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Zahnfüllungen

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Amalgam-Füllungen

Amalgamfüllungen weisen eine längere Haltbarkeit als Kompositfüllungen auf. 

Für Amalgamfüllungen bohrt der Zahnarzt zuerst die kranke Zahnhartsubstanz (Zahnhartgewebe) möglichst schonend aus.

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Nach dem bohren wird das Amalgam hergestellt, indem in einem Mischautomat das Silberpulver und die übrigen Legierungsbestandteile mit dem Quecksilberanteil gemischt werden.

Das weiche Amalgam wird bei einer Amalgamfüllung in das vorbereitete Loch im Zahn gefüllt, verdichtet und die Zahnoberfläche geformt.

Amalgam kann direkt nach der Karies-Entfernung durch Stopfen in einem Arbeitsgang in die Kavität eingebracht werden und wird als direktes Restaurationsmaterial für Zähne bezeichnet wie auch Kunststofffüllungen für Zähne, das beim Zahnarzt als Komposite Zahnfüllung bezeichnet wird. Die Bearbeitung der rasch härtenden Amalgame kann bereits nach 10 Minuten erfolgen sodass das Amalgam vielfach als Zahn-Amalgam bezeichnet wird, das gehärtete Amalgam-Material kann aber erst nach 24 Stunden poliert werden.

Amalgamfüllungen

Durch weiche Füllungen wie Amalgam oder Komposit können kleine Löcher im Zahn gut geschlossen werden. denn sie härten im Zahn aus, wo hingegen bei grösseren Schäden harte Füllungen wie Gold oder Keramik als Gussfüllung eingesetzt werden.

Kosten der Amalgam-Zahnfüllungen sind Preisgünstiger als Gussfüllungen die meist als Inlay, OnlayOverlay oder als Teilkrone bezeichnet werden.

Bei der Amalgamfüllung findet eine Expansion statt, die den Randschluss an der Kavitätenwand begünstigt und mit dem Silbergehalt der Feilung ansteigt.

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Umgangssprachlich wird eine Amalgamfüllung das eine Zahnfüllung aus einer Quecksilberlegierung ist auch als "Plombe" bezeichnet.

Amalgamfüllung bedeutet, Füllung einer Kavität aus einem plastischen Gemisch einer Silberfeilung mit Quecksilber, das nach einer Abbindereaktion erhärtet.

Amalgamfüllungen sind indiziert bei Kavität-Klasse I und Klasse-II-Kavitäten, wenn andere Füllungsmaterialien nicht in Frage kommen. Ein Loch im Zahn durch Zahnfäule bzw. Zahnloch wird bei Zahnarzt als Kavität bezeichnet, denn lat. cavum bedeutet "Höhle" und konkav "einwärts gewölbt".

Zahnfüllung mit Amalgam

Eine häufige Anwendung der Amalgame ist die Verwendung als Füllung für Zähne, meist in der Form von Silberamalgam.

Wenn keine Amalgamunverträglichkeit vorliegt und solange Amalgamfüllungen nicht mit anderen Metallen in Berührung kommen und nicht durch Zähneknirschen abgemahlen werden ist das Amalgamrisiko sehr klein und das Amalgam für den Körper nicht schädlich. Wenn Menschen mehrere verschiedene Metalle oder Schwermetalle im Mund haben wie Gold, Amalgam oder Silber weisen erhöhte Quecksilberwerte auf, wo durch die elektrochemische Korrosion im Mund Quecksilberionen aus dem Amalgam gelöst werden können. Auch durch Abrasion können die Schwermetalle Kupfer und Zinn in den Organismus gelangen und Quecksilber wird vor allem in Form von Quecksilberdampf im Körper aufgenommen. Kontraindikationen, das ein Umstand ist der die Anwendung eines diagnostischen oder therapeutischen Verfahrens bei gegebener Indikation verbietet oder unter Abwägung sich dadurch ergebender Risiken zulässt bestehen bei Kindern, Schwangeren, Nierenerkrankungen und den sehr seltenen Quecksilberallergien. Amalgamfüllungen sollten wegen den galvanischen Mundströmen keine Restaurationen aus gegossenem Metall am Nachbarzahn berühren. Eine Abgabe von elementarem Quecksilberdampf und Quecksilberionen aus bereits gelegten Amalgamfüllungen und die damit verbundenen möglichen toxischen Nebenwirkungen werden kontrovers diskutiert. Für den Patienten belastend kann die Inhalation von Quecksilberdampf sein, das Verschlucken von abgeriebenen Amalgampartikeln und weniger Quecksilberionen, da kaum eine Darmresorption stattfindet. Die Bestimmung von Quecksilber durch den Speicheltest nach Kaugummikauen ist daher ungeeignet, da sie den freigesetzten Quecksilberdampf nicht erfasst. Als Mass für die Resorption gilt der Gehalt an Quecksilber in Blut und Urin sowie in Kleinhirn und Niere.

Vorteile von Amalgam - Zahnfüllung

Amalgam hat auch Vorteile und ist ein bewährtes Füllungsmaterial für die Zähne, das Preiswert ist und den Kaudruckbelastungen auf den Backenzähnen gut standhält.

Zahnfüllungen mit Amalgam kann der Zahnarzt ohne grösseren Aufwand in kurzer Zeit anfertigen. Amalgam hat nebst dem günstigen Preis durch den hohen Gehalt an Silber auch eine Bakterienabtötende Wirkung bei der Spaltbildung von älteren Zahnfüllungen mit Amalgam.

Amalgam ist umstritten

Es gibt kein Füllmaterial für Zahnfüllungen wie Amalgam, das die Gemüter so stark erhitzt hat, doch schädlich oder nicht schädlich, alles was übertrieben wird ist schädlich.

Bei Diskussionen von Amalgamen geht es immer um das im Amalgam enthaltene Quecksilber, das ständig in geringen Mengen aus der Zahnfüllung abgegeben wird, die Mengen an freiwerdendem Quecksilber normal unterhalb der Schwelle zur Gesundheitsschädlichkeit liegt. Seit den 90er Jahre wird trotz der fraglichen Unbedenklichkeit von Amalgam empfohlen, im Milchzahngebiss von Kindern und bei der Frauengeburt kein Amalgam einzusetzen. Schädliche Auswirkungen von Amalgam auf den Körper durch Quecksilber aus Amalgamfüllungen sind umstritten, denn es kann eine Anreicherung von Quecksilber festgestellt werden in versch. Organen, eine schädliche Auswirkung auf den menschlichen Organismus ist aber nicht nachweisbar. Gegenläufig ist die Situation, dass Amalgam als zugelassenes Arzneimittel für Zahnfüllungen verwendet werden darf, Amalgamfüllungen nach der Entfernung aus der Mundhöhle aber aufwendig als Sondermüll entsorgt werden müssen, doch Wissenschaftler halten Amalgam für unbedenklich und Kritiker behaupten, Amalgame seien äusserst gefährlich.

Nachteile von Amalgam - Zahnfüllung

Zähne mit Amalgamfüllung sind vielfach temperaturempfindlich.

Ein mit Amalgam gefüllter Zahn hat keine stabilisierende Wirkung, denn Amalgam verbindet sich mit der Zahnhartsubstanz nicht und so besteht auch die Gefahr, dass der Zahn bei Belastung von grossen Zahnfüllungen nach einer gewissen Zeit brechen kann. Amalgamfüllungen bei Defekten mit wenig Restzahnsubstanz sind nicht möglich, denn für einen sicheren Halt der Amalgam-Füllung muss auch zusätzlich gesunde Zahnsubstanz abgeschliffen werden. Ein weiterer Nachteil von Amalgam ist, dass sich Amalgam bei Alterung ausdehnt und dadurch am Zahn Spannungen entstehen, was zu Sprüngen und Rissen im Zahnhartgewebe führen können. Die dunkle graue Farbe von Amalgam ist ein Nachteil, denn dies verleiht dem ganzen Zahn einen dauerhaft dunkleren Farbton. Amalgam enthält viel Quecksilber und bildet so ein Umweltproblem durch Füllungsreste und Schleifstaub. Durch Korrosionsprozesse kann Quecksilber aus der Amalgamfüllung freigesetzt werden und kann so zur Schwermetallbelastung vom Körper beitragen. Unterschiedliche metallische Teile können sich im Mund wie ein galvanisches Element verhalten und dadurch Probleme als Mund-Batterie verursachen und so kann eine Amalgamfüllung an einer direkt benachbarten Goldfüllung oder Goldkrone Korrosionsprozesse verursachen.

Damit keine galvanische Ströme durch Metalle im Mund bzw. eine "Mundbatterie" durch verschiedene Metalle entsteht, sollten Zahnfüllungen aus Amalgam neben anderem Zahnersatz aus Metall entfernt werden, denn sofern sich unterschiedliche Metalle im Mund befinden, besteht die Gefahr der Korrosion, was auch durch verschiedenartige Amalgamfüllungen geschehen kann (unterschiedliche Amalgam-Lieferanten).

Toxizität Amalgame

Über die Toxizität von Amalgam bestehen sehr unterschiedliche Meinungen aufgrund vom Quecksilbergehalt, denn Amalgam ist eine Legierung von Quecksilber und verschiedenen anderen Metallen wie Silber, Kupfer, Zinn oder Zink.

Der Begriff Amalgam wird verwendet für vermischte Metalle als Legierung bzw. in der Chemie ist es eine Legierung mit Quecksilbers das meist in der Zahnmedizin gebraucht wird. Das Wort Amalgam kommt aus dem griechischen, den Amalgam bedeutet „weich“ oder „Nicht-Erweichende“. Amalgam ist sehr Kostengünstig, leicht zu verarbeiten und weist eine grosse Härte sowie Randdichtigkeit wie auch eine grosse Belastbarkeit auf, was bei einer Kaufläche beim Zahn wichtig ist. Amalgam ist das weltweit beim Zahnarzt am häufigsten eingesetzte Füllungsmaterial für Zahnfüllungen, denn es handelt sich um eine Verbindung, die entsteht, wenn Quecksilber mit einer Feilung aus ca. 70% Silber und 30% Zinn, Kupfer und Zink vermischt wird. Für die gesundheitlichen Risiken ist beim Amalgam vor allem das Quecksilber verantwortlich. Erwiesen ist beim Amalgam der Quecksilberdampf, der über die Lunge aufgenommen wird und giftig ist, unterschiedlich bewertet wird, ob aus einer bereits gelegten Amalgamfüllung Quecksilberdampf freigesetzt wird. Weniger belastend ist das Verschlucken von abgeriebenem Amalgam oder Quecksilber, das im Magen-Darm-Trakt kaum aufgenommen wird, denn Quecksilber gelangt täglich über Luft und über die Nahrung in den Körper.

Amalgamvergiftung

Eine Amalgamvergiftung zeigt sich nicht bei allen Menschen gleich, denn die Amalgamerkrankung bricht individuell am schwächsten Organsystem aus.

Bei der Aufnahme von Quecksilber kann es zu vermehrter Ausscheidung im Urin und zur Einlagerung von Quecksilber im Körper kommen, im Besonderen im Fettgewebe was die neurotoxische Wirkung von Schwermetall ermöglicht, denn das Nervengewebe ist auch von Fett umgeben, weshalb empfohlen wird, bei Schwangeren und Nierengeschädigten auf die Verwendung von Zahnfüllungen mit Amalgam zu verzichten, denn für Zahnfüllungen gibt es Alternativen zum Amalgam, denn vielfach wird Komposit, im Volksmund Kunststoff oder Kompomere verwendet. Die beste Alternative für Amalgam stellt die Goldgussfüllungstechnik dar, das eine alte Technik ist und eine Versorgungsart für grosse Zahndefekte bei Backenzähnen im Seitenzahnbereich ist, wo die Zahn-Ästhetik keine sehr grosse Rolle spielt. Für grössere Zahndefekte bzw. grössere Zahnlöcher wird aber vielfach Keramik, im Volksmund Porzellan verwendet, denn Keramikrestaurationen bieten bezüglich Bioästhetik und Passgenauigkeit Vorteile gegenüber Kompositfüllungen, gehört jedoch nicht zum Amalgam-Ersatzmaterial, denn Keramik kann im Patienten-Mund nicht verarbeitet werden.

Amalgamentfernung

Wenn sich das im Amalgam enthaltene Quecksilber im Körper ablagert, erfolgt nach der Amalgamentfernung die Amalgamausleitung.

Eine Ausleitung von Amalgam sollte nur bei einem erfahrenen Zahnarzt durchgeführt werden. Durch Amalgam kann man Krank werden, Amalgam ist eine Legierung aus Quecksilber und anderen Metallen wie Kupfer, Zinn und Silber, die Zahnfüllungen aus Amalgam enthalten. Aufgrund der hohen mechanischen Belastbarkeit wird Amalgam durch die Amalgamverarbeitung für Zahnfüllungen im Besonderen bei Seitenzähnen eingesetzt, die dem Kaudruck ausgesetzt sind, sofern keine Gefahr für eine Allergie durch Amalgam besteht. Die Symptome einer Quecksilbervergiftung aus Amalgam sind sehr selten und unspezifisch, denn es treten Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Magenschmerzen oder auch Darmbeschwerden sowie diverse neurologische Störungen auf und bei fortgeschrittener Quecksilbervergiftung kann es zu Zahnausfall, Nierenversagen und schweren Nervenschäden die letztlich zum Tode führen kommen.

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