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Zahn und Zähne

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Zahndurchbruchszeiten

Als Zahndurchbruch wird der Prozess bezeichnet, wo sich der entwickelte Zahn aus seiner Lage innerhalb vom Alveolarfortsatz in die Okklusionsebene bewegt auf der sich die Milchzähne vom Oberkiefer und Unterkiefer treffen.

Im Alter von 6 bis 8 Monaten beginnt der Zahndurchbruch wo der erste Milchzahn durchbricht, und danach weitere Milchzähne folgen.

Zahnen Zähne Zahndurchbruch Milchzähne

Alle oberen Schneidezähne und unteren Schneidezähne sind meist zum ersten Geburtstag sichtbar, die ersten Milchbackenzähne folgen aber erst zwischen dem 12. und 16. Monat.

Gebissperiode und Zahnwechsel

Als erstes erfolgt Milchgebissperiode und danach die Wechselgebissperiode, wobei man von einem frühen Wechselgebiss und einem späten Wechselgebiss spricht wo danach im breiteren Kiefer das bleibende Gebiss entsteht.

Dem Mensch stehen im Laufe des Lebens zwei Sätze an natürlichen Zähnen zur Verfügung und so sind die Milchzähne und die bleibenden Zähne im Kiefer bereits vor der Geburt angelegt. Das Gebiss von Kindern und Erwachsenen ist wegen Platzmangel unterschiedlich, denn das Milchgebiss besteht aus weniger Zähnen als das Gebiss eines Erwachsenen. Die Kinderzähne brechen bereits sehr früh im Babyalter durch, denn zwischen dem 6. Lebensmonat und dem 2. Lebensjahr wachsen beim Kind 20 Milchzähne. Das bleibende Gebiss eines Erwachsenen besteht aus verschiedenen Zahntypen und Zahnformen für die jeweils eine unterschiedliche Funktion besitzen und besteht im Oberkiefer und Unterkiefer aus jeweils 16 Zähnen. Zahndurchbruch und Zahnwechsel sind im Gebiss komplexe und zeitlich aufeinander abgestimmte zellulärer Vorgänge. Der Kauapparat als Kauorgan mit dem Zahngebiss ist beim Menschen eines der kräftigsten Organe wozu der Unterkiefer und Oberkiefer mit den Kiefergelenken gehört wie auch der Gaumen, die Zähne, die Zunge, die Kaumuskeln, das Weichgewebe wie auch das Zahnfleisch. Hormonelle Störungen der Hypophyse können zu einer Verzögerung der Zahnentwicklung führen, so dass von einem verspäteten Zahndurchbruch gesprochen wird. Beim Zahnwechsel vom Milchgebiss zum Wechselgebiss kann ein Milchzahn festsitzen, wenn sich die Zahnwurzel nicht rechtzeitig auflöst, wodurch sich ein Zahn vor den anderen schieben kann.

Zahndurchbruch

Die ersten Zähne brechen beim Kind der Regel im Unterkiefer früher durch als die Zähne im Oberkiefer.

Die Milchzähne sollten aber erst verloren gehen, wenn sie durch die bleibende Zähne ersetzt werden, denn Milchzähne sind Platzhalter im Milchgebiss für die bleibenden Zähne im bleibenden Gebiss. Meistens brechen die unteren Milchzähne als Beisswerkzeug und Kauwerkzeug zuerst durch, denn auch Milchzähne werden zum abbeissen, zerkleinern und zermahlen gebraucht. Um die Nahrung für die Weiterverarbeitung im Verdauungstrakt vorbereiten, kommen beim Zahndurchbruch im fertigen Milchgebiss beim Kleinkind vier Eckzähne, acht Schneidezähne und acht Milchmahlzähne zum Vorschein, die bereits höchste Kaubelastungen aushalten müssen. Schneidezähne und Eckzähne haben nebst dem abbeissen die Aufgabe, den Oberkiefer und den Unterkiefer beim Schliessen vom Mund richtig zusammen zu führen, was als Frontzahnführung oder Eckzahnführung bezeichnet wird. Die Frontzahnführung wie auch die Eckzahnführung dient dazu, den Kaufvorgang entsprechend der Zahnfunktionen im Kauapparat durchzuführen.

Zahnen der Kinder

Der Zahndurchbruch, auch Zahnen oder Zahnung genannt, ist ein natürlicher Vorgang der häufig mit leichten Schmerzen verbunden ist.

Beim Zahndurchbruch gibt es zur Linderung beim Zahnen spezielle Zahnungs-Gels oder Beissringe. Beissringe die gekühlt werden wirken besser. Dentition bedeutet den Durchbruch der Zähne durch das Zahnfleisch, und so erfolgt der Durchbruch der Milchzähne im Milchgebiss in der Regel zwischen dem fünften und dem 30. Lebensmonat. Es gibt nur wenige Neugeborene, die bereits mit einem oder zwei Zähnen zur Welt kommen. Beim Zahndurchbruch wird der Begriff Zahnrichtung meist gebraucht für die Achsstellung (Zahnachse), von dem im Kiefer liegenden Zahnkeim, der in eine Richtung zeigt, wohin der Zahn durchbrechen wird.

Zahndurchbruchszeiten der Milchzähne:

Mittlere Schneidezähne 6 - 10 Monate
Seitliche Schneidezähne 10 - 14 Monate
Erste Backenzähne 14 - 18 Monate
Eckzähne 18 - 22 Monate
Zweite Backenzähne 22 - 30 Monate

Meistens erfolgt der Zahndurchbruch vom zentralen unteren Schneidezahn im sechsten Monat. Im zwölften Monat erfolgt der Zahndurchbruch der oberen Schneidezähne. Die Durchbruchzeiten der permanenten Zähne können grossen Schwankungen unterworfen sein die grösser sind als bei den Milchzähnen, denn Abweichungen von Durchbruchszeit von bis zu drei Jahren sind beim Zahndurchbruch keine Seltenheit.

Zahnen

Viele Babys bekommen ihre Zähne ohne Probleme, denn Zahnen ist ein ganz normaler Vorgang.

Zu welchem Zeitpunkt das Zahnen beginnt und sich die Zähne zeigen, ist von Kind zu Kind unterschiedlich, denn einige Babys haben schon mit drei Monaten Beisserchen, andere lächeln noch am ersten Geburtstag "Zahnlos" in die Runde. An den kleinen Unebenheiten im Zahnfleisch kann man die Lage der ersten Zähnchen meist erkennen, die sich im Alter zwischen 6 bis 10 Monaten bilden. Wenn Babys Zahnen, kann man sie  kuscheln, herumtragen und trösten, doch dies beruhigt den gereizten Kiefer nicht, besser ist ein Beissringe als "Fingerdouble" mit gekühlter Flüssigkeit gefüllt, denn dieser wirkt zusätzlich schmerzstillend. Beim Zahnen nimmt das Baby alles in den Mund und kaut darum herum. Beissringe dürfen nicht ins Eisfach gelegt werden, denn das könnte im Babymund zu Erfrierungen an Zahnfleisch und der Mundschleimhaut führen.

 Das Baby sabbert stärker als sonst durch vermehrten Speichelfluss.
 Das Kind versucht, auf der eigenen Faust herumzukauen.
 Das Baby hat keinen Appetit, dafür aber eine regere Verdauung.
 Die Wangen sind auffallend rot und heiss.
 Das Zahnfleisch ist geschwollen, gerötet und empfindlich.
 Durchfall, Verstopfung und wunder Po können Begleiterscheinungen vom Zahnen sein.
 Erhöhte Temperatur "Zahnfieber" (beim Arzt abklären lassen). 
 Der Kiefer ist häufig an der Zahndurchbruchstelle gerötet und geschwollen. 
 Das Baby schläft schlecht, weint und schreit häufiger und ist unleidlich.

Milchzähne sind Platzhalter für die bleibenden Zähne im Gebiss und dienen bis zum Zahnausfall der Zerkleinerung der Speisen.