierter Steg), Teleskopkronen (Teleskopprothese) oder Geschiebe (Geschiebeprothese) am Restzahngebiss oder auf Implantaten veranker werden.

Herausnehmbare Prothesen, Zahnprothesen

Teilprothesen sind herausnehmbare Prothesen zur Wiederherstellung der Kaufunktion.

Herausnehmbare Prothesen können einen hohen Brüchigkeitsgrad aufweisen, wenn sie während der Nutzungsdauer beim Kaufvorgang einem hohen Kaudruck ausgesetzt sind.

Herausnehmbare Prothesen können über Zahnklammern oder über nicht sichtbare Verankerungselemente an Zähnen nach der Überkronung bei einer Zahnsanierung abgestützt werden. Ein festsitzender Zahnersatz wird bei älteren Menschen im Vergleich zu herausnehmbarer Zahnprothese als angenehmer empfunden, doch die Kombinationen von herausnehmbarem mit festsitzendem Zahnersatz bieten einen guten Kaukomfort wie auch Tragkomfort. Wenn der Zahnersatz festsitzende Bestandteile und eine herausnehmbare Prothese beinhaltet, wird von einem kombinierten Zahnersatz gesprochen.

Die Prothesenpflege ist sehr wichtig bei einer Zahnprothese, im Besonderen der herausnehmbaren Prothese, denn diese muss, damit keine Schleimhautentzündung verursacht wird, regelmässig täglich gereinigt werden.

Abnehmbare Prothese, Zahnprothese, Pilz 

Bei Teleskopkronen als Doppelkronensystem gibt es die unästhetischen Klammern (Klammerprothese) nicht und die die Haltezähne werden durch Überkronung vor weiterem kariösem Zerfall etwas geschützt.

Viele Menschen haben mit dem Sitz der Zahnprothese am Unterkiefer Probleme was durch eine Deckprothese mit Implantaten verbessert werden kann. Die Cover Denture Prothese als Deckprothese kombiniert den herausnehmbaren Teil und einem oder mehreren fest im Mund verankerten Elementen.


Immediatprothese

Bei der Immediatprothese als Sofortprothese kann es sich um eine Vollprothese oder Teilprothese (partielle Prothese) handeln, die meist durch eine endgültige prothetische Versorgung ersetzt wird.

In der Zahnmedizin versteht man unter einer Sofortprothese eine Immediatprothese, die nach der Zahnentfernung als herausnehmbare Vollprothese oder Teilprothese direkt zur Wiederherstellung der Kaufunktion, Sprachfunktion und Zahn-Ästhetik eingesetzt wird. Die Interimsprothese ist eine einfache provisorische Prothese bzw. eine Übergangsprothese zum Ersatz fehlender Zähne und überbrückt den Zeitraum von ca. zwei Monaten während der Wundheilungsphase nach einer Zahnentfernung. Wenn sich der Kieferknochen mit dem knöchernen Zahnfach und das bedeckenden Weichgewebe nach der Zahnextraktion regenerier bzw. umstrukturiert hat, erfährt der Kieferkamm eine Formveränderung, sodass nach einem chirurgischen Eingriff meist abgewartet wird, bis der definitive Zahnersatz angefertigt wird. Eine Interimsprothese dient zur zeitlichen Überbrückung, während eine Immediatprothese als Sofortprothese nach dem chirurgischen Eingriff endgültige zu einer Zahnversorgung sofort eingesetzt wird.

Die Immediatprothese als provisorische Sofortprothese sollte nicht verwechselt werden mit der Interimprothese, das eine Übergangsprothese ist.

Provisorische Sofortprothese, Immediatprothese

Eine Immediatprothese ist eine Zahnprothese die sowohl eine Totalprothese als auch als Teilprothese (partielle Prothese) sein kann.

Sofortprothese

Als Immediatprothese wird eine Sofortprothese bezeichnet, die nach einer Zahnextraktion eingesetzt wird.

Immediatprothese ist die Bezeichnung für eine Sofortprothese, denn bevor die letzten Zähne gezogen werden, wird im Dentallabor bereits die Prothese angefertigt und beim Zahnpatienten direkt nach dem Ziehen der Zähne eingesetzt. Eine Immediatprothese ist eine Zahnprothese und kann sowohl eine Totalprothese als auch als Teilprothese bzw. partielle Prothese sein. Die Immediatprothese als Sofortprothese ist ein unmittelbar nach der Zahnentfernung eingesetzter Zahnersatz, der in der Regel nach Ausheilung der Wunden unterfüttert wird (Unterfütterung von Zahnersatz). Wenn Zähne gezogen werden, bleiben Zahnlücken zurück die normalerweise dann eine Interimsprothese eingesetzt werden und nach einigen Monaten durch eine bleibende Zahnprothese ersetzt wird, da der Kiefer sich nach dem Ziehen der Zähne verändert. Eine Totalprothese kann auch durch eine Unterfütterung in die endgültige Versorgung umgearbeitet werden. Die Immediatprothese als Teilprothese ist normalerweise einfach konstruiert und besteht aus Kunststoff mit gebogenem Stahldraht als Halteelement an die zu ersetzenden Zähnen. Demzufolge kann diese Immediatprothese nicht als endgültige Prothese genutzt werden und sollte nicht länger als notwendig getragen werden. Die einfache Immediatprothese im Besonderen bei der Teilprothese hat eine nicht abgestützte Konstruktion und kann bei längerer Tragedauer durch Atrophie den Kieferknochen und gleichzeitig die Pfeilerzähne die als Haltezähne gebraucht werden durch die Halteklammer bzw. Pfeilklammer schädigen.

Provisorische Sofortprothese

Die Immediatprothese ist eine provisorische Sofortprothese und darf nicht verwechselt werden mit der Interimprothese die eine Übergangsprothese ist.

Unter einer Immediatprothese wird beim Zahnarzt eine Sofortprothese verstanden, die direkt nach der Zahnentfernung eingesetzt wird und ist ein herausnehmbarer Zahnersatz. Bei der Immediatprothese sind vielfach Nachbesserungen erforderlich wie Entfernung von Druckstellen, da die Radierung eine genaue Situation nicht genau wiedergeben kann. Bei einer Totalen Immediatprothese ist meist eine Unterstützung durch Haftmittel, Haftpulver oder besser Haftcreme durch den Zahnpatienten erforderlich, denn erst nach einer Abheilungsphase von ca. 7 Wochen wird eine Immediatprothese vielfach durch den endgültigen Zahnersatz ersetzt. Die Sofortprothese wird vor der Zahnentfernung im Zahntechnischen Labor hergestellt und unmittelbar nach dem operativen Eingriff eingesetzt sodass die sofortige Wiederherstellung von Zahn-Ästhetik und Kaufunktion hergestellt werden kann. Nach dem Eingliedern kann es wegen postoperativer Schwellungen zu Druckstellen und einem eingeschränkten Tragekomfort kommen, denn der Ersatz wird nach Abheilung der Wunden in einen definitiven Zahnersatz umgearbeitet. Eine Interimsprothese (Interimprothese) wird auch als Übergangsprothese oder provisorische Prothese bezeichnet ist eine Zwischen-Prothese zum Ersatz fehlender Zähne.

Zahngesundheit beim Mensch

Die Gesundheit der Zähne ist wichtig, denn langes zuwarten mit der Zahnsanierung kann beim Mensch für die Funktion vom Gebiss zu einem Problem werden. Die Zähne dienen nicht nur der Gesichtsästhetik, denn Zähne haben eine wichtige Funktion bei der Aussprache und bei der Nahrungszerkleinerung, die Auswirkungen auf den ganzen Körper hat.

OPTI-DENT Fachberatung Zahnmedizin für Zahngesundheit