Zahn-Probleme: Zahnkrone, Zahnhals, Zahnwurzel, Zahnfleisch

Zahnprobleme

Zahnfehlstellungen

Fehlstellungen der Zähne können die Lautbildung stören, sodass es zum Lispeln kommt und gleichzeitig grössere Zahnprobleme und Kieferprobleme auslösen, wenn die Zähne nicht korrekt aufeinanderbeissen und die Kiefergelenke unnatürlich stark belastet werden.

Zahnfehlstellungen können erworbene Fehlentwicklungen sein und werden auch als traumatische Okklusionen beschrieben wo die Zähne einen Falschstand haben oder gedrehte und gekippte Zähne sind, denn eine gestörte Schliessbewegung der Kiefer wier immer als "traumatische Okklusion" bezeichnet.

Zahnfehlstellungen sind alle Zahnstellungen ausserhalb der idealen Zahnbogenform im Oberkiefer oder Unterkiefer, die Zahnästhetisch negativ auffallen oder Fehlfunktionen verursachen.

Zahnfehlstellung,  Zahnengstand,  Stellung Zahn

Wenn die Zähne nicht richtig zueinander stehen ist es eine Zahnfehlstellung, was Okklusionsstörungen zur Folge haben kann.

Fehlstellungen der Zähne

Fehlstellungen der Zähne sind alle Zahnfehlstellungen von jedem Zahn der ausserhalb der idealen Zahnbogenform vom Oberkiefer oder Unterkiefer ist.

Zahnfehlstellungen fallen ästhetisch negativ auf oder bewirken in der Okklusion eine Dysfunktion (Fehlfunktion). Zahnstellungsanomalien sind Zahnstellung die von der Norm abweichen und meist als  als Zahnfehlstellung bezeichnet wird, wo bei 50% aller Fehlstellungen der Zähne der Zahnengstand durch einen zu kleinen Kiefer oder durch zu grosse Zähne eine Rolle spielt. Beim Menschen legt die Muskulatur die Gelenksposition bei allen Gelenken fest, mit Ausnahme vom Kiefergelenk, denn mit den Kiefergelenken kann die Kaumuskulatur den Kieferschluss herstellen, die genaue Position wird aber durch die Zähne festgelegt. Die Ursachen von Fehlstellungen der Zähne sind vielfältig, denn vielfach ist der Kiefer zu klein oder das Verhältnis vom Zahnkiefer zur Zahngrösse stimmt nicht. Wegen überzähliger Zähne bei Hyperodontie oder zahnähnlichen Gebilde wie meist bei Distomolaren als vierte Molaren kann der Kiefer zu eng sein, sodass Zahnfehlstellungen und Zahnprobleme entstehen können wie bei Weisheitszahnproblemen wo die Zähne „Verlagert“ oder „Impaktiert“ sein können, was eine Weisheitszahnentfernung notwendig macht. Zahnfehlstellungen sind auch möglich, wenn der Kiefer für die zu klein geratenen Zähne zu gross ist oder die Zähne im Kieferknochen (Alveolarfortsatz) nicht angelegt sind.

Zahnfehlstellungen

Zahnstellungsfehler sind anormale Stellungen mehrerer Zähne, es kann aber auch nur ein einzelner Zahn davon betroffen sein. 

Zahnfehlstellungen können angeboren sein oder durch falsche Belastung sowie durch Zahnkrankheiten wie Parodontose verursacht werden. Bei Zahnfehlstellungen kann es zur Behinderung der Kaufunktion kommen wie auch zu Sprachstörungen, wobei man dentale Fehlstellungen (Fehlbiss) wenn Zähne falsch stehen von skelettalen Fehlstellungen unterscheidet, das Lageabweichungen oder Grössenabweichungen vom Gesichtsskelett sind. Eine Zahnfehlstellung oder Kieferfehlstellung (Dysgnathie) kann äussere Einflüsse als Ursachen haben oder auch erblich bedingt sein. Bei Zahnfehlstellungen gibt es auch Kombinationen von Fehlbiss bzw. unnatürlicher falscher Biss und skelettalen Fehlstellungen. Von einem "falschen Biss" wird gesprochen, wenn die Zähne vom Oberkiefer und vom Unterkiefer nicht aufeinander treffen und keine ideale Verzahnung besteht. Bei Zahnfehlstellungen können sehr grosse Zahnlücken oder auch zu enge Zahnlücken (Zahnengstand) vorliegen wie auch eine Schiefstellung der Zähne oder auch ein fehlerhafter Biss zwischen Oberkiefer und Unterkiefer. Die Funktion im Bereich Lippen, Wangen und Zunge wird kontrolliert durch die Position der Muskeln, wie auch die Stellung der Zähne und der Kiefer.

Korrektur von Zahnfehlstellungen

Mit der Korrektur von Zahnfehlstellungen befasst sich Kieferorthopädie bzw. die Orthodontie bei Jugendlichen wie auch bei Erwachsenen, denn die Zahnstellung kann auch im Erwachsenenalter korrigiert werden.

Orthodontie steht für Zahnregulierung resp. Zahnbwewgung im Rahmen der Kieferorthopädie, denn die Orthodontie befasst sich mit der Erkennung, Verhütung und der Behandlung von Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen. Bei Menschen die im Kindesalter keine Zahnspangen tragen wollten oder bei denen eine Behandlung der Zahnfehlstellungen nicht durchgeführt wurde, können im Erwachsenenalter durch unsichtbare Techniken wie transparente Apparaturen oder Apparaturen im Inneren vom Zahnbogen behandelt werden, denn Zähne lassen sich bewegen. Kieferorthopädische Behandlungen werden von Kieferorthopäden heute vielfach auch bei Erwachsenen gemacht, denn Zähne lassen sich im Rahmen der ästhetischen und wiederherstellenden Zahnmedizin immer korrigieren, im Besonderen bei Zahnlücken. Durch eine erfolgreiche kieferorthopädische Therapie, die nötig sein kann, um ein optimales kosmetisches Behandlungsergebnis zu erzielen, wird die richtige Stellung der Zähne und der Kiefer hergestellt.

Verbesserung der Zahnfehlstellungen

Nebst der sichtbaren Verbesserung der Zahn-Ästhetik werden Verbesserung vom Kausystem bzw. Kaufunktion, Gesichtsausdruck (Mimik) wie auch der Aussprache erreicht und Fehlbelastung der Kiefergelenke resp. Kiefergelenkprobleme und Kiefergelenkschäden mit Kieferschmerzen verhindert.

Zahnfehlstellungen resultieren vielfach durch ungünstige Lutschgewohnheiten oder durch zu lange Flaschenernährung wo krumme Zähne durch diese Angewohnheiten entstehen wie auch durch Nachahmungen von Angewohnheiten bei Geschwistern, doch bei ca. 50% liegt eine genetische Ursache in der Vererbung vor. So tauchen vielfach nicht nur Zahnprobleme bei falscher Zahnstellung (Kiefer mit Zahnhalteapparat) und Probleme am Kiefergelenk selbst auf, sondern im laufe der Zeit können Zahnschmerzen, Nackenschmerzen, Schulterschmerzen und Rückenschmerzen entstehen, denn die Muskeln vom Kausystem, also Zähne und Kiefergelenke sind mit der Nackenmuskulatur wie auch durch die Wirbelsäulenmuskulatur verbunden, sodass Symptome entstehen, die nicht nur den Kopf sondern den ganzen Körper betreffen können. Die Ursachen der Funktionsstörungen vom Kauapparat sind vielfältig und können angeborene Abweichungen der anatomischen Ausbildung von Kieferknochen sein wie auch Kiefergelenke oder Zähne und schlecht gestalteter Zahnersatz. Funktionsstörungen vom Kauorgan zeichnen sich meist im frühen Kindesalter ab, wo Kieferfehlstellungen und Zahnstellungsanomalien auftreten, die immer das Ergebnis von Fehlfunktionen sind und keine eigenständige Pathologie darstellen. Die Kraniomandibuläre Dysfunktion ist ein Überbegriff für Störungen im Kauapparat die für den Kauvorgang zuständig ist, denn sehr geringe Störungen beim Zusammenbeissen Zubiss“ können genügen um weitreichende Beschwerden auszulösen. Durch Funktionsstörungen vom Kauorgan (Kiefergelenksyndrom) können Kopfschmerzen und Zahnschmerzen bis hin zum Brennen im Mund oder Ohrenschmerzen entstehen.

Fehlstellungen sind Okklusionsanomalien

Zahnfehlstellungen und Zahnfehlbildungen wie auch Kieferfehlstellungen kommen bei der Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte oder auch beim Down-Syndrom als genetisch komplexes Syndromen vor.

Das gesunde Gebiss wird als „Neutralbiss“ bezeichnet bei dem die Zähne symmetrisch angeordnet sind, die Schneidezähne greifen wie eine Schere ineinander und die Backenzähne sind wie Mahlsteine angeordnet was eine Voraussetzung für ein optimales Kauen und Sprechen ist.

Überbiss

Der Überbiss wird auch als Scherenbiss bezeichnet, denn die oberen Schneidezähne überragen deutlich die vom Unterkiefer, weshalb diese Zähne auch als "Hasenzähne" beim fliehenden Kinn bezeichnet werden.

Der Begriff Überbiss (Prognathie) beschreibt das Lageverhältnis von den Frontzähnen im Oberkiefer zu den Frontzähnen im Unterkiefer wobei das Grössenverhältnis vom Oberkiefer und Unterkiefer nicht stimmt, denn der Oberkiefer ist im Verhältnis zum Unterkiefer zu gross, so dass die oberen Zähne vor den unteren liegen.

Unterbiss

Ursache vom selteneren Unterbiss (Fehlbiss) ist meist eine Fehlentwicklung der Kiefer.

Probleme beim Kauen wie auch beim Beissen und Sprechen können sich einstellen, wenn der Oberkiefer nicht zum Unterkiefer passt.

Kreuzbiss

Beim Kreuzbiss als häufige Zahnfehlstellung kreuzt sich die obere Zahnreihe mit der unteren Zahnreihe.

Beim Kreuzbiss ragt ein Teil der Unterkieferzähne seitlich über die Zähne vom Oberkiefer hinaus und wird darum auch als schiefer Biss bezeichnet. Der Kreuzbiss kann sich aus dem Missverhältnis der Kieferknochen entwickeln wo die Fehlstellung auch nur einzelne Zähne betreffen kann. Beim Zusammenbeissen ist ersichtlich, dass sich die betroffenen Zähne vom Unterkiefer vor die oben Zähne legen. Der Kreuzbiss wird unterschieden zwischen "frontalem Kreuzbiss" und "seitlichem Kreuzbiss".

Offener Biss

Ein Lutschoffener Biss entsteht meist durch lang anhaltendes Lutschen und Nuckeln.

Unter einem offenen Biss versteht man eine Zahnfehlstellung, der auch als Fehlbiss oder Apertognathie bezeichnet wird und meist auf schlechte Angewohnheiten wie Daumenlutschen oder die Verwendung von Schnullern beruht, wo es zu einem deutlichen Abstand zwischen den gegenüberliegenden Zahnreihen kommt. Ursachen für einen offenen Biss können auch Fehlbildungen der Gesichtsmuskulatur oder Kiefermuskulatur sein. Ein offener Biss kann auch durch eine zu grosse Zunge oder ein gehemmtes Wachstum vom Oberkiefer bei einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte entstehen wie auch durch Kieferfehlstellungen oder Zahnfehlstellungen und Fehlbelastungen der Muskulatur. Beim offenen Biss kann das Zahngebiss nicht richtig geschlossen werden, sodass ein normales Abbeissen und Kauen schwierig ist, im Besonderen wenn die Kauflächen nicht aufeinander treffen, da meist nur die äusseren Backenzähne (Molaren) miteinander Kontakt haben weil zwischen den oberen und unteren Frontzähnen eine kreisförmige Lücke entsteht, wodurch Betroffene durch das nicht richtig schliessen vom Mund unter Mundtrockenheit leiden und sich zusätzlich schädliche Bakterien in der Mundhöhle ansiedeln können. Durch behinderte Nasenatmung ist man zur Mundatmung gezwungen, so das wegen mangelndem Lippenschluss häufiger Infekte der oberen Luftwege auftreten und die Kariesgefahr stark erhöht sein kann. Ständiger Vitaminmangel, Infektionskrankheiten oder Stoffwechselstörungen und falsche Belastungen von Kieferknochen (Alveolarfortsatz) und den Zähnen können die Schadenfolge vom offenen Biss begünstigen. Von einem offenen Biss können die Frontzähne oder auch die die Seitenzähne betroffen sein. Bei einem grossen frontal offenen Biss ist das Sprechen und Abbeissen behindert und bei einem seitlich offenen Biss ist das Kauen eingeschränkt. Wenn der Unterkiefer vor dem Oberkiefer schliesst, wird von einem Mesialbiss gesprochen und schliesst er dahinter, spricht man von einem Distalbiss.

Mesialbiss

Der Mesialbiss ist eine abnormale Bisslage vom Unterkiefer zum Oberkiefer.

Als Mesialbiss bezeichnet man eine Fehlstellung vom Oberkiefer und Unterkiefer (Zahnfehlstellung), wobei der Oberkiefer hinter dem Unterkiefer liegt (Unterbiss), das Gegenteil vom Unterbiss ist der Distalbiss, denn Mesial besagt, in Richtung der Mittellinie oder der Mitte zu, im Zahnbogen nach vorne gelegen, zur Kiefermitte hin.


Distalbiss

Als Distalbiss bezeichnet man eine Unterkieferrücklage zum Oberkiefer, das eine Okklusionsanomalie ist.

Der Distalbiss ist eine vergrösserte Frontzahnstufe wo zwischen den Schneidezähnen vom Oberkiefer zum Unterkiefer ein sagittaler Abstand von 5 mm und mehr beim Schlussbiss gemessen wird. Der Distalbiss ist ein Rückbiss bzw. eine Kieferschlussanomalie, wo der Unterkiefer weiter zurückliegt als normal, denn Distal besagt, von der Kieferbogenmitte zum Kieferbogenende hin gesehen. Beim Distalbiss kann die Oberkieferfront aber zusätzlich nach vorn oder nach hinten gekippt sein, so dass sich die Zähne beim Zubeissen und Kauen nur ungleichmässig verzahnen.

Deckbiss

Als Deckbiss wird ein tiefer Biss mit Zahnfleischkontakt bei Steilstand der oberen Schneidezähne bezeichnet.

Mit Deckbiss ist eine meist erblich bedingte Zahnfehlstellung gemeint. Ein Deckbiss führt dazu, dass beim Zusammenbeissen der Zähne die unteren Zähne vollständig von den oberen Zähnen bedeckt werden. Beim Deckbiss besteht ein Schneidezahnüberbiss, das keine isolierte Stellungsanomalie der Frontzähne ist, denn es liegt ein tiefer Biss mit einer Steilstellung der oberen Frontzähne vor.

Vorbiss

Der Vorbiss wird vielfach als "verkehrter Überbiss" bezeichnet weil er den Gegensatz vom Überbiss darstellt (Progenie).

Als Vorbiss bezeichnet man das Überstehen der unteren Schneidezähne vor den oberen Schneidezähnen was meist genetisch bedingt ist, denn Vorbiss bedeutet die Verschiebung vom Unterkiefer nach vorn. Beim Vorbiss ist der Unterkiefer zu gross und die Zähne im Unterkiefer liegen vor den oberen.

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