Zahnschiene gegen Zähneknirschen, Zähnepressen (Bruxismus)

Zähneknirschen

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Repositionierungsschiene

Repositionierungsschiene ist ein Fachbegriff in der Zahnmedizin.

Die Kieferrelation kann verändert werden durch eine Aufbissschiene und als Protrusionsschiene bei der Diskusverlagerung als Kunststoffschiene Anwendung findet um eine therapeutisch veränderte Bisssituation bzw. eine Reposition vom Kondylus im Discus articularis herzustellen, wo nach der Behandlung mit einer Repositionsschiene eine Äquilibrierungsschiene folgt. Als Kiefergelenksyndrom wird die Craniomandibuläre Dysfunktion bezeichnet, das ein Überbegriff für Störungen im Kauapparat bezeichnet, der für den Kauvorgang zuständig ist. Mit Funktionsstörung ist eine Dysfunktion vom einem Zahn oder mehreren Zähnen gemeint. Eine Diskusverlagerung macht sich durch Kieferschmerzen, Bissstörung und Kieferklemme bemerkbar. Das Kiefergelenkssyndrom kann sich im Kiefer durch Kieferknacken und Kiefergelenkbeschwerden wie Kieferschmerzen, Aufbissempfindlichkeit, Gesichtsschmerzen, Probleme mit Mundöffnung (Kieferklemme) oder Kopfschmerzen etc. bemerkbar machen. Eine Diskusperforation entsteht infolge degenerativer Vorgänge oder selten auch infolge von einem Zahnunfall (Zahntrauma) eingetretene perforierende Läsion vom Diskus und als Bezeichnung einer Lageänderung, die nicht der Norm entspricht wird in der Zahnmedizin der Fachbegriff "Dislokation" benutzt. Durch Bissschienen (Aufbissschienen) können bestehende Kontaktbeziehungen im Zahnreihenschluss verändert werden, wobei Bissschienen in Reflexschienen (Relaxierungsschiene), Äquilibrierungsschienen und Positionierungsschienen eingeteilt werden. Mit der Repositionierungsschiene kann der Zahnarzt in das Kontaktmuster eingreifen, ohne dass irreversible Änderungen an den Zähnen vorgenommen werden müssen. In der Zahnmedizin wird von einer Repositionierungsschiene gesprochen, die zur Repositionierung vom Unterkiefer eingesetzt wird und meist sechs Monate oder länger getragen werden muss, damit die Beschwerden richtig beseitigt werden können. Die Repositionierungsschiene ist in der Zahnmedizin auch bekannt als Positionierungsschiene oder Farrar-Schiene. Repositionierungsschienen werden beim Zahnarzt eingesetzt um eine zentrische oder therapeutische Unterkieferposition zu sichern und weisen eine grössere Verzahnungstiefe auf als anderen Zahnschienen, damit. die viele Kontaktpunkte zwischen den Zähnen vom Oberkiefer und den Zähnen im Unterkiefer hergestellt werden können.

Distraktionsschiene

Mit der Distraktionsschiene (Dekompressionsschiene) wird versucht, bei Kiefergelenken einen ausreichenden Gelenkspalt zu schaffen, damit am Gelenkkopf und Gelenkpfanne keine Reibung mehr entsteht.

Bei Diskusverlagerung und Gelenkschmerzen wird die Distraktionsschiene bzw. Dekompressionsschiene eingesetzt, denn bei Verlust der Knorpelschichten entstehen Reibungen am Gelenkkopf und Gelenkpfanne. Die Dekompressionsschiene wird bei komprimierten Kiefergelenken zur Entlastung der Kiefergelenke eingesetzt, wodurch eine Dehnung der Gelenkkapsel, Muskeln und Bänder erreicht werden soll. Durch die Distraktionsschiene kann das Gelenk entlastet werden, sodass die Kieferschmerzen verschwinden können, doch die Distraktionsschiene ist keine Dauerlösung. Die Distraktionsschiene kann die Gelenkköpfe vom Kiefer langsam in die zentrische normale Position bewegen, sofern die Zahnschiene je nach Situation über einen längeren Zeitraum (Wochen oder Monate) hinweg getragen wird. Die Positionierungsschiene wird in regelmässigen Abständen auf die veränderte Position vom Kiefer angepasst, damit sich der Kiefer in eine optimale Position bewegt, bis die optimale Stellung erreicht ist. Sofern Nackenschmerzen, Rückenschmerzen oder auch Kopfschmerzen auf eine Kieferfehlstellung zurückzuführen sind, können diese dauerhaften Kieferprobleme, die Schmerzverursacher sind langsam abklingen. Die Therapie erfolgt mit einer Repositionierungsschiene die sich grundlegend von einer normalen Knirscherschiene unterscheidet. Die Protrusionsschiene oder Repositionsschiene wird bei einer Verlagerung der Knorpelscheibe im Kiefergelenk (discus articularis) eingesetzt.

Positionierungsschiene

Repositionierungsschiene oder Farrar-Schiene werden in der Zahnmedizin auch als Positionierungsschiene bezeichnet, die bei Gelenkknacken eingesetzt werden, wenn die Gelenkscheibe vom Kiefergelenk verrutscht ist und man mit der Zahnschiene versucht, die Gelenkscheibe (Diskus) wieder zu reponieren.

Mit Hilfe einer Distraktionsschiene kann versucht werden, einen ausreichenden Gelenkspalt zu schaffen. Als erstes wird bei der Therapie mit einer Positionierungsschiene die Position vom Gelenkkopf festgelegt, das mit einer MRT Aufnahme (Kernspin) erfolgt, das eine gelenkelektronische Vermessung und instrumentelle Funktionsanalyse ist womit die Position genau auf die Repositionsschiene übertragen wird und gleichzeitig der Bewegungsablauf vom Kiefergelenk bestimmt wird. Die Positionierungsschiene dient hauptsächlich der Reposition im Bereich der Kiefergelenke (Kiefergelenksreposition) wozu die Stellungskorrektur der Kondylus–Diskus–Einheit gehört und Belastungsänderungen bei Kiefergelenkskompression erreicht werden können. Zum Dekompressionsausgleich werden bei Herstellung der Zahnschiene im Artikulator die beiden Gelenke entlastet, denn der Diskus und die bilaminäre Zone dürfen wegen den Gewebeschäden nicht unter starkem Druck stehen. Anfänglich ergeben sich bei der Therapie für ca. eine Woche beim Patienten Muskelbeschwerden bis die fixierte Position erreicht ist, wo Analgetika für die Übergangszeit vom Zahnarzt verabreicht werden. Mit zunehmendem Erfolg wird die Repositionsschiene (Positionierungsschiene) stückweise in eine Äquilibrierungsschiene überführt. Die Äquilibrierungsschiene die im Artikulator hergestellt wird, ist meist unter als Michiganschiene oder Zentrikschiene bekannt. Nach erfolgreicher Therapie besteht im Seitenzahnbereich eine funktionelle Nonokklusion, sodass die Seitenzähne nicht mehr aufeinander passen und prothetische, konservierende oder kieferorthopädische Massnahmen zur Wiederherstellung von einem Zahnreihenschluss notwendig sind. Einem Zentrikregistrat wird der Unterkiefer zugeordnet, wo ein gleichzeitiger und gleichmässiger Kontakt aller Zähne im statischen Zahnreihenschluss erreicht werden soll. Im dynamischen Zahnreihenschluss wird eine Frontzahnführung mit Disklusion im Seitenzahnbereich eingearbeitet, denn die Zahnschiene dient der Harmonisierung im Zahnreihenschluss. Die Repositionsschiene ist eine Stabilisationsschiene mit grosser Verzahnungstiefe, mit der ein gleichmässiger Seitenzahnkontakt anstrebt wird, damit Kontakte über viele Zähne zueinander die zentrische oder therapeutische Unterkieferposition sichern können und darum die Zahnschiene auch während dem Tag getragen werden muss.

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