Angstberatung, ohne Angst zum Zahnarzt für Zahnbehandlung

Zahnbehandlung ohne Angst

Begleitperson zum Zahnarzt

Auf dem Weg zum Zahnarzt kann die Begleitperson den Zahnpatient mit Zahnarztangst von den Angstgedanken etwas ablenken.

Wichtig ist auch, dass man bei grosser Zahnbehandlungs-Angst kein Fahrzeug lenkt, da man sich bei Zahnarztphobie auf den Strassenverkehr nicht richtig konzentrieren kann.

Der beste Weg, die Angst auf dem Weg zum Zahnarzt zu vergessen, ist eine Begleitperson, die von der Angst ablenkt.

Ablenkung Zahnarztangst Zahnarzt Begleitung

Patienten mit Zahnarztangst brauchen auf dem Weg zum Zahnarzt etwas Ablenkung.

Hilfe bei Zahnarztangst

Zahnpatienten mit grosser Zahnarztangst brauchen vielfach Hilfe von Freunden, Bekannten oder Verwandten als Vertrauensperson.

Viele Phobie-Patienten brauchen bereits Hilfe bei der Zahnarzt-Anmeldung, im Besonderen wenn die Angst so gross ist, dass sie richtiggehende Lähmungserscheinungen haben und kaum den Telefonhörer in die Hand nehmen können. In diesen Fällen sind die Gefühlsängste der Zahnpatienten so stark, dass sie auf Hilfe angewiesen sind und den Weg zum Zahnarzt alleine nie bewältigen, auch wenn der Wille einige Zeit vorhanden ist, denn Angstgründe gibt es genug. Bei Phobie können Medikamente mit beruhigender und angstlösender Wirkung helfen, dass man den Weg zum Zahnarzt mit einer Begleitperson schafft, die das Vertrauen stärkt und etwas Ablenkung bringt.

Vertrauensperson als Begleiter

Bei Zahnarztangst ist eine Begleitung zum Zahnarzt wichtig, im Besonderen wenn man sich Bewusst ist, dass man es alleine bis zum Zahnarzt nicht schaffen kann.

Bei Zahnarztangst sollte man sich überlegen, wer als Vertrauensperson beim "Gang zum Zahnarzt" in Frage kommen kann, denn ein Grossteil von Patienten kehrt spätestens dann wieder um, wenn sie das Zahnarztschild sehen. Bei Zahnarztangst ist eine Begleitperson auch darum wichtig und Sinnvoll, weil man auf dem Weg zum Zahnarzt beim Autofahren von den Ängsten so stark Abgelenkt ist, damit man sich auf den Verkehr nur schwerlich konzentrieren kann. Bekommt man bei panischer Angst vom Zahnarzt Arzneimittel (Benzodiazepine), dass man den Weg zum Zahnarzt ohne körperliche Symptome wie Herzklopfen Schweissausbrüche etc. schafft, so darf in keinem Fall ein Fahrzeug selbst gelenkt werden. Benzodiazepine sind die bekanntesten und am häufigsten verwendeten angstlösenden Substanzen bei Angsterkrankungen, was zur Dämpfung und Beruhigung auf dem Weg zum Zahnarzt führt. Benzodiazepine bewirken eine Symptomlinderung, sind aber nicht heilend und können psychische Beschwerden nur dämpfen, nicht aber beseitigen.

Erster Zahnarztbesuch ohne Angst

Bei der ersten Konsultation braucht man bei Zahnarztangst keine Angst zu haben, denn es erfolgt normalerweise noch keine Zahnbehandlung.

Beim ersten Zahnartbesuch wird das Anamneseblatt ausgefüllt und das Gebiss vom Zahnarzt begutachtet sowie ein Panorama-Röntgenbild angefertigt. Danach kann man das weitere Vorgehen auch betreffend Zahnarztangst mit dem Zahnarzt besprechen. Je nach Angstzustand kann eine schonende Zahnreinigung z.B. im Sandstrahlverfahren erfolgen und die Voruntersuchung beim Zahnarzt vervollständigt werden. Eine Zahnbehandlung im Dämmerschlaf erfolgt immer erst in einer zweiten Sitzung, denn dafür muss der Narkose-Arzt mit Assistent beigezogen werden. Nach der Voruntersuchung erfolgt ein ausführliches Gespräch zwischen Zahnarzt und Zahnpatient über den Befund, alternativen bei Zahnbehandlungsangst, Behandlungsmöglichkeiten, Zahnsanierung mit Zahnersatz sowie deren Kosten und Zahlungsmöglichkeiten etc., aber auch über den allgemeinen Gesundheitszustand, denn bestehende Allgemeinerkrankungen können die Anästhesie und auch die Narkose sowie die zahnärztliche Behandlung beeinflussen. Der Zahnarzt muss von chronischen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Problemen, Blutgerinnungsstörungen, Diabetes oder Allergien alles wissen, damit die Zahnbehandlung richtig und ohne Probleme ablaufen kann. Beruhigungsmittel wie Sedativa können eine gute Methode sein, die erste notfallmässige Zahnbehandlung ohne grossen Stress zu überstehen, denn dies sei erwähnt, weil viele Angstpatienten erst kommen, wenn bereits Zahnschmerzen vorhanden sind und ein Notfall besteht. Sedativa sind Arzneimittel mit beruhigender Wirkung. Angstpatienten stellen nach dem ersten Gespräch mit dem Zahnarzt vielfach fest, dass der Besuch beim Zahnarzt nicht so schlimm war wie befürchtet, sodass der zweite Schritt mit weniger Angst mit Hilfe einer Begleitperson erfolgen kann.

Begleitperson auf dem Weg zum Zahnarzt

Als Hilfe bei Zahnarztangst kann eine Begleitperson etwas Ablenkung bringen.

Helfen kann man einer Person die eine Erwartungsangst (Angst vor der Angst durch körperliche Symptome) hat, indem man ihn auf dem Weg zum Zahnarzt begleitet und etwas ablenkt. Sofern es der Zahnpatient mit Zahnarztangst wünscht, kann man sich beim behandelnden Zahnarzt erkundigen, ob man als Vertrauensperson bei der Zahnbehandlung anwesend sein darf um die Hände zu halten und zureden zu dürfen. Besonders bei Kindern, aber auch bei Personen mit Zahnarztangst kann die Anwesenheit einer Vertrauensperson das Gefühl des „dem Zahnarzt ausgeliefert zu sein“ lindern. Die Anwesenheit einer Vertrauensperson kann auch bei einer Zahnbehandlung im Dämmerschlaf sinnvoll sein, bis der Angstpatient eingeschlafen ist. In der Regel kann man nach der Zahnbehandlung im Dämmerschlaf die Zahnarztpraxis oder Zahnklinik mit einer Begleitperson nach kurzer Ruhezeit ohne Angst wieder verlassen.

Begleitperson als Hilfe

Eine Begleitperson sollte selbst keine Angst vor der Zahnbehandlung haben, ansonsten dies in gewissen Situationen auf den Patienten übertragen kann.

Im Hinblick auf die Therapie muss man als Begleitperson den Angstpatienten ohne zu übertreiben möglichst positiv stimmen. Unabhängig vom Alter sollte bei Zahnarztangst oder bei Kindern eine Begleitperson im Behandlungsraum anwesend sein, wenn dies vom Patienten erwünscht ist. Die Anwesenheit von Kindern sollte möglichst vermieden werden, denn wenn Bemerkungen wie „warum blutet es“, „warum hat er Angst“ oder „warum bekommt er eine Spritze“ kann dies beim Patienten mit Zahnarztangst zu Phobie und Panik führen und die Behandlungswilligkeit zunichtemachen. Die Worte wie Spritze, Schmerz oder Bohrer etc. sollten, damit keine unnötige weitere Angst hinzukommt möglichst vermieden werden. Jeder negative Kommentar von Seite der Begleitperson, und sei es nur gut gemeint, kann die Behandlungswilligkeit gefährden.

Körperliche Symptome bei Phobie  

Körperliche Symptome bei grosser Angst und Angststörungen die auf dem Weg zum Zahnarzt und währen der Zahnbehandlung auftreten können sind:

Konzentrationsprobleme
Schweissausbrüche
Herzklopfen
Schwindel
Kurzatmigkeit
Brustschmerzen
Muskelschwäche
Zittern
Übelkeit etc.

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