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Zahnmedizin

Dentallegierungen

In der Zahnmedizin werden meist Dentallegierungen mit einer hohe Korrosionsfestigkeit und Biokompatibilität verwendet, das Mischungen verschiedener Metalle sind.

Für hochwertigen, langlebigen und biokompatiblen Zahnersatz haben sich Edelmetall-Legierungen als Gerüstmaterial über Jahrzehnte bewährt und sind ein ideales Material für ästhetischen Zahnersatz mit Keramik oder Composite. Als Füllungsmaterial für Zahnfüllungen wird Zahn - Amalgam als Quecksilberlegierung verwendet.

Für Zahnersatz wird nur Titan unlegiert eingesetzt, ansonsten bei den Legierungen nach ihrem Hauptbestandteil unterschieden wird, so die Goldlegierung, Nickellegierung, Palladiumlegierung, Silberlegierung oder Kobaltlegierung.

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In der Kieferorthopädie wird auch Stahl als Eisenlegierung oder Titanlegierung verwendet in Form von Draht, der an den Zähnen zur Befestigung von Halteelementen verwendet wird.

Dentallegierungen und ihre Biokompatibilität

Dentalmaterialien können die Gesundheit schädigen.

Als biokompatibel bezeichnet man Werkstoffe die keinen negativen Einfluss auf Menschen (Lebewesen) in ihrer Umgebung haben (kompatibel = verträglich). Beim Zahnersatz dürfen nur biokompatible Materialien (Dentallegierungen) verwendet werden, die im Körper keine Reaktionen auslösen. Aufgrund der Materialeigenschaften sowie deren Verarbeitungskriterien eignen sich in der Zahnmedizin nur Metalle (mit Ausnahme von Titan) in Form von Legierungen. Wichtig ist, dass Legierungen chemisch nicht angegriffen werden und korrodieren, sodass sie sich in Ihre Bestandteile auflösen. Edelmetalle wie Gold und Platin oder auch Titan sind sehr beständig gegen Laugen, Säuren und Feuchtigkeit. Siehe auch Edelmetall-Legierung oder Edelstahl. Besonders wichtig ist die Biokompatibilität bei Zahnimplantaten, da diese sich für einen langen Zeitraum in direktem Kontakt im Kieferknochen befinden. Um die Biokompatibilität zu erreichen, können die Implantate aus einem nicht-biokompatiblen Werkstoff mit einer biokompatiblen Schicht z.B. mit Proteinen (Eiweisse) überzogen werden, was man Oberflächenkompatibilität nennt. Ist das Zahn-Implantat in Form und innerer Struktur z. B. Faserstärke an das Empfängergewebe angepasst, so spricht man von struktureller Biokompatibilität.

Beschwerden können einen Hinweis auf individuell unverträgliche Dentalmaterialien sein und sind ein Warnsignal.

Beschwerden im Mundraum:

Systemisch wiederkehrende Zahnfleischentzündungen (Parodontitis)
Systemisch wiederkehrende Infekte wie z.B. Aphthen
Zungenbrennen
Geschmacksstörungen

Systemische Befindlichkeitsstörungen:

Müdigkeit
Schlaflosigkeit
Schwindel
Energielosigkeit
Kopfschmerzen
Migräne
Konzentrationsschwäche
Chronisches Müdigkeitssyndrom
Tinnitus (Ohrgeräusche)
Polyneuropathie (Missempfindungen)
Extreme Empfindlichkeit gegenüber Chemikalien (MCS-Syndrom)
Allergien
Infektanfälligkeit
Chronische Abwehrschwächen
Erkrankung des Verdauungstraktes
Störungen der Darmflora, Mykosen
Muskelbeschwerden wie z.B. Rheuma, Missempfindungen und Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen.