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Zahn

Zahnbein, Begriff für Dentin

Das Zahnbein (Dentin) wird auch als Dentinbein bezeichnet und bildet die Hauptmasse vom Zahn.

Das Zahnbein besteht aus einem dichten Geflecht von Kollagenfasern, wo Kalziumsalze in Form von Hydroxylapatit eingelagert ist.

Zahnbein, Dentin, Zahnschmelz, Dentinbein, Zahn

Dentin als knochenähnliches Gewebe stellt den grössten Teil der Zahnsubstanz dar, das härter ist als Knochen, aber sehr viel weicher als Zahnschmelz der Zahnkrone.

Zahnbein

Unter dem Zahnschmelz liegt das Zahnbein, das auch Dentinbein genannt wird.

Unter dem Zahnschmelz liegt das Zahnbein, das meist als Dentin bezeichnet wird. Das Zahnbein ist eine lebende Substanz, denn seine Ernährung erfolgt von innen her durch das Zahnmark (Pulpa). Die Pulpa bzw. Markhöhle liegt inmitten vom Zahnbein und besteht vor allem aus Blutgefässen, Lymphgefässen und Nerven. Das Zahnbein (Dentin) bildet die Hauptmasse vom Zahne, dass die Pulpa umschliesst wie die Zahnmarkhöhle und den Wurzelkanal. Die im Kieferknochen verankerte Zahnwurzel besteht also ebenfalls aus Zahnbein. Das Zahnbein das als Dentin bezeichnet wird ist der Grundkörper vom Zahn und von Dentin wurde auch die Berufsbezeichnung Zahnarzt abgeleitet der auch als Dentist bezeichnet wird. Das Dentin ist nicht ganz so hart wie der Zahnschmelz und ist eine Knochenähnliche, elastische Substanz. Die Dentinmasse besteht aus 70% Hydroxylapatit, ein schwer lösliches komplexes Salz sowie Bestandteile der Mineralsubstanz vom Knochen und der Zahnhartsubstanz. 20% sind Kollagen und 10% Wasser. Prädentin als Vordentin, ist eine gallertige Substanz bzw. ein neu gebildetes, noch nicht mineralisiertes Dentin. Als Ebner-Linien werden die Sichtbaren Wachstumslinien im Zahnbein bezeichnet.

Dentin

Dentin besitzt einen grossen Anteil an organischem Material im Gegensatz zum Zahnschmelz, das ein fast rein kristallines Gefüge ist.

Das Zahnbein (Dentin) ist ein sehr hartes Gewebe und gleicht in seiner Struktur der Knochensubstanz, auch wenn es etwas weicher ist als der Zahnschmelz. Dentin liegt unter dem Zahnschmelz und bildet die Hauptmasse vom Zahn. Die Dentinbildung wird auch als Dentinogenese bezeichnet die durch Ondoblasten gebildet wird. Die Dentin bildenden Odontoblasten befinden sich dazu an der Aussenfläche der Zahnpulpa zum Dentin hin. Dentin wird unterschieden in Primäres Dentin, Manteldentin, sekundäres Dentin und tertiäres Dentin. Primärdentin ist das Dentin, das bis zum Abschluss vom Wurzelwachstum gebildet wird. Das direkt unter dem Schmelz befindende Dentin, bezeichnet man als Manteldentin. Die Dentinschicht ist eine nicht  so stark mineralisierte Dentinart wie die übrige Dentine.

Dentin ist im Gegensatz zum Zahnschmelz ein lebendes Gewebe und beinhaltet ein dichtes Geflecht an Kollagenfasern das ein hoher Mineralisationsgrad hat, wo sich vor allem Salzen wie Fluoride, Hydroxylapatit und Phosphate einlagern.

Dentin, Zahnbein, Kollagenfasern, Zahn, Gewebe

Im Verhältnis zum Zahnschmelz ist der Mineralgehalt geringer, das Dentin ist aber härter als Knochengewebe, dafür aber auch sehr viel anfälliger gegen Säuren und Bakterien im Mund als Schmelz.

Dentin hat mehr kollagene Fasern und ist die zweite Barriere zum Schutz der Pulpa mit den Zahnnerven bzw. dem Zahnnervengewebe, ist aber kein kompaktes Material wie der Zahnschmelz.

Dentin wird von vielen kleinen Kanälchen durchzogen, deren Anzahl von der Zahnpulpa zu Zahnschmelz abnehmen. Die Ernährung und funktionelle Versorgung erfolgt über Dentinkanäle wo die die Fortsätze der Odontoblasten liegen, die von der Pulpa her in das Dentin einstrahlen. Die Odontoblasten befinden sich am Rand vom Zahnbein und bilden über die Tomes-Fasern, deren Fortsätze ins Innere vom Zahnbein führen, weiteres Material.

Dentin kann neu gebildet werden

Im Gegensatz zum Zahnschmelz kann Dentin von den Odontoblasten lebenslang durch einen Prozess der Biomineralisation neu gebildet werden, nur aber an der Grenzfläche zum Zahnmark.

Dentin kann von den Odontoblasten immer neu gebildet werden, reizbedingt bei Karies, denn Zahnkaries wird durch eine Störung vom Gleichgewicht bei der Demineralisation und Remineralisation der Zähne hervorgerufen. Der Abbau komplexer organischer Verbindungen zu niedermolekularen, anorganischen Substanzen durch Mikroorganismen wird als Demineralisation und Mineralisation bzw. schrittweise Einlagerung von anorganischen Substanzen bezeichnet. Das nach Abschluss der Zahnbildung produzierte Dentin wird als Sekundärdentin bezeichnet.

Dentinkanäle

In den Dentinkanälchen befinden sich Nervenfasern die umgangssprachlich als Zahnnerven oder Zahnmark bezeichnet werden.

In den Dentinkanälen befindet sich Dentinliquor als flüssiger Inhalt. In den Dentin-Kanälchen mit den Zellfortsätzen kann sich so immer wieder Dentin anbauen kann, denn das Dentin wächst bis ins hohe Alter, eine kariöse Zerstörung vom Zahn geht aber trotz der Dentinbildung weiter. Dentintubuli sind die kleinen Kanäle im Zahn, welche die Oberfläche vom Zahn mit den Zahnnerven im Inneren verbinden. Nervenfasern in der Zahnhöhle ziehen durch die kleinen Kanälen und leiten jeden Reiz mit einem schwachen elektrischen Impuls an das Nervensystem vom Gehirn weiter, sodass ein kurzer aber heftiger Zahnschmerz erfolgt wenn sehr Kaltes oder sehr Heisses an den Zahn oder im Besonderen an den Zahnhals gelangt, denn der Zahnhals ist besonders empfindlich ist.

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