Mund, Mundhöhle, Speichel, Speicheldrüsen, Speichelfluss

Mund

Speichelsteine beim Mensch

Viele Patienten wurden bis vor wenigen Jahren bei der Diagnose "Speichelstein" operiert, wobei die Speicheldrüse gänzlich entfernt wurde.

Speichelstein, Speichel, Speicheldrüse, Drüsen

Speichelsteine entstehen vielfach in der in der Unterkieferspeicheldrüse wo sich Salze im eingedickten Speichel lagern und sich zu kristallinen Strukturieren und sich vor den Ausführungsgang der Drüse verlegen.

Entstehung der Speichelsteine

Die Speichelsteinbildung im Mund wird als Sialolithiasis bezeichnet, was den Abfluss vom Speichel behindert und eine sekundäre Entzündung begünstigt, so dass eine Speicheldrüsenentzündung entstehen kann.

Ein Speichelstein ist, auch wenn dieser Beschwerden verursacht nicht bösartig, die Symptome werden aber vielfach mit der Gebissarthrose verwechselt, denn die ersten Anzeichen der Gebissarthrose bzw. für eine Arthrose im Kiefergelenk sind Reibegeräusche, Knackgeräusche und Knirschgeräusche im Mund, denn die Kiefergelenkarthrose ist eine Verschleisserkrankung der Kiefergelenke die meist durch eine mechanische Abnutzung der knorpeligen Gelenkflächen hervorgerufen wird und dabei die Beweglichkeit des Kiefers meist eingeschränkt ist.

Speichelsteine, Speichelsteinentfernung, Speichel

Damit im Mund immer genügend Speichel vorhanden ist und der Speichelstein keine Probleme verursachen kann, sollte der Stein entfernt werden.

Grund für die Entstehung von Speichelstein ist eine veränderte Zusammensetzung vom Speichel, der ein Verklumpen der festen Bestandteile und Salze fördert.

Das Vorhandensein von Speichelsteinen in der Mundhöhle muss nicht zwangsläufig zu Beschwerden führen, denn Betroffene werden meist erst auf die Speichelsteine aufmerksam, wenn diese so gross sind, so dass sie sich tasten lassen oder der Speichelfluss blockiert wird. Die Speichelsteine bestehen aus konzentrischen Anlagerungen, vorwiegend aus Calciumphosphat, so dass die Speichelsteine die Drüsenabgänge verstopfen können und es zu einem Rückstau vom Speichel in die Drüse kommt. Bei der Speichelsteinbildung (Sialolithiasis) zeigen sich aszendierende (aufsteigende) Entzündungen mit nahrungsabhängiger, vielfach sehr schmerzhafter Schwellung durch die Sekret-abfluss-behinderung, teilweise eine Entzündung mit Fistelbildung in Mundhöhle oder der Haut. Die betroffene Drüse schwillt an und schmerzt meistens beim Essen, denn durch den vermehrt produzierten Speichel durch das Kauen, werden die Schmerzen verstärkt, sodass eine Rötung der Haut oder auch Fieber auftreten können. Bis vor wenigen Jahren mussten viele Patienten bei der Diagnose "Speichelstein" operiert werden, wobei die Speicheldrüse ganz entfernt wurde. Das Entfernen der betroffenen Drüse ist mit Risiko verbunden, denn benachbarte Strukturen wie die Gesichtsnerven liegen sehr nahe und können bei der Operation verletzt werden, weshalb die Schonung der Gesichtsnerven und deren nebenwirkungsarme höchste Priorität hat.

Speichelsteinentfernung

Die Therapie bzw. Speichelsteinentfernung bei Speichelsteinen wie in den Ohrspeicheldrüsen und Unterkieferdrüsen sowie entsprechenden Gangabschnitten ist die drüsenerhaltende, sonografisch kontrollierte Extrakorporale Stosswellenlithotripsie die beste Wahl.

Normal gelingt die Speichelsteinentfernung durch die vollständige Steindesintegration mit Stosswellenlithotripsie immer, so dass die Speichelsteinbruchstücke als sandartiges Material mit Hilfe medikamentöser Speichelflussanreger über den natürlichen Drüsenausführungsgang ausgeschieden werden. Speicheldrüsen gibt sechs grosse und mehrere kleine auf jeder Seite des Kiefers, dabei sind die Ohrspeicheldrüse und die Unterkieferdrüse die zwei wichtigsten, denn diese Drüsen produzieren gesamthaft über 90 % vom Mundspeichel, demzufolge befinden sich dort auch die meisten Speichelstein-Erkrankungen.

Speichelsteine im Mund sind die häufigste Ursache für die Speicheldrüsenkrankheiten in der Mundhöhle wie die Speicheldrüsenentzündung.

Speichelsteine, Mund, Mundhöhle, Speicheldrüse

Die Speichelsteinbildung im Mund wird als Sialolithiasis bezeichnet, was den Abfluss vom Speichel behindert und eine sekundäre Entzündung begünstigt, so dass eine Speicheldrüsenentzündung entstehen kann.

Die Speichelsteine bestehen aus Kalziumphosphat und Kalziumkarbonat und können 2 mm oder auch 2 cm gross sein und können so den Ausführungsgang einer Speicheldrüse verschliessen.

Speichelsteine sind die häufigste Ursache für eine Speicheldrüsenfunktionsstörung die meist im Alter von 30 bis 50 Jahren bei der drei grossen Kopfspeicheldrüsen vorkommen, Speichelsteinbildungen können aber auch bereits im Kindesalter beobachtet werden. Speichelsteine im Mund sind die häufigsten Ursachen für die Speicheldrüsenentzündung die wegen Speichelstau behandelt werden müssen und treten meist in den grossen paarigen Kopfspeicheldrüsen auf, ca. 10% in der Ohrspeicheldrüse als grösste Kopfspeicheldrüse (Glandula parotis), ca. 83% in der Unterkieferspeicheldrüse (Glandula submandibularis) und ca. 7 % in der Unterzungenspeicheldrüse (Glandula sublingualis) sowie in allen Drüsenausführungsgängen auf. Der Fach-Zahnarzt oder HNO-Facharzt untersucht meist den Speichelstein je nach Lage und Ausprägung genauer durch Sichtbefund, Tastbefund und mittels Ultraschall, sodass die genaue Grösse und die Lage vom Speichelstein im Gang oder in der Drüse festgestellt werden kann. Wenn es zu einer Speichelstauung durch einen Stein im Gang kommt, kann sich die Drüse entzünden, sodass eine antibiotische Therapie begonnen werden muss, damit keine Gefahr einer generalisierten Ausbreitung der Entzündung entsteht. Sofern es kleine Speichelsteine sind, kann versucht werden, den Speichelfluss durch Massage, süsssaurem Essen oder Kaugummi kauen zu erhöhen und den Stein auszuschwemmen. Um die Speicheldrüse zu stimulieren können auch Medikamente eingesetzt werden sowie die extrakorporale Stosswellenlithotripsie oder die Sialendoskopie, denn damit kann bei Speichelstein mit Speichelstau eine chirurgische Drüsenentfernung mit dem Risiko von Gesichtsnerv-Verletzung und Narben meist vermieden werden. Extrakorporale Speichelsteinzertrümmerung bzw. Lithotripsie, EWSL als Stosswellenbehandlung ist besser bekannt unter Nierensteinzertrümmerung.

Speichelstein und Stosswellenlithotripsie

Verletzungen der Gesichtsnerven und Operationsrisiken werden mit der Stosswellenlithotripsie vermieden, denn sie ist schonend und relativ schmerzlos, was sehr selten eine örtliche Betäubung erfordert.

Bei grösseren Speichelsteinen der Ohrspeichelkieferdrüsen sowie Unterkieferdrüsen und den Gangabschnitten ist die drüsenerhaltende, sonografisch kontrollierte Extrakorporale Stosswellenlithotripsie eine gute Wahl, denn Verletzungen der Gesichtsnerven bzw. Operationsrisiken werden mit der Stosswellenlithotripsie vermieden. Die Steindesintegration werden die Speichelsteinbruchstücke als sandartiges Material mit Hilfe medikamentöser Speichelflussanreger über den natürlichen Drüsenausführungsgang ausgeschieden. Speichelsteine findet man auch bei den kleinen Drüsen, bevorzugt bei Lippen und Wange.

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