Zahnmedizin: Geschichte Zahnheilkunde, Zahnersatz, Prothetik

Geschichte Zahnmedizin

Geschichte der Zahnheilkunde und Zahnmedizin

Eine Amalgamfüllung „Plombe“ ist eine Zahnfüllung aus Quecksilberlegierungen.

Silberamalgam als Füllungsmaterial Zahnfüllung

2670 v. Chr hat Silber einen sehr grossen Stellenwert gehabt. Um 660 n. Chr. wurden die ersten Versuche mit Silberamalgam als Füllungsmaterial für die Zähne unternommen. Silberamalgam eine Vermischung einer 'Feilung' aus Silber und Zinn mit Quecksilber. 1100 n. Chr. verwendeten die chinesischen Heilkundler Silber in der Medizin zum Schutz vor Mikroben, und Bakterien. Das Silber diente früher als Medikament gegen fast alle Infektionen und Entzündungen.

 

Die Trosse der Fürsten, Kaiser, Edelleute und Könige beförderten auf den Reisen die verderblichen Lebensmittel in silbernen Behältern. Das Essen des Adels wurde auf silbernen Platten serviert, mit silbernem Geschirr, und gegessen, und aus Silberbecher getrunken.

Zahnmedizin

Aus archäologischen Funden der ganzen Welt ist bekannt, dass eine Spezialisierung auf Zahnbehandlungen bis 3000 v. Chr. nachgewiesen werden kann.

Seit 3000 v. Chr. wurden unterschiedliche Methoden der Zahnbehandlung entwickelt. 2800 v. Chr. bis 1800 v. Chr. wurden im Gebiet der Indus-Kultur Zähne behandelt. Aus kosmetischen, aber auch aus funktionellen Gründen wurde Zahnersatz angefertigt wie die Etruskische Zahnbrücke. Die Zahnheilkunde blickt auf eine alte Tradition zurück, denn bereits seit der Antike galten schöne Zähne als "Visitenkarte". Um 660 n. Chr. wurden die ersten Versuche mit Silberamalgam als Füllungsmaterial unternommen und um 1200 n. Chr. gab es die ersten Vollprothesen. Der Besuch beim Bader hatte oft drastische Nebenwirkungen. Im Mittelalter waren die Bader als Betreiber der Badstube zuständig und gleichzeitig für die Zahnbehandlung für arme Leute. Der Bader war darum auch unter dem Namen Zahnbrecher bekannt. Die ältesten Exponate in Museen sind ein Zahnschlüssel und ein sogenannter „Bader-Stuhl“. Frühe Fusstretbohrmaschinen, entwickelt vom Zahnarzt James Beall Morrison 1871 sowie Pumpstühle und Röntgengeräte geben in den Museen eine Vorstellung vom Ambiente in Zahnarztpraxen vergangener Zeiten. Die hübsche Kaiserin Elisabeth von Österreich hatte unansehnlich verfärbten Zahnschmelz, weshalb sie auf allen Bildern nur "scheu" lächelnd abgebildet ist. Ein bekanntes Rezept bestand aus hypermangansaurem Kali, welches die Bakterien abtöten sollte aber zusätzliche auch andere Spuren hinterlassen hat. Die Geschichte der Zahnmedizin mit Zahnprothesen aus Elfenbein ist sehr interessant. Walrossbein oder Holz geschnitzt und mit menschlichen Zähnen oder Porzellanzähne versehen die es bis 1850 gab. Auf den Schlachtfeldern der Gefallenen wurden von „Zahnspezialisten“ die Zähne (Waterloo-Zähne) gezogen und anschliessend in Prothesen verarbeitet. Diese Gebisse wurden nach der Schlacht von 1815 „Waterloo-Zähne“ oder „Waterloogebiss“ genannt. Die Totalprothetik stammt aus der Zeit des frühen 18. und 19.Jahrhunderts, so beschrieb Philipp Pfaff bereits 1756 ein Abformverfahren und Bissnahme mit Wachs und Siegellack. 1808 entwickelte Gariot einen Scharniergelenkokkludator aus Metall. Die Entwicklung von Zahnersatz, der nicht nur kosmetisch, sondern auch zum Kauen und Beissen brauchbar war, begann Anfangs des 19. Jahrhunderts.

Kosten Zahnimplantate

Durch die Sanierung von Zahnruinen
stieg schon mancher Zahnarzt
in den Geldadel auf

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