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Zahn und Zähne

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Ursache für Zahnprobleme

Die Ursachen für Zahnprobleme beim Mensch sind vielfältig und können zu verschiedenen Zahnkrankheiten und erheblichen Zahnschmerzen sowie körperlichen Schäden führen.

Ursachen für Zahnprobleme können Zahnstein, Zahnentzündung, Zahnlücken, Zahnfehlstellung, Kieferfehlstellung, Zahnfleischprobleme, Kieferschmerzen, empfindliche Zahnhälse oder auch Mundgeruch etc. sein, so aber auch der der Weisheitszahn als Problemzahn.

Zahnprobleme Zahnfehlstellung Zahnlücke Zähne

Ursache für Mundgeruch kann ein Zahnproblem oder Zahnfleischproblem sein bzw. durch eine Erkrankung durch Zähne oder Zahnfleisch entstehen.

Zahnprobleme bzw. Zahnerkrankungen können zu erheblichen Zahnschmerzen und körperlichen Schäden führen, denn eine nicht behandelte Zahnentzündung kann z.B. eine Herzklappenentzündung zur Folge haben.

Bei auftretenden Zahnproblemen bzw. Erkrankungen im Zahnbereich muss immer auch das Zahnfleisch mit einbezogen werden, denn viele unterschiedliche Bakterien befinden sich im Mund, die zusammen mit Speiseresten, Speichel als Sekret sowie abgestorbenen Schleimhautzellen, Plaques als Zahnbelag bilden. Dieser Belag setzt sich meist vermehrt in Zahnzwischenräumen und am Zahnfleischrand ab und ist nur durch ausreichende Mundhygiene zu beseitigen. Beläge sind der Nährboden für Bakterien im Mund, wo sich die Zähne dadurch auch vermehrt verfärben (Zahnverfärbungen), Mundgeruch entsteht und im weiteren Verlauf auch verschiedene Erkrankungen wie Karies und Parodontitis entsteht.

Zahnproblem auf Zahnbeschichtung

Karies ist eine Infektionskrankheit wovon jeder Mensch betroffen sein kann, denn die Kariesbakterien, die sich auf den Zähnen ansiedeln, greifen den Zahnschmelz als Zahnbeschichtung an und können so Zahnprobleme auslösen.

Zahnkrone und Zahnhals sind mit Zahnschmelz bedeckt bis das Zahnfleisch den Zahn umgibt. Karieserreger verstecken sich meist unter Zahnbelag und Zahnstein wie auch unter dem Zahnfleisch in den Zahnfleischtaschen, wo sie sich im feuchtwarmen Mund-Milieu vermehren und den Zahnschmelz angreifen können. Wenn man gegen Karies nichts unternimmt, kann dies schlimmstenfalls zu Zahnausfall führen. Anfänglich sind nur helle oder bräunliche Stellen auf den Zähnen sichtbar, die im späteren Verlauf schwarz werden. Je früher der Zahnarzt eingreifen kann, umso eher kann der den Krankheitsprozess gestoppt werden, ansonsten nur noch der Bohrer und eine Zahnfüllung helfen kann. Bei der Zahnkaries (Zahnfäule) kommt es zu einer irreparablen Schädigung vom Zahnschmelz, der sich in Rissen und Löchern mit dunkler Verfärbung zeigt und ein echtes Zahnproblem ist. Ursache von Karies sind besonders zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke in Verbindung mit einer schlechten Mundpflege und Zahnpflege.

Gesundheitliche Zahnprobleme

Gesundheitliche Probleme können durch Zahnprobleme entstehen, denn Gesundheitsprobleme haben ihre Ursache vielfach nicht am Ort der Störung und so kann ein erkrankter Zahn auch Symptome an Gelenken auslösen.

Beim Zähneknirschen und Zähnepressen leiden nicht nur die Kiefergelenke und Kaumuskeln, denn auch die Zähne werden überbelastet und können Gesichtsschmerzen und Kopfschmerzen auslösen, was bedeutet, dass es Zahnprobleme und Kieferprobleme sind. Bei übermässigem Zähneknirschen (Bruxismus) kann es auch zu Zahnfehlstellung sowie einer Schädigung vom Zahnschmelz kommen. Nebst Zahnfehlstellungen die erworben oder angeboren sind, können auch Zahngranulome (Knötchenbildung) oder Zysten (Bläschenbildung) auftreten, was jedoch seltener vorkommt. Ein unangenehmes Thema ist Mundgeruch, das eigentlich keine Krankheit, sondern eine Folge einer Reihe möglicher Erkrankungen ist und in schweren Fällen zur sozialen Isolation führen kann. Der dauerhafte Mundgeruch kann zu einem grossen Störfaktor für Betroffene werden und muss nicht immer von einem Zahnproblem herrühren, denn es kann auch Mundgeruch durch Erkrankungen der Mandeln, der Kiefer oder Magenprobleme entstehen, was aber eher selten der Fall ist.

Zahnprobleme durch Zahnstein

Zahnstein sind Ablagerungen auf den Zähnen, die man nicht mehr durch Zähneputzen oder Spülen entfernen kann.

Bei Zahn-Karies kommt es zu einer Schädigung vom Zahnschmelz, der sich mit dunkler Verfärbung in Zahnlöchern resp. kariöse Läsionen zeigt. Als Ursache kommen hauptsächlich zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke in Frage. Zahnstein bildet sich durch Plaques in Kombination mit im Speichel gelösten Substanzen. Karies bedeutet Zerstörung der Zahnhartsubstanzen, es ist die Zahnfäule bzw. Zerstörung von Zahnschmelz unter Mitwirkung von Kariesbakterien, die im Zahnbelag zu finden sind. Zahnstein lagert sich meist am Zahnhals oder an der Zahnhalsregion ab und schiebt dabei langsam kontinuierlich das Zahnfleisch zurück (Zahnfleischrückgang). Durch das langsame Fortschreiten der Zahnfleischrezession entstehen entblösste Zahnhälse, wo sich die schwerwiegenden Zahnprobleme erst später zeigen, denn zu Beginn kommt es nur zu leichten Zahnfleischblutungen. Durch das sich zurückziehende Zahnfleisch können Bakterien aus dem Mund leichter und damit vermehrt eindringen, wodurch sich der Zahn lockert (Wackelzähne) und sich durch Infektionen aus der Verankerung lösen kann. Unterhalb vom Zahn im Alveolarfortsatz entsteht dabei ein Raum, in dem sich das Eiter ohne Möglichkeit zum Abfluss ansammelt, eine eitrige Zahn-Entzündung und ein stechender oder klopfender, teilweise ausstrahlender starker Zahnschmerz in Verbindung mit einer Schwellung und Rötung verursacht, das im Volksmund als Eiterzahn bezeichnet wird. Diese Zahnschmerzen deuten fast immer auf eine Abszessbildung (Zahnabszess) hin. Eiteransammlungen (Abszesse) im Mundbereich entstehen vielfach durch die apikale Parodontitis und Fehlstellungen der Weisheitszähne, die therapiert werden müssen, damit Folgeschäden auszuschliessen sind. Die bildgebende Diagnostik in Form der Röntgenaufnahme stellt nebst dem Abtasten der Zähne mittels Metallsonde die hauptsächlichste Untersuchungsmethode dar.

Parodontalerkrankungen

Bei den Parodontalerkrankungen (Zahnfleischerkrankungen) unterscheidet man Parodontitis, Parodontose und Gingivitis.

Zahnprobleme werden meist durch Zahnschmerzen bemerkt, zu denen häufig auch indirekt Entzündungen von Zahnfleisch oder Zahnhalteapparat wie auch Nerven gezählt werden, denn eine Abgrenzung ist meist ohne Voruntersuchung beim Zahnarzt nicht möglich. Unter parodontalen Erkrankungen versteht man alle entzündlichen Erkrankungen vom Zahnhalteapparat (Parodontium), der durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst und geschädigt werden kann, so dass meist von Zahnproblemen und nicht von Zahnfleischproblemen gesprochen wird. Die Parodontitis beschreibt eine entzündliche Veränderung vom Zahnfleisch, wo sich meist Kariesbakterien am Zahnfleischsaum befinden, denn es für Bakterien ein "Schlupfwinkel" wo sie vor dem Zähneputzen geschützt sind und nur schwerlich entfernt werden können. Die apikale Form von Parodontitis geht von der Zahnwurzelspitze aus und die marginale Form entsteht vom Zahnfleischsaum aus.

Ursachen für Parodontalerkrankungen

Ursachen für Parodontalerkrankungen können vermehrte Plaquebildung oder eine unbehandelte Gingivitis sowie ein abgestorbener Zahn sein.

Bakterien zerstören das Zahnfleisch, was sich an geschwollener, gespannter und dunkelroter Färbung der Oberfläche zeigt. Dabei kommt es bei Berührung vom Zahnfleisch zu Zahnfleischblutungen. Unbehandelt bilden sich im Zahnfleischbereich tiefe Zahnfleischtaschen, wo weitere Bakterien eindringen können. Eine langandauernde Gingivitis (Zahnfleischentzündung) kann auf den Kieferknochen, die Wurzelhaut und das Zement übergreifen. Ein zunehmender Zerfall vom Zahnfleisch führt durch Zahnlockerung letztlich zum Zahnverlust. Begünstigt wird Parodontitis neben mangelnder Mundhygiene auch durch die genetischen Faktoren die Anlagebedingt oder geerbt worden sind sowie allgemeine Abwehrschwächen, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder Nikotin. Bei der im gleichen Zusammenhang stehenden Parodontose handelt es sich um einen Zahnbettschwund der vom Kieferknochen ausgeht und sehr schmerzhaft sein kann. Unter dem Ausdruck Parodontopathie versteht man Erkrankungen vom Zahnhalteapparat (Zahnbett, Parodontium). Bei den Parodontopathien handelt es sich um krankhafte Prozesse im Parodontium in der Umgebung vom Zahn. Eine unbehandelte Parodontose kann auch zu Zahnverlust führen, wobei es nur selten zu Blutungen und Einrissen als Anzeichen der Erkrankung kommt.

Zahnprobleme ganzheitlich gesehen

Vielfach sind Zahnschmerzen und Zahnprobleme nicht Ursache sondern Symptom einer Störung im Organismus.

Von toten Zähnen können Leichengifte in den umgebenden Kieferknochen eindringen und sich über den Blutkreislauf in den gesamten Körper ausbreiten. Gifte die aus den Zähnen stammen, können auch die inneren Drüsen bei Ihrer Hormonproduktion stören und so den Stoffwechsel durcheinanderbringen wie vermutlich auch Gifte über die Nervenbahnen in das Gehirn wandern können. Für Schäden am entfernten Orten der Zähne sind meist Kombination von Leichengiften und Schwermetallen wie Quecksilber aus Amalgamfüllungen gefährlich, im Besonderen wenn das körpereigene Immunsystem als Schutzsystem geschwächt ist, denn Gifte können sich nicht addieren, sondern verstärken sich gegenseitig, wenn das Immunsystem geschwächt durch Zahnmetalle ist. Wie lange es der Körper schafft, Gifte auszuscheiden oder abzubauen ist immer eine Frage der Zeit. So können sich Beschwerden und Störungen im Organismus zeigen, wenn der Körper wie bei Zahnfüllungen überfordert ist. Vielfach werden Krankheitsursachen die von den Zähnen ausgehen erst nach langer Suche gefunden, so bei der Mundbatterie wo die galvanischen Mundströme Schleimhautreizungen und Nervenschmerzen auslösen können.

Gesundheitliche Probleme haben ihre Ursache meist nicht am Ort der Störung, denn ein erkrankter Zahn oder Zahnlücken können Symptome an der Kaumuskulatur und an Kiefergelenken auslösen und wenn man die Nahrungsmittel mit den Backenzähnen als grosse, kräftige Molar-Zähne mit ausgeprägten Höckern nicht gut kauen kann, können bei mangelndem KausystemMagenprobleme entstehen.

Gesundheitliche Zahnprobleme, Bissprobleme

Früher wurden abgestorbene Zähne die im Inneren entzündlich geworden sind gezogen, doch heute werden diese Zähne in vielen Fällen mit Hilfe einer Wurzelbehandlung erhalten, tote Zähne können aber für verschiede Krankheiten verantwortlich sein, denn auch bei korrekt gefülltem Zahnwurzelkanal können Fäulnisbakterien genügend Raum haben, um die restliche tote organische Substanz zu zersetzen und giftige Stoffwechselprodukte bilden, die Gangrän-Schmerzen auslösen können.

Ganzheitliche Zahnmedizin

Die ganzheitliche Zahnmedizin betrachtet Mund und Zähne vom Mensch nicht als ein vom übrigen Körper isoliertes Gebiet.

Die ganzheitliche Zahnmedizin integriert wie die biologische Zahnmedizin komplexe Zusammenhänge von Zahnerkrankungen und behandelt mehr als nur die Symptome. Der ganzheitlich ausgebildete Zahnarzt hat Diagnoseverfahren wie auch Therapieverfahren zur Verfügung, dem es erlaubt, Zusammenhänge bei chronischen Erkrankungen aufzudecken. Für Zahnprobleme ganzheitlich betrachtet sind Zahnfüllungsmaterialien, Zahntechnik und zahntechnische Werkstoffe ein wichtiger Faktor für die Gesundheit wie auch Wurzelbehandlungen und Amalgamausleitungen. Bei der Wurzelbehandlung wird das Zahnnervengewebe entfernt, doch es gibt unzählige feine Verästelungen, die teilweise nicht erfasst werden können, was den Bakterien einen idealen Nährboden bietet, was mit der Zeit Entzündungen und damit Krankheiten zur Folge haben kann. Der ganzheitlich arbeitende Zahnarzt (Ganzheitlicher Zahnarzt) wählt Therapien aus, die einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Gesundheit des Patienten bedeuten und auf die Wechselwirkungen zwischen Zähnen und Organismus Rücksicht nehmen. Um die Zähne als Ursache chronischer Beschwerden zu ermitteln, setzen ganzheitliche Zahnmediziner (Umweltzahnarzt oder Biozahnarzt) bei der Diagnostik und Zahnbehandlung auf unterschiedliche komplementäre Verfahren, Bioelektrische und Biophysikalische Methoden wie auch Akupunktur, Homöopathie, Kinesiologie aus den Bereichen der Körpertherapie und Chiropraktik.

Zahnherd und Herderkrankung

Von einer Herderkrankung wird gesprochen, wenn die vorgefundenen Symptome zunächst nicht auf den eigentlichen Auslöser einer Erkrankung schliessen lassen, denn beide liegen meist weit auseinander.

In der Ganzheitsmedizin versteht man unter einem Herd ein Störfeld oder auch Fokus, eine örtliche Veränderung im Gewebe, die über die Herdinfektion hinaus Fernwirkungen auszulösen können. Meist wird bei einer Herderkrankung die Ursache für eine meist chronische oder wiederkehrende Krankheit auch bei der Herddiagnostik nicht leicht gefunden, denn der ganze Körper ist über Energiebahnen mit den Zähnen verbunden. Die Ursache für eine meist chronische oder wiederkehrende Krankheit, im Besonderen wenn das Krankheitsbild nicht dazu passt ist schwierig aufzufinden. Der Begriff "Herderkrankung" wird zusammen mit der Herdinfektion in der Schulmedizin immer wieder diskutiert, da man die Erfolge der Herdtherapie nicht leugnen und ignorieren kann, das Konzept vom Herdgeschehen bzw. der Herdinfektion stammt aber aus der ganzheitlichen Medizin. Beim Zahnherd muss der Herd selbst nicht aktiv durch Zahnschmerzen in Erscheinung zu treten, denn man verspürt am Ort vom Herd vielfach keine Beschwerden, was eine Diagnose darum sehr schwierig macht. Über die Mundhöhle kommen die meisten Stoffe mit den inneren Organen in Kontakt, und so kann die Ursache für eine Herderkrankung vielfach im Mundbereich liegen, denn Zähne können viele Krankheiten auslösen. Ein erkrankter Zahn kann ein Herd für andere Erkrankungen sein, im Besonderen bei einer Entzündung als Herdinfektion, denn chronische Reizbelastungen durch Herde und Störfelder führen in den betroffenen Geweben zur Verringerung der Durchblutung (Ischäemie),  Abwehrschwäche, Giftstau, Sauerstoffmangel oder Säurestau, sowie zur mikrobiellen Besiedlung. Eiterherde sind Eiteransammlungen in Gewebshöhlen und so können Eiterbeulen bzw. Eitergeschwulste als Abszess auch Zahnherde oder Giftherde sein. Zahnherde können zu einer Degeneration von Knochengewebe führen und werden oft von Zahnpatienten wie auch Zahnärzten nicht oder zu spät erkannt, denn sie verursachen vielfach auch keine Zahnschmerzen. Durch Vorschädigung im Mutterleib, ungesunder Zahnersatzmaterialien und Zahnfüllungen (Mundbatterie und galvanische Mundströme) sowie den Kontakt mit Umweltgiften aus Legierungen etc. können sich im Kiefer Gifte ansammeln, die zu Gewebsdefekten und Eiterungen führen können. Aus Zahnherden bzw. Zahnstörfelder können laufend Metalle und Bakterientoxine in sehr kleinen Dosen entweichen, welche die Gesundheit schädigen können. Die Störfeldanalyse befasst sich mit der Diagnose dieser Herde und die Therapie bei der Herdsanierung geschieht durch das ausschalten der Störfelder, so beim Zahnarzt durch die Herdsanierung im Zahnbereich und Kieferbereich.

Probleme mit Zahn-Gebiss

Zahnprobleme und Bissprobleme ergeben sich beim Mensch durch die Abweichungen der Zahnstellung, so  aus Zahnfehlstellungen, Kieferfehlstellungen und Bissanomalien, was beim Zahnarzt meist als Fehlbiss, falscher Biss oder Okklusionsanomalie bezeichnet wird. Unter Probleme mit Gebiss (Gebissproblem beim Mensch) kann auch eine schlecht sitzende Zahnprothese als Zahnersatz verstanden werden, wenn der Prothesenhalt nicht mehr gegeben ist, denn die Totalprothese wird im Volksmund vielfach als Gebiss bezeichnet.