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Weisheitszähne (Molaren)

Weisheitszähne die als „Dritte Molaren“ bezeichnet werden, entwickeln sich im Verhältnis zu den anderen Zähnen sehr spät, sodass sie beim Mensch vielfach im Röntgenbild erst im 14. Lebensjahren nachweisbar sind.

Die Weisheitszähne befinden sich im hintersten Bereich vom menschlichen Gebiss und gehören zu den Molar-Zähnen mit der Kennziffer 18, 28, 38 und 48 im Zahnschema.

Die oberen Weisheitszähne sind bezüglich Zahnform und Anzahl Zahnwurzeln die variabelsten Zähne vom ganzen Zahngebiss.

Weisheitszähne, Sapiens, Molar, Kronenform

Die unteren Weisheitszähne als Molaren (Mahlzähne) weisen häufig Stellungsanomalien auf, die Anlass bei Komplikationen beim Zahndurchbruch sind.

Weisheitszähne stehen bei vielen Menschen nicht innerhalb der Zahnreihe und können daher Ursache für verschiedene Beschwerden und Erkrankungen sein.

Als Weisheitszähne werden die hintersten Zähne im Oberkiefer und Unterkiefer bezeichnet die unterschiedliche Zahnmerkmale haben und stark in Kronenform und Wurzelform variieren. Der Zahn bricht im Normalfall als letzter zwischen dem 16. und dem 25. Lebensjahr durch, in manchen Fällen auch später oder der Zahn erreicht die Mundhöhle gar nicht. Der obere und untere Weisheitszahn als 3. Molar ist häufig wegen zu kleinem Platzangebot im Kiefer retiniertverlagert oder nicht angelegt.

Weisheitszahndurchbruch

Ein Weisheitszahndurchbruch ist der Durchbruch vom letzten Zahn in der Mundhöhle und erfolgt meist ab dem 16. Lebensjahr.

Weisheitszähne nennt man die hintersten Zähne im Oberkiefer und Unterkiefer bzw. die Achten von der Mitte an gezählt. Diese in der letzten Zahnreihe sitzenden grossen Zähne kommen im Zahnbogen erst im Erwachsenenalter zum Vorschein. Weisheitszähne nennt man auch "Achter", was eine Jargonbezeichnung für einen Weisheitszahn ist und der auch die 8 bei der Zahnnummer hinter der Quadrant-Bezirk-Nr. erhält. In sehr seltenen Fällen sind hinter den Weisheitszähnen noch überzählige Zähne die als Distomolaren oder auch als "Neuner" bezeichnet werden. Oft geschieht der Weisheitszahndurchbruch unter erschwerten Bedingungen wegen Platzmangel im Kiefer, was als "Erschwerter Zahndurchbruch" bezeichnet wird oder es kommt auf Grund von einer Zahnverlagerung und oder auch Retention überhaupt nicht zum Zahndurchbruch, was als Funktionsstörung bezeichnet wird. Oftmals sind die Weisheitszähne impaktiert und am Durchbruch verhindert, denn bei vielen Zahnpatienten ist der Kiefer nicht gross genug für die Aufnahme der Weisheitszähne.

Weisheitszähne sind nützliche Zähne

Weisheitszähne können bei vollständigem Zahndurchbruch in korrekter Position im Gebiss ein nützliches Kauelement im Kausystem sein.

Das Entfernen von Weisheitszähnen zählt zu den häufigsten ambulanten operativen Eingriffen, doch diese Molaren können in korrekter Position sehr nützlich sein. Menschen haben im Laufe der Jahrtausende durch das "Weichkochen" immer weniger zu kauen, sodass sich der Kiefer zurückgebildet hat, die Zahngrösse und Anzahl der Zähne ist aber gleich geblieben. Als Folge davon fehlt für die letzten Zähne in der Zahnreihe oft der Platz, sodass die Weisheitszähne nicht vollständig durchbrechen. Weisheitszähne sind nützlich und können durch eine Zahnbrücke die Backenzähne ersetzen, wenn diese durch einen Zahnunfall bzw. Zahnausfall verloren gegangen sind. Weisheitszähne können aber nur nützlich sein, wenn diese in korrekter Position stehen und keine Zahnprobleme und Zahnfleischprobleme bieten. Die grossen Mahlzähne bilden im Kauapparat als Kauorgan einen Teil vom Kauorgan, indem sie in Kaufunktion und Kauvorgang für die Zerkleinerung der Nahrung zuständig sind, so dass die Verdauung leichter erfolgen kann. Ohne vollständiges Gebiss mit den unterschiedlichen Zahnarten und Zahntypen können viele Nahrungsmittel nicht richtig verwertet werden. Schneidezähne zählen wie die Eckzähne zu den Frontzähnen und haben eine Zahnform um die harte Nahrung abzubeissen. Vorbackenzähne zerstückeln die Nahrungsmittel grob, die acht Vormahlzähne zerkleinern es mit Unterstützung ihrer zweihöckrigen Zahnkrone und im hinteren Teil vom Gebiss liegen die Backenzähne, die wie die Weisheitszähne der letzten Zerkleinerung dienen, sodass die Kost gut verdaubar ist.

Weisheitszahn entfernen warum?

Einen Weisheitszahn entfernen ist nicht in jedem Fall notwendig, bei problematischen Platzverhältnissen muss aber eine Weisheitszahnentfernung erwogen werden.

Weisheitszähne müssen nicht immer entfernt werden, sondern nur bei Beschwerden, wenn ein Weisheitszahn Probleme macht und wenn sie nicht in korrekter Position stehen und ein ungenügendes Platzangebot im Kiefer vorherrscht. Weisheitszähne entfernen zählt zu den häufigsten ambulanten operativen Eingriffen, vielfach weil der Weisheitszahndurchbruch nicht rechtzeitig erfolgt. Um Komplikationen zu vermeiden müssen Weisheitszähne bei Zahnbeschwerden durch eine Weisheitszahnentfernung chirurgische Entfernt werden, wobei man nicht zu lange abwarten sollte, denn je älter man wird, desto schwieriger wird dieser Eingriff. Weisheitszähne sind wegen ihrer anatomischen Lage nur schwer zugänglich und weisen im Verhältnis zu anderen Zähnen häufig abnorme Wurzelkrümmungen gegenüber normalen Zahnmerkmalen auf. Weisheitszähne müssen durch eine Operation chirurgisch entfernen wenn sie impaktiert bzw. teilweise oder ganz im Kieferknochen eingeschlossenen sind. Von einem retinierten Weisheitszahn spricht man, wenn dieser aus unerklärlichen Gründen die Mundhöhle nicht durchbricht. Verlagerte Weisheitszähne können zu neuralgieartigen Schmerzen im Gesicht führen und müssen darum entfernt werden. Auch vor der Anfertigung umfangreichen Prothetik im Gebiss bzw. Zahnersatz-Prothetik müssen impaktierte Weisheitszähne entfernt werden. Bei Weisheitszähnen im Unterkiefer besteht häufig eine enge Beziehung zum Mandibularkanal, wo sich ein Ast vom Mandibularnerv befindet und vielfach von den Zahnwurzeln umwachsen ist, sodass Schädigungen auch bei vorsichtiger Operation, meist vorübergehend auftreten können, denn retinierte Weisheitszähne können tief und quer verlagert im Kieferknochen liegen.

Impaktierter Weisheitszahn

Definiert wird ein „Impaktierter Zahn“ als nicht durchbrochener Zahn, der durch Platzmangel oder falsch Lage im Kiefer steckenbleibt wie der Eckzahn oder Weisheitszahn.

Der Begriff der Impaktierung bezeichnet die vollständige knöcherne Einbettung vom Zahn, denn impaktierte Zähne sind eingeklemmte Zähne in der Zahnreihe, die meist infolge Platzmangels nicht oder nicht ganz an die Oberfläche gelangen. Ein impaktierter Weisheitszahn ist so gelagert, dass er voraussichtlich nicht durchbrechen wird und meist auch als verlagerter Zahn bezeichnet wird. Bei vielen Menschen sind es vor allem die Weisheitszähne, die vollständig oder teilweise impaktiert sind.

Verlagerte und retinierte Weisheitszähne

Als verlagerter Weisheitszahn gilt ein Zahn deren Zahnachse oder Position von der normalen Durchbruchsrichtung abweicht.

Nach den Weisheitszähnen sind die Eckzähne die am zweithäufigsten betroffenen Zähne, die retiniert und verlagert sind. Verlagerte Zähne sind Zähne, die einen falschen Platz einnehmen und sich nicht am richtigen Platz entwickeln. Bei vielen Menschen sind die Weisheitszähne vollständig oder teilweise impaktiert und müssen durch die Weisheitszahnentfernung chirurgisch entfernt werden. Die Häufigkeit von Komplikationen auf der Basis retinierter Weisheitszähne ist häufig zu beobachten. Der Begriff der Retention bezeichnet eine Position vom Weisheitszahn (retinierter Achter), bei der nach Abschluss vom Wurzelwachstum die Ebene der Okklusion nicht erreicht wird, denn Okklusion bedeutet in der Zahnmedizin die die Okklusionsebene bzw. der "Kontakt zwischen den Zähnen beider Kiefer". Als partiell retiniert gilt ein Zahn, bei dem Anteile der Zahnkrone die Mundhöhle erreichen oder über den Parodontalapparat als anatomische Einheit der benachbarten Molaren mit der Mundhöhle in Verbindung stehen und als vollständige retiniert gelten Zähne, die keinerlei Verbindung zur Mundhöhle aufweisen.

Wenn Weisheitszähne im Kiefer stecken bleiben

Wenn der Weisheitszahn als hinterster Backenzahn zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr nicht zum Vorschein kommt, so kann eine Entzündungen eine mögliche Folge davon sein.

Wenn Weisheitszähne im Kiefer stecken bleiben, kann es angezeigt sein, den zurückgebliebenen Weisheitszahn zu entfernen. Der Zahndurchbruch der Weisheitszähne ist häufig gestört durch Platzmangel im Kiefer oder auch falscher Achsenrichtung bei der Zahnentwicklung (Zahnknospe) vom Zahnkeim. Zahnkeime der Weisheitszähne können teilweise oder vollständig im Kieferknochen stecken bleiben, so dass sie die Kauebene nicht erreichen und entfernt werden müssen, was als Zahnkeimentfernung bezeichnet wird. Bei teilretinierten Weisheitszähnen können Aufgrund von erschwerter Mundhygiene auch die benachbarten zweiten Backenzähne kariös zerstört werden oder es kann an der Durchtrittsstelle zu chronischen Zahnfleischentzündungen oder schmerzhaften Abszessen kommen. Sind umfangreiche prothetische Arbeiten wie Zahnbrücken, Vollprothesen bzw. Totalprothesen oder Teilprothesen geplant, müssen vorgängig retinierte Weisheitszähne entfernt werden.

Weisheitszahn-Beschwerden

Viele Menschen haben Probleme mit den Weisheitszähnen bzw. Weisheitszahn-Beschwerden, sodass  ca. ein Drittel aller Weisheitszähne entfernt werden müssen.

Weisheitszahn-Beschwerden äussern sich durch einen reduzierten Allgemeinzustand, Vergrösserung der lokalen Lymphdrüsen, Schwellung und damit verbundener Kieferklemme, sowie einer lokalen Schleimhautentzündung, die sich bis zur Bildung von Abszessen ausweiten können. Weisheitszähne können durch Platzmangel zu unterschiedlichen Beschwerden führen wenn ein Missverhältnis zwischen der Kiefergrösse und der Anzahl der Zähne vorhanden ist, sodass sich die Weisheitszähne nicht in den Zahnbogen einordnen können und im Kiefer nicht durchbrechen oder verlagert wachsen und sie dabei schief oder quer im Kieferknochen vorhanden sind. Durch den Platzmangel brechen die Weisheitszähne an der falschen Stelle durch oder verschieben die vorhandenen Zähne. Weisheitszähne können nach vorne in Richtung vom 7. Zahn wachsen und damit die ganze Zahnreihe zu den Frontzähnen verschieben sodass es so zu Kompressionen in den Zähnen mit Verdrehungen und Verlagerungen kommen kann. Ein Erschwerter Zahndurchbruch (lat. Dentitio difficilis) kann bei Weisheitszähnen wie auch bei Milchzähnen (Dentition resp. "Zahndurchbruch Milchgebiss") durch den Zahnengstand entstehen, was zu Schmerzen und Schwellungen oder auch zur Kieferklemme führen kann.

Weisheitszahn-Teil Durchbruch

Bei einem zurückgebildeten Kiefer kommt es wegen Platzmangel häufig bei den unteren Weisheitszähnen zu Beschwerden bei einem Teildurchbruch.

Die Mundpflege ist bei teilretinierten Weisheitszähnen vielfach erschwert, sodass eine kariöse Zerstörung des Weisheitszähne oder auch der benachbarten zweiten Molaren erfolgen kann. An der Durchtrittsstelle kommt es vielfach zu chronischen Zahnfleischentzündungen oder schmerzhaften Abszessen. Retinierte Weisheitszähne die im Kiefer liegen können Beschwerden bereiten, indem sie auf die Zahnwurzel vom davor liegenden Zahn drücken und unklare Gesichtsschmerzen verursachen die auch das Ohr betreffen können. Das Zahnfleisch ist im Bereich der Zahnsäckchen häufiger entzündet, denn die Keimzelle aus dem ein Zahn entsteht wird als Zahnsäckchen bezeichnet und die Eigenschaft hat, den Knochen im oberen Bereich vom Kieferknochen abzubauen, da das Knochenmaterial als Zahnmaterial nochmals verwendet wird um den Zahn damit aufzubauen. Durch die Umbauprozesse entsteht eine Hohlraumbildung im Kieferknochen an dem nur das Zahnsäckchen beteiligt ist. Nicht vollständig durchgebrochene oder eingestellte Weisheitszähne sind vielfach die einzigen Gebiete von Zahnfleischentzündungen, denn wenn Kieferknochen und Schleimhaut teilweise von den Zellen vom Zahnsäckchen umgebaut wird, entstehen taschenförmige Ausbildungen. Die hinteren Flächen der dritten Molaren weisen häufig eine stark erhöhte Sondierungstiefe mit entsprechendem Befall pathogener Mikroorganismen in den Knochentaschen auf, was eine chronische Entzündung im Mund bewirkt. Retinierte Weisheitszähne sind meist die Ursache von Zysten, wo es sich um flüssigkeitsgefüllte Hohlräume handelt, die sich im Kieferknochen unbemerkt ausdehnen und ihn dabei zerstören können. Aus einer Zyste kann sich auch ein Tumor entwickeln, was ein Geschwulst (Geschwür) ist bzw. ein durch krankhaftes Zellwachstum gebildetes Gewächs

Zahnarzt + Kieferorthopädie

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