Zahnschiene gegen Zähneknirschen, Zähnepressen (Bruxismus)

Zähneknirschen

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Schäden durch Zähneknirschen

Beim Zähneknirschen können durch die Dauerbelastung nicht nur Zahnhalteapparat und Kiefergelenke beschädigt werden, sondern auch die Zahnhartsubstanz der Zähne können Schäden davon tragen und die Verspannung der Kaumuskulatur kann sich auch auf die Nackenmuskulatur und Rückenmuskulatur übertragen.

Zahnfleischschwund kann durch Überbeanspruchung der Zähne entstehen, so beim Zähneknirschen wenn das Zahnfleisch ständig gereizt wird, was den Rückgang begünstigen kann.

Zähneknirschen kann zu Zahnfleischverlust und Zahnverlust führen.

Herkunft, Zähneknirschen, Zahnkontakt, Reiben

Zahnfleischrückgang kann entstehen durch das zusammenbeissen der Zähne in der Nacht infolge Zähneknirschen.

Nur etwa eine Stunde lang brauchen wir am Tag unsere Zähne zum Essen.

Als Menschen beissen wir auch sonst die Zähne zusammen und kauen auf irgendwelchen Problemen herum. Werden Muskeln kurzzeitig überanstrengt, entsteht der Muskelkater und wenn es zu einer dauerhaften Überanstrengung kommt, verändern sich die Muskelfasern. Der Muskel verhärtet sich, es entstehen kleine schmerzhafte Knötchen, der Bewegungsablauf bzw. das Zusammenspiel zwischen den Muskeln und Gelenken werden krankhaft verändert.

Zähneknirschen führt nicht nur zum Verlust der eigenen Zähne, sondern kann auch zum Verlust von Zahnimplantaten führen bzw. auf die Haltbarkeit von Zahnimplantaten, da der grosse Druck beim Zähneknirschen und Zähnepressen über die Zahnimplantate direkt auf den Kieferknochen übertragen wird, was zum Knochenabbau um das Zahnimplantat führen kann.

Zähneknirschen, Schäden, Kiefergelenk, Gebiss

Eigenen natürlichen Zähnen sind beim Zähneknirschen und Zähnepressen weniger gefährdet als Zahnimplantate, denn natürliche Zähne sind im Zahnfach (Zahnbett) durch Bindegewebsfasern wie „Stossdämpfer“ im Kieferknochen aufgehängt.

Zähneknirschen, das Kauwerkzeug als Spiegel der Seele

Alltagssorgen, Angstgefühle und Stress können zu Zähneknirschen, Zähnepressen und Zungenpressen führen, wobei Zähneknirschen als Stress-Ventil beim Zahnarzt meist als Bruxismus oder Bruxomanie bezeichnet wird, wo die Parafunktionen der Kaumuskulatur, den Kiefergelenken und dem Zahnschmelz schaden kann.

Durch eine derartige Belastung kann es zu entzündlichen Prozessen der Gelenkflächen und der Gelenkkapsel als auch zu einer erheblichen Schädigung vom Bandapparat wie auch zur Zahnabnutzung kommen. Die Lage der Gelenkscheibe kann sich in einem oder in beiden Kiefergelenken verändern, sodass Patienten als Zeichen dafür ein Knackgeräusch bei der Bewegung vom Kiefer bemerken. Die Gelenkscheibe kann so extrem verrutschen und dabei die Mundöffnung teilweise oder gänzlich blockieren, sodass der Mund durch die Kieferklemme nicht mehr richtig geöffnet werden kann. Anzeichen des Zähneknirschens, Beissens und Zungenpressens lassen sich leicht erkennen. Schräg abgeschliffene Kauflächen der Zähne, Zahnfleischrückgang an den einzelnen Zähnen, Risse im Zahnschmelz, Zahnfleischbluten, Entzündungen und Abdrücke der Zähne am Zungenrand bei Zungendrücken und Zungenpressen sind meist klar ersichtlich. Druck reduziert die Durchblutung erheblich und somit die Ernährung vom Zahnfleisch, dem Zahnhaltegewebe und dem Kieferknochen. Die andauernde Druckbelastung, die durch das Pressen, Beissen und Knirschen entsteht, kann ein Grund für Zahnfleischschwund, Zahnlockerung und Zahnverlust sein. Kein Wunder, denn Kräfte bis zu 100 Kilogramm pro Quadratzentimeter können beim unbewussten Knirschen auf die Zähne einwirken. 

Zähneknirschen als Stressventil im Schlaf

Fast jeder Mensch durchlebt Phasen, in denen er mehr oder weniger stark mit den Zähnen gepresst oder geknirscht wird (Bruxismus).

Das Zähneknirschen und Zähnepressen erfolgt meist und bewusst und nicht selten wird dies vehement bestritten und verneint, auch wenn sichere Indizien dafür im Gebiss vorhanden sind, denn Bruxismus geschieht fast immer im Unterbewusstsein. Knirschen muss nicht zu hören sein, obwohl extrem hohe Kräfte in der Grössenordnung des eigenen Körpergewichtes keine Seltenheit sind. Bruxismus verstärkt sich bei Stress, anstrengender Arbeit oder psychischer Anspannung sehr stark und ist willentlich kaum abzustellen. Sehr häufig tritt das Zähnepressen oder Zähneknirschen im Schlaf auf, sodass die Kaumuskeln am Morgen einige Zeit verspannt sein können. Sehr grosse Kräfte können schädliche und schmerzhafte Auswirkungen auf Zähne, Zahnbett, Kiefermuskeln sowie Kiefergelenk haben, die bis in den Wirbelsäulenbereich zu spüren sind. Die Ursachen für Zähneknirschen reichen von mechanischen Zahnproblemen wie falsche Zahnstellungen bis zu psychischen Störungen. Die Folgen des nächtlichen Zähneknirschens sind unter anderem schwere Zahnschäden sowie Kieferschmerzen und Gesichtsschmerzen.

Zähneknirschen, das Kauwerkzeug als Spiegel der Seele

Im Alltag können wir den Ärger meist nicht hinunterschlucken und nehmen die Probleme förmlich mit ins Bett und so wird der aufgestaute seelische Druck unbewusst an die Muskeln vom Kauapparat weitergegeben, womit das Zähneknirschen und Zähnepressen entsteht.

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Zähneknirschen ist vielfach mit Angst verbunden die man im Alltag nicht bewältigen kann, denn nicht selten ist es sogar die Zahnarztangst bzw. Zahnbehandlungsangst, die in der Nacht durch Zähneknirschen verarbeitet werden möchte.

Zähne und Gebiss als Stressventil

Die Zähne im Zahngebiss sind mehr als nur ein Kauwerkzeug, denn Zähne und Gebiss haben einiges mit unserer psychischen Verfassung zu tun.

Dass Zähne mit der psychischen Verfassung zu tun hat zeigt sich an den Redewendungen, denn nicht umsonst heisst es "die Zähne zusammenbeissen" oder etwas "zähneknirschend in Kauf nehmen" an dem man "schwer zu beissen hat". Mit Ärger und Stress hat auch das nächtliche Zähneknirschen oder Bruxismus zu tun, denn dieses Knirschen ist ein Stressventil, so wird im Schlaf zerbissen und zermalmt, was am Tag nicht geschluckt werden konnte. An sich eine ganz normale Reaktion, die aber bei vermehrter Stressbelastung zu einem Gesundheitsproblem werden kann. Schwere Zahnschäden, starke Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Migräne etc. können die Folge sein. Die sichtbaren Folgen von Bruxismus sind abgeschliffene und abgebrochene Zähne, was für Zahnpatienten nicht unbedingt auf den ersten Blick zu erkennen ist. Betroffenen leiden an der Kiefergelenksschädigung unter schmerzhaften Entzündungen vom Kiefergelenk (Kiefergelenkschmerzen) und der Kaumuskulatur und Wissen vielfach nicht warum. Um die Zähne vor irreversiblen Schäden vor Zähneknirschen zu schützen, verschreibt der Zahnarzt meist eine Knirscher-Schiene, die speziell angepasst wird und nachts getragen werden muss. Die Zahnschiene schützt die Zähne vor einer weiteren Zerstörung und kann das Knirschen eindämmen.

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Zahnärzte behandeln Zähne, Kieferknochen,
Zahnfleisch, aber auch Zahnruinen, denn
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