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Kiefergelenksyndrom

Die Kraniomandibuläre Dysfunktion ist ein Überbegriff für Störungen im Kauapparat die für den Kauvorgang zuständig ist.

Kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Gelenkfunktion der Kiefergelenke oder der Muskelfunktion, die auch Schmerzen bereiten können. Das CMD Syndrom ist eine Bezeichnung für eine Funktionsstörung bzw. es eine fehlerhafte Funktion von einem Organ so dass sich die Cranio Mandibuläre Dysfunktion sich meist zwischen dem Schädel und dem Unterkieferin durch die Missverhältnisse äussert. Vor der Behandlung einer Dysfunktion vom Kiefer, werden Kieferbewegungen, Zahnfehlstellungen und Erkrankungen der Kaumuskulatur geprüft, denn Fehlregulationen können schmerzhaft sein, lassen sich aber nicht durch Schmerzen erkennen, da diese nicht vorhanden sein müssen. Als Temporomandibular-Gelenkserkrankung wird ein Kiefergelenksyndrom bezeichnet, das Kieferschmerzen verursacht. Der Begriff Kraniomandibuläre Dysfunktion ist ein Sammelbegriff für verschiedene muskuloskelettale Beschwerden im Kausystem wie der Ausdruck Myoarthropathie, wo die häufigsten Symptome Schmerzen im Bereich der Kiefergelenke, Knacken der Kiefergelenke, Schmerzen bei der Mundöffnung, Zähne oder Zahngruppen und Ohren vorhanden sind wie auch Nackenschmerzen etc. Der Begriff Myoarthropathie weist auf den Ursprung der Beschwerden einer Funktionsstörung im Kausystem hin, die eine Kaumuskulatur (Myopathie) oder die Kiefergelenke (Arthropathie) betreffen, was zusammen die Myoarthropathie ergibt.

Kiefergelenksyndrom, Funktionsstörungen

Das Kiefergelenkssyndrom kann sich im Kiefer durch Kieferknacken, Kieferschmerzen, Aufbissempfindlichkeit, Gesichtsschmerzen, Kopfschmerzen, Probleme mit Mundöffnung wie auch Nebenhöhlenbeschwerden oder Taubheit die vorübergehend ist bemerkbar machen.

Dysfunktion vom Kiefer

Dysfunktion sind Fehlfunktionen, so auch im Bereich vom Kauapparat die unterschiedliche Symptome aufweisen und sich nicht zwangsläufig durch Schmerzen im Kieferbereich bemerkbar machen.

Die Bezeichnung Dysfunktion steht für eine Funktionsstörung, die auch in der Soziologie und Philosophie benutzt wird, so auch die Craniomandibuläre Dysfunktion in der Zahnmedizin. Bei Dysfunktionen ist die Ursache vielfach nicht am Ort der Beschwerden, wo schmerzhafte Symptome lokalisiert werden. Symptome einer Dysfunktion vom Kiefer können nebst Kieferbeschwerden auch Symptome wie Gleichgewichtsstörungen, Sehstörungen und Beschwerden im Schulterbereich, Nackenbereich oder Beinbereich sein. An einer Dysfunktion vom Kiefer sind knöcherne, muskuläre und nervliche Strukturen beteiligt, so dass sich eine Myoarthropathie durch Schmerzen und Funktionsstörungen an den Kaumuskeln, Kiefergelenken, Fehlkontakten oder als Folge von Stress zeigen kann, so bei Bruxismus, wo das Zähneknirschen als Symptom oder als Ursache einer Kieferdysfunktion in Frage kommt.

Kiefergelenksyndrom, eine Funktionsstörung

Die Funktionsstörungen vom Kiefergelenksyndrom ergibt eine lange Liste und reicht von Kopfschmerzen und Zahnschmerzen bis hin zum Brennen im Mund oder Ohrenschmerzen.

Belastend sind alle Kieferprobleme die vielfach sehr unterschiedliche und auch verkettete Symptome zeigen können, doch sind die meisten Fehlfunktion im Kiefergelenk gut behandelbar. Die Ursachen für ein Kiefergelenksyndrom sind vielfältig, so kann eine Bissanomalie oder Fehlbiss vorliegen wie auch Kieferfehlstellungen bei dem die Zähne vom Oberkiefer und Unterkiefer nicht richtig aufeinander passen und nicht ineinandergreifen, was als Okklusion oder nicht Okklusion (Verzahnung der Zähne) bezeichnet wird. Eine Okklusionsanalyse kann Aufschluss darüber geben, ob eine Okklusionsanomalie vorliegt oder der "Kontakt zwischen den Zähnen beider Kiefer" beim Schliessen vom Kiefer aufeinander Aufbeissen. Als Okklusionskonzept wird das Führungskonzept der Okklusion bezeichnet und Okklusionsstörungen sind Malokklusion, Okklusionsanomalien oder Okklusionsabweichungen. Häufig werden beim Kiefergelenksyndrom Knackgeräusche, Knirschgeräusche und Reibegeräusche im Kiefergelenksbereich von derartigen Funktionsstörungen ausgelöst wie auch übersensible Zähne und Zahnhälse in Dysfunktionen vom Kiefergelenk ihre Ursache haben können. Als kraniofaziale Dysfunktion und deren Schmerzen werden die Beschwerden bezeichnet, die von Formstörungen und Funktionsstörungen im Schädelbereich und Gesichtsbereich herrühren. Krankheitszeichen im Kopfbereich, Nackenbereich und Schulterbereich können in einer Überbelastung oder Fehlbelastung der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke liegen, denn Ursache liegt nicht immer dort, wo die Schmerzen verspürt werden. Ein extremer starker Druck auf den Kiefer durch ständiges Zähneknirschen oder Zähnepressen (Parafunktionen) sowie ein falsches Essverhalten kann zu einer Kiefergelenkserkrankung und Funktionsstörungen vom Kauorgan führen.

Kiefergelenksyndrom und deren Analyse

Durch die Funktionsanalyse und computerunterstützte digitale Röntgentechniken lässt sich abklären, ob bei dem Patienten funktionelle Störungen vorliegen.

Durch die Funktionsanalyse (Funktionsdiagnostik) werden in mehreren Schritten die Hauptpositionen und Bewegungen vom Unterkiefer (Mandibula) instrumentell festgehalten, wie auch die Kiefergelenke am Computerbildschirm in verschiedenen Ebenen vermessen. Bei der Kiefergelenksdiagnostik benötigt man den Axiograph um die Gelenkbewegungen bestimmen zu können, wo man Schreibplatten (Messuhr) oder einen elektronischen Wegaufnehmer benötigt. Die Axiografie ist eine gelenkspezifische Aufzeichnung der Bewegungen vom Kiefergelenk mit dem Ziel der Ermittlung von Daten für die Diagnostik und Herstellung von Zahnersatz.

Funktionsanalyse, eine funktionelle Gebissanalyse

Die Funktionsanalyse wird als funktionelle Gebissanalyse oder Funktionsdiagnostik bezeichnet und wird zur Diagnose eingesetzt bzw. zum Ausschluss von Störungen im Bewegungsablauf (Funktionsbewegung) beim Kausystem und der Feststellung von krankhaften Gewebeveränderungen.

Die Ursache für ein Kiefergelenksyndrom kann auch auf eine Muskelverspannung der Kaumuskulatur zurückzuführen sein und muss nicht zwingend von einer Verletzung sein. Wichtig beim Zusammenspiel vom Kiefergelenk sind die fünf Muskelpaare vom linken und vom rechten Kiefergelenk mit dem komplexen Bandkapselapparat und Gelenkkapselapparat, sodass man in der Lage ist, den Mund zu öffnen und den Unterkiefer zur Seite und nach vorn zu bewegen. Störungen in diesem System können zu Schmerzen in der Kaumuskulatur und im Kiefergelenk führen, denn die Störungen beim Kiefergelenksyndrom betreffen das Kiefergelenk, die Kaumuskulatur oder auch die angrenzendes Gewebe und wird als kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet, die oft schmerzhaft ist und langfristig zu Verschleisserscheinungen am Kiefergelenk (Kiefergelenkschädigung) führen kann. Wenn man unter einer Funktionsstörung vom Kauorgan, dem so genannten Kiefergelenksyndrom leidet entstehen häufig Probleme bei der Mundöffnung und beim Kauen sowie Kopfschmerzen und Knackgeräusche im Kiefergelenk.

Kiefergelenksyndrom und deren Behandlung

Möglich ist, das eine nicht passende Zahnfüllung oder Überkronung die Funktionsstörungen auslöst, doch vielfach rührt eine Kiefergelenksyndrom von Abnutzungserscheinungen her, so durch die Zahnabnutzung.

Eine Kiefergelenksyndrom kann eine Vielzahl an verschiedenen Ursachen haben, denn es kann eine Bissanomalie, Zahnfehlstellung, Zahnstellungsabweichung durch Zahnlücken oder Okklusionsanomalie (Fehlbiss) vorliegen oder auch ein Schlag gegen den Kiefer, sodass die Zähne vom Oberkiefer und vom Unterkiefer nicht richtig aufeinander passen. Das Kiefergelenk kann auch von "Rheumatoider Arthritis" befallen sein, was Beschreibungen für Behandlungen schwierig macht. Bei drohender Kiefergelenkarthrose ist der Erhalt der Beweglichkeit sehr wichtig, denn damit kann man einer Verkalkung und einer möglichen operativen Korrektur vorbeugen. Ausgelöst werden kann das Kiefergelenksyndrom oder die „Muskuläre Dysbalance durch den extremen Druck auf den Kiefer durch ein ständiges Zähneknirschen oder Zähnebeissen. Wenn der Biss zu niedrig ist, können die Zähne im Laufe der Zeit durch die Zahnabnutzung für den Kiefer zu kurz geworden sein, sodass diese Abnutzungserscheinungen zu Nasolabialfalten oder Falten neben dem Mund führen können, da die Haut Falten wirft wenn die Mundpartie kürzer geworden ist. Nach einer Vorbehandlung durch eine spezielle Aufbissschiene kann die endgültige, optimale Versorgung der Zähne die Schmerzen ausschalten wie auch mögliche Falten im Mundbereich glätten.

Muskuläre Dysbalance beim Kiefergelenk

Eine arthromuskuläre Dysbalance ist eine Ausprägung der Körperhaltung, die von der Muskelfunktion abhängig ist, denn eine Balance zwischen antagonistischen Muskeln ermöglicht eine normale Standardhaltung und eine Dysbalance führt zu einer unphysiologischen, abnormalen Haltung.

Unter "Muskulären Dysbalancen" wird ein Ungleichgewicht mit einer verstärkten Muskelverkürzungen verstanden oder zugleich auch eine Muskelabschwächung zwischen Agonist als Spieler und Antagonist als Gegenspieler durch einseitige Kraftentwicklung bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Dehnungsfähigkeit. Bei jeder muskulären Balance wird ein Gelenk im Verhältnis der Drehkräfte von den Muskeln in einer normalen, physiologischen Stellung gehalten und bei der muskulären Dysbalance ist das Verhältnis gestört, sodass sich das Gelenk in einer Stellung befindet, wo Kräfte auftreten, die zu Verschleisserscheinungen vom Gelenk führen. Möglich ist, dass Geräusche im Kiefergelenk wie Knacken und Reiben auftreten oder die Mundöffnung eingeschränkt ist, wo die Ursachen der Krankheitszeichen im Kopfbereich, Nackenbereich und Schulterbereich liegen können durch Fehlbelastung oder Überbelastung der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke. Solche Beschwerden bleiben oft unbehandelt weil sie falsch oder gar nicht diagnostiziert werden, wie auch ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule, dass Auswirkungen auf die Muskeln vom Kiefer  bewirken kann, wenn zu viel Druck auf das Kiefergelenk konstant ausgeübt wird, was zum Kiefergelenksyndrom führen kann. Durch einen Schlag gegen das Ohr kann ein Kieferknochen beeinträchtigt sein, ohne dass Symptome auf das Kiefergelenk (Kiefergelenkprobleme) hinweisen. Eine Diagnose ist oft schwierig, denn auch Schläge können zur Beeinträchtigung vom Gehör aufgrund einer Verletzung vom Kieferknochen führen. Das Kauorgan ist eng mit der Körperstatik verbunden, denn über die Kiefergelenke können Fehlbisse weitergeleitet werden, die Knieprobleme und Hüftprobleme etc. verursachen können und umgekehrt können diese Haltungs-Probleme vom Körper Zahnfehlstellungen hervorrufen.

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