Zahnkrone: natürliche Krone, künstliche Kronen, Kronenarten

Zahnkrone

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Zahnkronen

Wenn man von "Krone" spricht, ist die Überkronung von der natürlichen Zahnkrone vom Zahn zur Zahnerhaltung gemeint.

Die natürliche Zahnkrone ist der obere Anteil vom Zahn, der aus dem Zahnfleisch herausragt und als Klinische Krone vom Zahn bezeichnet wird.

Anatomische Krone, Zahnkrone, Zahnschmelz

Zahnkronen sind mit Zahnschmelz bedeckt, das die härteste Substanz im menschlichen Körper ist.

Künstliche Krone

Für eine künstliche Krone wird die natürliche Zahnkrone präpariert.

Zur künstlichen Krone als festsitzende Zahnersatz-Prothetik gehören alle Kronen-Arten, sei es die Galvanokrone, Vollgusskrone, Keramikkrone, Porzellankrone, Vollkeramikkrone, Verbund-Metall-Keramik-Krone, Jacketkrone, Verblendkrone oder auch die Stiftkrone die meist im Volksmund als Stiftzahn bezeichnet wird. Wenn das Zahnhartgewebe der natürlichen Zahnkrone vom Zahn grösstenteils zerstört ist und aufgrund der starken Zerstörung nicht mehr mit einer Zahnfüllung oder einem Inlay versorgt werden kann, ist für die Zahnerhaltung eine Krone notwendig. Die Krone kann die Stabilität und die Zahnästhetik der Zahnkrone verbessern, denn es ist eine schützende Kappe auf und um den Zahn. Die Zahnkrone vom Zahn wird beim Zahnarzt präpariert bzw. beschliffen und ein Abdruck vom Zahnstumpf genommen. Ein passender zahnförmiger Überzug der genau auf den Zahnstumpf passt wird im Zahnlabor hergestellt, der den beschliffenen natürlichen Zahn umfasst, um seine Form, Grösse und Stärke wiederherzustellen. Mit der Krone kann die ursprüngliche Zahnform hergestellt werden wie auch den Zahnfarben der Nachbarzähne angeglichen werden. Die Passgenauigkeit und Bioästhetik der künstlichen Krone wird vom Zahnarzt überprüft, der die Krone auf den Zahnstumpf zementiert.

Zähne werden durch verschiedene Zahnmerkmale in Zahngruppen unterteilt haben bei der Zahnkrone verschiedene Zahnformen wie der Schneidezahn, Eckzahn, Backenzahn oder Mahlzahn.

Zahnkrone ist oberster Teil vom Zahn

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird auch die künstliche Zahnkrone aus Keramik oder einer Edelmetalllegierung als „Krone“ bezeichnet.

Nebst der Funktionalität vom Zahnersatz ist die Zahnästhetik ein wichtiger Faktor der beeinflusst wird von der Materialwahl und dem verwendeten Material.

Je nach Ort und Verwendungszweck der Zahnkrone stehen verschiedene Materialien für die Fertigung der Krone zur Verfügung. Für die Lebensdauer vom Zahnersatz ist das Material der Zahnkrone verantwortlich, was auch Auswirkungen auf die Kosten einer Zahnbehandlung mit Kronen hat. Der Preise einer künstlichen Zahnkrone unterscheidet sich durch das Zahnersatzmaterial und ist von Zahnarzt zu Zahnarzt sehr unterschiedlich, wobei auch die Arbeit und deren Zahntechnik, wie die Kosten der Verblendung einer Zahnkrone eine grosse Rolle spielt, sodass sich ein Zahnarzt Preisvergleich lohnt. Der Preis für Zahnkronen aus Kunststoff ist sehr Kostengünstig, wird aber meist nur für Provisorien verwendet, da sich Kunststoffkronen rasch abnutzen und verfärben. Zahnkronen aus Kunststoff sind günstiger als Zahnkronen aus Keramik, doch die Zahnfarbene Krone auch aus Kunststoff nutzt sich leichter ab und ist zerbrechlicher als die Keramikkrone.

Natürliche Zahnkrone

Die natürliche Zahnkrone ist der in die Mundhöhle ragende Teil vom Zahn.

Die Anatomische Krone ist mit Schmelz bedeckte und ist der in die Mundhöhle ragende Teil vom Zahn der mit Zahnschmelz bedeckt ist und die härteste vorkommende Substanz im menschlichen Körper ist.

Die Bezeichnung Krone ist ein Begriff die seine Abstammung von der Kontur der Zacken und Höckern hat, ähnlich einer königlichen Krone.

Zahnkrone, Natürliche Zahnkrone, Kronen

Der unterste Teil ist die Zahnwurzel, die im Kieferknochen verankert ist und die Zahnkrone trägt.

Der Zahnhals bildet die Grenze zwischen Zahnwurzel und Zahnkrone.

Die Zahnkrone ist der von Zahnschmelz bedeckte Teil der Zähne und ist beim permanenten Gebiss bei jugendlichen kleiner, wird aber mit zunehmendem Alter durch Abbau vom Zahnbett grösser. Wenn der Kieferknochen zurückgeht bzw. sich zurückbildet (Kieferknochenschwund), verlängert sich der Teil vom Zahn, der aus dem Kieferknochen ragt, wodurch die Zahnkrone als relativ länger erscheint.

Zahnkrone als Zahnersatz

Für die natürliche Zahnkrone gibt es verschiedene Kronenarten als Zahnersatz.

Künstliche Kronen die durch die Zahntechnik hergestellt werden, dienen zur Wiederherstellung der natürlichen Zahnkrone, die durch Zahn-Karies oder Verletzung teilweise oder ganz zerstört wurde wie auch als Implantatkrone auf dem Zahnimplantat. Bei grossen Schäden der Zahnhartsubstanz oder fehlenden Zähnen werden Kronen als Zahnersatz verwendet, die geklebt oder zementiert werden. Die Arten von Kronen unterscheidet man nach Aussehen, verwendetem Material oder der Fertigungstechnik. Zu den künstlichen Kronen gehören die klingenden Namen wie Vollgusskrone, Keramikkrone, Porzellankrone, Vollkeramikkrone, Verbund-Metall-Keramik, Verblendkrone, Galvanokrone, Jacketkrone sowie Stiftkrone und Stiftzahn. Zahnkronen aus Kunststoff, Keramik oder Verblendmaterial sind besonders ästhetisch, denn diese können an das übrige Gebiss so angepasst werden, dass zwischen künstlichen und natürlichen Zahnkronen kaum ein Unterschied zu sehen ist. Die Jacketkrone ist eine keramische Mantelkrone, die dem natürlichen Zahn nach präpariert und aufgesetzt wird. Die Jacketkrone wird als Vollkeramikkrone, Keramikmantelkrone oder Porzellankrone bezeichnet.

Vom Material her unterscheidet in der Zahntechnik man drei Arten von Zahnkronen und Zahnbrücken:

Vollkeramik-Kronen ohne Metallkern
Metallkeramik-Krone, VMK-Zahnkrone (Verblend-Metall-Keramikkrone)
Vollgusskronen aus Metall werden vollständig aus Gold oder Legierungen hergestellte und aus ästhetischen Gründen nur im nicht sichtbaren Bereich eingesetzt.

Künstliche Zahnkrone als Zahnersatz

Bei starker Schädigung der Zahnhartsubstanz oder bei fehlenden Zähnen werden Kronen als Zahnersatz verwendet die meist geklebt oder zementiert werden.

Die Kronen unterscheidet man nach Aussehen, verwendetem Material sowie der Fertigungstechnik, denn als Zahnersatz es gibt verschiedene Kronenarten. Alle mit Kronen zu behandelnden Zähne müssen unabhängig von der Kronenart vor dem Einsetzen so präpariert werden, dass sie zum Anbringen der Krone einen optimalen Untergrund bilden. Wenn ein Zahn völlig ruiniert ist, muss zuerst ein Stift in den Zahnstumpf gesetzt werden, der als Anker der Zahnkrone dient. Die Stiftkrone ist eine Krone, die durch einen Stift mit oder ohne Stiftaufbau im Wurzelkanal vom Zahn verankert ist. Damit die Zähne in die passende Form gebracht werden können, benutzt der Zahnarzt verschiedene Schleifinstrumente, Kratzinstrumente und Modellierinstrumente.

Wenn die Zähne soweit vorbereitet sind, kann der Zahnarzt die Kiefer vom Zahnpatient in Gips abformen (Abdruck Zahngebiss), denn das Gebissmodell bildet die Vorlage für den Zahntechniker, der im Labor die Krone individuell anfertigt.

Zahnkrone, natürliche Zahnkrone, Krone Zahn

Bei den Abdrucknahme (Abformung) für die Kronen ist höchste Genauigkeit gefragt.

Bis die Zahnkronen für die Überkronung oder der Zahnbrücke im Zahnlabor gefertigt sind, bekommt der präparierte Zahnbereich ein Provisorium aufgesetzt, denn die fertige Krone wird erst in einer letzten Sitzung endgültig im Mundraum eingepasst. Der Preis einer Krone (Überkronung) richtet sich danach, ob die Krone aus Edelmetall, Nicht-Edelmetall, Vollkeramik oder Zirkon hergestellt wird.

Materialien für Überkronung

 Eine "Goldkrone" besteht aus verschiedenen Legierungen
 Eine Goldhülse ist die Basis für die Verblendung mit Keramik (Porzellan) oder Kunststoff
 Eine Metallfreie Kronen ist aus Porzellan oder Kunststoff

Arten von Zahnkronen

Eine Teilkrone umfasst nur einen Teil vom Zahn.
 Eine Stiftkrone ist mit einem gedrehten oder gegossenen Stift im Zahn (Zahnwurzel) verankert.
 Eine Vollgusskrone umfasst den ganzen Zahn und wird in einem Guss aus einer Goldlegierung hergestellt.
 Eine Verblendkrone hat als Basis eine Goldhülse und ist im sichtbaren Bereich mit Porzellan oder Kunststoff überzogen.
 Eine Mantelkrone umgibt den Zahn wie einen Mantel und wird aus diesem Grund als Mantelkrone oder wenn die Zahnkrone aus Porzellan ist, als "Jacketkrone“ bezeichnet.


Krone vom Zahn

Die Krone vom Zahn kann eine natürliche Zahnkrone sein oder durch Überkronung nach verlorener Zahnhartsubstanz eine künstliche Krone als schmelzüberzogener Teil vom Zahn sein, denn eine Krone wird eingesetzt, um einen beschädigten Zahn vollständig zu bedecken.

Der häufigste Grund für eine Überkronung der Krone erfolgt wegen ausgedehnter Zahn-Karies oder grossem Verluste an Zahnschmelz und Dentin, wenn das Zahnbein (Dentin) so geschwächt ist, dass eine Zahnfüllung nicht sinnvoll ist. Durch den Einsatz einer Vollkeramik-Krone ist praktisch kein Unterschied zu einer natürlichen Krone vom Zahn erkennbar, wobei es verschiedene Kronenarten gibt.

Ein gesunder Zahn besteht aus einer Zahnkrone und aus einer oder mehreren Zahnwurzeln.

Zahn Zahnkrone Zahnhöcker Krone Zähne

Die Zahnkrone wird in der Zahnmedizin meist nur als Krone bezeichnet, die beim natürlichen Zahn mit einer Zahnbeschichtung (Zahnschmelz) überzogen ist.

Zahnkrone beim Mensch

Mit Krone ist beim Mensch in der Zahnmedizin eine natürliche Zahnkrone vom Zahn gemeint, die aus dem Zahnfleisch in die Mundhöhle ragt, doch es gibt auch verschiedene künstliche Kronenarten.

Als Krone wird der Anteil vom Zahn bezeichnet, der aus dem Zahnfleisch herausragt und mit Zahnschmelz bedeckt ist. Der sichtbare Teil vom Zahn wird als klinische Krone bezeichnet, unabhängig davon, ob die Krone von Zahnschmelz überzogen ist oder nicht. Zwischen Zahnkrone und der Zahnwurzel die im Knochenfach verankert ist wird der mittlere Teil vom Zahn als Zahnhals bezeichnet. Die Krone vom Zahn ist girlandenförmig beim Zahnhals vom Zahnfleisch umgeben, was der Zahnarzt als Zahnfleischsaum oder Zahnfleischverlauf bezeichnet. Unter Zahnkrone wird aber nebst der natürlichen Zahnkrone auch die künstliche Krone verstanden, die bei einer Zerstörung vom natürlichen Zahn notwendig wird.

Eine künstliche Zahnkrone wird notwendig, wenn ein Zahn durch einen Zahnunfall, Zahn-Karies, Abrasion oder anderen Gründen stark beschädigt ist, sodass ein Aufbau mit Zahnfüllung oder Veneer nicht mehr möglich ist.

Zahnkrone, künstliche Krone, Kunststoff, Keramik

Die Krone vom Zahn kann aus einer hochwertigen Goldlegierung, einer goldreduzierten Legierung, Titan oder einer Nichtedelmetalllegierung (NEM) gefertigt werden.

Mit einer künstlichen Überkronung kann die Zahnform und Zahn-Funktion vom betroffenen Zahn langfristig wieder hergestellt und vor Zahn-Karies geschützt werden.

Bei Verlust von einem Zahn (Zahnverlust) kann der Zahnarzt benachbarte Zähne überkronen, sodass diese als Zahnpfeiler als Verankerung einem Zahnersatz dienen. Auch Zahnimplantate brauchen zum Aufbau eine künstliche Zahnkrone. Die Zahnkrone verdankt den Namen dem Höcker am Zahnrand, denn diese haben eine Ähnlichkeit mit den Zacken einer Königskrone. Unter Krone versteht man aber vielfach die Überkronung zum Schutz von einem beschädigten Zahn, wo die Krone aus reinem Metall, aus Metall mit Keramiküberzug oder Kunststoffüberzug bzw. auch aus reiner Keramik gefertigt werden kann.

Überkronung der Krone vom Zahn

Bei der "Überkronung vom Zahn" wird eine "Über-Krone" als Zahnersatz für die natürlichen Krone vom Zahn angebracht, sodass man in der Zahnarztpraxis vom überkronen vom Zahn (Krone überkronen) spricht.

Eine Krone ist bei der Überkronung vom Zahn ein Zahnersatz meist aus Keramik, der den sichtbaren Teil vom Zahn ersetzt, der aufgrund einer Zahnabnutzung oder durch einen Zahnunfall "abgebrochene Zahnecke" abgeschliffen werden muss. Die Überkronung der natürlichen Krone ist eine bewährte Methode der Zahnerhaltung mit langer Haltbarkeit, wobei der beschädigte Restzahn rundherum abgeschliffen werden muss, sodass die Krone mit Zahnzement auf den Zahnstumpf befestigt oder mit Klebstoff geklebt werden kann. Die Krone dient auch als Befestigung bei einer Zahnbrücke. Zahnkronen aus Kunststoff, Keramik oder Verblendmaterial sind besonders ästhetisch, da sie so gut an das übrige Zahngebiss angepasst werden können, dass kaum ein Unterschied zwischen künstlichen Kronen als Kronenersatz und natürlichen Zahnkronen besteht.


Natürliche Zahnkronen

Die natürliche Zahnkrone ist der Teil vom Zahn, der oberhalb vom Zahnfleischsaum (Zahnfleischverlauf) liegt.

Auch eine künstliche Krone aus einer Edelmetalllegierung oder Keramik wird als „Krone“ bezeichnet.

Natürliche Zahnkrone, klinische Krone, Zahn 

Eine Krone vom Zahn wird dann vom Zahnarzt als Kronenersatz angefertigt, wenn das Zahnhartgewebe der natürlichen Zahnkrone zerstört ist.

Zahnkrone

Als "Klinische Krone" von einem Zahn wird der sichtbare Teil bezeichnet.

Der obere Anteil vom Zahn, der aus dem Zahnfleisch herausragt ist die natürliche Zahnkrone wo die Zahnhartsubstanz die härteste im menschlichen Körper vorkommende Substanz ist. Die Bezeichnung „Krone“ rührt daher, dass sie mit den rundherum befindlichen Zacken, den Höckern, der Kontur einer königlichen Gold-Krone ähnelt. Umschlossen wird der Zahn unterhalb der natürlichen Zahnkrone von gesundem Zahnfleisch das hellrosa ist ein harmonisches Wellenprofil aufweist.


Kronenersatz

Die künstliche Zahnkrone ist ein Kronenersatz der auf die natürliche Zahnkrone präpariert wird, wo der Zahn bis ca. 1 mm unter den Zahnfleischsaum rundherum zylindrisch oder konisch beschliffen wird.

Eine künstliche Zahnkrone wird als Kronenersatz dann eingesetzt, wenn die Kaufläche der natürlichen Zahnkrone vom Zahn nicht mehr funktionsfähig ist.

Künstliche Zahnkrone Kronen Zahnersatz Zahn 

Die Kronen werden im Zahntechniker-Labor nach der Vorbehandlung der betroffenen Zähne individuell als Kronenersatz gefertigt.

Künstliche Zahnkrone

Die künstliche Krone ist eine den präparierten Zahnstumpf, meist bis zum Zahnfleisch umfassende Kappe und gleicht in Form und Farbe der natürlichen Zahnkrone.

Unter einer künstlichen Krone versteht man einen laborgefertigten Zahnersatz. Die künstliche Krone kann als Hütchen vom natürlichen Zahn betrachtet werden, die den Zahn gegen Kaukräfte schützt und ihm eine mechanische Festigkeit verleiht. Bei der Zahnbehandlung mit einer künstlichen Zahnkrone zur Zahnerhaltung wird beim Zahnarzt der Nutzen mit einer möglichen Schädigung vom Zahn gegenübergestellt. Künstliche Zahnkronen kommen im Besonderen bei Zähnen zur Anwendung bei denen eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt worden ist. Künstliche Zahnkronen kommen zum Einsatz bei defekten Schneidekanten als Ersatz wie auch bei grossen Zahnfüllungen sowie bei Zahnverfärbungen bzw. verfärbten Zahnkronen und zur Korrektur der Zahnform und Zahnstellungskorrektur (Zahnfehlstellung) bei Bissanomalien im Zahngebiss.

Die künstlich hergestellte Zahnkrone "als Überkrone" ersetzt bei der Überkronung die organische Schmelzschicht der natürlichen Krone vom Zahn.

Künstliche Zahnkrone, künstliche Überkrone

Für eine künstliche Krone wird die natürliche Zahnkrone präpariert, das heisst, sie wird bis ca. 1 mm unter den Zahnfleischsaum (Zahnfleischverlauf) rundherum zylindrisch oder leicht konisch beschliffen.

Am Zahnhals wird eine meist hohlkehlförmige Stufe angelegt.

Bei der Kaufläche bzw. Schneidekante muss so viel abgeschliffen werden, dass genügend Platz zum Gegenbiss vorhanden ist. Der präparierte Zahnstumpf wird mit einer Abformmasse abgeformt. Mithilfe dieser Abformung kann der Zahntechniker dann ein Arbeitsmodell erstellen, nachdem er die Krone fertigen kann. Im Sprachgebrauch wird auch eine künstliche Krone in Edelmetalllegierung oder Keramik als „Krone“ bezeichnet. Durch künstliche Kronen kann bei toten Zähnen die avital sind wie auch bei verlorengegangener Zahnhöcker können Zähne wieder rehabilitiert werden sowie fehlende Stützzonen aufgebaut werden. Eine Zahnkrone kann auch im kariesanfälligen Gebiss und bei umfangreichen Zahnhalsdefekten zur Zahnerhaltung eingesetzt werden.

Kronen als Zahnersatz

Künstliche Zahnkronen sind beim Zahnarzt Standardbehandlungen und dienen vor allem der Wiederherstellung von Kaufunktion und Sprechfunktion vom Gebiss bei beschädigten oder zerstörten Zähnen bzw. Zahnkronen.

Eine künstliche Krone ist indiziert, wenn die natürliche Zahnkrone zerstört ist und keine Resistenz gegen einen kariösen Verfall (kariöse Läsionen) vom Zahn besteht. Kronen als Zahnersatz werden bei starken Schädigungen der Zahnsubstanz oder fehlenden Zähnen verwendet und werden eingeklebt oder zementiert. Unabhängig von der Kronenart müssen alle zu behandelnden Zähne vor dem Einsetzen vom neuen Zahnersatz präpariert werden, um optimalen Untergrund für das Anbringen der Krone zu erhalten. Eine künstliche Krone vom Zahn als Zahnersatz ist Präzisionsarbeit, im Besonderen im Bereich vom Kronenrand, sodass die Lebensdauer einer künstlichen Krone von der Herstellungsgenauigkeit bei der Zahntechnik im Zahnlabor abhängt. Für die Lebensdauer einer künstlichen Krone ist die Wurzel vom Zahn wie auch der Kieferknochen als Fundament sehr wichtig, denn die Zahnwurzel muss gut im Knochen verankert sein und eine Parodontose um den Zahn darf nicht vorhanden sein, wenn man den Zahn mit einer künstlichen Krone versorgt.

Der Zahnarzt benutzt verschiedene Schleifinstrumente, Kratzinstrumente und Modellierinstrumente, damit die Zähne in die passende Form gebracht werden können und entsprechend vorbereitet sind, um die Kiefer vom Zahnpatient in Gips abzuformen (Abdrucknahme).

Künstliche Zahnkrone, Kronenersatz, Zahnkrone

Das Gebissmodell bildet nach dem Abdruck vom Zahngebiss die Vorlage für den Zahntechniker, der im Zahnlabor die Krone bzw. die Zahnkronen als Kronenersatz individuell für den Zahnpatient anfertigt.

Bis die Arbeit im Zahnlabor gefertigt ist, wird im präparierten Zahnbereich ein Provisorium aufgesetzt, denn die fertige Krone wird erst nach der Fertigung im Mundraum endgültig eingepasst.

Künstliche Krone

Unter einer künstlichen Krone wird ein laborgefertigter Zahnersatz verstanden.

Mit der Zahnkrone ist der oberste Anteil vom Zahn gemeint, der aus dem Zahnfleisch ragt und durch eine künstliche Krone durch Überkronung ersetzt werden kann, wenn der Zahn durch Zahn-Karies stark beschädigt ist. Eine Überkronung vom Zahn kommt zur Anwendung bei sehr stark zerstörten Zähnen, wenn für Teilkronen, Kompositfüllungen oder Inlays keine genügend Zahnhartsubstanz vorhanden ist um die Zähne versorgen zu können. Die Krone bildet mit dem Dentin-Kern (Zahnbein) vom Kronenstumpf und der Zahnwurzel dann eine funktionelle Einheit. Eine künstlich hergestellte Zahnkrone ersetzt die organische Schmelzschicht (Zahnschmelz) vom natürlichen Zahn bzw. Zahnkrone. Die Teilkrone aus Gold ist eine Kronenart, die früher in der Zahntechnik nur aus Metallen, meist aber aus Gold hergestellt wurden. Heute bestehen Teilkrone aus Keramik, wobei es im Gegensatz zu Vollgusskronen auch keramisch verblendete Kronen gibt, wo meist die keramischen Schulter leicht unter das Zahnfleisch geschoben wird.

Künstliche Kronen zählen zum Zahnersatz auch wenn sie keinen Zahn ersetzen, sondern einen noch fest verwurzelten und an der Krone stark geschädigten Zahn wieder aufbauen, wenn eine Zahnfüllung nicht mehr möglich ist, oder wenn Teile vom Zahn durch einen Zahnunfall verloren gegangen sind.

Künstliche Kronen, Zahnbrücken, Zahnersatz 

Künstliche Kronen werden auch für Zahnbrücken wie bei der Schaltbrücke mit dem Brückenzwischenglied in der Zahntechnik eingesetzt.

Zahnkrone wird präpariert für die künstliche Krone 

Künstliche Kronen können auf Zahnstümpfen, Wurzelstiftaufbauten, aber auch auf Zahnimplantaten eingegliedert werden.

Eine künstliche Krone wird vom Zahnarzt und vom Zahntechniker als Kronenersatz angefertigt, wenn das Zahnhartgewebe der natürlichen Zahnkrone vom Zahn durch die Zahnabnutzung oder durch Zahn-Karies weitgehend zerstört ist. Entzündliche Zahnfleischtaschen müssen vor einer Überkronung vom Zahn behandelt und ausgeheilt sein. Künstliche Zahnkronen sind mit einem Verlust an natürlicher Zahnhartsubstanz (Zahnbeschichtung) verbunden, wo die Gefahr einer möglichen Verletzung vom Zahnnerv (Pulpenschädigung) durch die Zahnpräparation besteht. Auch mit einer Teilkrone kann versucht werden, gesunde Zahnsubstanz zu erhalten, wobei es Halbkronen und Dreiviertelkronen gibt. Für eine künstliche Krone wird die natürliche Zahnkrone präpariert bzw. sie wird bis ca. 1 mm unter den Zahnfleischsaum zylindrisch oder leicht konisch rundherum beschliffen. Der zu beschleifende Zahn wird lokal mit seinem Zahnfleisch durch eine Spritze betäubt. Sofern noch genügend restliche Zahnhartsubstanz vorhanden ist, kann der Zahnstumpf mit einer Aufbaufüllung komplettiert werden, ansonsten kann ein Stiftkrone (Stiftzahn) mit Stiftaufbau im Wurzelkanal verankert werden. Am Zahnhals wird beim beschleifende Zahn eine meist hohlkehlförmige Stufe angelegt. Bei der Kaufläche resp. Schneidekante beim Schneidezahn muss so viel abgeschliffen werden, dass genügend Platz zum Gegenbiss vorhanden ist. Der präparierte Zahnstumpf wird mit einer Abformmasse wie Silikon oder Hydrokolloid abgeformt. Mithilfe dieser Abformung kann der Zahntechniker dann ein Arbeitsmodell erstellen, auf dem er dann die künstliche Krone fertigen kann. Die künstliche Krone übernimmt die natürliche Form vom biologischen System und unterscheidet sich von einer natürlichen Zahnkrone in der äusseren Form nicht.


Krone vom Zahn

Der Zahnhals ist die Verbindung zwischen der Krone vom Zahn und der Zahnwurzel.

Zwischen der Zahnkrone als sichtbaren obere Anteil vom Zahn bildet der Zahnhals den Übergang zur Zahnwurzel die im Zahnfach vom Kiefer befestigt und vom Wurzelzement bedeckt ist, der von Zementoblasten gebildet wird.

Die Zahnkrone ist der oberste Teil vom Zahn die durch eine Schicht aus sehr hartem Zahnschmelz geschützt ist.

Natürlicher Zahn Zahnwurzel Zahnhals Zahnkrone 

Im Inneren der Zahnkrone und der Zahnwurzel befindet sich der Zahnnerv.

Der Zahn hat im Inneren die Pulpahöhle, einen Hohlraum der mit Weichgewebe ausgefüllt ist, was man Pulpa oder Zahnmark nennt, das aus Bindegewebe, Blutgefässen und Lymphgefässen sowie Nervenfasern besteht. Die Pulpa macht den Zahn zu einem lebenden Organ, das mit dem gesamten Organismus in Verbindung steht. Wenn durch einen Zahnunfall ein Teil von der natürlichen Zahnkrone abgebrochen ist, kann der Zahnarzt die fehlende Zahnsubstanz wieder aufbauen mit einer Kompositfüllung, Veneer oder einer künstlichen Krone. Verletzungen der Zahnhartsubstanz durch einen Zahnunfall können die Zahnkrone wie auch die Zahnwurzel betreffen, so eine Schmelzfraktur, eine Schmelz-Dentin-Fraktur ohne Beteiligung vom Zahnmark (Pulpa) oder eine Schmelz-Dentin-Fraktur mit Beteiligung der Zahnpulpa wie auch eine Wurzelfraktur.

Zahnkrone, Zahnhals, Zahnwurzel

Der untere Teil vom Zahn der im Kieferknochen verankert ist, ist die Zahnwurzel die über dem Zahnhals die Zahnkrone trägt.

Wenn bei krankhaften Veränderungen der den Zahn als ganzes haltende Kieferknochen zurückgeht, verlängert sich der Teil vom Zahn, der aus dem Knochen ragt und lässt die Zahnkrone als länger erscheinen.

Natürliche Zahnkrone, Zahnwurzel, Zahnhals

Das Verhältnis der Zahnlänge, die im Kieferknochen steckt, zur Länge vom Zahn, die aus dem Knochen herausragt, wird als Kronen-Wurzel-Quotienten bezeichnet.

Im Normalfall beträgt dieses Längenverhältnis von Krone zu Zahnwurzel ca. 1:2. Lässt sich ein Zahn nicht mehr durch eine Zahnfüllung erhalten, wird für die natürliche Zahnkrone eine künstliche Krone oder Teilkrone angefertigt. Welche Kronenart als Zahnersatz verwendet wird, ist abhängig von den individuellen Gegebenheiten der Zahnabnutzung oder Zahnschädigung an der Zahnhartsubstanz.

Zahnprobleme unter der Zahnkrone

Zahnprobleme wie Zahnlücken, Zahnfehlstellungen, Zahnentzündungen, Zahnfisteln, Zähneknirschen, Zahnschmerzen, Kieferschmerzen, Zahnfleischprobleme oder Mundgeruch können zu gesundheitlichen Probleme führen und sind meist nicht ein kleines Problem unter der Zahnkrone.

Die Ursachen für Zahnprobleme und Zahnfleischprobleme wie auch Kieferprobleme sind vielfältig und unterschiedlich und können nebst Zahnschmerzen, Kieferschmerzen und Zahnfleischschmerzen auch zu Migräne, Kopfschmerzen, Tinnitus oder Rückenverspannungen führen. Die Rolle der Zähne und deren Zahnkrankheiten darf für die allgemeine Gesundheit nicht unterschätzt werden, denn Zahnschmerzen, Kieferschmerzen und Zahnfleischschmerzen deuten wie auch Zahnfleischbluten oder Mundgeruch auf ein Problem in der Mundhöhle hin und sind meist nicht ein kleines Problem unter der Zahnkrone. Vielfach sind die Funktionen der Kiefergelenke, Kaumuskulatur und Zähne gestört, sodass es zu Funktionsstörungen vom Kauapparat kommt, dass anfänglich eine kleine Ursache hat, später aber eine grosse Wirkung zeigt. Zahnprobleme führen meist auch zu gesundheitlichen Problemen im Körper, denn eine „Zahnentzündung“ das meist eine Zahnwurzelentzündung ist, die sich im Zahnwurzelkanal ausbreiten kann und auch zu einer Kieferknochenentzündung führen kann und sich Krankheitskeime im Körper ausbreiten können und es nicht bei einem Eiterzahn (Dicke Backe) bleibt. Umgekehrt kann Stress im Beruf zu Zähneknirschen führen, was zu stressbedingten Muskelverspannungen wie auch zu einem falschen Biss oder Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen führen kann und damit Kiefergelenkschädigungen und Zahnschädigung verursacht, denn ein fehlerhafter Stand der Zähne zum Kiefergelenk kann Ausgangspunkt für eine gestörte Funktion vom Kauorgan (Kausystem) sein. Wenn Störung der Zähne und dem Zahnhalteapparat nicht frühzeitig behandelt werden, können die Beschwerden chronisch werden und unangenehme Krankheitssymptome hervorrufen wie auch durch ein nicht richtig sitzender Zahnersatz.


Zahnkrone überkronen

Zahn überkronen bedeutet, dem ruinierten Zahn eine neue Krone aufsetzen.

Für eine künstliche Krone wird die natürliche Zahnkrone rundherum präpariert, bzw. sie wird zylindrisch oder leicht konisch beschliffen bis ca. 1 mm unter den Zahnfleischsaum.

Zahnkrone überkronen, Kronen überkronen

Meist wird am Zahnhals eine hohlkehlförmige Stufe angelegt und bei der Kaufläche resp. Schneidekante wird so viel abgeschliffen, dass zum Gegenbiss genügend Platz vorhanden ist.

Krone vom Zahn überkronen

Wenn von einer "Krone" in der Zahnmedizin gesprochen wird, ist meist die Überkronung vom Zahn gemeint und im Volksmund als Zahnkrone überkronen bezeichnet wird.

Vollkeramik-Kronen bestehen aus Porzellan, sodass die Kronen echten Zahnkronen zum Verwechseln ähnlich sind und der Gesundheit nicht schaden. Keramikkronen die im Inneren mit einem Metallgerüst verstärkt sind, werden als Verbund-Metall-Keramik-Krone (VMK) bezeichnet. Verblendungen sind zahnfarbene Überschichtungen aus Keramik oder Composite, denn Verblenden beim Zahnersatz ist das Verbergen vom Grundmaterial und dem Aussehen anpassen vom Material an der Oberfläche von der natürlichen Zahnkrone. Verblend-Kronen sind geeignet für die sichtbaren Aussenseiten der Zähne und meist auch für die Kauflächen, können aber beim Abbeissen von Hartem abplatzen wie auch durch das Zähneknirschen. Verblendkronen bestehen aus einem Metallunterbau, der mit einer Schicht aus Kunststoff oder Keramik überzogen und der Zahnfarbe angepasst wird, was mit Kunststoff und Porzellan möglich ist, damit diese künstlichen Kronen nicht auffallen. Kunststoffkronen sind sehr günstig im Preis, nutzen sich aber rascher ab als Keramik und können sich bereits nach wenigen Jahren verfärben.

Der präparierte Zahnstumpf wird mit einer Abformmasse aus Silikon oder Hydrokolloid abgeformt, sodass der Zahntechniker nach der Abformung (Abdrucknahme) ein Arbeitsmodell erstellen kann, auf dem er die Krone fertigen kann.

Kronen überkronen, Überkronung, Zahnkrone

Sofern noch eine ausreichend Zahnhartsubstanz vorhanden ist, kann der Zahnstumpf mit einer Aufbaufüllung komplettiert werden, ansonsten ein Stiftaufbau im Wurzelkanal für eine Stiftkrone (Stiftzahn) verankert werden.

Nach den Abdrücken beim Zahnarzt fertigt der Zahntechniker im Dental-Labor die künstliche Krone für den Zahn an.

Abformung beschliffene Zähne, Zahnstumpf

Künstliche Kronen können auf Zahnstümpfen, Wurzelstiftaufbauten oder auch auf Zahnimplantaten eingegliedert werden.

Künstliche Krone ersetzt natürliche Zahnkrone 

Die natürliche Zahnkrone ragt aus dem Zahnfleisch frei in die Mundhöhle und besteht aus Zahnschmelz.

Ist die natürliche Zahnkrone stark zerstört, kann sie durch eine künstliche Krone ersetzt werden, was meist als Überkronung bezeichnet wird. Kronen sind notwendig, wenn der Zahn von Zahn-Karies (Loch im Zahn) zerfressen wurde und eine Zahnfüllung nicht mehr genügt. Der Zahnarzt wird nach der Voruntersuchung der kariösen Läsion entscheiden, ob eine vollständige Krone oder eine Teilkrone (Halbkrone, Dreiviertelkrone) oder eine Stiftkrone notwendig und zu empfehlen ist. Wenn ein beschädigter Zahn nicht mehr funktionell mit Zahnfüllung, Inlay, Onlay, Overlay oder Veneer wiederhergestellt werden kann, wird eine künstliche Zahnkrone benötigt. Vor dem Einsetzten der künstlichen Zahnkrone müssen krankhafte Veränderungen im Wurzelbereich vom Zahn und im Kieferknochenbereich behandelt werden, denn eine Krone auf dem Zahn wird nur aufzementiert, wenn das darunterliegende Fundament gesund ist und keine Kieferknochenentzündung zu befürchten ist. Vor einer Überkronung rät der Zahnarzt meist zu einer Wurzelbehandlung, damit nach Möglichkeit keine "Entzündete Zahnwurzel" entsteht, nachdem die Krone auf den Zahn aufgebracht ist. Wenn der Zahn teilweise defekt ist und nicht mehr gefüllt werden kann, muss der Zahn überkront werden wie auch für Zahnbrücken die Pfeilerzähne überkront werden müssen.

Die Verblockung von Kronen ist das Verbinden von Zähnen und Zahngruppen, wobei es die Primäre Verblockung von Kronen, Stegen oder Inlays gibt und die Sekundärverblockung für Teleskope, Geschiebe und ähnliche Konstruktionen gibt.

Künstliche Krone ersetzt natürliche Zahnkrone

Die Krone vom Zahn bedeckt den in die Mundhöhle ragenden Teil vom Zahn dann vollständig und kann zur Verstärkung auch eine Zahnbrücke bilden.

Kronen als Zahnersatz

Kronen werden hauptsächlich als Zahnersatz aus Gold oder Keramik gefertigt, wobei Goldkronen im sichtbaren Bereich vom Gebiss mit Keramik verblendet werden.

Die Anfertigung der Kronen im Zahnlabor dauert, je nach verwendetem Material normalerweise einige Tage, doch bis die Krone als Zahnersatz in der Zahntechnik gefertigt ist, wird zuerst eine provisorische Krone eingesetzt und angepasst. Wenn die Krone gefertigt und erfolgreich angepasst ist, wird sie als Zahnersatz einzementiert. Bei Verblendkronen ist es aber vor der Zementierung immer möglich, dass eine weitere Sitzung notwendig ist, um die Anpassung zu kontrollieren und evt. zu ändern, denn Verblendungen sind zahnfarbene Überschichtungen aus Keramik oder Composite (Verbundwerkstoffe). Die Keramikkrone besteht aus einer dünnen Goldschicht, worauf das Keramik gegossen wird.

Es gibt verschiedene Kronen-Arten als Zahnersatz

Vollguss-Kronen (Vollkrone aus einem Stück Metall gegossen)
Verblend-Kronen (Verblendet mit Verblendmaterialien)
Vollkeramik-Kronen (Metallfrei als Zahn-Kronenersatz aus Keramik)
Mantelkrone (aus keramischen Massen "Jacketkrone")
Galvano-Kronen (hochwertig und bioverträglich)
Stift-Kronen (Stiftzahn)
Teilkrone (Halbkronen Dreiviertelkronen)
Verbundkrone, Teleskopkrone (Verbundkonuskrone als Doppelkrone)
Schulterkrone (keramische Schulter bei verblendeter Krone)
Krone aus Kunststoff als provisorische Krone
Kunststoff-Vollverblendung bei Teilkronen

Für Verblend-Metall-Keramik, VMK gibt es die korrekte Bezeichnung Metall-Keramik-Verbundsystem, denn der Ausdruck Metallkeramik oder auch Verblend-Metall-Keramik wird für Kronen oder Zahnbrücken verwendet, die aus einem Metallgerüst bestehen und mit Keramik verblendet werden.

Künstliche Krone als Teilkrone

Die Teilkrone bedeckt immer die Kaufläche, endet aber oberhalb vom Zahnfleischrand.

Die Teilkrone als Kronenart empfiehlt sich nicht für Zahnpatienten die ein erhöhtes Kariesrisiko haben, denn die Gefahr von Sekundärkaries ist zu gross. Die Vollkrone geht bis unter den Zahnfleischrand, diesen legt der Zahnarzt während der Präparation mit Hilfe von einem elektrischen Skalpell und speziellen Fäden frei. Bei Abdruckname kann so das Abdruckmaterial bis unter den Rand fliessen und dem Zahntechniker zeigen, wie weit die Krone gehen muss. Bei der Stufenkrone wird rund um den Zahn eine Stufe präpariert, an der die fertige Krone befestigt wird. Der Vorteil bei dieser Präparationsmethode ist, dass das Zahnfleisch unberührt bleibt. Eine Krone ist auch dann notwendig, wenn der Zahn marktot ist, das heisst, wenn er wurzelbehandelt wurde. Ein toter Zahn wird vielfach nach einer gewissen Zeit porös und brüchig. Um dies zu verhindern, überkront man den Zahn meist ca. ein halbes Jahr nach der Wurzelbehandlung.


Überkronung der Zähne

Überkronung der Zähne kann erfolgen, wenn Zähne verfärbt, abgesplittert oder abgenutzt sind wie auch aus ästhetischen Gründen und bedeutet, künstliche Kronen als Zahnersatz auf die natürlichen Zahnkronen zu setzen, wenn diese vom Zahnarzt beschliffen bzw. präpariert sind.

Bei gesundem Zahnfleisch kann jeder Zahn überkront werden wenn an der Wurzelspitze keine Entzündung vorhanden ist und die Zahnwurzel ausreichend fest im Kieferknochen verankert ist.

Überkronung, Zähne überkronen, Restauration

Vor einer Überkronung der Zahnkrone ist eine gründliche Voruntersuchung mit einer Röntgenaufnahme notwendig.

Ankerkrone

Ein überkronter Zahn übernimmt zum anatomischen Ersatz der verlorenen Zahnhartsubstanz zusätzlich die Haltefunktion, Stützfunktion, oder Friktionsaufgaben beim Zahnersatz wie bei der Zahnbrücke.

Bei einer Ankerkrone handelt es sich um einen überkronten Zahn, der als Brückenpfeiler für eine Zahnersatzversorgung mit einer Zahnbrücke vorgesehen ist. Die Aufgaben einer Ankerkrone bestehen in der Aufnahme einer Abstützung sowie als Träger von einer Schaltbrücke oder Freiendbrücke. Wenn man von "Krone" spricht, ist damit meist die „Überkronung“ von einem Zahn gemeint. Dabei wird der Zahn vom Zahnarzt beschliffen (präpariert), ein Abdruck (Abformung) vom Zahnstumpf wird genommen. Im zahntechnischen Labor wird dann ein genau auf den Zahnstumpf passender zahnförmiger Überzug hergestellt, der den beschliffenen natürlichen Zahn gänzlich umfasst und einschliesst. Dieser Überzug stellt die ursprüngliche Zahnform wieder her und kann in Form und Zahnfarbe genau an die Nachbarzähne angepasst werden. Der Zahnarzt überprüft Passgenauigkeit und Bioästhetik der Krone und zementiert sie schliesslich auf dem Zahnstumpf.

Gründe für die Überkronung

Eine "Überkronung" kann aus ästhetischen Gründen notwendig sein, wenn ein oder mehrere Zähne stark verfärbt, abgesplittert oder abgenutzt sind und eine konservierende Zahnbehandlung mit Zahnfüllungen langfristig nicht mehr sinnvoll erscheint.

Eine Überkronung der Zähne kommt dann in Frage, wenn die natürliche Zahnsubstanz so stark beschädigt ist, dass es keine andere Möglichkeit mehr gibt, um die Zähne zu retten.

Der häufigste Grund für eine Überkronung ist die Zerstörung der Zahnkrone wegen Zahnkaries.

Ankerkrone, Zahnersatz, Zahnbrücke, Zähne

Mit den zur Verfügung stehenden Vollkeramik-Technologien (Zahntechnik) können bei der Überkronung hervorragende und dauerhafte ästhetische Resultate erzielt werden.

Bei kleineren, auf die Aussenfläche vom Zahn begrenzten Defekten werden für die Versorgung Keramikverblendschalen (Veneers) bevorzugt, die eine wesentlich zahnschonendere Präparation vom Zahn ermöglicht, da nur die Vorderseite vom Zahn beschliffen wird.

Gründe für Überkronung der Zähne

Zahn-Karies die zu einer ausgedehnten Zerstörung der Zahnkrone geführt hat und eine Zahnfüllung aus statischen Gründen wegen Füllungsverlust wenig sinnvoll ist.

Wenn eine Zahnprothese als herausnehmbarer Zahnersatz am Restzahngebiss mit Klammern befestigt und abgestützt werden muss, sodass der Klammerzahn zum Schutz vor Angriffen durch die Klammer zum Schutz überkront werden muss.

Wenn durch einen Zahnunfall sehr viel Zahnhartsubstanz verloren gegangen ist.

Bei starke Zerstörungen von Milchzähnen vor dem natürlichen Zahnwechsel werden vorgefertigte Konfektionskronen eingesetzt.

Wegen fehlenden Zähnen wird zum Ausfüllen der Zahnlücke eine Schaltbrücke angefertigt. Bei benachbarten Zähnen der Zahnlücke werden zur Befestigung der Zahnbrücke Kronen auf den eigenen Zähnen angebracht, sofern für die fehlenden Zähne keine Zahnimplantate gesetzt werden.

 Der Zahn wird aus Stabilitätsgründen zur Vorbeugung einer möglichen Zahnfraktur nach vorangegangener Wurzelkanalbehandlung (toter Zahn) mit einer Krone umfasst.

 Bei Substanzverlust vom Zahn, wenn der Zahnschmelz durch Zähneknirschen, falscher Zahnputztechnik, starker Zahnverlust durch säurehaltige Getränke sowie Ess-Brech-Sucht (Magensäure), unbehandelte Karies, Zahnerosion mit Abrasion etc. stark gelitten hat.

 Korrektur von Zahnfehlstellungen, Fehlstellungen vom Kiefer oder Zahnstellungsabweichung.    

 Fehlbildungen vom Zahnschmelz oder vom ganzen Zahn.

 Zur Abstützung einer Zahnprothese.

 Im sichtbaren Bereich ästhetisch störende Fehlstellung der Zähne, "Angeborene Zahndefekte" wo eine kieferorthopädische Regulierung nicht in Frage kommt.

 Ausgedehnte Zahnfüllungen die korrigiert oder erneuert werden müssen sowie starke Zahnverfärbungen etc.

Zahnärztliche Restauration

Der obere Anteil vom Zahn wird als Zahnkrone bezeichnet und ist der Teil vom Zahn der aus dem Zahnfleisch herausragt und mit Zahnschmelz bedeckt ist.

Zahnkrone ersetzten, künstlicher Zahnersatz

In der Bevölkerung wird die künstliche Überkronung meist als Krone bezeichnet.

Zahnärztliche Restauration bedeutet, die Teile der natürlichen Zahnkrone oder die gesamte Zahnkrone zu ersetzten das ein künstlicher Zahnersatz der natürlichen Zahnkrone ist.

Im Gegensatz zur Einlagefüllung decken Kronen die natürliche Zahnkrone kappenartig ab. Wenn die natürliche Zahnkrone durch Karies so stark zerstört, dass eine Zahnfüllung nicht mehr möglich ist, kann der Zahn überkront werden.

Eine Krone ist ein Zahnersatz aus Metall wie Gold oder Nichtedelmetalllegierung (NEM), Keramik oder auch Kunststoff, der den Zahn ganz oder teilweise überdeckt.

Überkronung Zähne, Goldkrone, Zahnkrone

Eine Krone wird im zahntechnischen Labor individuell gefertigt und so gestaltet, dass sie sich zu den Nachbarzähnen und den Zähnen im Gegenkiefer harmonisch eingliedert.

Künstliche Kronen

Künstliche Kronen sind lange haltbar und ermöglichen so eine dauerhafte Sanierung vom erkrankten Zahn.

Kronen im sichtbaren Bereich werden aus ästhetischen Gründen meist mit Kunststoff oder Keramik in der Farbe der natürlichen Zähne verblendet, wobei Keramik aufgrund seiner besseren Mundbeständigkeit besonders anbietet. Allerdings sind Keramikverblendungen nicht nur schöner, farbbeständiger und haltbarer als Kunststoffverblendungen, sondern auch teurer. Damit eine gute Farbwiedergabe besteht, muss die Verblendung eine gewisse Dicke haben. Der Zahn muss also stärker beschliffen werden als bei einer Vollgusskrone. Ein wichtiger Grund für künstliche Kronen bzw. Überkronung ist die Befestigung von Zahnersatz wie bei herausnehmbaren Prothesen oder einer festsitzenden Zahnbrücke.

Überkronung

Die Jacketkrone ist eine Mantelkrone, wo die Ummantelung durch einen geeigneten Werkstoff wie einer Metalllegierung, Keramik oder Kunststoff der Zahnerhaltung dient, was als Überkronung bezeichnet wird.

Mit einer Krone kann meist der Kontakt zur den Zähnen vom Gegenkiefer verbessert werden, denn die Aufgabe einer Einzelkrone ist es, den Zahn wieder herzustellen (Zahnerhaltung), damit dieser möglichst lange erhalten werden kann. Der Vorteil von Kronen liegt darin, dass der Zahnersatz sich anfühlt, ähnlich den eigenen Zähnen bzw. Zahnkronen und nicht wie bei einer herausnehmbaren Zahnprothese, wo Probleme mit Prothesen entstehen können.

Überkronung der Zahnreihe im Unterkiefer wie im Oberkiefer dienen der Verbesserung der Bio-Ästhetik bei Zähnen, die verfärbt sind oder nicht regulär in der Zahnreihe stehen, im Besonderen wenn Zähne gedreht, gekippt oder verlängert (elongiert) sind.

Überkronung, Zahnreihe, Unterkiefer, Krone

Die Jacketkrone wird heute meist als Zirkonkrone bezeichnet, da Zirkon eine weisse Hochleistungskeramik ist.

Überkronung bedeutet, einen Zahn mit einer künstlichen Krone oder mehrere Zähne mit künstlichen Kronen versehen.

Als Krone bezeichnet man sowohl den oberen Teil vom natürlichen Zahn der mit Zahnschmelz bedeckt ist, als auch den durch den Zahntechniker hergestellten Zahnersatz für einen Zahn, bei dem es sich um eine künstliche Überkronung vom Zahn handelt. Eine Überkronung von Zähnen kann notwendig werden, wenn Zähne tief zerstört sind und eine Überkronung zur Stabilisierung notwendig ist. Mit einer Überkronung kann vielfach der Kontakt zu den Zähnen im Gegenkiefer verbessert werden. Ein Grund zur Überkronung ist auch die Befestigung von Zahnersatz, wie bei einer festsitzenden Zahnbrücke oder einer herausnehmbare Zahnprothese.

Überkronung zur Verbesserung der Ästhetik

Mit der Überkronung kann die Ansicht von Zähnen verbessert werden, die nicht schön in der Zahnreihe stehen bzw. gedreht, gekippt oder verlängert sind.

Die Überkronung dient auch der Verbesserung der Ästhetik bei Zähnen, die verfärbt sind. Jede Überkronung vom Zahn setzt voraus, dass für das Material der Krone genügend Platz geschaffen wird, denn für die Überkronung beträgt der Platzbedarf ca. 1 bis 2,5 mm. Der Platzbedarf für die Überkronung ist unterschiedlich, je nach Kronenart und Aufgabe der Krone braucht es mehr oder weniger Platz. Wenn viel Platz für die Überkronung benötigt wird, kann sich daraus ein Risiko für die Vitalität vom Zahn ergeben. Bei der Überkronung wird die natürliche Zahnkrone präpariert und unter lokaler Betäubung zurechtgeschliffen.

Künstliche Überkronung

Bei der künstlichen Überkronung (künstliche Überkrone) wird die natürliche Zahnkrone etwas dünner präpariert, indem rundherum und an der Höhe etwas abgeschliffen wird.

Von der natürlichen Zahnkrone wird Zahnschmelz und Dentin (Zahnbein) abgeschliffen, bis ein leicht konischer Stumpf durch das abschleifen der Zahnhartgewebe entsteht und damit aber auch eine Dentinwunde, wenn die Zahnhartsubstanz fehlt. Man nimmt von diesem präparierten Zahnstumpf (beschliffener Zahn) einen Abdruck (Abformung), der als Modell dem Zahntechniker dient, der auf diesem Modell eine künstliche Krone fertigen kann. Während dieser Zeit wird der Zahnstumpf mit einer provisorischen Versorgung aus Kunststoff oder Metall geschützt. Auf den so vorbereiteten Zahnstumpf wird die im zahntechnischen Labor hergestellte künstliche Zahnkrone aufgeschoben und zementiert bzw. die fertige Krone wird nach einer Kontrolle beim Zahnarzt auf Zahn-Ästhetik und Passgenauigkeit mit Zahnzement auf den Zahnstumpf befestigt.

Befestigung der Krone

Die Krone wird bei der Überkronung mit Zahnzement auf den Zahnstumpf befestigt, wobei der Zement sehr stark haftend ist und ohne Zerstörung nicht einfach abgenommen werden kann.

Wenn die Krone oder Zahnbrücke hergestellt wird, braucht es zur Abdeckung vom präparierten Zahn eine provisorische Krone oder Brücke die mit provisorischem Zement eingesetzt wird, der vom Zahnarzt wieder gelöst werden kann. Erst wenn die permanente Krone oder Zahnbrücke fertig gestellt ist, wird die provisorische Krone oder Brücke entfernt und die neue Krone oder Brücke auf die präparierten Zähne fest zementiert. Beim herunternehmen einer Zahnkrone muss der Zement zerstört werden, wobei es immer möglich ist, dass eine Krone damit zerstört wird. Künstliche Überkronungen kann man auch auf Zahnimplantaten bzw. künstlichen Pfeilerzähne einsetzen, wobei die Implantatkrone ebenfalls zementiert wird, auch wenn es sich um ein Schraubenimplantat handelt. Wenn der natürliche Zahn aufgrund von Karies an grossem Substanzverlust leidet und die natürliche Zahnkrone dadurch stark geschädigt ist, wird vom Zahnarzt meist eine Stiftkrone empfohlen, denn die natürliche Zahnkrone bietet vielfach zu wenig Halt für eine künstliche Überkronung. Ist ausser der Zahnkrone noch genügend eigene restliche Zahnhartsubstanz vorhanden, kann man einen Stumpfaufbau auf die verbliebene Zahnsubstanz modellieren. Jeder Zahn kann überkront werden, sofern die Zahnwurzel im Kieferknochen fest verankert ist, gelegentlich kann dafür aber ein Stiftaufbau notwendig sein, sodass ein in den Wurzelkanal ragendes Verankerungselement (Stiftkrone) eingesetzt wird und im Volksmund von einem Stiftzahn gesprochen wird.

Überkronungsrisiko

Bei jeder Überkronung besteht ein Überkronungsrisiko, denn das Risiko, dass die Pulpa bei einer Überkronung geschädigt wird besteht bei jeder Behandlung.

Bei der Überkronung von einem Zahn besteht immer ein Risiko für die Vitalität der Zahnpulpa. Jede Überkronung von einem vitalen Zahn stellt für die Pulpa ein gewisses Risiko dar, denn die gesamte Zahnbehandlung kann den Zahnnerv schädigen, von der Präparation bis hin zur Eingliederung der Krone. Beim Beschleifen vom Zahn für die Überkronung der Zähne kann es gelegentlich zur Schädigung vom Zahnnerv kommen, was eine Wurzelbehandlung notwendig macht. Ursache für den Vitalitätsverlust ist aber meist die Eröffnung der Dentinkanälchen bei der Präparation. In vier Prozent der Fälle muss nach fünf Jahren mit einem Granulom gerechnet werden, nach zehn Jahren sind es ca. 15 Prozent, wo mit dem Verlust der Vitalität vom Zahn gerechnet werden muss. Bei Metallkronen kann es nach der Überkronung zu einer erhöhten Wärmeempfindlichkeit und Kälteempfindlichkeit der überkronten Zähne kommen. Ein Risiko bei "Überkronung" kann auch besteht durch einen Bruch der Krone, wobei Kunststoff im Vergleich zu Keramik spröder ist, sodass in seltenen Fällen es zum Abplatzen kommen kann, im Besonderen beim Zähneknirschen. Bei Zähnepressen oder Zähneknirschen (Bruxomanie) sollte darum über Nacht immer eine Aufbissschiene tragen, egal welche Kronenart man trägt. 

Risiko der Überkronung

Die Überkronung von geschädigten Zähnen gilt als sicheres Verfahren, wo die Zahnbehandlung im Normalfall problemlos verläuft.

Es gibt eine Vielzahl von Kronenarten die verwendet werden, doch mit dem Risiko der Überkronung ist die Präparation vom Zahnstumpf und damit verbunden Verletzungen der Odontoblastenfortsätze gemeint, denn eine Eröffnung der Dentinkanälchen ist unausweichlich. Je näher die Präparation in die Nähe der Pulpa ist und je grösser die Durchmesser der Dentinkanälchen sind, desto grösser ist das Risiko, das ein Schädigung vom Zahn entstehen kann. Die Präparation für die Überkronung selbst wie auch jeder Arbeitsschritt von der Abdrucknahme über die Herstellung vom Provisorium bis zum Eingliedern der Krone kann den Zahnnerv belasten. Bei Erwachsenen ist das Risiko der Pulpaschädigung nicht so hoch wie bei jugendlichen Zähnen, denn bei Erwachsenen weisen die Kanälchen durch Anlagerung von Hartsubstanz im Bereich der Kanalwand  einen kleineren Durchmesser auf und deren Dentinstärke ist grösser. Bei jungen Menschen (junge Pulpa) ist besondere Vorsicht geboten bei der Präparation, da die Pulpa und die Dentinkanälchen noch relativ gross sind, so dass ein deutlich grösserer Abstand zur Pulpa eingehalten werden sollte als beim Dentin vom Zahn (Zahnbein) eines Erwachsenen


Teilkrone

Eine Teilkrone umfasst den Zahn im Gegensatz zur Vollkrone nicht um den ganzen Zahn und stabilisiert mit Edelmetalllegierungen oder vollkeramischen Materialien nur Teilbereiche der Zahnkrone, so dass auch weniger Zahnhartsubstanz geopfert werden muss.

Nach Präparation vom Zahn wird die Teilkrone ausserhalb vom Mund in der Zahntechnik hergestellt und je nach Dentalmaterial adhäsiv mit Kunststoff oder mit Zement befestigt.

Die Teilkrone ist eine Kronenart, welche die natürliche Zahnkrone nur teilweise bedeckt und dafür im Vergleich zur Verblendkrone bzw.  "Keramisch verblendete Krone" nur weniger Zahnhartsubstanz geopfert werden muss.

Teilkrone, Dreiviertelkrone Onlay, Halbkronen

Der Herstellungsaufwand für eine Teilkrone als "Teilverblendete Krone" ist höher als bei einer Verblendkrone.

Die Teilkrone ersetzt nicht die ganze natürliche Zahnkrone, sondern nur einen Teil davon.

Teilkronen kann man unterteilen in Halbkronen und Dreiviertelkronen, je nach bedeckter Fläche vom Zahn. Die Dreiviertelkrone ist eine Teilkrone, bei der nur ein Teil vom gesamten sichtbaren Zahn zur Aufnahme der Krone beschliffen wird. Die Teilkrone ist nicht geeignet im Gebiss das kariesanfälligen ist, jedoch günstig im parodontal erkrankten Zahngebiss. Wenn "Kariöse Läsionen" im Zahn für eine Zahnfüllung zu gross ist, aber noch nicht so ausgedehnt ist, dass eine komplette Überkronung notwendig ist, versorgt der Zahnarzt den Zahn im Normalfall mit einer Teilkrone. Dabei wird nicht der komplette Zahn, sondern nur ein Teilbereich beschliffen bzw. präpariert, sodass gesunde Zahnhartsubstanz so weit wie möglich erhalten werden kann. Bei Teilkronen wird ein Abdruck wie für Zahnkronen angefertigt, die der Zahntechniker für jeden Zahnersatz braucht, wo der Zahn in der Zwischenzeit mit einem Kunststoffprovisorium versorgt wird. Wenn alle Zähne nach der Zahnbehandlung wie echt aussehen sollten, sind vollkeramische, metallfreie Teilkronen die beste Wahl, da sie von natürlichen Zähnen fast nicht zu unterscheiden sind. Vollkeramische Teilkronen nach dem CEREC-System bieten eine gute zahnfarbene Versorgung zu einem guten Preisleistungsverhältnis.

Mit Teilkrone gesunde Zahnsubstanz erhalten

Mit einer Teilkrone wird versucht gesunde Zahnhartsubstanz so weit als möglich zu erhalten.

Wenn bei der Zahnbeschädigung eine Zahnfüllung nicht ausreicht und die Schäden noch nicht so gross sind, dass eine Vollkrone nötig ist, kann eine Teilkrone eingesetzt werden, denn der Vorteil der Teilkrone besteht darin, dass mehr gesunde Zahnhartsubstanz erhalten werden kann. Bei Teilkronen gibt es die Teilkrone aus Keramik wie auch die Teilkrone aus Gold, die sich besonders bewährt hat. Als „Bioästhetischer Zahnersatz“ ist die Teilkrone aus Keramik wegen der Möglichkeit zur adhäsiven Zementierung und zur Stabilisierung der Restzahnhartsubstanz ein ausgezeichnet guter Werkstoff. Es gibt auch Teilkronen aus Kunststoff, die aber meist nicht hart genug sind, sodass Kunststoff auch wegen der Verfärbung meist nur für Provisorien verwendet wird.

Die Teilkrone ist eine Kronenart, welche die natürliche Zahnkrone nur teilweise bedeckt.

Teilkrone, Zahnkrone, Kronenart, Halbkrone

Im Vergleich zur Verblendkrone muss weniger Zahnsubstanz geopfert werden, doch dafür ist der Herstellungsaufwand höher.

Teilkronen sind im kariesanfälligen Gebiss weniger geeignet, jedoch günstig im parodontal erkrankten Gebiss.

Eine Teilkrone umfasst bei der Zahnsanierung den Zahn nicht um den ganzen Zahnfleischrand wie bei einer Vollkrone. Wenn ein Zahn soweit durch Karies oder Zahnabnutzung beschädigt ist, kann die Teilkrone oder ein Onlay die beste Lösung sein, damit die Versorgung mit der Zahnfüllung oder einem Inlay nicht ausreicht, eine Vollkrone aber noch nicht notwendig ist. Im Normalfall wird die Teilkrone aus Gold gefertigt und ist darum sehr stabil und besonders langlebig. Teilkronen können aus einer hochgoldhaltigen oder hochwertigen Edelmetalllegierung hergestellt werden, wobei für die Bioästhetik in der „Biologischen Zahnmedizin“ meist palladiumfreie, silberfreie und kupferfreie Biolegierungen verwendet werden. Cerec-Teilkronen können durch das Cerecsystem passgenau in kurzer Zeit hergestellt werden, da die Teilkrone mit einem computergestützten System auf der Basis einer dreidimensionalen Aufnahme erfolgt wie jede Cerec Zahnkrone. Eine Cerec Zahnkrone verhält sich wie ein natürlicher Zahn in Härte, Abrieb und Temperaturleitfähigkeit, denn die Zirkon-Teilkrone hat den Vorteil, dass die Zirkonkrone metallfrei mit einer schönen Zahnfarbe ist.

Dreiviertelkrone (Onlay)

Die Dreiviertelkrone (Onlay) als festsitzender Zahnersatz wird auch als Teilkrone bezeichnet.

Dreiviertelkronen sind Kronen, bei denen nur eine oder mehrere Seiten sowie die Kaufläche vom Zahn überkront werden, der Übergang zwischen Onlays und Teilkronen ist dabei fliessend. Welche Kronenart für den Zahnpatienten geeignet ist muss der Zahnarzt nach dem Grad der Zahnschädigung entscheiden, denn es kann sein, dass die Kariesbildung so weit fortgeschritten ist, dass eine Zahnbehandlung mit einem Inlay (Einlagefüllung) nicht mehr möglich ist, aber noch so viel gesunde Zahnhartsubstanz erhalten ist, dass eine vollständige Überkronung nicht nötig ist, sodass der Zahnarzt eine Dreiviertelkrone (Onlay) empfiehlt. 

Teilkronen sind Halbkronen oder Dreiviertelkronen

Unterscheidung der Teilkrone erfolgt in Halbkrone und Dreiviertelkrone, je nach bedeckter Fläche vom Zahn.

Substanzdefekte lassen teilweise nur noch bruchgefährdete Rest-Höcker bei den Zähnen übrig die durch eine Zahnerneuerung geschützt werden müssen. Wenn einzelne Zahnhöcker „überzogen“ werden müssen, spricht man in der Zahntechnik vielfach vom Onlay, bei allen Höckern von einer Teilkrone. Die Dreiviertelkrone ist eine Teilkrone, bei der nur ein Teil vom ganzen sichtbaren Zahn zur Aufnahme der Krone beschliffen wird. Wenn der Zahndefekt zu gross ist für eine Zahnfüllung, nicht aber so ausgedehnt ist, dass eine komplette Überkronung notwendig ist, versorgt der Zahnarzt den Zahn im Normalfall mit einer Teilkrone, wo nicht der komplette Zahn, sondern nur ein Teilbereich präpariert wird, sodass das gesunde Zahnhartgewebe so weit wie möglich erhalten werden kann. 


Teilkrone aus Gold

Teilkronen können aus Gold oder aus Vollkeramik angefertigt werden.

Wenn der Defekt im Zahn zu gross für eine Zahnfüllung ist, sich der Defekt noch nicht so stark ausgedehnt hat, dass eine komplette Überkronung für den Zahnerhalt notwendig ist, versorgt der Zahnarzt den Zahn im Normalfall mit einer Teilkrone aus Gold oder Keramik, denn Teilkronen können aus Gold oder aus Vollkeramik angefertigt werden, wenn die Aussenwände wie auch Innenwände vom Zahn für ein Versorgung mit einem Inlay nicht stabil genug sind.

Mit einer Teilkrone aus Gold können zerstörte Zähne wieder aufgebaut werden, so dass die ursprüngliche Kaufläche durch eine Kaufläche aus Gold ersetzt wird und das verbliebene Zahnhartgewebe stabilisiert wird.

Teilkrone aus Gold, Kronenart, Zahn, Zahnarzt 

Für eine Teilkrone aus Gold wird nicht der komplette Zahn, sondern nur ein Teilbereich beschliffen (präpariert), sodass gesunde Zahnhartsubstanz bei der Zahnerhaltung so weit wie möglich erhalten werden kann.

Die Teilkrone ist eine Kronenart, die früher in der Zahntechnik nur aus Metallen, meist aus Gold, hergestellt wurden.

Die Gold-Teilkrone wie das Gold-Inlay als Einlagefüllung erfüllt höchste Ansprüche an Haltbarkeit und Biokompatibilität. Die Teilkrone ergibt ein optimales Kaugefühl, denn das Gold oder die Keramik umfasst schützt die dünnen Wände vom Zahn vor dem Abbrechen. Teilkronen aus Gold werden hauptsächlich bei Backenzähnen eingesetzt, da man die Goldanteile von aussen sehen kann. Goldteilkronen haben Eigenschaften, die den natürlichen Zähne am nächsten kommen und ergeben nebst der hohen Verschleissfestigkeit einen dauerhaft guten Randschluss. Eine perfekte Teilkrone hat bei guter Mundpflege eine lange Lebensdauer, denn die Verträglichkeit bei der Teilkrone aus Gold ist sehr gut.

Gold-Teilkrone

Im Normalfall wird die Teilkrone aus Gold gefertigt, damit sie besonders langlebig und stabil bleibt.

Ein optimales Kaugefühl und Hygienefähigkeit zeichnen Teilkronen aus Gold aus, doch damit keine "Galvanische Mundströme" durch verschiedene Metalle im Mund entsteht (Mundbatterie), müssen Zahnfüllungen aus Amalgam neben den Teilkrone aus Gold entfernt werden. Die Anfertigung und das Einsetzen einer Teilkrone verlangen vom Zahnarzt viel Fingerspitzengefühl. Den Einsatz dieser Teilkronen aus Gold bei den Zähnen im Unterkiefer stören die Patienten vielfach durch den relativ breiten und sichtbaren Goldrand. Für die Anfertigung einer Teilkrone aus Gold werden einige Tage benötigt, doch während dieser Zeit wird zum Schutz vom Zahn der Zahnstumpf mit einem Kunststoffprovisorium versorgt. Wenn die Teilkrone gegossen und ausgearbeitet ist, kann das Provisorium entfernt und die Teilkrone mit speziellem Zement befestigt werden. Damit zur Zahnsubstanz ein völlig glatter Übergang entsteht, werden während oder nach dem Einsetzen die fein auslaufenden Ränder der Krone gezielt bearbeitet und poliert. Goldversorgungen halten den hohen Kaubelastungen im Seitenzahnbereich stand, sodass meist keine Materialbrüche auftreten, denn Zahnversorgungen aus Gold sind formstabiler und haltbarer als Füllungen aus Amalgam oder Kunststoff.

Teilkronen aus Gold haben sich bewährt

Teilkronen aus Gold werden auf Grund ihrer hohen Belastbarkeit besonders im Bereich der oberen Backenzähne eingesetzt.

Teilkrone, Gold, Zahnsubstanzschonend, Zahn 

Overlay als Einlagefüllung ist wird als Teilkrone bezeichnet und ist ähnlich wie ein Inlay, denn als Overlay bezeichnet man die weiterreichende Abdeckung der Seitenbereiche zu einem Nachbarzahn

Eine Zahnversorgung mit einem Inlay ist möglich, wenn der Zahn einen kleinen bis mittelgrossen Defekt aufweist.

Die Goldkrone ist die einfachste und beste Lösung als Teilkrone, die jedoch aus ästhetischen Gründen (Bioästhetik) nur im hinteren Zahnbereich zum Einsatz kommt. Goldgussrestaurationen sind bei allen Defekten jeder Ausdehnung bei Seitenzähnen möglich, auch wenn ein oder mehrere Zahnhöcker ersetzt werden müssen. Wenn der Zahn stark geschwächt ist durch grosse Defekte oder bei wurzelkanalbehandelten Zähnen, muss eine Kauflächen-deckende Restauration angefertigt werden. Die Zahnversorgungen aus Gold stellen eine qualitativ hochwertige zahnmedizinische Versorgung dar und zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer aus, denn Goldversorgungen haben sich klinisch sehr gut bewährt und werden seit über 100 Jahren verwendet. Goldgussversorgungen als "Festsitzender Zahnersatz" sind sehr gut verträglich und können meist auch dann angefertigt werden, wenn Allergien gegen andere Füllungsmaterialien und deren Bestandteile vorhanden sind. Teilkronen aus Gold wie auch Teilkrone aus Keramik bedeuten ein Höchstmass an Sicherheit, Tragekomfort, Präzision und vor allem Langlebigkeit gegenüber anderen Kronenarten. Teilkronen aus Gold werden immer häufiger durch die Vollkeramik-Krone bzw. durch hochpräzise CAD/CAM-gefräste Zirkonkronen (Zirkonoxid-Kronen) verdrängt, die als Jacketkrone oder heute meist als Zirkon-Krone, Cercon-Krone oder Cerec-Krone bezeichnet werden. 


Teilkrone aus Keramik

Inlays, Onlays und Overlays sind englische Begriffe für Zahnfüllungen und Teilkronen meist aus Keramik.

Die Teilkrone umfasst die stützenden Zahnhöcker von einem Zahn, wenn diese durch einen Defekt zum Teil beschädigt wurden, ansonsten eine Vollkrone aufgesetzt wird.

Teilkrone aus Keramik, Kronenart, Inlay, Metall 

Durch eine Teilkrone kann gesunde Zahnhartsubstanz erhalten werden, wobei bei der Teil-Vollkeramikkrone (Onlay) auf ein Metallgerüst verzichtet wird wie bei Vollkeramikkronen, was ein ästhetischer Vorteil bei der Zahnkrone ist, denn das einfallende Licht wird nicht gebrochen durch ein Metallgerüst wie bei Metallkronen und erscheint transluzent.

Teilkronen können in der Zahntechnik auch rein aus Keramik hergestellt werden und dienen dem Zahnerhalt durch die substanzschonende Kronenpräparation.

Wenn eine Zahnkrone durch einen Zahnunfall oder durch kariöse Läsionen zerstört ist, sodass die Zahnversorgung mit einer Zahnfüllung die Restzahnsubstanz nicht mehr ausreichend stabilisieren kann, muss der Zahn mit einer Teilkrone versorgt werden. Eine Teilkrone aus Keramik ist eine Kronenart zwischen einem Inlay und einer Krone (Überkronung). Inlays als Einlagefüllungen werden verwendet um kleinere Schäden an den Zähnen zu beheben und Teilkronen für grössere Zahnschäden, wobei keramische Teilkronen nicht von den Zähnen zu unterscheiden sind. Keramische Teilkronen werden zur Zahnerhaltung nur dann verwendet, wenn der Zahn für ein Inlay bereits zu stark zerstört ist und noch Anteile von der Zahnkrone gesund sind. Dentalkeramiken die bei der Restauration von Zähnen zur Zahnerhaltung verwendet werden sind dem natürlichen Zahn ähnlich und kaum zu unterscheiden, wobei die Keramikversorgung höchsten Ansprüchen an Bioästhetik, Haltbarkeit und Bioverträglichkeit gerecht wird. Der Einsatzbereich von Dentalkeramiken erfolgt als Einlagefüllung aus Keramik bei grösseren Zahndefekten, besonders bei Seitenzähnen, wo sie je nach Ausdehnung, als Inlay, Onlay oder Teilkrone bezeichnet werden. Inlays sind von noch intakten Zahnhöckern umgeben, Onlays dehnen sich über einen oder mehrere Höcker aus und wird vom Zahnarzt meist als Overlay bezeichnet, wenn es eine weiterreichende Abdeckung im Seitenbereich zu Nachbarzähnen ist und eine Teilkrone bedeckt die gesamte Kaufläche. Der Unterschied zwischen einer Kunststofffüllung und einem Keramikinlay besteht darin, dass Kunststofffüllungen für kleinere und Keramikinlays für grössere Zahnreparationen angewendet werden, die eine dichtere Verbindungsstelle zwischen Zahn und Zahnfüllung bieten.

Vollkeramik-Teilkrone

Anders als bei Metall-Teilkronen werden keramische Teilkronen nach dem Aufrauen und Konditionieren durch flüssige Spezialkunststoffe verbunden.

Keramikinlays und Teilkronen aus Vollkeramik (Onlays) werden im Volksmund meist als Keramikfüllung oder Keramikeinlagefüllung bezeichnet. Die Vollkeramikteilkrone ist eine optimale Lösung weil keine Metalle in der Teilkrone enthalten und im Mund praktisch unsichtbar sind. Keramikinlays werden im Zahntechnischen Labor hergestellt, das eine Präzisionsarbeit ist. Keramikinlay, Teilkrone (Onlay) werden in den Zahn eingepasst und in den verbleibenden Zahnschmelz eingeklebt, um die Haltbarkeit vom Zahn wieder herzustellen, denn Keramik ist ein ästhetisch ansprechendes Material, um eine optimale Biss-Situation wieder herzustellen. Konventionelle Teilkronen werden aus Metall, meist aus Goldlegierungen hergestellt oder besitzen zumindest einen Kern aus Metall die von einer zahnfarbenen Hülle aus Keramik umgeben ist. Negative Aspekte einer Keramikteilkrone aus Metall können bei Menschen die Allergien auf Metalle entwickeln sein oder Metallgeschmack im Mund. Auch kann sich der Zahn mit der Zeit verfärben bzw. das Metall schimmert durch und gleichzeitig können galvanische Mundströme entstehen, sodass Schleimhautreizungen und Nervenschmerzen durch die Mundbatterie entstehen können. Keramikinlays haben aber eine Einschränkung, denn wenn sich ein Defekt weit unter das Zahnfleisch ausdehnt oder die Zähne durch Zähneknirschen und Zähnepressen extrem beansprucht werden, sind Goldrestaurationen (Teilkrone aus Gold) haltbarer und einer Teilkrone aus Vollkeramik vorzuziehen. Früher wurde für die Zahnrestauration häufig Gold als Material verwendet, doch bei der Zahnsanierung bzw. "Konservierende Zahnbehandlung" als zahnerhaltende Massnahme wird die Goldrestauration auch wegen dem Preis bzw. Kosten für Zahnersatz immer mehr von der Keramik verdrängt.


Keramisch verblendete Krone

Keramisch verblendete Zahnkronen sehen als Bioästhetischer Zahnersatz optisch den natürlichen Zähnen sehr ähnlich, sodass die Keramik verblendete Kronen höchsten Ansprüchen an Zahn-Ästhetik (Bioästhetik), Biokompatibilität und dauerhafter Stabilität genügen.

Für keramisch verblendete Krone gibt es die Teilverblendung oder die Vollverblendung aus Keramik.

Keramisch verblendete Krone, Teilverblendung

 

Mit einer Keramik-Vollverblendung kann ein Zahn bzw. die Krone optisch sehr schön nachgebildet werden, denn darüber liegt ein dreidimensionaler, individueller Keramikaufbau, mit dem ästhetisch sehr gute, natürliche Ergebnisse erzielt werden.

Es werden drei Arten von Kronen vom Material her unterschieden; die Vollgusskrone aus Metall (Metallkrone), das eine vollständig aus Goldlegierungen hergestellte Krone ist und meist wegen dem sichtbaren Metall aus ästhetischen Gründen nicht mehr verwendet wird sowie der Metallkeramik-Krone als VMK-Krone (Verblend-Metall-Keramikkrone) und die Vollkeramik-Kronen ohne Metallkern.

Keramikummantelte Kronen können bei starkem Zähneknirschen leicht durch Keramikbrüche zerstört werden wie auch Veneers, sodass sich Keime hinter der Verblendeschale ansiedeln können. Bei Kronen kann man unter einer Vielzahl von Kronenarten wählen, doch beim Zähneknirschen sollte man über Nacht eine Aufbissschiene tragen, egal um welche Kronenart es sich handelt.

Verblendete Kronen

Bei verblendeten Kronen kann es sich um eine Kunststoff-verblendete Krone oder um eine keramisch verblendete Krone handeln wie auch bei Zahnbrücken, denn verblendete Kronen sind zahnfarben.

Verblendete Kronen werden meist wegen der Zahnästhetik im sichtbaren Zahnbereich eingesetzt, wo der Metallkern der Krone mit einem zahnfarbenen Material wie Keramik oder Kunststoff verblendet wird. Mit der „Keramisch-verblendete Krone“ ist es möglich, den ganzen Zahn mit der Kaufläche natürlicher zu gestalten und mit zahnfarben zu verblenden, wo nur ein kleiner Metallsaum am Kronenrand bleibt. Eine "keramische Schulter" kann helfen, dass der dunkel schimmernde Saum einer Krone nicht mehr sichtbar wird. Dabei wird der Rand der Krone in Keramik erstellt, damit keine unästhetischen dunklen Ränder zwischen Krone und Zahnfleischrand nach dem Zahnfleischverlauf sichtbar sind. Eine Krone wird somit komplett keramisch verblendet, im Gegensatz zur Kunststoffverblendung, wo wegen der verminderten Abriebfestigkeit nur eine Verblendung an nicht kaubelasteten Flächen möglich ist, denn die Kaufläche der Kronen mit Kunststoffverblendung besteht aus Metall. Verblendeten Kronen sehen natürlicher aus als Vollgusskronen, wo das Metall sichtbar ist.

Keramisch verblendete Krone vom Zahn

Die keramisch verblendete Krone ist in der Zahntechnik eine Kronenart bzw. die keramisch verblendete Krone ist eine ästhetische Alternative zur Vollgusskrone.

Die keramisch verblendete Krone besteht in Zahnfarben aus einem hochgoldhaltigen Metallgerüst, das mit Keramik überzogen wird. Die keramisch verblendete Krone wird entweder der komplette Metallkern ummantelt, was als Zahn-Vollverblendung bezeichnet wird oder es wird nur auf dem nach aussen sichtbaren Teil eine entsprechende Keramikschicht aufgebrannt, was eine Zahn-Teilverblendung aus Keramik ist. Unschöne goldfarbe oder silberfarbene Blitzer beim Sprechen oder Lachen können durch die keramische Verblendung verschwinden. Die Werkstoffkombination hat grosse Vorteile, denn während das hochgoldhaltige Metall, das auch in Nichtedelmetall (NEM) sein kann für Stabilität und Passgenauigkeit sorgt, genügt Keramik hohen ästhetischen Ansprüchen (Bioästhetik), da sie zahnfarben ist und sehr natürlich wirkt. Die Anfertigung von einer Verblendkrone oder Keramik-Teilkrone bei Patienten mit ausgeprägten Bruxismus ist nicht zu empfehlen, sofern während der Nacht keine Knirschschiene getragen wird. Bei Zahnpatienten, die stark mit den Zähnen knirschen, kann es vorkommen, dass es  zu Abplatzungen der Keramik kommen kann wie auch bei ungünstigen Bissverhältnissen, wo für die Verblendung der Kaufläche einer Krone zu wenig Platz vorhanden ist.

Teilverblendete Krone aus Keramik

Bei der Teilverblendung der Krone, ist die äussere sichtbare Fläche vom Zahn mit einer Keramik beschichtet.

Bei der Teilverblendung ist nur der zur Aussenseite hin gelegene sichtbare Teil und der Krone Zahnfarben. Keramikverblendungen werden vom Zahntechniker im Labor in verschiedenen Schichten aufwendig und individuelle Zahnfarbe aufgebracht, modelliert und gebrannt. Bei Keramikverblendungen ergibt sich durch die im Zahnlabor aufwendig in verschiedenen Schichten aufgebrachten und gebrannten Farben eine Härte und Materialintegrität, die vor Verfärbung und Abnutzung weitgehend schützt. Jede Teilverblendete der Krone ist wegen der Scherkraft beim Kauen oder Zähneknirschen wie auch Zähnepressen bruchgefährdet.

Vollverblendete Krone aus Keramik

Bei der Krone mit einer Vollverblendung aus Keramik ist der Zahn nur von einem dünnen Metallgerüst umschlossen, das den Zahn schützt.

Konstruktionsbedingt kann zur Zungenseite ein dünner, hochglanzpolierter Goldrand verbleiben. Aktuelle Keramikmassen sind nicht mehr so hart wie früher und vermitteln somit ein besseres Kaugefühl und verursachen keinen erhöhten Abrieb an den Gegenzähnen als natürlicher Schmelz.

Vollverblendete Kronen mit Keramikschulter

Die Zahnkrone ist fast unsichtbar, da der Rand der keramischen Schulter leicht unter das Zahnfleisch geschoben wird.

Bei der keramischen Schulter ist es möglich, Keramik anzubringen durch die Präparationstechnik vom Zahn am oberen Zahnrand der Krone, sodass keine dunklen Ränder zwischen Krone und Zahnfleischrand sichtbar sind. Eine keramische Schulter bezeichnet den Rand einer Krone der nicht aus Metall, sondern aus Keramik gefertigt wird, sodass diese auch als Schulterkrone bezeichnet wird. Die Vollverblendete Krone kann man trotz allgemein guter Optik bemerken, denn bei Kronen auf Schneidezähnen entsteht ein verräterischer blauer Schimmer am Zahnfleischrand, der auf die künstliche Zahnkrone hinweisen kann. Da Metall und Keramik zugleich an der Präparationsgrenze enden, ist dieser rein optische Makel bei einer konventionellen Konstruktion oft unvermeidlich, so dass nur eine Krone mit Keramikschulter für Abhilfe schaffen kann, was aber zu Mehrkosten vom Zahnersatz führt. Die normale Metallkeramikkronen besitzt einen Kern aus Metall, der von Keramik umgeben ist, was bei der Zahnversorgung einen Nachteil hat, denn wenn sich das Zahnfleisch im Laufe der Jahre zurückzieht, wird der Metallrand sichtbar und der Zahnfleischrand wird durch den veränderten Zahnfleischverlauf vielfach entzündet, da das Metall Oxide abgibt. 


Vollgusskronen

Eine Vollgusskrone für Zähne wird auch als Vollkrone oder Metallkrone bezeichnet.

Der Einsatzbereich der Vollgusskrone (Metallfarben, meist Gold) liegt aufgrund der besonders guten Stabilität im Seitenzahnbereich.

Vollgusskronen, Zahnkronen, Goldkronen, Zahn

Die Vollgusskrone ist eine Zahnkrone die auch Vollkrone oder Metallkrone genannt wird.

Vollgusskronen werden umgangssprachlich auch als Goldkronen oder Vollmetallkronen bezeichnet und bestehen normalerweise aus einer hochwertigen Goldlegierung.

Vollgusskronen werden nicht, wie vielfach angenommen, aus purem Gold, sondern im Normalfall aus hochgoldhaltigen Legierungen gefertigt. Vollgusskronen gehören zu den dauerhaftesten Kronenarten und werden bei Seitenzähnen eingesetzt, wenn Zahnschäden vorhanden sind, die nicht durch Zahnfüllungen beseitigt werden können. Vollgusskronen zeichnen sich durch eine besonders lange Haltbarkeit und gute Biokompatibilität aus. Je nach gewählter Metalllegierung in der Zahntechnik schimmern Vollgusskronen in goldfarben oder silberfarben, sodass sie auch als Goldkrone oder Galvanokronen bezeichnet werden, die in der heutigen Zeit nur noch wenig zur Anwendung kommen. Vollguss-Kronen werden im Zahn-Labor im Gussverfahren hergestellt und bestehen in verschiedenen Legierungen NEM (nicht Edel-Metall), werden aber meist aus einer hochgoldhaltigen Legierung angefertigt. Je nach sozialem Status vom Zahnpatienten sind auch "Sparlegierungen" (Spargold) bzw. goldreduzierte oder edelmetallfreie Legierungen möglich. Sofern sich aber noch andere Metalle im Mund befinden, besteht die Gefahr der Korrosion. Damit keine galvanische Mundströme durch Metalle im Mund bzw. eine "Mundbatterie" durch verschiedene Metalle entsteht, sollten Zahnfüllungen aus Amalgam nebst einer Stiftkrone oder Metallkrone entfernt werden. Um galvanische Mundströme die durch verschiedene Metalle zusammen mit dem Speichel entstehen können, möglichst gering zu halten, sind hochwertige Goldlegierungen empfehlenswert. Die Mehrkosten für den höheren Goldanteil der Vollkrone ist eine durchaus lohnende Investition, denn Vollgusskronen dienen bei einem herausnehmbarem Zahnersatz auch als Schutzkrone mit einem HalteelementZahnersatz bei Bruxismus ist wie bei den verschiedenen Kronenarten immer ein Problem, wo Knirscherschienen wie bei natürlichen Zähnen über Nacht getragen werden sollten. Zahnersatz bei Bruxismus ist bei allen verschiedenen Kronenarten immer ein Problem, sodass die Aufbissschiene wie bei natürlichen Zähnen über Nacht getragen werden sollte.

Vollgusskrone, Goldkrone, Galvanokrone

Vollgusskronen die im Dentallabor im Gussverfahren hergestellt werden bestehen meist aus einer hochgoldhaltigen Legierung.

Vollgusskronen können aus Gold, Titan oder Stahl gearbeitet sein, wo die Flächen vollständig Metallfarben sind, da keine zahnfarbene Verblendung vorhanden ist. Die Verblendkeramik-Krone ist zahnfarben mit einem metallisch glänzenden unästhetischen Rand, der durch das Zahnfleisch schimmert. Die Metallarmierte Vollkeramik-Krone besteht aus einem Gerüst aus Gold, Titan oder Stahl und wird zahnfarben durch eine Dreifarben-Verblendung oder Vierfarben-Verblendung, wo meist ein umlaufender metallisch glänzender Rand erkennbar ist, sofern keine Keramikstufe vorhanden ist. Alternativen für Vollgusskronen sind als "Bioästhetischer Zahnersatz" Metallkeramikkronen oder Vollkeramikkronen, die in der Zahn-Ästhetik ansprechender sind.

Vollgusskronen werden im Volksmund auch als Goldkronen oder Vollmetallkronen bezeichnet und können in verschiedenen Legierungen angefertigt werden, bestehen vielfach aber aus einer hochwertigen Goldlegierung.

Modell Vollgusskrone, Goldkrone, Galvanokrone

Vollgusskronen kommen im Besonderen im nicht sichtbaren Backenzahnbereich (Seitenzähne) zum Einsatz und werden meist zur Wiederherstellung von stark zerstörten Zähnen verwendet.

Goldkronen, die auch Galvanokronen oder Vollguss-Kronen genannt werden, kommen in der heutigen Zahnmedizin nur ganz selten zur Anwendung, denn sie wurden durch Vollkeramikkronen und Verbund-Metall-Keramik-Kronen verdrängt.

Vollgusskronen werden im Zahn-Labor im Gussverfahren hergestellt und bestehen meist aus einer hochgoldhaltigen Legierung, weshalb man sie auch Goldkrone nennt. Goldkronen gehören zu den dauerhaftesten Kronenarten, werden aber aus ästhetischen Gründen nur bei Backenzähnen eingesetzt. Vollgusskronen zeichnen sich durch eine lange Haltbarkeit aus und je nach gewählter Metalllegierung schimmern Vollgusskronen goldfarben oder silberfarben. Galvanokronen haben ein Feingoldgerüst, das mit Keramik verblendet wird. Jeder Werkstoff für Brücken und Kronen hat seine spezifischen Eigenschaften und gelangt daher vielfach in Kombinationen zum Einsatz. Galvanobrücken und Galvanokronen stellen eine Kombination aus Gold-Versorgung und Keramik-Versorgungen dar. Die Galvanokronen sind in der Herstellung sehr heikel und nicht sehr Preisgünstig, denn diese Kronen bestehen aus einem Gerüst aus 99% Feingold. Allergische Reaktionen können durch den sehr hohen Feingoldgehalt meist praktisch ausgeschlossen werden. Die Farbe von Feingold lässt die aufgebrannte Keramik wärmer erscheinen. Die Galvanokrone hat den Nachteil vom Goldrand, der im sichtbaren Bereich zu ästhetischen Einbussen führt. 


Halbkronen Dreiviertelkronen

Die Halbkrone als festsitzender Zahnersatz wird auf dem Zahn im Kronenbereich eingesetzt, wenn eine Zahn-Wand ersetzt werden muss und besteht aus Metall, Kunststoff oder Keramik.

Je nach dem Grad der Zahnbeschädigung muss der Zahnarzt bei einer Teilkrone über den Kronenersatz entscheiden, ob eine Halbkrone, Dreiviertelkrone oder eine vollständige Krone zum Wiederaufbau vom Zahn notwendig ist.

Die Halbkrone ist eine Form der Teilkrone, bei dem der Zahn im Gegensatz zur Vollkrone nicht vollständig vom Zahnersatz umschlossen ist.

Teilkronen, Halbkronen, Dreiviertelkronen

Teilkronen selbst unterteilen sich in der Zahntechnik in Halbkronen und Dreiviertelkronen.

Bei der Zahnbehandlung mit einer Halbkrone bleibt der Zahn im sichtbaren Bereich bleibt oft unversehrt.

Die Halbkrone wird auch als Fensterkrone bezeichnet, denn ähnlich einem Fenster ist der gesunde Bereich vom Zahn zu sehen. Ist ein Zahn noch nicht sehr stark beschädigt, so dass man ihn nicht vollständig mit einer Vollkrone umkleiden müsste, können Teilkronen eingesetzt werden. Bei starken Schädigungen der Zahnhartsubstanz werden üblicherweise Kronen als Zahnersatz verwendet und geklebt oder zementiert.

Unterscheiden von Kronen

Kronen unterscheidet nach Aussehen ist bei den viele verschiedene Arten von Kronen nicht einfach wegen dem verwendeten Material und der Fertigungstechnik.

Unterscheiden von Kronen auf Sprechdistanz ist bei den vielen Kronenarten sehr schwierig, denn selbst ein gut gemachtes Preisgünstiges Provisorium ist kaum von natürlichen Zähnen zu unterscheiden. Wenn das eigene Gebiss durch Zahnabnutzung beschädigt ist, sich aber Zahn-Karies noch nicht zu sehr verbreitet hat, sodass die Zähne nur teilweise angegriffen sind, werden Teilkronen verwendet, die Halbkronen oder Dreiviertelkronen sein können und bei grösseren Defekten werden je nach Restzahnsubstanz Halbkronen oder Kronen (Überkronung) als Restauration nötig. Je nach dem Grad der Zahnbeschädigung entscheidet sich der Zahnarzt für eine Halbkrone, für Dreiviertelkronen oder die vollständige Ersatzkrone zum Wiederaufbau vom ganzen Zahn.

Halbkrone

Eine Halbkrone wird eingesetzt, wenn für eine Einlagefüllung bzw. Inlay vom betroffenen Zahn viel Zahnhartsubstanz beschädigt ist, für die vollständige Überkronung aber noch zu viel gesunde Substanz vorhanden ist.

Wenn aus Haltbarkeitsgründen eine Zahnfüllung mit Inlays, Onlays oder Overlays nicht möglich, wird der betroffene Zahn sorgfältig beschliffen und überkront. Dabei wird die eigene Zahnsubstanz weitestgehend geschont und es bleibt so viel als möglich vom Zahn erhalten und nur die von Karies befallene Stelle wird zum Zahnerhalt herausgearbeitet und im sichtbaren Bereich mit einer Halbkrone versorgt. Die Halbkrone umschliesst den angegriffenen Zahn nicht vollständig, sondern nur den Teil, der beschädigt wurde. Die Halbkrone ist ein festsitzender Zahnersatz, bei dem mindestens eine Wand vom Zahn zur Zahnerhaltung beim Zahnarzt ersetzt wird. Die Halbkrone liegt im Kronenbereich oben auf dem Zahn auf und besteht aus Kunststoff, Metall oder Keramik. Halbkronen enden je nach Defekt oberhalb vom Zahnfleischrand (Zahnfleischverlauf), Kronen hingegen umfassen schützend den Zahn bis zum Zahnfleischverlauf.

Inlay, Onlay, Overlay, Teilkrone

Die Übergänge Inlay, Onlay, Overlay, Teilkrone sind fliessend und nicht ganz klar definiert, sodass der eine unter einem Onlay eine Teilkrone versteht und umgekehrt.

Halbkronen werden dann gewählt, wenn die Zähne in einem gut gepflegten Zustand sind, ein Inlay nicht mehr in Frage kommt und beim Schadenausmass noch keine Vollkrone nötig ist, denn der Übergang von Halbkrone zum natürlichen Zahn ist immer ein Risikofaktor für eine weitere Kariesbildung und kariöse LäsionenHalbkronen und Dreiviertelkronen dienen vornehmlich als Brückenanker bzw. Brückenpfeiler für Zahnbrücke und lassen die äussere Zahnfläche gegen aussen frei. Die gesamte Kaufläche wird durch Keramik oder Gold ersetzt, denn als Materialien eignet sich Gold das keramisch verblendet ist, mit Kunststoff verblendetes Gold oder Vollkeramik zur Auswahl. In kosmetischer Hinsicht können mit Halbkronen sehr gute Ergebnisse erreicht werden, da der sichtbare Teil vom Zahn nicht beschliffen werden muss. Eine gute Mundpflege ist bei Halbkronen und Dreiviertelkronen sehr wichtig, da sich am Übergang zwischen der Halbkrone bzw. Dreiviertelkrone und der natürlichen Zahnsubstanz Mundbakterien und Speisereste festsetzen können und dadurch die Gefahr einer Sekundärkaries die auch als Randkaries bezeichnet wird besteht, dass ein wiederholtes Auftreten der Karies nach der Zahnbehandlung ist.


Stiftkrone (Stiftzahn)

Die Stiftkrone ist keine eigene Kronenart, sondern eine spezielle Verankerung der Krone im Wurzelkanal vom Zahn, wo vor dem Einsetzen der Stiftkrone im Wurzelkanal ein Stiftaufbau oder Schraubenaufbau in Form vom beschliffenen Zahn verankert wird, auf dem die Krone aufgesetzt wird.

Stiftkrone wird laienhaft als Stiftzahn bezeichnete wo eine künstliche Krone gemeint ist, an der ein Stift im Zahn fest verankert ist.

Stiftkrone, Stiftzahn, Stiftaufbau, Ankerkrone

Bei der Stiftkrone werden Krone und Stift gleichzeitig in den Kanal der Zahnwurzel einzementiert, denn Wurzelstifte sind gegossene Metallstifte zur Verankerung von Stiftkronen oder Stiftaufbauten im Wurzelkanal.

Die Stiftkrone ist eine künstliche Zahnkrone, die durch einen Stift mit oder ohne Stiftaufbau im Wurzelkanal vom Zahn zum besseren Halt der Krone verankert.

Wenn ein Zahn völlig ruiniert ist, muss für den Halt der Krone zuerst ein Stift in den Zahnstumpf implantiert werden, der als Sockel bzw. Anker für die Zahnkrone dient. Die Stiftkrone wird bei marktoten Zähnen, bei denen auch die natürlichen Zahnkronen weitgehend zerstört sind, verwendet die unter den Namen Richmondkrone, Logankrone oder Stufenstiftkrone bekannt sind. Stiftkronen (Stiftzähne) kommen bei stark zerstörten und wurzelbehandelten Zähnen zur Anwendung und sind oft die letzte Möglichkeit den betroffenen Zahn zu retten, denn der Zahnerhalt hat Priorität. Im Wurzelkanal wird als erstes ein Stift eingebracht, an diesem dann der Aufbau befestigt wird, der die eigentliche Krone vom Zahn trägt. Darum wird der Stiftzahn im allgemeinen Sprachgebrauch vielfach auch mit dem Zahnimplantat verwechselt, denn das Prinzip mit der Zahnwurzel, Aufbau und Krone sind vergleichbar und man vom Stift der implantiert wird spricht. Der Unterschied zwischen Stiftkrone und Dentalimplantat besteht nur darin, dass ein Stiftaufbau immer eine intakte körpereigene Zahnwurzel im Kiefer benötigt und beim Zahnimplantat implantiert man eine künstliche Zahnwurzel anstelle der körpereigenen Zahnwurzeln. Künstliche Zahnwurzeln bzw. Zahnimplantate eignen sich besser als Stiftzähne, denn die stiftgetragene Krone ist nur eine Alternative zur implantatgetragenen Krone (Implantatkrone). Stiftzähne eignen sich nicht immer und nur bei Frontzähnen wenn die Zahnwurzel nicht vollständig gesund ist und früher oder später Schäden auftreten können, sodass die Zahnwurzel entfernt werden muss.

Stiftaufbau

Der Stiftaufbau findet Anwendung bei tief zerstörten, wurzelkanalbehandelten Zähnen, wo die natürliche Zahnkrone allein keinen Halt mehr findet.

Der Stiftaufbau als Wurzelanker oder Wurzelstift zur Wiederherstellung einer zerstörten Zahnkrone kann mit Stiften oder Schrauben die im Wurzelkanal verankert werden nach einer Wurzelkanalbehandlung erfolgen. Beim Stiftaufbau aus Kunststoff wird der Stift direkt im Mund vom Zahnpatient geformt, der vielfach aus Zirkoniumoxid besteht. Stiftkronen werden auch als Stiftzahn oder Jacketkronen bezeichnet und sind Verblendkronen die einen Metallstift besitzen und mit diesem an der natürliche Zahnkrone verankert werden. Damit keine galvanische Mundströme durch Metalle im Mund bzw. eine "Mundbatterie" durch verschiedene Metalle entsteht, sollten Zahnfüllungen aus Amalgam neben der Stiftkrone entfernt werden, denn wenn sich noch andere Metalle im Mund befinden, besteht auch die Gefahr der Korrosion.

Stiftzahn mit Stiftkrone

Der Stiftaufbau beim Stiftzahn mit Stiftkrone kommt meist nur zur Anwendung, wenn eine gesunde Zahnwurzel vorhanden ist und der Zahn durch die Zerstörung zu wenig Zahnhartgewebe (Zahnhartsubstanz) hat für eine Krone.

Beim Stiftzahn wird ein kleiner Keramikstift oder Metallstift im Wurzelkanal vom Zahn verankert, der als Träger und Stabilisator dient, wo die künstliche Krone als Stiftkrone aufgebracht wird. Bei der Stiftkrone handelt es sich nicht um die eigentliche Krone sondern um die Verankerung der Krone, wo eine gesunde Zahnwurzel eine Grundvoraussetzung ist, um einen Stift der Stiftkrone aufzunehmen, ansonsten es eine Wurzelfraktur geben kann, wonach der Zahn verloren geht und es zum Zahnverlust kommt. Im Volksmund spricht man von einem Stiftzahn, womit eine stiftgetragene oder stiftverankerte Krone gemeint ist, denn Stift und Krone bestehen heute meist aus zwei unabhängigen Komponenten und nicht wie früher die klassische Stiftkrone, wo der Stift fest mit der Krone verankert war. Wenn eine stiftgetragene Krone eingesetzt werden kann, wird vom Zahnarzt bestimmt, wenn der Zahn infolge vorausgegangener Wurzelbehandlung nur noch aus dem Zahnhartgewebe besteht und man von einem toten Zahn spricht, denn abgestorbene Zähne bleiben. Die Stiftkrone der auch als Stiftzahn bezeichnet wird beschreibt nicht die Krone, sondern die Verankerung im Wurzelkanal bzw. den Stiftaufbau für die Krone, die nach einer Wurzelresektion oder Wurzelspitzenresektion, wenn der Zahnnerv resp. das Nervengewebe vom Zahn gezogen ist, eine Stiftkrone einzusetzen, denn die Resektion ist eine operative Entfernung bestimmter Gewebeteile von einem Organ.

Stiftkrone und Stiftzahn sind umgangssprachliche Ausdrücke, nicht aber in der Zahntechnik.

Stiftzahn, Stiftkrone, Stiftaufbau, Krone mit Stift

Bei der Stiftkrone ist heute Standard, die getrennte Anfertigung von Stiftaufbau und Krone.

Bei einer Stiftkrone wird zunächst der Stiftaufbau auf bzw. in den Zahn zementiert, dann beschliffen und abgeformt. Anschliessend wird die Krone auf den Zahn mit Stiftaufbau aufzementiert. Ist ein Zahn sehr tief kariös zerstört, wird er einer Wurzelkanalbehandlung unterzogen. Danach kann man einen Stiftaufbau in den Wurzelkanal einbringen, um so den Zahn zu stabilisieren und Retention für die weitere Versorgung zu erhalten. Dieser Aufbau wird dann beschliffen, um eine Krone anfertigen und einsetzen zu können. Teilkrone ist eine nicht bis zum Zahnfleisch reichende Überkronung. Teilkronen können als schonende Variante der Krone bei ausgedehnten Defekten der Zahnhartsubstanz, die keine Restaurierung mit der Füllungstechnik bzw. eines Inlays zulassen, zum Einsatz kommen.


Teleskopkronen

Die Teleskopkrone ist eine Doppelkrone, die aus Innenteleskop und Aussenteleskop besteht.

Damit die Teleskopkrone aufsteckt werden kann, wird zunächst eine festsitzende Metallmanschette über den bereits präparierten Zahnstumpf (beschliffener Zahn) gestülpt auf dem die Metallmanschette die Zahnkrone befestigt wird.

Teleskopkrone, herausnehmbaren Zahnersatz

Lückenhafte Gebisse werden im Besonderen mit Teleskopkronen versorgt.

Die Teleskopkrone ist eine spezielle Kronenart die in der Zahntechnik zum herausnehmbaren Zahnersatz zählt.

Teleskopkronen sind ein ideales Verankerungssystem für herausnehmbaren Zahnersatz mit hohem TragekomfortTeleskopkronen werden in der Bioprothetik eingesetzt und sind ineinander gleitende Doppelkronen, die eigene natürliche Zähne oder auch Zahnimplantate mit einer brückenähnlichen Teilprothese verbinden. Die Teleskopkrone ist eine Doppelkrone, die aus einer Primärkrone (Innenteleskop) und einer darüber geschobenen Sekundärkrone (Aussenteleskop) besteht. Die Primärkrone ist ein hauchdünnes Metallkäppchen, das fest mit dem Zahn verklebt wird und mit der äusseren Form mit einer normalen Krone keinen direkten Zusammenhang hat. Für stark vorgeschädigte Zähne bietet sich diese Zahnbehandlung mit Teleskopkronen an, da die Zähne, die die Krone später tragen, durch die Metallmanschette entlastet werden. Teleskopkronen können nach ihrer Platzierung im Gebiss wieder herausgenommen werden und zählen zum "Abnehmbaren Zahnersatz". Damit keine "Galvanische Mundströme" durch Metalle im Mund bzw. ein "Mundbatterie" die durch verschiedene Metalle und dem Mundspeichel entsteht, müssen Zahnfüllungen aus Amalgam neben den Teleskopkronen entfernt werden.

Teleskopkrone ist herausnehmbar

Als einzige Krone, die zum herausnehmbaren Zahnersatz zählt, ist die Teleskopkrone, die eine spezielle Kronenart ist.

Mit Teleskopkronen lassen sich herausnehmbare Modellgussprothesen oder auch "Abnehmbare Zahnbrücken" verankern. Der Prothesenkörper beugt der Zahnlockerung vor und wirkt als Schiene, da der Prothesenkörper alle überkronten Zähne miteinander verbindet. Die Mundpflege und Prothesenpflege ist bei einem herausnehmbaren Zahnersatz durch die Teleskopkronen auch bei älteren Menschen problemlos durchführbar. Bei der Teleskopkrone wird die eigentliche Krone auf die überkronten Zähne (Überkronung) aufsteckt, denn zuerst wird vom Zahnarzt eine festsitzende Metallmanschette über den bereits präparierten Zahnstumpf gestülpt. Die herausnehmbare Teleskopkrone wird durch den Zahnarzt auf der Metallmanschette befestigt. Teleskopkronen kann der Zahnarzt nach ihrer Platzierung im Zahngebiss wieder herausnehmen.

Zahnbehandlung mit Teleskopkronen

Eine Zahnbehandlung mit Teleskopkronen bietet sich besonders bei einem Zahnlückengebiss bzw. für stark vorgeschädigte Zähne an, denn die Zähne, die eine Krone später tragen werden durch die Metallmanschette entlastet.

Eine Sonderform der Teleskopkronen sind Galvano-Kronen die aus reinem Gold und Keramik bestehen und aufgrund vom Material und ihrer aufwendigen Konstruktion zu den teuren Kronenarten gehören. Als Stützpfeiler können eigene Zähne oder auch Zahnimplantate verwendet werden, die Primärteleskope aus Edelmetall oder einer speziellen Keramik erhalten. Galvano-Kronen haben aufgrund ihrer hochwertigen Bestandteile eine gute Bioästhetik mit besonders guter Bioverträglichkeit. Die Galvanokrone ist langlebig, hochwertig und bioverträglich und wird mit der Galvano-Technik hergestellt. Für die Galvanokrone wird nach dem Abdruck vom Zahngebiss im Zahnlabor eine dünne Goldfolie auf den Gipsstumpf gelegt, die sich exakt an die Form vom Zahnstumpf schmiegt. Auf dieses stabile Grundgerüst bringt der Zahntechniker dann die Keramikkappe an, sodass die Galvanokrone absolut passgenau ist.

Teleskopkronen sind Galvanokronen aus Gold und Keramik

Teleskopkronen sind ineinander gleitende Doppelkronen und bilden ein optimales Verankerungssystem für herausnehmbaren Zahnersatz mit hohem Tragekomfort.

Teleskopkrone aus Gold (Konuskrone) und Teilkrone bzw. Galvano Krone und Galvano Inlays auf Modell.

Teleskopkronen, Galvanokronen Gold, Keramik

Körperverträgliche Teleskopkronen bzw. die Sekundärteleskope werden aus reinem Gold galvanisch hergestellt und mit einem bioverträglichen und zahnfarbenem Material komplett verblendet, sodass von aussen her kein Metall sichtbar ist.

Kombinierten Zahnersatz dank Teleskopkrone

Doppelkronen werden immer dann eingegliedert, wenn es gilt, herausnehmbaren kombinierten Zahnersatz möglichst gut zu befestigen.

Bei der Galvanokrone muss nur wenig vom gesunden Zahn abgetragen werden, da sich das Gold perfekt in die Ecken und Kanten vom Zahn einfügt. Die hochwertige Kronenversorgung durch die Galvano-Krone als Teleskopkrone hat sich bewährt, denn die Galvanokrone hat ein grosser Vorteil durch die natürliche Farbgebung bei Teleskopkronen, das bedingt ist durch das Gold, das durch die Keramik schimmert, was eine warme Zahnfarbe ergibt. Dank der Galvanotechnik werden Galvanokronen, die einen hochwertigen und bioverträglichen Zahnersatz bilden für die Zahnrestauration hergestellt. Teleskopkronen schützen damit nebst der Befestigung das Restzahngebiss optimal vor Kippbelastungen. Auf einem Gipsstumpf oder Kunststoffstumpf wird eine ca. 0,2 mm dicke Goldschicht galvanisiert und dann mit einer Keramikmasse verblendet. Das Goldkäppchen wird also mit keramischer Masse in einem aufwendigen Schichtverfahren und Brennverfahren verblendet wodurch bei der Galvano-Teleskop-Krone eine sehr hohe Passgenauigkeit erreicht wird, die eine überdurchschnittlich gute Haltbarkeit aufweist, denn Gold zählt zu den körperverträglichsten Materialien, das eine ideale Basis für Kronen darstellt.

Galvano-Teleskop-Krone

Mit der Galvano-Teleskop-Krone wählt man eine qualitativ hochwertige Zahnrestauration mit optimaler Präzision, die in hohem Masse biologisch verträglich ist.

Galvano-Teleskop-Kronen werden mit Keramik ästhetisch verblendet und finden auch Verwendung in der Prothesentechnik, denn lange Haltbarkeit und natürlich schönes Aussehen sind wichtige Vorteile der Galvano-Krone. Feingold das mit hochwertiger Keramik verblendet wird hat eine warme gelbe Farbe, sodass der nachgebildete Zahn natürlich schön und täuschend echt aussieht. Galvano-Kronen können im Frontzahnbereich und Seitenzahnbereich eingesetzt werden, wobei in der Teleskoptechnik resp. Konuskronentechnik eine weitere Anwendung besteht, wo in die Prothese hauchdünne Galvano-Kronen eingeklebt werden. Dadurch erhält die Teleskopprothese resp. Konuskronenprothese eine präzise Führung und Haftung.

Fehlende Zähne können anstatt durch eine herausnehmbare Klammer-Prothese durch die Teleskopversorgung als Zahnersatz mit hohem Tragekomfort ersetzt werden.

Teleskopkrone, Galvano-Teleskop-Krone. Krone

Bei der Teleskopversorgung erhalten die noch vorhandenen Zähne ein Teleskop-Kronenkäppchen aus zahnfarbener Keramik worauf ein festsitzender und zugleich abnehmbarer Zahnersatz wie eine teleskopierende Zahnbrücke befestigt werden kann.

Die Teleskopkrone ist in der Zahnmedizin ein Sammelbegriff für jede Art von Doppelkrone, wobei Doppelkronen unterschieden werden müssen in Parallelwandige Teleskopkronen, Konuskronen und Resilienzteleskopkronen.

Durch die Präzision der Galvanokrone ist es möglich, den Zahn substanzschonend zu präparieren. Doppelkronen bestehen aus einer Innenkrone bzw. Primärkrone und einer Aussenkrone bzw. Sekundärkrone. Die Primärkrone wird bei der Eingliederung meist mit Zement auf den beschliffenen Zahnstumpf fest zementiert, während die Aussenkrone in die Zahnprothese eingearbeitet wird. Bei der Galvano-Teleskop-Krone wird die Aussenkrone in die Zahnprothese gelötet, geklebt oder mit Retentionen im Prothesenkunststoff eingebettet und eingearbeitet. Das Prinzip der Galvano-Teleskop-Krone ist, dass sich beim Einsetzen der Zahnprothese Primärteil und Sekundärteil teleskopartig ineinanderschieben und dadurch der Zahnprothese den gewünschten Halt gibt. Bei der Galvano-Teleskop-Krone muss immer auf eine parallele Einschubrichtung geachtet werden. Die Galvano-Teleskop-Krone ist ein sicherer Zahnersatz mit hohem Tragekomfort, denn Doppelkronen werden im Normalfall aus Goldlegierungen oder mit Hilfe der Galvanotechnik gefertigt, es können aber auch Nichtedelmetalllegierungen oder Titan eingesetzt werden. Eine Verblendung der Aussenteleskope ist möglich, nicht aber als Keramik-Verblendung, denn dieser Keramik hält den beim Einsetzen und Herausnehmen entstehenden Spannungen durch Verkanten nicht stand.

Teleskopprothese

Bei der Teleskopprothese handelt sich um einen kombiniert festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz.

Teleskopprothese, Teleskopkronen, Zahnkronen

Teleskopprothesen sind feine und grazile Gebilde, bei denen nebst der eigentlichen Zahnreihe meist kein weiteres Material zur Stabilisierung der Prothese benötigt wird.

Eine Teleskopprothese ist eine Teilprothese mit Teleskopkronen, sodass die Zahnprothese herausnehmbar ist und als Ersatz fehlender Zähne dient.

Die Teleskopprothese bietet einen hohen Tragekomfort, denn diese wird durch die Teleskopkronen sicher gehalten. Nach dem Funktionsprinzip vom Teleskop mit den ineinandergeschobenen Röhrchen funktioniert auch das einfache und stabile Verankerungssystem für den herausnehmbaren Zahnersatz, denn die Teleskopkrone besteht auch aus zwei Hülsen. Die Teleskopprothese ist dem Kombinierten Zahnersatz zuzuordnen. Eine Sonderform vom kombinierten Zahnersatz ist die Hybridprothese, die mit Teleskopkronen, Stegen auf Wurzelstiftkappen oder Kugelköpfchen an der meist nur noch geringen Restbezahnung befestigt wird. Hybridprothese, Druckknopfanker, Geschiebeprothese und der konfektionierte Steg bieten einen hohen Tragekomfort, wo die eine gute Prothesenreinigung möglich ist, da die Prothese herausgenommen werden kann.

Teleskopkronen geben der Teleskopprothese sicheren Halt

Die Teleskopprothese ist ein hochwertiger Zahnersatz, der in den letzten Jahrzehnten dank den Teleskopkronen weitgehend zum Standard geworden ist.

Einen hohen Tragekomfort bietet die Teleskopprothese, denn diese wird durch die Teleskopkronen sicher gehalten, sodass es vielfach ausreicht, eine grazile oder skelettierte Gaumenplatte zu fertigen. Bei einem guten Zustand der Restbezahnung und günstigen Anordnung der Zähne ist es im Oberkiefer möglich, ganz auf eine Gaumenplatte verzichten. Die ästhetischen Ergebnisse bei der Teleskopprothese wie auch der Geschiebeprothese sind besser als bei anderen Teilprothesen, denn es sind keine Klammern sichtbar wie bei einer Klammerprothese. Eine Teleskopprothese als Teilprothese kann bei weiterem Zahnverlust meist ohne Probleme erweitert werden. Bei der parallelwandigen Teleskopkrone, dass eine Art einer Doppelkrone ist, wird das Innenteleskop rundherum an der Oberfläche ganz genau parallel gefräst. Dementsprechend ist das Sekundärteleskop von der Innenseite her paralellwandig, denn der Halt der Kronen zueinander erfolgt durch die Reibung die auch als Friktion bezeichnet wird. Ein Nachteil bei Teleskopkronen ist der erhöhte Platzbedarf für die Doppelkronen und die Kunststoffverblendung, denn diese muss wegen der Transparenz dicker sein als eine vergleichbare Keramikverblendung. Bei kleineren Zähnen im Frontzahnbereich schafft die Teleskopprothese häufig kosmetische Probleme, die auch gewisse ästhetische Abstriche erfordern kann, denn das Verblendmaterial Kunststoff ist auch in der Farbgebung nicht so farbstabil und transparent wie bei Keramikverblendungen.

Zahnbrücke auf Teleskopkronen (Teleskopbrücke)

Eine Zahnbrücke ist ein Zahnersatz, der seine Abstützung nur auf Zähnen, Zahnwurzeln oder Zahnimplantaten als Anker findet.

Wenn Teleskopkronen als Brückenpfeiler bzw. Brückenanker genutzt, kann die Zahnbrücke auch herausnehmbar sein, die aber nur im Volksmund als Teleskopbrücke bezeichnet wird. Beim Brücken-Zahnersatz bezeichnet man die Pfeiler auch als Fixierelemente und die Brückenzwischenglieder als Brückenkörper, der die fehlenden Zähne ersetzt. Eine Zahnbrücke auf Teleskopkronen unterscheidet sich von einer herausnehmbaren Zahnprothese in der Kaufunktion stark, denn die Zahnbrücke stellt die Kaufunktion nahezu wieder her, so dass es auch keine Druckstellen gibt, da der Kaudruck nicht wie bei einer Prothese auf dem Zahnfleisch lastet. Die Übertragung vom Kaudruck in den Kieferknochen erfolgt ähnlich, aber nicht ganz so wie bei einem natürlichen Zahn oder bei einem Zahnimplantat. Die die Knochensubstanz kann aber meist weitestgehend erhalten bleiben, während bei einer Zahnprothese durch die unphysiologische Übertragung vom Kaudruck auf den darunterliegenden Kieferknochen dieser geschädigt werden kann, indem der Kieferknochen schwindet was als Kieferknochenschwund bezeichnet wird. Teleskopierende Zahnbrücke bedeutet, dass die Brückenglieder auf den Kronenkäppchen reibungslos gleiten können und die Zahnbrücke zur Reinigung herausgenommen werden kann. Die teleskopierende Zahnbrücke (Teleskopbrücke) als Zahnersatz kann meist auch später problemlos erweitert werden.

Teleskopbrücke

Eine Teleskopbrücke als Versorgung von grossen Zahnlücken ist von einer Präzisionsarbeit im Mikrometerbereich notwendig.

Im Rahmen von der „Implantatgetragenen Brücke“ hat die Teleskopbrücke einen besonderen Platz eingenommen, denn eine Teleskopbrücke ermöglicht eine optimale Versorgung bei einem Zahnlückenstand. Bei der "Implantatgetragenen Brücke" als Teleskopbrücke ist ein spannungsfreier Sitz notwendig, wie auch auf einzelnen stabilen Restzähnen. Bei der Teleskopbrücke sind die Kronen in Zahnform und Aussehen identisch und die Teleskopkronen fühlen sich an wie die Zahnkronen der eigenen Zähne. Die eigentlich sichtbaren Kronen sind die Aussenteleskope, die in der herausnehmbaren Zahnbrücke (Abnehmbare Brücke) eingearbeitet sind.


Galvano-Kronen

Galvanokronen die aus einem Gerüst aus 99% Feingold bestehen, kommen nur noch selten zur Anwendung, da sie verdrängt wurden durch Verbund-Metall-Keramik Kronen und Vollkeramikkronen.

Galvano-Zahnersatz ist bioverträglich, passgenau und kann ästhetisch sehr schön mit Keramik verblendet werden, aber aufwendig in der Herstellung.

 Galvano-Kronen Zahnkrone künstliche Krone

Galvanokronen wie auch Vollgusskronen (Goldkronen) wurden durch Verbund-Metall-Keramik Kronen (VMK) und Vollkeramikkronen (Zirkonkrone) durch den Preis bzw. die Zahnersatz-Kosten verdrängt, auch wenn die Galvanokrone hochwertig, langlebig und bioverträglich ist.

Galvanisch hergestellte Zahnersatzgerüste bestehen aus Feingold.

Galvanotechnische Arbeiten werden aus reinstem Feingold hergestellt, damit eine gute Gewebeverträglichkeit besteht. Die Galvanotechnik bietet für die Biologische Zahnmedizin verschiedene Möglichkeiten, um in der Bioprothetik, Kronen und kleine Zahnbrücken sowie Inlays und Onlays biologisch individuell und gut verträglich zu gestalten, die höchsten ästhetischen und technischen Ansprüchen gerecht werden. Goldlegierungen findet aber besonders Anwendung in Form von Vollgusskronen (Vollkronen) zur Verankerung von Klammerprothesen.

Galvano-Zahnersatz

Teleskopkronen sind eine Sonderform der Galvanokronen und gehören aufgrund vom Dentalmaterial und ihrer aufwendigen Konstruktion zu den guten Kronenarten die nicht sehr Kostengünstig sind.

Galvano-Kronen bestehen aus reinem Gold und Keramik und werden mittels der Galvano-Technik (Zahntechnik) hergestellt. Nach dem Gebissabdruck wird im Labor eine dünne Goldfolie auf den Gipsstumpf gelegt, die sich sehr genau an die Form vom Zahnstumpf schmiegt. Damit keine Mundbatterie durch verschiedene Metalle in Verbindung mit Speichel entsteht , müssen Zahnfüllungen aus Amalgam neben den Galvanokronen entfernt werden. Wenn sich nebst Gold noch andere Metalle im Mund befinden, besteht die Gefahr der Korrosion vom Zahnersatz.

Auf dieses stabile Grundgerüst bringt der Zahntechniker die Keramikkappe an.

Galvanokronen, Teleskopkronen, Feingold Krone

Galvanokronen sind durch das Verfahren sehr passgenau und sind allen Gussverfahren weit überlegen, da sich das Gold perfekt in die Ecken und Kanten vom Zahn einfügt und dementsprechend auch nur wenig Zahnhartsubstanz vom gesunden Zahn abgetragen werden muss.

Einen grossen Vorteil der Galvano-Krone ist die sehr gute Bioverträglichkeit und natürliche Farbgebung durch das Gold, das durch die Keramikhülle schimmert, was eine warme schöne Zahnfarbe ergibt.

Bei einem stark geschädigten Zahn reicht eine Zahnfüllung vielfach nicht ganz aus um die Zahnfunktion und Bioästhetik vom Zahn wieder herzustellen, denn es muss vielfach zu viel Zahnsubstanz entfernt werden. Wenn eine Zahnfüllung nicht mehr ausreicht, muss der Zahn überkront werden, was eine zahnerhaltende Massnahme ist und als Überkronung bezeichnet wird, damit alle Aufgaben der Zähne erfüllt werden können.

Galvanokrone ist bioverträglich

Wenn die Zahnkrone stark geschädigt ist, muss sie überkront werden, was eine Massnahme zum Zahnerhalt ist.

In Sachen Bioverträglichkeit hat sich die hochwertige Kronenversorgung durch die Galvano-Krone bewährt, denn bei einem stark geschädigten Zahn muss vielfach Zahnhartsubstanz entfernt werden, sodass eine Zahnfüllung nicht mehr ausreicht, um die Funktion und Zahn-Ästhetik wieder herzustellen. Dank der Galvanotechnik werden Galvanokronen, die einen hochwertigen und bioverträglichen Zahnersatz bilden für die Zahnrestauration hergestellt, wo auf einem Gipsstump oder Kunststoffstumpf eine ca. 0,2 mm dicke Goldschicht galvanisiert und mit einer Keramikmasse verblendet wird.

Goldkäppchen wird verblendet

Das Goldkäppchen wird bei der Galvanokrone mit keramischer Masse in einem aufwendigen Schichtverfahren und Brennverfahren verblendet.

Durch das aufwendigen Schichtverfahren wird bei der Galvanokrone eine hohe Passgenauigkeit erreicht die eine überdurchschnittliche Haltbarkeit aufweist, denn Gold zählt zu den körperverträglichsten Materialien, das eine ideale Basis für Kronen ist. Feingold das mit hochwertiger Keramik verblendet wird ergibt bei der Krone eine warme gelbe Farbe, sodass der nachgebildete Zahn natürlich schön und täuschend echt aussieht. Mit der Galvano-Krone wählt man eine qualitativ hochwertige Zahnrestauration mit optimaler Präzision, die in hohem Masse biologisch verträglich ist (Materialverträglichkeit). Galvano-Kronen werden mit Keramik verblendet und finden wegen der Zahn-Ästhetik auch Verwendung in der Prothesentechnik, denn lange Haltbarkeit und natürlich schönes Aussehen sind wichtige Vorteile der Galvano-Krone. Durch die Präzision der Galvanokrone ist es möglich, den Zahn substanzschonend zu präparieren. Galvano-Kronen können für Frontzähne und Seitenzähne eingesetzt werden. Eine weitere Anwendung besteht in der Teleskoptechnik resp. Konuskronentechnik, wo in die Zahnprothese hauchdünne Galvano-Kronen eingeklebt werden. Dadurch erhält die Teleskopprothese resp. Konuskronen-Prothese eine präzise Führung und eine gute Haftung.     


Kronenarten in der Zahnmedizin

Alle Kronenarten sind in einem bestimmten Bereich stark, sofern noch genügen Zahnwurzel-Stabilität und Zahn-Substanz vorhanden ist.

In der Zahnmedizin stehen verschiedene Möglichkeiten einer Überkronung zur Verfügung, so die Vollgusskrone, die Vollgusskrone mit Kunststoffverblendung, die Metallkeramikkrone, die Vollkeramikkrone und die Zirkonoxidkrone (Zirkonkrone) als Vollkeramikkrone als gefräste Krone (CAD/CAM-Technologie).

Die Vollkrone ist eine Krone, welche die natürliche Zahnkrone völlig bedeckt oder die Stiftkrone (Stiftzahn), die aus einer Massivkrone mit Wurzelstift besteht wie Dübelkrone oder Logan-Krone.

Natürliche Zahnkrone Klinische Krone Zahn

Die unterschiedlichen Kronenarten als Zahnersatz erhalten die Namen in der Zahntechnik nach ihrem Aufbau wie die Vollgusskronen, Metallkeramikkronen und Vollkeramikkronen.

Zahnimplantate als künstliche Zahnwurzeln werden ebenso mit Kronen versorgt die als Implantatkronen bezeichnet werden.

Vom Material her unterscheidet man drei Kronenarten:

Vollkeramikkronen ohne Metallkern
Metallkeramikkrone, VMK-Krone (Verblend-Metall-Keramikkrone)
Vollgusskronen aus Metall

Die unterschiedlichen Kronenarten mit den unterschiedlichen Anforderungen haben eines gemeinsam, es ist eine für die Krone im Zahnlabor gefertigte Hülse, die über den Restzahn gestülpt wird, sodass die Krone mit Zahnzement befestigt werden kann. Zahnersatz bei Bruxismus ist wie bei den verschiedenen Kronenarten immer ein Problem, wo Knirscherschienen wie bei natürlichen Zähnen über Nacht getragen werden müssen.

Die verschiedenen Kronenarten unterscheidet man nach Aussehen, verwendetem Material oder Fertigungstechnik, weisen aber Vorteile und Nachteile auf.

Vollkeramik-Krone ohne Metallkern, ästhetische Vorteile
Verbund-Metall-Keramik-Krone (VMK) hat belastbare Vorteile
Jacketkrone, Stiftkrone, Stiftzahn ist eine Verankerung im Wurzelkanal
Goldkrone, Galvanokrone, (ästhetische Nachteile am Kronenrand)

Krone mit Kunststoffverblendung

Krone mit einer Teilverblendung aus Kunststoff.

Die Kunststoffverblendung stellt die einfachste Möglichkeit dar, eine Krone zahnfarben aussehen lassen. Dabei handelt es sich im Prinzip um eine Vollgusskrone, die im sichtbaren Bereich nach aussen hin, eine zahnfarbene Verblendung erhält. Kunststoffverblendungen sind aufgrund vom relativ weichen Material im Vergleich zu Keramikverblendung anfälliger für "Zahnverfärbungen" durch Rauchen, Tee, Kaffee oder Rotwein sowie für Abnutzungserscheinungen. Zu bedenken ist, dass jede Teilverblendung aufgrund der Scherkräfte beim Kauen oder Zähneknirschen bruchgefährdet ist und eine Reparatur im Mund statt unter Laborbedingungen meistens kein ideales Ergebnis liefert. Die Krone mit Kunststoff-Verblendung hat ein Metallanteil der sichtbar ist, es ist aber eine preisgünstige Lösung, doch die Krone mit Kunststoff-Verblendung hat vom Material her eine begrenzte Haltbarkeit und die Verfärbungsgefahr ist gross und eine Vollverblendung aus Kunststoff ist gar nicht möglich.

Krone mit Keramikverblendung

Kronen mit einer Teilverblendung aus Keramik.

Die Keramik-Verblende-Krone ist eine Verblendlösung mit individuellen Vollkeramikstufen (Rand aus Keramik) und individueller Schichtung, sodass die Krone kaum von der echten Zahnkrone zu unterscheiden ist. Die Krone mit Keramik-Verblendung ist wegen der Bioästhetik geeignet im sichtbaren Bereich, denn die Keramik verblendete Krone ist eine ästhetische Lösung mit guter Haltbarkeit. Alle Keramikverblendungen werden bei Kronen vom Zahntechniker im Dentallabor aufwendig in verschiedenen Schichten und individueller Zahnfarbe aufgebracht, modelliert und gebrannt. Hierdurch ergibt sich eine Härte und Materialintegrität, die vor Verfärbung und Abnutzung die Krone weitgehend schützt. Bei der Teilverblendeten Krone ist nur der zur Aussenseite hin gelegene sichtbare Teil der Krone Zahnfarben. Die Kaufläche ist jedoch aus Metall, weshalb die Keramik-Verblende-Krone Temperaturleitend ist, der Verblendwerkstoff Keramik ist abriebfest und schleimhautfreundlich.

Krone mit Vollverblendung

Krone mit einer Vollverblendung aus Keramik.

Bei der Variante Vollverblendung aus Keramik ist der Zahn meist nur noch von einem dünnen Metallgerüst umschlossen, das den Zahn schützt, denn darüber liegt ein dreidimensionaler, individueller Keramikaufbau, mit dem ästhetisch sehr gute und natürliche Ergebnisse erzielt werden. Konstruktionsbedingt kann zur Zungenseite ein dünner, hochglanzpolierter Goldrand bestehen verbleiben. Neue Keramikmassen sind aber nicht mehr so hart wie früher und vermitteln somit ein besseres Kaugefühl und verursachen zugleich keinen erhöhten Abrieb an den Gegenzähnen als natürlicher Zahnschmelz. Metall-Keramik-Verbundsystem ist für die Verblend-Metall-Keramik (VMK) die korrekte Bezeichnung.

Krone mit Keramikschulter

Vollverblendete Kronen mit Keramikschulter.

Wer bemerkt hat, dass bei Kronen auf Schneidezähnen trotz allgemein guter Optik ein verräterischer blauer Schimmer am Zahnfleischrand (Zahnfleischverlauf) auf die künstlichen Zahnkronen hinweist hat richtig gesehen, denn dieser rein optische Makel ist bei einer konventionellen Konstruktion oft unvermeidlich, weil Metall und Keramik zugleich an der Präparationsgrenze enden. Abhilfe für die Zahn-Ästhetik kann die Krone mit Keramikschulter schaffen, was aber zu Mehrkosten wie bei allen ästhetisch anspruchsvolleren Lösungen führt.

Zahnkrone aus Vollkeramik

Die Vollkeramikkrone wird auch als "Porzellankrone" oder Jacketkrone bezeichnet und ist die ästhetisch anspruchsvollste Kronenart.

Die vollständig aus Keramik gefertigte Krone hat als Vollkeramik-Krone keine störenden Metallränder und ist von der natürlichen Zahnkrone kaum zu unterscheiden. Eine Zahnkrone aus Vollkeramik hat kein Metallgerüst und ist darum die ästhetisch perfekte Lösung mit einer guten Bioverträglichkeit.

Der Zahnersatz aus Vollkeramik hat eine besondere Eigenschaft:

Die Lichttransmision, denn das Licht kann wie bei eigenen Zähnen durch die Restauration hindurchscheinen.
Überlegene Ästhetik, da der Aufbau der Keramik in Farbbrillianz und Lichtdurchlässigkeit dem natürlichen Zahn entspricht.
Metallfreie Konstruktion, dadurch können Metallallergien und auch galvanische Elemente (Ströme) im Mund ausgeschlossen werden.
Langfristige Versorgung, da bei einem Rückgang des Zahnfleisches im Gegensatz zu Verblendkronen kein dunkler Rand sichtbar wird oder ins Zahnfleisch blau-lila durchleuchtet.
Schonung der Zahnsubstanz, da häufig z.B. im Frontzahnbereich statt der herkömmlichen Vollkrone eine keramische Teilkrone (Veneer) angefertigt werden kann, so dass in Richtung Gaumen kaum präpariert werden muss.

Logan Krone

Die Logan Krone ist eine historische Stift-Kronenart als Porzellanhülsenkrone.

Eine Logan-Krone ist eine konfektionierte Stiftkrone aus Keramik mit eingesetztem Stift, für die der Zahnstumpf an die Krone angepasst wurde. Die Zahnwurzel mit festeingesetztem Stift wird von der Logan Krone selbst nicht umfasst.

Richmond Krone

Die Richmond Krone ist eine Ringstiftkrone bzw. eine Stiftkrone mit Wurzelumfassung und Keramikfacette als klassischer "Stiftzahn".

Die Richmond Krone ist eine Kronenart die nur noch wenig eingesetzt wird und besteht aus einem Wurzelstift, einer Wurzelkappe und einer metallischen Kassette, welche an die Wurzelkappe zur Aufnahme einer Keramikfacette gelötet wird und später mit zahnfarbenem Kunststoff ausgefüllt wird. Die Richmondkrone als Ringstiftkrone hat eine klassische Stiftkronenform die aus einem Metallring besteht, der den Zahnstumpf umfasst sowie einem Blechdeckel aus Metall und zur Abdeckung einen konfektionierten Stift für den Wurzelkanal.

Jacketkrone

Die Jacketkrone wird vielfach kombiniert mit einem Stiftaufbau und findet vor allem im Frontzahnbereich, meist als Einzelkronenersatz Verwendung.

Jacketkronen haben sich als eine der hochwertigsten Vollkeramikkronen überhaupt etabliert. Die Jacketkrone wird auch als Stiftkrone oder Stiftzahn genannt, denn es sind Verblendkronen die einen Metallstift besitzen und mit diesem an der natürliche Zahnkrone verankert werden.

Fingerhutkrone

Die Fingerhutkrone ist eine stabilisierende Metall-Umfassung und eine nicht teilbare Doppelkrone, die als Primärteleskop Verwendung findet.

Eine Fingerhutkrone ist eine nicht teilbare Doppelkrone bzw. eine Kronenform aus Kunststoff oder Keramik, die bei Brückengerüsten (Brückenkonstruktion für Zähne) Anwendung findet.

Jacketkrone, Fingerhutkrone, Richmond Krone

Auf den mit einer Metallkappe überzogenen Stumpf wird eine Jacketkrone zementiert.

Die Fingerhutkrone ist eine durch die Verblendkronen überholte Form von Brückenankern (Brückenpfeiler).

Die Fingerhutkrone ist eine Kronenart, ähnlich der Kernkrone und wird meist als Stiftkrone bezeichnet. Die Fingerhutkrone wird bei Pfeilerstümpfen und stumpfähnlich gestalteten Zwischenglieder völlig bedeckt. Die teleskopierende Fingerhutkrone stellt eine Modifikation der teleskopierenden Facettkrone dar. Fingerhutkrone als Kappenkrone für Fingerhutbrücken ist eine Krone die über eine vorhandene "Krone" bzw. aufzementierte Metallkappe oder als Brückenzwischenglied Verwendung findet und im Frontzahnbereich nur noch selten eingesetzt wird  Der präparierte Zahnstumpf wird mit einer kronenähnlichen Metallkappe versehen der fest einzementiert wird. Wenn diese Kappe mit einem Stift in der Wurzel verankert ist, wird sie als Kappenstiftkrone bezeichnet wo die nichtmetallische Krone bzw. Mantelkrone aufzementiert wird.

Kernkrone

Die Kernkrone bzw. der Stiftaufbau bietet die Unterlage für jede Kronenform.

Die Kernkrone ist eine der Fingerhutkrone ähnliche Stiftkrone wo der Wurzelkanalstift mit metallischem Aufbau definitiv in den Zahn eingesetzt wird und die Krone, meist eine Voll-Keramik-Krone dann in einem zweiten Schritt auf diesen Unterbau bzw. „Kern“ aufzementiert wird.

Davis-Krone

Die Davis-Krone wird auch als Dübelkrone oder Kernkrone genannt, denn die Davis-Krone ist eine fabrikmässig hergestellte Porzellankrone zur Befestigung auf einem zugehörigen Wurzelstift.

Die Davis-Krone (Davis crown) ist eine Kronenart die auch als Dübelkrone bezeichnet wird. Die Davis-Krone ist eine zweiteilige Form einer Stiftkrone unter Verwendung von Konfektionsteilen. Die Davis-Krone ist eine Porzellanvollkrone mit Hohlraum für die Aufnahme von einem Spezialwurzelstift.  Nach dem Einzementieren von einem genormten Wurzelkanalstift wird auf den Stumpf eine vorgefertigte Keramikkrone (Davis-Krone) aufzementiert.

Stufenkronen

Die Stufenkrone ist für zervikal bzw. Richtung Zahnhals eine sichtbare Stufe die präpariert wurde, was auch als Hohlkehlpräparation bezeichnet wird.

Bei den Stufenkronen wird rund um die Zähne eine Stufe präpariert, an der die fertigen Kronen befestigt werden. Der Vorteil bei dieser Präparationsmethode ist, dass das Zahnfleisch unberührt bleibt. Die Stufenkrone wird auch als Schulterkrone genannt und ist eine künstliche Zahnkrone.

Kunststoffkrone

Die Kunststoffkrone ist eine zahnfarbene Krone die sehr günstig aus Kunststoff hergestellt wird.

Die Vollkunststoffkrone als einfachste Lösung ist metallfrei und eine kostengünstige Variante, wo kein Metallgeschmack entsteht. Eine Kunststoffkrone wird meist für ein Provisorium verwendet, das wegen der raschen Fertigung und Zementierung sehr Preisgünstig ist. Es gibt Kunststoffkronen als Kurzzeitprovisorium und Kronen aus Kunststoff für ein Langzeitprovisorium, wobei ein Provisorium meist Ästhetisch nicht lange befriedigend ist und das Material eine kurze Haltbarkeit hat. Eine Vollkunststoffkrone ist eine ästhetisch einfache, aber kurzzeitig zufriedenstellende, metallfreie Zahnversorgung, denn ein Provisorium wird für einen begrenzten Zeitraum verwendet. Die Kronen aus Kunststoff sind kostengünstiger als Zahnkronen aus Keramik, doch Kunststoffkronen nutzen sich leichter ab und sind zerbrechlicher als Keramikkronen.


Vollkronen

Die Vollkrone kommt im Normalfall zum Einsatz, wenn der Defekt am Zahn zu gross ist für andere Versorgungsformen, sodass die Vollkrone den präparierten Zahnstumpf wie eine Schutzkappe überzieht.

Bei der zahnärztlichen Restauration versteht man unter einer Vollkrone eine künstliche Krone, die den zerstörten Zahn vollständig umfasst im Gegensatz zur Teilkrone.

Vollkronen, Vollgusskronen, Massivkronen

Sofern ein Zahn sehr stark zerstört ist, kann der Zahn nur noch mit einer Vollkrone versehen werden welche aus einem Metallgerüst bestehen kann, auf der Keramik aufgebrannt ist (VMK-Krone) und als Verblend-Metall- Keramik-Krone bezeichnet wird, wo eine Alternative die Vollkeramikkrone oder Zirkonoxydkrone (Zirkonkrone) ist.

Vollkrone ist in der Zahntechnik eine Krone, welche die natürliche Zahnkrone völlig bedeckt wie auch die Stiftkrone die als Massivkrone meist als Stiftzahn bezeichnet wird und aus einem Wurzelstift besteht.

Die Vollkrone ist eine Krone, die eine natürliche Zahnkrone völlig bedeckt wie auch die Stiftkrone bzw. Stiftzahn, die aus einer Massivkrone mit Wurzelstift besteht. Eine Teilkrone aus Keramik der einen Teil von der Zahnkrone zum Zahnerhalt bedeckt wird beim Zahnarzt vielfach als Inlay, Onlay oder Overlay bezeichnet. Eine Vollkrone als Zahnersatz kann als Halteelement und Stützelement angefertigt werden und auch der ästhetischen Korrektur dienen. Die Vollkrone kann die Kaufunktion von einem zerstörten Zahn wieder herstellen die in Zahnform und Zahnfarbe dem ehemals natürlichen Zahn nachempfunden wird. Die Art der Vollkrone wird gewählt nach der Position des zu restaurierenden Zahnes und ist Abhängig, von möglichen Allergien und den Zahnersatzkosten. Vollkronen aus Metalllegierungen sind die kostengünstigste Variante unter den verschiedenen Arten von Kronen für eine ÜberkronungZahnersatz bei Bruxismus ist wie bei den verschiedenen Kronenarten immer ein Problem, wo Knirscherschienen wie bei natürlichen Zähnen über Nacht getragen werden sollten.

Vollgusskronen

Vollgusskronen werden auch zur Versorgung von Implantaten verwendet. 

Die Vollgusskrone besteht im Normalfall aus Gold und kommt meist nur bei Seitenzähnen zur Anwendung, da es in der Bioprothetik für Frontzähne im Frontzahnbereich optisch schönere Lösungen gibt. Vollgusskronen sind besonders lange Haltbar und sehr gut verträglich.

Vollgusskrone

Der Einsatzbereich der Vollgusskrone (Metallfarben, meist Gold) liegt aufgrund der besonders guten Stabilität im Seitenzahnbereich bei den Backenzähnen.

Vollgusskrone, Goldkrone, Seitenzahnbereich

Diese vollständig aus Gold oder Gold-Legierungen hergestellte Krone wird heute aus ästhetischen Gründen wegen dem sichtbaren Metall nur noch wenig verwendet.

Erkrankte oder beschädigte Zahnkronen können teilweise oder vollständig durch Teilkronen oder Vollgusskronen ersetzt werden.

Eine passende Kronen-Lösung ist in Abhängigkeit der Zahnersatzkosten (Zahnersatzpreise), die je nach Materialwahl, Kronenersatz-Ort und Grösse vom Defekt sowie der Kronenart unterschiedlich ist. Zu den Zahnsanierungs-Kosten gehören die Kosten der Zahnbehandlung (Zahnarztpreise), den Laborkosten und Fertigungskosten für die Krone sowie einer Nachbehandlung.


Krone mit Keramikschulter

Durch die keramische Schulter wird eine bessere Zahn-Ästhetik erreicht, was vielfach als Bioästhetik bezeichnet wird, denn bei Kronen mit Keramikschulter werden unschöne Metallränder verhindert.

Um einen geröteten oder entzündeten Zahnfleischrand zu vermeiden gibt es die Keramikschulter wo das Gerüst aus Metall etwas gekürzt und durch einen abschliessenden Keramiksaum ersetzt wird.

Krone mit Keramikschulter, Schulterkrone, Krone

Eine Krone mit Keramikschulter bleibt, auch wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht (Zahnfleischrückgang), unsichtbar im Mund und vermeidet schmerzhafte Zahnfleischentzündungen oder Allergien.

Wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht bleibt eine Krone mit Keramikschulter unsichtbar.

Wenn eine Metallkeramikkrone notwendig ist, so sollte man nicht auf eine Keramikschulter verzichten, denn durch die Keramikschulter verschwinden bei Kronen dunkle Ränder und Entzündungen. Ein unschöner dunkler Rand entsteht, wenn das Metall Oxide abgibt, so dass der Zahnfleischrand entzündet oder gerötet sein kann. Die Krone ist durch die Keramikschulter zwischen den anderen Zähnen praktisch unsichtbar, denn der Zahn erscheint wie ein natürlicher Zahn, auch wenn sich das Zahnfleisch durch den Zahnfleischschwund zurückzieht ist nur der Keramikrand leicht sichtbar. Die Keramikschulter ist eine sinnvolle Massnahme bei Kronen wie auch bei Zahnbrücken besonders im Frontzahnbereich, denn der Metallrand kann vermieden werden, wenn man das Metallhütchen entsprechend kürzt, und die Keramik bis nach unten brennt.

Keramikschulter

Wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht und der Zahnfleischverlauf sich verändert, bleibt eine Krone mit Keramikschulter unsichtbar.

Für die Krone mit Keramikschulter wird durch den Zahnarzt der zu versorgenden Zahn beschliffen und ein Abdruck (Abformung) vom präparierten Zahnstumpf zusammen mit dem Gegenkieferabdruck sowie einer Bissnahme (Abdrucknahme) gemacht. Dann wird im zahntechnischen Labor vorerst das Metallgerüst angefertigt, das in Wachs auf den Stumpf modelliert wird und anschliessend mit Gusskanälen aus Wachs versehen sowie in Einbettmasse in eine Gussmuffel eingebettet. Nach dem Ausschmelzen vom Wachs in einem heissen Ofen erfolgt der Guss vom verflüssigten Metall, wo das Gerüst aus einer Goldhaltigen Legierung oder aus Nichtedelmetall-Legierung hergestellt werden kann. Um Platz für die keramische Schulter zu schaffen wird das Gerüst gekürzt und die Keramik im Randbereich aufgetragen und gebrannt, wozu spezielle Schultermassen verwendet werden. Erst in einem weiteren Schritt erfolgt die keramische Verblendung vom Metallgerüst in der zuvor durch den Zahnarzt bestimmten Zahnfarbe. Danach wird die Zahnkrone mit Keramikschulter nach dem aufrauen adhäsiv vom Zahnarzt eingesetzt und der Zahnzement mit Licht gehärtet.


Vollkeramik-Krone

Die "Bioästhetische Vollkeramik-Krone" ist eine Kronenart die auch als "Porzellankrone" oder Zirkoniumkrone bezeichnet wird.

Wenn ein beschädigter Zahn funktionell und ästhetisch mit genau passender Keramikfüllung, Veneer oder Inlay nicht mehr hergestellt werden kann, wird eine Zahnkrone benötigt, wobei die Vollkeramik-Krone die besten ästhetischen Vorteile bietet, da das einfallende Licht nicht durch ein Metallgerüst gebrochen wird, denn bei der Vollkeramikkrone wird auf ein Metallgerüst verzichtet.

Die Vollkeramikkrone kann vielfach von natürlichen Zahnkronen kaum unterschieden werden, da die Vollkeramikkrone als Zahnersatz kein Metallgerüst hat.

Vollkeramik-Krone, Metallfreie Zahnkrone, Zahn 

Bei der Bioprothetik ist die Herstellung von Vollkeramikkronen aufwendig und dementsprechend ist auch der Preis für eine Zahnsanierung nicht ganz günstig und jede Vollkeramikkrone kann bei Zähneknirschen oder Zähnepressen mit der Zeit zerstört werden.

Durch die Lichttransmission hat die Vollkeramik-Krone eine besondere Eigenschaft, denn das Licht kann wie beim eigenen Zahn durch die Restauration hindurch scheinen.

Bei der Überkronung vom Zahn muss für die Vollkeramik-Krone der Zahn zu einem Zahnstumpf zurechtgeschliffen werden, damit die vollständig aus Keramik gefertigte Krone aufgesetzt werden kann. Die Vollkeramikkrone ist metallfrei und besteht als Zahnkronenersatz komplett aus Keramik. Die Vollkeramik-Krone wird überwiegend bei den Frontzähnen bzw. von Eckzahn zu Eckzahn eingesetzt. Bei Verwendung hochfester Spezialkeramik wie Empress, In-Ceram, Procera, können Vollkeramikkronen auch bei Backenzähnen im Seitenzahnbereich eingesetzt werden. Eine Vollkeramik-Krone ist immer dann indiziert, wenn eine natürliche Zahnkrone zerstört ist und eine Rekonstruktion durch eine Zahnfüllung, Inlay oder Veneer nicht mehr möglich ist. Die Vollkeramikkrone bzw. Jacketkrone wird in der Zahntechnik im Zahnlabor gefertigt und ist ein ausschliesslich aus Keramik bestehender Zahn-Kronenersatz, der von einer natürlichen Zahnkrone kaum unterschieden werden kann. Die Zirkonium-Oxid-Zahn-Krone ist eine metallfreie Krone auf Zirkonium-oxid Basis.

Metallfreie Vollkeramikkronen

Vollkeramikkronen verursachen weniger thermische Reize durch eine geringere Wärmeleitfähigkeit.

Vollkeramikkronen haben grosse ästhetische Vorteile, da auf ein verstärkendes Metallgerüst verzichtet wird und das einfallende Licht nicht am Metallgerüst gebrochen wird, sodass die Keramikkrone transluzent und lebendig erscheint. Die Verblend-Metall-Keramikkrone VMK ist im Gegensatz zur Vollkeramik-Kronen ohne Metallkern eine klassische Metallkeramik-Krone die aus einer aufgepassten Metallkappe besteht und mit zahnfarbener Keramik verkleidet ist, was auch als Porzellan bezeichnet wird. Vollkeramikkronen haben im Normalfall statt dem Metallgerüst einen Kern, der überbrannt wird. Der Kern kann aus Zirkonoxid gefräst werden und dann mit Keramik verblendet werden. Möglich ist aber auch, aus flüssiger Keramik die Krone aus Keramik zu pressen (Presskeramik), was bei hoher Temperatur erfolgt, sodass ein weiteres Verblenden nicht notwendig ist, doch bietet ein weiteres Verblenden eine bessere Transluzenz und Opaleszenz, denn damit wird eine natürliche Farbwirkung nachgebildet. Vollkeramik-Kronen kommen auch als Teilkronen in Form von Onlays zur Anwendung.

Die Zirkoniumkrone hat verschiedene Vorteile:

 Die Zirkoniumkrone Verfärbt sich nicht
 Grosse Farbauswahl wie bei den Metall-Keramik-Kronen 
Herstellung mit der CAD/CAM Technologie
 Metallfrei und somit für Allergiker geeignet  
Hohe Festigkeit und lange Lebensdauer
Zirkonium wirkt besonders natürlich

Zirkoniumdioxid (Zirkon) kann auch als „keramischer Stahl" bezeichnet werden, denn Zirkoniumdioxid unterscheidet sich durch seine hohen Festigkeitswerte von den anderen vollkeramischen Materialien. In der Zahnmedizin hat man mit der Zirkoniumkrone gute Erfahrungen gemacht und wird im Volksmund meist nur als Zirkonkrone genannt. Zirkonoxid ist eine chemische Substanz für Hochleistungskeramik die Rissen entgegen wirkt und als Zirkonkeramik oder Vollkeramik bezeichnet wird.

Vorteile der Vollkeramik-Krone

Vollkeramikkronen sind kaum von der Zahnkrone von einem natürlichen Zahn zu unterscheiden, denn die Krone aus Vollkeramik hat kein Metallgerüst und ist ein metallfreier "Bioästhetischer Zahnersatz".

Die Vollkeramik-Krone wird durch die überlegene Zahn-Ästhetik bevorzugt, denn der Aufbau der Keramik in Farbbrillanz und Lichtdurchlässigkeit entspricht dem natürlichen Zahn.

Die Vollkeramik-Krone hat eine Konstruktion die metallfrei ist, sodass Metallallergien und auch galvanische Mundströme (Mundbatterie) ausgeschlossen werden können.

Die Vollkeramik-Krone ist bestimmt für eine langfristige Zahnversorgung, da bei Zahnfleischrückgang im Gegensatz zu Verblendkronen kein dunklen Ränder sichtbar sind.

 Die Vollkeramik-Krone die auch als Jacketkrone bezeichnet wird sieht einer natürlichen Zahnkrone täuschend ähnlich und überträgt weniger Wärme als eine Metallkrone.

 Die Vollkeramikkrone ist biokompatibel und geeignet für die Zahnprothetik, denn Keramik ist ein Werkstoff mit hoher Biokompatibilität, der ähnlichen Eigenschaften hat wie der Zahnschmelz beim Mensch.

Durch die Vollkeramik-Krone ergibt sich eine Schonung der Zahnhartsubstanz, da eine keramische Teilkrone (Veneer) statt der herkömmlichen Vollkrone, im Besonderen für den Frontzahnbereich angefertigt werden kann, so dass in Richtung Gaumen der Zahn kaum präpariert werden muss.

Eine "Metallkeramisch verblendete Krone" hat ein Metallgerüst und sieht der Vollkeramikkrone ähnlich. Die "Keramisch verblendete Krone" und ist wegen dem günstigeren Preis die meistverwendete Kronenart


Teilverblendete Krone

Für alle verschiedenen Anforderungen gibt es unterschiedliche Kronenarten die eines gemeinsam haben, denn unbewusstes nächtliches Zähneknirschen vertragen sie nicht wie die natürlichen Zahnkronen, die Abnutzungserscheinungen erleiden.

Aus Ersparnisgründen wird bei einer teilverblendeten Krone (Teilverblendung) nur der sichtbare Teil mit Keramik überzogen, wobei immer am unteren Rand der Krone ein dunkler Metallrand ersichtlich ist wie bei der Vollgusskrone, nicht aber bei der Krone aus Vollkeramik als optisch und in der biologischen Zahnmedizin die beste Variante.

Keramisch verblendet, teilverblendete Krone

Eine Verblendkrone ist wie bei der Verblendbrücke ein Zahnfarbener Teil von Metallkronen aus Keramik oder Kunststoff.

Bei einer teilverblendeten Krone wird aus Ersparnisgründen nur der sichtbare Teil mit Keramik überzogen.

Zahnkronen oder Zahnbrücken aus Edelmetall oder Nichtedelmetallen die durch die Zahntechnik hergestellt werden, können zur kosmetischen Aufwertung in den sichtbaren Bereichen mit Keramik oder Kunststoff verblendet werden. Bei der Teilverblendung ist die äussere, sichtbare Fläche der Zahnkrone mit einem Kunststoff oder einer Keramik beschichtet. Bei der Teilverblendung ist die Metallbasis im Bereich der Kunststoffbeschichtung oder Keramikbeschichtung etwas dünner. Im sichtbaren Bereich können vollverblendete oder teilverblendete Kronen zum Einsatz kommen, wobei die teilverblendete Krone in der Bioästhetik nicht so perfekt ist wie die vollverblendete Krone. Bei der Präparation vom Zahn für die teilverblendete Krone wird etwas mehr Zahnhartsubstanz abgetragen als bei einer Vollgusskrone, damit der Zahntechniker das Metall im sichtbaren Bereich mit zahnfarbenen Massen ästhetisch verblenden kann.

Keramisch verblendete Krone

Die Kunststoffverblendung der Krone stellt die einfachste Möglichkeit dar, um eine Krone zahnfarben aussehen zu lassen.

Bei der Teilverblendung wird die sichtbare Fläche der Zahnkrone dem natürlichen Zahn in Zahnform und Zahnfarbe angepasst. Diese Zahnkronen bestehen aus zwei Komponenten, wobei die Stabilität das Gerüst gibt, das den Unterbau bildet und aus einer Edelmetalllegierung wie Gold, Titan oder aus NEM, was Nichtedelmetalle sind wie KobaltChrom oder Hochleistungskeramik ist. Der "Unterbau" der Krone wird mit einer zahnfarbenen Keramik überzogen, was als Verblenden bezeichnet wird. Bei einer teilverblendeten Krone (Teilverblendung) wird aus Kostengründen nur der sichtbare Teil einer Krone mit Keramik überzogen. Bei der Kunststoffverblendung handelt es sich genau genommen um eine Vollgusskrone, die nach aussen hin im sichtbaren Zahnbereich, eine zahnfarbene Verblendung erhält. Bei der Teilverblendung ist die äussere, sichtbare Fläche vom Zahn mit einem Kunststoff oder einer Keramik beschichtet. Kunststoffverblendungen sind wegen dem relativ weichen Material im Vergleich zur Keramikverblendung anfälliger für Abnutzung wie auch für Verfärbungen durch Tee, Kaffee oder Rotwein etc. Jede Teilverblendung der Zahnkrone ist wegen der Scherkraft beim Kauen oder Zähneknirschen bruchgefährdet wie fast jeder Zahnersatz bei Bruxismus, wenn im Schlaf die Kaumuskulatur zu arbeiten beginnt, sodass in der Nacht eine Knirschschiene getragen werden muss. Zahnersatz bei Bruxismus ist wie bei den verschiedenen Kronenarten immer ein Problem, wo Knirscherschienen wie bei natürlichen Zähnen über Nacht getragen werden müssen. Bei der Kronen-Teilverblendung ist eine Reparatur im Mund anstatt unter Laborbedingungen sehr viel schwieriger, sodass meist kein gutes Ergebnis erwartet werden kann. 

Kunststoffverblendete Krone

Die kunststoffverblendete Krone ist eine Kronenart die ein Metallgerüst benötigt.

Kunststoffverblendete Kronen erhalten die Verblendung an den von aussen sichtbaren Aussenseiten aus zahnfarbenem Kunststoff, denn für die Kauflächen ist der Kunststoff sehr empfindlich. Auch wenn Kunststoffe gegenüber früheren haltbarer und farbstabiler geworden sind, werden im Bereich der nicht sichtbaren Innenseiten der Krone und der Kaufläche nicht mit einer Kunststoffverblendung überzogen. Gegenüber der metallkeramischen Krone muss im Normalfall weniger Zahnhartsubstanz abgetragen werden, sodass auch die Gefahr vom Abplatzen der Verblendung geringer ist. Bei einer Kunststoffkrone kann ein fast natürlicher Glanz wie bei einer metallkeramischen Krone nicht erreicht werden und auch die glänzende Kaufläche ist meist sichtbar. Die Verblendung der Krone mit Kunststoff sieht die Zahnästhetik besser aus als die Vollgusskrone, ist trotzdem gut belastbar und auch Kostengünstig. Billiger Kunststoff bei der kunststoffverblendeten Krone kann durch intensives Schrubben abgetragen werden und Kunststoff kann sich nach einiger Zeit auch rasch verfärben.


Jacketkronen

Jacketkrone, eine Vollkeramik-Kronen für Frontzähne.

Künstliche Kronen wie die Jacketkrone dienen zur Wiederherstellung der natürlichen Zahnkrone, die durch Karies oder Verletzung (Zahnunfall) teilweise oder ganz zerstört wurde.

Jacketkrone, Keramik, Gold, Kunststoff, Porzellan

Jacketkronen haben sich als hochwertigste Vollkeramikkronen etabliert und wird heute meist als Zirkoniumkrone (Zirkon, Cercon, Cerec) bezeichnet.

Zur Anbringung von Zahnkronen sind erhaltene Zahnwurzeln der ursprünglichen Zähne erforderlich, auf denen die Kronen eingesetzt werden können.

Die Jacketkrone ist eine keramische Mantelkrone, die nach entsprechender Präparation dem natürlichen Zahn aufgesetzt werden kann. Als Bioästhetischer Zahnersatz erfüllt die vollkeramische Jacketkrone höchste kosmetische Ansprüche, denn die Keramik kann farblich der natürlichen Zahnfarbe optimal angepasst werden. Eine Überkronung mit Keramikkronen kommt dann zum Einsatz, wenn die natürliche Zahnsubstanz sehr stark beschädigt ist, dass es für eine Zahnerhaltung keine andere Möglichkeit mehr gibt, um den Zahn zu retten, weil die Zahnabnutzung zu gross ist. Keramische Zahnbrücken dienen als Ersatz bei gänzlich fehlenden Zähnen und brauchen zwei oder mehr erhaltene Zähne oder Zahnwurzeln als Anker.

Durch keramische Zahnkronen können geschädigte Zähne ersetzt werden, bei denen die Zahnwurzel erhalten ist.

Jacketkrone, Porzellan, Zirkondioxid, Zirkon

Die Jacketkrone als Mantelkrone oder auch Porzellanmantelkrone ist sehr funktionell und zeichnen sich durch eine überragende Zahn-Ästhetik aus, da das Licht nicht nur reflektiert wird, sondern auch wie beim natürlichen Zahn eine echte Transparenz stattfindet.

Die Jacketkrone ist eine Verblendkrone die einen Metallstift besitzt und mit diesem an der natürliche Zahnkrone verankert wird.

Am häufigsten kommt die Jacketkrone im Frontzahnbereich oder als Einzelkrone zum Einsatz, denn als vollkeramischer Zahnersatz erfüllt die Jacketkrone höchste kosmetische Ansprüche, da die Keramik farblich optimal der natürlichen Zahnfarbe angepasst werden kann. Die Jacketkrone besteht normal aus zwei Komponenten, dem eigentlichen Kronenaufbau und dem Stift, der aus ästhetischen Gründen (Bioästhetik) meist aus Keramik oder Kunststoff gearbeitet ist und im wurzelbehandelten Kanal eingesetzt wird.

Zirkonkrone, eine Jacketkrone

Die Jacketkrone wird heute im Volksmund vielfach als Zirkonkrone bezeichnet, denn Zirkon ist eine weisse Hochleistungskeramik.

Zähne erscheinen lebendiger, wenn Licht durch die Kronen fallen kann, so dass Vollkeramikkronen ohne Metall am ästhetischsten sind, denn ohne Metallanteil kann verhindert werden, dass dunkle Ränder beim Zahnfleischverlauf am Zahnfleischrand oder Verfärbung vom Zahnfleisch selbst zu sehen sind. Vollkronen sind im Normalfall dann notwendig, wenn eine alte Krone unbrauchbar wird und entfernt werden muss, sodass man eine zum Lippenverlauf passende Jacketkrone aus Vollkeramik eingegliedert. Bei der Anfertigung der Zirkonkrone (Jacketkrone) werden sehr hohe Ansprüche an den Zahnarzt und den Zahntechniker gestellt. Vollkeramik-Kronen wurden wegen dem Bruchrisiko der Keramik bis vor einigen Jahren fast nur für Schneidezähne und Eckzähne eingesetzt, denn im Seitenzahnbereich (Molar-Zähne) werden die Zähne durch die Kaubelastung stärker belastet, so dass das Bruch-Risiko sehr hoch war im Gegensatz zum Frontzahnbereich. Alle Kronen die bei Frontzähnen eingesetzt wurden hatte man darum auch als Jacketkronen bezeichnet, wobei für Jacketkronen sehr viel Zahnhartsubstanz abgeschliffen wurde, damit eine genügende Schichtdicke der Keramik erzielt wurde. Metallfreie Keramikkronen und Keramikbrücken als Brückenkonstruktion kann man heute mit Zirkon herzustellen, ohne die Zähne stärker abzuschleifen und die Kronen dem Kaudruck trotzdem gewachsen sind, sofern kein starkes Zähneknirschen vorhanden ist. Keramikgerüste aus Zirkondioxid (ZrO2) wird meist als Zirkonium (Zirkonoxid) bezeichnet, das extreme mechanische Festigkeitswerte aufweisen und mit den härtesten Metallen mithalten können, denn Zirkon findet auch in der Raumfahrt Verwendung wie auch bei Hüftgelenken, Messer oder Skalpellklingen. Mit computergesteuerten CAD/CAM-Fräsgeräten wird das weisse Zirkongerüst wird aus einem Zirkonblock aus Zirkoniumdioxid herausgefräst und mit zahnfarbenem Porzellan individuell verblendet. Zirkonkronen und Zirkonbrücken werden dem Anspruch der Bioprothetik wie auch Funktion vom Kausystem gerecht. Die Krone aus Zirkoniumdioxid wird meist als Zirkonkrone bezeichnet und erfreut sich aufgrund seiner optischen und mechanischen Eigenschaften weiterhin steigender Beliebtheit in der Zahntechnik, denn sie ist Hochfest, zahnfarben, biokompatibel und mit verschiedenen Keramikmassen verblendbar.

Jacketkrone als Stiftkrone

Die Jacketkrone wird vielfach als Stiftkrone oder Stiftzahn bezeichnet und ist eine hochwertige Mantelkrone, die aus einer keramischen Masse besteht wo die Zahnkrone bis zum Zahnfleischrand reicht und diesen umgibt.

Die Jacketkrone ist ein Zahnersatz bzw. unter Jacketkrone versteht man eine Mantelkrone die den natürlichen Restzahn wie ein schützender Mantel umgibt. Die Jacketkrone wird meist als Vollkeramikkrone eingesetzt, die mit einem Stift im Wurzelkanal befestigt wird. Die Jacketkrone gehört vor allem im Frontzahnbereich ästhetisch wie funktionell zu den anspruchsvollen Formen von Zahnersatz und ist von natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden. Besonders bei Zähnen wo eine Wurzelkanalbehandlung vorgenommen wurde oder wenn ein geschädigter Wurzelbereich vorliegt, ist die Jacketkrone eine Möglichkeit der Zahnersatzbehandlung zur Zahnerhaltung. Die Jacketkrone bzw. Stiftkrone ist keine eigentliche Kronenart sondern eine spezielle Verankerung der Krone im Wurzelkanal vom Zahn. Die ursprüngliche Form der Stiftkrone, bei welcher der Stift mit der Krone fix verbunden war, kommt heute kaum mehr zur Anwendung, sodass man heute meist von einer stiftgetragenen Krone oder stiftverankerten Krone spricht, denn Stift und Krone sind meist nicht mehr aus einem Guss. An einem Stiftaufbau findet die eigentliche Krone einen guten oder sogar besseren Halt als bei den früher verwendeten Jacketkronen wo Vollkeramikkronen wie auch Verbund-Metall-Keramik Kronen (VMK)auf einen Stiftaufbau zementiert werden können.

Stiftzahn mit Jacketkrone 

Beim Stiftzahn handelt es sich um eine Krone, die mit einem Stift aus Metall, Keramik oder Kunststoff im Wurzelkanal vom Zahn verankert wird.

Da früher dieser Stift fest mit der Krone verbunden war, rührt auch der umgangssprachliche Begriff Stiftzahn oder Stiftkrone, wobei man heute eher von einer stiftgetragenen Krone oder stiftfixierten Krone spricht. In einem ersten Schritt wird ein Stift meist aus Keramik oder Kunststoff im Wurzelkanal verankert und erst im zweiten Schritt wird dann aus Komposit ein Aufbau befestigt. An diesem Stiftaufbau kann die Krone dann einen sehr guten Halt finden, besser  als bei den früher verwendeten Jacketkronen. Auf einen Stiftaufbau können beim "Krone überkronenVollkeramikkronen oder Verbund-Metall-Keramik Kronen zementiert werden.

Jacketkrone aus Porzellan

Die Jacketkrone ist gänzlich aus Porzellan bzw. Porzellanähnlicher Masse gearbeitet und lässt sich in Ihrer Zahnfarbe den eigenen Zähnen so anpassen, dass der Unterschied nicht ersichtlich ist weshalb sie daher überwiegend im Frontzahnbereich eingesetzt wird.

Früher wurden Vollkeramikkronen (Jacketkronen) hauptsächlich für Schneidezähne und Eckzähne bzw. im Frontzahnbereich eingesetzt, da das Bruchrisiko von Keramik im stark belasteten Seitenzahnbereich (Molaren) sehr hoch war. Porzellan (Keramik) ist ein bioverträglicher Dental-Werkstoff, der keine Allergien auslöst, da Porzellan kein allergenes Potential hat, was für Allergiker mit einer Porzellankrone ein Vorteil ist. Um eine genügende Schichtdicke der Keramik zu erzielen, musst für die Jacketkrone der Zahn meist stark abgeschliffen werden bzw. viel gesunde Zahnsubstanz beschliffen werden, was ein grosser Nachteil dieser Zahnbehandlung mit Zahnersatz war. Heute ist es möglich, völlig metallfreie Keramikkronen und Keramik-Zahnbrücken herzustellen, die den Belastungen vom Kaudruck standhalten. Für Keramikkronen (Zirkon) ist es heute nicht mehr notwendig den Zahn stärker als normal abzuschleifen, denn das Keramikgerüste aus Zirkondioxid (ZrO2) das auch als Zirkonium bezeichnet wird, weist einen besonders hohen mechanischen Festigkeitswert auf. Das Zirkongerüst wird z.B. für eine Zirkonkrone mit computergesteuerten CAD/CAM-Fräsgeräten aus einem weissen Zirkonblock herausgefräst und anschliessend mit zahnfarbenem Porzellan verblendet. Zirkoniumdioxid als Keramik zeichnen sich bei der Zirkonkrone durch ihre guten ästhetischen Eigenschaften wie auch der Biokompatibilität und einer geringen Plaqueanlagerung aus.

Jacketkrone ist eine Mantelkrone

Unter Jacketkrone versteht man in der Bioästhetische Zahnmedizin eine Mantelkrone, das ein Zahnersatz ist, der den natürlichen Restzahn umgibt wie ein schützender Mantel. 

Die Jacketkrone kommt am häufigsten im Frontzahnbereich oder als Einzelkrone zum Einsatz, denn die Jacketkrone umschliesst den Zahn vollständig, im Unterschied zur Teilkrone, die nur einen Teil vom Zahn bedeckt. Der Vorteil der Überkronung mit einer Mantelkrone als Zahnersatz in Form einer Jacketkrone gehört die Langlebigkeit wie auch das ästhetische Kronen-Ergebnis. Die Jacketkrone wird auch als Stiftkrone oder Stiftzahn genannt, denn es sind Verblendkronen die einen Metallstift besitzen und mit diesem an der natürliche Zahnkrone verankert werden. Jacketkrone ist eine hochwertige Kunststoffmantelkrone oder Keramikmantelkrone, die bis zum Zahnfleischrand kommt. Kombiniert mit einem Stiftaufbau, findet die Jacketkrone vor allem im Frontzahnbereich Verwendung, da sie ohne Metallgerüst auskommt. Die Jacketkrone als einer der hochwertigsten Vollkeramikkronen hat sich im Gegensatz zur Kunststoffkrone etabliert, denn diese Mantelkrone aus Porzellan, die als Porzellanmantelkrone oder Keramikkrone bezeichnet wird, ist sehr funktionell. Die Jacketkrone ist vollständig aus Porzellan verarbeitet und lässt sich in Ihren Zahnfarben den eigenen Zähnen anpassen, sodass normal kein Unterschied ersichtlich ist und keine Zahnverfärbungen erfolgen. Die Porzellanmantelkrone wird daher überwiegend im Frontzahnbereich eingesetzt, kann aber beim Bleaching nicht mitgebleicht werden. Die keramisch verblendete Krone ist eine Kronenart resp. die keramisch verblendete Krone ist eine ästhetische Alternative zur Vollgusskrone


Zirkon-Zahnkrone

Die Zirkonkrone hat den Vorteil, dass die Krone metallfrei ist.

Die Zirkonkrone ist ein Zahnersatz der aus Zirkonoxid besteht und ohne Metall gefertigt wird.

Zirkoniumkrone, Zirkonkrone, Zirkon, Keramik

Zirkonkronen und Zirkonbrücken sind lichtdurchlässig und zahnfarben wie der natürliche Zahn.

Zirkon-Zahnersatz hat sich als metallfreies Dentalmaterial seit Jahren wegen der Zahn-Ästhetik für Zirkonkronen und für Zirkonimplantate etabliert.

Bei der Vollkeramikkrone die als Zirkonkrone bezeichnet wird besteht ein Keramikkern aus hochfestem Zirkoniumdioxid, auf dem die Verblendkeramik aufgebrannt wird und somit eine Vollkeramikkrone von hoher Festigkeit entsteht. Zirkonoxid das für die Zirkonkrone benutzt wird und eine niedrigere Temperaturleitfähigkeit als Metall hat ist ein biokompatibler Werkstoff, der auch für die  Zirkonbrücke bzw. Zirkoniumoxidbrücke benutzt wird. Vollkeramische Zirkonkronen wie auch Zirkonbrücken sind gut verträglich und stabil, denn Zirkonoxid ist dauerhaft hoch belastbar und hat eine gute Langzeitstabilität, sodass es auch für Zahnimplantate in der Implantologie eingesetzt werden kann. Zirkonoxid wird als Implantat wegen der weissen Zahnfarbe eingesetzt und ist für die bioästhetische Zahnbehandlung sehr interessant, im Besonderen in ästhetisch heiklen Zonen erscheinen "Zirkonimplantate" mit der Zirkon-Implantatkrone sehr natürlich. Am Computer kann jedes Gerüst konstruiert und in der CAD/CAM-Maschine gefräst werden, wo es zahnfarben eingefärbt werden kann, damit es eine optimale Farbbrillianz erhält. Kronenränder können bei der "Zirkonkrone" nachgearbeitet und ausgedünnt werden, um eine optimale Passung erreichen zu können. Zur individuellen Farbgebung und zur Verbesserung der Lichtbrechung werden eingefärbte Keramikmassen auf die Gerüste aufgetragen, die im Keramikofen gebrannt werden, so dass auch ein Zahnhals mit einem warmen Farbton versehen werden kann. Damit die "Zirkonkrone" im Mund nicht zu stark leuchtet, wird auf die Krone eine dünne Keramikschicht aufgetragen, damit die Helligkeitswerte gesenkt werden können und anschliessend eine "Art Schmelzschicht" aufgetragen, was eine unterschiedliche Transparenz und Transluzenz (partielle Lichtdurchlässigkeit) der Zahnkrone ergibt, sodass diese „Zirkonkrone“ natürlich erscheint.

Zirkon-Oxid Kronen

Die Zirkon-Oxid-Krone bezeichnet man meist als Zirkonkrone und wird hauptsächlich im Bereich der Frontzähne aber auch bei Seitenzähnen als Zahnkronenersatz einsetzt, da sie sich gut den natürlichen Zähnen angepasst werden können.

Zirkonkronen sind in Sachen Zahn-Ästhetik der Star unter den Kronen, da ihre Stabilität und Robustheit beispiellos sind wie auch die Verträglichkeit. Das Licht spiegelt sich in einer Zirkonkrone bzw. Zirkoniumkrone (Zirkon, Cercon, Cerec) in gleiche Weise wie bei einem natürlichen Zahn wider und wird damit den höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht. Metallfreie Kronen für die Zähne können aus Titan, Porzellan oder Presskeramik angefertigt werden, doch bei der "Zirkonkrone" handelt es sich um Zirkonium, das eigentlich Zirkonium-Oxid ist. Das Zirkonium-Oxid befindet sich in der Zahnkrone, das mit Porzellan bedeckt wird. Metallfreier Zahnersatz aus Zirkonoxid hat eine gute Verträglichkeit und hohe Langlebigkeit, was die gute Eigenschaft einer „Krone aus Zirkon“ ausmacht. Zirkoniumkrone oder Zirkonium-Zahnkrone wird vielfach als Zirkon-Zahnkrone (Cercon, Cerec) bezeichnet, doch Zirkon sollte nicht verwechselt werden mit Zirkonia bzw. Zirconiumdioxid. Zirkon (Zirkoniumdioxid) wird aufgrund seiner Härte in der Zahntechnik vielfältig verwendet. Im Dentalbereich wird kein reines Zirkonium verwendet, denn dies würde hohe Spannungen verursachen, womit nur legiertes Zirkoniumoxid Anwendung findet. Materialien aus Zirkon wie die Zirkonkrone, Zirkonbrücke und auch das Zirkonimplantat ersetzen immer öfters die konventionellen Materialen.

Metallfreie Krone aus Zirkon bzw. Zirkonoxid, das ein zahnfarbener, anorganischer Werkstoff ist.

Das Material einer Krone aus Zirkon besteht aus Zirkonoxid und ist äusserst biokompatibel.

Das Zirkonoxid ist chemisch resistent, hat eine grosse Biegestärke und steht bei der Zahnästhetik und in der Langlebigkeit an der Spitze. Mit der Zirkonkrone hat man bei der Überkronung positive Erfahrungswerte gemacht, da sie metallfrei ist und wo es nebst den höheren Kosten gegenüber Vollkeramikkronen mit Metall normal keine Nachteile gibt. Eine Beeinträchtigung wegen "Galvanischen Mundströmen" (Mundbatterie) und unangenehmer Temperaturleitfähigkeit wie bei der Metallkrone besteht bei einer Krone aus Zirkon-Oxid nicht. Gerüste für Kronen oder Zahnbrücken aus vorgesinterten weissen Blöcken zu fräsen, die aus reinem Pulver gepresst werden, hat sich in der Zahntechnik bewährt. Vollkeramische Zirkonkronen und Zirkonbrücken sind stabil und nebst der Bioästhetik dauerhaft hoch belastbar und gut verträglich.

Die Zirkonkrone ist im Normalfall sehr gut verträglich und hat eine hohe Lichtdurchlässigkeit.

Zirkon-Oxid, Kronen, Zirkonkrone, Zahnkrone

Die Zirkonkrone ist individuell einfärbbar und hat durch die hohe Festigkeit von Zirkon-Oxid eine lange Lebensdauer.

Vorteile einer Zirkonium Zahnkrone:

Die Zirkonium Zahnkrone ist metallfrei und für Menschen mit Allergien besonders geeignet.

Zirkonkrone wird als Zahnersatz komplett ohne Metall gefertigt.

 Die Zirkonkrone aus Zirkonium ist hochwertig und hat eine grosse Festigkeit.

 Zirkon-Oxid-Kronen sind Langlebig

 Zirkoniumdioxid (Zirkon) setzt sich durch seine enorm hohen Festigkeitswerte von anderen vollkeramischen Materialien ab.

 Die Zirkonium Zahnkrone ist in der Bioprothetik beliebt, da das Zirkonium mit der Porzellanverblendung Lichtdurchlässig ist und eine optimale Natürlichkeit im Farbspiel erreicht (natürliches Aussehen).

 Bei Zirkonkronen sind im Vergleich zu Metallkeramikkronen durch die hohe Lichtdurchlässigkeit keine schwarzen Ränder am Zahnhals zu sehen, auch wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht durch die Zahnfleischrezession im Alter.

Nachteile einer Zirkonium Krone für den Zahn:

Massgebend für den Einsatz der Zirkonkrone ist immer der Zahnarztpreis.

Ein Nachteil der Zirkonium Krone ist der Preis bzw. die Kosten für Zahnersatz, denn die Zahnsanierungs-Kosten sind höher als der Preis einer Metallkeramik-Krone. Die Zirkonium Zahnkrone ist aber meist günstiger als die Goldkeramik Zahnkrone. Wenn der Goldpreis steigt, werden Zirkon-Keramikkronen in der restaurativen Zahnmedizin bzw. "Bioästhetischen Zahnmedizin" immer attraktiver, wo der Einsatz der Hochleistungskeramik mit Einzelkronen oder Zahnbrücken besonders im Frontzahnbereich zur Anwendung kommt. Auch die Goldkeramik-Krone hat Preis-Nachteile gegenüber der Metallkeramik-Krone, doch als "Bioästhetischen Zahnersatz" überwiegen bei der Zirkonkrone die Vorteile gegenüber allen Kronenarten.

Kostenvoranschlag Zahnbehandlung

Lassen Sie sich einen schriftlichen Kostenvoranschlag bei Ihrem Zahnarzt erstellen und erfragen dasselbe bei OPTI-DENT. Kostenvoranschläge können bei der Zahnsanierung verschiedene Varianten an Zahnersatz enthalten, so eine Luxusvariante und eine Minimalvariante. Damit Sie einen Kostenvergleich von den Zahnkliniken erhalten, wird nach den Zahnarzttarifen eine 1:1 Offerte erstellt.