Zähne im Gebiss
Zähne im Gebiss werden zu den Verdauungsorganen gezählt, denn die wichtigste Aufgabe vom Zahngebiss besteht in der Zerkleinerung der Nahrung sowie die Sprechfunktion.
Beim Fehlen der Zähne im Gebiss wird die Aussprache undeutlich.
Zahngebiss
Das Gebiss wird auch als Zahngebiss betitelt und beinhaltet die Gesamtheit der Zähne des Oberkiefers und Unterkiefers.
Das Zahngebiss wird im Zahnbogen in Zahngruppen aufgeteilt, denn die einzelnen Zahngruppen haben verschiedene Aufgaben. Die Frontzähne bzw. die Schneidezähne mit den Schneidekanten zerschneiden die Nahrung, die kleinen Backenzähne (Prämolaren) bzw. Seitenzähne zerkleinern die Nahrung und die grossen Backenzähne (Molaren) zermalmen und zerkauen die Bissen. Der Mensch bekommt in seinem Leben 2-mal Zähne. Das erste ist das Milchzahngebiss bzw. Milchgebiss, das durch das bleibende Gebiss ersetzt wird.
Milchzahngebiss
Das Milchzahngebiss mit den Milchzähnen entsteht nach einer Entwicklungszeit von ca. 2 Jahren und umfasst komplett 20 Zähne.
Bei Babys und Kleinkindern mit Kinderzähnen entsteht zunächst ein Milchgebiss bzw. Milchzahngebiss, denn in den kleinen Kiefern hätten die vergleichsweise grösseren bleibenden Zähne keinen Platz, weder die Zahnwurzel in der länge noch alle Zähne mit der Zahnbreite in der Kieferbreite. Das Milchgebiss wird mit dem grösser werden des Mundes und wachsender Kiefergrösse nach und nach durch das bleibende Gebiss ersetzt. Bei einem Kind besteht das Milchgebiss aus 20 Zähnen, sodass es pro Quadrant fünf Zähne sind. Jede Kieferhälfte besteht aus 2 Schneidezähnen, 1 Eckzahn und 2 Mahlzähnen (Molaren). Der erste Milchzahn bricht ca. um den 6. Lebensmonat herum durch (Zahndurchbruch).
Wechselgebiss beim Zahnwechsel
Der Wechsel vom Milchgebiss zum bleibenden Gebiss erstreckt sich über einen relativ langen Zeitraum vom sechsten bis zum zwölften Lebensjahr.
Um das 6. Lebensjahr beginnt der Durchbruch der bleibenden Zähne wo sich die zweite Zahnung über ca. 8 Jahre erstreckt. Mit etwa sechs Jahren bricht der erste bleibende Backenzahn meist unbemerkt hinter den Milchbackenzähnen durch. Im Normalfall verläuft der Zahnwechsel von den Milchzähnen zu den bleibenden Zähnen ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen, Zähne fallen aus, neue Zähne kommen für das bleibende Gebiss (bleibende Zähne), so dass die meisten Kinder stolz ihre ausgefallenen Milchzähne präsentieren können. Beim Zahnwechsel fallen die Milchzähne vom Milchzahngebiss aus, sobald die bleibenden Zähne die Milchzähne aus dem Zahnbett herausstossen. Beim Zahnwechsel spricht man von einem Wechselgebiss, denn die 20 Milchzähne werden durch 32 starke Zähne abgelöst bzw. es stossen noch zusätzliche Zähne die man als „Zuwachszähne“ bezeichnet.
Zähne im bleibenden Gebiss vom Oberkiefer und Unterkiefer:
♦ acht Schneidezähnen
♦ vier Eckzähnen
♦ acht Backenzähnen
♦ acht Mahlzähnen
♦ vier Weisheitszähnen
Das Gebiss eines Menschen besteht aus 32 Zähnen, inkl. der Weisheitszähne. Die Bezeichnung einzelner Zähne werden durch das Zahnschema identifiziert, wobei es ein Zahnschema Milchzahngebiss und ein Zahnschema Dauergebiss mit den Zahnnummern gibt. Als Zahngebiss wird vielfach auch die Zahnprothese bzw. Gebissprothese bezeichnet. Bei einem Abruck (Abformung) vom Zahngebiss handelt es sich bei Zahnarzt hergestellte Negativform des Kiefers. Es wird ein Abdruck vom Zahngebiss gemacht, um bei Zahnkronen den richtigen Biss zu finden. Abdrücke werden auch gemacht für Zahnprothesen (Gebissprothese) und für grössere Zahnfüllungen.
