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Kinderzähne

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Bleibendes Gebiss (Erwachsenengebiss)

Das Milchgebiss wird beim Zahnwechsel zum Wechselgebiss, das bezeichnet wird wenn die Milchzähne nur noch teilweise vorhanden sind und die bleibenden Zähne im Gebiss noch nicht vollständig vorhanden sind, denn erst wenn alle Milchzähne ausgefallen sind, wird von einem bleibenden Gebiss gesprochen, das auch als Dauergebiss oder Erwachsenengebiss bezeichnet wird.

Das bleibende Gebiss besteht aus insgesamt 32 Zähnen.

Bleibende Gebiss, Schneidezähne, Eckzähne 

Je Kiefer besteht aus vier Schneidezähnen, zwei Eckzähnen, vier Prämolaren und sechs grossen Backenzähnen.

Zahndurchbruch im bleibenden Gebiss

Milchzähne fallen aus wenn neue Zähne kommen bzw.  wenn die bleibende Zähne nachwachsen.

Wenn die ersten Milchzähne gekommen sind, benötigen diese eine regelmässige Zahnpflege, was in den ersten Lebensjahren in den Händen der Eltern liegt was sehr wichtig ist für die Zahngesundheit der Zukunft. Milchzähne die nicht dauerhaft im Kiefer bleiben, müssen gepflegt werden, denn die Meinung, dass diese Zähne nicht die gleiche Sorgfalt brauchen wie bleibende Zähne ist falsch, denn es gibt einen engen Zusammenhang zwischen Milchzähnen und der Gesundheit der bleibenden Zähne, die als Nachwuchszähne oder Ersatzzähne bezeichnet werden.

Nachwuchszähne

Bei Kindern erfolgt der natürliche Zahnwechsel zwischen dem sechsten und neunten Lebensjahr, wo die Milchzähne als Platzhalter ausfallen und den bleibenden Zähnen Platz machen, die auch als Nachwuchszähne bezeichnet werden.

Zwischen dem sechsten und neunten Lebensjahr beginnt bei Kindern der natürliche Zahnwechsel, der im Alter von ca. elf Jahren vollzogen ist, wonach dann die zweiten grossen Backenzähne durchbrechen und danach sich die Weisheitszähne im Erwachsenenalter zeigen, wenn das Kieferwachstum im Alter von rund 20 Jahre abgeschlossen ist, sofern die Weisheitszähne (Stockzähne) angelegt sind.

Nachwuchszähne, Wechselgebiss, Zahn-Gebiss 

Eltern unterschätzen oft, welche Langzeitfolgen der vorzeitige Zahnverlust oder die starke Beschädigung von einem Milchzahn für das spätere Gebiss haben kann.

Milchzähne reservieren den Platz für die Nachwuchszähne, denn Milchzähne sind Platzhalter für die bleibenden Zähne.

Entstehen Zahnlücken durch vorzeitigen Zahnverlust im Zahngebiss, verschieben sich die Milchzähne nach vorn, sodass bleibende Zähne später nicht genug Platz haben. Gesunde Milchzähne bilden eine ideale Voraussetzung für gerade, bleibende Zähne. Sind sie bis zum Zahnwechsel intakt, benötigt man seltener eine kieferorthopädische Behandlung. Die Milchzähne fallen als Platzhalter normal erst dann aus, wenn die zweiten Zähne bereit sind bzw. die Milchzähne ausstossen, was mit ca. 6 Jahren erfolgt. Ein wackelnder Milchzahn (Wackelzahn), der nur noch an einem Faden hängt und sich mit der Zunge rausdrücken lässt, ist für jedes Kind eine spannende Angelegenheit. Geht ein Kinderzahn vorzeitig durch einen Zahnunfall verloren, kann das die gesunde Entwicklung vom Gebiss langfristig stark beinträchtigen. Der Wechsel von den Milchzähnen zu den bleibenden Zähnen ist der erste Zeitpunkt für einen Wechsel der Zahnpasta, denn die neuen bleibenden Zähne, die ab etwa sechs Jahren in die Mundhöhle durchbrechen, brauchen in den ersten Jahren besonderen Schutz, da der Zahnschmelz noch nicht vollständig ausgehärtet ist.

Durchbruchszeiten und Reihenfolge der bleibenden Zähne:

Erster grosser Backenzahn 06. – 07. Jahr
Mittlerer Schneidezahn 07. – 08. Jahr
Seitlicher Schneidezahn 08. – 09. Jahr
Erster Prämolar 09. – 11. Jahr
Zweiter Prämolar 11. – 13. Jahr
Eckzahn 11. – 13. Jahr
Zweiter grosser Backenzahn 12. – 16. Jahr
Weisheitszahn 17. – 99. Jahr