Schleimhaut im Mund, Schleimhautentzündung, Stomatitis

Mundschleimhaut

Entzündung Mundschleimhaut

Gefährdet von Stomatitis sind Menschen, die keine Nahrung zu sich nehmen dürfen und ältere Menschen mit Zahnprothesen.

Mundschleimhäute unterliegen mit zunehmendem Lebensalter einem grösseren Risiko, denn die Immunabwehr reduziert sich und die Mundschleimhaut wird trockener. Vielfach entsteht auch durch Medikamente ein geringerer Speichelfluss, sodass der Speichel fehlt, der wichtig für die Selbstreinigung der Zähne und vom Mundraum ist. Die Speicheldrüsen produzieren normal ca. eineinhalb Liter Flüssigkeit pro Tag. Die darin enthaltenen Stoffe sorgen für einen neutralen pH-Wert und damit für ein Keimfeindliches Mundmilieu. Zudem können Zahnersatz und Prothesen Probleme verursachen. Entzündungen der Mundschleimhaut (Stomatitis resp. Prothesenstomatitis) treten im Besonderen bei geschwächtem Allgemeinzustand und bei mangelnder Mundhygiene auf, denn die Pflege der Mundhöhle ist für die Mundgesundheit bei geschwächter Mundschleimhaut sehr wichtig. Auch bei Virusinfektionen wie Herpes durch die Herpes-simplex-Viren kann es zu schmerzhaften Entzündung der Mundschleimhaut kommen.

Ursachen für Entzündung der Mundschleimhaut nebst Infektionen:
Plaque, Zahnstein, Karies
Verbrennungen durch zu heisse Speisen oder Getränke
Schlecht sitzende Zahnprothesen oder Zahnspangen
Trockene Mundschleimhaut (ältere Menschen)
Vitaminmangel bzw. Vitamin A, B und C
Eisenmangel oder Folsäuremangel
Vergiftungen und Schädigungen (Metalle Nikotin, Alkohol)
Hormonschwankungen (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre)
Reizungen und Bissverletzung beim Kauen oder harter Zahnbürste
Stomatitis als Begleiterkrankung bei Hautkrankheiten, Stoffwechselkrankheiten und Blutkrankheiten oder als Nebenwirkung einer Chemotherapie bei Krebs.
Allergische Reaktionen gegen bestimmte Speisen, Prothesenmaterial, Mundpflegemittel, Medikamente oder Arzneimittel im Mundbereich (Stomatitis medicamentosa), vielfach bei Penicillinen als Überempfindlichkeitsreaktion.

Schleimhautprobleme

Bei Schleimhautproblemen wie auch bei Zahnfleischproblemen gibt es verschiedene Heilmittel wie Adstringentien als Mittel, das die Schleimhaut zusammenzieht (permukös = durch die Schleimhaut hindurch).

Heilmittel für die Schleimhaut sind auch die Schleimstoffdrogen wie Eibischwurzel oder Eibischblätter sowie Malve die Schmerzen lindern und einen Schutzfilm über die gereizte Schleimhaut legen. Ratanhiawurzel-Extrakt verdichtet die Schleimhaut und kann diese heilen, denn Ratanhiawurzel (Krameria triandra, Krameriaceae) ist ein pflanzliches Arzneimittel das regenerierend für die Schleimhautzellen von Mundschleimhaut und Zahnfleisch ist, stoppt auch das Zahnfleischbluten und wirkt zusätzlich keimhemmend und antioxidativ. 

Qualität Zahnbehandlung

Qualität kann man nicht billig machen
aber Zahnersatz bezahlbar

 

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