Zahnschiene gegen Zähneknirschen, Zähnepressen (Bruxismus)

Zähneknirschen

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Abrasion / Attrition Zähne

Die häufigste Ursache für die Abrasion der Zähne ist im Schlaf das Zähneknirschen.

Der Begriff "Abrasion" bedeutet Abnutzung durch mechanische Prozesse, wobei man in der Zahnmedizin die Zahnabnutzung und den Verlust von Zahnhartsubstanz versteht. Die häufigste Ursache für die Abnutzung der Zähne ist das Zähneknirschen, wobei die Abrasion durch Zähneknirschen meist bei Frontzähnen an der Schneidekante erfolgt. Abrasionen können auch durch eine falsche Zahnputztechnik entstehen, was der Zahnarzt als "Dentale Erosion" bezeichnet. Eine Abrasion kann auch durch die Abrasivität der Zahnpasta bei der Zahnpflege durch die Schrubbmethode erfolgen wie auch durch Zahnprobleme wie Zahnfehlstellungen, wo das Zerkauen der Nahrung immer auf der gleichen Seite erfolgt, was eine unterschiedliche Abnutzung ergibt. Die Abrasion als Bruxismus erfolgt durch Aufeinanderreiben der Zähne ohne Zerkleinerung der Nahrung und Abrasion als Attrition erfolgt durch den physiologischen Kontakt zum Antagonisten (gegenüberliegenden Zahn) und als Antagonistenkontakt wird der Zahnkontakt zwischen den Zähnen bezeichnet.

Bei der Abrasion kann vielfach auch eine Biss-Senkung beobachtet werden, was Kiefergelenksbeschwerden sowie Entzündungen der Mundwinkel (Rhagade) zur Folge haben kann.

Abrasion Zähne, Abschaffung Zahnhartsubstanz

Das Abrasionsgebiss entsteht durch Abkauen der meisten Kauflächen bzw. der Schneidezähne.

Zahnschäden durch Abrasion, Attrition und Erosion

Abrasionen der Zähne bezeichnen jeglichen, durch Reibung verursachten Verlust an Zahnhartsubstanz.

Abrasion (lat. abrasio) ist der zahnmedizinische Überbegriff für alle Arten von Zahnsubstanz-Verlust in Folge von AbnutzungAbrasion bedeutet Abschaffung der Zahnhartsubstanz durch Reibung beim Kauen, denn Abrieb bedeutet in der Zahnmedizin so viel wie Verschleiss und ist eine zusammenfassende Bezeichnung für den Substanzverlust an den Zähnen und Abrasio ad linguam bedeutet Abrasion der Kauflächen resp. Schliffflächen an den Zähnen (Schlifffacetten), die zur Zunge hin gerichtet sind. Zunächst wird der Zahnschmelz angegriffen und zunehmend auch das Zahnbein (Dentin). Häufig sind die Gebisse älterer Menschen durch die Abrasion stark abradiert, was als Zahnabnutzung angesehen werden kann. Das Abrasionsgebiss wird auch als Vielkauergebiss bezeichnet, denn es ist ein durch starke Beissabnutzung und Kauabnutzung entstandener Gebisszustand. Zahnschäden und damit auch Kieferprobleme und Kiefergelenkschädigungen mit Kieferschmerzen können sich durch Abrasionen, Attritionen, Erosionen und Demastikation an den Zähnen ergeben. Die Attrition ist eine Form der Abrasion, bei der der Zahnhartsubstanz-Verlust durch Kontakt mit anderen Zähnen erfolgt. Der Zahnhartsubstanzverluste ergibt sich durch die Attrition infolge reflektorischen Berührens der Zähne durch Knirschen und Pressen. Auch die Demastikation ist eine Form der Abrasion, wobei die Ursache für den Substanzverlust im Kauen von abschleifenden Nahrungsmitteln liegt und nicht in direktem Zusammenhang mit Zähneknirschen und Zähnepressen steht.

Attrition der Zähne

Das stark abradiert Gebiss ist dies eine natürlich entstandene Abrasion, meist durch Kontakt der Zähne zueinander, was als Attrition bezeichnet wird.

Durch Zahnkontakt der beiden Kiefer tritt Attrition im Besonderen bei reinen Kieferschlussbewegungen an den Okklusalflächen der Seitenzähne auf. Im Gegensatz zum Bruxismus ist die Attrition eine kaum vermeidbare Form der Zahnabnutzung, da die Attrition durch Bewegungen vom Unterkiefer erfolgt. Bei der Attrition sind die Zahnkronen kürzer und das Dentin liegt vielfach bereits frei. Bei einem jungen Gebiss liegen den Abrasionen meist Parafunktionen wie Zähneknirschen und Zähnepressen zu Grunde. Das aufeinander Reiben der Zähne erfolgt meist unbewusst, meist nachts in Form von nächtlichem Zähneknirschen. Der Verlust an Zahnhartsubstanz betrifft anfänglich nur den Zahnschmelz. Durch weitere Abrasion kann sich die Schädigung der Zähne so weit fortsetzen, dass auch das Zahnbein bzw. Dentin betroffen ist. Das Dentin ist sehr viel weicher als der Zahnschmelz, sodass die Abrasion der Kauflächen rasch vor sich geht. Möglich sind auch Refluxbedingte Zahnerosionen bei Kindern und Erwachsenen, denn als Zahnerosion wird der Zahnhartsubstanzverlust verursacht durch chemische Prozesse ohne Beteiligung von Mikroorganismen (Zahnkaries) bezeichnet. Obwohl die Zähne eine grosse Härte aufweisen, reagieren sie sehr empfindlich auf Säureeinwirkung bei Aufstossen (Reflux) oder Erbrechen (Magensäure), denn Säure löst Mineralien aus der Zahnoberfläche und macht die Zahnoberfläche weicher, sodass ein Abbau von Zahnschmelz erfolgen kann was als Zahnerosion oder Säureerosion bezeichnet wird. Man sollte nicht Zähneputzen nach Fruchtsäure, denn die Säure von Fruchtsäften kann Mineralien aus dem Zahnschmelz herauslösen und weicht so die harte Zahnhartsubstanz der Zahnoberfläche auf, womit Zahnkaries entstehen kann. Zähneputzen nach Magensäure kann den Zähnen mehr schaden als nützen wie auch das Zähneputzen übertreiben den Zähnen schaden kann.

Entzündung der Zahnnerven

Zähne reagieren sehr sensibel und schmerzempfindlich wenn das Dentin frei liegt.

Abrasionen der Zähne sind Begriffe für den Abschliff der Kauflächen der Zähne und Oberflächen der Zahnfüllungen durch natürliches Abarbeiten bis zum Dentin, wo der Zahnnervschmerzen verursachen kann. Durch die andauernde Reizung vom Zahnnervengewebe (gereizter Zahnnerv) kann es bei freiliegenden Dentin so weit kommen, dass sich der Zahnnerv (Pulpa) immer weiter in die Zahnwurzel zurückzieht, sodass es bei sehr starker Belastung zur Entzündung der Zahnnerven kommen kann (Zahnentzündung), was auch zum Absterben der Zahnnerven führen kann sodass eine Wurzelkanalbehandlung notwendig sein kann. Eine weitere mögliche Ursache für den Verlust an Zahnhartsubstanz ist das „Schrubbender Zähne beim Zähneputzen. Das „Schrubben“ mit hochabrasiven Zahnpasten kann bereits frühzeitig zu Abrasionen führen. Bei der Zahnpasta gibt es den sogenannten RDA-Wert (Radioactive Dentin Abrasion), was ein Richtwert ist Aussage darüber zulässt, wie abrasiv eine Zahnpasta ist bzw. was für Putzkörper, Menge und Grösse die Zahnpasta enthält, denn die Abrasivität bei Zahnpasten bestimmt die Schmirgelwirkung und die Abrasionsfestigkeit kennzeichnet die Zahnabnutzung durch reibende Einwirkung mit der Zahnbürste (Zahnabrieb). Werte von einem RDA bis zu 70 gelten als gering abrasiv und sind daher empfehlenswert. Vielfach sind die Zähne durch die abrasiven Veränderungen empfindlich geworden, so dass eine Zahnpasta für empfindliche Zähne evt. in Kombination mit einer Mundspüllösung zu empfehlen ist. Auch ist es möglich, dass der Zahnarzt ein Versiegelungsschutz bei freiliegendem Dentin aufträgt. Wenn Zähneknirschen für die ursächliche Abrasion verantwortlich ist, sollte nachts eine vom Zahnarzt angefertigte, individuelle Knirscherschiene getragen werden, womit weitere Zahnhartsubstanzverluste minimiert werden können.

Abrasion kann bei Zähnen, Zahnfüllungen und Zahnersatzarbeiten erfolgen und verschiedene Ursachen haben:

Zähne im Alter, die sogenannte physiologische Abrasion
Das gegenseitige Abschleifen von Kronen (Schlifffacette)
Bei starkem Kauen von harter Nahrung (Demastikation
Starke orale Betätigungen, wie Kauen auf harten Gegenständen
Chemische Auflösung, übermässige Kontakte mit Säuren (Zahnerosionen)
Mechanische Beanspruchung, so bei exzessivem Pfeifenrauchen (Zahngesundheit Senioren)
Zu grobe Putzkörperbestandteile in Zahnpasten (Abrasivität Zahnpasta)

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