Zahnfüllung, Inlays, Onlays, Overlays, Veneers, Amalgam

Zahnfüllungen

Beitragsseiten

Versiegelung der Zähne 

Für Kinder welche die bleibenden Backenzähne haben, kann bei den Zahnärzten eine Fissurenversiegelung erfolgen.

Mit der Versiegelung der Zähne werden Vertiefungen in den Zähnen (natürliche Zahnkrone) verschlossen, so dass die Ansiedlung von Bakterien in den tiefen Furchen und Grübchen auf der Kaufläche verhindert werden kann, denn Zahnkaries setzt sich gerne in den Fissuren der Zähne fest und man von Fissurenkaries spricht. 

Fissurenversiegelung, Zahnoberfläche, Sprünge 

Zähne können zur Vorbeugung mit einem dünnflüssigen Kunststoff versiegelt werden, der mit einem speziellen Licht ausgehärtet wird, sofern ein Kind besonders schlecht zu putzende tiefe Fissuren in den Zähnen hat und anfällig für Karies ist. 

Vor der Versiegelung der Zähne werden zuerst die Zähne gründlich durch eine professionelle Zahnreinigung gesäubert und danach mit einem speziellen Ätz-Gel aufgeraut, welches anschliessend mit einem Wasserstrahl entfernt wird.

Anschliessend wird ein dünnflüssiger Fissurenversiegeler bzw. eine Kunststoffmasse mit einer biegsamen Spritze direkt in die Fissuren eingefüllt und durch UV-Licht gehärtet. Der ausgehärtete "Zahnversiegeler" zur Beschichtung der Zähne sollte dann die Fissuren vollständig abgedeckt haben. Eine absolute Trockenlegung am Zahn ist bei der Fissurenversiegelung erforderlich. Nach der Versiegelung der Zähne wird ein Fluoridlack auf den Zahn aufgebracht, der Mineralien wieder in den Zahnschmelz einbaut und den angeätzten Zahnschmelz fördert, was den Schutz vor Karies stabilisiert. Die Lebensdauer einer Fissurenversiegelung kann acht bis zehn Jahre betragen. 

Fissurenversiegelung

Die Fissurenversiegelung ist eine Zahnbeschichtung bei der man zerklüftete Kauoberflächen und tiefen Grübchen auf den Zähnen mit Komposite ausfüllt. 

Fissurenversiegelung, Grübchen, Furchen, Rillen 

Fissuren der Molaren und Prämolaren können bei zerklüfteter Oberfläche kaum gereinigt werden und sind eine Prädilektionsstelle für den Kariesbefall.

Grübchenversiegelung 

Am sinnvollsten ist es, die ersten und zweiten Molaren kurz nach dem Durchbruch zu versiegeln, denn die Kauflächen der grossen bleibenden Backenzähne (Molaren) sind in den Jahren nach dem Zahndurchbruch wegen der weicheren Zahnbeschichtung besonders kariesgefährdet.

In Einzelfällen wird bei den Milchzähnen eine Fissurenversiegelung durch den Zahnarzt vorgenommen, wenn ein erhöhtes Kariesrisiko vorliegt, meist aber erst nach dem Ausstoss der Milchzähne. Zahnkaries trifft man hauptsächlich auf einem stark zerklüfteten Fissurenrelief, welches besonders Kariesanfällig ist, denn diese sehr tiefen Mulden im Zahn können mit der Zahnbürste sehr schlecht gereinigt werden. Während die Fissuren für die Bakterien und Karieserreger gross genug sind, sind sie zu klein und zu schmal für die Zahnbürste. Damit die Zahnschmelzkaries auf Zahnflächen keine Chance hat und die Zähne kariesfrei bleiben, gibt es die Möglichkeit, die Seitenzähne durch die Versiegelung gesund zu erhalten, denn die Versiegelung der Zähne verhindert, dass sich Kariesbakterien in den abgedeckten Fissuren festsetzen können. Die bleibenden Backenzähne können tiefe Fissuren und Ritzen aufweisen, sodass eine Zahnreinigung sehr schwierig ist, womit es eine bevorzugte Stelle für die Kariesbildung ist. Tiefe Fissuren an Prämolaren und Molaren werden mit einem speziellen dünn fliessenden Kunststoff versiegelt sodass an diesen Zähnen deutlich weniger Fissurenkaries entsteht. Eine Fissurenversiegelung wird meist kurz nach dem Zahndurchbruch (Dentition) der bleibenden Zähne durchgeführt. Eine Fissurenversiegelung die an den Kauflächen vorgenommen wird, kann auch als Grübchenversiegelung bezeichnet werden. Zähne mit zerklüfteter Oberfläche und tiefen Grübchen sind meist Kariesgefährdet, was eine Grübchenversiegelung notwendig macht, denn durch eine Versieglung der Zähne werden die tiefen Grübchen und Fissuren vor dem Angriff der bakteriellen Säure geschützt.

Warum Zähne versiegeln 

Milchzähne als auch bleibende Zähne im bleibenden Gebiss kann man versiegeln, doch schützt eine Versiegelung den Zahn nur im Kauflächenbereich, denn ein Zahnzwischenraum kann man nicht versiegeln der ebenfalls kariesgefährdet sein kann.

Für Kinder, die bereits bleibende Backenzähne haben, bieten Zahnärzte eine Versiegelung der Zähne zur Vorbeugung als Kariesprophylaxe an, denn Fissurenversiegelungen schützen die Kauflächen vor Bakterien. Sinn und Zweck der Versiegelung von Zähnen ist es, stark zerklüftete Kauflächen zu glätten, damit die Zähne leichter gereinigt werden können und sich Bakterien nicht einfach in den Furchen, Rillen und Grübchen der Zahnhöcker vermehren können. Zahnversiegelungen wirken als physikalische Barriere gegen Zahnkaries, der Zahnschutz ist aber abhängig von der Haftung am Zahn, denn solange die Versiegelung intakt ist, können Kariesverursachende Bakterien die Kaufläche nicht schädigen. 

Die Zahnbeschichtung der natürlichen Zähne besteht aus dem Zahnschmelz, das Schmelzorgan nimmt aber während der Zahnentwicklung (Zahnknospe, Zahnkappe und Zahnglocke) verschiedene Formen an, so entstehen Grübchen, Furchen und Rillen.

Zahn-Fissuren, Versiegelung, Zähne versiegeln

Die Zahnbeschichtung der natürlichen Zähne besteht aus dem Zahnschmelz

Alle zerklüfteten Zahnoberflächen sind besonders kariesgefährdet, denn die tiefen Fissuren und Grübchen bieten den Bakterien in der Mundhöhle gute Möglichkeiten, sich festzuhalten und darin zu vermehren.

Ähnlich wie sich Wasser in einem Tal ansammelt, so kann sich der Speisebrei in den trichterförmigen Vertiefungen in Furchen und Rillen auf den Kauflächen der Seitenzähne ansammeln. In der Mundhöhle hausen Milliarden von Mikroorganismen als natürlichen Bewohner, denn es sind viele hundert Arten von Mikroorganismen die als Mundflora auf den Zähnen und der Zunge ihre Nahrung finden, unter ihnen auch die gefährlichen Karieserzeuger Streptococcus mutans-Bakterien und die Laktobazillen. Wenn Mikroorganismen häufig zuckerhaltige Speisen und süsse Getränke erhalten, können sie sich vermehren und sich als klebrige Masse an den Zähnen festhalten was man als Zahnbelag und bakterielle Plaque bezeichnet, die durch ihren Stoffwechsel zahnschädigende Säuren produzieren. Der schützende Speichel kann diese Säuren in den Grübchen nicht mehr ausreichend verdünnen oder wegspülen, sodass das ökologische Gleichgewicht in der Mundhöhle gestört ist und Zahnkaries entstehen kann. Durch die Versiegelung der Fissuren und der Grübchen an den Zahnoberflächen erhalten Zähne einen wirksamen Schutz gegen Zahn-Karies. Im Volksmund wird von Zähne imprägnieren gesprochen, womit die Fissurenversiegelung bzw. das Versiegelung der Zähne gemeint ist. Eine Versiegelung der Einkerbungen (Fissuren) kann die Kariesanfälligkeit für viele Jahre erheblich vermindern. 

Zahnbehandlungs-Reise Ungarn

OPTI-DENT bietet Zahnreise-Destinationen für günstige Zahnbehandlung an.

Bei Dentalreisen nach Budapest stehen drei Zahnkliniken zur Auswahl, wo die Behandlung bei Zahnarztangst in Schlafnarkose beim "Zahnarzt Budapest" erfolgen kann. Viele Zahnpatienten gehen für eine günstige Zahnbehandlung zum Zahnarzt Ungarn in eine Zahnklinik nach Budapest.