Recall: Zahnprophylaxe für gesunde Zähne beim Zahnarzt

Zahnprophylaxe

Bakterielle Plaque

Um Bakterielle Plaque auf den Zahnflächen und der Mundschleimhaut sichtbar machen zu können werden Färbetabletten oder Lösungen verwendet, denn durch den Test verfärbt sich der Zahnbelag und zeigt an, wo die Zähne noch nicht ausreichend gereinigt sind.

Plaque, Zähnen, Zahnstein, Plaqueindikatoren 

Färbetabletten oder Lösungen sind meist unter dem Namen "Plaqueindikatoren" oder "Plaquerevelatoren" bekannt. 

Plaque an Zähnen

Plaque bei den Zähnen ist Zahnbelag, ein Biofilm auf den Zähnen.

Um Beläge bzw. den Plaquebefall sichtbar zu machen wird in der Zahnarztpraxis eine Lösung oder ein Gel mit einem Wattepellet auf die Zähne und den Gingivalrand aufgetragen. Plaque besteht aus komplex aufgebauten Schichten die Eiweisse, Kohlenhydrate, Phosphate und Mikroorganismen enthalten. Plaque ist besonders dort aufzufinden, wo Zahnflächen nicht durch die natürliche Reinigung bzw. durch den Mundspeichel oder durch die künstliche Reinigung mit der Zahnbürste Belagfrei gehalten werden kann.

Plaque bedeutet zäher Zahnbelag auf den Zähnen der sich aus Speichel, Nahrungsbestandteilen und Bakterien zusammensetzt.

Bakterielle Plaque, Zähne, Karies, Bakterien, Zahn

Plaque ist ein Zahnbelag, der sich auf den Zahnoberflächen und am Zahnfleischrand festsetzt und besteht zum grössten Teil aus Bakterien, so auch die besonders gefährlicher Karieserreger bzw. Kariesbakterien.

In 1 mg nasser Plaque findet man ca. 250 Millionen Bakterien.

Viele dieser Bakterien sind für die Produktion der zahnschädigenden Säuren verantwortlich. Einige Bakterien scheiden Substanzen aus, welche die Plaque klebrig und zäh macht. Die Plaque kann selbst mechanisch mit der Zahnbürste, Zahnseide und Interdentalbürstchen entfernt werden. Wird aber Plaque zu Zahnstein lässt sich diese nur vom Zahnarzt mit Schaber oder Ultraschall entfernen. Zahnstein sind Ablagerungen an den Zähnen und begünstigt die Erkrankung vom Zahnhalteapparat. Die Zahnsteinentfernung ist daher eine wichtige Massnahme zur Vorbeugung und Behandlung von Entzündungen von Zahnfleisch bzw. Zahnfleischentzündung und Zahnkaries resp. kariösen Läsionen.

Approximalraum-Plaque-Index

Der Plaqueindex wird auch als Plaqueindizes bezeichnet der Aussagen über die Mundhygiene zulässt und in der Zahnarztpraxis oder Zahnklinik erhoben wird, um die Motivation zur Mundhygiene der Patienten zu fördern und zu verbessern.

Approximalraum, Plaque Index, Interdentalraum

Beim Approximalraum - Plaque - Index (API) nach Lage wird nach Anfängen der Plaque beurteilt, ob Beläge im Approximalraum vorhanden sind oder nicht.

Mit Approximalraum ist der Interdentalraum bzw. der Raum zwischen zwei in Kontakt stehenden benachbarten Zähnen gemeint. Die Entscheidung ob Zahnbeläge im Approximalraum vorhanden sind oder nicht erfolgt mit Ja oder Nein, ohne Beurteilung der Plaqueausdehnung. Da die Entfernung der Plaque im Approximalraum vom Patienten eine besonders gründliche Mundhygiene erfordert, kann die Mitarbeit des Patienten mit diesem Index gut eingeschätzt werden. Die Beurteilung der Approximalraumplaque erfolgt im 1. und 3. Quadrant (Oberkiefer rechts und Unterkiefer links) Oral (zur Mundhöhle) sowie im 2. und 4. Quadrant (Oberkiefer links und Unterkiefer rechts) vestibulär (zum Mundvorhof bzw. zur Backe). Anschliessend wird der prozentuale Plaquebefall errechnet. Dazu wird die Summe der ermittelten Plaquestellen mit 100 multipliziert und anschliessend durch die Anzahl der Messpunkte geteilt.

Approximalraum - Plaque - Index wird bewertet mit:

     - 25% optimale Mundhygiene
  25- 39% gute Mundhygiene, verbessern ist möglich
  40- 69% mässige Mundhygiene, verbesserungsbedürftig
70- 100% unzureichende Mundhygiene

Im Rahmen der Individualprophylaxe wird ein API- Wert von 35% und weniger angestrebt.

Plaqueindizes

Für den parodontalen Gesundheitszustand gibt es verschiedene Untersuchungsparameter wie der Gingiva-Indizes, Parodontalindizes, Plaque-Indizes oder Treatment-Indizes.

Plaqueindex, Plaqueindizes, Sauberkeit Gebiss

Plaqueindizes ist ein Mass für die Sauberkeit des Gebisses und hilft, Problemzonen zu erkennen.

Ein Plaqueindex erfasst den Plaquebefall und seine Verteilung im Gebiss.

Beim Plaqueindex wird die Menge an abgelagertem Plaque ermittelt, die sich auf gründlich gereinigten Zähnen nach 24 Stunden befinden, ohne dass während dieser Zeit Zahnpflegemassnahmen getroffen werden. Der Plaqueindex wird in sechs Stufen von 0 bis 5 eingeteilt. Um die Plaque sichtbar zu machen, werden häufig Plaquefärbemittel verwendet, die in Form von Kautabletten, imprägnierten Färbestäbchen, Pellets, Flüssigkeiten und Gelees angeboten werden. Sie enthalten Farbstoffe, wie zum Beispiel Erythrosin oder Fluoreszenzfarbstoffe. Wendet der Patient Tabletten oder Lösungen zur Belagfeststellung selbst an, so muss er den Farbstoff ca. 1 Minute lang im Mund durch kräftiges Umspülen verteilen. Dabei wird nicht nur der Zahnbelag angefärbt, sondern auch die Mundschleimhaut vor allem im Bereich von Zunge, Wange und Lippen. In der Zahnarztpraxis ist es sinnvoll, eine Lösung oder ein Gel mit einem Wattepellet auf die Zähne und den Gingivalrand aufzutragen, um Beläge sichtbar zu machen.

Bakterieller Zahnbelag

Weicher, klebriger bakterieller Zahnbelag besteht aus Bakterien, Speiseresten und Speichel.

Bakterieller Zahnbelag, gelblicher Belag, Plaque,

 

Plaque kann mit der Zahnbürste weggeputzt werden, bakterieller Zahnbelag wird aber zu Zahnstein, wenn die Plaque längere Zeit nicht entfernt wird.

Bakterieller Plaquebelag

Als bakterieller Belag bezeichnet Plaque, den mikrobiellen, weichen und gelblich-grauen Zahnbelag. 

Wird Plaque (bakteriell, Plaquebakterien) nicht regelmässig auf und zwischen den Zähnen entfernt, wird der klebrige Belag hart sodass es sich Zahnstein bildet, was eine harte, raue Mineralablagerung auf den Zähnen ist die sich meist unansehnlich verfärbt. Viele Bakterien können sich an den Zähnen festhalten und sondern eine klebrige Substanz ab, die aus Zucker besteht und besiedeln als erstes raue Stellen am Zahnschmelz wo sie sich vermehren können. Dabei spaltet sich bei den Bakterien das Muzin des Speichels zu Glykoproteinen, welche sich dann als "Mukoproteinschicht" an den Zahnoberflächen ablagern. Die bakterielle Schicht vom Zahnbelag wird dicker und breitet sich über den gesamten Zahn aus. Zu den sich von Kohlenhydraten und Zucker ernährenden Bakterien gehören vor allem Streptokokken sowie Neisserien und Veillonellen. Sofern die Schleimschicht als bakterieller Belag nicht durch die Zahnreinigung entfernt wird, wandern die Bakterien wie die Streptococcus sanguis und Streptococcus mutans in die Schleimschicht (Biofilm) ein und wandeln die Bakterien innerhalb kurzer Zeit in eine reife Zahnplaque um, in welcher durch bakterielle Vergärungsprozesse aus Zucker saure Verbindungen wie Betahydroxybuttersäure und Milchsäure entsteht. Bakterien benötigen Zucker und Kohlenhydrate, um den Stoffwechsel aufrecht zu erhalten wobei wie beim Menschen, Abfallprodukte anfallen was  im Besonderen Säuren und Giftstoffe sind die als Endotoxine bezeichnet werden. Durch die ständige Säurewirkung auf die Zähne kommt es zu einer Demineralisation und Schädigung vom Zahnschmelz sodass Zahnkaries entsteht. Für die Bildung von Karies ist die wichtigste Ursache die mikrobielle Zahnplaque die auch für die Entstehung einer Parodontitis, einer Gingivitis und an Mundgeruch beteiligt ist. Gingivitis ist eine durch bakterielle Zahnbeläge bedingte Entzündung vom Zahnfleisch ohne Verlust von Knochen und Parodontitis ist eine durch bakterielle Zahnbeläge bedingter entzündlicher Abbau vom Kieferknochen bzw. Zahnhalteapparat, die ohne Zahnbehandlung zu Zahnverlust führt. Der Zahnbelag muss regelmässig mechanisch mit der Zahnbürste entfernt werden denn mit Wasser spülen ist kann Zahnbelag Plaque nicht weggeputzt werden.

Zahnbelag aus Plaque

Den Zahnbelag aus Plaque kann man fühlen, wenn man die Zunge über die Zähne gleiten lässt, denn die Zähne oder auch der Zahnersatz fühlen sich uneben und rau an.

Karies, Zahnbelag Plaque, Zahnstein, Zahn-Karies

Der Zahnbelag wird vielfach als Plaque oder bei Aushärtung als Zahnhartbelag bezeichnet und ist ein Belag auf den Zähnen wie auch auf Zahnersatz, der sich aus Speichel, Bakterien, Nahrungsbestandteilen und Stoffwechselbestandteilen zusammensetzt.

Zahnarzt + Kieferorthopädie

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