Budapest besichtigen, günstige Zahnbehandlung in Ungarn

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Pester Judenviertel in Budapest

Auch wenn nur ein kleiner Anteil der Einwohner heute im siebten Bezirk in Budapest zur jüdischen Gemeinschaft gehört, bleibt dieser siebte Stadtbezirk das Judenviertel.

Ein Rundgang im alten Judenviertel von Budapest mit Besichtigung der grössten Synagoge in Europa an der Dohány Str., des Gartens des Gedenkens, und der historischen Sammlung des Judentums ist lohnenswert. Möglich ist auch der Besuch von der orthodoxen Synagoge an der Rumbach Strasse in Budapest. In Budapest leben heute ca. 80`000 Juden, wobei die meisten über das ganze Stadtgebiet verstreut sind.

Pester Judenviertel Budapest Ungarn Juden Pest 

Der Innenraum der grössten Synagoge im Judenviertel von Budapest hat zwei Geschosse.

Bis zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert war die Stadt Pest von einer Mauer umgeben.

Da bis zum Ende des 18. Jahrhunderts keine Juden auf dem Gebiet der Stadt wohnen durften, entstand ausserhalb der Stadt ein Ghetto. Dieses Verbot wurde 1783 von Kaiser Josef II. durch eine Verordnung aufgehoben, laut der die Städte eine Ansiedlung von Juden nicht verbieten durften. Dem vorangehend durften sie nur während der grossen Landesmärkte die Städte betreten, bei Zahlen eines gepfefferten Zolls. Die Stadt Pest gab 1786 ihre Erlaubnis zu Ansiedlungen. Das sich entwickelnde Bürgertum nahm die Juden auf und damit öffnete sich der Weg für die Anpassung der Juden und deren Entwicklung zum Bürgertum. Die Juden durften sich ab dem Jahre 1840 im gesamten Landesgebiet ansiedeln, sodass aus dem Habsburgerreich viele Juden nach Ungarn zogen womit eine der grössten jüdischen Gemeinden Europas entstand. Das Jüdische Viertel in Budapest entstand in der Blütezeit des im Mittelalter während der Regierung von König Matthias, der die Institution der jüdischen Präfektur einführte.

Juden in Ungarn erhielten deutsche Familiennamen

Nach einer Anordnung von Joseph des II. mussten Ende des 18. Jahrhunderts die Juden deutsche Familiennamen annehmen anstelle ihrer hebräischen Namen und im 19. Jahrhundert wurde während der "Reformzeit" die Gleichberechtigung der Juden verwirklicht.

Nach dem Aufschwung von Industrie und Handel spielten die Juden eine immer wichtigere Rolle im wirtschaftlichen Leben vom Land Ungarn. Im 19. Jahrhundert entstand die Ausrichtung des jüdischen Glaubens in Ungarn als sich die Juden zunehmend in die ungarische Gesellschaft eingliederten, worauf sich das Judentum in orthodoxe sowie Neologen Ausrichtung aufspaltete. Im ungarischen Judentum wurde 1868 ein Kongress über organisatorische Fragen ungarischer Juden abgehalten, der das ungarische Judentum in Parteien spaltete.

Neologen sind Juden, die die Entscheidungen vom Kongress annahmen
 Orthodoxen sind Juden die die Entscheidungen vom Kongress zurückgewiesen haben
 Juden die keine Stellung nahmen wurden „Status quo ante“ -Juden genannt

Juden in Ungarn durften ihre schöpferischen Kräfte zeigen wie das Judenviertel in Budapest mit seinen Jugendstilbauten und der berühmten Synagoge in der Dohany Strasse in Budapest zeigt.

Synagogen in Budapest, eine Sehenswürdigkeit

Sehen kann man die Juden-Geschichte Ungarn im jüdischen Museum in Budapest und die Wichtigkeit der jüdischen Gemeinde im Judenviertel im Stadtteil Pest erkennen.

Der imposante Komplex der Synagoge auf der Dohány utca symbolisiert die Kraft und die Vitalität des Pester Judentums.

Budapest, grosse Synagoge, Ungarn, Europa

In ihrem Bezirk vom Pester Judenviertel dienten der Gemeinde drei Synagogen.

Die aufgrund der Pläne der Brüder Löffler 1913 erbaute orthodoxe Synagoge in der Kazinczy utca, vom Grundriss her orientalisch anmutend, bot 1000 Gläubigen Platz.

Otto Wagner, Wiener Architekt entwarf die Pläne für die über einen zentralen Grundriss verfügende und ebenfalls orientalisch anmutende Synagoge in der Rumbach Sebestyén utca. Die zweitgrösste Synagoge der Welt wurde aufgrund der Pläne von Ludwig Förster mit byzantinischen-maurischen Zügen erbaut wo ihre drei Schiffe dreitausend Menschen aufnehmen können. In Budapest besteht zwischen der Zahnbehandlung Ungarn viel Zeit, um die Sehenswürdigkeiten wie die der grossen Synagoge zu besichtigen.

Ungarisch Jüdisches Museum

Der an die Synagoge 1931 angebaute Seitenflügel gibt dem Ungarischen Jüdischem Museum Platz.

Seine Ausstellungen stellen vom römischen Zeitalter an die geschichtlichen Glaubens- und Kunstreliquien und Dokumente der ungarischen Juden dar. Das Jüdische Museum stellt wertvolle jüdische Kultgeräte, Gegenstände des religiösen und alltäglichen Lebens und die dazu gehörenden Kunstwerke aus ganz Ungarn aus. 1942 gelang es mit Hilfe der Mitarbeiter des Ungarischen Nationalmuseums, die wertvollsten Kunstgegenstände und Kultgegenstände im Keller des Ungarischen Nationalmuseums zu verstecken und später unversehrt in das Jüdische Museum zurückzuführen. Das Nationalmuseum Ungarn befindet sich im Zentrum der Stadt Budapest, in einem neoklassizistischen Gebäude, das berühmt durch eine allegorische Statue ist und Ungarns Wappen hält und somit Ungarn darstellt. Das Nationalmuseum Ungarn ist ein Museum der Geschichte Ungarns und ist ein Museum das die historischen Gegenstände präsentiert die die ungarische Geschichte betreffen. An der Stelle des Museums stand das Geburtshaus von Tivadar Herzl, dem Begründer des Zionismus, eine Gedenktafel aus Marmor erinnert an ihn. Von der Wesselényi utca aus gelangt man in die Heldenkirche, die ebenfalls 1931 erbaut wurde, zur Erinnerung an die im 1. Weltkrieg gefallenen zehntausend ungarischen Juden. Das auf dem Hof stehende, eine Trauerweide darstellende Holocaustdenkmal ist das Denkmal für die im 2. Weltkrieg deportierten sechshunderttausend ungarischen Juden. Auf die Blätter aus Metall haben die Überlebenden die Namen ihrer verlorenen Angehörigen eingraviert. Das Holocaust-Mahnmal (Cipők a Duna-parton) steht jedoch an der Donau in Budapest, auf der Pester Seite der Donau und erinnert an die Judenverfolgung 1944 während dem Zweiten Weltkrieg. Es stehen sechzig Paar Schuhe aus Metall zum stillen Gedenken am Donauufer an 1944 und 1945 am Boden angebracht, als Pfeilkreuzler jüdische Magyaren am Donauufer zusammentrieben und erschossen.

Ungarisches Judentum

Im 2. bis 3. Jahrhundert lebten Juden auf dem Gebiet der römischen Provinz Pannonia wie die Grabsteine beweisen.

Judentum, Ungarn, Synagogen, Budapest, Buda

Die Juden durften sich ab dem Jahre 1840 im gesamten Landesgebiet ansiedeln und Fabriken gründen und besitzen, sodass aus anderen Ländern vom Habsburgerreich viele Juden nach Ungarn zogen und damit eine der grössten jüdischen Gemeinden Europas entstand.

Das Grauen des 2. Weltkrieges zerbrach das Leben einer sich eingegliederten bürgerlichen Gemeinde und vernichtete den bedeutenden Teil der Mitglieder, die der ungarischen Kultur und damit dem ungarisches Judentum sehr viel gegeben haben.

Während dem zweiten Weltkrieg wurden sechshunderttausend ungarische Juden ermordet, sodass das Judentum auf dem Lande fast vollkommen vernichtet wurde. Zahlreiche grosse Gestalten der ungarischen Literatur, der Kunst und der Wissenschaftsgeschichte waren Mitglieder dieser Gemeinde vom ungarischen Judentum.

Judentum nach der Unterdrückung in Ungarn

Nach jahrzehntelanger Unterdrückung erlebt das ungarische Judentum eine erneute Renaissance, denn heute heisst dieser Bezirk wieder "Das goldene Dreieck".

Das Jüdische Viertel das in Budapest den siebten Bezirk der Hauptstadt bildet wird auch Elisabethstadt genannt und ist ein Stadtviertel voller Geheimnisse, denn ungarische Juden leben heute grösstenteils in Budapest. Ein koscheres Hotel, Jewisch-Institute für Religion, Mikve, Buchläden und Schallplattenläden, Galerien wurden erneut eröffnet. Gaststätten bieten koschere Speisen der osteuropäischen Küche an, in der Konditorei Fröhlich werden auch traditionelle jüdische Süssigkeiten gefertigt. Die neben der Synagoge auf der Rumbach Sebestyén utca vor nicht allzu langer Zeit eröffnete Simonyi Galerie ist ein richtiges kleines Schmuckkästchen. Hier finden wir die winzigen Perlen der zeitgenössischen Künstler des Kunstgewerbes und der bildenden Kunst: moderne Judaika mit volkstümlichen Hauch, Silber, Bronze, Porzellan, Emaille und das Glänzen seidener Gegenstände, die Lichter des "Goldenen Dreiecks" spiegeln sich wieder. Die Federzeichnungen "Für Emil", Grafiken mit liebevoller Ironie skizzieren die Begebenheiten des Lebens der Juden an Wochentagen und Feiertagen und jene Zweiheit, die das Verhältnis der jüdischen Menschen zum Leben charakterisiert: Der über alle Tragödien und Verfolgungen hinweghelfende, immer die Oberhand behaltende weise Humor und die Liebe zum Leben. 

Juden in Budapest und Ungarn

Für Juden in Ungarn ist die Situation 1490 schlimm geworden, denn das Vermögen der Juden wurde in Beschlag genommen und die von ihnen gegebenen Kredite wurden nicht zurückbezahlt was zu Unruhen führte.

Nach dem türkischen Sieg von 1526 sind die Juden massenweise nach Transdanubien geflohen, viele davon wurden aber ins türkische Reich deportiert. Später nach zwei Jahren durften die Juden zurückkehren und durften sich der damaligen Wirtschaft in allen Belangen anschliessen, so nicht nur im Handel sondern auch im Finanzwesen, was eine wichtige Rolle beim Steuern einziehen war. Juden durften in Buda zwischen 1686 und 1689 und in der Zeit von Maria Teresia nicht leben. Während der Belagerung von Buda standen die Juden 1686 den Türken bei wobei nur 500 von ihnen die Schlacht überlebten. Das Judenviertel in Buda und die Tora Rollen wurden verbrannt, denn die Zeit der Habsburger bedeutete Deportationen und eine ständige Verfolgung der Juden durch die Gesetzgebung. 1783 gab Karl II. den Juden wieder Privilegien, sodass 1830 die erste jüdische Grundschule eröffnet werden konnte und 1866 eine weitere Synagoge gebaut wurde. Jüdische Industrielle hatten in Budapest grossen Erfolg und spielten eine wichtige Rolle im Handel. In Budapest lebten zwischen den beiden Weltkriegen über 200`000 Juden, sodass es in der Stadt Budapest 125 kleine Synagogen gab, während dem Holocaust sind aber ca. 600 000 Juden gestorben sodass jetzt noch ca. 110`000 Juden in Budapest leben.

Jüdische Viertel in Budapest, eine Partymeile für das Nachtleben

Das alte jüdische Viertel von Budapest mit "ruin bars" ist ein Treffpunkt für internationale DJs und Party-Suchende in der Partymeile wo man rund um die Uhr sein Lager aufschlagen kann.

Budapest hat sich zu einer der besten Party-Metropolen in Europa entwickelt, besonders jüngere Leute und Studenten begeben sich in der Party-Stadt "Budapest bei Nacht" in die Partymeile ins Pester Judenviertel im siebten Bezirk in den Kulturzentren von zuvor verlassenen Gebäuden die restauriert wurden. Die "Ruinenkneipen" sind für das alte jüdische Viertel in Budapest charakteristisch und befinden sich auf dem Hof verlassener Pester Mietshäuser, denn die Untergrund-Kultur ist eine Hochburg in den alten Pester jüdischen Vierteln. Gute Partys gibt es in Budapest jeden Tag im Stadtzentrum, wo die meisten Vergnügungsorte mit Jazz und Blues kostenlos sind. Die meisten Jazz und Bluesklubs findet man im Pester Stadtzentrum, doch Clubs und Discos gibt es in den meisten Stadtvierteln, besonders aber im Norden von Buda. Das Nachtleben im jüdischen Viertel von Budapest ist sehr lebendig, denn in den in den Innenhöfen am Rande vom jüdischen Viertel gibt es sehr viele Bars, Cafés, Galerien, Bistropubs mit grossen Biergarten und unterschiedliche Restaurants und Bars in Ruinen. In verlassenen Mietshäusern werden ihre Gänge mit antiken Möbelstücken eingerichtet und billiges Bier ausgeschenkt bis die Häuser abgerissen werden, denn die Ruinenkneipe bestehen meist nur ca. 3 Jahre und werden von Studenten und Künstler besucht. Studenten sitzen mit ihrem Laptop in Ruinenkneipen, essen Sandwich und trinken Bier oder hören die Musik einer Jazzband. Ausgehen und Party machen in Budapest bei Nacht in stimmungsvolle Jazzbars und Freilicht-Vergnügungsorte mit Musik und eleganten Discos ist beim Nachtleben in Budapest immer spannend bis zur Morgendämmerung, so auch bei den Badepartys in Budapest.

Zweitmeinung für Zahnersatz

Wer sich über die  Wahl an Zahnersatz vor einer Zahnsanierung unsicher ist, sollte sich eine Zweitmeinung bei einem anderen Zahnarzt einholen, denn beim Zahnersatz gibt es verschiedene Möglichkeiten mit unterschiedlichen Kosten für Zahnersatz (Zahnarzttarife). Bei der Zahn-Prothetik stellt sich immer die Frage ob ein fester oder abnehmbarer Zahnersatz (Zahnersatz-Prothetik) besser ist, doch das kann nicht generell beantwortet werden da es von der Situation im Munde abhängig  ist wie auch vom Patientenwunsch.