Zahn-Probleme: Zahnkrone, Zahnhals, Zahnwurzel, Zahnfleisch

Zahnprobleme

Prothesenunverträglichkeit

Bei Prothesenunverträglichkeit können als Ursache eine mangelhaft technische Ausführung sein die zu Schmerzen führt, doch es gibt die somatogene Unverträglichkeit von Zahnersatz und die Psychogene Unverträglichkeit, wo die zahnärztliche Arbeit vom Zahnersatz einwandfrei ist.

Bei der Unverträglichkeit einer Prothese wird unterschieden in psychogene Prothesenunverträglichkeit, iatrogene Prothesenunverträglichkeit und somatische Prothesenunverträglichkeit.

Prothesenunverträglichkeit, Zahnersatz drückt

Unter psychogener Prothesenunverträglichkeit versteht man, wenn der Zahnpatient Beschwerden vorbringt, für deren Entstehung die Zahnprothese als Zahnersatz oder der Zahnarzt bzw. die Zahntechnik verantwortlich gemacht wird

Unverträglichkeit von Zahnersatz

Eine Unverträglichkeit von Zahnersatz ist die Prothesenunverträglichkeit, worunter ein psychopathologischer Mechanismus verstanden wird, der zur Ablehnung einer Zahnprothese führen kann.

Bei der Psychosomatisch bedingten Prothesenunverträglichkeit und Unverträglichkeit von Zahnersatz (Zahnersatz-Problemen) handelt es sich um Geschmackirritationen im Mund wie auch um Wundgefühl oder Druckgefühl. Die Ursachen der Prothesenunverträglichkeit sind vielfältig und machen eine Differentialdiagnose schwierig.

Iatrogene Prothesenunverträglichkeit

Als iatrogene Prothesenunverträglichkeit werden unbeabsichtigte Fehler bei der Anfertigung von Zahnersatz wie auch von irritierenden Faktoren verstanden.

Unter iatrogener Prothesenunverträglichkeit werden Fehler der Zahnversorgung bei der Anfertigung und Eingliederung von Zahnersatz verstanden, die durch den Zahnarzt oder Zahntechniker verursacht worden sind, denn Iatrogen bedeutet, durch einen Arzt verursacht und Intraoral besagt, den Mundinnenraum betreffend. Fehler bei der Prothesenanfertigung und Eingliederung von Zahnersatz können als iatrogene Prothesenunverträglichkeit bezeichnet werden oder auch lokal reizende Faktoren wie irritierende Druckstellen durch Prothese. Irritationen können entstehen durch Zahnpasta, Mundwasser, Reinigungsmittel oder durch Fremdkörper unter der Prothese.

Iatrogene Prothesenunverträglichkeit:

Druckstellen durch Prothese
 Reizung durch Restmonomer vom Prothesenkunststoff
 Unebenheiten auf den Prothesen
 Randgestaltung die ungenügend ist (dünne Funktionsränder)
 Falsche Basisgestaltung
 Ungenügende Okklusion
 Falsche Bisshöhe (zu hoch, zu tief)
 Iatrogener Druck auf die Nervenaustrittspunkte
 Korrosion von Legierungen

Somatogene Prothesenunverträglichkeit

Mit dem Begriff "somatogene Prothesenunverträglichkeit" werden Ursachen für eine Unverträglichkeit von Zahnersatz bezeichnet, die sich im körperlichen (organischen) Bereich vom Zahnpatienten liegen.

 Allergien (Allergie als krankmachende Überempfindlichkeit)
 Eisenmangel
 Blutkrankheiten
 Vitaminmangel
 Mundtrockenheit (Xerostomie)
 Zungenhypertrophie (übergrosse Zunge)
 Störungen im Magenbereich
 Untersäuerung resp. Übersäuerung vom Magen 
Stoffwechselerkrankungen wie "Diabetes mellitus" als Zuckerkrankheit
 Hormonelle Störungen 
Alveolarkammatrophie bzw. Schlotterkamm (Rückbildung vom Kieferkamm)
 Parafunktionen wie Zähneknirschen, Zähnepressen und Mahlen
 Dyskinesien (Störungen im Bewegungsablauf)
 Mangelnde Prothesenpflege und Mundpflege

Werkstoffbedingte Prothesenunverträglichkeit

Unter einer Prothesenunverträglichkeit bzw. Prothesenstomatitis versteht man Unverträglichkeitserscheinungen in Form von Mundschleimhautentzündungen und subjektiven, symptomatischen Beschwerden nach der Eingliederung von herausnehmbarem Zahnersatz.

Bei der Prothesenunverträglichkeit können Geschmackstörungen, Zungenbrennen und Schleimhautbrennen sein, wie auch andere Symptome, so gibt es verschiedene Möglichkeiten wie Mundbrennen, Hitzegefühl, Mundtrockenheit und vereinzelten Sensibilitätsstörungen ohne erkennbare Schleimhautveränderungen, die unter Umständen durch zahnärztliche Wirkstoffe bedingt sein können. Bei der Entstehung der Beschwerden spielen meist psychische und soziale Faktoren eine Rolle. Entzündungen der Mundschleimhaut können durch schlecht sitzende Zahnprothesen hervorgerufen werden, wobei oft eine Pilzerkrankung entsteht. Zu den mit der Prothesenstomatitis assoziierten Infektion mit dem Pilzerreger der Gattung Candida-albicans werden verschiedene kausale Faktoren, wie mangelhafte Prothesenstabilität, schlechte Mundhygiene, längere Verabreichung von Antibiotika und Cortison sowie Radiotherapien. Zur Prothesenunverträglichkeit können auch Krankheiten wie Magenschleimhautentzündung, Eisenmangelanämie, Leberstörung oder Kreislaufstörungen sein, die  wiederum eine Stomatitis bedingen wie die Prothesenstomatitis, wo oft punktförmige Veränderungen auf dem Kieferkamm auftreten, die als papillare Hyperplasien bezeichnet werden.

Entzündung der Mundschleimhaut

Die Entzündung der Mundschleimhaut, geht meist von einer Gingivitis aus.

Die Mundschleimhautentzündung kann als Begleitsymptom von Hautkrankheiten oder schweren Infektionskrankheiten auftreten, davon abzugrenzen ist die autonome Prothesenstomatitis, die auf den der Prothese direkt anliegenden Schleimhautarealen lokalisiert ist und durch mechanische, chemische oder thermische Reize entsteht, sie versetzt die Schleimhaut in einen trockenen, glatten, glänzenden, matten, gequollenen, fein oder grob granulierten Zustand. Der alleinige Verdacht auf eine Werkstoffunverträglichkeit reicht im Normalfall nicht aus, um Zahnersatz zu entfernen und gegen einen mutmasslich besser verträglichen auszutauschen. Es bedarf einer umfangreichen zahnärztlichen und ärztlichen Diagnostik, um zu einer gesicherten Diagnose zu gelangen und daraus eine adäquate Therapie abzuleiten. 

Psychogene Prothesenunverträglichkeit

Auch wenn die zahnärztliche Arbeit einwandfrei ist, gibt es Menschen die das Gefühl haben, dass der Zahnersatz drückt, brennt oder sonstige Probleme bereitet.

Der Begriff „Psychogene Prothesenunverträglichkeit“ bedeutet eine Unverträglichkeit von Zahnersatz infolge psychischer Besonderheiten vom Zahnpatienten. Von psychogener Prothesenunverträglichkeit sollte aber erst gesprochen werden, wenn die anderen Möglichkeiten der iatrogenen Prothesenunverträglichkeit und somatogenen Prothesenunverträglichkeit ausgeschlossen werden kann. Wenn die zahnärztliche Arbeit einwandfrei ist, kann eine psychogene Prothesenunverträglichkeit verantwortlich sein was auch als Prothesenintoleranz bezeichnet wird denn Prothesenintoleranz ist das Unvermögen zum Tragen von einem herausnehmbaren Zahnersatz, was vielfach eine seelische Ursache (psychogen) hat. Meist ist die Ursache in einer tief sitzende Ablehnung von Zahnersatz zu suchen wie "mit den Ersatzzähnen" ein Gefühl von alt und gebrechlich zu sein verbunden. Der eigentliche Grund für die Prothesenunverträglichkeit ist dann nicht im Zahnersatz selbst, sondern im Gehirn, wobei vorangegangene Schmerzerlebnisse oder auch seelische Belastungen eine Rolle spielen können. Bei Zahnersatz-Problemen die Angewöhnung an den Zahnersatz (Angewöhnen an Prothese) und Halt der Zahnprothese vielfach ein Problem, im Besonderen das Tragen von Totalprothesen (Einsatz Vollprothese).

Die psychogene Prothesenunverträglichkeit kann sich äussern durch:

 Mundbrennen
 Zungenbrennen
 Lippenbrennen
 Veränderungen der Geschmacksempfindung
 Veränderungen der Temperaturempfindung
 Brechreiz
 Schluckbeschwerden
 Parästhesien wie Kribbeln, Taubheit etc. (Wahrnehmungsstörung)
 Schmerzempfinden etc.

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