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Kinderzähne

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Zahnentwicklung beim Mensch

Als Zahnentwicklung wird die stattfindende Entwicklung der Zähne "vor der Geburt" bezeichnet, denn die pränatale Zahnentwicklung beginnt ca. 40. Tag nach der Befruchtung.

Im Wachstumsprozess spielen Zähne beim Kind eine wichtige Rolle die dem stetigen Wachstum vom Kiefer (Alveolarfortsatz) unterworfen sind.

Zahnentwicklung, Odontogenese, Milchzähne

Die ersten bleibenden Schneidezähne und die ersten bleibenden Molaren (Stockzähne) sind im Normalfall im Alter von 7 Jahren in die Mundhöhle durchgebrochen wo Zahnprobleme und Bissprobleme wie Okklusionsanomalien bzw. Falscher Biss, so auch Zahnengstand und vorstehende Zähne etc. beurteilt werden können.

Die ersten Zähne beim Baby

In der Schwangerschaft bilden sich innerhalb 6. bis 8. Woche Embryo, das die Keimanlagen für 20 Milchzähne bildet.

Richtige Ernährung während der Schwangerschaft ist für eine gute Entwicklung der Zähne vom werdenden Kind wichtig, denn die für den Aufbau der Zähne benötigten Stoffe bekommt man vor der Geburt aus dem mütterlichen Organismus. Die Gebissentwicklung des Babys wird durch das Stillen günstig beeinflusst, weil es ein optimales Trainingsprogramm für die Entwicklung vom Kieferknochen und der Kaumuskulatur mit dem ganzen Kausystem ist. Beim Stillen wird die Mundmuskulatur und Kiefermuskulatur sehr viel stärker beansprucht, als beim mühelosen Trinken aus der Milchflasche. Die ersten Zähne kommen um den 6. Lebensmonat zum Vorschein, doch möglich ist auch, dass Kinder mit Milchzähnen auf die Welt kommen wie es auch Menschen gibt, die alle Milchzähne ein Leben lang behalten, weil sie keine bleibenden Zähne bekommen, die darum auch als Ersatzzähne bezeichnet werden und als Zuwachszahn wird ein Dauerzahn ohne Vorgänger im Milchgebiss (Milchmolar) bezeichnet. Die meisten Kinder bekommen zuerst unten ein Schneidezahn und erst nach und nach arbeiten sich die anderen Zähne durch den Kiefer durch.

Entwicklung der Zähne vom Kleinkind bis zum Erwachsenen

Zur Zahnentwicklung gehören alle Vorgänge von der ersten Anlage der Milchzähne bis zum Durchbruch der bleibenden Zähne.

Zur Entwicklung der Zähne (Odontogenese) gehören alle Vorgänge, die sich von der ersten Anlage der Milchzähne bis zum Zahndurchbruch (Dentition) der bleibenden Zähne ereignen. Zur Zahnentwicklung gehören die Entstehung der Zahnleiste, die Ausbildung vom Schmelzorgan, dessen weitere Entwicklung bis zur Ausbildung der Zahnkrone, Zahndurchbruch der Milchzähne, die Ausbildung der Zahnwurzel, die Entwicklung vom Zahnbett, Resorption der Zahnwurzel der Milchzähne, Verlust der Milchzähne sowie Durchbruch der bleibenden Zähne. Die Entwicklung der Zähne ist ein komplexer Prozess, denn damit Zähne eine gesunde orale Umgebung haben, müssen sich während der Embryogenese Zahnschmelz, Zahnbein (Dentin), Wurzelzement und die Wurzelhaut (Periodontium) entwickeln. Die Zahnentwicklung der Milchzähne wie auch der bleibenden Zähne, beginnt ca. 40 Tage nach der Befruchtung der weiblichen Eizelle. In der fünften bis achten Schwangerschaftswoche differenzieren sich die Zahnanlagen, wobei unterschieden wird zwischen Zahnleiste, Knotenstadium, Kappenstadium und Glockenstadium. Das Embryo wächst aus dem Ektoderm in der Mundbucht als Zahnleiste senkrecht in das Mesenchym, das die Embryonalzeit für Füllgewebe und Stützgewebe vom Kiefer ist. In jedem Kiefer bilden sich in der Zahnleiste 10 Zahnknospen als Verdickungen für das Milchgebiss. Die Schmelzkappen differenzieren sich aus den Zahnknospen wo daraus die Zahnpapillen entstehen, was der Zahnarzt bei der Zahnentwicklung als ganzes "Schmelzorgan" bezeichnet, wo es anfänglich zunehmend die Form einer Zahnglocke annimmt. Als Schmelzpulpa werden bei der Entwicklung der Zähne die Zellen im Innern vom Schmelzorgan bezeichnet.

Zahnanlage beim Mensch

Die Zahnanlage ist die Vorstufe vom Zahn mit Schmelzorgan (Zahnglocke), Zahnpapille und dem Zahnsäckchen.

Die Entwicklung der Zähne und die Gebissentwicklung ist ein komplexer Prozess und beginnt in der späten Embryonalperiode (Embryo) das auch der Zeitpunkt ist bis zur Bildung der Zahnhartsubstanz (Zahnkrone aus Zahnschmelz und Dentin). Die Zahnglocke wird nach aussen durch das äussere Schmelzepithel gegen das mesenchymale Zahnsäckchen abgegrenzt. Die innere Oberfläche der Zahnglocke wird durch das hochprismatische innere Schmelzepithel ausgekleidet, das der Zahnpapille aus dichtem Mesenchym zugewandt ist. Inmitten dem inneren und äusseren Schmelzepithel befindet sich die Schmelzpulpa, denn als Schmelzpulpa bezeichnet man die Zellen im Innern vom Schmelzorgan. Ein röntgenologischer Nachweis der Zahnanlagen ist 1-2 Jahre vor Zahndurchbruch und bei Weisheitszähnen zwischen dem 8. und 9. Lebensjahr möglich.

Zahndurchbruch beim Mensch

Zahnprobleme wie Zahnfehlstellungen und Kieferprobleme wie der „offene Biss“ sollten frühzeitig nach dem Zahndurchbruch erkannt und behandelt werden wie auch Zahnerkrankungen und Zahnfleischerkrankungen, denn sie schwächen das Immunsystem vom Kind und beeinträchtigen so den allgemeine Gesundheit.

Ein frühzeitiger Zahndurchbruch oder auch ein verspäteter Zahndurchbruch ist normal und ist keine Krankheit, denn der Zahn wie auch der gesamte Zahntragende Kiefer sind einem stetigen Wachstum unterworfen.

Frühzeitiger Zahndurchbruch, durchbruch Zahn

Dysodontie ist die Fehlbildung in der Zahnanlage, eine Vorstufe vom Zahn und Dysgnathie ist die "Anlagebedingte Fehlentwicklung“ der Kiefer in Form und Lage.

Die Hauptursachen vom Zahndurchbruch liegt im Besonderen im ansteigenden Wachstumsdruck.

Die Angaben vom Zahndurchbruch sind immer nur grobe Richtwerte die immer Veränderungen unterliegen wie der wachsenden Kiefergrösse, denn das Kieferwachstum und der Zahndurchbruch verlaufen parallel zu den Entwicklungsschritten, so dass das Kind lernt mit Lippen, Zunge und Zähnen richtig umzugehen. Im Zweifelsfall kann ein verspäteter Zahndurchbruch bei einer Röntgenuntersuchung festgestellt werden, denn ein verspäteter Zahndurchbruch, ein horizontal verlagerter Zahn oder ein impaktierter Zahn kann von einer Nichtanlage von Zähnen ist im Röntgenbild erkennbar. Bei Anlage vom dritten Backenzahn der als Weisheitszahn oder Stockzahn bezeichnet wird, kann der Zahndurchbruch nicht genau festgelegt werden. Bei der Zahnanlage können auch zusätzliche Backenzähne vorhanden sein die als Distomolaren oder Retromolaren bezeichnet werden und meist hinter den Weisheitszähnen überzählige, Backenzähne sind und Problemzähne wegen Platzmangel im Kiefer sind, wie bei den Weisheitszahnproblemen wo eine Weisheitszahnentfernung notwendig ist. Es gibt verschiedene Entwicklungsstörungen vom Zahnhartgewebe das angeborene Störungen sind wie Form, Anzahl und Grösse der Zähne sowie erworbene Veränderungen durch Verletzungen, Infektionskrankheiten, Rachitis oder genetischen Defekte bis zum völligen Fehlen vom Schmelzüberzug. Zähneknirschen bei Kindern kann völlig normal sein, denn Kinder müssen vor, während und nach dem Zahnwechsel die Feinabstimmung durch Zusammenbeissen zwischen der oberen und unteren Zahnreihe zurechtbeissen und einschleifen.

Probleme mit Zahn-Gebiss

Zahnprobleme und Bissprobleme ergeben sich beim Mensch durch die Abweichungen der Zahnstellung, so  aus Zahnfehlstellungen, Kieferfehlstellungen und Bissanomalien, was beim Zahnarzt meist als Fehlbiss, falscher Biss oder Okklusionsanomalie bezeichnet wird. Unter Probleme mit Gebiss (Gebissproblem beim Mensch) kann auch eine schlecht sitzende Zahnprothese als Zahnersatz verstanden werden, wenn der Prothesenhalt nicht mehr gegeben ist, denn die Totalprothese wird im Volksmund vielfach als Gebiss bezeichnet.