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Erschwerter Zahndurchbruch

Wenn Zahnfleischschmerzen und geschwollenes Zahnfleisch vorhanden sind, wo der Weisheitszahn durchbrechen sollte, handelt es meist um einen erschwerten Zahndurchbruch, wo evt. ein horizontal verlagerter, impaktierter Weisheitszahn vorhanden ist und der Weisheitszahn Probleme macht.

Wenn Weisheitszähne nicht richtig durchbrechen, kann es zu schmerzhaften Entzündungen oder auch eitrigen Abszessen kommen.

Erschwerter Zahndurchbruch, bleibende Zähne

Die häufigste Ursache für einen erschwerten Zahndurchbruch sind enge Platzverhältnisse im Kiefer, was vorwiegend im Unterkiefer der Fall ist.

Als Dentitio difficilis wird der erschwerte Durchbruch von bleibenden Zähnen (auch Weisheitszahndurchbruch) bezeichnet.

Ein erschwerter Zahndurchbruch kann auf Grund von Platzmangel von einem zu kleinen Kiefer im Besonderen bei den Milchzähnen und Weisheitszähnen vorkommend, was zu starken Schmerzen mit Entzündung und Fieber führen kann. Beim Zahndurchbruch kann es zu verschieden Störungen kommen, wobei der Zahnarzt unterscheidet zwischen erschwertem Zahndurchbruch "Dentitio difficilis" und vorzeitigen Zahndurchbruch "Dentitio praecox" sowie dem verzögerten Zahndurchbruch "Dentitio tarda". Die Bezeichnung Dentitio difficilis kennzeichnet akute Schmerzzustände und Entzündungszustände in Bezug auf teilretinierten Zähnen oder retinierte Zähnen. In der Zahnmedizin versteht man unter einer Retention einen Zustand, bei dem der Zahndurchbruch bzw. (Dentition) ausgeblieben ist, obwohl der Zahn unter der Weichteilabdeckung oder Knochenabdeckung an normaler Stelle und in nahezu richtiger Achsenstellung (Zahnachse) liegt. Der Zahn bleibt entweder vollständig im Kieferknochen stecken oder ist nur teilweise impaktiert. Impaktiert bedeutet eingeklemmt bzw. eingekeilt, wenn Zähne nicht durchbrechen können, denn ein impaktierter Zahn ist ein nicht vollständig in die Zahnreihen durchgebrochener Zahn. Impaktion ist ein Begriff für Zähne im Zahnbogen, die durch Raummangel oder Keimverlagerung am Durchbruch verhindert sind, wobei die unteren Weisheitszähne und die oberen Eckzähne am häufigsten betroffen sind. Die nicht vollständig durchgebrochenen Zähne sind im Normalfall mit einer Schleimhautkapuze bedeckt, ansonsten sich Bakterien im Mund oder Fremdkörper einlagern können, was zu einer Entzündung der Mundschleimhaut führen kann. Die Entzündung vom Zahnfleisch führt dann zum akuten Schmerzbild, was sich oft in die benachbarte Muskulatur ausstrahlt (Kaumuskulatur) und die die Mundöffnung behindern kann.

Zahndurchbruch erschwert

Ein erschwerter Zahndurchbruch kann bei Milchzähnen (Zahndurchbruch Milchgebiss) sowie auch bei Weisheitszähnen und Eckzähnen entstehen, was zu starken Schmerzen und Fieber sowie Schwellungen und Kieferklemme führen kann.

Bei Dentitio difficilis handelt es sich um einen sehr schmerzhaften Vorgang, der Babys wie auch Erwachsene gleichermassen belasten kann. Die nicht vollständig durchgebrochenen Zähne sind im Normalfall mit einer Schleimhautkapuze bedeckt. Die über dem Zahn gelegene Zahnfleischkappe bzw. Schleimhautkapuze bildet eine ideale Nische für Bakterien wo chronische Entzündungsprozesse ablaufen können, denn wenn sich dort Bakterien oder auch Fremdkörper einlagern können, kommt es zu einer Schleimhautentzündung bzw. Zahnfleischentzündung. Bei erschwertem Zahndurchbruch kann auch eine ausgeprägter fiebriger Zahnfleischentzündung und Zahnfleischtaschenbildung (Perikoronitis) erfolgen. Entzündungen bei Dentitio difficilis können bei Nichtbehandlung zu lokalen Abszessen übergehen. Die Dentitio difficilis ist der häufigste Grund für eine Extraktion und betrifft vielfach die unteren Weisheitszähne bzw. Weisheitszahnentfernung (retinierten Weisheitszahn). Platzverhältnisse (Zahnengstand) im Kiefer führen dazu, dass der Weisheitszahn ein Problemzahn ist, weil er zu wenig Platz findet um korrekt durchzubrechen und bricht entweder gar nicht, oder nur teilweise durch. Weil die Entzündung oft in die benachbarte Muskulatur ausstrahlt, ist häufig auch die Mundöffnung behindert, was eine Weisheitszahnentfernung notwendig macht, wenn der Weisheitszahn Probleme macht. Bei der Weisheitszahnentfernung handelt es sich um einen kieferchirurgischen Eingriff und nicht um einen zahnmedizinischen Eingriff, denn vielfach sind die Weisheitszähne impaktiert und am Zahndurchbruch gehindert. Die Zähne im 8. Zahnfach stehen in der ganzheitlich Zahnmedizin gesehen in enger Verknüpfung mit Niere, Nebenniere, Herz, Kreislauf, Psyche, Nervensystem, Innenohr, Hypophyse und Energiehaushalt, weshalb der Ganzheitsmediziner auch gerne beim 8. Zahnfach vom Energiezentrum vom Mensch spricht. Durch die Entfernung vom Weisheitszahn wird die Schmutznische beseitigt, sodass in der Folge die Entzündung vom Zahnfleisch rasch abklingen kann, da kein weiterer bakterieller Nachschub folgt.