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Weisheitszahn

Die Weisheitszähne im Gebiss vom Mensch werden im Volksmund auch als Stockzähne bezeichnet und sind im Zahnschema die Zähne 18, 28, 38 und 48 und gehören zu den Molaren.

Wenn ein Weisheitszahn nicht durchbricht können auch Gelenkbeschwerden im Kiefer oder es kann zu Verschiebungen der Zähne kommen, wenn der Zahn als Gegenspieler in einem Kiefer fehlt.

Weisheitszahn, hinterster Zahn, Achter, Neuner

Weisheitszähne müssen vielfach gezogen oder operativ entfernt werden, wenn diese zu gesundheitlichen Problemen führen können.

Weisheitszähne

Weisheitszähne sind die hintersten Zähne im Oberkiefer und Unterkiefer und sind die achten von der Mitte aus gezählt.

Der Weisheitszahn entwickeln sich erst spät und bricht bei vielen Menschen erst im Erwachsenenalter zwischen dem 18. und 30. Lebensjahr oder gar nicht durch, weshalb dieser Zahn als Weisheitszahn bezeichnet wir. Der Weisheitszahn ist der letzte Zahn in jedem Quadrant im Gebiss. Der Weisheitszahn bekommt man relativ spät (Weisheitszahndurchbruch) oder auch gar nicht. Die Weisheitszähne verursachen beim Mensch vielfach schwerwiegende Komplikationen, so dass diese Stockzähne vielfach vorsorglich entfernt werden. Wenn der Weisheitszahn nicht kommt (Retinierter Weisheitszahn) bzw. kein Weisheitszahndurchbruch erfolgt, muss er operativ entfernt werden (Weisheitszahnentfernung). Weisheitszähne stehen bei vielen Menschen nicht innerhalb der Zahnreihe und können die Ursache für verschiedene Beschwerden und Erkrankungen sein. Eine einfache Zahnentfernung (Zahnextraktion) kann schwierig sein, wenn die Zahnwurzeln verhakt sind oder sich verwachsen haben, denn Weisheitszähne haben mehrere Zahnwurzeln und müssen meist operativ entfernt werden.

Achter und Neuner-Zahn

Weisheitszähne werden als "Achter" genannt, was eine Jargonbezeichnung für einen Weisheitszahn ist.

In wenigen Fällen sind hinter den Weisheitszähnen noch überzählige Weisheitszähne (Distomolaren) vorhanden die als "Neuner" genannt werden. Der Weisheitszahn dient im hinteren Teil vom Gebiss für die letzte Zerkleinerung der Speisen, damit die Kost gut verdaubar ist. Die Weisheitszähne müssen wegen fehlendem Platz oder wegen falscher Lage vielfach entfernt werden, im Besonderen der 9. Zahn, der als Stockzahn wegen falscher Achsenrichtung (Verlagerung) stockt und entfernt werden muss, da der der Zahndurchbruch (Dentition) meist gestört ist. Nach einer Lagebestimmung durch das Röntgenbild kann der Weisheitszahn meist schmerzfrei in Lokalanästhesie operativ entfernt werden. Eine Übersichts-Schichtaufnahme kann vor der Weisheitszahn-Operation die Wurzelform und die genaue Position im Kieferknochen sowie deren Nähe zu den anatomischen Strukturen wie Nerven und Kieferhöhle aufzeigen. Bei der Entfernung von impaktierten Weisheitszähnen wird die darüberliegende Mundschleimhaut abgelöst und der Stockzahn freigelegt. Der bedeckende Knochenanteil wird vorsichtig abgetragen und der Zahn als Ganzes oder als Zahnteilstückweise entfernt und die Wundhöhle mit Nähten verschlossen.

Der Weisheitszahn ist nützlich

Bei vollständigem Durchbruch in korrekter Position ist der Weisheitszahn ein nützliches Kauelement.

Der Weisheitszahn kann bei vollständigem Durchbruch in korrekter Position sehr nützlich sein, denn der Weisheitszahn ist wie der Backenzahn im hinteren Teil vom Gebiss mit den grossen Kauflächen ein nützliches Kauelement. Wichtig ist jedoch, dass der Weisheitszahn ein ausreichendes Platzangebot im Kiefer hat. Die Menschen hatten im Laufe der Jahrtausende durch das "Weichkochen" immer weniger zum "Kauen" und so hat sich der Kiefer zurückgebildet, die Zahngrösse und Anzahl der Zähne sind aber gleich geblieben. Als Folge fehlt für die letzten Zähne in der Zahnreihe oft das Platzangebot, sodass der Weisheitszahn nicht durchbricht (vollständige Retention) oder nur teilweise durchbricht (Teilretention). Der Weisheitszahn kann nützlich sein und den Backenzahn ersetzen, wenn dieser durch einen Zahnunfall verloren geht. Am Weisheitszahn kann auch eine Zahnbrücke befestigt werden, wodurch der Weisheitszahn so nützlich sein kann, wenn dieser in korrekter Position steht und keine Zahnprobleme bietet.

Weisheitszahn, Teil vom Kauorgan

Unsere Zähne und damit auch der Weisheitszahn bilden einen Teil vom Kausystem, indem sie für die Zerkleinerung der Nahrung zuständig sind, damit die Verdauung leichter erfolgen kann.

Unsere Zähne sind vor der Geburt bereits angelegt (Zahnanlage), so auch der Weisheitszähne, die im täglichen Leben für die mechanische Zerkleinerung der Nahrung als Beiss und Kauwerkzeug sorgen. Ohne vollständiges Zahngebiss mit den unterschiedlichen Zahnarten und Zahntypen können viele Nahrungsmittel nicht richtig verwertet werden. Schneidezähne und Eckzähne bilden daher die Frontzähne, Vormahlzähne und Mahlzähne die Backenzähne. Eckzähne zählen wie die Schneidezähne zu den Frontzähnen und haben eine angespitzte Zahnform um die harte Nahrung abzubeissen. Vorbackenzähne (Prämolaren) zerstückeln die Nahrungsmittel grob, denn die acht Vormahlzähne können mit Unterstützung ihrer zweihöckrigen Zahnkrone zerkleinern. Im hinteren Teil vom Gebiss liegen die Backenzähne, die der letzten Zerkleinerung dienen, wie auch der Weisheitszahn bzw. die Weisheitszähne, damit die Kost gut verdaubar ist.

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