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Zahn und Zähne

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Zahnbeschichtung

Die Zahnbeschichtung der natürlichen Zähne besteht aus dem Zahnschmelz.

Unter Beschichtung der Zahnhöcker versteht man die Fissurenversiegelung der Kauflächen und unter Verblendung versteht man die künstliche Beschichtung der Zähne mit Veneers, die praktisch unsichtbar sind und die gleichen Eigenschaften aufweisen wie die Zahnschmelz-Schutzschicht.

Zahnbeschichtung, Beschichtung Zähne, Fisuren

Das Schmelzorgan bzw. Zahnbeschichtung der natürlichen Zähne nimmt verschiedene Formen während der Zahnentwicklung an (Zahnknospe, Zahnkappe und Zahnglocke).

Zahnschmelz ist die natürliche Zahnbeschichtung und ist die härteste Substanz des menschlichen Körpers die den Zahn schützt.

Die Zahnanlage ist die Vorstufe der Zähne, die aus dem Schmelzorgan und mesenchymalem Bindegewebe besteht. Überzogen sind die Zähne mit Zahnschmelz, einer strahlend weissen Zahnbeschichtung, die als härteste Substanz des menschlichen Körpers darstellt. Die oberste Schicht vom Zahn ist der Zahnschmelz als Zahnbeschichtung die härter ist als Knochen und das Zahninnere schützt, das als Zahnmark (Pulpa) bezeichnet wird. Die oberste Zahnbeschichtung besteht aus einem Mineralstoff, der Calcium, Phosphat und Fluoride enthält. An Schneidekanten und Höckerspitzen ist die Schmelzschicht am dicksten, während sie nach unten hin, im Bereich vom Zahnhals, dünner wird. Durch Zahnschmelzkaries, Zahndysplasien etc. entsteht eine Läsion. Eine kariöse Läsion wird umgangssprachlich "Loch im Zahn" genannt und bedeutet Zahn-Karies (Caries) bzw. es ist ein entstandener Defekt an der Zahnhartsubstanz.

Veneers als Schutzschicht für Zähne

Die Keramikschalen "Veneers" und "Lumineers" werden als künstliche Schutzschicht der Zähne (Zahnschmelz-Ersatz) bezeichnet, die sehr dünn wie Kontaktlinsen sind und jederzeit vom Zahnarzt wieder entfernt werden können.

Von Natur aus ist ein Zahn an der Oberfläche durch den Zahnschmelz als Zahnhartsubstanz geschützt, doch wenn der Schmelz als oberste Schutzschicht vom Zahn einen Defekt erlitten hat, kann der Zahnarzt eine lichtdurchlässige Verblendschale (Facette) aus Keramik auf der Aussenseite vom Zahn aufkleben, die als Veneers oder Lumineers bezeichnet werden. Durch die Verbindung von Keramik und Zahnschmelz entsteht eine Einheit, die eine natürliche Lichtdurchlässigkeit und damit gute Zahn-Ästhetik besitzt, denn Veneers als Furniere sind praktisch unsichtbar „Zahnbeschichtungen“. Mit Veneers können leichte Zahnfehlstelllungen und Abweichungen der Zahnform sowie schmale Zahnlücken oder Zahnverfärbungen korrigiert werden. Mit dem Begriff Verblendung oder Verblendschale wird die Beschichtung der Zähne bezeichnet oder auch als Zahnschmelz-Ersatz. Die Technik mit Veneers als dünne Schicht einer Glaskeramik, die Ähnlichkeit mit dem Zahnschmelz hat, wird im Volksmund von einem "künstlichen Zahnschmelz" der auf die Zähne aufgeklebt wird, gesprochen. Keramikschalen werden als Keramikfacetten individuell gefertigte und im sichtbaren Bereich der Frontzähne dauerhaft verklebt. Als Schutzschicht für den Zahn werden nebst Zahnfüllungen wie "Komposite Zahnfüllung" oder "Kompomer-Füllung" auch Inlays, Onlays und Overlays als Einlagefüllungen eingesetzt, sofern keine Vollkronen oder andere Kronenarten notwendig sind.

Fissurenversiegelung

Die Fissurenversiegelung ist eine Zahnbeschichtung, eine künstliche Präventivmassnahme bei der man Vertiefungen mit Komposite ausfüllt.

Als Fissur werden auf den Zähnen Einschnitt, Spalte und Furchen im Kauflächenrelief der Seitenzähne bezeichnet. Die Fissurenversiegelung ist ein zahnmedizinisches Verfahren zur Prophylaxe gegen Zahnkaries, denn Fissuren der Molaren und Prämolaren sind eine Prädilektionsstelle für den Kariesbefall. Bakterien im Mund, Viren und Pilze kämpfen im Mund beim Mensch um optimale Lebensbedingungen, doch zu den Opfern zählen nicht nur die gegnerischen Mikroorganismen, sondern auch die Zähne und das Zahnfleisch.

Fissuren können Längsfissuren oder auch Querfissuren sein, das Täler auf der Kaufläche sind im Gegensatz zum Höcker auf der Kaufläche.

Zahnbeschichtung, Fissurenversiegelung, Fissur

Tiefen Fissuren und Grübchen von den Backenzähnen (Molaren) aber auch von den Prämolaren sind teilweise schwierig zu reinigen und werden darum versiegelt.

Stark ausgeprägte Rillen und Furchen auf den Kauflächen der Backenzähne und Mahlzähne werden als Fissuren bezeichnet.

Die Kauflächen der grossen bleibenden Backenzähne (Molaren) sind in den Jahren nach dem Zahndurchbruch wegen der weicheren ZahnbeschichtungZahnschmelz“ besonders kariesgefährdet. Um Zahnkaries an diesen Stellen vorzubeugen, kann eine Fissurenversiegelung an den Kauflächen vorgenommen werden die auch als Grübchenversiegelung bezeichnet wird. Bei der Fissurenversiegelung werden die feinen Strukturen einer Fissur mit dünn fliessendem Kompositmaterial als Fissurenversiegeler verschlossen sodass der Zahn leichter zu reinigen ist und die Entstehung von Zahn-Karies bzw. Fissurenkaries vielfach verhindert werden kann.

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