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Zahn und Zähne

Tote Zähne, Zahnnerven

Zahnärzte können abgestorbene, tote Zähne durch Wurzelfüllungen retten, so dass Zähne als Kauwerkzeuge erhalten bleiben, doch es gibt auch Zahnärzte die Wurzelfüllungen ablehnen, da tote Zähne chronische Krankheiten begünstigen können.

Der tote Zahn wird beim Zahnarzt als avitaler Zahn bezeichnet, der "Wurzelbehandelt" bzw. "Wurzelgefüllt" ist, was durch eine Vitalitätsprüfung festgestellt werden kann, ob ein Zahn lebt, "vital" ist oder das Zahnnervengewebe nicht mehr lebt, also "avital" ist. Bei toten Zähnen sind die "Zahnnerven" und Blutgefässe im Zahn abgestorben, wodurch die Versorgung vom Zahn von innen heraus ausbleibt und die Zahnhartsubstanz dadurch mit der Zeit instabil werden kann. Ein toter Zahn bzw. „abgestorbener Zahn“ muss nicht direkt ausfallen, denn viele tote Zähne verbleiben sehr lange nach dem Absterben der Nerven unbemerkt im Mund.

Abgestorbene Zähne

Bei tiefer Zahn-Karies entstehen starke Zahnschmerzen vor der Zahn abgestorben ist, wie auch durch eine aggressive Entzündung, Gangrän mit üblem Geruch entstehen kann.

Wenn ein Loch im Zahn als kariöser Erweichungsprozess, die Zahnfäule bis ins Zahnmark vorgedrungen ist, muss das Zahnmark (Gewebe von „Zahnnerven“) im Normalfall entfernt werden, was der Zahnarzt als Wurzelbehandlung (Nervbehandlung) bezeichnet. Bei toten Zähnen entsteht aber meist eine Aufbissempfindlichkeit sowie eine dunkle Zahnverfärbung sowie das Abbrechen von Zahnstücken, das ein Anzeichen von einem toten Zahn sein kann. Die Aufgabe vom Zahnmark ist, das Zahngewebe zu ernähren, doch nach der Wurzelkanal-Behandlung ist die Zahnwurzel tot. Auch nach der Wurzelbehandlung kann es in einem toten Zahn zu einer Entzündung kommen, denn das stärkste Desinfektionsmittel kann bei einer Wurzelkanal-Behandlung nicht verhindern, dass es in der Zahnwurzel von einem toten Zahn von der Zahnwurzelspitze her weiter faulen kann, denn die Gefahr dass nach Jahren Knocheninfektion oder Zysten entstehen können besteht immer. Wurzelbehandlungen erreichen eine Erfolgsquote von ca. 90 Prozent, wo stark geschädigte Zähne dank der Wurzelbehandlung langfristig erhalten werden können.

Um einen toten Zahn erhalten zu können, stellt die Wurzelkanalbehandlung die letzte Möglichkeit dar, das weit verzweigt Kanalsystem zu behandeln, in dem sich das lebende Gewebe (Zahnpulpa) mit Nerven und Blutgefässen befindet.

Abgestorbene Zähne bzw. tote Zähne müssen behandelt werden, ansonsten chronische Entzündungen und Zahnverlust drohen.

Tote Zähne, abgestorbene Zahnwurzel, Zähne

Der Zahnarzt wird versuchen, den Zahn durch eine Wurzelbehandlung (Wurzelkanalbehandlung) zu erhalten wobei der Wurzelkanal gereinigt (Wurzelkanalspülung) und dicht mit einer Wurzelkanalfüllung verschlossen wird.

Abgestorbene Zähne sind tote Zahnnerven

Abgestorbene Zähne sind tote Zähne, denn die Pulpa, das ein Bündel von Zahnnerven und Blutgefässen ist, die den Zahn von innen heraus versorgen sind abgestorben.

Eine abgestorbene Pulpa (Nervengewebe) bietet einen idealen Nährboden für weitere Bakterien, denn diese kommen aus der Mundhöhle und gelangen problemlos in den Zahn, wenn sich die Zahn-Karies bereits den Weg dorthin gebahnt hat. Durch die Bakterien beginnt das tote Gewebe zu faulen, so dass eine aggressive Entzündung Gangrän entsteht, die sich durch ihren üblen Geruch und Gangrän-Schmerzen bemerkbar macht. Weil sich die Erreger in den ganzen Kiefer und weiter im ganzen Körper vorarbeiten können, ist die Gangrän besonders gefährlich und verursacht zudem Mundgeruch. Bricht eine an der Wurzelspitze bzw. Zahnwurzelspitze vorhandene Entzündung in das umliegende Gewebe durch, kommt es zu einem Abszess.

Bei abgestorbenen Zähnen sind Nerven und Gefässe gestorben.

Der abgestorbenen Zähne müssen nicht sofort ausfallen, denn abgestorbene Zähne können in Ausnahmefällen lange unbemerkt bleiben, da der Zahnschmelz auch ohne Blutversorgung eine Weile stabil bleiben kann.

Die Zahnwurzel stirbt normal nur ab, wenn die dort eingelagerten Gifte einen abgekapselten Eiterherd entstehen lassen. Wenn eine Verbindung zum Gefässsystem besteht, spürt man es meist erst an einer Blutvergiftung. Mögliche Anzeichen für einen abgestorbenen Zahn ist eine dunkle Verfärbung der Zahnfarbe, der Zahn muss aber auch ohne Zahnnerv nicht unbedingt Beschwerden verursachen. Ein abgestorbener Zahn kann auch ein Abbrechen von Zahnhartsubstanz verursachen. Die Pulpa, das Bündel von Nerven und Blutgefässen, die den Zahn von innen heraus versorgen, sterben ab, denn ohne diese Versorgung überlebt auch das Dentin nicht, so dass die Zahnsubstanz vom Zahn nach und nach abstirbt. Pulpitis ist die Entzündung vom Zahnmark (Zahnmarkentzündung), also vom Gewebe im Zahninnenraum, das die Aufgabe hat, das Zahngewebe zu ernähren. Abgestorbene Zähne können eine Aufbissempfindlichkeit oder im schlimmsten Fall auch Schmerzen und Schwellungen verursachen, was vielfach als Eiterzahn durch Zahnentzündung bezeichnet wird. Pulpitis entsteht, wenn Karieserreger Zahnlöcher bis zu dem Zahnnervengewebe vordringen können (Loch im Zahn), was am häufigsten geschieht durch Zahn-Karies. Eine Pulpitis kann sehr schmerzhaft sein oder aber auch vollkommen unauffällig verlaufen. Wenn aber die Entzündung den Zahnnerv erreicht hat, befällt die Entzündung im Zahn die ganze Zahnpulpa und zerstört sie, sodass man im Volksmund von einem Eiterzahn spricht.

Ursache vom Absterben der Zahnnerven

Als Ursache für das Absterben vom Gewebe im Zahn ist vielfach eine Zahnnerventzündung (Pulpitis), eine Entzündung der Pulpa.

Im Normalfall stellt der Tod der Pulpa in Form einer vollständigen purulenten Einschmelzung oder einer infizierten Nekrose, das Endstadium aller akuten Pulpitiden dar. Pulpitis entsteht, wenn Erreger durch tiefe Zahnlöcher bis hin zu den Zahnnerven vordringen, am häufigsten als Folge von einer Dentinkaries. Pulpitis wird verursacht durch mechanische, thermische und chemische Reizung was auch beim Zahnarzt während der Zahnbehandlung geschehen kann. Meist entsteht Pulpitis durch Kariesbakterien, die in Kariesläsionen oder durch Risse oder Frakturen in den Zahn eindringen. Eine Pulpitis kann enorm schmerzhaft sein, manchmal aber auch unauffällig verlaufen, so dass man nichts davon verspürt. Wenn Entzündungen den Zahnnerv erreicht, befällt sie das ganze Zahnmark und zerstört es, sodass man im Volksmund meist von einer Zahnentzündung oder Zahnmarkentzündung spricht. Wenn die heftigen Zahnschmerzen nach mehreren Tagen plötzlich aufhören, ist dies kein Zeichen für eine spontane Heilung, denn dann ist es ein Zeichen, dass der Zahnnerv abgestorben und die akute Pulpitis in eine chronische Pulpitis übergegangen ist. Nur selten wird die Pulpa direkt geschädigt, denn dies geschieht nach Zahnunfällen, wenn der Zahn bricht oder ausgeschlagen wird (Zahnunfall). Solche Schäden verursachen meist starke Zahnschmerzen und sind optisch kaum zu übersehen.

Feststellen von einem toten Zahnnerv

Um festzustellen, ob ein Zahnnerv tot ist bzw. ob es sich um abgestorbene Zähne handelt, führt der Zahnarzt eine Vitalitätsprüfung durch.

Im Normalfall wird für die Vitalitätsprüfung ein Wattebausch mit Kältespray besprüht und an den Zahn gehalten, doch dafür kann aber auch ein kurzer Luftstoss aus der Wasserluftpistole reichen. Spürt der Zahnpatient den Kältereiz, ist die Vitalitätsprüfung positiv, was bedeutet, dass der Zahnnerv lebt bzw. der Zahn mit Blut noch versorgt wird. Ist eine Vitalitätsprüfung negativ, wird der Zahnarzt den betroffenen Zahn weiter untersuchen. Bei Zähnen mit Überkronung oder Zahnfüllungen kann die Vitalitätsprüfung unzuverlässig sein und falsche Ergebnisse liefern. Einen weiteren Hinweis auf einen abgestorbenen Zahn bietet der Perkussionstest, bei dem der tote Zahn schmerzhaft auf ein Klopfen reagiert. Ursache für Klopfschmerzen ist meist eine Wurzelspitzenentzündung oder eine Entzündung im Kieferknochen (Kieferknochenentzündung), denn der Kiefer schmerzt, nicht aber der tote Zahn selbst. Im Zweifelsfall sorgt die Röntgendiagnostik (Röntgenbild) für Klarheit, denn darauf ist die chronische Wurzelspitzenentzündung durch eine kreisrunde Veränderung an der Zahnwurzelspitze zu erkennen. Wenn der Zahn nicht zu retten ist, weil er zu brüchig, zu locker oder dauerhaft infiziert ist, bleibt nur eine Zahnextraktion.

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