Mundschleimhaut

Der Mund ist verschiedenen Einflüssen wie heissen Speisen, kalte Speisen, harter Nahrung oder Mikroorganismen ausgesetzt, die in der warmen und feuchten Höhle ein ideales Klima findet. Damit der Mund den speziellen Anforderungen gerecht wird, ist die Mundhöhle im ganzen Mundraum mit Schleimhaut ausgekleidet. Die Mundschleimhaut umfasst die Zungenschleimhaut, die Schleimhaut des Mundbodens, der Wangen, der Lippen und des Gaumens sowie auch das Zahnfleisch (Gingiva). Die Mundschleimhaut ist gut durchblutet und die Zellen teilen sich rasch und häufig, damit Wunden im Mundbereich rasch heilen, schneller als in anderen Körperteilen. Es kann aber trotz der schützenden Mundschleimhaut durch verschiedene Reize zu entzündlichen Veränderungen der Mundschleimhaut (Stomatitis) kommen. Abgegrenzt werden Entzündungen des Zahnfleisches (Gingivitis) und entzündliche Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis).
Aufgaben der Mundschleimhaut
Die Aufgaben der Mundschleimhaut (Mukosa) ist der Schutz vor mechanischen, chemischen und thermischen Einflüssen sowie Sekretabsonderung, um die Mundhöhle anzufeuchten, die Nahrung gleitfähig zu machen und ihre chemische Aufspaltung einzuleiten. Die Mundschleimhaut hat eine Sinnesfunktion mit Geschmacksempfinden, Temperaturempfinden und Tastempfinden.