Zahnfleischprobleme, Zahnfleisch blutet, Zahnfleischrückgang

Zahnfleisch (Gingiva)

Zahnfleischbluten

Zahnfleischbluten ist ein Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung.

Für Zahnfleischbluten ist eine Entzündung vom Zahnfleisch (Gingivitis) oder Zahnhalteapparat (Parodontitis) die häufigste Ursache, denn Zahnfleischbluten ist meist das Resultat einer entzündlichen Erkrankung der Gingiva (Zahnfleisch).

Zahnfleischbluten, Bluten von Zahnfleisch, Zahn

Wenn man Zahnfleischbluten bemerkt oder das Zahnfleisch beim Zähneputzen schmerzt, sollte man den Zahnarzt aufsuchen. 

Das Zahnfleisch blutet entweder durch chemische, hormonelle, bakterielle oder mechanische Reize.

Blutendes Zahnfleisch ist ein Anzeichen sowie ein Alarmsignal, dass mit dem Zahnfleisch oder gleichzeitig mit den Zähnen etwas nicht in Ordnung ist. Dasselbe gilt bei Zahnschmerzen, denn Zähne senden durch den gereizten Zahnnerv immer ein Alarmsignal aus. Wiederholtes Zahnfleischbluten deutet auf eine Zahnerkrankung hin und ist ein Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Zahnfleischbluten wird meistens bei der Zahnreinigung bemerkt und ist im Normalfall nicht schmerzhaft. Bei einer akuten Zahnfleischentzündung ist das Zahnfleisch gerötet, weich, angeschwollen und druckempfindlich, so dass das Kauen erschwert ist. Die Zahnfleischentzündung kann mit der Bildung von Eiter und einem schlechten Mundgeruch einhergehen, denn kranke Zähne verursachen oft bei Menschen und Tieren auch Mundgeruch.

Ursachen von Zahnfleischbluten

Bei Zahnfleischbluten ist die Ursache normalerweise eine entzündliche Erkrankung vom Zahnfleisch (Gingiva).

Blutet ein nicht geschwollenes Zahnfleisch das blass ist, so ist die Ursache nicht entzündlich bedingt, denn ein gesundes Zahnfleisch ist im Gegensatz dazu blass rosafarben. Wenn das Zahnfleischbluten als Ursache entzündlich bedingt ist, so ist das Zahnfleisch angeschwollen und dunkelrot verfärbt, denn Rötung und Schwellung vom Gewebe beruht auf eine Erweiterung der Blutgefässe, sodass die Durchblutung verstärkt ist und die Gefässwände durchlässiger werden. Wenn eine Erweiterung der Blutgefässe erfolgt ist, tritt Blutplasma in das benachbarte Gewebe aus, sodass das Zahnfleisch anschwillt. Zahnfleischpapillen zwischen den Zähnen schwellen zuerst an, danach folgen Schwellungen in den übrigen Bereichen.

Das Zahnfleisch reagiert beim Zahnfleischbluten auf Berührung wie auch bei der Zahnreinigung mit Zahnbürste oder Zahnseide mit Bluten.

Zahnfleisch blutet bei Zahnfleischentzündung

Die Ursachen für Zahnfleischbluten, wo es zur Entzündung vom Zahnfleisch kommt sind vielfältig und kann durch ungenügende Mundhygiene, hormonelle Veränderungen wie in der Schwangerschaft, Diabetes oder auch Probleme mit Schilddrüsen ausgelöst sein.

Ungenügende Mundhygiene ist in vielen Fällen die Ursache von Zahnfleischbluten und Zahnfleischentzündungen.

Durch ungenügende Mundhygiene bilden sich Plaque und Zahnstein, die das Zahnfleisch reizenZahnfleischentzündungen können auch durch Bakterien oder in seltenen Fällen durch Viren ausgelöst werden. Verschiedene Faktoren fördern die Entstehung einer akuten Zahnfleischentzündung, z. B. Rauchen, trinken von Alkohol, die Einnahme von Medikamenten oder die Hormonumstellung während der Schwangerschaft. Infektionskrankheit oder Allergien können auch Zahnfleischentzündungen auslösen wie auch eine schlecht sitzende Prothese eine Entzündung vom Zahnfleisch verursachen und damit Zahnfleischbluten verursachen kann. Eine chronische oder wiederholte akute Zahnfleischentzündung kann eine Parodontitis nach sich ziehen und dadurch längerfristig den Zahnerhalt gefährden.

Entzündung im Mund, Zahnfleisch blutet

Zahnfleischbluten kann sich beim Essen von einem Apfel an roten Bisspuren oder beim Zähneputzen an rot gefärbter Zahnpasta zeigen.

Wenn ein Zahnfleischbluten festgestellt wird, ist dies ein Alarmzeichen, das auf eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) hindeutet oder auf eine Parodontitis hinweist, dass eine Entzündung vom Zahnhalteapparat ist, wonach es zum Zahnausfall kommen kann.

Wer beim Zähneputzen häufig Zahnfleischbluten hat, ist ein Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung, eine sogenannte Parodontitis.

Zahnfleisch blutet, Entzündung, Zähne putzen

Die Entzündung vom Zahnfleisch wird von Bakterien ausgelöst, die sich bei ungenügender Zahnpflege rasch vermehren können.

Wenn das Zahnfleisch stark und schmerzhaft blutet, sollte man einen Zahnarzt aufsuchen, denn Blutspuren beim kräftigen Biss in den Apfel oder rötlicher Zahnpasta-Schaum nach dem Zähneputzen sind meist eindeutige Anzeichen einer Zahnfleischentzündung. Das Zahnfleisch kann auch geschwollen sein, sich rötlich verändern oder so empfindlich sein, dass durch ein starkes Putzen der Zähne, schmerzen verursacht werden. Zahnfleischbluten ist eine Entzündung vom Zahnfleisch (Gingivitis) oder Zahnhalteapparat (Parodontitis).

Zahnfleischbluten bei Schwangerschaft

Zahnfleischbluten während der Schwangerschaft (Schwangerschafts-Gingivitis) verursacht vielfach keine Schmerzen und wird deshalb oft nicht ernst genug genommen.

Während der Schwangerschaft ist eine gute Zahnhygiene besonders wichtig um Parodontose und Zahnkaries oder Schwangerschafts-Gingivitis vorzubeugen. Zahnfleischerkrankungen können durch hormonelle Veränderungen wie Schwangerschaft, Diabetes oder Störungen der Schilddrüse entstehen. Das Zahnfleisch reagiert durch die hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft rascher auf bakterielle Beläge mit Entzündungen sodass es beim Zähneputzen leichter zu Zahnfleischbluten kommt. Während der Schwangerschaft ist die Mundpflege gegen Zahnfleischerkrankungen besonders wichtig, denn jede Art von Zahnfleischbluten ist ein Alarmsignal. Durch die hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft reagiert das Zahnfleisch sehr rasch auf bakterielle Zahnbeläge mit Entzündungen, sodass es beim Zähneputzen leichter zu Zahnfleischbluten kommen kann. Während der Schwangerschaft kann es auch zu Zahnfleischschwellung kommen, denn aufgrund vom veränderten Hormonhaushalt kommt es zu einem gesteigerten Wachstum der Blutgefässe im Bereich vom Zahnbett, worauf Zahnfleischbluten gehäuft auftreten kann und vielfach in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft eine Schleimhautentzündung entsteht was als Schwangerschaftsgingivitis bezeichnet wird. Durch gute und gründliche Mundhygiene können Zahnfleischbluten und Zahnfleischschwellungen meist vermieden werden, denn Zahnfleischerkrankungen können durch hormonelle Veränderungen wie durch die Schwangerschaft sowie Diabetes oder Störungen der Schilddrüse entstehen.

Speisereste als Ursache für Zahnfleischbluten

Speisereste sind Bakterienherde und vielfach die Ursache für Zahnfleischbluten.

Ein Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung oder Zahnfleischverletzung sind Blutspuren beim Biss in den Apfel oder wenn beim Zähneputzen das Zahnfleisch blutet.

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Die häufigste Ursache für das Zahnfleischbluten ist eine Entzündung vom Zahnfleisch (Gingivitis) oder aber auch vom Zahnhalteapparat (Parodontitis), wenn das Zahnfleisch blutet, geschwollen und dunkelrot gefärbt ist sowie bei jeder Berührung schmerzt.

Speisereste können Ursache für das Zahnfleischbluten sein, denn Speisereste sind Bakterienherde.

Die Bakterien an den Zähnen können eine Entzündung am Zahnfleisch verursachen, so dass das Zahnfleisch bluten kann. Der Zahnbelag ("Plaque") wird ebenfalls zum Bakterienherd und kann Zahnfleischbluten auslösen. Nebst Parodontitis und Zahnkaries bilden Bakterien in Zahnbelägen auch geruchsintensive Schwefelverbindungen, woraus der schlechte Mundgeruch "Halitose" (Atemgeruch) entsteht. Zahnstein entsteht aus der weichen Plaque, die nicht rechtzeitig mit der Zahnbürste entfernt werden kann und durch den Zutritt von Mineralstoffen aus dem Speichel verhärtet. Zahnspangen wie Zahnklammer, Multibracketapparaturen sowie Zahnspangenfixierungen an den Zähnen sind ebenfalls Bakterienherde und können Zahnfleischbluten und Zahnfleischentzündungen provozieren, im Besonderen, wenn die Fixierungen der Zahnspange bzw. eines Innenbogens ins Zahnfleisch hineinreichen und so das Zahnfleisch gleichzeitig dauern irritieren oder verletzen.

Blutendes Zahnfleisch steht in Verbindung mit Herzerkrankungen

Durch mechanische Verletzungen am Zahnfleisch wie durch eine zu harte Zahnbürste oder schlecht sitzende Prothese sowie bei der Bluterkrankheit, Blutkrebs, Lebererkrankung mit Beeinträchtigung der Blutgerinnung, Schilddrüsenüberfunktion oder viralen Infektionen kann es zu Zahnfleischbluten kommen.

Schlecht zugängliche Zahnfleischtaschen sind ein Eldorado für Bakterien, gleich wie Speiseresten, denn die bakteriellen Giftstoffe die beim Zahnarzt als Endotoxine bezeichnet werden, greifen das Zahnfleisch an, sodass eine akute Entzündung entstehen kann.

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Eine Zahnbehandlung bzw. Zahnfleischbehandlung ist bei Zahnfleischbluten unumgänglich, denn Zahnfleischbluten ist nicht nur unangenehm sondern auch ein Hinweis, dass eine ernsthafte Erkrankung vorliegt.

Der Mund ist einer der schmutzigsten Orte im menschlichen Körper wo ca. 700 verschiedene Bakterienarten im Mundraum leben. 

Schlechte Zähne und eine mangelhafte Mundhygiene können Herzerkrankungen hervorrufen, denn Personen mit mangelnder Mundhygiene leiden häufiger unter Zahnfleischbluten, was den Zugang für ca. 700 verschiedene Bakterienarten im Mundraum zum Blutkreislauf möglich macht. Durch offene Blutgefässe, wie sie bei Zahnfleischbluten vorkommen, dringen Bakterien vom Mund in die Blutlaufbahn ein, wo sie auf winzige Fragmente treffen, die Thrombozyten, welche für die Blutgerinnung bei Verletzungen verantwortlich sind. Indem sie sich an die Thrombozyten anheften, verursachen die Bakterien ein Gerinnen innerhalb vom Blutgefäss, wodurch dieses teilweise blockiert wird. Das Blut kann so nicht mehr ungehindert ins Herz zurückfliessen, sodass man die Gefahr läuft, einen Herzinfarkt zu erleiden.

Bei Zahnfleischbluten ist Mundhygiene wichtig

Die Zahnfleischentzündung beginnt immer mit empfindlichem Zahnfleisch, das zunächst nur gerötet erscheint und bei einer akuten Entzündung vom Zahnfleisch kommt es zu leichtem Reizbluten.

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Der pH-Wert der Mundhöhle steht mit dem pH-Wert vom Dünndarm in Beziehung, sodass wenn etwas im Mund nicht stimmt kann dies im Darm liegen, denn ein gesunder Darm ist für das gesamte Immunsystem wichtig.

Wenn die Zähne nicht sorgfältig und regelmässig geputzt werden, vermehren sich die Bakterien im Mund und scheiden vermehrt Stoffwechselprodukte wie Säuren und Giftstoffe aus.

Zahnfleischbluten kann man durch eine regelmässige Mundpflege meist vermieden werden wozu vor allem die Reinigung der Zähne mit Bürste und Zahnpasta sowie die Säuberung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide gehört. Schlecht zugängliche Zahnfleischtaschen (Knochentasche) als Eldorado für bakterielle Giftstoffe (Endotoxine) können das Zahnfleisch angreifen, sodass eine akute Entzündung am Zahnfleisch entsteht. Das Zahnfleisch ist rot gefärbt, geschwollen und blutet bei geringster Berührung. Ohne eine gute Mundhygiene vermehren sich Bakterien und reizen das Zahnfleisch weiter. Mit der Zeit entsteht so aus der Gingivitis eine Parodontitis, wo in kurzer Zeit eine "Akute apikale Parodontitis" oder auch eine "Chronische apikale Parodontitis" entstehen kann. Das entzündete Zahnfleisch zieht sich meist immer weiter zurück und der Kieferknochen baut sich immer weiter ab, was zum Zahnverlust führt. Wenn man das Zahnfleischbluten bemerkt oder das Zahnfleisch beim Zähneputzen schmerzt, sollte man den Zahnarzt möglichst rasch aufsuchen, denn der Zahnfleischschwund ist in Beziehung mit dem pH-Wert im Mund. Nach dem Erbrechen oder nach Reflux (Aufstossen) sollte man die Zähne nicht putzen, denn Magensäure schadet den Zähnen und dem Zahnfleisch und zudem kann es zu Zahnerosionen (Säureerosionen) und zu Abrasionen kommen.

Zahnfleischbluten stoppen

Es gibt desinfizierende Mundspülungen sowie einige Hausmittel, die sich bei Zahnfleischbluten erfolgreich bewährt haben.

Besonders desinfizierend, Entzündungshemmend und antibakteriell wirkt die Kamille, die es als Kamillenkonzentrat in Drogerien und Apotheken gibt. Auch Salbeitee kann helfen, das Zahnfleischbluten stoppen

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