Schleimhaut im Mund, Schleimhautentzündung, Stomatitis

Mundschleimhaut

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Prothesenstomatitis

Schlecht sitzende Prothesen als Zahnersatz oder scharfe Kanten an Zahnfüllungen können die Haut im Mund reizen und sogar Geschwülste wachsen lassen.

Prothesenstomatitis, Mundschleimhautentzündung

Erschwerend ist besonders bei der Unterkieferprothese, dass sich unter der bedeckenden Schleimhaut im Unterkiefer häufig scharfe Knochenkanten befinden und so kann die Kombination aus schlechten Halt der Prothese und Knochenkanten bei Zahnpatienten dazu führen, dass schmerzhaften Druckstellen entstehen können.

Prothesenstomatitis bedeutet, Entzündung der Mundschleimhaut die durch schlecht sitzende Zahnprothesen hervorgerufen werden.

Unter einer Prothesenstomatitis versteht man Mundschleimhautentzündungen (Stomatitis) und andere Beschwerden, die nach dem Einsatz eines herausnehmbaren Zahnersatzes auftreten. Die Prothesenstomatitis ist im Oberkiefer häufiger anzutreffen als im Unterkiefer. Bei der Prothesenstomatitis treten häufig punktförmige Veränderungen des Gaumens bzw. der Kieferkämme auf, die als papillare Hyperplasien bezeichnet werden und von den Patienten als störend empfunden werden. Sie können grossflächig auftreten und granulare oder nodulare Strukturen aufweisen. Prothesenstomatitis entsteht vielfach durch Infektion mit dem Pilzerreger der Gattung Candida-albicans in kausalem Zusammenhang mit schlechter Mundhygiene, mangelhafte Prothesenstabilität, Verabreichung von Antibiotika und Cortison sowie Radiotherapien. Allergisierende Stoffe im Mund, enthalten in Zahnprothesen (Prothesen-Verträglichkeit) oder Mundpflegeartikeln, können die Mundschleimhaut durch die ausgelöste allergische Reaktion schädigen. Die Candida-albicans-Infektion verhindert ein Abheilen befallener Wunden wie sie durch Prothesen bei Druckstellen oder Reibung entstehen können. Die hyperplastischen Gaumenveränderungen rufen vielfach eine Prothesenbeweglichkeit hervor, die eine wiederholende Reinfektion bewirkt, was eine nachträglich vollständige Abheilung der Prothesenstomatitis verhindert. Damit kann der Erreger tieferer in die Schleimhautschichten eindringen und neue Infektionsherde bilden. Bei vorhandenen Druckstellen sollte der Zahnarzt aufgesucht werden, denn nebst dem Prothesenbereich können Mundwinkel, Zunge oder Wangenschleimhaut befallen werden. Der Pilz kann über die Speiseröhre zu Infektionen des Magen-Darm-Traktes führen. Die symptomatische Prothesenstomatitis (Burning-Mouth-Syndrom) erzeugt keine erkennbaren Schleimhautveränderungen und äussert sich vielfach durch Hitzegefühl, Mundtrockenheit, Mundbrennen, Zungenbrennen, und vereinzelten Sensibilitätsstörungen. Krankheiten, wie Mangel an Vitamin-B, Eisenmangelanämie, Magenschleimhautentzündung, Leberstörungen oder Kreislaufstörungen, können eine Stomatitis bedingen. Abzugrenzen davon ist die autonome Prothesenstomatitis, die sich auf den Schleimhautarealen befindet, die der Zahnprothese anliegen und entsteht durch mechanische, chemische oder Wärmereize. 

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