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Dentition "Durchbruch der Zähne"

Der Mensch erlebt im Gebiss zwei Zahndurchbrüche, die erste Dentition erfolgt durch die Milchzähne und die zweite Dentitionen durch die bleibenden Zähne.

Dentition bedeutet in der Mundhöhle den Durchbruch der Zähne aus dem Kieferknochen bzw. Alveolarfortsatz.

Dentition, Durchbruch Zähne, Zahndurchbruch

Die zeitliche Dentition bzw. Durchbruch der Zähne ist abgestimmt auf das allgemeine Körperwachstum und die Grössenverhältnisse der Kiefer die durch den Gesichtsschädel bestimmt sind.

Dentition ist die Bezeichnung für den Durchbruch der Zähne (Zahndurchbruch) durch den Kiefer in die Mundhöhle.

Der Mensch hat in seinem Leben zwei Dentitionen, wobei die erste mit dem Zahndurchbruch der Milchzähne, die zweite nach einer bestimmten Anzahl von Jahren durch das bleibende Gebiss. Die Entwicklung der Zähne (Zahnentwicklung) beginnt bereits vor der Geburt eines Babys und ist oft mit dem 18. Lebensjahr noch nicht abgeschlossen. Der Zahndurchbruch (Dentition) wird auch Zahnen oder Zahnung genannt. Der erste Durchbruch (Milchzähne) ist in der Regel bis zum Ende des 2. Lebensjahres abgeschlossen. Der zweite Durchbruch (bleibendes Gebiss bzw. bleibende Zähne) erfolgt vom 6 bis 12. Lebensjahr, mit Ausnahme der Weisheitszähne, die vom 16. Lebensjahr an durchbrechen können. Als Dentition bezeichnet man den Zahndurchbruch, welcher zwischen dem fünften und siebten Monat mit dem Milchzahngebiss beginnt. Zwischen dem sechsten und zwölften Lebensjahr folgt die Dentition des bleibenden Gebisses und endet zwischen dem 17. und 24. Lebensjahr mit der Dentition der Weisheitszähne. Bei der Dentition kann es zu verschieden Störungen kommen, wobei der Zahnarzt unterscheidet zwischen erschwertem Zahndurchbruch der auch als "Dentitio difficilis" bezeichnet wird und dem vorzeitigen Zahndurchbruch als "Dentitio praecox" sowie dem verzögerten Zahndurchbruch der als "Dentitio tarda" bezeichnet wird.

Dentitionsstörung

Als Dentitionsstörung bezeichnet man retinierte oder verlagerte Zähne, doch die meisten verlagerten Zähne sind retiniert.

Als Retinierte Zähne bezeichnet man die Zähne, die nach Abschluss vom Zahnwurzelwachstum die Kauebene noch nicht erreicht haben was auf dem Röntgenbild ersichtlich ist. Wenn ein Teil der Zahnkrone in der Mundhöhle sichtbar ist, der Zahn aber nicht ganz hinaus kommen kann, spricht man von einem teilretinierten Zahn. Wenn man von Verlagerten Zähnen spricht, befinden sie sich an falscher Stelle im Kiefer oder die Zähne befinden sich in der falschen Lage. Dysodontie ist ein nicht definierter Ausdruck für Störungen der Zahnanlage, Zahnfehlstellungen und Dentitions-Störungen und Dysgnathie ist eine angeborene Zahnfehlstellung, Kieferfehlstellung und Bissfehlstellung. Dysgnathie als Gebissfehlstellung ist ein von der Norm abweichender Gebisszustand, wobei die Abweichung angeboren sein kann oder im Laufe des Lebens erworben wird wie Habits oder frühzeitiger MilchzahnverlustDysplasie bezeichnet die Fehlbildung, Fehlgestaltung bzw. Unterentwicklung von einem Organ oder Gewebe mit unzureichender Differenzierung. Der Durchbruchsdruck der Weisheitszähne sowie auch funktionelle Störungen können bei Erwachsenen ungewollte Zahnstellungsanomalien, wie vorstehende oder engstehende Zahnreihen auslösen, die sich mit fortschreitendem Alter weiter nachteilig entwickeln. Bei der Dentition wird ein erschwerter Durchbruch der Zähne eingeteilt in retiniert, teilretiniert oder impaktiert. Als retiniert (retinere "zurückhalten") wird ein Zahndurchbruch bezeichnet, wenn die normale Zahndurchbruchszeit um ca. 18 Monate überschritten wird und ein impaktierter Zahn ist ein nicht vollständig in die Zahnreihen durchgebrochener Zahn.

Zahndurchbruch in der Reihenfolge

Die Reihenfolge vom Zahndurchbruch ist durch das Wachstum vorgezeichnet.

Als erstes erscheinen beim Zahndurchbruch die Schneidezähne im Unterkiefer, dann die ersten Milchbackenzähne und später schliessen die Eckzähne an die Schneidezähne an. Mit etwa sechs Jahren bricht, von den Eltern oft unbemerkt hinter dem letzten Milchbackenzahn der erste bleibende Backenzahn durch. Ab dem 7. Lebensjahr beginnt mit dem Verlust der Schneidezähne, wenn der eigentliche Zahnwechsel beginnt, so dass ein Wechselgebiss entsteht. Der Zahnwechsel fängt mit dem Abbau der Milchzahnwurzel an, da die organische Versorgung der zweiten Zähne den Zahnwurzeln der Milchzähne Substanz entzieht. Wenn die Zahnwurzel gänzlich abgebaut ist, bleibt die locker aufsitzende Zahnkrone übrig, die vom nachfolgenden Zahn aus dem Kiefer geschoben wird. Wie bei den Milchzähnen brechen auch die zweiten Zähne durch. Während Schneidezähne, Eckzähne und Backenzähne die Milchzähne ersetzen, haben die Mahlzähne keine "Platzhalter". Die vollständige Entwicklung der zweiten Zähne erstreckt sich über ungefähr acht Jahre, wenn man von den Weisheitszähnen absieht, die zwischen dem 16. und 30. Lebensjahr erscheinen. Möglich ist, dass Weisheitszähne überhaupt nicht angelegt werden. Erst nach Abschluss der zweiten "Zahnung" besteht das Erwachsenengebiss bzw. bleibende Gebiss aus 32 Zähnen.

Zähne im Babymund

Stellen sich bei Babys erste Zähnchen ein, steigt meist die Lautstärke in Kinderzimmern an, denn der Zahndurchbruch (Zahnen) wird vielfach von Zahnschmerzen begleitet.

Der Durchbruch der kleinen Zähne erfolgt durch langsames Vorrücken, denn gleichzeitig wird die darüber liegende Schleimhaut dünner, die dann beim Freigeben vom Zahn aufgeht. Zwischen dem dritten und zwölften Monat brechen die Zähne durch die Oberfläche vom Zahnfleisch, sodass das Zähneputzen mit Kinderzahnpasta mit dem ersten Zahn beginnt. Wenn das Kind drei Jahre alt wird, so hat es meist einen Mund voller strahlend weisser Zähne.

Gesunde Milchzähne

Bereits die ersten Milchzähne benötigen regelmässige Zahnpflege, denn die richtige Pflege der Zähnchen ist Voraussetzung für ein gesundes Gebiss mit schönen Zähnen bei Kindern.

Milchzähne die Gesund sind bilden die Grundlage für die bleibenden Zähne, denn ein intaktes Milchzahngebiss erhöht die Chance, dass auch die bleibenden Zähne gerade wachsen. Milchzähne sind Platzhalter für die bleibenden Zähne im Gebiss und dienen bis zum Zahnausfall der Zerkleinerung der Speisen.

Erscheinen der ersten Zähne im Oberkiefer:

7. bis 12. Monat: erster Schneidezahn
9. bis 13. Monat: zweiter Schneidezahn
14. bis 19. Monat: erster Mahlzahn
17. bis 22. Monat: Eckzahn
24. bis 33. Monat: zweiter Mahlzahn

Erscheinen der ersten Zähne im Unterkiefer:

6. bis 10. Monat: erster Schneidezahn
7. bis 16  Monat: zweiter Schneidezahn
12. bis 18. Monat: erster Mahlzahn
16. bis 23. Monat: Eckzahn
20. bis 31. Monat: zweiter Mahlzahn

Die Zähne bekommen im Laufe des Lebens viel Arbeit, was natürlich auch Spuren durch Zahnabnutzung und Zahnabrieb hinterlässt, im Besonderen beim Zähneknirschen und bei Menschen jeden Alters zu Zahnverlust führen kann.

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