Gebiss, Zähne, Zahnschema, Zahngebiss, Zahnform, Dentes

Gebiss Zähne

Zahnschema Dauergebiss

Das Zahnschema ist beim permanenten Gebiss ein Orientierungssystem zur Darstellung der Zähne im Gebiss bei Menschen und wird auch als Gebissschema für das Erwachsenengebiss als bleibendes Gebiss oder Dauergebiss bezeichnet.

Zahnschema, Zahlencode der Zähne

Zur Vermeidung von Missverständnissen wir das Gebiss in 4 Quadranten unterteilt und die Zähne durch Zahlen eindeutig bezeichnet. Die Zahnnummer im Gebiss ist "die Hausnummer der Zähne" auf dem Zahnschema als Zahlencod ersichtlich. Das Zahnschema bzw. Gebissschema ist eine Methode, einen Zahn im Zahnbogen und in seiner Position im Zahnkiefer zu benennen.

Zahnschema Dauergebiss bleibendes Gebiss 

Bei Menschen gibt es ein Zahnschema für das Milchzahngebiss und ein Zahnschema für das bleibende Gebiss, denn das Wechselgebiss besteht nur in der Übergangsphase beim Zahnwechsel, wenn die Milchzähne als Platzhalter ausfallen und den bleibenden Zähnen Platz verschaffen.

Als Zahngruppe oder Zahnblock werden Zähne mit ähnlichen oder gemeinsamen Zahnmerkmalen wie Schneidezähne, Eckzähne, Prämolaren und Molaren bezeichnet.

Das Zahnschema ist ein ein System zur schriftlichen Darstellung vom Gebisszustand mit Symbolen zur Kennzeichnung von Zähnen mit Zahlen oder Buchstaben (Zahnpositionen) und wird auch als Gebissschema oder Gebissformel bezeichnet.

Zahnnummern, Zahnschema, Gebissplan, Zähne

Die Zähne vom Menschen werden durch verschiedene Zahnschemata bezeichnet, so dass die Zahnpositionen bei der Zahnplanung durch die Zahnnummerierung eindeutig ist.

Diese Zähne weisen je nach Zahntyp verschiedene Zahnformen und Zahnmerkmale auf, die je nach Lage unterschiedliche Zahnfunktionen besitzen. Beim Aussprechen der Zahnnummern werden die Ziffern einzeln genannt, was den Quadranten 1, 2, 3 oder 4 bezeichnet und das Gebiet vom Zahn verdeutlicht. Der Eckzahn oben rechts mit der Zahnnummer 13 wird als „eins, drei“ ausgesprochen und der linke untere Weisheitszahn mit der Zahnnummer 38 wird als „drei, acht“ ausgesprochen und nicht achtunddreissig.

Schneidezahn bis zum Weisheitszahn

Dazu werden die Zähne einer Kieferhälfte beginnend mit dem vordersten Schneidezahn bis zum Weisheitszahn mit 1 bis 8 durchnummeriert. Zusätzlich stellt man den Zähnen vom rechten Oberkiefer eine 1, denen vom linken Oberkiefer eine 2, denen vom linken Unterkiefer eine 3 und denen vom rechten Unterkiefer eine 4 voran.

Das Gebiss wird dazu in 4 Quadranten unterteilt, die als erste Ziffer der Zahnbezeichnung dienen:

oben rechts = 1 (bei Milchzähnen: 5)
oben links = 2 (bei Milchzähnen: 6)
unten links = 3 (bei Milchzähnen: 7)
unten rechts = 4 (bei Milchzähnen: 8)

Die einzelnen Zähne werden dann jeweils von vorn beginnend durchnummeriert, so trägt der rechte untere Weisheitszahn die Bezeichnung 48, während der erste obere linke Schneidezahn als 21 bezeichnet wird. Für die Milchzähne gibt es ein Zahnschema Milchgebiss mit 20 Zähnen.

Gebissschema beim Erwachsenengebiss

Gebissschema beim Erwachsenengebiss besteht aus insgesamt 32 Zähnen, je 16 Zähnen im Oberkiefer und Unterkiefer.

In der Mitte vom Gebiss liegen beim Mensch pro Zahn-Kiefer vier scharfkantige Schneidezähne zum Abbeissen der Nahrung. An die Schneidezähne schliesst sich rechts und links je ein Eckzahn an. An die Eckzähne folgen auf beiden Seiten je zwei Backenzähne und drei Mahlzähne zum Kauen und Zermalmen der Nahrung. Die hintersten Mahlzähne werden als achter oder als Weisheitszähne bezeichnet, weil sie in der Regel erst ab dem 17.Lebensjahr auswachsen. Die Kaufläche der Backenzähne besteht aus zwei Höckern. Backenzähne haben im Unterkiefer stets eine, im Oberkiefer manchmal zwei Wurzeln. Die Kaufläche der Mahlzähne besteht meist aus vier oder fünf Höckern. Sie haben im Oberkiefer drei Zahnwurzeln, im Unterkiefer zwei Wurzeln. Um den Zahnärzten und ihrem Assistenzpersonal die Dokumentation von Zahnbehandlungen zu erleichtern, wird durch die Zahnformel jedem Zahn eine bestimmte Zahnnummer im Zahngebiss zugeordnet, die bei der Beschreibung durch eine Bezeichnung der Zahngruppe ergänzt werden kann, wie auch durch die Lagebezeichnung und Flächenbezeichnung der Zähne.

1  2      I - Incisivi (Schneidezähne)
3         C - Canini (Eckzähne)
4  5     P - Prämolaren (Vormahlzähne)
6 7 8   M - Molaren (Mahlzähne)

Da Unterkiefer und Oberkiefer sich gleich verhalten, kann die Zahnformel vereinfacht werden auf:
3 2 1 2 = 32  (also (3M+2P+1C+2I)x4 = 32 Zähne) 

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